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	<title>Druck - GUTENBERGBLOG</title>
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	<description>Blog rund um die Deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
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		<title>Alois Senefelder</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/druckgeschichte-produktionstechnik/alois-senefelder</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2022 11:25:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Druckgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
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		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu Alois Senefelders 240. Geburtstag: Geschichte der Druckelemente in der Reproduktionstechnik Aluis Senefelders heutige Bedeutung ergibt sich aus seiner Erfindung der Lithographie, seiner Punktiertechnik, des Stein- und Umdruckes sowie in der Folge der Repro-duktionstechnik wie dem Offsetdruck, somit heute bis zu 60% des inzwischen wichtigsten Vervielfältigungsprozesses. Um das geschichtlich besser zuordnen zu können, bedarf es &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/druckgeschichte-produktionstechnik/alois-senefelder" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Alois Senefelder“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Zu Alois Senefelders 240. Geburtstag: Geschichte der Druckelemente in der Reproduktionstechnik</h2>
<p><strong>Aluis Senefelders</strong> heutige Bedeutung ergibt sich aus seiner Erfindung der Lithographie, seiner Punktiertechnik, des Stein- und Umdruckes sowie in der Folge der Repro-duktionstechnik wie dem Offsetdruck, somit heute bis zu 60% des inzwischen wichtigsten Vervielfältigungsprozesses. Um das geschichtlich besser zuordnen zu können, bedarf es zuerst einer Auseinandersetzung mit dem <strong>Druckelement</strong> für den Bilderdruck, dem Punkt. Eine aktuelle Zuordnung dieser bedeutenden Erfindung die über 200 Jahre unter-bewertet wurde, schließt vor allem 2 wichtige deutsche Erfinder nach Senefelder mit ein: Georg Meisenbach, München: Rastertechnik und Dr. Ing. Rudolf Hell, Kiel, die elektronische Reproduktion.</p>
<p>1. Als man die Punkte ‚von Hand’ erstellte</p>
<p>Die Reproduktionstechnik umfasst nach DIN 16500/2 ganz einfach das erneute Herstellen von etwas Vorhandenem, einem Abbild. Um ein Abbild drucktechnisch vervielfältigen zu können, bedient man sich verschiedener Druckelemente: dem Punkt und Korn, auch dem Strich. Das begegnet uns so auch in der Malerei und der Schrift, sowie in alten Höhlenmalereien. Bei der Schrift ist die Aufgabe einer Linie, eines Striches, auch Punktes relativ einfach zuzuordnen. Beim Bild muss man sich mit ‚echten’ Halbtönen – also verlaufenden Tonwerten und Farbtönen befassen. Die werden weniger durch Striche dargestellt, wie im Holzschnitt, in Federzeichnungen oder Gravuren, sondern durch kleinste Druckelemente die uns z.B. vom frühen Kupferdruck als Punktstich bekannt sind.</p>
<p>Die Wiedergabe vielfältiger und feiner Tonwertstufen ist also im wesentlichen dem Punkt bzw. Korn vorbehalten. Es ist die besondere Kunst der Lithographen die richtige Punktgröße manuell auf dem Stein so zu platzieren, dass die notwendigen Tonwert- und Zeichnungselemente für die Wiedergabe einer Vorlage im Druck zur Verfügung stehen. Kleine Punkte für helle Töne, große Punkte für dunkle Töne. Das gilt für das Kreidekorn ebenso wie für die Spritztechnik oder den mit Senefelders Federpunktiermanier erzeugten Punkten. Diese <strong>Technik</strong> führte zum heutigen Bilderdruck. Um 1800 wurde anfänglich neben den Punkten auch <em>Alois Senefelder</em>  Kreidetechnik angewendet. Durch die Chromolithographie setzten sich dann folgende Techniken durch: neben dem Punktieren das Kreiden, Tamponieren, Spritzen &#8211; oft im Mix &#8211; das ist sehr gut in alten Postkarten erkennbar.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-3249" title="Gutenberg Blog_Punktiertechnik" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-22-um-12.30.00.png" alt="" width="370" height="341" /></p>
<p>1.2 Senefelders Erfindung erobert den Markt der Bilder</p>
<p>Zum Beginn des 19. Jahrhunderts erlangten diese Reproduktionstechniken und der Steindruck durch die einfachere Handhabung für die Bilderwiedergabe eine spontane Verbreitung. Das bewirkte starke Konkurrenz zu den damaligen Hoch- und Tiefdruckern. Die folgenden Auseinandersetzungen erfassten die Druckereien wie<br />
die organisierten Mitarbeiter (Verband der Lithographen und Steindrucker, 1851).<br />
Um das besser zuordnen zu können, muss man sich in die Zeit um 1800 zurückversetzen. Es dominierte der Hochdruck seit Gutenbergs Erfindung der beweglichen Letter, die Bilder wurden als Holschnitte in die Text- Druckform montiert. Richtigen Mehrfarbendruck gab es nicht – es fehlten die kleinen Druckelemente, die Punkte. Da bietet Senefelders neue Reprotechnik mittels Lithographie sowie dem von ihm entwickelten Umdruck ganz neue Chancen. Die Fachliteratur des 19. Jahrhunderts ist voll von Zeugnissen, wie Vervielfältigungen mittels Umdrucktechnik auch für Texte, Noten *), Gravuren, Holzschnitte, auch die Wiedergabe alter Drucke nun direkt möglich ist.<br />
Dazu kam nun neu der Bilderdruck. Schon kurz nach Senefelders Erfindung ist ein solcher Druck in s/w von ihm bekannt. Bald aber brachte es Gottfried Engelmann<br />
in Paris zur wahren Meisterschaft. Er nutzte den Umdruck für Motivpausen zur Herstellung der einzelnen Farben für seine Chromolithographien. Diese Drucke, mit 10 – 20 Einzelfarben gefertigt, faszinieren heute noch.</p>
<figure id="attachment_3250" aria-describedby="caption-attachment-3250" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3250" title="Gutenberg Druckblog_Sennfelder" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/viewer-540x393.png" alt="" width="520" height="393" /><figcaption id="caption-attachment-3250" class="wp-caption-text">R. Schulz, Leipzig 1880</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;">Die hohe Anzahl von meist hellen Einzelfarben war nötig, um vor allem die manuell erzeugten Punkte optisch nicht wirksam werden zu lassen. Die Tonabstufungen wurden durch die Kreidetechnik, die Federtechnik, das Spritzkorn und ab ca.1850 auch mittels <strong>Tangiertechnik</strong> erreicht. Dabei wurden auf Folien zuvor punktierte Tonwerte an eine vorbereitete Stelle des Steines umgedruckt. Das Verfahren kann man auch als Anstoß für Meisenbachs Rastertechnik (1882) ansehen.</p>
<p style="text-align: left;">Es entstanden natürlich auch neue Berufe. Neben den Kupferstechern, Holz-schneidern nun die Lithographen als Chromolithographen, Schriftlithographen, Steinschleifer und vor allem die Steindrucker. Auch Arbeitsteilung in der Repro-duktionstechnik war angesagt. Das ging soweit, dass es Lithographen gab, die ‚nur’ glatte Töne und andere, die Faltenwürfe oder Gesichter punktierten. Die Herstellung eines 8 Farben Postkartenlithos dauerte damals so ca. 2-3 Wochen. Das alles ging natürlich bald wieder zu langsam. So kamen neue Verfahren auf &#8211; vor allem aber die Fotografie.</p>
<p style="text-align: left;">2. der Rasterpunkt mittels Reprokamera</p>
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		<title>Der Katalogdruck</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/der-katalogdruck</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 May 2019 14:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Druckmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ja, das waren schon Medienereignisse, damals, als die dicken Wälzer von Neckermann und Quelle von Baur, Schwab und Otto, zweimal im Jahr aus den Rotationspressen liefen. Auf bis zu 1000 Seiten wurden Tausende von Artikeln beworben und der Katalogdruck erreichte unglaubliche Auflagen. Bis zu drei Millionen Stück dieser drei Kilogramm schweren Kataloge wurden verschickt und verschafften der &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/der-katalogdruck" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Der Katalogdruck“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ja, das waren schon Medienereignisse, damals, als die dicken Wälzer von Neckermann und Quelle von Baur, Schwab und Otto, zweimal im Jahr aus den Rotationspressen liefen. Auf bis zu 1000 Seiten wurden Tausende von Artikeln beworben und der Katalogdruck erreichte unglaubliche Auflagen. Bis zu drei Millionen Stück dieser drei Kilogramm schweren Kataloge wurden verschickt und verschafften der Neckermann AG einen Umsatz von 300 Millionen DM pro Jahr.</strong></p>
<p><strong>Spitzenreiter 2018 der IKEA-Katalog mit <span class="st">203.000.000</span> Auflage</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-4502" title="Katalogdruck" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/11/SplitShire-03581-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></p>
<p>Gedruckt wurden diese Ikonen des Wirtschaftswunders anfangs, in den 1950er Jahren, noch im Hochdruck. Bei steigender Auflage gingen die Hersteller beim Katalogdruck aber mehr und mehr zum Tiefdruckverfahren über, das erst bei Auflagen von über 300000 Stück rentabel wird. Im Gegensatz zum Hoch- und Flachdruck, besser bekannt unter der Bezeichnung Offset-Druck, wird im Tiefdruck von einer tiefer geätzten Druckform gedruckt. Winzig kleine, rautenförmige Vertiefungen werden in die Druckform geätzt oder gestochen. Diese sind von den Nachbarnäpfchen durch kleine Stege getrennt und werden von der Druckmaschine mit Farbe gefüllt. Eine Rakel streift die überflüssige Farbe ab und ein Druckzylinder presst das saugfähige, oftmals etwas angefeuchtete Papier, mit großem Druck auf die Druckform. Das Papier saugt die Farbe aus den Näpfchen und fertig ist der Abzug. Dieses Verfahren eignet sich hervorragend dazu im Katalogdruck eine fotorealistische Qualität der Bilder aufs Papier zu bringen.</p>
<p>Betrachtet man einen im Katalogdruck hergestellten Druck durch eine starke Lupe &#8211; wie zum Beispiel einem Fadenzähler &#8211; sieht man ein fast geschlossenes Bild. Beim Flachdruck und Hochdruck kann man mühelos die Rasterpunkte unterscheiden &#8211; beim Tiefdruck laufen die Punkte jedoch zusammen. Dieser Blur-Effekt verbessert ganz entscheidend die Qualität der Abbildungen und darauf kommt es ja an, beim Katalogdruck.<span id="more-3830"></span></p>
<p>Es ist klar, dass ein solcher Katalogdruck extrem teuer ist und sich nur dann lohnt, wenn große Auflagen einen noch größeren Umsatz generieren. Als in den letzten Jahrzehnten der Umsatz bei den Versandhäusern teilweise dramatisch einbrach, war auch ein solch teurer Katalogdruck nicht mehr wirtschaftlich. Bei einer <a href="https://www.flyerpilot.de/">Online Druckerei</a> erhalten Sie einfach ei besten Preise.</p>
<p>Mehr und mehr rückte man beim Katalogdruck von dem Tausend-Seiten-Wälzer ab, hin zu einer modernen Katalogform. Heute muss ein Werbekatalog eher in Form eines Magazins auftreten um den Geschmack der Kunden zu treffen. Hinzu kommt der Online-Handel, über den der Versandhandel heute bis zu 80% des Umsatzes erzielt. Die Auflagen des Katalogdrucks schrumpften und wurden wieder überwiegend im Offsetverfahren gedruckt. Die damit einher gehende Qualitätseinbuße konnte durch neue Rasterverfahren &#8211; wie zum Beispiel frequenzmodulierte Raster &#8211; gut kompensiert werden.</p>
<p>Der Digitaldirektdruck, den auch viele Online-Druckereien für den Katalogdruck anbieten &#8211; schafft eine ganz neue, völlig überraschende Form der Werbung. Ein echtes Direktmarketing wird möglich. Beim Printing mit digitaler Drucktechnik kann die Druckform bei jedem Druck geändert werden. So wird es zum Beispiel möglich, einen Katalog in einer Auflage von 100 Stück zu produzieren, wobei sich jeder der 100 Kataloge voneinander unterscheidet. Jeweils dem Bedarf des Kunden angepasst an den der Katalog, der verschickt wird. Das kann das Internet noch nicht leisten! Dazu ein kleines Beispiel. In Deutschland wurden vor Jahren 1000 Hausbesitzer angeschrieben. In dem Brief lag ein kleiner Flyer. Auf dem Titel der Broschüre konnte jeder Hausbesitzer sein eigenes Haus aus der Vogelperspektive sehen. Google-Earth und Digital-Direktdruck machten es möglich, und der Erfolg des <a href="https://www.flyerpilot.de/broschuere-drucken">Broschüren drucken</a> war enorm. Der Katalogdruck ist also noch lange nicht tot. Ausgestorben sind nur, und das sicher für immer, die gewaltigen Dinosaurier der Versandhäuser. Wer also heute <a href="https://www.flyerpilot.de/kataloge-drucken">Katalogdruck</a> braucht, der sollte auf Qualität achten, denn er tritt in direkte Konkurrenz zu anderen Versandhändlern, zum Internet und zu Hochglanzmagazinen. Ein pfiffiger Designer, eine Druckerei die auf höchste Qualität Wert legt, und ein gutes Konzept sind notwendig, um sich aus der Masse gedruckter Werbemedien positiv ab zu heben!</p>
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		<item>
		<title>Postkarten drucken und online gestalten: Die Dauerbrenner in Sachen Social Media werden immer noch gedruckt</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/postkarten-online-gestalten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2019 08:28:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
