<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Druckindustrie - GUTENBERGBLOG</title>
	<atom:link href="https://www.gutenbergblog.de/tag/druckindustrie/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.gutenbergblog.de/tag/druckindustrie</link>
	<description>Blog rund um die Deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
	<lastBuildDate>Tue, 19 Jun 2018 12:13:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.2.9</generator>
	<item>
		<title>Atomstromfreies und klimaneutrales Drucken</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/atomstromfreies-und-klimaneutrales-drucken</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Feb 2018 17:13:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Printing Green]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Druckerei]]></category>
		<category><![CDATA[Druckindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Green-IT]]></category>
		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gutenbergblog.de/?p=2996</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Ausstieg aus der Atom-Energie ist ein großes Thema des Jahres, die Mehrheit der Deutschen will ihn. Klar, dass die atomstromfreie Produktion wie auch der klimaneutrale Druck in der Branche diskutiert wird. Bis 2022 müssen Unternehmen dabei gar nicht warten. Die Online-Druckerei Flyerpilot in Franken gehört zu denen, die bereits komplett atomstromfrei produzieren. Vermutlich als &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/atomstromfreies-und-klimaneutrales-drucken" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Atomstromfreies und klimaneutrales Drucken“</span> weiterlesen</a></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/atomstromfreies-und-klimaneutrales-drucken">Atomstromfreies und klimaneutrales Drucken</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de">GUTENBERGBLOG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Ausstieg aus der Atom-Energie ist ein großes Thema des Jahres, die Mehrheit der Deutschen will ihn. Klar, dass die atomstromfreie Produktion wie auch der klimaneutrale Druck in der Branche diskutiert wird. Bis 2022 müssen Unternehmen dabei gar nicht warten. Die Online-Druckerei Flyerpilot in Franken gehört zu denen, die bereits komplett atomstromfrei produzieren. Vermutlich als erste Online-Druckerei überhaupt.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-2997" title="Atomstromfrei_Ausgestrahlt_Gutenberg_Blog" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/05/Atomstromfrei_Ausgestrahlt-540x413.jpg" alt="" width="540" height="413" /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ihren Energieversorger können sich die meisten Unternehmen in Deutschland selbst aussuchen. In der Debatte um den Atom-Ausstieg geht die <a href="http://www.flyerpilot.de" target="_blank" rel="noopener">Druckerei Flyerpilot</a> im unterfränkischen Kreis Schweinfurt mit gutem Beispiel voran: Als vermutlich erste Online-Druckerei überhaupt in Deutschland arbeitet das Unternehmen nun seit dem 1. Mai 2011 zu 100 Prozent atomstromfrei und bezieht seinen Strom komplett aus Wasserkraft.</p>
<p>Das ist möglich, weil sich die Franken für einen regionalen Energieversorger als Stromlieferanten enstchieden haben. Der betreibt in der Nähe der Druckerei ein Wasserkraftwerk, zur Erzeugung des grünen Stroms dient das natürliche Gefälle des Mains. Die Druckerei selbst geht in puncto Nachhaltigkeit noch weiter: Papierschneideabfälle werden konsequent recycelt und eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Firmendach liefert 80KW umweltfreundlichen Strom. Zudem will man auch künftig in den Ausbau ökologischer Prozesse investieren. Der Plan: Im Gegenzug verzichtet man bewusst auf großflächige Anzeigenkampagnen, Stadionwerbung und Sponsoring. Ein guter Ansatz, wenn man diese Ideen auch wirklich weitertreibt.</p>
<figure id="attachment_5247" aria-describedby="caption-attachment-5247" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-5247" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/flyerpilot.jpg" alt="" width="500" height="511" srcset="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/flyerpilot.jpg 500w, https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/flyerpilot-294x300.jpg 294w" sizes="(max-width: 500px) 85vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-5247" class="wp-caption-text">seit mehr als 15 Jahren online die <a href="https://www.flyerpilot.de/">Online Druckerei</a> flyerpilot</figcaption></figure>
<p>Atomstromfreier Druck und klimaneutrale Produktion sind aktuell und in Zukunft wichtige Instrumente der Kundenbindung. Schließlich zeichnet sich die Ressourcenknappheit als das große zukünftige Problem der Menschheit ab. Nur Unternehmen, die dieses verinnerlichen und demnach nachhaltig wirtschaften, werden ihre Kunden langfristig binden können. Immer mehr Druckunternehmen übernehmen daher Verantwortung, setzen auf Nachhaltigkeit und bieten klimaneutral gedruckte Produkte an. Ein starker Trend, in den Ausbau ökologischer Prozesse wird dabei viel investiert.</p>
<p>Für den <a href="https://www.flyerpilot.de/oeko-druck">Öko-Druck</a> werden ausschließlich Farben verwendet, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Diese Farben enthalten anders als konventionelle Druckfarben kein Mineralöl. Sein Anteil wird hier durch pflanzliche Öle ersetzt, die biologisch abbaubar sind. Gängige Drucksachen wie Broschüren, Flyer, Visitenkarten oder Briefpapier werden dabei von den meisten Unternehmen in Varianten auf Öko-Papier angeboten. Erkennbar ist das für den Kunden häufig an der FSC-Zertifizierung. FSC steht für Forest Stewardship Council, eine Zertifizierung für nachhaltig produzierte Holzprodukte. Produkte zertifizierter Anbieter dürfen mit diesem offiziellen FSC-Logo bedruckt werden. Gleiches gilt für PEFC (nachhaltige Waldbewirtschaftung) oder den Blauen Engel (Recyclingpapier).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Prozess einer klimaneutralen Produktion reicht natürlich weit über die verwendeten Materialien und Rohstoffe hinaus. Auch Zulieferer können nach ökologischen Kriterien ausgewählt werden.  Und im Energieverbrauch lässt sich die Umweltbilanz mit Green IT und Wärmerückgewinnung deutlich verbesseren. Etwa durch den Einbau von Wärmepumpen. Mit der Rückgewinnung der Prozesswärme kann die in den Druckmaschinen entstehende Wärme für die Warmwasserversorgung und zum Heizen verwendet werden. Investitionen, die sich für ein Unternehmen auf die Dauer gesehen rechnen. Und Kunden können durch den besonderen Service von Zeugnissen ebenfalls profitieren: So können die CO2-Werte oft individuell für die gedruckten Produkte berechnet werden, ein Emissionszertifikat wird häufig zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Einen interessanten Artikel über alle gängigen ÖKO-Labels im Papierbereich, findet ihr hier.</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/atomstromfreies-und-klimaneutrales-drucken">Atomstromfreies und klimaneutrales Drucken</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de">GUTENBERGBLOG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Onlinedruckerei gegen Hausdruckerei</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/onlinedruckerei-gegen-hausdruckerei</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2017 11:26:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Druckerei]]></category>
		<category><![CDATA[Druckindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gutenbergblog.de/?p=4125</guid>

					<description><![CDATA[<p>Onlinedruckerei gegen Hausdruckerei: Abgrundtief standardisiert oder gnadenlos individuell? Online Druckereien im Vergleich Wie gut ist Onlinedruck? Genauso gut wie der der Hausdruckerei, mit der man lange zusammenarbeitet? Bietet er sogar mehr? Und was hat man als Kunde einer Online Druckerei für den günstigen Preis zu erwarten? Die großen Onlinedruckereien wirken wie Wunderkinder: Sie liefern Standarddrucksachen &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/onlinedruckerei-gegen-hausdruckerei" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Onlinedruckerei gegen Hausdruckerei“</span> weiterlesen</a></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/onlinedruckerei-gegen-hausdruckerei">Onlinedruckerei gegen Hausdruckerei</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de">GUTENBERGBLOG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Onlinedruckerei gegen Hausdruckerei: Abgrundtief standardisiert oder gnadenlos individuell? Online Druckereien im Vergleich</h2>
<p>Wie gut ist Onlinedruck? Genauso gut wie der der Hausdruckerei, mit der man lange zusammenarbeitet? Bietet er sogar mehr? Und was hat man als Kunde einer Online Druckerei für den günstigen Preis zu erwarten? Die großen Onlinedruckereien wirken wie Wunderkinder: Sie liefern Standarddrucksachen zum märchenhaften Preis, dafür muss man als Kunde die Daten genau vorbereiten und sich mit einem umfangreichen Shopsystem und seinen festgelegten Abläufen vertraut machen.</p>
<h2>Wunderkind und Schreckgespenst:</h2>
<p>Für den inhabergeführten kleinen <a href="https://www.flyerpilot.de/">Online Druckerei</a> kommt der Onlinedruck daher wie ein Schreckgespenst. Zudem diversifizieren große Online-Druckereien ihre Produktpalette immer weiter. Zeit für eine Bestandsaufnahme, was die unterschiedlichen Geschäftsmodelle von Hausdruckerei und Onlinedruckerei leisten und wo die Unterschiede, die Vorteile und die Nachteile liegen. Es gibt einige neuralgische Punkte, die die Ansätze voneinander trennen und die Einschätzung der Leistungsfähigkeit der beiden Modelle erleichtern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_5247" aria-describedby="caption-attachment-5247" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-5247 size-full" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/flyerpilot.jpg" alt="" width="500" height="511" srcset="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/flyerpilot.jpg 500w, https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/flyerpilot-294x300.jpg 294w" sizes="(max-width: 500px) 85vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-5247" class="wp-caption-text">seit mehr als 15 Jahren online</figcaption></figure>
<p><span id="more-4125"></span></p>
<h2>Die Frage ist aber zunächst: Wodurch zeichnet sich eine Onlinedruckerei aus?</h2>
