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	<title>Geschichte - GUTENBERGBLOG</title>
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	<description>Blog rund um die Deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
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		<title>Lithografie &#8211; Steindruck</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/druckgeschichte-produktionstechnik/lithografie-steindruck</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2014 08:08:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Druckgeschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einführung zur Lithografie Als in Frankreich um das Jahr 1803 zunehmend die Drucktechnik eingesetzt und weiterentwickelt wurde, suchte der Jurastudent Alois Senefelder (1771 – 1834) nach Wegen, seine eigenen Theaterstücke qualitativ hochwertig und gleichzeitig preiswert zu vervielfältigen. Zu dieser Zeit waren Druckkosten immens hoch, also suchte er nach einer günstigen Alternative. Er nutzte den Effekt, &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/druckgeschichte-produktionstechnik/lithografie-steindruck" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Lithografie &#8211; Steindruck“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Einführung zur Lithografie</h2>
<p>Als in Frankreich um das Jahr 1803 zunehmend die Drucktechnik eingesetzt und weiterentwickelt wurde, suchte der Jurastudent Alois Senefelder (1771 – 1834) nach Wegen, seine eigenen Theaterstücke qualitativ hochwertig und gleichzeitig preiswert zu vervielfältigen. Zu dieser Zeit waren Druckkosten immens hoch, also suchte er nach einer günstigen Alternative. Er nutzte den Effekt, dass sich Fette und Wasser abstoßen. Das Druckbild brachte er spiegelverkehrt auf eine völlig flache Steinplatte auf und bestrich diese mit fetthaltiger Tusche oder Kreide. Danach wurde der Stein mit Wasser und fetthaltiger Farbe behandelt. Die Farbe haftete nur auf den fettigen Partien von den wässrigen wurde sie abgestoßen. Im Laufe der Zeit kristallisierte sich der Begriff Lithografie hieraus, welcher aus dem Griechischen so viel wie „Stein“ bedeutet. Lithografie ist somit ein Steindruckverfahren auch als Flachdruckverfahren bekannt. Vor allem im 19. Jahrhundert fand dieses Druckverfahren seine Anwendung im Druck farbiger Druck-Erzeugnisse.</p>
<figure id="attachment_4384" aria-describedby="caption-attachment-4384" style="width: 430px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-4384" title="Gruss vom Bayrischen Bahnhof in Leipzig 1900 (hist. Postkarte)" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/09/Fotolia_62061333_XS.jpg" alt="" width="430" height="279" /><figcaption id="caption-attachment-4384" class="wp-caption-text">© babelsberger &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p><span id="more-4383"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man verwendete sie vor allem für Gebrauchsgrafiken, zum Beispiel für Noten, Texte, Schriften, aber auch Landkarten wurden auf diese Weise hergestellt. Druckereien für Lithografien entstanden überall, denn die Lithografie war eine lukrative Möglichkeit, hohe Auflagen in kurzer Zeit herzustellen. Die Lithografie beschreibt allgemein auf dreierlei Weise den Steindruck:</p>
<ol>
<li>Die Vervielfältigung eines Manuskriptes mittels einer Farbübertragung – hierzu wurde Farbe von einem Stein in der Steindruckpresse auf dazu passendes Papier übertragen.</li>
<li>Das Steindruckverfahren im Allgemeinen, welches von Hand oder auf maschinellem Wege durchgeführt wurde.</li>
<li>Den Stein, welcher für das Druckverfahren genutzt wird. Er ist die Druckvorlage für das spätere Druckerzeugnis.</li>
</ol>
<div></div>
<div>
<h2>Lithografie für Kunstdrucke</h2>