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		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Facebook und Twitter sind Alltag, die E-Mail hat Brief und Fax innerhalb eines Jahrzehnts (fast) verdrängt. Ein kleines Print-Produkt ist dagegen noch nicht ganz aus unseren Kommunikationskanälen verschwunden: Beim Postkarten drucken landet diese hartnäckig im Briefkästen der Republik. Auffällig: Die Auflagen sind heute kleiner, das Design dafür deutlich edler. Und selber gestalten ist anno 2012 &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/postkarten-online-gestalten" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Postkarten drucken und online gestalten: Die Dauerbrenner in Sachen Social Media werden immer noch gedruckt“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Facebook und Twitter sind Alltag, die E-Mail hat Brief und Fax innerhalb eines Jahrzehnts (fast) verdrängt. Ein kleines Print-Produkt ist dagegen noch nicht ganz aus unseren Kommunikationskanälen verschwunden: Beim <a href="https://www.flyerpilot.de/postkarten">Postkarten drucken</a> landet diese hartnäckig im Briefkästen der Republik. Auffällig: Die Auflagen sind heute kleiner, das Design dafür deutlich edler. Und selber gestalten ist anno 2012 gar kein Problem mehr.</strong></p>
<figure id="attachment_3770" aria-describedby="caption-attachment-3770" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3770" title="Postkarten_online-drucken" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/09/Fotolia_4225634_S-540x361.jpg" alt="" width="520" height="351" /><figcaption id="caption-attachment-3770" class="wp-caption-text">fotolai ©demarco #4225634</figcaption></figure>
<p>Wer behauptet eigentlich, Social Media sei ein Phänomen der Moderne? Anhänger der Philokartie werden das ganz sicher nicht tun. Philokartie? Genau. Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine ganz besondere Leidenschaft: das Sammeln und Erforschen von Postkarten und Ansichtskarten. Und, was in diesem Zusammenhang wirklich niemand leugnen kann: Mit den meist schmucken Print-Produkten teilen die Menschen bereits seit dem späten 19., frühen 20. Jahrhundert ihre Vorlieben und Erlebnisse mit anderen Menschen. In bevorzugter Weise sogar mit Menschen, die der Absender wirklich und persönlich kennt. Wenn das also kein sozialen Medien sind&#8230;<span id="more-3767"></span></p>
<p>In den Anfangstagen, da war noch alles schwarz-weiß, um die vorletzte Jahrhundertwende wurden Design und Farbgestaltung auf einem damals ziemlich hart umkämpften Markt für Postkarten immer wichtiger. Heute tauschen sich die Sammler längst auch online aus, ein Ansichtskarten-Lexikon bietet zum Beispiel die Möglichkeit, die eigenen „Schätze“ zu präsentieren und zum Kauf anzubieten. Der Besuch zeigt: Auch diese Leidenschaft hat ihren eigenen Markt, Portale wie Ebay sind gut gefüllt mit edlen Exemplaren des früheren Massenmediums.</p>
<p>Thema Auflage: Die ist vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die nuller Jahre unseres Jahrtausends massiv gesunken. Ein Blick in die Statistik der Wikipedia zeigt: Im Jahr 1982 bearbeitete die Deutsche Bundespost noch 820 Millionen Postkarten, 2008 kamen gerade noch 38 Millionen Postkarten aus dem Ausland in Deutschland an. Gerade im Wandel der Zeit sind die Karten dafür immer edler geworden. Durch E-Mail, Smartphone und Facebook wandern die Print-Produkte schließlich immer mehr in das Premium-Segment. Privat und auch geschäftlich. Wer sich als Unternehmer philokartische Mühe gibt, beweist schließlich auch Wertschätzung gegenüber seinen Kunden.</p>
<p>Für Individualisten: Es muss gar nicht immer die Massenware aus dem Strandkiosk oder Supermarkt sein. Mit dem Aufkommen der Online-Druckereien haben einige Spezialisten das Geschäftsfeld der online erstellbaren Postkarten für sich entdeckt. Die Postalo GmbH in Hamburg und die PokaMax GmbH in Würzburg gehören dazu. Wir haben getestet und stellen fest: Die Bedienung ist kinderleicht, wirklich eine gute Sache. Kein Wunder, dass neben den kleineren Anbietern auch Allrounder wie Flyerpilot einen Service dieser Art im Angebot haben. Was sagen wir da? Ganz einfach: Schreib`doch mal wieder!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Witzig und hilfreich: Der Papiergewichtrechner</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/papiergewichtrechner</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2018 11:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Genau wir ihr auch, durchstöbere ich regelmäßig das Netz nach interessanten Meldungen aus dem Bereich Druck, Design und Medien. Heute habe ich den Papiergewichtrechner entdeckt und den kann ich euch natürlich nicht vorenthalten. Hier geht es zum Papiergewichtsrechner Die Auswahl an Papieren unterschiedlichster Grammaturen und Formate ist riesig. Wer schon vor dem Druck wissen will, &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/papiergewichtrechner" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Witzig und hilfreich: Der Papiergewichtrechner“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Genau wir ihr auch, durchstöbere ich regelmäßig das Netz nach interessanten Meldungen aus dem Bereich Druck, Design und Medien. Heute habe ich den Papiergewichtrechner entdeckt und den kann ich euch natürlich nicht vorenthalten. </strong></p>
<p style="text-align: left;"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-5551" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/11/gewichtpreisrechner.jpg" alt="" width="843" height="531" srcset="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/11/gewichtpreisrechner.jpg 843w, https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/11/gewichtpreisrechner-300x189.jpg 300w, https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/11/gewichtpreisrechner-768x484.jpg 768w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p>
<p>Hier geht es zum <a href="https://www.flyerpilot.de/papiergewichtsrechner">Papiergewichtsrechner</a></p>
<p style="text-align: left;">Die Auswahl an Papieren unterschiedlichster Grammaturen und Formate ist riesig. Wer schon vor dem Druck wissen will, welches Gewicht das fertige Druckerzeugnis haben wird, z. B. um das Porto kalkulieren zu können, kann das jetzt noch bequemer online berechnen.<br />
Er berechnet nach Eingabe des Formats, Grammatur und Anzahl der Seiten das Einzelgewicht der Drucksache.<br />
Es gibt sogar die Möglichkeit, das Gewicht einer ganzen Auflage zu bestimmen.</p>
<p>Das Design ist für einen kostenlosen Rechner ziemlich gut, die praktischen Schieberegler machen auch Spaß!<br />
Besonders toll- der Rechner ist kostenlos. Also: Ausprobieren!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Laserschnitt-Printprodukte</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/verarbeitung/laserschnitt-printprodukte</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2018 11:28:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Laserschnitt  bei Printprodukte immer beliebter Immer schnellere Durchlaufzeiten und kleinere Auflagen gehören im Digitaldruck bereits zum Alltag. Die Trends der letzten Jahre zeigen, dass die Marktanforderungen an hochwertige und personalisierte Druckerzeugnisse, die Aufmerksamkeit erregen, enorm gestiegen sind. Hier braucht es Geräte, die eine Vielfalt an Materialien bearbeiten können und für die kreative Veredelung von &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/verarbeitung/laserschnitt-printprodukte" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Laserschnitt-Printprodukte“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter wp-image-4647" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/07/cutting-paper-card-2-540x535.jpg" alt="Papier mit Lasertechnik ausgestanzt" width="426" height="435" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Laserschnitt  bei Printprodukte immer beliebter</h2>
<p>Immer schnellere Durchlaufzeiten und kleinere Auflagen gehören im Digitaldruck bereits zum Alltag. Die Trends der letzten Jahre zeigen, dass die Marktanforderungen an hochwertige und personalisierte Druckerzeugnisse, die Aufmerksamkeit erregen, enorm gestiegen sind. Hier braucht es Geräte, die eine Vielfalt an Materialien bearbeiten können und für die kreative Veredelung von <a href="https://www.flyerpilot.de/drucksachen" rel="nofollow"><strong>Printprodukten</strong></a> geeignet sind, um eine rasche Umsetzung der Druckaufträge zu gewährleisten. Trotec Lasersysteme bieten nicht nur die Möglichkeit das Geschäftsfeld hinsichtlich der Materialien sondern auch in der Endverarbeitung zu erweitern.</p>
<p>Durch Laser Finishing mittels integriertem Kamerasystem für filigranste Schnitte sind sogar Kleinstauflagen möglich, die vorher unprofitabel gewesen wären. Registergenaue Konturschnitte sowie die Gravur oder Perforation von bedruckten Materialien können vor Ort vorgenommen werden und es ist keine zeitintensive Zusammenarbeit mit einem Partnerunternehmen nötig. Zudem entfallen durch die Laserbearbeitung lange Rüst- und Stillstandzeiten, da keine Stanzformen angefordert werden müssen.<span id="more-4646"></span></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-4648" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/07/SpeedMarkerGS_1-540x698.jpg" alt="SpeedMarkerGS_1 Druckmaschine" width="540" height="698" /></p>
<h2>Hochvolumiges Papier Finishing</h2>
<p>Durch Laser Finishing  bei Printproduktemnkönnen sich Digitaldruckereien vom Wettbewerb abheben und Ihren Kunden Endprodukte mit Mehrwert bieten. Egal ob Visitenkarten, Broschüren, Verpackungen oder Etiketten, durch den Einsatz von Laserschnitt oder -gravur werden diese Produkte hochwertiger und können zu einem höheren Preis verkauft werden. Der SpeedMarker GS von Trotec ist für diese Aufgabe bestens geeignet.</p>
<p>Personalisierte Gravuren oder der passgenaue Laserschnitt bei Verpackungen gelingen problemlos. Auch die integrierte SpeedMark Software, die speziell für industrielle Schneid- und Gravurprozesse entwickelt wurde, bietet die problemlose Bearbeitung von Grafiken und die Auswahl zwischen Direkteingabe oder einem vollautomatisierten Ablauf.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-4649" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/07/Speedy-300-paper-topview-540x393.jpg" alt="Speedy-300-paper von der Draufsicht." width="540" height="393" /></p>
<h2>Laser Cutter zur Laserschnitt von<br />
Printprodukten</h2>
<p>Mit den Flachbettlasergeräten der Speedy Familie können verschiedenste Materialien bearbeitet und Printprodukte veredelt werden. Besonders für kleiner Auflagen geeignet, punktet die Speedy-Serie mit bester Qualität, Präzision und höchster Produktivität. Diese Flachbettlasergeräte bieten höchste Flexibilität für Druckdienstleister, da neben Papier auch andere Materialien wie Acryl, Papier, Karton, MDF und Polystyrol bearbeitet werden können.<br />
Gravur- und Schneidapplikationen bei Materialien im Format von 700 mm x 300 mm (DIN A1) gelingen mit einem Speedy 300 problemlos. Größere Bögen oder Platten können mit einem Speedy 400 oder einem SP500 exakt und schnell bearbeitet werden. Für einen passgenauen Laserschnitt können die Laser Cutter der Speedy Familie zusätzlich mit einem Kamerasystem ausgestattet werden.</p>
<p>Das breite Trotec Produktportfolio eröffnet eine Auswahl an neuen Möglichkeiten in der Digitaldruckbranche. So können Druckdienstleister ein kundenorientiertes Portfolio an Printprodukten bieten und sich vom Wettbewerb differenzieren.</p>
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		<title>Blogger gesucht!</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/blogger-gesucht</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Feb 2018 18:12:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Gutenberg Blog sucht ab sofort kreative und zuverlässige Blogger! Ihr interessiert euch für das Thema Druck und Drucktechnik? Ihr kenn euch im Bereich Medien und soziale Netzwerke aus? Ihr seid kreativ und zuverlässig? Dann meldet euch und schreibt ab sofort für den Gutenberg Blog. Faires Honorar und jede Menge Spaß garantiert. Schreibt uns einfach &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/blogger-gesucht" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Blogger gesucht!“</span> weiterlesen</a></p>
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<li>Ihr interessiert euch für das Thema Druck und Drucktechnik?</li>
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		<title>Nudeln aus dem 3D Drucker</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/nudeln-aus-dem-3d-drucker</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Feb 2018 11:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Spaghetti, Rigatoni, Fusilli, Farfalle oder doch eine ganz eigene Kreation? Und das auf Knopfdruck? Das ist keine weit entfernte Zukunftsvision mehr, sondern bereits greifbare Realität. Das italienische Lebensmittelunternehmen Barilla hat sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit dem niederländischen Institut TNO Eindhoven einen 3D-Drucker für Pasta zu entwickeln. Dieser wurde nun zur Weltausstellung 2015 in Mailand &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/nudeln-aus-dem-3d-drucker" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Nudeln aus dem 3D Drucker“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Spaghetti, Rigatoni, Fusilli, Farfalle oder doch eine ganz eigene Kreation? Und das auf Knopfdruck? Das ist keine weit entfernte Zukunftsvision mehr, sondern bereits greifbare Realität. Das italienische Lebensmittelunternehmen Barilla hat sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit dem niederländischen Institut TNO Eindhoven einen 3D-Drucker für Pasta zu entwickeln. Dieser wurde nun zur Weltausstellung 2015 in Mailand präsentiert. Das rund 40 Zentimeter breite Beta-Gerät wirkt unscheinbar von außen, kann jedoch die Küche von morgen revolutionieren.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-4622" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/05/Nudeln-3-D-Drucker-540x539.jpg" alt="Nudeln aus dem 3D-Drucker könnten schon mal in Serie gehen. Barilla arbeitet an der Serienreife eines Nudeldruckers." width="540" height="539" /></p>