<p>Sie ist nämlich nicht einfach nur eine Druckerei, die ihre Dienstleistungen online anbietet. Eine Onlinedruckerei definiert sich über festgelegte Standards.</p>
<ul>
<li><strong>Zeitliche Standards:</strong> Definition des zeitlichen Ablaufs der Drucksachenproduktion. Darin enthalten sind festgelegte Zeiten, bis wann am Tag die Daten angeliefert werden, wie lange die Produktion und die Lieferung dauern. Eine noch höhere Produktionsgeschwindigkeit erreicht man gegen Aufpreis.</li>
<li><strong>Produktions-Typen-Standards:</strong> Eine Onlinedruckerei bietet eine eingeschränkte Palette an Drucksachen mit abgestuften festen Auflagen z.B. in 500er-Schritten oder 1.000er-Schritten. Auch die Auswahl bei Papier-Grammaturen und Veredlungen ist begrenzt. Wobei dennoch eine große Palette an Auswahlmöglichkeiten vorhanden ist, sodass das für viele Kunden garnicht ins Gewicht fällt. Manche Onlinedruckereien sind flexibler als andere, dennoch muss man sich als Auftraggeber letztlich nach dem richten, was die Druckerei vorgibt. Dies bezieht sich auch auf weniger Papierarten. Sonderpapiere sind nicht möglich, ebenfalls nicht abweichende Auflagen. Dafür kann die Druckerei günstiger kalkulieren. Generell gilt, dass individuelle Drucksachen mit Stanzungen oder Prägungen bei einer straff organisierten Onlinedruckerei selten möglich sind. Die angebotenen Veredelungen beziehen sich meist auf glänzende oder matte Drucklacke bzw. UV-Hochglanzlack. Führende Online-Druckereien wie Flyerpilot bieten jedoch die Möglichkeit, individuelle Sezifikationen anzufragen.</li>
<li><strong>Kommunikative Standards:</strong> <strong>Onlinedruckereien</strong> organisieren ihre Kommunikation über ihre Webseite und ein Callcenter. Alles, was man für die Datenaufbereitung und Anlieferung wissen muss, findet man auf der Webseite ausführlich erklärt. Der Schritt zur Bestellung ist als klassischer Web-Shop organisiert. Im Kundenbereich kann man sich den Status seiner Drucksache abrufen. Die Auskunftstiefe der Callcentermitarbeiter ist begrenzt und kann nicht erweitert werden. Gerade in den letzten Jahren haben die Online-Druckereien aber aufgeholt und bieten teilweise einen erweiterten Service an – auch über die Sozialen Netzwerke.</li>
<li><strong>Technische Standards:</strong> Die Datenformate der anzuliefernden Dateien sind festgelegt, meist PDF-X bzw. ein Pixelformat wie TIFF oder PNG. Auch die Beschnittzugabe ist festgelegt und variiert von Druckerei zu Druckerei zwischen 1mm und 3mm. Auf Wunsch und gegen Aufpreis wird ein Proof zugeschickt, was den Produktionsprozess zeitlich streckt. Gegen Aufpreis werden die gelieferten Dateien auch von der Online-Druckerei gegengecheckt. Einige Online-Druckereien haben einen kompetenten Basis-Datencheck, der das Wesentliche wie die Überprüfung, ob die gelieferten Daten z.B. komplett im Farbraum CMYK vorliegen, bereits inkludiert.</li>
</ul>
<h2>Faktor Zeit: Lieferzeiten für Drucksachen individuell schnell oder normiert schnell?</h2>
<p>Der Druck ist der letzte Schritt innerhalb einer Kette aufeinander folgender Kreativ- und Produktionsschritte zur Erstellung einer Drucksache:</p>
<ul>
<li>Zuerst wird die Werbung strategisch ausgerichtet und nach Wirkkriterien konzipiert.</li>
<li>Es wird aufgeteilt, was online realisiert wird und was gedruckt wird.</li>
<li>Es folgen Entwürfe für Grafik und Text, die weiter ausgearbeitet und mit dem Kunden abgestimmt werden, oft erfolgt eine mehrstufige Abstimmung, bis alles im Detail steht.</li>
<li>Dann folgen partielle End-Korrekturen am Text und die Ausarbeitung der Reinzeichnung bis in die Feinheiten.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Abfolge ist in Agenturen oder bei Grafikdesignern oder Werbedienstleistern nichts Besonderes. Aber etwas fällt bei der Aufzählung auf: Es können viele einzelne Teilschritte zusammenkommen – und dort, wo sich eine solche Komplexität aufbaut, kommt es systemisch bedingt irgendwann zu Zeitmangel. Wer feste Termine wie eine Messe vor Augen hat oder die Printbegleitung zu einer Tageszeitungsanzeigenkampagne realisiert, die taggenau gesteuert ist, weiß, dass mit diesem Zeitmangel nicht zu scherzen ist und dass hier Zeit tatsächlich Geld ist bzw. diese zeitliche Koordination und Zuverlässigkeit ein Faktor für den Gesamtwerbeerfolg ist. Ganz am Ende dieser Prozesskette steht die Produktion, in diesem Fall die Druckerei. Weil das Drucken ganz am Ende steht, geht es dabei immer um Zeit bzw. um Zeitmangel. Jedoch: Eine gut organisierte Online-Druckerei bietet mittlerweile derart viele Automatismen und Datenspeicheroptionen an, für mehr Effizienz und Zeitersparnis an. Dies sind im einzelnen:</p>
<ul>
<li><em>Auftragsverwaltung:</em> Jede Onlinedruckerei hat in der Regel einen Kunderbereich mit Passwortschutz, in dem der Kunde die Spezifikationen seiner bisherigen Aufträge wie Auflagen und Grammaturen einsehen kann. So outsourct der Kunde einen Teil seiner eigenen Verwaltung aus. Ein Punkt, bei dem die Onlinedruckerei der Hausdruckerei voraus ist.</li>
<li><em>Upload:</em> Der Datenupload, die in vergangenen Zeit mitunter nicht immer zufriedenstellend funktioniert hat, ist bei vielen Onlinedruckereien erheblich professionalisiert worder, was Ergonomie des Uploadvorgangs und Schnelligkeit anbelangt.</li>
<li><em>Formatvorlagen:</em> Onlinedruckereien stellen Musterdateien für bestimmte Drucksachen wie z.B. Kalender zur Verfügung, die man als Grundlage für die eigene Gestaltung verwenden kann. Dies spart ebenfalls viel Arbeitszeit.</li>
<li><em>Datenspeicherung/Nachdruck:</em> Einige Onlinedruckereien bieten die Möglichkeit, die Druckdaten dauerhaft zu speichern. Im Falle eines Nachdruckes sind sie in der Druckerei direkt verfügbar. Außerdem wird hier dem Kunden abermals ein Stück Organisation und Verwaltung abgenommen. Da Datenmanagement mancherorts eher ein Stiefkind ist, ist dieser Service kaum hoch genug zu bewerten.</li>
</ul>
<h2>Der Zeitfaktor und die Logistik bei der Drucksachenerstellung</h2>
<p>Wer die Zeit beherrscht, indem er entsprechend planvoll organisiert, beeinflusst seine Erfolgsaussichten positiv. Wer bringt nun bei knapper Zeit das beste Ergebnis? Wer produziert am schnellsten? Die Hausdruckerei, bei der man u.U. persönlich vorbeifahren kann oder die Onlinedruckerei, die generell schnelle Lieferzeiten bietet? Die Beantwortung der Frage schließt verschiedene Aspekte mit ein.</p>
<p>Zum einen ist eine Druckerei egal ob online oder um die Ecke dann einschätzbar, wenn man Erfahrungen mit ihr gesammelt hat. Arbeitet man mit der Hausdruckerei länger zusammen, kann man ihre Zuverlässigkeit präzise einschätzen: Man kann aber vor allem individuell kommunizieren und bei sehr kurzfristigen Druckzeiten nicht nur klar machen, wie wichtig das Einhalten des Termins ist, nein, man kann im weitesten Sinne soziale Kontrolle ausüben, weil man einen Ansprechpartner hat, den man kennt und der einen kennt. Bei den großen Onlinedruckereien hat man meist das Callcenter am Telefon, das nicht sehr viel zum Auftrag sagen kann, als man auch online in der Auftragsverfolgung sehen kann. Denn die Onlinedruckerei hat ihre Abläufe automatisiert, zeigt dem Auftraggeber auf ihrer Webseite in seinem Kunden-Login,</p>
<ul>
<li>ob die Drucksache gedruckt ist,</li>
<li>ob sie bereits in der Weiterverarbeitung oder im Versand ist.</li>
<li>Ist die Drucksache versendet, kann man in der Regel über einen Sendungsverfolgungscode ermitteln, wo sich die Drucksache auf dem Weg befindet und bis wann sie ausgeliefert wird.</li>
</ul>
<p>Nochmals: Moderne Online-Druckereien haben diese Prozesse jedoch so gut optimiert, bieten günstige Preise und haben eine Produktpalette, die kaum Wünsche offen lässt. Der Service wird zu einem Großteil auch über die Sozialen Netzwerke abgebildet, ein großer Vorteil gegenüber den Hausdruckereien.</p>
<h2>Zustellung der Drucksachen: Von Lieferengpässen und punktgenau knapp daneben</h2>
<p>Negativ-Faktoren bei der Logistik können bei nicht optimal durchorganisierten Online-Druckereien zum Beispiel sein:</p>
<ul>
<li>Dass eine Drucksache längst unterwegs ist aber online immer noch als in der Weiterverarbeitung angezeigt wird.</li>
<li>Dass eine Drucksache länger als angegeben unterwegs ist.</li>
<li>Bestellt man eine höhere Auflage, die in mehreren Paketen geliefert wird, kann es schon mal vorkommen, dass drei der vier Pakete pünktlich geliefert werden, aber eines aufgrund eines Fehlers zurück ans Verteilzentrum geht und dann einen Tag zu spät geliefert wird.</li>
</ul>
<div>
<h2>Einfluss unzureichender Druck-Logistik auf gewerbliche und private Auftraggeber</h2>
<p>Bei gewerblichen Auftraggebern wie Werbeagenturen, bei denen das Büro durchgehend besetzt ist, sind ganz exakte Lieferzeitangaben auch nicht unbedingt die Priorität. Bestellt aber eine Privatperson ohne Büro oder ein Freiberufler, der ohne feste Bürostunden arbeitet und viel unterwegs ist, sind der punktgenaue Fertigstellungstermin und Liefertermin ein wichtiger Aspekt, damit das Paket auch beim ersten Zustellversuch in Empfang genommen werden kann. Ansonsten herrscht Unsicherheit und es wird Zeit gebunden. Da viele Online-Druckereien jedoch auch Overnight-Service anbieten, kommt man in der Regel extrem schnell an seine Produkte. Schneller als es nahezu alle Hausdruckereien anbieten bzw. versprechen können.</p>
<h2>Funktionierende Logistik bei Onlinedruckereien, Anpassung und Straffung bei Hausdruckereien</h2>
<p>In der überwiegenden Anzahl der Fälle funktioniert das Logistik-System sehr gut – ist es doch das Rückgrat der Onlinedruckerei und ein wesentlicher Aspekt der Kundenbindung. Da die Onlinedruckereien das wissen, organisieren sie sich sehr gut und minimierten stetig die Ausfallzahlen. Das hat zu ihrem Erfolg beigetragen.</p>
<h2>Zwischenfazit „Zeit“ und „Logistik“ beim Vergleich Hausdruckerei/Onlinedruckerei</h2>
<p>Wer bei einer Onlinedruckerei bestellt, kann normierte sehr schnelle und über Zusatzzahlungen weiter zu beschleunigende Abläufe für Produktion und Zustellung erwarten. Die Lieferzeiten die Onlinedruckereien bringen, unterschreiten trotz Kurierzustellung fast immer das, was die traditionelle Hausdruckerei zu leisten vermag. Zum Beispiel im Falle von Visitenkarten oder Briefbögen in kleineren Auflagen, bei denen die Daten bis 12 oder 16 Uhr am Tag eingehen müssen und die fertigen Drucksachen bereits am nächsten Tag &#8211; bei Expresszustellung vormittags &#8211; beim Auftraggeber sind. Im Zweifelsfall kann aber das Gespräch mit der Hausdruckerei zu einem ähnlich schnellen Produktions-Ergebnis führen. Meiner Erfahrung nach ist dies jedoch so gut wie nie der Fall und erfordert Überredungskunst. Die klassischen Hausdruckereien sind oft immer noch unflexibel und ihr Kundenservice hat nicht die oberste Priorität.</p>