<figure id="attachment_4385" aria-describedby="caption-attachment-4385" style="width: 466px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4385" title="Insect pest Sparganothis pilleriana" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/09/Fotolia_63179911_XS.jpg" alt="" width="466" height="257" /><figcaption id="caption-attachment-4385" class="wp-caption-text">© Sergey Kohl &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schon bald wurde das Druckverfahren auch für Bilder und bildhafte Darstellungen entdeckt. So erkannte der Musikverleger Johann Anton André aus Offenbach als Erster das künstlerische Potenzial dieses Druckverfahrens. Schon bald darauf nutze man die Lithografie auch, um Bilder und Darstellungen anzufertigen.</p>
<figure id="attachment_4386" aria-describedby="caption-attachment-4386" style="width: 346px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4386" title="Printing press" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/09/Fotolia_63786416_XS.jpg" alt="" width="346" height="346" /><figcaption id="caption-attachment-4386" class="wp-caption-text">© Ungor &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Lithografie machte es möglich auch Kunstdrucke in hohen Auflagen herzustellen und außerdem entdeckte man die Wirtschaftlichkeit dieses Druckverfahrens. Die Lithografie etablierte sich als Massendruckverfahren. Künstlern eröffneten sich ganz neue Möglichkeiten, Zeichnungen in ihrem derzeitigen Zustand festzuhalten, zu verbreiten und für längere Zeit zu konservieren.</p>
<p>Lang vor der Zeit, als die Fotografie Einzug hielt, war die Lithografie für die damalige Bevölkerung ein sehr wichtiger Informationsträger.</p>
<h2>Meinungsäußerung in Form von Bildern</h2>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_4387" aria-describedby="caption-attachment-4387" style="width: 382px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4387" title="Printing Press - 19th century" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/09/Fotolia_48468709_XS.jpg" alt="" width="382" height="314" /><figcaption id="caption-attachment-4387" class="wp-caption-text">© Erica Guilane-Nachez &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch die Presse erkannte bald die neuen Möglichkeiten. Man griff dankbar und schnell diese neue Möglichkeit auf, aktuelle Ereignisse zu illustrieren. Damit war es möglich, wichtige Ereignisse zu verdeutlichen und sie einem breiteren Publikum zugänglicher machen. So geschah es, dass auch Honoré Daumier die Lithografie nutzte um gesellschaftskritische Karikaturen in der Zeitschrift „Le Charivari“ zu veröffentlichen. Insgesamt um die 4000 an der Zahl, welche noch heute im inzwischen digitalisierten Daumier-Register betrachtet werden können. Die politische Situation im Lande hatte es ihm angetan und so schilderte er diese zwischen 1830 – 1872 auf seine Weise in Bildform. Er legte seinen Schwerpunkt auf die Darstellung der Missstände in Gesellschaft und Politik.</p>
<p>Man erreichte fortan viel mehr Menschen mit der Lithografie, weil diese Technik ebenso massentauglich war und die Verbreitung von Bildern und Schriften erschwinglich machte.</p>
<p>Einer der es ebenso kritisch meinte, war Andreas Paul Weber aus Thüringen, er schuf vor allem gesellschaftskritische Lithografien und wurde wegen eben diesen auch verhaftet. Er schuf vor allem vor und nach dem Krieg (1931- 1941 und nach 1945) Lithografien, welche die Missstände in der Gesellschaft, Politik, Kirche, Justiz und Wirtschaft darstellten. Noch zu seinen Lebzeiten wurde ihm zu Ehren 1973 im Kreis Herzogtum Lauenburg ein Museum eingerichtet und eröffnet, das seine Vielzahl von Werken, Skizzen und Ölbildern beherbergt. In 23 Räumen sind ca. 300 Ausstellungsstücke aus seiner Schaffenszeit ausgestellt.</p>
<h2>Zeitzeugen &#8211; Bilderbogen</h2>
</div>
