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	<title>Papier - GUTENBERGBLOG</title>
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	<description>Blog rund um die Deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
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		<title>Das Handwerkszeug eines Schiftsetzers für den Handsatz</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/handwerkszeug-eins-schiftsetzers</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2018 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Druckgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im alten, historischen Buchdruck war der Handsetzer (Typograph, Schriftsetzer) derjenige, der aus bleiernen Einzelbuchstaben den Text nach einem vorgegebenen Manuskript oder auch nach einem eigenen Entwurf , aus einzelnen Buchstaben Zeile für Zeile mit Hilfe eines Winkelhakens zusammensetzte. Ein geübter Schriftsetzer setzte bei gutem Manuskript mit glattem Satz (sogenannter Werksatz) eine Leistung von 1.400-1.500 Buchstaben. &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/handwerkszeug-eins-schiftsetzers" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Das Handwerkszeug eines Schiftsetzers für den Handsatz“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im alten, historischen <strong>Buchdruck</strong> war der Handsetzer (Typograph, Schriftsetzer) derjenige, der aus bleiernen Einzelbuchstaben den Text nach einem vorgegebenen Manuskript oder auch nach einem eigenen Entwurf , aus einzelnen Buchstaben Zeile für Zeile mit Hilfe eines Winkelhakens zusammensetzte. Ein geübter Schriftsetzer setzte bei gutem Manuskript mit glattem Satz (<strong>sogenannter Werksatz</strong>) eine Leistung von 1.400-1.500 Buchstaben. Erschwerungen waren u.a. Tabellen, Ziffern, Abkürzungen und auch ein schlecht geschriebenes Manuskript. Die einzelnen Bleibuchstaben (Schrift) befanden sich nach einer bestimmten Ordnung in</p>
<figure id="attachment_5088" aria-describedby="caption-attachment-5088" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-5088" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2018/02/Bleisatz-uns-mein-Opa-300x150.jpg" alt="" width="300" height="150" srcset="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2018/02/Bleisatz-uns-mein-Opa-300x150.jpg 300w, https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2018/02/Bleisatz-uns-mein-Opa.jpg 312w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5088" class="wp-caption-text">Mein Opa an der Maschine im Bleisatz</figcaption></figure>
<p>unterschiedlichen Schriftgraden und Schriftarten in einem Setzkasten. Die gesetzten Zeilen wurden dann zu einer Spalte oder Kolumne (Satzspiegel) beliebiger Zeilenzahl zusammengesetzt. Dabei erfolgte meistens das Zusammenhalten einer Kolumne mit Hilfe einer Kolumnenschnur. Der Text wurde bei bestimmten Arbeiten oft auch ergänzt durch Numerierwerke, Messing- oder Perforierlinien.<span id="more-2001"></span><br />
Der Raum zwischen des Buchstaben und Zeilen wurde ergänzt durch nicht schrifthohes (nicht mitdruckendes) Blindmaterial wie Füllstücke, Stege, Quadraten und Regletten und dann zu einer druckfertigen Form für die Buchdruckmaschine in einen Rahmen geschlossen.</p>
<p>Ein Schriftsetzer hatte auch die Aufgabe, Korrekturfahnen auf einer einfachen Abziehpresse herzustellen.</p>
<p><strong>Für die Arbeit eines traditionellen Handsetzers wurden z.B. folgende Werkzeuge benötigt:</strong></p>
<ul>
<li>Pinzette, Ahle, Setzschiff und Kolumnenschnur</li>
<li>Schließschlüssel und Formschließer</li>
<li>Winkelhaken mit Setzlinien, Regletten und Bleisteg</li>
<li>Blindmaterial und Regletten</li>
<li>Kleine Zeilenhandwalze zum Einfärben</li>
<li>Große Handwalze zum Einfärben</li>
<li>Eisenstege, Numerierwerk und Messinglinien</li>
<li>Waschbenzinkanne und Druckfarbe</li>
<li>Rahmen für eine Buchdruck-Tiegeldruckmaschine</li>
</ul>