<h2>Vorteile der Onlinedruckerei: Gut, schnell, günstig durch verlässliche Standards</h2>
<p>Die Onlinedruckerei spielt ihre Stärken in ihrer Prozesseffizienz aus, die durch Standardisierung erreicht wird. Zeitlich kann man bei der Hausdruckerei punktuell unter Umständen sogar noch mehr herausholen, obwohl Onlinedruckereien bei den kurzen Lieferzeiten, der durchschnittlich guten Druckqualität und den günstigen Preisen Vorteile auf ihrer Seite haben. Der Hauptpunkt ist hier die Planbarkeit, weil Overnightzustellung online nichts ist, über das man diskutieren müsste. Es ist einfach ein Standard. Es ist andererseits zu beachten, dass zeitliche Vereinbarungen wie Übernachtdrucken oder Wochenenddrucken mit der Hausdruckerei ohne Preiserhöhung möglich sein können, während sich die Onlinedruckerei eine schnellere Lieferfrist bezahlen lässt – allerdings bei einem insgesamt sehr niedrigen Preisniveau.</p>
<p>Viele Hausdruckereien geben Service und Kundenorientierung aber dicht genügend Raum. Hier ist differenzierend zu sagen, dass inzwischen durch den durch die Onlinedruckereien befeuerten Wettbewerb Hausdruckereien ihre Preise senken mussten, aber dennoch bei Produkten wie Visitenkarten nicht mithalten können, und dass manche Onlinedruckereien hochpreisiger sind als andere.</p>
<p>Bei der Onlinedruckerei entstehen moderate Versandkosten, dafür entfallen Fahrt- und Personalkosten auf Kundenseite. Die Drucksachen werden von Onlinedruckereien auch absenderneutral direkt an den Agentur-Kunden geschickt. Andererseits lässt sich so das Druckergebnis von einer Werbeagentur aber vorher nicht kontrollieren und ggf. reklamieren. Bei unzureichender Qualität könnte das Agentur-/Kundenverhältnis beeinträchtigt werden. Vor allem ist die Qualität der Online-Druckereien mittlerweile so gut, dass bei Standardprodukten im Hinblick auf die klassischen Druckereien mindestens ein Qualitäts-Gleichstand zu verzeichnen ist. Manch ein Fachmann meint sogar, dass die Onlinedruckereien auch hier, bei der Standardisierung der Qualitätssicherungs-Faktoren die traditionellem Druckereien &#8211; vor allem die kleinen, weniger gut organisierten &#8211; überholt haben.</p>
<h2>Vorteile der Hausdruckerei: Individualität, Beratungsstärke, Flexibilität und technische Kreativität</h2>
<p>Individuelle Beratungsleistung bei Papier, Farbe, Farbwirkung und Weiterverarbeitung sind Argumente für die Hausdruckerei. Wer schon einmal in einer Druckerei saß und danach gefragt hat, welche Stanz- und Nutwerkzeuge für die kostengünstige Mappenproduktion vorhanden sind, weiß dass es hier einen Input zwischen Kostenersparnis und Kreativität geben kann. Im Gespräch von Mensch zu Mensch ergeben sich Lösungen speziell für kompliziertere Drucksachen, die gestanzt, gepreägt und/oder geklebt werden. Der Drucker ist hier nicht der simpel ausführende Produktionsbetrieb sondern Gesprächspartner und technisch-kreativer Problemlöser, der eigene Ideen für wertige Drucksachen mit einbringt &#8211; ein kompetenter Partner gerade für Kreative aus Design- und Werbeagenturen. Ein Vorteil bei der Hausdruckerei ist, dass man dort die farbliche Druckabnahme oder die Abnahme der Stanzung vor Ort durchführen kann. Möchte man die visuelle Wirkung seiner Drucksache bis zum letzten kontrollieren, das heißt, sind die Ansprüche an das Ergebnis hoch oder sehr hoch, ist eine persönliche Druckabnahme alternativlos. Eine Broschüre, in der hochwertig reproduzierte Kunstwerke abgebildet sind, ist bei in einer Onlinedruckerei produziert kaum vorstellbar.</p>
<h2>Nachteile der Hausdruckerei: Verkrustete Strukturen, hohe Preise, mangelnde Kundenorientierung</h2>
<p>Gerade traditionelle kleinere Druckereien sind oft verkrustet, was die interne Organisation anbelangt. Dies wirkt sich auf Lieferzeiten und die Preisgestaltung aus. Der Service wird leider immer noch nicht so groß geschrieben, wie es der Markt erfordern würde. Hausdruckereien gehen z.T. technologisch nicht schnell genug mit der Zeit und geben andererseits Preisvorteile durch effizientere Technologien nicht unbedingt an ihre Kunden weiter. Ein Problem für den Laien als Auftraggeber ist, zu erkennen welche Druckerei maschinenmäßig für den Auftrag geeignet ist. So kommt es dazu, dass Hausdruckereien den Auftrag im Provisionsgeschäft an einen größeren Betrieb weitergeben und dem Projekt nicht die Aufmerksamkeit widmen, die es brauchen würde. Die Onlinedruckereien konnten vor allem deshalb Fuß fassen, weil Hausdruckereien kleine Drucksachen wie Flyer, Faltblätter, Visitenkarten oder Briefbögen nicht günstig genug produziert haben. Wer gut organisiert und effezient mit zeitgemäßer Technik arbeitet, kann aber Kostenvorteile generieren und an seine Kunden weitergeben. Hausdruckereien alten Schlages sehen ähnlich wie Lithografiebetriebe und Reprobetriebe vor 20-30 Jahren in der Online-Konkurrenz oftmals ein Feindbild, anstatt sich daran zu messen und neu zu orientieren. Hier werden Trends reihenweise verschlafen und es ist schwierig, die passenden Anbieter herauszufiltern.</p>
<h2>Marktveränderungen durch das Auftauchen des Vertiebskanals und Produktionskanals Internet</h2>
<p>Das Auftauchen der Onlinedruckereien hat den Markt für Druckerzeugnisse in Bewegung gebracht. Gegenreaktionen waren, dass inhabergeführte Hausdruckereien ihre Preise gesenkt haben und daran gearbeitet haben, sich über ihre technische Ausstattung Gedanken zu machen und effizienter zu arbeiten, um konkurrenzfähig zu bleiben. Hausdruckereien haben in neue Druckmaschinen und Belichter investiert, um einen schnelleren Workflow zu erzielen. Natürlich hat dieser Kraftakt auch zu vermehrten Insolvenzen geführt, zu Verkäufen und Angst in der Branche, weil die großen Margen wegfallen und eine flächendeckende Vergleichbarkeit der Preise gegeben ist. Dabei tappen kleine Hausdruckereien manchmal in die Falle, dass sie versuchen, Mengen- und Massenaufträge zu akquirieren, um ihre Maschinen auszulasten und ihre Tugenden, die in der Kundenberatung liegen und in der tendenziell individualisierten Drucksachenproduktion, vernachlässigen. Auch die Marketingorientierung, die es ermöglicht, im Kundengespräch eine kompetent-kommunikative Abgrenzung zur Onlinedruckerei zu erzielen, kommt oftmals zu kurz, wenn man in der Onlinekonkurrenz nur eine Bedrohung sieht, die die Preise kaputt macht, und nicht auch einen Ansporn, für sich die wirtschaftliche Nische zu suchen. Deutschlands beste Online-Druckereien machen sehr gutes Multi-Channel-Marketing, richten sich permanent neu aus und bieten immer mehr Produkte an. Gerade in den letzten Jahren, gibt es dort immer mehr Produkte aus der Werbetechnik &#8211; eine weitere Bereicherung für den Kreativmarkt.</p>
<h2>Die Gewährleistung als Problem für Druckmittler</h2>
<p>Speziell für Werbe- und Designagenturen, die die Drucksachen als Mittler für ihren Kunden bestellen, stellt sich die Frage der Druckabnahme. Im Grunde muss es für die Lieferung von Drucksachen an den Kunden, die über eine Onlinedruckerei bestellt wurden und somit ohne persönliche Druckabnahme auskommen mussten, einen speziellen Paragraphen in den Geschäftsbedingungen der Agentur geben, weil eine relative Farbverbindlichkeit nicht garantiert werden kann. Farbverbindlichkeit und Farbwirkung von Fotos sind professionell gesehen immer das Ergebnis einer individuellen Druckabnahme an der Druckmaschine. Weitere Probleme können sich durch Mindermengenlieferung und beim durch den Transport angeschlagene Ware ergeben.</p>
<h2>Was passiert bei Problemfällen?</h2>
<p>Eigentlich zeigen sich die Stärken eines Systems genau dann, wenn etwas mal nicht so läuft wie es idealtypisch laufen sollte:</p>
<ul>
<li>Maschinenbruch</li>
<li>Wetterverhältnisse beim Ausliefern führen zu Verspätungen</li>
<li>Krankheiten</li>
<li>Lieferengpässe beim Papier</li>
<li>Fehlkommunikation führt zu Missverständnissen</li>
<li>Anlieferung der Druckdaten durch den Kunden zu spät</li>
<li>Oder fehlerhafte Dateien sind geliefert worden</li>
<li>Etwas ist falsch gedruckt worden. Wie schnell kommt der Neudruck?</li>
<li>Wie schnell lässt sich vereinbaren, wer die Kosten dafür trägt?</li>
</ul>
<p>Wie wirken sich solche Fehler oder Beeinträchtigungen auf Onlinedruckereien und Hausdruckereien aus?</p>
<p>Die Auswirkungen und Ergebnisse solcher Störfälle sind sehr unterschiedlich. Die große Druckerei kann stets einen Maschinenausfall oder Krankenstände einfacher ausgleichen. Da geht es mal nicht um Onlinedruckerei versus Hausdruckerei, sondern um die Betriebsgröße. Hausdruckereien sind aber strukturell flexiber (oder sollten es sein), gerade wenn es um typische Fehlerquellen wie falsche oder beschädigte Datensätze geht. Hier geht es um schnelle, direkte und kundenorientierte Kommunikation &#8211; ein Lernfeld.</p>
<h2>Fazit im direkten Vergleich Onlinedruckerei vs. Hausdruckerei</h2>
<p>Ein Vergleich zwischen Onlinedruckereien und Hausdruckereien ist schwieriger geworden, weil das Internet als Vertriebskanal auch manche Hausdruckerei längst erreicht hat. Dann setzt der Traditionsbetrieb einen Webshop auf und vertreibt dort zusätzlich zum angestammten Geschäft seine Dienstleistungen. Auch haben neue Generationen an Druckern längst gelernt, dass Marketingorientierung wichtiger geworden ist in der Welt des permanenten Verdrängungswettbewerbes. Trotzdem sind die Website und Shops der großen Druckereien derart optimiert worden, dass ich keine Website einer kleinen Druckerei kenne, die mit denen der großen mithalten kann. Moderne Online-Druckereien bieten sehr guten Service, eine riesige Produktpalette und zahlreiche Bezahlvarianten, die den Kauf sehr angenehm machen.</p>
<h2>Die große Druckerei im Vergleich zur kleinen Offset-Druckerei</h2>
<p>Einfacher ist es, eine sehr große erfolgreiche Onlinedruckerei, in der die Maschinen dominieren, mit einem kleinen Druckereibetrieb zu vergleichen, der nur wenige Maschinen hat, dafür aber angestammte Kundenbindungen. Dieser kleine Betrieb ist im besten Fall beratungsstark und weiß genau, was seine Kunden brauchen. Er ist schnell, flexibel und bietet dem Kunden im Miteinander für dessen Erfolg wertvolle Lösungen. Daran, dass die große Onlinedruckerei aber gerade bei den austauschbarsten, kleinen und einfach zu produzierenden Drucksachen günstiger ist als er, kommt er nicht vorbei. Sie bietet online ein Höchstmaß an informationeller Verlässlichkeit und Transparenz und der normierte Vierfarbdruck ist auch nicht mal von schlechten Eltern, weil auch hier die Standards gnadenlos eingehalten werden.</p>