<p>Mit einem herkömmlichen USB-Stick und einer mit Nudelteig gefüllten Patrone könnten so unzählige Kreationen sofort abrufbereit sein. Die Patronen sollen ähnlich wie Pads bei Kaffeemaschinen einfach nachzubestellen sein. Die Drucker sollen vor allem in Restaurants eingesetzt werden. In ausgewählten Restaurants in Eindhoven werden sogar bereits Lebensmitteldrucker für die Praxis getestet.<span id="more-4620"></span></p>
<h2>TNO Eindhoven und Barilla wollen den 3D-Drucker für Nudeln entwickeln</h2>
<p>Der Projektleiter des Instituts TNO Eindhoven Kjeld van Bommel ist überzeugt von dieser Idee. So könne man beispielsweise zu speziellen Anlässen wie einer Hochzeit, Nudeln in Herzform drucken lassen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-4635" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/05/TNO-Spice-Bytes-1-540x405.jpg" alt="TNO Spice Bytes 1" width="540" height="405" /></p>
<p>Von Barilla wurde bereits eine Wettbewerb für die kreativste und individuellste Pasta ausgerufen. Unter den Gewinnern war der Franzose Loris Tupin, der mit seiner „Rosa“ eine Nudel in Rosenform gestaltete, die während des Kochens aufgeht. Die italienischen Gewinner Danilo Spiga und Luis Fraguarda designten eine Nudelform, die an einen geflochtenen Korb erinnert.</p>
<p>Der französische Gewinner Alessandro Carabini orientierte sich hingegen an etwas viel größerem: den Mond. Sogar die Mondkrater wurden mit eingearbeitet und so sieht die Nudel aus wie ein kleines, leckeres Kunstwerk.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/3iwD1P_7vxo" width="540" height="305" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Speed als Problem?</h2>
<p>An der Geschwindigkeit muss jedoch noch gefeilt werden. Der Drucker schafft eine Nudel in zwei Minuten (zu Beginn waren es noch 20 Minuten), was jedoch für den alltäglichen <strong>Restaurantbetrieb</strong> immer noch zu langsam ist. Aber Kjeld van Bommel gibt sich zuverlässig und das Projekt macht Fortschritte: „Wir können jetzt schon zehnmal so schnell drucken wie zu Beginn unserer Experimente.“</p>
<p>Aber nicht nur die Form der Nudel 2.0 kann personalisiert werden, auch die Zutaten. Sind Sie allergisch gegen Gluten? Wollen Sie mehr Ballaststoffe zu sich nehmen oder soll es heute mal Vollkornnudeln sein? Kein Problem. In der Zukunft können Restaurants ganz unkompliziert per Knopfdruck auf ihre speziellen Nudelwünsche eingehen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-4636" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/05/TNO-Autumn-Truffle-with-plaice-and-foie-gras-2-540x397.jpg" alt="TNO Autumn - Truffle with plaice and foie gras-2" width="540" height="397" /></p>
<h2>Lebensmitteldrucker für Alten- und Pflegeheime</h2>
<p>2015 sollen erste 3D Lebensmitteldrucker in Alten- und Pflegeheime ausgeliefert werden. Kjeld van Bommel sieht darin eine große Chance die Lebensqualität der Bewohner zu steigern: „Mit den Druckern können wir pürierte Nahrung wieder in eine attraktive Form bringen und gleichzeitig noch personenspezifisch Nährstoffe beimengen. Beispielsweise könnten wir aus Karottenbrei wieder eine Karotte gießen und diese mit Calcium für Knochenkranke ausstatten.&#8220;</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-4637" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/05/TNO-3D-printed-carrots-540x405.jpg" alt="TNO 3D printed carrots" width="540" height="405" /></p>
<p>Auch in der Welthungerbekämpfung sieht Kjeld van Bommel bereits den Lebensmitteldrucker: Unappetitliche, aber nährstoffreiche Lebensmittel, wie beispielsweise Algen oder Insekten, können so in ansprechende Form gebracht werden.</p>
<p>Aber wird der <a href="https://www.flyerpilot.de/">3D Drucker</a> irgendwann den menschlichen Koch ersetzen? Nein, glaubt van Bommel. Diese Drucker sollten eher als Ergänzung und Hilfe in größeren Essenseinrichtungen gesehen werden. Ersetzen können sie niemanden.</p>
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		<item>
		<title>UV-Lackierungen, Öldrucklack, Dispersionslack</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/drucklackierung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2018 11:21:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer nicht lackieren kann ist „gelackmeiert“! „Gelackmeiert“ ist eine scherzhafte Kontamination aus „lackieren“. Gelackmeiert zu sein,  heißt so viel wie der Betrogene sein und auch im Nachteil sein. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass derjenige, der heute im modernen Offsetdruck nicht lackieren kann, im scharfen Wettbewerb wirklich den kürzeren zieht. Es steigen nicht nur &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/drucklackierung" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„UV-Lackierungen, Öldrucklack, Dispersionslack“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wer nicht lackieren kann ist „gelackmeiert“!</h2>
<p>„Gelackmeiert“ ist eine <strong>scherzhafte</strong> Kontamination aus „lackieren“. Gelackmeiert zu sein,  heißt so viel wie der Betrogene sein und auch im Nachteil sein. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass derjenige, der heute im modernen <strong>Offsetdruck</strong> nicht lackieren kann, im scharfen Wettbewerb wirklich den kürzeren zieht. Es steigen nicht nur die Anforderungen hinsichtlich der allgemeinen Druckqualität bezüglich Detailreichtum, Bildschärfe, Kontrast, <strong>Tonwertumfang</strong> und Ausdruckskraft und natürlich auch was die Qualitätskonstanz innerhalb der gesamten Auflage betrifft. Die elektrostatischen Digitaldrucker versuchen den Markt der heutigen Wegwerfgesellschaft mit ihrer „Gut-genug-Qualität“ zu beeinflussen, weil bei diesen Verfahren der Gestaltung der Druckprodukte gewisse Grenzen gesetzt sind. Das betrifft einerseits die Auswahl nur einer sehr beschränkten Anwendung von Papier- und Kartonqualitäten (vorwiegend nur bestimmte und „lizensierte“ Naturpapiere) und andererseits besteht auch keine Möglichkeit des Lackierens. Aber der Markt erwartet neben einer weiter steigenden Druckqualität auch die Möglichkeit und Praktizierung einer der vielen Möglichkeiten einer Oberflächenveredelung durch Lack. Gut genug ist keineswegs im modernen Offsetdruck gut genug. Nicht zuletzt deshalb, hat sich das Gebiet der Druckveredelung durch eine Lackierung im Laufe der Zeit zu einem fast eigenständigen Fachgebiet entwickelt dem sich mehr und mehr  die Druckmaschinenhersteller auch für das kleinere Druckformat zuwenden. Hier möchte ich ganz kurz in Stichworten auf die vielen Möglichkeiten einer Drucklackierung aufmerksam machen.</p>
<figure id="attachment_3344" aria-describedby="caption-attachment-3344" style="width: 400px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-3344" title="Gutenberg Blog_Lackierungen_Druck_Druckerei_Lack" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_27576973_XS.jpg" alt="" width="400" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-3344" class="wp-caption-text">Foto: fotolia</figcaption></figure>
<p><span id="more-3343"></span></p>
<h2>1. Die Drucklackierung mit Öldrucklacken</h2>
<p>Dies ist wohl die einfachste und auch älteste Lackiermethode. Hier wird ein oxidativ trocknender Firnisdrucklack über das Farbwerk wie eine Druckfarbe übertragen. Hier kann  eine Spotlackierung nur auf das Druckbild, also ohne Beeinträchtigung der eigentlichen Papiercharakteristik übertragen werden, aber auch eine Vollflächen-Lackierung und für ganz besondere Effekte (je nach Papiercharakter Glanz-Matt- oder Matt-Glanz-Abstufungen) eine sogenannte Schattenlackierung. Dabei kann eine gerasterte Druckplatte entsprechend der Druckbildanteile aufgedruckt werden. Übrigens heißt Drucklackierung nicht allein nur „Glanz“ oder „Matt“ zur Erzielung von grafischen Effekten sondern es gibt auch die Möglichkeit von Schutzlackierung für die verschiedensten Anforderungen. Die entsprechende Auswahl an Lacktypen ist sehr groß. Diese Technik kann jeder Bogenoffsetdrucker beherrschen und bedarf keinerlei weiteren technischen Unterweisungen.</p>
<h2>2. Drucklackierung mit  UV-Lacken</h2>
<p>Hier sind  Einrichtungen und Installationen zum Trocknen solcher Lacke erforderlich. Denn hier geht es um eine Härtung durch Vernetzen der flüssigen Bindemittelbestandteile nach Einwirkung von UV-Strahlen in Sekunden- bruchteilen. UV-Lacke bestehen aus 100%ig polymerisierbaren Bindemitelbestandteilen und Fotointiatoren. UV-Lacke zeichnen sich aus durch einen besonders hohen Glanz in Verbindung mit hohen mechanischen Schutz, auch gegen chemische Einwirkungen. Die UV-Lackierung wird auch im Rollenoffsetdruck und Siebdruck mit der Möglichkeit besonders hoher auftragender Schichtdicke praktiziert. Auch UV-Mattlackierungen sind möglich. Für Lebensmittelverpackungen sind UV-Lackierungen wegen der Geruchsbildung nicht zu empfehlen. Alles in allem eine Technik für besondere Anwendungsbereiche und für erfahrender Spezialisten. Es gibt Druckereien die sich mit Hilfe der UV-Lackierung und gleichzeitig des mehrfarbigen UV-Druckes einen besonderen Markt erschlossen haben. So sind solche Betriebe z.B. in der Lage, schwierige Bedruckstoffe, wie Folien oder Kunststoffe im Offsetdruck problemlos zu bedrucken.</p>
<h2>3. Drucklackierung mit Dispersionslacken</h2>
<p>Die Lackierung mit wässrigen Dispersionslacken ist eine Technik, die sich in den letzten Jahren sehr stark durchgesetzt hat. Am Anfang wurde zunächst nur von einem „Wasserkastenlack“ gesprochen, weil die wässrige Dispersion mühsam über ein Feuchtwerk mit textilbezogenen Feuchtwalzen verarbeitet wurde. Auch eine zusätzliche Einrichtung zum Trocknen war nicht notwendig, weil der Lack nach der Obertragung auf den Bedruckstoff sofort trocken war. Heute  bieten die Druckmaschinenhersteller eine entsprechende Technik zur Übertragung des Lackes an. Eine herrausragende Rolle spielt dabei für die Inline-Veredelung sogenannte Lackmodule , mit denen der Lackauftrag  sowohl als Zweiwalzen-Auftragwerk erfolgen kann aber wahlweise auch über Kammerrakel mit einer Rasterwalze. Wichtig ist gleichzeitig natürlich auch  die notwendige Trocknungstechnik, am besten in einem verlängerten Ausleger.   Der rasante Erfolg des Lackierens mit einem Dispersionslack ist nicht allein zurückzuführen auf die Entwicklung von zuverlässigen Lackmodulen zur Lackübertragung, sondern es ist ein optimales Zusammenspiel zwischen Maschine, Lackchemie und Trocknungstechnik.<br />
Die Basis der Dispersionslacke sind verschiedene Polymerdispersionen. dabei handelt es sich um modifizierte Acrylate, die je nach Molekülaufbaue als „hart“ oder „weiche“ bezeichnet werden können. Dispersionen sind grob-disperse Teilchen, die milchig-trüb erscheinen. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil sind die wasserlöslichen Harze, die über Salzbildung mit Ammoniak wasserlöslich gemacht werden. Als Lösemittel wird im allgemeinen nur Wasser eingesetzt. Als Additive bezeichnet man diverse Zusatzstoffe, die die verschiednen Eigenschaften, wie Oberflächenspannung, Bentzung, Gleichfähigkeit, Scheuerfestigkeit, Filmbildung u.a. beeinflussen. Im Gegensatz zum klassischen „alten“ öldrucklack, der wie eine Druckfarbe oxidativ trocknen muß, läuft der Trocknungsprozess beim <strong>Dispersionslack</strong> rein physikalisch ab. Dies erfolgt durch Wegschlagen in den Bedruckstoff aber vor allen Dingen des im Lack enthaltenen Lösemittelwassers. Dabei rücken die Dispersionsteilchen so nah aneinander, dass ein hoher Kapillardruck entsteht, wodurch die Grenzflächen verschmelzen und die Filmbildung einsetzt.<br />
Um eine gute Trocknung und einen sauberen glatten Film- bzw. Lackverlauf zu erreichen, empfiehlt es sich, eine Maschine mit einer entsprechend langen Trockenstrecke zu bevorzugen. Damit kann die volle Maschinengeschwindigkeit  ausgefahren werden ohne Gefahr zu laufen, dass ein Ablegen auftritt, ein Orangenhauteffekt des Lackes oder ein Krakulieren. Solche Probleme stehen oft in direktem Zusammenhang mit einer zu schnellen Trocknung mit zu hoher Trocknungsenergie. Auch ein höherer Glanz ist mit einer Auslegerverlängerung verbunden.<br />
Zu einer guten Trockung gehört auch eine entsprechende Absaugung in der Auslage und eine Bodenabsaugung die die Entstehung eines sogenannten „<strong>Waschkücheneffektes</strong>“ vermeidet. Als Faustregel gilt, dass mindestens die Luftmenge aus der Maschine wieder abgesaugt werden, die durch den Trockner eingeblasen wird. Natürlich kann man auch bei älteren Maschinen, die nicht mit entsprechenden Trocknungsanlagen ausgerüstet sind, mit Dispersionslacken lackieren, allerdings dabei mit etwas geringerer Maschinengeschwindigkeit und vielleicht auch mit einem etwas geringeren Glanz.</p>
<p><strong>Hier auch die Anforderungsprofile für Dispersionslacke:</strong></p>
<h2>Lackfilm</h2>
<ul>
<li>Glanz</li>
<li>Scheuerfestigkeit</li>
<li>Blockfest (nass + trocken)</li>
<li>Elastizität (Nut-u.Rillfähigkeit)</li>
<li>Heisssiegelfest</li>
<li>Geruchsfreiheit</li>
<li>Verklebbarkeit</li>
<li>Gleitfähigkeit</li>
<li>klare Filme</li>
<li>folienprägbar</li>
<li>hohe Filmhaftung</li>
<li>recyclefähig</li>
</ul>
<h2>Verarbeitung</h2>
<ul>
<li>kein Ablegen im Stapel</li>
<li>kein Verblocken</li>
<li>kein Antrocknen im Lackwerk</li>
<li>geringe Schaumbildung</li>
<li>gute Benetzung des Untergrunds</li>