<p>Mit dem Ende des historischen Buchdrucks wird auch der Beruf des Handsetzers heute nicht mehr ausgeübt und seine Werkzeuge sind nur noch in Museen zu finden oder in besonderen Druckereien die den Buchdruck in hoher Qualität pflegen und dabei vielleicht auch noch handgeschöpfte Papiere verwenden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Samsung gegen Apple- Unboxing aus der Vergangeheit</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/samsung-gegen-apple</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jan 2018 15:08:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[gestalten]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was hat sich eigentlich geänder? Sie konnet damals schon Telefonieren und hatten Apps! In den Anfängen von Apple war das Logo des Unternehmens sechsfarbig. Im Laufe der Zeit hat sich das Unternehmen dem visuellen Understatement verschieben. Hier ein Ausschnitt einer Verpackung des iPad Mini mit Silberfolienprägung.  Digital-Gadgets und analoge Marketingaspekte Die Welt, wie wir sie &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/samsung-gegen-apple" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Samsung gegen Apple- Unboxing aus der Vergangeheit“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4217 aligncenter" title="applelogo_corporatedesign" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/applelogo_corporatedesign.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<h2>Was hat sich eigentlich geänder? Sie konnet damals schon Telefonieren und hatten Apps!</h2>
<p><em>In den Anfängen von Apple war das Logo des Unternehmens sechsfarbig. Im Laufe der Zeit hat sich das Unternehmen dem visuellen Understatement verschieben. Hier ein Ausschnitt einer Verpackung des iPad Mini mit Silberfolienprägung. </em><span id="more-4216"></span></p>
<h2>Digital-Gadgets und analoge Marketingaspekte</h2>
<p>Die Welt, wie wir sie kannten, wir zunehmend virtualisiert. Das heißt, Vorgänge der realen Welt finden ihr Abbild in der digitalen Welt des Internet und seiner Hardware-Gadgets. Im Zuge dieses funktionalen Umbaus, der Prozessen ihre Materialität nimmt, z.B. in Form des papierlosen Büros, wurde viel über das Ende des gedruckten Buches und allgemeiner über „The End of Print“ philosophiert. Und doch gewinnt man den Eindruck, dass es gegenläufige Tendenzen gibt. Als wenn sich die reale, analoge Welt Nischen suchen würde, in denen sie ganz besonders analog ist. Dabei kann man feststellen, dass die digitale Welt auch wieder auf diese Nischen zurückgreift und dass eine interessante Synthese am Ende steht. Gut kann man das am Beispiel gedruckter Verpackungen sehen, die ihre technische High-End-Produkte analog beflügeln.</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4218 aligncenter" title="geldscheindesign_papierqualitaet" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/geldscheindesign_papierqualitaet.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Wir leben in der Welt der digitalen Zahlungsmittel – und doch wird weltweit mehr Geld auf Papier gedruckt als je zuvor. Warum? </em></p>
<h2>Papiergeld als Indikator für die Wichtigkeit des Gedruckten</h2>
<p>Ein erster Hinweis auf diesen grundlegenden Umstand, dass die virtuell-digitale Welt des Internets nicht unbedingt nur alten Berufsständen den Teppich unter den Füßen wegzieht, ist unser aller Papiergeld. Denn obwohl auch Bezahlvorgänge zunehmend virtualisiert wurden, Kreditkarten und Geldkarten zum Bezahlstandard geworden sind, gibt es dennoch Geldscheine. Gedruckte Geldscheine haben in Volkswirtschaften auch eine geldpolitische Dimension. Es wäre denkbar, dass es eines Tages gar kein gedrucktes Geld mehr gibt. Aber bis dahin zeigen sich die Staaten real und symbolisch mit papiernem Geld, dass in einer Kopplung aus sehr alten Druckverfahren (Stahlstich-Tiefdruck und Wasserzeichen, <a title="Linienmuster" href="http://print24.com/de/blog/2013/06/wertpapier-und-geldschein-design-guilloche-linienmuster-als-dekoratives-element-in-der-gestaltung/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Guilloche-Muster</a>) und innovativen Druckverfahren (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/OVI_(Druck)">variable Druckfarbe</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hologramm">Hologramme</a> bzw. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kinegramm_%28Sicherheitstechnik%29">Kinegramme</a>, und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fluoreszenz">fluoreszierende</a> bzw. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phosphoreszenz">phosphoreszierende</a> Muster) materiell vorhandenes Geld für die Finanzsysteme die Grundlage darstellt.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4219" title="iphone3g_apple_verpackung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/iphone3g_apple_verpackung.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>2007 wurde die erste </em><em>iPhone-</em><em>Generation vorgestellt. Hier ist die Verpackung der dritten Generation zu sehen, das iPhone 3GS aus 2009. Ein Abbild des Gerätes wurde vierfarbig auf die Außenhülle gedruckt, was aufgrund des damalig völlig neuartigen dreidimensional anmutenden Interface-Designs Aufmerksamkeit erregte. Zudem war das Foto blind geprägt, der Offset-Druck des Smartphones wirkte also erhaben und selbst dreidimensional.</em></p>