<h2>Der Offset-Drucker an der Front: Preisverfall gegen mittelständische Qualitäten</h2>
<p>Anstatt nur auf den Zug des Preiswettbewerbs aufzuspringen, sollte sich die Hausdruckerei auf ihre Stärken konzentrieren. Sie sollte aber auch diese Stärken kommunizieren, damit der Kunde genau weiß, warum er mehr zahlt und was er mehr dafür bekommt. Dies gelingt immer noch den wenigsten kleinen Durckereien. Und dann gibt es noch einen weiten Bereich, der geprägt ist durch Veredlungstechniken, durch Stanzungen, Prägungen und besondere Drucktechniken &#8211; hier sehe ich die größte Chance für Hausdruckereien: Selektive High-End-Qualität.</p>
<h2>Das Ausruhen in der Marktnische ist vorbei</h2>
<p>Abgrundtief standardisiert oder gnadenlos individuell? In der Nische jedenfalls kann man sich heutzutage nicht mehr solange ausruhen wie in vergangenen Zeiten. Andererseits sind die neue Digitalität und das Web als Vertriebskanal spannende Herausforderungen. Die Zukunft wird den Betrieben gehören, für die das genannte „Entweder/Oder“ nicht mehr gilt, indem sie Vorteile beider Konzepte kombinieren. Letztlich geht es an jedem Markt immer wieder neu um originelle Lösungen – Innovationsführerschaft nennt man das – und um die Anpassungsfähigkeit des Betriebes an veränderte Kundenwünsche. Spezialisierung ist auch so ein Stichwort. Es gibt bereits eine Reihe kleinerer Druckereien, die hochwertigste Laserstanzungen und Veredelungstechniken anbieten. Mit Erfolg! Meiner Meinung nach sind die Online-Druckereien jedoch bereits so weit, dass ich im Geiste diesen modernen Unternehmen ein Plus geben kann. Die Hausdruckereien haben also immer noch ihre Hausaufgaben zu machen. Ich bleibe gespannt!</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/onlinedruckerei-gegen-hausdruckerei">Onlinedruckerei gegen Hausdruckerei</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de">GUTENBERGBLOG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schönheit der Papier</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/papier/paper-engineering-papier-ingenieurskunst</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2017 17:44:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Druckindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gutenbergblog.de/?p=4507</guid>

					<description><![CDATA[<p>Oben: Rückseite eines plano gelieferten Aufstellers mit einfacher Rückenstütze. Unter Paper-Engineering oder Papier-Ingenieurskunst versteht man den handwerklich und gestalterisch kunstvollen Umgang mit Papier oder Pappe. Oft geht es um interessant designte Pop-up-Bücher oder um Kunsthandwerk, bei dem mit Laserstanzungen oder z. B. im Mehrschichtverfahren mit Papieren gearbeitet wird. Oben: Der Aufsteller mit ausgeklappter Rückenstütze. P.O.S.-Material: &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/papier/paper-engineering-papier-ingenieurskunst" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Schönheit der Papier“</span> weiterlesen</a></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de/papier/paper-engineering-papier-ingenieurskunst">Schönheit der Papier</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de">GUTENBERGBLOG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4508" title="Aufsteller Plano" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/aufsteller-plano.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Rückseite eines plano gelieferten Aufstellers mit einfacher Rückenstütze.</em></p>
<p>Unter Paper-Engineering oder Papier-Ingenieurskunst versteht man den handwerklich und gestalterisch kunstvollen <a title="Papierkunst" href="https://www.youtube.com/watch?v=1Vbxk5rNUV4 http://www.notizbuchblog.de/images2013/papierkunst_jeff_nishinaka.jpg http://www.markhiner.co.uk/history-text.htm#bookano" target="_blank" rel="noopener">Umgang mit Papier</a> oder Pappe. Oft geht es um interessant designte Pop-up-Bücher oder um Kunsthandwerk, bei dem mit Laserstanzungen oder z. B. im Mehrschichtverfahren mit Papieren gearbeitet wird.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4509" title="aufsteller_von_hinten" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/aufsteller_von_hinten.jpg" alt="" width="540" height="304" /><span id="more-4507"></span></p>
<p><em>Oben: Der Aufsteller mit ausgeklappter Rückenstütze.</em></p>
<h2>P.O.S.-Material: Künstlerisch wertvoll oder funktional?</h2>
<p>In diesem Artikel geht es um eine andere Facette des Paper-Engineering: Um den ganz normalen Alltag in der Druckproduktion von Point-of-Sale-Materialien, die nicht künstlerisch wertvoll sind, sondern verkaufen und funktional sein sollen. Dass auch hinter diesen gefalteten, aufgestellten, ausgeklappten oder aufgehängten Marketingmaterialien viel Know-how steckt, vergisst man oft.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4510" title="aufsteller_mit_spender" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/aufsteller_mit_spender.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Vorderseite des Aufstellers mit Dispenser.</em></p>
<h2>Blickfang „Werbetechnik“: POS-Materialien mit Anspruch</h2>
<p>Wir haben uns die Point-of-Sale-Materialien der „<a title="druckerei24.de" href="http://www.druckerei24.de" target="_blank" rel="noopener">druckerei24</a>“ angesehen, also z. B. jene Aufsteller, Faltblattdispenser oder faltbaren Würfel, die normalerweise Teil von Werbe- und Promotionmaßnahmen in Verkaufsräumen sind.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4511" title="pos_materialien" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/pos_materialien.png" alt="" width="540" height="327" /></p>
<p><em>Oben: Eine kleine Auswahl aus dem Angebot unserer Testdruckerei „druckerei24“.</em></p>
<p>Man findet diese Werbe-Materialien auch bei Veranstaltungen, bei Tombolas oder aber im Wartebereich des Kinos als Aufsteller. Alle haben gemeinsam, dass sie nicht platt daliegen wie Broschüren oder Flyer, sondern dreidimensional die Blicke auf sich ziehen und so zum Hingucker werden.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4512" title="losbox" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/losbox.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Ein Tombola-<a href="https://www.flyerpilot.de/werbewuerfel">Werbe-Würfel</a> mit Werbemittel-Spender, seitlich angeklebt.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4513" title="verschluss_losbox" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/verschluss_losbox.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Der Verschluss – einfach und robust.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4514" title="dispenser_plano" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/dispenser_plano.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Der Dispenser für Infoflyer wird fertig angeklebt plano mitgeliefert. Er muss nur noch auseinandergefaltet werden.</em></p>
<p>Sie sind manchmal Teil der Raumplanung, sie stehen auf Theken im Einzelhandel, beim Arzt oder finden sich auf Messen. Und selbst Einzelstücke oder kleine Auflagen sind so günstig geworden, dass auch Privatleute sie für Partys oder ihre Events nutzen können. Diese Materialien haben gemeinsam, dass ihre Produktion komplizierte und durchdacht-funktionale Stanzungen und Nutungen voraussetzt. Es geht auch um Kaschierungen, vor allem aber um deren produktionstechnische Standardisierung – damit sie günstig angeboten werden können.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4515" title="P1530417_01klein" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/P1530417_01klein.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Ein Dachaufsteller mit Fixierlasche…</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4516" title="IMG_1687_01klein" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/IMG_1687_01klein.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>…und so sieht er plano aus. Was einfach wirkt, ist gestanzt, genutzt und geklebt.</em></p>
<h2>Kunst der Standardisierung: Ergonomie bei Werbematerialien</h2>
<p>Neben gestalterischen und produktionstechnischen Aspekten ist interessant: Durch eine gleichbleibende Qualität, die sich erfolgreich bewährt hat, wird sichergestellt, dass diese Materialien „funktionieren“. Sie sind einfach aufzubauen, robust, gut zu bedrucken und damit zu individualisieren – alles Eigenschaften, die für die Umsetzung innerhalb eines Corporate Designs oder eines Markenkonzeptes wichtig sind. Aber auch für den Event, auf dem schon mal ein Glas überschwappt &#8211; drucklackierte Wellpappe hält einiges aus.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4517" title="dispenser" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/dispenser.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Links ein Dispenser für Flyer platzsparend plano geliefert, daneben ist er fertig zusammengesteckt zu sehen.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4518" title="flyerbox_faltung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/flyerbox_faltung.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Und so sieht die Rückseite aus. Interessant, wie die Dreiecksform der Rückenstütze Stabilität bringt.</em></p>
<h2>Stanzungen neu entwickeln oder auf bewährte zurückgreifen</h2>
<p>Doch wer in der Werbung, im Werbe-Design und/oder der Drucksachen-Produktion nicht nur Inhalte und ihre Wirkungen erdacht hat, sondern wer dann auch gucken muss, wie das umgesetzt wird, der weiß, dass Ergonomie und Benutzerinterface nicht nur Begriffe sind, die auf das Web zutreffen. Wer z. B. einen DIN A2-Aufsteller produzieren lässt, will, dass der bei Lieferung schnell auseinandergefaltet ist, fest steht und dieser kurze Prozess selbsterklärend ist. Wie eine gute Webseite, auf der man wie von selbst alles findet und alles versteht – die alles scheinen Selbstverständlichkeiten zu sein, aber im Alltag kommt es oft ganz anders. Denn es gibt im Werbemittelsektor viele Materialien, die nicht gut funktionieren und den Kunden eher belasten als entlasten.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4519" title="werbetechnik_design" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/werbetechnik_design.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Form follows Function…</em></p>