<li>Pumpbarkeit</li>
<li>möglichst kein Pudereinsatz</li>
<li>niedriger Verbrauch</li>
<li>wenig Geruch</li>
<li>gute Reinigungsmöglichkeit</li>
</ul>
<h2>Flüssiger Lack</h2>
<ul>
<li>hoher Festkörperanteil</li>
<li>Einstellung der Viskosität auf das Lackauftragsaggregat</li>
<li>Viskositätsstabilität</li>
<li>möglichst Frostbeständigkeit</li>
<li>Filmbildung auch bei tiefer Temperatur</li>
<li>Kennzeichnungsfrei</li>
<li>biologisch abbaubar</li>
<li>richtige Oberflächenspannung</li>
<li>keine  organischen Lösemittel</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aufgrund der unterschiedliche und zahlreichen Anforderungsprofile ist es wichtig, dem Lackhersteller die gewünschten oder notwendigen Eigenschaften des einzusetzenden Lackes zu nennen, da die Lacke entsprechend eingestellt werden können. Falls dem Lack während der Verarbeitung vielleicht auch Additive zugegeben werden müssen, sollte auch dann der Lackhersteller konsultiert werden.</p>
<h2>4. Kombinationslackierung</h2>
<p>Die gute Bogen- und Rollenoffsetdruckerei Vetters in 01471 Radeburg/Sachsen praktiziert eine Kombinationslackierung und nennt sie  „Drip-Offlackierung“. Auf Anfrage teilte man mir mit, dass bei dieser Lackiertechnik   mit konventionellen Druckfarben gedruckt wird. Im letzten Farbwerk der Offsetmaschine wird erst ein spezieller Öldruck-Mattlack partiell auf die gewünschten  Flächen aufgedruckt und im folgenden Lackwerk der Maschine läuft abschließend vollflächig ein Hochglanz-Dispersionslack. Dieser perlt an den vorher matt lackierten Stellen ab und der Matteffekt bleibt erhalten. „Drip Off“ heißt also so viel wie „abtröpfeln“. Durch die Oberflächenbeschaffenheit und den Kontrast zwischen matten und glänzenden Teilflächen entstehen so interessante optische Effekte.</p>
<h2>5. Die Drucklackierung im Digitaldruck</h2>
<p>Mir liegt auch eine kleine Musterkollektion (12,5 x 12,5 cm) mit verschiedenen Lackierungen vor die auf einer Canon imagePRESS C1 + gemacht wurden. Es sind dies:</p>
<ul>
<li>Partielle Glanz-/Mattlackierungen</li>
<li>Vofflflächige Matteveredelung</li>
<li>Sicherheitsmarkierungen (Watermarks)</li>
<li>Metalleffekte</li>
</ul>
<p>Mehr zu diesem Thema : Bei sensieblen Drucksachen verarbeiten <a href="https://www.flyerpilot.de">Onlinedruckereien</a> Drucklacke als Scheuerschutz.</p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Samsung gegen Apple- Unboxing aus der Vergangeheit</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/samsung-gegen-apple</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jan 2018 15:08:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[gestalten]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gutenbergblog.de/?p=4216</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was hat sich eigentlich geänder? Sie konnet damals schon Telefonieren und hatten Apps! In den Anfängen von Apple war das Logo des Unternehmens sechsfarbig. Im Laufe der Zeit hat sich das Unternehmen dem visuellen Understatement verschieben. Hier ein Ausschnitt einer Verpackung des iPad Mini mit Silberfolienprägung.  Digital-Gadgets und analoge Marketingaspekte Die Welt, wie wir sie &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/samsung-gegen-apple" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Samsung gegen Apple- Unboxing aus der Vergangeheit“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4217 aligncenter" title="applelogo_corporatedesign" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/applelogo_corporatedesign.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<h2>Was hat sich eigentlich geänder? Sie konnet damals schon Telefonieren und hatten Apps!</h2>
<p><em>In den Anfängen von Apple war das Logo des Unternehmens sechsfarbig. Im Laufe der Zeit hat sich das Unternehmen dem visuellen Understatement verschieben. Hier ein Ausschnitt einer Verpackung des iPad Mini mit Silberfolienprägung. </em><span id="more-4216"></span></p>
<h2>Digital-Gadgets und analoge Marketingaspekte</h2>
<p>Die Welt, wie wir sie kannten, wir zunehmend virtualisiert. Das heißt, Vorgänge der realen Welt finden ihr Abbild in der digitalen Welt des Internet und seiner Hardware-Gadgets. Im Zuge dieses funktionalen Umbaus, der Prozessen ihre Materialität nimmt, z.B. in Form des papierlosen Büros, wurde viel über das Ende des gedruckten Buches und allgemeiner über „The End of Print“ philosophiert. Und doch gewinnt man den Eindruck, dass es gegenläufige Tendenzen gibt. Als wenn sich die reale, analoge Welt Nischen suchen würde, in denen sie ganz besonders analog ist. Dabei kann man feststellen, dass die digitale Welt auch wieder auf diese Nischen zurückgreift und dass eine interessante Synthese am Ende steht. Gut kann man das am Beispiel gedruckter Verpackungen sehen, die ihre technische High-End-Produkte analog beflügeln.</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4218 aligncenter" title="geldscheindesign_papierqualitaet" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/geldscheindesign_papierqualitaet.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Wir leben in der Welt der digitalen Zahlungsmittel – und doch wird weltweit mehr Geld auf Papier gedruckt als je zuvor. Warum? </em></p>
<h2>Papiergeld als Indikator für die Wichtigkeit des Gedruckten</h2>
<p>Ein erster Hinweis auf diesen grundlegenden Umstand, dass die virtuell-digitale Welt des Internets nicht unbedingt nur alten Berufsständen den Teppich unter den Füßen wegzieht, ist unser aller Papiergeld. Denn obwohl auch Bezahlvorgänge zunehmend virtualisiert wurden, Kreditkarten und Geldkarten zum Bezahlstandard geworden sind, gibt es dennoch Geldscheine. Gedruckte Geldscheine haben in Volkswirtschaften auch eine geldpolitische Dimension. Es wäre denkbar, dass es eines Tages gar kein gedrucktes Geld mehr gibt. Aber bis dahin zeigen sich die Staaten real und symbolisch mit papiernem Geld, dass in einer Kopplung aus sehr alten Druckverfahren (Stahlstich-Tiefdruck und Wasserzeichen, <a title="Linienmuster" href="http://print24.com/de/blog/2013/06/wertpapier-und-geldschein-design-guilloche-linienmuster-als-dekoratives-element-in-der-gestaltung/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Guilloche-Muster</a>) und innovativen Druckverfahren (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/OVI_(Druck)">variable Druckfarbe</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hologramm">Hologramme</a> bzw. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kinegramm_%28Sicherheitstechnik%29">Kinegramme</a>, und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fluoreszenz">fluoreszierende</a> bzw. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phosphoreszenz">phosphoreszierende</a> Muster) materiell vorhandenes Geld für die Finanzsysteme die Grundlage darstellt.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4219" title="iphone3g_apple_verpackung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/iphone3g_apple_verpackung.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>2007 wurde die erste </em><em>iPhone-</em><em>Generation vorgestellt. Hier ist die Verpackung der dritten Generation zu sehen, das iPhone 3GS aus 2009. Ein Abbild des Gerätes wurde vierfarbig auf die Außenhülle gedruckt, was aufgrund des damalig völlig neuartigen dreidimensional anmutenden Interface-Designs Aufmerksamkeit erregte. Zudem war das Foto blind geprägt, der Offset-Druck des Smartphones wirkte also erhaben und selbst dreidimensional.</em></p>
<h2>Siegeszug des Smartphones</h2>
<p>Man kann nicht daran vorbei, dass sich die Welt seit der flächendeckenden Computerisierung permanent und schnell umbaut. Eine zentrale Funktion hat dabei der mobile Taschencomputer bekommen – das Smartphone. Seit Apple 2007 sein iPhone vorgestellt hatte, rückte das Smartphone aus dem Stand heraus ins Zentrum der digital-mobilen Revolution. Sie wurde mit den Tablets – oder im Falle sehr großer Handys mit Stifteingabe, mit den „Smartlets“ oder „Phablets“ – sowie mit „Google Glasses“ und Samsungs Smartwatch „Galaxy Gear“<strong>  </strong>fortgeführt. Dabei geht es nicht nur darum, was man damit machen kann, es ging vor allem darum, wann und wo man es machen konnte – nämlich im Prinzip jederzeit und überall. Musik hören, fotografieren, Videos drehen oder anschauen, zeichnen, Memos aufnehmen und natürlich kommunizieren, per Telefon, Text- oder Videochat. Ein ganzes Büro, eine Unterhaltungsfabrik und ein Kommunikationszentrum, das in eine Hosentasche passt.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4220" title="iphone_schwarzes_produktdesign" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/iphone_schwarzes_produktdesign.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Die Produktverpackung des iPhone 3GS zeigte, was innen war. Später, als immer mehr Konkurrenten leistungsfähige Smartphones auf den Markt brachten, war die für ein Handy neuartige Benutzerführung kein Alleinstellungsmerkmal mehr.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4221" title="smartphone_verpackung_3gs" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/smartphone_verpackung_3gs.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Oben: Das iPhone zeigte Präsenz: Diese Produktverpackung kam unübersehbar wie ein Ziegel daher. In späteren Zeiten lernte man, die Geräte immer platzsparender zu verpacken.</em></p>
<h2>Als die digitale Welt der analogen Welt die Hand reichte</h2>
<p>Eingeleitet hatte den Smartphone-Trend eigentlich das BlackBerry-Handy, das aber mit physikalischer Tastatur daherkam, vor allem Business-Features bot und damals noch über keinen Touchscreen verfügte. Den Ausschlag gab etwas, dessen Tragweite viele – wie zum Beispiel Nokia, der damals weltgrößte Handyhersteller – nicht vorausgesehen hatten: Per Gestensteuerung und berührungsempfindlichen Bildschirm wurde das Virtuelle plötzlich handfest.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4222" title="iphone4s_iphone3gs" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/iphone4s_iphone3gs.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Vergleicht man die Verpackungen des iPhone 3GS von 2009 mit dem iPhone 4S aus 2011, so ist der Unterschied augenfällig: Die visuelle Schwere und Dominanz des iPhone 3GS sind Unterstatement und Zurückhaltung gewichen. Apple war inzwischen erst durch den Erfolg des iPod, dann durch den des iPhone auf dem Weg zum Multi-Milliarden-Unternehmnen und hatte deutliche Signale nicht mehr nötig – sein sagenhafter Erfolg sprach für sich und hatte keine auffällige visuelle Erläuterung mehr nötig.</em></p>
<h2>Smartphone-Revolution: der mobile Mini-Computer und das Ende des Gedruckten?</h2>
<p>Ein neues Auto? In den Urlaub fahren? – Seit dem iPhone war das plötzlich „oldschool“, was zählte, war nur noch das neuste Smartphone. Der mobil-multimediale Minicomputer schien mit seiner Kommunikationsgewalt tatsächlich das „End of Print“ einzuläuten, schien das „papierlose Büro“ weiter zu befördern. Tatsächlich: Wer schreibt heute noch persönliche Briefe per Hand? Rechnungen sind zum PDF-Anhang einer E-Mail geworden. Überhaupt scheint die Wertigkeit von Massen-Drucksachen Schnee von gestern, wo doch Onlinedruckereien ein ganz neues, verbraucherfreundlicheres Preisgefüge eingeführt haben: hochwertige aber standardisierte <a href="https://www.flyerpilot.de/drucksachen">Drucksachen</a> zu Schleuderpreisen. Vielerorts wurde das Ende der verschiedenen analogen Massenmedien apostrophiert und als Diskussionsgegenstand von Fachleuten aus der Druckbranche schaudernd gedreht und gewendet.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4223" title="iphone4_verpackungsdesign" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/iphone4_verpackungsdesign.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Oben: Auch die Verpackung des iPhone 4S aus 2011 bildet das Produkt ab. Doch nun ist es nicht mehr vollständig abgebildet, sondern angeschnitten, und es ist, wie auch heute die iPad-Produktverpackungen dies tun, in die Dimension gedreht, damit man Material, Flachheit und Bedienelemente sehen kann. Das User-Interface vieler Handys bewegt sich inzwischen auf einem vergleichbaren Niveau. Was Material und Verarbeitung anbelangt, ist Apple immer noch mit an der Spitze.</em></p>
<h2>Wer die Wahl hat…: eBook oder gedrucktes Buch?</h2>
<p>Dem iPhone und später dem iPad war Erfolg beschieden, weil Apple seine Hardware sehr eng mit seinen Diensten koppelte. Dazu zählt nicht nur die Musik-Bibliothek „iTunes“, sondern man kann digitale Zeitschriften kaufen oder abonnieren oder eBooks herunterladen. Das ist schon ein schlüssiges Gegenmodell zur real existierenden Welt mit Zeitschriften, die man durchblättern kann und zu Büchern mit Eselsohren.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4224" title="verpackungsdesign_ipod" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/verpackungsdesign_ipod.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Auch den iPod Classic gab es in einer visuell „schweren“ Verpackung, die von oben und seitlich das Produkt sachlich abbildete. Der iPod war der erste Schritt in die Richtung der Virtualisierung von Musik und damit nicht nur ein technisches Gerät, ein Image-Träger mit dem Nimbus der Innovation, sondern auch eine Schlüsselapplikation einer sich umwälzenden Kultur.</em></p>
<h2>Totgesagte leben länger: Als Analoges zu neuen Ehren kam</h2>