<h2>Siegeszug des Smartphones</h2>
<p>Man kann nicht daran vorbei, dass sich die Welt seit der flächendeckenden Computerisierung permanent und schnell umbaut. Eine zentrale Funktion hat dabei der mobile Taschencomputer bekommen – das Smartphone. Seit Apple 2007 sein iPhone vorgestellt hatte, rückte das Smartphone aus dem Stand heraus ins Zentrum der digital-mobilen Revolution. Sie wurde mit den Tablets – oder im Falle sehr großer Handys mit Stifteingabe, mit den „Smartlets“ oder „Phablets“ – sowie mit „Google Glasses“ und Samsungs Smartwatch „Galaxy Gear“<strong>  </strong>fortgeführt. Dabei geht es nicht nur darum, was man damit machen kann, es ging vor allem darum, wann und wo man es machen konnte – nämlich im Prinzip jederzeit und überall. Musik hören, fotografieren, Videos drehen oder anschauen, zeichnen, Memos aufnehmen und natürlich kommunizieren, per Telefon, Text- oder Videochat. Ein ganzes Büro, eine Unterhaltungsfabrik und ein Kommunikationszentrum, das in eine Hosentasche passt.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4220" title="iphone_schwarzes_produktdesign" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/iphone_schwarzes_produktdesign.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Die Produktverpackung des iPhone 3GS zeigte, was innen war. Später, als immer mehr Konkurrenten leistungsfähige Smartphones auf den Markt brachten, war die für ein Handy neuartige Benutzerführung kein Alleinstellungsmerkmal mehr.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4221" title="smartphone_verpackung_3gs" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/smartphone_verpackung_3gs.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Oben: Das iPhone zeigte Präsenz: Diese Produktverpackung kam unübersehbar wie ein Ziegel daher. In späteren Zeiten lernte man, die Geräte immer platzsparender zu verpacken.</em></p>
<h2>Als die digitale Welt der analogen Welt die Hand reichte</h2>
<p>Eingeleitet hatte den Smartphone-Trend eigentlich das BlackBerry-Handy, das aber mit physikalischer Tastatur daherkam, vor allem Business-Features bot und damals noch über keinen Touchscreen verfügte. Den Ausschlag gab etwas, dessen Tragweite viele – wie zum Beispiel Nokia, der damals weltgrößte Handyhersteller – nicht vorausgesehen hatten: Per Gestensteuerung und berührungsempfindlichen Bildschirm wurde das Virtuelle plötzlich handfest.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4222" title="iphone4s_iphone3gs" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/iphone4s_iphone3gs.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Vergleicht man die Verpackungen des iPhone 3GS von 2009 mit dem iPhone 4S aus 2011, so ist der Unterschied augenfällig: Die visuelle Schwere und Dominanz des iPhone 3GS sind Unterstatement und Zurückhaltung gewichen. Apple war inzwischen erst durch den Erfolg des iPod, dann durch den des iPhone auf dem Weg zum Multi-Milliarden-Unternehmnen und hatte deutliche Signale nicht mehr nötig – sein sagenhafter Erfolg sprach für sich und hatte keine auffällige visuelle Erläuterung mehr nötig.</em></p>
<h2>Smartphone-Revolution: der mobile Mini-Computer und das Ende des Gedruckten?</h2>
<p>Ein neues Auto? In den Urlaub fahren? – Seit dem iPhone war das plötzlich „oldschool“, was zählte, war nur noch das neuste Smartphone. Der mobil-multimediale Minicomputer schien mit seiner Kommunikationsgewalt tatsächlich das „End of Print“ einzuläuten, schien das „papierlose Büro“ weiter zu befördern. Tatsächlich: Wer schreibt heute noch persönliche Briefe per Hand? Rechnungen sind zum PDF-Anhang einer E-Mail geworden. Überhaupt scheint die Wertigkeit von Massen-Drucksachen Schnee von gestern, wo doch Onlinedruckereien ein ganz neues, verbraucherfreundlicheres Preisgefüge eingeführt haben: hochwertige aber standardisierte <a href="https://www.flyerpilot.de/drucksachen">Drucksachen</a> zu Schleuderpreisen. Vielerorts wurde das Ende der verschiedenen analogen Massenmedien apostrophiert und als Diskussionsgegenstand von Fachleuten aus der Druckbranche schaudernd gedreht und gewendet.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4223" title="iphone4_verpackungsdesign" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/iphone4_verpackungsdesign.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Oben: Auch die Verpackung des iPhone 4S aus 2011 bildet das Produkt ab. Doch nun ist es nicht mehr vollständig abgebildet, sondern angeschnitten, und es ist, wie auch heute die iPad-Produktverpackungen dies tun, in die Dimension gedreht, damit man Material, Flachheit und Bedienelemente sehen kann. Das User-Interface vieler Handys bewegt sich inzwischen auf einem vergleichbaren Niveau. Was Material und Verarbeitung anbelangt, ist Apple immer noch mit an der Spitze.</em></p>