<p>Wie schafft man es also, dass vier kleine Laschen ineinander gesteckt so haltbar sind, dass auch der befüllte Dispenser nicht unter der Last der Befüllung zusammenbricht und damit aufgeht? Es gibt zwei Möglichkeiten, sich der Aufgabenstellung zu nähern: 1.) Man entwirft die Stanz- und Nutform selbst, lässt die Stanze produzieren und stellt danach u.U. fest, dass man etwas nicht bedacht hat. 2.) Man sucht eine Druckerei, die bereits ein Portfolio solcher Werbemittel besitzt und entsprechend über Stanzen verfügt. Dies ist günstiger und schneller.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4520" title="werbemittelbox" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/werbemittelbox.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Spender für Flyer oder ähnliche Drucksachen in unterschiedlichen Größen.</em></p>
<h2>Ästhetik und Funktionalität bei der Werbemittelproduktion</h2>
<p>Onlinedruckereien wie die “druckerei24” setzen, wie schon einmal an anderer Stelle erläutert, noch einen drauf und koppeln hochwertige Produktionsverfahren mit Schnelligkeit und günstigen Preisen. Betrachtet man sich die Werbemittel im Detail, wie stabile Laschen bei Dispensern angelegt sind, wie Standfestigkeit bei kleinen und großen Aufstellern erreicht wird, dann hat man ein gutes Gefühl. Schön ist einfach, wie die quadratische Losbox und der 100%ig fest angeklebte Dispenser sowohl grafisch als auch produktionstechnisch harmonieren – sieht gut aus, hält was aus und ist schnell zusammengesteckt. Denn Standardlösungen in der Produktion sehen so einfach aus, weil sie sich bewährt haben. Die Losbox z. B., gerade die große Variante mit 30 cm Kantenlänge, ist stabil. Warum? Weil die verbindenden Laschen genau so sitzen und ineinandergreifen, dass optimale Stabilität gewährleistet ist.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4521" title="dispenser_klein" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/dispenser_klein.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Die Dispenser bieten unterschiedlich viel Platz für Werbemittel und unterschiedliche große Flächen für die Imagewirkung.</em></p>
<h2>Ein Beispiel: Würfelzucker für die Augen des Produktioners</h2>
<p>Natürlich ist der Würfel nicht aus dünnem Papier gemacht, sondern aus kaschierter Wellpappe oder im Falle des kleineren Würfels mit 20 cm Kantenlänge aus stabilem 400g-Chromosulfatkarton, also in einer Grammatur, bei der man richtig etwas in der Hand hat. 400g ist auch schon die ungefähre Obergrenze gebräuchlicher Papiergrammaturen. Der Würfel als Losbox oder Aktionsbox mit Einwurfschlitz und 30x30x30cm Dimensionierung wirkt viel größer als ich von der Angabe der Maße her vermutet hätte. Die Materialoberfläche bringt zusammen mit dem Drucklack und z. B. mit vollflächigem Bedruck eine wunderbar glatte Oberfläche. Dieser Würfel funktioniert, das heißt, er erfüllt seinen Zweck optimal, und die standardisiert-hochwertige Produktion macht ihn dann noch zu einem Hingucker. Design und Produktion gehen hier Hand in Hand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Oben: Plano geliefertes Stellplakat mit Doppelrückenstütze.</em></p>
<h2>Liebe zum Detail: Arrtierungen für festen Stand</h2>
<p>So wie Würfel anderer Hersteller, die produktionstechnisch nicht durchdacht sind, zu leicht eingedrückt werden können, weil sie nicht stabil genug sind, so können Aufsteller umfallen, wenn die Mechanik innerhalb des Papp-Sandwichs oder hinter dem Einzelaufsteller nicht richtig fixiert ist. Man kennt Aufsteller, die eine Zeit lang gerade stehen und dann wegrutschen oder in sich zusammenfallen. Bei den Aufstellern der „druckerei24“ ist das nicht möglich, weil es eine Doppel-Herz-Papp-Arretierung gibt. Das heißt, dass die Stehhilfen auf der Rückseite der Kartonage in die richtige Position gedrückt werden und dort mit einem konternden Pappstreifen, der wie die Nut in die Feder greift, fixiert ist. Ein ganz einfacher Mechanismus. Das sind Kleinigkeiten, die man oft auf den ersten Blick nicht bemerkt. Wer aber einmal auf einer Messe oder einer Verkaufspräsentation den Schaden hatte und sich ärgern musste, wird gerade solche Details, die zeigen, dass die Lösung bis ins Letzte durchdacht ist, zu würdigen wissen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4523" title="aufsteller_von_oben" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/aufsteller_von_oben.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Das Stellplakat mit Arretierung als Doppel-Herz-Rückenstütze.</em></p>
<h2>Eine bunte Palette an Werbetechnik-Materialien</h2>
<p>Eine Onlinedruckerei aktuellen Zuschnitts wie die druckerei24 bietet dabei eine Fülle an Marketingmaterialien bzw. Verkaufs- oder Point-of-Sale-Materialien wie Displays und Aufsteller, die ihre Funktion im Raum erfüllen. Das geht vom Großaufsteller bis zu Sitzwürfeln oder formgeschnittenen Pappaufsteller-Standfiguren in Lebensgröße. Onlinedruckereien werden also immer kreativer, was ihr Produkt-Portfolio anbelangt. Gerade Produktionsprozesse mit komplexer Aufeinanderfolge von früher sehr teuren und langwierigen Arbeitsschritten, werden analysiert und rationalisiert, damit sie bezahlbar werden. Das kann man als Verdienst des internetbasierten Druckens ansehen. Alles steht auf dem Prüfstand. Der Kunde freut sich am Ende in immer mehr Bereichen über günstige Preise, kurze Lieferzeiten und hohe Qualitätsstandards.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4525" title="werbetechnik_uebersicht" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/werbetechnik_uebersicht1.jpg" alt="" width="540" height="325" /></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de/papier/paper-engineering-papier-ingenieurskunst">Schönheit der Papier</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de">GUTENBERGBLOG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Premiumangebote Losbox als neues Werbemedium</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/losbox</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 15:49:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Druckerei]]></category>
		<category><![CDATA[Druckindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gutenbergblog.de/?p=4447</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#160; Stanzen, nuten, vierfarbig drucken und lackieren in einem Tag Dass Onlinedruckereien simple Drucksachen wie Visitenkarten, Flyer oder Briefbögen schnell und günstig produzieren, ist selbstverständlich geworden. &#160; Losbox als neues Werbemedium Aber der Konkurrenzdruck im Internet ist aufgrund der Vergleichbarkeit auf Knopfdruck immens geworden und hat dazu geführt, dass sie ihr Angebotsspektrum erweitern. Dabei zählt, &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/losbox" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Premiumangebote Losbox als neues Werbemedium“</span> weiterlesen</a></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/losbox">Premiumangebote Losbox als neues Werbemedium</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de">GUTENBERGBLOG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4448" aria-describedby="caption-attachment-4448" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4448" title="losbox_druckerei24" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/01/losbox.jpg" alt="" width="520" height="304" /><figcaption id="caption-attachment-4448" class="wp-caption-text">Oben: Nicht nur der Controller freut sich, wenn er diese Aktions-<a href="https://www.flyerpilot.de/losboxen">Losbox</a> sieht, auch das Designer-Herz macht Freudensprünge, weil kompliziere Drucksachen, deren Produktion früher sehr aufwendig war, per Online-Bestellung einfach zu produzieren sind.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Stanzen, nuten, vierfarbig drucken und lackieren in einem Tag</h2>
<p>Dass Onlinedruckereien simple Drucksachen wie Visitenkarten, Flyer oder Briefbögen schnell und günstig produzieren, ist selbstverständlich geworden.<span id="more-4447"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Losbox als neues Werbemedium</h2>
<p>Aber der Konkurrenzdruck im Internet ist aufgrund der Vergleichbarkeit auf Knopfdruck immens geworden und hat dazu geführt, dass sie ihr Angebotsspektrum erweitern. Dabei zählt, dass auch komplexe Drucksachen oder Instrumente der Point-of-Sale-Materialien und Werbetechnik qualitativ hochwertig, schnell und preiswürdig produziert werden können.</p>
<p>Das Überraschende: auch „Spezialitäten“ wie Stanzungen &#8211; zum Beispiel für Faltdisplays und Kartonagen &#8211; kann man intelligent standardisieren und soviel preisgünstiger als früher einkaufen. Einer dieser Druckereien ist die druckerei24, von der wir uns einige Produkte angesehen haben.</p>
<figure id="attachment_4449" aria-describedby="caption-attachment-4449" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4449" title="aktionsbox_plano" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/01/aktionsbox_plano.jpg" alt="" width="520" height="304" /><figcaption id="caption-attachment-4449" class="wp-caption-text">Oben: Ob 1 oder 1.000 Stück – die vierfarbig gedruckte, mit Lack veredelte Losbox wird platzsparend in einem Stück und plano angeliefert. Nur noch aufstellen – fertig.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Loswürfel in zwei Größen und drei Lieferzeiten</h2>
<p>In den Zeiten der Vor-Online-Produktion hätte zum Beispiel eine zu einem Quader gefaltete Losbox mit Einwurfschlitz für die Firmentombola oder für den Mitarbeiter-Event am Tagungsort eine kleine Ewigkeit gebraucht und außerdem ein kleines Vermögen gekostet.</p>
<p>Heute bieten Druckereien das im 24-Stunden-Service. Ein Beispiel ist die oben abgebildete <a title="Losboxen bei der druckerei24.de" href="http://www.druckerei24.de/losboxen" target="_blank" rel="noopener">Losbox der „druckerei24“</a>. Sie ist preisabhängig in Lieferzeiten von 24 Stunden, 48 Stunden oder innerhalb von 6 Tagen lieferbar. Die Aktionsbox wird plano versandt und als gefalteter Würfel für die Endmaße 20 cm oder 30 cm Kantenlänge produziert. Auf edlem Chromosulfatkarton in 400g, standardmäßig vierfarbig bedruckt ist der Aktionswürfel mit Dispersionslack veredelt und ggf. ergänzt um einen Losdispenser &#8211; ein kleines Faltdisplay, das auf Wunsch seitlich angebracht wird und das die Lose oder Infobroschüren zur Aktion aufnehmen kann. Zum Einsatz kommt das Ensemble nicht nur für Gewinnspiele, sondern kann auch für Abstimmungen oder Wahlen oder zum Geldeinsammeln auf Hochzeiten genutzt werden.</p>