<p>Andererseits: Nachdem ein Medium wie die „Langspielplatte“ (LP) ihren Geist aufgegeben hatte, war sie plötzlich wiedergekehrt. Nicht etwa wie ein lebender Toter, als der sie zwischendurch erschien, sondern zunächst als kleines Nischenprodukt für scratchende DJs. Sie wurde völlig neu geboren als analoges Liebhaberstück, vor allem in Form von aufwendigen Sondereditionen: im Schmuck-Schuber, mit beigelegtem Booklet, Comicheft oder sogar ganzen Büchern – und in einem hochwertigen produktionstechnischen Umfeld, sodass man zu dem Schluss kommen könnte: Soviel toll Gedrucktes in Form von UV-lackierten Booklets, aufwendig kaschierten Pappboxen gab es noch nie – allerdings zu hohen Preisen in kleinen Auflagen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4225" title="ipod_shuffle" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/ipod_shuffle.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Der iPod-Shuffle: ein kleines Etwas, das ganze Musikbibliotheken beherbergen kann. Apple hatte in seinem </em><em>Produktdesign</em><em> immer wieder Akzente mit transparentem bzw. </em><em>transluzentem Design</em><em> gesetzt. Der iPod shuffle kommt hier in einer transparenten Plexiplasverpackung daher, das aktuelle iPhone auch wieder. Das wirkt fast so wertig wie ein Schmuckstück.</em></p>
<h2>Eine Renaissance für die Vinyl-LP: Wie Phönix aus der Asche</h2>
<p>Eigentlich könnte man diesen Neustart neben dem Erstarken der Wertigkeit des Mediums „Vinyl-LP“ auch „The Start of Print“ nennen. Die LP als durch und durch analoges Medium hat sich gesundgeschrumpft und bedient nun keinen Massenmarkt mehr, sondern Liebhabernischen. Dies basiert auf zwei Umständen:</p>
<ul>
<li>Käufer hätten gerne das, was kein anderer hat. Immer wenn etwas den Markt durchdrungen hat und es jeder hat, verliert es tendenziell seine Spannung. Verknappung schafft Anreize, permanente Verfügbarkeit langweilt. Man kann sich an der Analogtechnik wieder so richtig freuen, weil die kaum einer mehr hat oder kennt. Und die papiernen Drucksachen helfen dabei, diese neue alte Leidenschaft zu zelebrieren.</li>
<li>Zum anderen sehnt sich der Käufer bei allen Vorteilen von Virtualität und Digitalität immer mal wieder nach etwas Handfestem, etwas Materiellem, das man anfassen und haptisch spüren kann. Wenn Musik nur noch in Form von unsichtbaren MP3-Dateien zu hören ist, dann hält man gerne eine materiell vorhandene LP oder CD in Händen, weil man die anfassen und berühren kann. Das berührt mitunter und vermittelt zudem das gute Gefühl, dass sie einem gehört. Angesichts mancher Cloudmusik-Abonnement-Modelle  – bei denen zwar das Anhören, also die Nutzung, gewünscht ist, nicht aber der Besitz – ein Vorteil.</li>
</ul>
<p>An der analogen Musik, die von der virtuellen Musik abgelöst wird, um dann unter anderen Vorzeichen analog zurückzukehren, kann sich auch die Druckbranche ein Beispiel nehmen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4226" title="ipad_mini_verpackung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/ipad_mini_verpackung.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Auch für das iPad mini ist weniger mehr. Das Produkt zeigt auf seiner Abbildung weniger von seiner Oberfläche und mehr davon, wie dünn es ist. Das Tablet löst dabei mehr und mehr den heimischen Desktop-PC und auch den klassischen Laptop ab, deren Verkaufszahlen rückläufig sind oder stagnieren.</em></p>
<h2>Die taktil-haptischen Reize des Papiers sprechen menschliche Sinne an</h2>
<p>Die Generationen an Grafik-Designern, die im vordigitalen Zeitalter Satzfahnen im Fotosatz verarbeitet haben, wissen, dass die Erstellung von papiernen Druckvorlagen, bei denen geklebt, geschnitten, gekratzt und retuschiert wurde, etwas anderes ist als die Arbeit am Bildschirm – weil bei der Arbeit, bei der man seine Hände benutzt, auch die Sinne angesprochen werden. Der taktil-haptische Sinn, also der Tastsinn, basiert im wörtlichen Sinne auf Fingerspitzengefühl. Tatsächlich konzentriert sich in den Fingerkuppen einer menschlichen Hand die größte Ansammlung an Nervenzellen im menschlichen Körper überhaupt. Wer diesen Tastsinn schult, ist in der Lage, feinmotorische Bewegungen auszuführen, also z.B. mit einer Schere oder einem Messer Modelle für später produktionstechnisch gestanzte Drucksachen zuzuschneiden, die beim Kunden vorgestellt werden. Die Sensomotorik vermittelt dem Menschen darüber hinaus auch einen Teil seines Weltbildes. Das Analoge in der Welt ist also nicht in allen Bereichen so einfach zu virtualisieren. Das gilt insbesondere für einen Käufer, der das von ihm gewünschte Produkt in seiner Verpackung sieht.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4227" title="apple_produktverpackungen" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/apple_produktverpackungen.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Links die zweite Generation der iPad-mini-Produktverpackung, rechts die erste, die noch reduzierter war.</em></p>
<h2>Real Vorhandenes gegen die Virtualisierung? Papieroberflächen oder Touchscreens?</h2>
<p>Der Touchscreen des drucksensitiven Bildschirms hat diese Feinmotorik auf eine neue Probe gestellt. Aber dennoch ist es etwas anderes, die Oberflächenstruktur eines Blattes Papiers zu fühlen, mit dem Finger über die Kante eines Papierbogens zu streichen oder einen Bildschirm über die kapazitiven Ströme der Hautspannung zu steuern. Papier ist Materie, etwas real Vorhandenes, das Informationen transportiert. Eine Festplatte mit Tausenden Fotos kann einem Magneten zu nahe gekommen oder vom Tisch gefallen sein und alle Daten können dann fort sein. Ein Buch, mit dem man das gleiche machen würde, behält seinen Inhalt. So gesehen ist die reale Welt weniger flüchtig und viel zuverlässiger als die digitale. Die Digitalität ist Voraussetzung für die Virtualisierung, die Prozesse der realen Welt auf den Bildschirm bringt.</p>
<h2>Verpackungsdesign und Verpackungsproduktion manifestieren das Image</h2>
<p>Gestalter, Designer und Werbestrategen nutzen den Umstand aus, dass Verpackung Image schafft. Der Kern ihrer Arbeit in der Markenartikelindustrie ist es, ein Image zu erzeugen. Dieses Image existiert aber auch nur „virtuell“ in den Köpfen der Käufer und basiert auf einer Mischung aus Wahrnehmung und Vorstellung. Parfümhersteller wissen, dass ihr Glasflakon sehr wichtig ist für den Verkaufserfolg, er ist in der Regel sogar teurer ist als sein Parfüm-Inhalt. Diese Glasflaschen stecken in Pappverpackungen, deren Druck mit zu dem Aufwendigsten gehört, was man massenhaft druckt: Da wird kaschiert, blindgeprägt, heißfoliengeprägt oder kaltfoliengeprägt, gestanzt und fast immer lackiert – und nebenbei auch ganz normal gedruckt. All dies vermittelt dem Konsumenten eine Botschaft über Beschaffenheit und Wertigkeit des Produktes.</p>
<h2>Das Image als virtuelle Größe</h2>
<p>Produkt-Verpackung ist ein Element im Kommunikations-Mix, weil die Werbepsychologie ja weiß, dass die Verpackung mit darüber entscheidet, was gekauft wird und was nicht. Die Verpackung wertet das Produkt auf. Sie wird im Regelfall auf Karton gedruckt, sofern nicht besondere Verpackungen aus Kunststoff oder Metall zum Einsatz kommen.</p>
<h2>End of Print, das „Papierlose Büro“ und der virtuelle Medienkonsum</h2>
<p>Die virtuelle Welt als Simulation kann einen Teil der echten Welt ersetzen: siehe „Papierloses Büro“, wo der virtuelle Papierkorb auf dem Schreibtisch mehr Spaß macht als der in der echten Welt, unter anderem, weil man ihn nie real in zum Ausleeren zur Mülltonne bringen muss. Papier oder Karton als Grundmaterial von Drucksachen ist etwas zum Anfassen und Festhalten. Drucksachen werden bleiben und werden – strategisch gezielt punktgenau eingesetzt – sogar noch wichtiger. Weil ihr reales Vorhandensein in einer zunehmend virtualisierten Welt einen Wert an sich darstellt und darüber hinaus ästhetische und über die Sinne wahrnehmbare Signale sendet. Auch Unternehmen wie Apple setzen Drucksachen in ihrem Kommunikationsmix strategisch wohl überlegt ein.</p>
<h2>Weniger ist mehr bei der Markenbotschaft</h2>
<p>Apple hat im Laufe seiner Unternehmensgeschichte diverse Design-Trends aufgegriffen und mit angestoßen. Dazu zählen transparentes oder metallenes Produktdesign und im Wechselspiel immer wieder der Einsatz poppiger Farben wie bei den ersten iMacs oder den MacBooks, die aus farbigem Kunststoff bestanden. Zentral war fast immer ein grundlegender Purismus, der bis heute ein „Weniger ist mehr“ visuell umsetzt. Apple-Produkte und ihre Kommunikation sollen auf ihre Essenz und Einfachheit reduziert werden, damit sich ihre Funktion sofort erschließt. So ist Apple 1984 mit dem Desktoppublishing in der Computerwelt berühmt geworden und so wurden auch alle „i“-Produkte zum Erfolg. Angefangen beim Namen „iPhone“, „iBook“, „iPod“, iPad“ oder „iMac“ bis hin zum offenen, klaren und übersichtlichen Grafik-Design strebt alles bei Apple nach Einfachheit und Übersichtlichkeit. Natürlich bezieht sich das auch auf das Interfacedesign.</p>
<h2>Dreidimensional anmutende App-Icons bei Apple</h2>
<p>Als Apple jedoch das iPhone eingeführt hat, war das Icon-Design in einer dreidimensionalen Anmutung gestaltet, als wollte man die Sensation der digitalen Möglichkeiten mit dem Look &amp; Feel der realen Welt kreuzen. iOS7 ist wieder dem Zeitgeist Rechnung tragend dem „Flat-Design“ verhaftet und dementsprechend stilisierter. Die ersten Verpackungen des Apple Macintosh waren 1984 mit großen weißen Flächen, stilisierten Illustrationen und fotografischen Freistellern dominiert. An dieser visuellen Klarheit hat man bis heute festgehalten.</p>
<h2>Wertige Materialien im Apple-Produktdesign</h2>
<p>Apple ist vom Nischenanbieter für Computer für die grafische Industrie, für Werber und Kreative und alle, die etwas ganz Besonderes wollten, zum Massenlieferanten des digitalen Lifestyle avanciert. An seiner Produktqualität, die immer an wertigen Materialien festhielt und seiner damit einhergehenden Hochpreispolitik hat sich indes nichts geändert. Das iPhone ist eines der wenigen Handys, das einen Metall-Rahmen hat, auch Gadgets wie das iPad oder die Apple-Laptops glänzen mit Materialeigenschaften, die man fühlt, wenn man das Gerät in der Hand hält. Die aktuellen MacBooks sind jeweils aus einem Aluminium-Block gefräst. Die Belastbarkeit der Geräte ist fast schon sprichwörtlich geworden.</p>
<p>Apple ist seit der Einführung seiner Unterhaltungselektronik-Produkte mit 185 Milliarden US-Dollar zur wertvollsten Marke der Welt geworden, außerdem seit letztem Jahr auch zum wertvollsten Unternehmen, sein Umsatz lag im Geschäftsjahr 2013 bei fast 171 Milliarden US-Dollar. Erfolg spricht für sich selbst und zieht die Käufer an.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4228" title="ipad_mini_galaxy_note3" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/ipad_mini_galaxy_note3.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Im Vergleich: die Verpackung des aktuellen iPad Mini von Apple als kleinem Tablet und die Verpackung des Galaxy Note 3 von Samsung als großem Handy mit integrierter Stifteingabe. Schon auf den ersten Blick werden die unterschiedlichen Strategien deutlich: Apple als äußerst ertragreicher Premium-Marktführer lässt sein Produkt für sich sprechen. Samsung signalisiert Wertigkeit durch die (gedruckte) Simulation einer Holzoberfläche, um weiter in den Premiummarkt vorzudringen und vom „Plastik-Image“ wegzukommen.</em></p>
<h2>Samsung gegen Apple: Konkurrenz auch im Kommunikationsdesign</h2>
<p>Die Welt könnte für Apple rosarot sein, wenn da nicht das konkurrierende Betriebssystem Android wäre, das eng mit der Google-Software-Welt verknüpft ist und hardwaremäßig von Samsung dominiert wird. Apple hat am Markt für die Smartphones eine dominierende Vormachtstellung und Innovationsführerschaft innegehabt. Kaum ein Konkurrent wusste ein Rezept dagegen. Inzwischen hat Samsung Apple – was den Umsatz und die Stückzahlen verkaufter Smartphones anbelangt – erst eingeholt und dann überholt. Samsung ist das Unternehmen, das im Hinblick auf alle anderen Android-Smartphone-Hersteller den wesentlichen Profit für sich herausholt.</p>
<p>Während Apple lange Zeit die „Ein-Produkt-Strategie“ mit seinem iPhone realisierte, also nur ein Modell im Angebot hatte, hat Samsung eine kaum noch überschaubare Fülle an kleinen und großen Smartphones in den Markt gedrückt. Apple hat reagiert, indem es ältere iPhone-Modelle weiter produziert und günstiger angeboten hat. Samsung-Smartphones sind in der Regel aus Kunststoff und damit was die verarbeiteten Materialien anbelangt weniger wertig. Abgesehen davon gelten für Apple die leistungsfähigen Modelle der Samsung Galaxy-Klasse vom Design her als Produkt-Klon des iPhones, Ähnliches hat auch bei den Tablets zu Patent-Streitigkeiten vor den Gerichten geführt.</p>
<p>Samsung ist ein Mischkonzern, der 2012 einen Umsatz von 247,5 Mrd. US-Dollar erwirtschaftet hat. Die Electronik-Sparte des Konzern ist allerdings mit etwa 143 Milliarden US-Dollar deutlich kleiner als Apple, zumal ein wesentlicher Teil des Umsatzes mit Hardware-Produktion generiert wird. Man sieht aber allein an den Zahlen und auch an der Strategie, für jedes Bedürfnis ein Smartphone zu produzieren, dass Samsung ein sehr ernst zu nehmender und weiter aufholender Konkurrent am Markt ist.</p>
<h2>Papier, das Zünglein an der Waage</h2>