<figure id="attachment_4388" aria-describedby="caption-attachment-4388" style="width: 424px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4388" title="Bilderbogen Lithografie" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/09/Fotolia_18347239_XS.jpg" alt="" width="424" height="283" /><figcaption id="caption-attachment-4388" class="wp-caption-text">© Christian Gauthier &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Druck von sogenannten Bilderbogen wurde zur damaligen Zeit als eine Art Chronik verwendet. Man hielt wichtige Ereignisse in Bildform fest. Bekanntes Beispiel sind die Neuruppiner Bilderbogen, welche die Zeit von 1810 bis 1937 widerspiegeln. Mit insgesamt 20.000 Motiven eine echte Leistung für die kleine Stadt, nahe Berlin gelegen. Der Schöpfer dieser Bogen war der Drucker Johann Bernhard Kühn, dessen Sohn die Druckerei seines Vaters später erfolgreich weiterführte. Nach ihm folgten weitere Bilderbogen-Drucker, jedoch findet sich noch heute eine der größten Bilderbogen-Sammlungen Europas in der Stadt Neuruppin im dortigen Museum.</p>
<p>Nach 1920 wurde der Steindruck von anderen Techniken so gut wie abgelöst. Es gab nur noch vereinzelte Bereiche, die für die Lithografie interessant blieben. Blechdruck, Abziehbilder, Erdvermessungskarten und künstlerische Drucke blieben die Arbeitsgebiete für Lithografen.</p>
<p>Bis zum Jahr 1956 war Steindrucker und Lithograf ein Lehrberuf. Dann wurde dieser Ausbildungsgang aus den Lehrlingsrollen der Industrie- und Handelskammern entfernt.</p>
<p>Für Interessierte ist es heutzutage noch möglich die Grundkenntnisse der Lithografie an Fachhochschulen oder innerhalb eines Kunststudiums zu kennenzulernen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Made in Korea? – Ein fast vergessenes Stück Buchdruckgeschichte</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/geschichte-papier/made-in-korea</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2014 09:15:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Holztafeldruck Made in Korea Gutenberg ist der Erfinder der beweglichen Lettern und damit des Buchdrucks – so haben wir es wohl alle in der Schule gelernt. Und keine Angst, falsch ist das nicht. Zumindest, wenn wir unser Geschichtsverständnis auf den europäischen Kontinent beschränken. Richtet sich unser Blick jedoch weiter gen Osten, genauer in den &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/geschichte-papier/made-in-korea" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Made in Korea? – Ein fast vergessenes Stück Buchdruckgeschichte“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h2>Holztafeldruck Made in Korea</h2>
<p>Gutenberg ist der Erfinder der beweglichen Lettern und damit des Buchdrucks – so haben wir es wohl alle in der Schule gelernt. Und keine Angst, falsch ist das nicht. Zumindest, wenn wir unser Geschichtsverständnis auf den europäischen Kontinent beschränken. Richtet sich unser Blick jedoch weiter gen Osten, genauer in den fernen Osten wird die Sache schon ein kleines bisschen verzwickter. Natürlich müssen wir zunächst einmal und nur kurz die Chinesen erwähnen, die bereits 581 n. Chr. den Holztafeldruck erfanden. Da der Holztafeldruck aber nicht unbedingt unserem Verständnis von moderner Buchdruckgeschichte entspricht, wenden wir uns gleich einem anderen Land zu, dass wohl bereits am Ende des 11. Jahrhunderts begann, mit beweglichen Lettern zu experimentieren: Korea.</p>
<figure id="attachment_4327" aria-describedby="caption-attachment-4327" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4327" title="Korea und die Kunst des Buchdruckens" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/05/jikji1-540x448.jpg" alt="" width="520" height="438" /><figcaption id="caption-attachment-4327" class="wp-caption-text">Quelle: http://bangnangja.files.wordpress.com/2011/10/jikji1.jpg</figcaption></figure>
<h2>Ist Korea der wahre Begründer der modernen Druckgeschichte?</h2>