<figure id="attachment_4450" aria-describedby="caption-attachment-4450" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4450" title="dispenser_pos_Zusatzoptionen" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/01/dispenser_pos.jpg" alt="Losboxen mit Zusatzoptionen bei druckerei24" width="520" height="145" /><figcaption id="caption-attachment-4450" class="wp-caption-text">Oben: Der Zusatz-Dispenser ist im Konfigurator der „druckerei24“ eine Option. Er kann unbedruckt oder vierfarbig bedruckt ausgewählt werden und wird fertig an die Aktionsbox angebracht geliefert.</figcaption></figure>
<h2>Drucksache „Losbox“ als Hingucker</h2>
<p>Losboxen, wie man sie kennt, sind oft aus durchsichtigem Plexiglas oder aus glänzendem einfarbigen Kunststoff. Eine bedruckte Losbox ist farbenfroh und vermittelt eine Botschaft, sie hat eine eigene Handschrift und dient – falls gewünscht – ganz nebenbei der Markenbildung innerhalb des Corporate Design.</p>
<p>All das wird per exakter Laserstanzung produziert. Die Revolution in der Drucktechnik mit integrierter Plattenbelichtung, Schnelltrocknungsvorrichtungen und einer Standardisierung hoher Qualitäten – ob beim Druck selbst, der Veredlung oder der Weiterverarbeitung, macht die kurzfristigen Lieferzeiten möglich.</p>
<p>Das wird Druckereien zukünftig in die Lage versetzen, im Bedarfsfall einzelne Drucksachen sogar am Tag der Druckdatenlieferung zu liefern. Die allgegenwärtige Beschleunigung nimmt ihren Lauf.</p>
<figure id="attachment_4451" aria-describedby="caption-attachment-4451" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4451" title="loswuerfel" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/01/loswuerfel.jpg" alt="Loswürfel" width="520" height="304" /><figcaption id="caption-attachment-4451" class="wp-caption-text">Oben: Hier zu sehen der links an der Box angebrachte Dispenser für Infomaterial, Lose oder Notizzettel.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Dispersionslack mit Schutzfunktion und als Produktionsvorteil</h2>
<p>Der standardmäßig von der getesteten Druckerei verwendete Schutzlack für diese P.O.S.-Drucksache hat zum einen den Sinn, dass bei kurzer Produktionszeit die Farbe nicht auf die nächste Drucksache ablegt. Für den Kunden hat sie zudem den Vorteil, dass stark beanspruchte Materialien wie Losbox oder Dispenser, die von vielen Händen angefasst werden, nicht durch Fingerfettspuren oder andere Verschmutzungen zu schnell unansehnlich werden.</p>
<figure id="attachment_4452" aria-describedby="caption-attachment-4452" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4452" title="formatvorlage_online" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/01/formatvorlage_online.jpg" alt="Formatvorlage für Losbox" width="520" height="392" /><figcaption id="caption-attachment-4452" class="wp-caption-text">Oben: Die Formatvorlage, in die der eigene Design-Entwurf eingefügt werden kann, liegt in den Datei-Formaten für InDesign, Illustrator und Photoshop vor. Außerdem gibt es PDF- und PNG-Versionen.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Digitalisierung für schnellere Durchlaufzeiten beim Online-Druck</h2>
<p>Eine der Segnungen der Digitalisierung des Druck- und Weiterverarbeitungs-Produktionsprozesses ist, dass die Auflage nach unten hin finanzierbar bleibt. Drucksachen auf hohen Grammaturen, die vorgenutet und gestanzt werden müssen, dabei hohe Qualitätsstandards erfüllen und zudem verlässlich zu einem fixen Termin geliefert werden, waren in der Vergangenheit nicht denkbar.</p>
<p>Bei Druckereien wie „druckerei24“ sind sie der Standard. Bei komplexen Drucksachen wie Marketingmaterialien, Verkaufs- oder Präsentationsmaterialien &#8211; also bei Aufstellern und im weitesten Sinne dreidimensional aufgefalteten Drucksachen &#8211; durchaus noch immer keine Selbstverständlichkeit. Die „druckerei24“ hat dazu als Pionier bei der Produktion komplexer Ausstattungs-Drucksachen ein Portfolio mit eigenem Profil entwickelt. Dazu aber mehr an anderer Stelle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/losbox">Premiumangebote Losbox als neues Werbemedium</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de">GUTENBERGBLOG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kaltfolienveredelung als Alternative zur Heißfolienprägung</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/kaltfolienveredelung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2014 09:02:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Druckindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gutenbergblog.de/?p=4342</guid>

					<description><![CDATA[<p>Entweder „Manche mögen’s heiß“ oder „Die Folie, die aus der Kälte kam“? Drucksachen transportieren Informationen, formen Images und sollen, damit sie wahrgenommen werden, Aufmerksamkeit wecken. Auf der visuellen Ebene ist das Mittel, dies zu erreichen, ein besonderes Design. Oft trägt die drucktechnische Veredelung aber fast genauso dazu bei, dass man ein Magazin oder ein Mailing &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/kaltfolienveredelung" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Kaltfolienveredelung als Alternative zur Heißfolienprägung“</span> weiterlesen</a></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/kaltfolienveredelung">Kaltfolienveredelung als Alternative zur Heißfolienprägung</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de">GUTENBERGBLOG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Entweder „Manche mögen’s heiß“ oder „Die Folie, die aus der Kälte kam“?</h2>
<p>Drucksachen transportieren Informationen, formen Images und sollen, damit sie wahrgenommen werden, Aufmerksamkeit wecken. Auf der visuellen Ebene ist das Mittel, dies zu erreichen, ein besonderes Design. Oft trägt die drucktechnische Veredelung aber fast genauso dazu bei, dass man ein Magazin oder ein Mailing im ersten Impuls in die Hand nimmt und ansieht. Und unter den zahlreichen Veredelungstechniken ragen jene noch etwas hervor, die mit Glanz oder Leuchteffekten arbeiten, weil sie im Erstkontakt der deutlichste Hingucker sind. Die Kaltfolienveredelung hat gerade im Verhältnis zur traditionsreichen Heißfolienprägung in den letzten Jahren deutlich aufgeholt und führt verschiedene innovative Technologien zusammen. Warum fasziniert sie und wo liegt ihr Vorteil, obwohl Folienveredelung doch schon seit Langem ein Standard ist?</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4343" title="holografische_praegefolie" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/06/holografische_praegefolie.jpg" alt="" width="540" height="405" /><span id="more-4342"></span></p>
<p><em>Oben: Eine diffraktive Folie des Herstellers Kurz mit einer hochbrechenden Schicht, die die holografische Struktur für Heißpräge- und Kaltfolienverfahren erzeugt. </em></p>
<h2>Alles so schön bunt hier: Durch Veredelung jenseits der üblichen Farbwirkung</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Designer und Drucker sind daran gewöhnt, mit standardisierten Farbräumen zu arbeiten. Im Offsetdruck werden aus vier Grundfarben gemessen an der menschlichen Wahrnehmung unendlich viele Farbtöne erzeugt, wobei die flächige Farbwirkung durch den Zusammendruck der Rasterpunkte intensiver sein könnte. Um mehr Farbintensität zu erreichen gibt es verschiedene Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li><strong><em>Sonderfarben:</em></strong> Wer mehr Intensität will, nutzt Sonderfarben von HKS oder Pantone, die satte Farbflächen ergeben.</li>
<li><strong><em>Leuchtfarben:</em></strong>Pantone bietet eine inzwischen ausdifferenzierte Palette auch an Metallicfarben oder Signalfarben das heißt fluoreszierenden oder leuchtenden Farben an, deren Wirkung aber stark vom Papier anhängig ist und jeweils nach Farbe auch noch einmal unterschiedlich ausfällt.</li>
<li><strong><em>Papierwahl:</em></strong> Wer den Farbeindruck noch steigern möchte, macht sich Gedanken über Papier. Zum Beispiel steht eine farbig gedruckte Vollfläche allein auch ohne weitere Lackierung schön glänzend auf einem matten Bilderdruckpapier oder Kunstdruckpapier.</li>
<li><strong><em>Lackveredelung:</em></strong> Wer noch mehr Intensität wünscht, verwendet Drucklacke oder UV-Lack, der hochglänzend ist und einen Fotopapierlook bringt.</li>
<li><strong><em>Kaschierung:</em></strong> Steigern lässt sich der Eindruck, indem man Schutzfolienkaschierungen verwendet – hochglänzend, matt oder strukturiert – oder indem man die Techniken kombiniert und z.B. auf eine matte Folienkaschierung einen UV-Lack aufbringt oder einen Lack im Siebdruck appliziert, sodass er als erhabene Schicht auf der Kaschierung steht.</li>
<li><strong><em>Metallicpapier:</em></strong> Eine andere Möglichkeit ist es, ein Foto vierfarbig auf ein Metallicpapier zu drucken. Mit etwas Wissen um die Farbwirkung auf Metallickarton lässt sich die übliche Wirkung „metallisieren“, das heißt, die Farben wirken intensiver und ausdruckstärker. Sehr schön zu sehen, ist das bei der aktuellen (zweiten posthum veröffentlichten) CD von Michael Jackson</li>
</ul>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4352" title="michael_jackson" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/06/michael_jackson1.jpg" alt="" width="540" height="405" /></p>
<p><em>Oben: Links die Michael-Jackson-CD „Xscape“ herkömmlich gedruckt im Jewel-Case, rechts der Pappschuber der Deluxe-Edition, der auf Silber-Karton gedruckt wurde. Durch geschickte Farbwahl wirkt der vierfarbig gedruckte Hintergrund golden. Während das Gesicht des Musikers links herkömmlich gedruckt auf weißem Papier steht, schimmert beim Schuber das Silber durch und bringt mehr Brillanz. Flächig kommt das Silber des Bedruckstoffes aber nur partiell in dem Metallring, der das Gesicht Jacksons teilt, hervor. Nur dort bleibt er partiell unbedruckt. Die visuelle Wirkung des Schubers, der golden und silbern schimmert, ist kontrastreicher, farbintensiver und dadurch ein Hingucker.</em></p>
<h2>Heißfolienprägung kontra Kaltfolienveredelung</h2>