<p>Zwischen Apple und den Android-Smartphones und Android-Tablets ist ein Wettlauf entstanden, bei dem immer neue Features das Produkt weiterentwickeln. Aber die High-End-Handys nähern sich, was ihren Funktionsumfang anbelangt, immer mehr einander an. Seit Langem wird aber in der Fachpresse kritisiert, dass es kein Android-Handy gäbe, das von den Materialien her ähnlich wertig produziert sei wie das iPhone. Inzwischen hat sich das etwas relativiert, Hersteller wie HTC, oder Samsung haben die ersten Smartphones mit Metallgehäuse im Angebot.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4229" title="logo_apple_design" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/logo_apple_design.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Das Logo auf der ersten iPad-mini-Verpackung war in schlichtem Grau gedruckt. Es war keine Abbildung auf der Verpackung zu sehen, sondern nur Typografie. Die zweite Verpackungsgeneration kam mit einem foliengeprägten silbernen Logo und einer Produktabbildung daher. Das unterstrich die Prämium-Ausrichtung im Tablet-Markt und visualisierte die Produkteigenschaften.</em></p>
<h2>Veredelung als visuelles i-Tüpfelchen</h2>
<p>Wie fast überall steckt das Produkt, wenn der Kunde es erhält, in einer gedruckten Verpackung. Bei der Produkt-Verpackung ging Samsung in der Vergangenheit ähnliche Wege wie Apple. Dabei hat Apple bisher unterschiedliche Mittel eingesetzt. Besondere Veredlungen, ob Prägung bzw. Folienprägung, Kaschierung oder Lackierung setzen oft nur einen Akzent. So sind die aktuellen Verpackungen mit einem kleinen silberfoliengeprägten Apple-Logo versehen – das sieht man wie nebenbei an der Seite des Kartons schimmern. Das ist Understatement pur.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4230" title="samsung_holzimitat" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/samsung_holzimitat.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Während Apple dem Minimalismus, der visuellen Reduktion, verhaftet ist, imitiert Samsung mit seiner aktuellen Verpackungslinie den Werkstoff Holz. Diese Strategie der visuellen Mimikry nennt man </em><em>„Skeuomorphismus“.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4231" title="galaxy_note3_sojafarbe" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/galaxy_note3_sojafarbe.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Oben: Deckel und Boden berühren sich nicht, sondern werden durch einen schwarzen Abstand wirkungsvoll separiert. Die Verpackung ist mit nachhaltiger </em><em>Soja-Farbe</em><em> gedruckt, was auf der Produktverpackung auch kommuniziert wird </em>– <em>ein weiterer Baustein im Image der „natürlichen“ Hochwertigkeit. Konventionelle Druckfarben verwenden als Bindemittel Mineralöl, ökologisch ausgerichtete Druckfarben nutzen </em><em>Pflanzenöl-Fettsäuren,</em><em> neben Soja sind das zum Beispiel Leinöl und Rizinusöl.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4232" title="galaxy_note3_verpackung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/galaxy_note3_verpackung.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Oben: Da das Samsung Galaxy Note 3 groß ist und Verpackungen so klein wie möglich sein sollen </em>– <em>auch um Transport- und Lagerkosten zu minimieren </em>– <em>passt das Smartphone ganz exakt in seine Verpackung.</em></p>
<h2>Wie hat Samsung auf die Vormachtsstellung Apples und seinen Erfolg reagiert?</h2>
<p>Die alten Galaxy-S-Verpackungen sahen ähnlich aus wie die Apple-Verpackungen. Die des ersten Galaxy-Modelles war einfarbig schwarz und nur mit dem Galaxy-Logo bedruckt. Sieht man sich das aktuellste Smartphone Galaxy Note 3 an, das ein Smartphone mit Stifteingabe ist – auch genannt „Smartlet“ (Wortmischung aus „Smartphone“ und „Tablet) oder „Phablet“ (Wortmischung aus „Phone“ und „Tablet) – hat sich sowohl am Produkt als auch am Verpackungsdesign einiges geändert, und beides korrespondiert miteinander.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Bei der hochgradigen Designorientierung von Apple muss natürlich auch die Produktbeschriftung minimalistisch und ohne Schnickschnack gestaltet und produziert sein. Auf der metallen Rückseite des iPad mini befindet sich ein farbloses Logo, das per Siebdruck glänzend transparent auf die matte Rückseite gedruckt ist. Gleiches gilt für den Schriftzug „iPad“ darunter.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4237" title="samsung_galaxy_S2" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/samsung_galaxy_S2.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Das Samsung Galaxy S2 mit hochglänzendem Rücken aus Kunststoff ahmt eine Carbonfaser-Struktur nach. Der Kunststoff ist äußerst dünn aber auch sehr haltbar. </em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4238" title="galaxy_note3_rueckseite" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/galaxy_note3_rueckseite.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Das aktuelle Galaxy Note 3 hat eine Rückseite, die echtem Leder zum Verwechseln ähnlich sieht, obwohl sie ebenfalls aus verblüffend dünnem Kunststoff besteht. Aber optisch wird das Smartphone damit aufgewertet.</em></p>
<h2>Samsung gegen Apple mit Verpackungsdesign als Imagefaktor</h2>
<p>Während Apple visuell bei seinen Produktverpackungen auf Stil, Understatement und Zurückhaltung setzt, hat Samsung zunächst einmal sein Produktkonzept verändert. Auf die anhaltende Kritik, dass auch seine High-End-Handys aus zu billigem Kunststoff hergestellt sind, hat Samsung beim Groß-Smartphone Galaxy Note3 auf einen Kunstlederrücken gesetzt, der wertig wirkt. Wer erfolgreich einen Markt besetzen will bzw. in ihn eindringen will, wie dies Samsung nach Apples Erfolg getan hat, muss seine Nische suchen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4239" title="samsung_galaxy_nexus" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/samsung_galaxy_nexus.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Das Google-Handy „Galaxy Nexus“, von Samsung produziert, lehnte sich noch stark an Apples Produkt-Verpackung an. (Vergleiche oben: iPod-Verpackung). Die Abbildung des Smartphones ist mit hochglänzendem UV-Lack beschichtet und erzeugt so einen leicht dreidimensionalen Eindruck.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4240" title="schachteldesign_nexus_samsung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/schachteldesign_nexus_samsung.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Innen setzte die Verpackung des </em><em>„Galaxy Nexus“</em><em> reduzierte Farbakzente. Die „Nexus“-Reihe ist ein von Google initiierter Handy-Typ, der in Kooperation mit immer neuen Partnern realisiert wird, neben Samsung bisher LG, Asus und HTC. Die Nexus-Reihe bietet „Google pur“, da die Benutzeroberfläche von den Herstellern nicht modifiziert werden darf. Die Googledienste sind tief implementiert und die Vorstellung des aktuellen Nexus-Gerätes führt gleichzeitig die neuste Android-Version ein, die auf diesen Geräten auch Updates erhalten kann.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4241" title="design_ipadmini_infomaterial" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/design_ipadmini_infomaterial.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Dazu im Vergleich das Innere der iPad-mini-Verpackung, in der ein kleines Mäppchen zu sehen ist, das weitere Informationen enthält.</em></p>
<h2>Gestaltungselement Papier: Die Kunst der schönen Verpackung macht den Unterschied</h2>
<p>Apple hat allerdings seine High-End-Positionierung so gut besetzt, dass Samsung lange Zeit nach einer eigenen Positionierung suchen musste. Inzwischen geht Samsung einen ganz anderen Weg als Apple. Auffällig ist hier, dass die Galaxy-Note3-Verpackung Holz imitiert und dass der Rücken des Smartphones Leder imitiert. Das sind natürliche Materialien. Samsung will sein Produkt dadurch aufwerten. Ob dies gelingt, ist die Frage. Es ist aber in seiner Entwicklung als Antwort zu betrachten, einen eigenen marketingorientierten Weg hin zu mehr Wertigkeit zu gehen und so im Wettstreit mit Apple Marktanteile dazu zu gewinnen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4242" title="samsung_galaxy_note3_verpackung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/samsung_galaxy_note3_verpackung.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Die Galaxy-Note-3-Verpackung von Samsung sieht auch innen umweltschonend aus.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4243" title="samsung_produktdesign" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/samsung_produktdesign.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Sie beherbergt durch ausgeklügelte Falttechnik das Zubehör sehr platzsparend.</em></p>
<h2>Digitale Gadgets brauchen analoges Papier für das Verpackungsdesign</h2>
<p>Die Verpackung (Holzimitat aus bedrucktem Papier, das auf den Karton kaschiert wurde) und das Produktdesign (obligatorische Glasfront, Metallrahmen, Lederrücken) gehen weg vom Kunststoff-Image. Man hört dieser Tage, dass Samsung an einem Smartphone mit Metallcorpus arbeitet. Samsung hat für sich in Opposition zu Apple das Nachdenken über andere Materialien entdeckt und ist nun in der Erprobungsphase, wie es sein Image ändern kann. Das Mittel der Stunde sind neben dem Produktdesign auch Drucksachen, die das Image zementieren. Denn anstatt das Handy tatsächlich in eine vergleichsweise teure echte Holzverpackung zu stecken, imitiert die gedruckte Variante die Wertigkeit. Dennoch ist es innerhalb einer Marketingüberlegung der folgerichtige Schritt. Vermutlich wird man im Nachhinein sehen können, dass dies ein Übergang war, weg vom Billigimage bezüglich des Materials.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4244" title="samsung_informationsmaterial" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/samsung_informationsmaterial.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Die miniaturisierten beigelegten Informationsmaterialien zum Galaxy Note 3 kommen auf braunem Umweltpapier noch ökologischer daher.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4245" title="samsung_galaxy_gebrauchsanweisung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/samsung_galaxy_gebrauchsanweisung.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Die Drucksachen werden durch eine Banderole zusammengehalten.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4246" title="smartphone_zubehoer" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/smartphone_zubehoer.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Die Minidrucksachen bieten auf dem Platz etwas größer als der einer Visitenkarten alles Kleingedruckte.</em></p>
<h2>Produkt-Turnaround bei Apple: Seit Neustem auch Kunststoffhandys</h2>
<p>Witzigerweise hat Apple parallel dazu aktuell zum ersten Mal mit dem iPhone 5c ein Smartphone mit Kunststoffbody auf den Markt gebracht. Die Verkaufszahlen bleiben aber bisher hinter den Erwartungen zurück. Materialität und Verpackung sind ein wichtiges Instrument, um eine Botschaft zu transportieren: Samsung will Smartphones, die ein hochwertigeres Image haben. Funktional ist das längst gelungen, nun muss das Produktdesign geändert werden. Bei der Transformation des Images hilft die Verpackung unterstützend. Sie sendet sogar auf den ersten Blick noch klarere Signale als das Produkt selbst. Die Umweltorientierung beim Verpackungsdesign und der Verpackungsproduktion trägt sicherlich auch dem Umstand Rechnung, dass die nicht umweltgerechten Produktionsmethoden bei Samsung in der Vergangenheit ebenfalls für negative Schlagzeilen gesorgt haben.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4247" title="ipad_mini_garantie" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/ipad_mini_garantie.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Apple setzt im Gegensatz dazu keine Banderole ein und kehrt auch seine Umweltorientierung nicht heraus. Es hat ein kleines bis eine Zeile auf der Rückseite unbedrucktes Mäppchen beigelegt, das die nötigsten Minidrucksachen enthält.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4248" title="ipad_infopapier" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/ipad_infopapier.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Selbst bei solchen Beiläufigkeiten zeigt Apple Sinn für Qualität im Detail: Die Minimappe bündelt seine inliegenden Drucksachen gut mit einer formatfüllenden Innenlasche.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4249" title="ipad_apple_garantie" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/ipad_apple_garantie.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Die geöffnete Mini-Mappe zum iPad mini.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4250" title="grafikdesign_apple" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/grafikdesign_apple.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Die Rückseite des Mäppchens.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4251" title="info,material_apple_california" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/infomaterial_apple_california.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>So sah das Mäppchen beim iPhone 4 aus. Apple hat in seiner Unternehmensgeschichte immer wieder zwischen Weiß, Schwarz und punktueller Farbigkeit gewechselt.</em></p>
<h2>The End of Print: Der Beginn einer neuen Drucksachenkultur</h2>
<p>Soviel zum Stichwort „End of Print“. Gedrucktes, ganz besonders wenn es um Verpackungsgestaltung geht, transportiert Botschaften nachhaltig und nicht so flüchtig wie die virtuell-audiovisuelle Medien-Welt. Gedruckte Verpackungen werden dabei wohl nie ersetzbar sein.</p>
<p>Ob der Trailer im Radio, der Werbeclip im Fernsehen oder die Bannerwerbung im Web: Manches rauscht vorbei und ist sehr schnell nicht mehr im Focus der Wahrnehmung. Gedrucktes ist manifest und gibt Orientierung. Davon können die Marketingfachleute profitieren.</p>