<p>Die Halbinsel Korea, heute in zwei nahezu unversöhnliche Länder und Weltanschauungen zerrissen, erlebte ihren ersten kulturellen und machtpolitischen Aufschwung mit der Machtübernahme der Goryeo- Dynastie zu Beginn des 10. Jahrhunderts. Diesem Herrschaftsclan gelang es durch kluge Politik, ein durchdachtes und kontrollierbares Staatssystem und einem guten Gespür für den Fortschritt, ein derart stabiles Reich zu errichten, dass das Land im gesamten Mittelalter nach ihrer Dynastie Goryeo benannt wurde und sich später daraus der Landesname Korea entwickelte. Ab dem 11. oder 12. Jahrhundert soll sich hier der Buchdruck mit metallenen Lettern entwickelt haben. Gut, ganz einig ist sich die Wissenschaft hier nicht. Eindeutig belegt ist aber, dass im Jahr 1239 ein koreanischer Autor, ironischerweise, in einem mittels Holztafeldruck verlegten Buch, von einem Werk berichtet, dass 1232 mit metallenen Lettern gedruckt wurde. Um ein Einzelstück oder ein Werk von extremem Seltenheitswert kann es sich nicht gehandelt haben, denn genau 160 Jahre später überstellte der damalige König Gongyang die Verantwortung für Schriften, die mit Hilfe metallener Lettern entstanden waren, dem Buch- und Veröffentlichungszentrum seines Landes (welch modern anmutender Titel für eine Behörde). #Leider griffen im gleichen Jahr die Mongolen das Reich Goryeo an – man hatte von da an wohl wichtigere Dinge als den Buchdruck und die Bewahrung seiner Geschichte im Sinn.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Ein letzter Zeitzeuge der Geschichte des koreanischen Buchdrucks</h2>
<p>Durch die weiteren Jahrhunderte bewegter Geschichte gingen vielen koreanische Werke verloren, dem traurigen Höhepunkt kommt hier wohl dem Koreakrieg zu. Doch nicht jeder konnte und wollte dies hinnehmen, vor allem nicht Byeongsen Park. Die mutige Frau hatte nach dem Koreakrieg ihre Heimat schweren Herzens verlassen und war nach Frankreich gekommen. Als Historikerin hatte sie schon immer Bücher geliebt, besonders die, die durch den Krieg offiziell als verschollen galten. Da kam ihr 1967 ein Stellenangebot der Französischen Nationalbibliothek ganz besonders Recht, wusste sie doch, dass sich hier ganze Schätze an zusammengetragener, aber vergessener Bücher verbargen. Schließlich hatte auch Frankreich in Korea gekämpft und es war bekannt, dass einige bedeutende Bücher als Kriegsbeute das Land verlassen hatten. Byeongsen Park träumte davon, diese Bücher wiederzufinden und so begann sie die gesamte Bibliothek nach den Werken zu durchstöbern. Es dauerte eine ganze Weile, doch schließlich sollte sie ein Werk finden, dessen Entdeckung einer Sensation gleichkam. Doch wie bei fast jeder echten Sensation wollte zunächst niemand, weder die Franzosen noch die Koreaner, von diesem Stück Druckgeschichte Notiz nehmen.</p>
<h2>Jikji – Die Druckgeschichte und Frau Byeongsen Park</h2>
<p>Byeongsen Park hatte den 2. Band des Jikjisim Gyeong (Die ausgewählten Predigten buddhistischer Weisen und Seon-Meister) gefunden. 1377 im Heungdeoska-Tempel in Cheongju erschienen und mit metallenen Lettern gedruckt. Damit ist das in Kurzform genannte Jikji ganze 78 Jahre älter als die 42-Zeilen Bibel von Gutenberg und das älteste erhaltene Werk seiner Art. Nachdem die Franzosen den Wert des Buches, dass neben den wichtigsten Botschaften Buddhas auch wichtige Interpretationen des Zen enthält, erkannt hatten, taten sie alles, um das Werk zu schützen. Aber niemand dachte daran, dass man es dem Ursprungsland wieder zurückgeben könnte. Auch die koreanische Regierung blieb erstaunlich untätig, zutiefst frustrierend für Frau Park. Jahrzehntelang kämpfte sie erfolglos für die Wiedergabe des Werkes.</p>
<h2>Die UNESCO würdigt Koreas Druckgeschichte</h2>
<p>Doch schließlich, nachdem Park schon alle Hoffnung aufgegeben hatte, sollte ihr Engagement endlich gewürdigt werden – 2001 nahm die UNESCO Jikji zeitgleich mit Gutenbergs noch immer sehr viel bekannteren 42-Zeilen Bibel in ihr Register Weltdokumentenerbe „Memory of the World“ auf. Wieder keimte die Hoffnung, dass Jikji könnte zurück in die Heimat gelangen. Dieser Wunsch erfüllte sich bis heute nicht. Trotz lauterer Forderungen durch die Bevölkerung wie etwa auf einigen englischsprachigen Blogs zu erfahren und ein paar wohlgemeinter Worte des Ex-US-Vizes Al Gores hat sich bis heute in dieser Hinsicht nicht viel getan. Schade eigentlich, mag das doch ein Grund sein, warum dieses einmalige Kunstwerk der Druckgeschichte bis heute nicht die allgemeine Bekanntheit im deutschsprachigen Raum gefunden hat, die es doch eigentlich verdient hätte.</p>