<p>Schnell gehen die Überlegungen eines Gestalters oder Produktioners, die Farbwirkung über das übliche Maß des unveredelten Vierfarbdruckes oder Sonderfarbendruckes hinausgehen zu lassen, weiter. Es gibt noch Techniken, um zum Beispiel dicke Farbschichten aufzubringen, die durch ihre Dreidimensionalität ein anderes visuelles Ergebnis bringen. Eine hohe Kunst dabei ist, verschiedene Veredelungen miteinander zu kombinieren, ähnlich wie es bei Kaschierung/UV-Lack geschildert wurde, um das Optimum visueller Wirkung aus dem Design herauszuholen. Doch letztlich landet man irgendwann bei seinen Überlegungen gedanklich bei der Heißfolienprägung, die als alte Technik Besonderes bietet, und dann bei der Kaltfolienveredelung, die fälschlicherweise manchmal „Kaltfolienprägung“ genannt wird, obwohl bei ihr nicht geprägt wird. Der Begriff der „Heißfolienprägung“ andererseits ist auch unpräzise, weil nicht immer, wenn eine Heißfolie aufgebracht wird, auch erhaben geprägt werden muss. Die Kaltfolienveredelung kann zum einen als technologischer Nachfolger der Heißfolienprägung gelten, andererseits bietet sie nicht ganz das, was die Heißfolienprägung kann. Umgekehrt hat aber auch die Heißfolienprägung Nachteile gegenüber der Kaltfolienveredelung. Haben dennoch beide ihre Daseinsberechtigung? Wo liegen Vorteile und Nachteile der Technologien?</p>
<h2>Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird – bei der Heißfolie aber doch</h2>
<p>Die Heißfolienprägung stammt aus der Zeit des Buchdrucks, bei dem letztlich im Hochdruckverfahren (als Vorläufer des Offsetdrucks als Flachdruckverfahren) mit den Bleilettern der Hochdruckform direkt auf das Papier gedruckt wurde. Auch Fotos waren in dieser Zeit gerasterte Metallklischees, die mit Druck auf das Papier gebracht wurden und dadurch den Farbauftrag erzielten. Heute haben manche Druckereien neben ihren modernen Druckmaschinen noch alte mechanisch funktionierende sogenannte <a title="Tiegeldruckpresse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/tiegeldruckpresse" target="_blank" rel="nofollow noopener">Tiegel</a> im Maschinenpark, mit denen man stanzen, rillen und prägen kann. Die Heißfolienprägung bringt durch die Kombination von Druck uns Hitze – zwischen 80-220°C, je nach Material und Maschine &#8211; meist Metallfolien auf. Ansich liegt die Folie dann wie eine Farbschicht auf, man kann sie aber auch zusätzlich prägen, sodass die Folie erhaben oder tiefer liegend wirkt. Das Verfahren fand vor allem bei der Buchdeckenproduktion seit jeher Anwendung aber bei Visitenkarten, bei Zeitschriftentiteln oder in der Werbung. Einen besonderen Stellenwert hat sie wie viele andere Veredelungstechniken bei der Verpackungsproduktion zum Beispiel für Parfüms. Neben dem Folienprägen gibt es auch das sogenannte Blindprägen, bei dem keine Folie aufgebracht wird, sondern es nur um die Dreidimensionalität z.B. eines Schriftzuges oft in Kombination mit einer Druckfarbe geht.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4345" title="heisspraegung oder Heißfolienprägung auf einer CD-Boxs" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/06/heisspraegung.jpg" alt="" width="540" height="405" /></p>
<p><em>Oben: Der Folienhersteller Kurz aus Fürth gibt jährlich die Edition „Kunst aus der Schachtel“ heraus. Aus der 2013er-Edition stammt dieses Exemplar, bei dem Heißfolienprägung zum Einsatz kam.</em></p>
<h2>Vorteile und Nachteile der Heißfolienprägung</h2>
<p>Die Nachteile der Heißfolienprägung hängen zum einen mit der Temperaturempfindlichkeit des zu prägenden Materials zusammen bzw. seiner Verformbarkeit und Elastizität. Nicht jeder Karton oder jedes Papier sind dafür geeignet. Zudem lassen sich Heißfolien nicht bedrucken und je nach Verfahren ist die Passgenauigkeit ein Thema. Wie bei jedem Prägeverfahren muss ein Prägewerkzeug angefertigt werden, was je nach Ausführung zeitaufwendig ist und in jedem Fall natürlich zusätzliche Kosten verursacht, gerade wenn es um große Prägestempel geht. Ein besonderes Thema ist, dass man sich als Kunde unter Umständen für Nachauflagen an eine Druckerei bindet, wenn die das Prägewerkzeug behält. Insgesamt ist die Heißfolienprägung ein zusätzlicher arbeitsintensiver analoger Schritt, der in jedem Fall einen besonderen Aufwand bedeutet. Das visuelle Ergebnis ist aber beeindruckend, weil metallisierte geprägte Folien der Farbwirkung der Drucksache eine weitere Dimension hinzufügen. Das Heißfolienpräge-Verfahren ist aus seiner Tradition heraus also ein mechanisch-analoges. Passt das in die digitale Welt?</p>
<h2>Die Kaltfolienveredelung kombiniert zeitgemäße Technologien</h2>
<p>Die Frage ist rhetorisch gestellt. Denn es gibt analoge Verfahren, die Mehrwert bringen und immer noch eine Alleinstellung haben aber sie passen meist nicht in die Rasanz zeitgemäßer Workflows, kosten also Zeit oder sind verhältnismäßig teuer, weil sie digitaler Standardisierung trotzen. Prägen ist Handwerk geblieben. Die Kaltfolienveredelung ist dem gegenüber noch recht neu und jung. Bei ihr wird nicht geprägt, sondern die Folie plan auf den Bedruckstoff aufgebracht. Der Vorteil der Kaltfolienveredelung liegt darin, dass sie nahtlos in den digitalen Workflow integriert werden kann, weil sie in modernen Druckmaschinen über zwei zusätzliche Druckwerke aufgebracht wird. Sie vereinigt dabei weitere Technologien bzw. nutzt deren Vorteile:</p>
<ul>
<li>Durch die Integration in den Digitalworkflow können Passgenauigkeiten und Präzision bei der Wiedergabe feiner Elemente erreicht werden, die der Heißfolienprägung überlegen sind. Die Folien können dabei so exakt bei feiner Schrift oder dünnen Linien aufgebracht werden wie eine Druckfarbe, also mit nur sehr geringen Toleranzen.</li>
<li>Genutzt werden können auch Hologrammfolien oder es können auf einem Blatt verschiedene Folien verwendet und aufgebracht werden. Hologrammfolien lassen sich aber auch per Heißfolienprägung verarbeiten.</li>
<li>Kaltfolien lassen sich mit Hybridfarben und UV-Farben bedrucken. Dadurch werden auf eine neue Weise Folien und Farben kombiniert.</li>
<li>Ist die Heißfolienprägung bezüglich Aufwand, Zeit und Kosten ein eher schwerfälliges Verfahren, so glänzt die Kaltfolienveredelung durch kurze Rüstzeiten für das Ändern der Druckwerke in der Druckmaschine und einer Aufbringgeschwindigkeit als wären sie einfach nur eine zusätzliche Farbe.</li>
</ul>
<p>Der Bedruck der Kaltfolie kann offline oder inline erfolgen. Das heißt entweder ist die Kaltfolienveredelung ein singulärer reiner Veredelungs-Vorgang und später bedruckt eine Druckerei die Folienflächen oder im Falle der Inline-Produktion werden Druck und Kaltfolienveredelung mit einer Maschine und in einem Arbeitsgang realisiert.</p>
<h2>Heiß oder kalt? Welche Veredlung kann mehr?</h2>
<p>Beide Verfahren, Heißfolienprägung und Kaltfolienveredelung, basieren auf Folien, wobei im Falle der Kaltfolie weiter geforscht wird, sodass das Verfahren bezüglich seiner Möglichkeiten erweitert werden wird. Folien haben Probleme mit zu groben bzw. strukturierten Oberflächen, eine glatte Oberfläche und gute Oberflächen-Haftfähigkeit oder sogar Lackierung ist eine Voraussetzung. Das gilt für beide Verfahren. Die Heißfolienprägung bietet durch den Prägeeffekt eine weitere Dimension, die nicht nur etwas für das Auge bietet, sondern auch für den Tastsinn. Hinzu kommt, dass neben der dreidimensionalen, erhabenen Reliefprägung und der nicht erhabenen Planprägung auch eine Strukturprägung möglich ist, bei der die heiß geprägte Folie ein strukturiertes Muster aufweist.</p>
<p>Beide Verfahren bieten auch eine eigene Ästhetik. Bei der visuellen Kommunikation über Drucksachen spielen das Look-and-Feel-Erlebnis als Aha-Effekt und der Effekt als Eyecatcher immer eine Rolle. Je nach der Wirkung, die man erzielen möchte, mag da das eine oder andere Verfahren besser abschneiden. Von der Kaltfolienveredelung werden Produktioner mit kurzen Lieferzeiten begeistert sein und Controller und Einkäufer, die Kosten reduzieren möchten. Die „dimensionslose“ Heißfolien-Planprägung wird sicherlich von der Kaltfolientechnik verdrängt werden. Wenn es jedoch um „Erhabenheit“ geht, hat die Heißfolie die metallisch glänzende Nase vorn. Der Designer wird davon träumen, beide Verfahren zu kombinieren. Der Forscher in der Drucktechnik wird sich Folien ausdenken, die bezüglich der Bedruckstoffe mehr Möglichkeiten bieten. Denkbar ist auch, dass irgendwann dickere Folien inline aufgebracht werden können, die dadurch den fehlenden erhabenen Eindruck der Kaltfolienveredelung bringen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4346" title="kaltfolienpraegung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/06/kaltfolienpraegung.jpg" alt="" width="540" height="405" /></p>
<p><em>Oben: Ein weiteres Beispiel aus der oben genannten Edition </em><em>Folienhersteller Kurz,</em><em> bei dem Heißfolienprägung und Kaltfolienveredelung kombiniert wurden.</em></p>
<h2>Fazit: Metallicfolie, Metallicfarbe, Metallicpapier – was ist am besten?</h2>
<p>Am Beispiel der beiden Technologien sieht man beides: Dass sich Alt und Neu ergänzen und verstärken können aber auch, dass die Einsetzbarkeit eines Verfahrens heutzutage vom Grad seiner Workflowintegration abhängt – das fasziniert technologisch, gibt dem Gestalter aber manchmal auch zu denken, weil seine Ansprüche sich unter Umständen dem Digital-Diktat unterordnen müssen. Froh wird er aber sein, dass die Drucksache mittels kurzer Durchlaufzeiten pünktlich beim Kunden ist.</p>
<p>Bezüglich der Einschätzung beider Verfahren sollte ein Produktioner aber den Fokus weit öffnen. Neben der Folientechnologie gab es schon immer bedruckbares Metallicpapier und auch Metallic-Druckfarben. Wer gleichermaßen Erfahrung mit Metallic-Folien, Metallic-Papieren und Metallic-Farben hat, weiß, dass jedes Gebiet seine Vor- und Nachteile hat und dass die Prooffähigkeit bzw. Simulation des Druckergebnisses ein wichtiges Thema bleibt. Kaltfolien lassen sich übrigens auch proofen. Der Metallicfarbendruck kann in manchen Bereichen mit der Kaltfolienveredelung konkurrieren, ebenso der Einsatz von bedrucktem Metallickarton oder Metallicpapieren.</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/kaltfolienveredelung">Kaltfolienveredelung als Alternative zur Heißfolienprägung</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de">GUTENBERGBLOG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>3D – Drucker</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/druckmaschinen/3d-drucker</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 08:11:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Druckmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Druckindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gutenbergblog.de/?p=3029</guid>