<p>Eine Redewendung sagt „Papier ist geduldig“ und meint damit eigentlich etwas ganz anderes. Hier jedenfalls bedeutet es nachhaltige Kommunikation oder analoge Kommunikation ohne Rauschen. So wie das Produkt, das verkauft werden soll, real vorhanden und über die Sinne erfahrbar ist, so gibt es Bereiche in der Kommunikation, wo Print wichtig bleiben wird und sogar immer wichtiger wird, weil Verpackungsdesign und Produktdesign ein Tandem sind, das im Optimalfall eine nahtlose Synthese eingeht. Die ledernde Rückseite des Galaxy Note 3 und die Holz imitierende Verpackung sind ein kommunikativer Turnaround in Samsungs Marketing, das damit den Konsumenten einen roten Teppich ausrollen will – aber der ist aus Karton.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4252" title="iphone_infomaterial" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/iphone_infomaterial.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Apple-Leporellos zum iPad mini und iPhone.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4253" title="apple_iphone_info" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/apple_iphone_info.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Auch die ganz kleinen Drucksachen sind bei Apple liebevoll und professionell gestaltet.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Onlinedruckerei gegen Hausdruckerei</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/onlinedruckerei-gegen-hausdruckerei</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2017 11:26:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Druckerei]]></category>
		<category><![CDATA[Druckindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Onlinedruckerei gegen Hausdruckerei: Abgrundtief standardisiert oder gnadenlos individuell? Online Druckereien im Vergleich Wie gut ist Onlinedruck? Genauso gut wie der der Hausdruckerei, mit der man lange zusammenarbeitet? Bietet er sogar mehr? Und was hat man als Kunde einer Online Druckerei für den günstigen Preis zu erwarten? Die großen Onlinedruckereien wirken wie Wunderkinder: Sie liefern Standarddrucksachen &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/onlinedruckerei-gegen-hausdruckerei" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Onlinedruckerei gegen Hausdruckerei“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Onlinedruckerei gegen Hausdruckerei: Abgrundtief standardisiert oder gnadenlos individuell? Online Druckereien im Vergleich</h2>
<p>Wie gut ist Onlinedruck? Genauso gut wie der der Hausdruckerei, mit der man lange zusammenarbeitet? Bietet er sogar mehr? Und was hat man als Kunde einer Online Druckerei für den günstigen Preis zu erwarten? Die großen Onlinedruckereien wirken wie Wunderkinder: Sie liefern Standarddrucksachen zum märchenhaften Preis, dafür muss man als Kunde die Daten genau vorbereiten und sich mit einem umfangreichen Shopsystem und seinen festgelegten Abläufen vertraut machen.</p>
<h2>Wunderkind und Schreckgespenst:</h2>
<p>Für den inhabergeführten kleinen <a href="https://www.flyerpilot.de/">Online Druckerei</a> kommt der Onlinedruck daher wie ein Schreckgespenst. Zudem diversifizieren große Online-Druckereien ihre Produktpalette immer weiter. Zeit für eine Bestandsaufnahme, was die unterschiedlichen Geschäftsmodelle von Hausdruckerei und Onlinedruckerei leisten und wo die Unterschiede, die Vorteile und die Nachteile liegen. Es gibt einige neuralgische Punkte, die die Ansätze voneinander trennen und die Einschätzung der Leistungsfähigkeit der beiden Modelle erleichtern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_5247" aria-describedby="caption-attachment-5247" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-5247 size-full" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/flyerpilot.jpg" alt="" width="500" height="511" srcset="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/flyerpilot.jpg 500w, https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/flyerpilot-294x300.jpg 294w" sizes="(max-width: 500px) 85vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-5247" class="wp-caption-text">seit mehr als 15 Jahren online</figcaption></figure>
<p><span id="more-4125"></span></p>
<h2>Die Frage ist aber zunächst: Wodurch zeichnet sich eine Onlinedruckerei aus?</h2>
<p>Sie ist nämlich nicht einfach nur eine Druckerei, die ihre Dienstleistungen online anbietet. Eine Onlinedruckerei definiert sich über festgelegte Standards.</p>
<ul>
<li><strong>Zeitliche Standards:</strong> Definition des zeitlichen Ablaufs der Drucksachenproduktion. Darin enthalten sind festgelegte Zeiten, bis wann am Tag die Daten angeliefert werden, wie lange die Produktion und die Lieferung dauern. Eine noch höhere Produktionsgeschwindigkeit erreicht man gegen Aufpreis.</li>
<li><strong>Produktions-Typen-Standards:</strong> Eine Onlinedruckerei bietet eine eingeschränkte Palette an Drucksachen mit abgestuften festen Auflagen z.B. in 500er-Schritten oder 1.000er-Schritten. Auch die Auswahl bei Papier-Grammaturen und Veredlungen ist begrenzt. Wobei dennoch eine große Palette an Auswahlmöglichkeiten vorhanden ist, sodass das für viele Kunden garnicht ins Gewicht fällt. Manche Onlinedruckereien sind flexibler als andere, dennoch muss man sich als Auftraggeber letztlich nach dem richten, was die Druckerei vorgibt. Dies bezieht sich auch auf weniger Papierarten. Sonderpapiere sind nicht möglich, ebenfalls nicht abweichende Auflagen. Dafür kann die Druckerei günstiger kalkulieren. Generell gilt, dass individuelle Drucksachen mit Stanzungen oder Prägungen bei einer straff organisierten Onlinedruckerei selten möglich sind. Die angebotenen Veredelungen beziehen sich meist auf glänzende oder matte Drucklacke bzw. UV-Hochglanzlack. Führende Online-Druckereien wie Flyerpilot bieten jedoch die Möglichkeit, individuelle Sezifikationen anzufragen.</li>
<li><strong>Kommunikative Standards:</strong> <strong>Onlinedruckereien</strong> organisieren ihre Kommunikation über ihre Webseite und ein Callcenter. Alles, was man für die Datenaufbereitung und Anlieferung wissen muss, findet man auf der Webseite ausführlich erklärt. Der Schritt zur Bestellung ist als klassischer Web-Shop organisiert. Im Kundenbereich kann man sich den Status seiner Drucksache abrufen. Die Auskunftstiefe der Callcentermitarbeiter ist begrenzt und kann nicht erweitert werden. Gerade in den letzten Jahren haben die Online-Druckereien aber aufgeholt und bieten teilweise einen erweiterten Service an – auch über die Sozialen Netzwerke.</li>
<li><strong>Technische Standards:</strong> Die Datenformate der anzuliefernden Dateien sind festgelegt, meist PDF-X bzw. ein Pixelformat wie TIFF oder PNG. Auch die Beschnittzugabe ist festgelegt und variiert von Druckerei zu Druckerei zwischen 1mm und 3mm. Auf Wunsch und gegen Aufpreis wird ein Proof zugeschickt, was den Produktionsprozess zeitlich streckt. Gegen Aufpreis werden die gelieferten Dateien auch von der Online-Druckerei gegengecheckt. Einige Online-Druckereien haben einen kompetenten Basis-Datencheck, der das Wesentliche wie die Überprüfung, ob die gelieferten Daten z.B. komplett im Farbraum CMYK vorliegen, bereits inkludiert.</li>
</ul>
<h2>Faktor Zeit: Lieferzeiten für Drucksachen individuell schnell oder normiert schnell?</h2>
<p>Der Druck ist der letzte Schritt innerhalb einer Kette aufeinander folgender Kreativ- und Produktionsschritte zur Erstellung einer Drucksache:</p>
<ul>
<li>Zuerst wird die Werbung strategisch ausgerichtet und nach Wirkkriterien konzipiert.</li>
<li>Es wird aufgeteilt, was online realisiert wird und was gedruckt wird.</li>
<li>Es folgen Entwürfe für Grafik und Text, die weiter ausgearbeitet und mit dem Kunden abgestimmt werden, oft erfolgt eine mehrstufige Abstimmung, bis alles im Detail steht.</li>
<li>Dann folgen partielle End-Korrekturen am Text und die Ausarbeitung der Reinzeichnung bis in die Feinheiten.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Abfolge ist in Agenturen oder bei Grafikdesignern oder Werbedienstleistern nichts Besonderes. Aber etwas fällt bei der Aufzählung auf: Es können viele einzelne Teilschritte zusammenkommen – und dort, wo sich eine solche Komplexität aufbaut, kommt es systemisch bedingt irgendwann zu Zeitmangel. Wer feste Termine wie eine Messe vor Augen hat oder die Printbegleitung zu einer Tageszeitungsanzeigenkampagne realisiert, die taggenau gesteuert ist, weiß, dass mit diesem Zeitmangel nicht zu scherzen ist und dass hier Zeit tatsächlich Geld ist bzw. diese zeitliche Koordination und Zuverlässigkeit ein Faktor für den Gesamtwerbeerfolg ist. Ganz am Ende dieser Prozesskette steht die Produktion, in diesem Fall die Druckerei. Weil das Drucken ganz am Ende steht, geht es dabei immer um Zeit bzw. um Zeitmangel. Jedoch: Eine gut organisierte Online-Druckerei bietet mittlerweile derart viele Automatismen und Datenspeicheroptionen an, für mehr Effizienz und Zeitersparnis an. Dies sind im einzelnen:</p>
<ul>
<li><em>Auftragsverwaltung:</em> Jede Onlinedruckerei hat in der Regel einen Kunderbereich mit Passwortschutz, in dem der Kunde die Spezifikationen seiner bisherigen Aufträge wie Auflagen und Grammaturen einsehen kann. So outsourct der Kunde einen Teil seiner eigenen Verwaltung aus. Ein Punkt, bei dem die Onlinedruckerei der Hausdruckerei voraus ist.</li>
<li><em>Upload:</em> Der Datenupload, die in vergangenen Zeit mitunter nicht immer zufriedenstellend funktioniert hat, ist bei vielen Onlinedruckereien erheblich professionalisiert worder, was Ergonomie des Uploadvorgangs und Schnelligkeit anbelangt.</li>
<li><em>Formatvorlagen:</em> Onlinedruckereien stellen Musterdateien für bestimmte Drucksachen wie z.B. Kalender zur Verfügung, die man als Grundlage für die eigene Gestaltung verwenden kann. Dies spart ebenfalls viel Arbeitszeit.</li>
<li><em>Datenspeicherung/Nachdruck:</em> Einige Onlinedruckereien bieten die Möglichkeit, die Druckdaten dauerhaft zu speichern. Im Falle eines Nachdruckes sind sie in der Druckerei direkt verfügbar. Außerdem wird hier dem Kunden abermals ein Stück Organisation und Verwaltung abgenommen. Da Datenmanagement mancherorts eher ein Stiefkind ist, ist dieser Service kaum hoch genug zu bewerten.</li>
</ul>
<h2>Der Zeitfaktor und die Logistik bei der Drucksachenerstellung</h2>
<p>Wer die Zeit beherrscht, indem er entsprechend planvoll organisiert, beeinflusst seine Erfolgsaussichten positiv. Wer bringt nun bei knapper Zeit das beste Ergebnis? Wer produziert am schnellsten? Die Hausdruckerei, bei der man u.U. persönlich vorbeifahren kann oder die Onlinedruckerei, die generell schnelle Lieferzeiten bietet? Die Beantwortung der Frage schließt verschiedene Aspekte mit ein.</p>
<p>Zum einen ist eine Druckerei egal ob online oder um die Ecke dann einschätzbar, wenn man Erfahrungen mit ihr gesammelt hat. Arbeitet man mit der Hausdruckerei länger zusammen, kann man ihre Zuverlässigkeit präzise einschätzen: Man kann aber vor allem individuell kommunizieren und bei sehr kurzfristigen Druckzeiten nicht nur klar machen, wie wichtig das Einhalten des Termins ist, nein, man kann im weitesten Sinne soziale Kontrolle ausüben, weil man einen Ansprechpartner hat, den man kennt und der einen kennt. Bei den großen Onlinedruckereien hat man meist das Callcenter am Telefon, das nicht sehr viel zum Auftrag sagen kann, als man auch online in der Auftragsverfolgung sehen kann. Denn die Onlinedruckerei hat ihre Abläufe automatisiert, zeigt dem Auftraggeber auf ihrer Webseite in seinem Kunden-Login,</p>
<ul>
<li>ob die Drucksache gedruckt ist,</li>
<li>ob sie bereits in der Weiterverarbeitung oder im Versand ist.</li>
<li>Ist die Drucksache versendet, kann man in der Regel über einen Sendungsverfolgungscode ermitteln, wo sich die Drucksache auf dem Weg befindet und bis wann sie ausgeliefert wird.</li>
</ul>
<p>Nochmals: Moderne Online-Druckereien haben diese Prozesse jedoch so gut optimiert, bieten günstige Preise und haben eine Produktpalette, die kaum Wünsche offen lässt. Der Service wird zu einem Großteil auch über die Sozialen Netzwerke abgebildet, ein großer Vorteil gegenüber den Hausdruckereien.</p>
<h2>Zustellung der Drucksachen: Von Lieferengpässen und punktgenau knapp daneben</h2>
<p>Negativ-Faktoren bei der Logistik können bei nicht optimal durchorganisierten Online-Druckereien zum Beispiel sein:</p>
<ul>
<li>Dass eine Drucksache längst unterwegs ist aber online immer noch als in der Weiterverarbeitung angezeigt wird.</li>
<li>Dass eine Drucksache länger als angegeben unterwegs ist.</li>
<li>Bestellt man eine höhere Auflage, die in mehreren Paketen geliefert wird, kann es schon mal vorkommen, dass drei der vier Pakete pünktlich geliefert werden, aber eines aufgrund eines Fehlers zurück ans Verteilzentrum geht und dann einen Tag zu spät geliefert wird.</li>
</ul>
<div>
<h2>Einfluss unzureichender Druck-Logistik auf gewerbliche und private Auftraggeber</h2>
<p>Bei gewerblichen Auftraggebern wie Werbeagenturen, bei denen das Büro durchgehend besetzt ist, sind ganz exakte Lieferzeitangaben auch nicht unbedingt die Priorität. Bestellt aber eine Privatperson ohne Büro oder ein Freiberufler, der ohne feste Bürostunden arbeitet und viel unterwegs ist, sind der punktgenaue Fertigstellungstermin und Liefertermin ein wichtiger Aspekt, damit das Paket auch beim ersten Zustellversuch in Empfang genommen werden kann. Ansonsten herrscht Unsicherheit und es wird Zeit gebunden. Da viele Online-Druckereien jedoch auch Overnight-Service anbieten, kommt man in der Regel extrem schnell an seine Produkte. Schneller als es nahezu alle Hausdruckereien anbieten bzw. versprechen können.</p>
<h2>Funktionierende Logistik bei Onlinedruckereien, Anpassung und Straffung bei Hausdruckereien</h2>