<p>Denn sollten wir nicht spätestens seit Bekanntwerden des Jikji in der Schule lernen: In Europa gab es Gutenberg und in Asien die Goryeo-Dynastie?<br />
<strong>Quellen:</strong> http://korea.prkorea.com/wordpress/</p>
<p>http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Buchdrucks#Korea</p>
<p>Bilder: http://bangnangja.files.wordpress.com/2011/10/jikji1.jpg</p>
<p>Von:<span style="font-size: small;"><em> Anna Kratzert</em></span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Geschichte der Visitenkarte</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/die-geschichte-der-visitenkarte</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jul 2013 12:39:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was heute neben geschäftlichen auch private Personen immer häufiger verwenden, um ihre Kontaktdaten anschaulich und kompakt anderen zu überreichen, blickt bereits auf eine lange Geschichte zurück. Die Geschichte der Visitenkarte. Es gibt Meinungen darüber, dass es bereits im alten Ägypten eine Form der Visitenkarte gegeben haben soll und auch im China des 15. Jahrhunderts. Hierfür &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/die-geschichte-der-visitenkarte" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Geschichte der Visitenkarte“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was heute neben geschäftlichen auch private Personen immer häufiger verwenden, um ihre Kontaktdaten anschaulich und kompakt anderen zu überreichen, blickt bereits auf eine lange Geschichte zurück. Die Geschichte der Visitenkarte.</p>
<p><a href="http://www.flyerpilot.de/visitenkarten/uebersicht.htm"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4033" title="Vistenkarten im Wandel der Zeit" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/07/Bildschirmfoto-2013-07-20-um-12.47.09.png" alt="" width="527" height="217" /></a></p>
<p>Es gibt Meinungen darüber, dass es bereits im alten Ägypten eine Form der Visitenkarte gegeben haben soll und auch im China des 15. Jahrhunderts. Hierfür gibt es jedoch bis heute keine wirklich handfesten Beweise.<span id="more-4032"></span></p>
<p>Viel naheliegender ist die Entstehung der Visitenkarte im Frankreich des 17. Jahrhunderts. Zu Regentzeiten des Sonnenkönigs Ludwig XIV. wurde es nach und nach Sitte eine Besuchskarte (Visite, das französische Wort für Besuch) zu hinterlassen, insofern man den Hausherren nicht persönlich antraf. Weshalb man die Visitenkarte auch als Besuchskarte bezeichnet. Zunächst war es eine einfache Spielkarte auf, welcher der Name desjenigen vermerkt war, der dem Hausherren einen Besuch abstatten wollte. Später entwickelte sich die Karte aufgrund der aufkommenden modernen Drucktechnik zu einem vielseitigen Kärtchen in verschiedensten Designs.</p>
<h2>Geschichte: Die Visitenkarte im Wandel</h2>
<p>Nun kennen wir die Visitenkarte hauptsächlich aus dem geschäftlichen Alltag als kleines Kärtchen, auf dem mindestens Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse vermerkt sind.</p>
<p>Zur Entstehungszeit der Visitenkarte sah das etwas anders aus. Die Ägypter schenkten sich beispielsweise zum Jahresanfang Skarabäen, sogenannte Neujahrsflaschen und kleine Papyrus-Schriftstücke, auf denen Sprüche vermerkt wurden.</p>
<p>Bei den Franzosen diente sie vornehmlich dazu, eine Karte bei einem Besuch an den Dienstboten und anschließend an den Hausherren weiterzugeben. Anhand nur weniger Merkmale war für den Hausherren oder auch die Hausdame ersichtlich, aus welchem Grund der Besucher zugegen war. Hierzu bediente man sich bestimmter Falttechniken oder vermerkte eine spezielle Abkürzung auf dem Kärtchen.</p>
<h2>Das 17. Jahrhundert</h2>
<p>Ab dem 17. Jahrhundert wurde sie fester Bestandteil der adligen bzw. feinen Gesellschaft. Vor allem in Frankreich, England und in Österreich. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts breitete sich dieser Trend zunehmend auch in Europa weiter aus. Schnell wollten die Verwender neue Designs und schicke Verzierungen. 1780 wurde auch in Berlin die Visitenkartenerstellung in der Tageszeitung angeboten.</p>