					<description><![CDATA[<p>Viel Potential, nicht nur für Spielereien Davon träumen Architekten und Designer schon lange: die Mini-Modellfabrik für den eigenen Schreibtisch. Ein 3D-Drucker, der jedes am PC entworfene Modell in kürzester Zeit herstellt. Die Vorstellung ist verlockend, statt nur Fotos oder banales Papier nutzt der 3D-Drucker Materialien wie Glas und Plastik, um Modelle dreidimensional zu formen und &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/druckmaschinen/3d-drucker" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„3D – Drucker“</span> weiterlesen</a></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de/druckmaschinen/3d-drucker">3D – Drucker</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de">GUTENBERGBLOG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Viel Potential, nicht nur für Spielereien</h2>
<p><strong>Davon träumen Architekten und Designer schon lange: die Mini-Modellfabrik für den eigenen Schreibtisch. Ein 3D-Drucker, der jedes am PC entworfene Modell in kürzester Zeit herstellt.</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3031" title="Gutenberg_Blog_Druckblog_3D-Druck" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/06/Gutenberg_Blog_Druckblog_3D-Druck-540x405.jpg" alt="" width="540" height="405" /></p>
<p><span id="more-3029"></span></p>
<p>Die Vorstellung ist verlockend, statt nur Fotos oder banales Papier nutzt der 3D-Drucker Materialien wie Glas und Plastik, um Modelle dreidimensional zu formen und quasi ausdrucken. In einzelnen Architekturbüros und großen Designschmieden steht schon ein solcher Zauberkasten, für den Heimbedarf sind die meisten aktuellen Modelle mit rund 60.000 Euro etwas zu teuer. Doch Experten halten es durchaus für möglich, dass in mehreren Jahren 3D-Drucker für den Privatgebrauch massentauglich genug sind. Die Möglichkeiten sind dabei kaum auszudenken, statt Ersatzteile im Internet zu bestellen, würde ein digitaler 3D-Scan ausreichen und schon kann man sich das Teil bequem am eigenen Schreibtisch ausdrucken. Händler könnten so einen großen Teil ihre Waren online und platzsparend verkaufen. Sogar weniger Verpackung und weniger weggeworfene Geräte versprechen die Anhänger der neuen Technologie. Ähnlich wie im Musik- oder Filmgeschäft müssten mit den neuen Möglichkeiten die Händler jedoch ihre Geschäftsmodelle anpassen. Wie das möglicherweise aussehen könnte, zeigt ein Beispiel von zwei Designerinnen in den USA.</p>
<p><strong>Der gedruckte Bikini</strong><br />
Die beiden Frauen haben einen Bikini entworfen, der nicht per Nähmaschine zusammengenäht, sondern ausdruckt wird. Für die Idee haben sich Jenna Fizel und Mary Haung nicht nur einen teuren 3D-Drucker angeschafft, sondern auch noch eine eigene Software programmiert. Hergestellt wird der Zweiteiler aus verschieden großen Nylon Plättchen, die mit kleinen, fast unsichtbaren Federn zusammengehalten werden. Je nach Rundung des Körpers variiert auch die Größe, Anzahl der Plättchen und die daraus resultierende Druckvorlage, die digital an den 3D-Drucker gesendet wird. Mit diesem Verfahren haben die beiden Kreativen, die eigentlich Screendesignerinnen sind, das erste bezahlbare und komplett ausgedruckt Kleidungsstück geschaffen, allerdings kosten Oberteil und Höschen zusammen immer noch rund 600 Dollar. In Zukunft soll der Preis noch sinken, versprechen die Macher, außerdem arbeiten sie gerade an einer Kompatibilität zu 3D-Körperscanner, um wirklich individuelle Bikinis anzubieten. Einen Schritt weiter ist man da schon in Wien.</p>
<p><strong>Der derzeit kleinste 3D-Drucker kommt aus Wien</strong><br />
Bisher waren 3D-Drucker große Maschinen, die Wiener Studenten Marko Hatzenbicher und Klaus Stadlmann könnten diesem Fakt ein Ende setzen. Immerhin haben sie den kleinsten 3D-Drucker der Welt entworfen. Der schwarze Kasten ist dabei nicht nur extrem handlich, sondern mit auch 1200 Euro vergleichsweise erschwinglich. Bei einer Massenproduktion wäre sogar ein Preis um die 900 Euro möglich. In dem kleinen 3D-Drucker wird übrigens Kunstharz verarbeitet und mit LED-Beamer intensiv gehärtet. Jeder Schicht misst dabei nur ein zwanzigstel Millimeter und das hochauflösende Endprodukt ist sogar biologisch abbaubar.<br />
All diese technische Tüfteleien sind bestimmt noch nicht der Weisheit letzter Schuss, aber man erinnere sich nur an die Anfänge der Tinten- und Laserdrucker.</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de/druckmaschinen/3d-drucker">3D – Drucker</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de">GUTENBERGBLOG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Drucken morgen: Die Zeichen des Strukturwandels</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/veranstaltungen/drucken-morgen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 09:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Druckindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gutenbergblog.de/?p=2866</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wird die DRUPA durch die digi:media abgelöst? 1. Auf den Hunkeler innovationsdays vom  14. &#8211; 17.Februar 2011 in Luzern drehte sich alles um den Digitaldruck. Zu sehen gab es u.a. den schnellen Inkjet-Rollendruck, viele Endlos- und Einzelblattsysteme, eine Reihe von digitalen Finishlösungen, neueste Hardware- und Softwareentwicklungen zur Optimierung des Workflows und nicht zuletzt gab es &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/veranstaltungen/drucken-morgen" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Drucken morgen: Die Zeichen des Strukturwandels“</span> weiterlesen</a></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de/veranstaltungen/drucken-morgen">Drucken morgen: Die Zeichen des Strukturwandels</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de">GUTENBERGBLOG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wird die DRUPA durch die digi:media abgelöst?</h2>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-2867" title="Wird die DRUPA durch die digi:media abgelöst?" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/02/Logo-Punkte_02_blau.jpg" alt="" width="504" height="510" /><br />
<strong>1.</strong> Auf den <strong>Hunkeler innovationsdays vom  14. &#8211; 17.Februar 2011 in Luzern</strong> drehte sich alles um den Digitaldruck. Zu sehen gab es u.a. den schnellen Inkjet-Rollendruck, viele Endlos- und Einzelblattsysteme, eine Reihe von digitalen Finishlösungen, neueste Hardware- und Softwareentwicklungen zur Optimierung des Workflows und nicht zuletzt gab es auch viele neue Papiere speziell für den Digitaldruck.</p>
<p><span id="more-2866"></span></p>
<p><strong>2.</strong> Jetzt folgt speziell für den Digitaldruck in <strong>Düsseldorf vom 7. – 9. April die digi:media 2011</strong> mit einem breit gefächerten Programm. Unabhängig ob Druckdienstleiter, Werbe- oder Kreativagentur, Adressenvermarkter, Drucker oder Medienproduktioner, es gibt  für alle Besucherzielgruppen die unterschiedlichsten Angeboten.<br />
Under anderem findet auch eine eintägige Konferenz (7. April) zum Thema „Digitale Produktionsinnovationen in Verlagen“ statt.</p>
<p>130 Aussteller werden vertreten sein, darunter die Global Player der gesamten Publishingindustrie (z.B. HP, manroland AG, Kolbus GmbH, Rico, Xeikon), wie auch viele kleine, innovative Unternehmen. Es wird die gesamte digitale Prozesskette vom Entwurf bis zum fertigen Druckprodukt gezeigt.</p>
<p><strong>3.</strong> Vielleicht ist es auch angebracht die <strong>CeBIT vom 01-05. März in Hannover </strong>zu besuchen. Schließlich ist es weltweit die größte Messe zur Darstellung der digitalen Informations- und Telekommunikationstechnologie.</p>
<p><strong>4.</strong> Am <strong>23. und 24. Mai 2011</strong> ist dann in <strong>München</strong> als eine Art Zusammenfassung der drei Messeveranstaltungen das große <strong>FOGRA-Symposium “Digitaldruck trifft Offset“</strong>. Auch hier versammelt sich dann wieder die gesamte Fachkompetenz der Druckindustrie um in über 20 Fachvorträgen die ganze Bandbreite der Digitaltechnik zu erörtern.</p>
<p>Die erste Hälfte des Jahres 2011 steht also für die traditionelle Druckindustrie ganz im Zeichen dem sich mehr und mehr abzeichnenden digitalen Produktionsdruck, wobei selbstverständlich auch der Umweltschutz und die Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielen. Öko-Druck liegt eben voll im Trend. Der uralte Buchdruck (Hochdruck) Gutenbergs (* um 1400 – 1468 ) wurde durch den Steindruck (Flachdruck) Senefelders (1771 – 1834) und schließlich, aus kleinsten Anfängen beginnend, der Offsetdruck (Caspar Hermann, erste deutsche Offsetmaschine 1906) verdrängt.</p>
<p>Jetzt zeichnet sich für jeden Druckfachmann deutlich ab, dass der Offsetdruck eines nicht so fernen Jahrzehnts durch den Digitaldruck in allen Variationen und auf allen Ebenen mehr oder weniger schnell abgelöst wird. Die erwähnten vielen Ausstellungen, Messen, Vorträge und Workshops im ersten Halbjahr 2011 bestätigen diese Prognose, aber sie bieten jetzt besonders gute  Gelegenheiten und Chancen, sich ein umfassendes Bild über den schnellen, extremen Strukturwandel der Druckindustrie zu machen, um sich dann mit den notwendigen Konsequenzen zu beschäftigen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-2868" title="digi media" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/02/Fotolia_People-436587_XL-540x420.jpg" alt="" width="540" height="420" /></p>
<p>Übrigens: Die digi:media ist als jährliche Veranstaltung konzipiert. 2012 wird sie integraler Bestandteil der traditionellen DRUPA sein und ab 2013 wird die digi:media dann als eigenständige Veranstaltung (11. Bis 13. April) ihren jährlichen (!) Rhythmus aufnehmen. Man fragt sich, ob  damit etwa langsam aber sicher die seit 1951 nur  alle 3-5 Jahre in Düsseldorf veranstaltete, gute alte (analoge) DRUPA abgelöst wird?!</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de/veranstaltungen/drucken-morgen">Drucken morgen: Die Zeichen des Strukturwandels</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de">GUTENBERGBLOG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