<p>In der überwiegenden Anzahl der Fälle funktioniert das Logistik-System sehr gut – ist es doch das Rückgrat der Onlinedruckerei und ein wesentlicher Aspekt der Kundenbindung. Da die Onlinedruckereien das wissen, organisieren sie sich sehr gut und minimierten stetig die Ausfallzahlen. Das hat zu ihrem Erfolg beigetragen.</p>
<h2>Zwischenfazit „Zeit“ und „Logistik“ beim Vergleich Hausdruckerei/Onlinedruckerei</h2>
<p>Wer bei einer Onlinedruckerei bestellt, kann normierte sehr schnelle und über Zusatzzahlungen weiter zu beschleunigende Abläufe für Produktion und Zustellung erwarten. Die Lieferzeiten die Onlinedruckereien bringen, unterschreiten trotz Kurierzustellung fast immer das, was die traditionelle Hausdruckerei zu leisten vermag. Zum Beispiel im Falle von Visitenkarten oder Briefbögen in kleineren Auflagen, bei denen die Daten bis 12 oder 16 Uhr am Tag eingehen müssen und die fertigen Drucksachen bereits am nächsten Tag &#8211; bei Expresszustellung vormittags &#8211; beim Auftraggeber sind. Im Zweifelsfall kann aber das Gespräch mit der Hausdruckerei zu einem ähnlich schnellen Produktions-Ergebnis führen. Meiner Erfahrung nach ist dies jedoch so gut wie nie der Fall und erfordert Überredungskunst. Die klassischen Hausdruckereien sind oft immer noch unflexibel und ihr Kundenservice hat nicht die oberste Priorität.</p>
<h2>Vorteile der Onlinedruckerei: Gut, schnell, günstig durch verlässliche Standards</h2>
<p>Die Onlinedruckerei spielt ihre Stärken in ihrer Prozesseffizienz aus, die durch Standardisierung erreicht wird. Zeitlich kann man bei der Hausdruckerei punktuell unter Umständen sogar noch mehr herausholen, obwohl Onlinedruckereien bei den kurzen Lieferzeiten, der durchschnittlich guten Druckqualität und den günstigen Preisen Vorteile auf ihrer Seite haben. Der Hauptpunkt ist hier die Planbarkeit, weil Overnightzustellung online nichts ist, über das man diskutieren müsste. Es ist einfach ein Standard. Es ist andererseits zu beachten, dass zeitliche Vereinbarungen wie Übernachtdrucken oder Wochenenddrucken mit der Hausdruckerei ohne Preiserhöhung möglich sein können, während sich die Onlinedruckerei eine schnellere Lieferfrist bezahlen lässt – allerdings bei einem insgesamt sehr niedrigen Preisniveau.</p>
<p>Viele Hausdruckereien geben Service und Kundenorientierung aber dicht genügend Raum. Hier ist differenzierend zu sagen, dass inzwischen durch den durch die Onlinedruckereien befeuerten Wettbewerb Hausdruckereien ihre Preise senken mussten, aber dennoch bei Produkten wie Visitenkarten nicht mithalten können, und dass manche Onlinedruckereien hochpreisiger sind als andere.</p>
<p>Bei der Onlinedruckerei entstehen moderate Versandkosten, dafür entfallen Fahrt- und Personalkosten auf Kundenseite. Die Drucksachen werden von Onlinedruckereien auch absenderneutral direkt an den Agentur-Kunden geschickt. Andererseits lässt sich so das Druckergebnis von einer Werbeagentur aber vorher nicht kontrollieren und ggf. reklamieren. Bei unzureichender Qualität könnte das Agentur-/Kundenverhältnis beeinträchtigt werden. Vor allem ist die Qualität der Online-Druckereien mittlerweile so gut, dass bei Standardprodukten im Hinblick auf die klassischen Druckereien mindestens ein Qualitäts-Gleichstand zu verzeichnen ist. Manch ein Fachmann meint sogar, dass die Onlinedruckereien auch hier, bei der Standardisierung der Qualitätssicherungs-Faktoren die traditionellem Druckereien &#8211; vor allem die kleinen, weniger gut organisierten &#8211; überholt haben.</p>
<h2>Vorteile der Hausdruckerei: Individualität, Beratungsstärke, Flexibilität und technische Kreativität</h2>
<p>Individuelle Beratungsleistung bei Papier, Farbe, Farbwirkung und Weiterverarbeitung sind Argumente für die Hausdruckerei. Wer schon einmal in einer Druckerei saß und danach gefragt hat, welche Stanz- und Nutwerkzeuge für die kostengünstige Mappenproduktion vorhanden sind, weiß dass es hier einen Input zwischen Kostenersparnis und Kreativität geben kann. Im Gespräch von Mensch zu Mensch ergeben sich Lösungen speziell für kompliziertere Drucksachen, die gestanzt, gepreägt und/oder geklebt werden. Der Drucker ist hier nicht der simpel ausführende Produktionsbetrieb sondern Gesprächspartner und technisch-kreativer Problemlöser, der eigene Ideen für wertige Drucksachen mit einbringt &#8211; ein kompetenter Partner gerade für Kreative aus Design- und Werbeagenturen. Ein Vorteil bei der Hausdruckerei ist, dass man dort die farbliche Druckabnahme oder die Abnahme der Stanzung vor Ort durchführen kann. Möchte man die visuelle Wirkung seiner Drucksache bis zum letzten kontrollieren, das heißt, sind die Ansprüche an das Ergebnis hoch oder sehr hoch, ist eine persönliche Druckabnahme alternativlos. Eine Broschüre, in der hochwertig reproduzierte Kunstwerke abgebildet sind, ist bei in einer Onlinedruckerei produziert kaum vorstellbar.</p>
<h2>Nachteile der Hausdruckerei: Verkrustete Strukturen, hohe Preise, mangelnde Kundenorientierung</h2>
<p>Gerade traditionelle kleinere Druckereien sind oft verkrustet, was die interne Organisation anbelangt. Dies wirkt sich auf Lieferzeiten und die Preisgestaltung aus. Der Service wird leider immer noch nicht so groß geschrieben, wie es der Markt erfordern würde. Hausdruckereien gehen z.T. technologisch nicht schnell genug mit der Zeit und geben andererseits Preisvorteile durch effizientere Technologien nicht unbedingt an ihre Kunden weiter. Ein Problem für den Laien als Auftraggeber ist, zu erkennen welche Druckerei maschinenmäßig für den Auftrag geeignet ist. So kommt es dazu, dass Hausdruckereien den Auftrag im Provisionsgeschäft an einen größeren Betrieb weitergeben und dem Projekt nicht die Aufmerksamkeit widmen, die es brauchen würde. Die Onlinedruckereien konnten vor allem deshalb Fuß fassen, weil Hausdruckereien kleine Drucksachen wie Flyer, Faltblätter, Visitenkarten oder Briefbögen nicht günstig genug produziert haben. Wer gut organisiert und effezient mit zeitgemäßer Technik arbeitet, kann aber Kostenvorteile generieren und an seine Kunden weitergeben. Hausdruckereien alten Schlages sehen ähnlich wie Lithografiebetriebe und Reprobetriebe vor 20-30 Jahren in der Online-Konkurrenz oftmals ein Feindbild, anstatt sich daran zu messen und neu zu orientieren. Hier werden Trends reihenweise verschlafen und es ist schwierig, die passenden Anbieter herauszufiltern.</p>
<h2>Marktveränderungen durch das Auftauchen des Vertiebskanals und Produktionskanals Internet</h2>
<p>Das Auftauchen der Onlinedruckereien hat den Markt für Druckerzeugnisse in Bewegung gebracht. Gegenreaktionen waren, dass inhabergeführte Hausdruckereien ihre Preise gesenkt haben und daran gearbeitet haben, sich über ihre technische Ausstattung Gedanken zu machen und effizienter zu arbeiten, um konkurrenzfähig zu bleiben. Hausdruckereien haben in neue Druckmaschinen und Belichter investiert, um einen schnelleren Workflow zu erzielen. Natürlich hat dieser Kraftakt auch zu vermehrten Insolvenzen geführt, zu Verkäufen und Angst in der Branche, weil die großen Margen wegfallen und eine flächendeckende Vergleichbarkeit der Preise gegeben ist. Dabei tappen kleine Hausdruckereien manchmal in die Falle, dass sie versuchen, Mengen- und Massenaufträge zu akquirieren, um ihre Maschinen auszulasten und ihre Tugenden, die in der Kundenberatung liegen und in der tendenziell individualisierten Drucksachenproduktion, vernachlässigen. Auch die Marketingorientierung, die es ermöglicht, im Kundengespräch eine kompetent-kommunikative Abgrenzung zur Onlinedruckerei zu erzielen, kommt oftmals zu kurz, wenn man in der Onlinekonkurrenz nur eine Bedrohung sieht, die die Preise kaputt macht, und nicht auch einen Ansporn, für sich die wirtschaftliche Nische zu suchen. Deutschlands beste Online-Druckereien machen sehr gutes Multi-Channel-Marketing, richten sich permanent neu aus und bieten immer mehr Produkte an. Gerade in den letzten Jahren, gibt es dort immer mehr Produkte aus der Werbetechnik &#8211; eine weitere Bereicherung für den Kreativmarkt.</p>
<h2>Die Gewährleistung als Problem für Druckmittler</h2>
<p>Speziell für Werbe- und Designagenturen, die die Drucksachen als Mittler für ihren Kunden bestellen, stellt sich die Frage der Druckabnahme. Im Grunde muss es für die Lieferung von Drucksachen an den Kunden, die über eine Onlinedruckerei bestellt wurden und somit ohne persönliche Druckabnahme auskommen mussten, einen speziellen Paragraphen in den Geschäftsbedingungen der Agentur geben, weil eine relative Farbverbindlichkeit nicht garantiert werden kann. Farbverbindlichkeit und Farbwirkung von Fotos sind professionell gesehen immer das Ergebnis einer individuellen Druckabnahme an der Druckmaschine. Weitere Probleme können sich durch Mindermengenlieferung und beim durch den Transport angeschlagene Ware ergeben.</p>
<h2>Was passiert bei Problemfällen?</h2>
<p>Eigentlich zeigen sich die Stärken eines Systems genau dann, wenn etwas mal nicht so läuft wie es idealtypisch laufen sollte:</p>
<ul>
<li>Maschinenbruch</li>
<li>Wetterverhältnisse beim Ausliefern führen zu Verspätungen</li>
<li>Krankheiten</li>
<li>Lieferengpässe beim Papier</li>
<li>Fehlkommunikation führt zu Missverständnissen</li>
<li>Anlieferung der Druckdaten durch den Kunden zu spät</li>
<li>Oder fehlerhafte Dateien sind geliefert worden</li>
<li>Etwas ist falsch gedruckt worden. Wie schnell kommt der Neudruck?</li>
<li>Wie schnell lässt sich vereinbaren, wer die Kosten dafür trägt?</li>
</ul>
<p>Wie wirken sich solche Fehler oder Beeinträchtigungen auf Onlinedruckereien und Hausdruckereien aus?</p>
<p>Die Auswirkungen und Ergebnisse solcher Störfälle sind sehr unterschiedlich. Die große Druckerei kann stets einen Maschinenausfall oder Krankenstände einfacher ausgleichen. Da geht es mal nicht um Onlinedruckerei versus Hausdruckerei, sondern um die Betriebsgröße. Hausdruckereien sind aber strukturell flexiber (oder sollten es sein), gerade wenn es um typische Fehlerquellen wie falsche oder beschädigte Datensätze geht. Hier geht es um schnelle, direkte und kundenorientierte Kommunikation &#8211; ein Lernfeld.</p>
<h2>Fazit im direkten Vergleich Onlinedruckerei vs. Hausdruckerei</h2>
<p>Ein Vergleich zwischen Onlinedruckereien und Hausdruckereien ist schwieriger geworden, weil das Internet als Vertriebskanal auch manche Hausdruckerei längst erreicht hat. Dann setzt der Traditionsbetrieb einen Webshop auf und vertreibt dort zusätzlich zum angestammten Geschäft seine Dienstleistungen. Auch haben neue Generationen an Druckern längst gelernt, dass Marketingorientierung wichtiger geworden ist in der Welt des permanenten Verdrängungswettbewerbes. Trotzdem sind die Website und Shops der großen Druckereien derart optimiert worden, dass ich keine Website einer kleinen Druckerei kenne, die mit denen der großen mithalten kann. Moderne Online-Druckereien bieten sehr guten Service, eine riesige Produktpalette und zahlreiche Bezahlvarianten, die den Kauf sehr angenehm machen.</p>
<h2>Die große Druckerei im Vergleich zur kleinen Offset-Druckerei</h2>
<p>Einfacher ist es, eine sehr große erfolgreiche Onlinedruckerei, in der die Maschinen dominieren, mit einem kleinen Druckereibetrieb zu vergleichen, der nur wenige Maschinen hat, dafür aber angestammte Kundenbindungen. Dieser kleine Betrieb ist im besten Fall beratungsstark und weiß genau, was seine Kunden brauchen. Er ist schnell, flexibel und bietet dem Kunden im Miteinander für dessen Erfolg wertvolle Lösungen. Daran, dass die große Onlinedruckerei aber gerade bei den austauschbarsten, kleinen und einfach zu produzierenden Drucksachen günstiger ist als er, kommt er nicht vorbei. Sie bietet online ein Höchstmaß an informationeller Verlässlichkeit und Transparenz und der normierte Vierfarbdruck ist auch nicht mal von schlechten Eltern, weil auch hier die Standards gnadenlos eingehalten werden.</p>
<h2>Der Offset-Drucker an der Front: Preisverfall gegen mittelständische Qualitäten</h2>
<p>Anstatt nur auf den Zug des Preiswettbewerbs aufzuspringen, sollte sich die Hausdruckerei auf ihre Stärken konzentrieren. Sie sollte aber auch diese Stärken kommunizieren, damit der Kunde genau weiß, warum er mehr zahlt und was er mehr dafür bekommt. Dies gelingt immer noch den wenigsten kleinen Durckereien. Und dann gibt es noch einen weiten Bereich, der geprägt ist durch Veredlungstechniken, durch Stanzungen, Prägungen und besondere Drucktechniken &#8211; hier sehe ich die größte Chance für Hausdruckereien: Selektive High-End-Qualität.</p>
<h2>Das Ausruhen in der Marktnische ist vorbei</h2>
<p>Abgrundtief standardisiert oder gnadenlos individuell? In der Nische jedenfalls kann man sich heutzutage nicht mehr solange ausruhen wie in vergangenen Zeiten. Andererseits sind die neue Digitalität und das Web als Vertriebskanal spannende Herausforderungen. Die Zukunft wird den Betrieben gehören, für die das genannte „Entweder/Oder“ nicht mehr gilt, indem sie Vorteile beider Konzepte kombinieren. Letztlich geht es an jedem Markt immer wieder neu um originelle Lösungen – Innovationsführerschaft nennt man das – und um die Anpassungsfähigkeit des Betriebes an veränderte Kundenwünsche. Spezialisierung ist auch so ein Stichwort. Es gibt bereits eine Reihe kleinerer Druckereien, die hochwertigste Laserstanzungen und Veredelungstechniken anbieten. Mit Erfolg! Meiner Meinung nach sind die Online-Druckereien jedoch bereits so weit, dass ich im Geiste diesen modernen Unternehmen ein Plus geben kann. Die Hausdruckereien haben also immer noch ihre Hausaufgaben zu machen. Ich bleibe gespannt!</p>
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