<p>Je nach Epoche fanden sich typische Elemente auch auf den Visitenkarten wieder. Verschiedene Handwerkszweige machten auch auf ihren Karten den eigenen Berufsstand sichtbar. Man strebte auch hier nach mehr Individualität und Kreativität. Man bediente sich vornehmlich dem Kupferstich, zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde jedoch auch der Druck von Reliefkarten im Prägedruck besonders modern. Man nannte diese Form des Visitenkartens-Drucks auch englisch gepresst.</p>
<p>Geht es um die Gestaltung von Besuchskarten, so ist vor allem Italien Bestandteil dieser Ausprägung. In Frankreich entwickelte sich die Visitenkarte hingegen eher im Bereich der Geschäftswelt. Sie wurde also vornehmlich beruflich genutzt. Die Visitenkarten von damals haben fortan schon mehr mit der der heutigen Verwendung zu tun, jedoch waren die damaligen Karten um einiges prunkvoller. Vor allem in der feinen Gesellschaft setzte man auf die Optik und ließ zum Teil fast schon kleine Kunstwerke anfertigen.</p>
<p>Der Verwendungszweck ist bis heute ähnlich, auch verschiedene Layouts werden gefertigt, die Mehrzahl der Visitenkarten haben ein ähnliches Format und bedienen sich ähnlicher Elemente. Jedoch nutzen auch hier vornehmlich gehobenere Kreise die Visitenkarte in Form extravaganterer Designs. Dank moderner Drucktechniken und Gestaltungsmöglichkeiten sind hier kaum Grenzen gesetzt.</p>
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		<item>
		<title>Massenware „made in Germany“: Papier-Produktion damals und heute</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/geschichte-papier/papier-produktion</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 08:02:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tablet, Smartphone und Zeitungssterben zum Trotz: Das Medium Papier ist begehrt. 19 Millionen Tonnen produziert allein die deutsche Industrie pro Jahr, Papiertechnologen und Papieringenieure arbeiten heute in einem Hightech-Berufsfeld. Ausstellungen wie Deutschlands größtes Papiermuseum in Bergisch-Gladbach bei Köln zeigen, wie die Branche wuchs. Ulman Stromer hat seinen Platz in den Museen des Landes schon lange. &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/geschichte-papier/papier-produktion" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Massenware „made in Germany“: Papier-Produktion damals und heute“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tablet, Smartphone und Zeitungssterben zum Trotz: Das Medium Papier ist begehrt. 19 Millionen Tonnen produziert allein die deutsche Industrie pro Jahr, Papiertechnologen und Papieringenieure arbeiten heute in einem Hightech-Berufsfeld. Ausstellungen wie Deutschlands größtes Papiermuseum in Bergisch-Gladbach bei Köln zeigen, wie die Branche wuchs. </strong></p>
<figure id="attachment_3052" aria-describedby="caption-attachment-3052" style="width: 500px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3052" title="Papier_Papiermaschine_heute" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/07/Papier_Papiermaschine_heute-540x403.jpg" alt="" width="500" height="403" /><figcaption id="caption-attachment-3052" class="wp-caption-text">Papiermaschine, 2011: Foto: VDP</figcaption></figure>
<p>Ulman Stromer hat seinen Platz in den Museen des Landes schon lange. Vor den Toren Nürnbergs baute der Franke an der Pegnitz die erste deutsche Papiermühle, und zwar 1390.  Mit Wasserkraft begann damals die Massenproduktion in einer Branche, die vor allem mit der Erfindung des Buchdrucks und durch die Industrialisierung unaufhaltsam wuchs. In mehr als 200 Fabriken sind in Deutschland heute rund 46.000 Menschen an der Herstellung von 300 Sorten Papier beteiligt. Zu bewundern ist die Welt des Papiers und der Drucker mittlerweile in vielen Ausstellungen wie dem Deutschen Museum in München oder dem <a href="http://www.gutenberg-museum.de/" target="_blank" rel="noopener">Gutenberg Museum Mainz</a>. Deutschlands größtes Papiermuseum ist in der Nähe von Köln zu finden und eine Ausflug wert. Die Papiermühle Alte Dombach von Bergisch-Gladbach zeigt als Rheinisches Industriemuseum die Geschichte der Papierindustrie von den Anfängen bis zur Gegenwart.</p>
<figure id="attachment_3055" aria-describedby="caption-attachment-3055" style="width: 500px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3055" title="Papier_Papiermaschine_PM4" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/07/Papier_Papiermaschine_PM4-540x438.jpg" alt="" width="500" height="438" /><figcaption id="caption-attachment-3055" class="wp-caption-text">Papiermaschine, 1889: Foto: LVR-Industriemuseum</figcaption></figure>
<p>Das Museum setzt auf interaktive und anschauliche Vermittlung: Die Besucher können in der 1620 gegründeten Mühle ein Rad beim Antrieb des Lumpenstampfwerks beobachten und selbst ein Blatt Papier aus der Bütte schöpfen. Sie werden mit dem Lärm einer modernen Papierfabrik konfrontiert und haben die Möglichkeit, die Entstehung einer Papierbahn auf einer Papiermaschine verfolgen. Die Maschinen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts beeindrucken, besonders die PM4. Das ist eine 40 Meter lange und fünf Meter hohe Papiermaschine aus dem Jahr 1889.  Die detailgetreuen Modelle einer Papiermühle und einer Papierfabrik führen den gewaltigen Sprung von der handwerklichen zur industriellen Fertigung vor Augen.</p>
<figure id="attachment_3054" aria-describedby="caption-attachment-3054" style="width: 500px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3054" title="Papier_Papiertechnologin" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/07/Papier_Papiertechnologin-540x541.jpg" alt="" width="500" height="541" /><figcaption id="caption-attachment-3054" class="wp-caption-text">Achtsam: Papiertechnologin im Einsatz. Foto: VDP</figcaption></figure>
<p>Heute wird der Papierverbrauch in Deutschland pro Kopf und Jahr mit rund 224 Kilogramm beziffert. Moderne Papiermaschinen sind Kolosse mit zwei Stockwerken und oft länger als 100 Meter. Bis zu 2000 Meter Papier produzieren diese in der Minute, die Jahresproduktion einer PM4 ist innerhalb einer Stunde erreicht. Anschaulich dargestellt sind diese Kontraste zwischen der Nutzung und dem Konsum von Papier, Zellstoff, Pappe und Karton im 19. Jahrhundert und der Gegenwart in der Bergisch-Gladbacher Dauerausstellung. Das Thema Umweltschutz bietet hier natürlich viele Diskussionspunkte. Rund 390 Millionen Tonnen an Papierprodukten werden welweit zurzeit im Jahr produziert, der Bedaf an Wasser und Holz ist gigantisch. Auch, wenn der Rohstoff Altpapier in der deutschen Industrie als einer der weltweit wichtigsten heute bereits einen Anteil von 60 Prozent hat.</p>
<figure id="attachment_3053" aria-describedby="caption-attachment-3053" style="width: 500px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3053" title="Papier_Papieringenieur" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/07/Papier_Papieringenieur-540x541.jpg" alt="" width="500" height="541" /><figcaption id="caption-attachment-3053" class="wp-caption-text">Aufgerollt: Papieringenieur heute. Foto: VDP</figcaption></figure>
<p>Wir sehen: Vielseitig ist der Beruf des Papiertechnologen auf jeden Fall, die Aufgabenfelder der dreijährigen dualen Ausbildung anspruchsvoll. Welche Bereiche abgedeckt werden, zeigt die Website des Verbands Deutscher Papierfabriken (VDP). Studiengänge zum Papieringenieure gibt es an der Hochschule München, TU Darmstadt und TU Dresden, an der Berufsakademie Karlsruhe wird ein duales Studium angeboten.</p>
<p>Ganz zum Schluss noch einmal zurück zu den Wurzeln und Ulman Stromer in Franken: Wer von unseren Lesern demnächst bei Weizen oder Spezi auf der Wöhrder Wiese in Nürnberg weilt, der kann sich und uns ein Bild machen. Ein Denkmal in Form eines Papierstapels aus Metall erinnert dort nämlich an der ehemaligen Standort der Hadermühle, die erste deutsche Papiermühle und ihren Erbauer Ulman Stromer.</p>
<p>Also: Wer macht ein Foto und postet es für unsere Facebook-Freunde?</p>
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