<h2>Wer die Wahl hat…: eBook oder gedrucktes Buch?</h2>
<p>Dem iPhone und später dem iPad war Erfolg beschieden, weil Apple seine Hardware sehr eng mit seinen Diensten koppelte. Dazu zählt nicht nur die Musik-Bibliothek „iTunes“, sondern man kann digitale Zeitschriften kaufen oder abonnieren oder eBooks herunterladen. Das ist schon ein schlüssiges Gegenmodell zur real existierenden Welt mit Zeitschriften, die man durchblättern kann und zu Büchern mit Eselsohren.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4224" title="verpackungsdesign_ipod" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/verpackungsdesign_ipod.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Auch den iPod Classic gab es in einer visuell „schweren“ Verpackung, die von oben und seitlich das Produkt sachlich abbildete. Der iPod war der erste Schritt in die Richtung der Virtualisierung von Musik und damit nicht nur ein technisches Gerät, ein Image-Träger mit dem Nimbus der Innovation, sondern auch eine Schlüsselapplikation einer sich umwälzenden Kultur.</em></p>
<h2>Totgesagte leben länger: Als Analoges zu neuen Ehren kam</h2>
<p>Andererseits: Nachdem ein Medium wie die „Langspielplatte“ (LP) ihren Geist aufgegeben hatte, war sie plötzlich wiedergekehrt. Nicht etwa wie ein lebender Toter, als der sie zwischendurch erschien, sondern zunächst als kleines Nischenprodukt für scratchende DJs. Sie wurde völlig neu geboren als analoges Liebhaberstück, vor allem in Form von aufwendigen Sondereditionen: im Schmuck-Schuber, mit beigelegtem Booklet, Comicheft oder sogar ganzen Büchern – und in einem hochwertigen produktionstechnischen Umfeld, sodass man zu dem Schluss kommen könnte: Soviel toll Gedrucktes in Form von UV-lackierten Booklets, aufwendig kaschierten Pappboxen gab es noch nie – allerdings zu hohen Preisen in kleinen Auflagen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4225" title="ipod_shuffle" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/ipod_shuffle.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Der iPod-Shuffle: ein kleines Etwas, das ganze Musikbibliotheken beherbergen kann. Apple hatte in seinem </em><em>Produktdesign</em><em> immer wieder Akzente mit transparentem bzw. </em><em>transluzentem Design</em><em> gesetzt. Der iPod shuffle kommt hier in einer transparenten Plexiplasverpackung daher, das aktuelle iPhone auch wieder. Das wirkt fast so wertig wie ein Schmuckstück.</em></p>
<h2>Eine Renaissance für die Vinyl-LP: Wie Phönix aus der Asche</h2>
<p>Eigentlich könnte man diesen Neustart neben dem Erstarken der Wertigkeit des Mediums „Vinyl-LP“ auch „The Start of Print“ nennen. Die LP als durch und durch analoges Medium hat sich gesundgeschrumpft und bedient nun keinen Massenmarkt mehr, sondern Liebhabernischen. Dies basiert auf zwei Umständen:</p>
<ul>
<li>Käufer hätten gerne das, was kein anderer hat. Immer wenn etwas den Markt durchdrungen hat und es jeder hat, verliert es tendenziell seine Spannung. Verknappung schafft Anreize, permanente Verfügbarkeit langweilt. Man kann sich an der Analogtechnik wieder so richtig freuen, weil die kaum einer mehr hat oder kennt. Und die papiernen Drucksachen helfen dabei, diese neue alte Leidenschaft zu zelebrieren.</li>
<li>Zum anderen sehnt sich der Käufer bei allen Vorteilen von Virtualität und Digitalität immer mal wieder nach etwas Handfestem, etwas Materiellem, das man anfassen und haptisch spüren kann. Wenn Musik nur noch in Form von unsichtbaren MP3-Dateien zu hören ist, dann hält man gerne eine materiell vorhandene LP oder CD in Händen, weil man die anfassen und berühren kann. Das berührt mitunter und vermittelt zudem das gute Gefühl, dass sie einem gehört. Angesichts mancher Cloudmusik-Abonnement-Modelle  – bei denen zwar das Anhören, also die Nutzung, gewünscht ist, nicht aber der Besitz – ein Vorteil.</li>
</ul>
<p>An der analogen Musik, die von der virtuellen Musik abgelöst wird, um dann unter anderen Vorzeichen analog zurückzukehren, kann sich auch die Druckbranche ein Beispiel nehmen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4226" title="ipad_mini_verpackung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/ipad_mini_verpackung.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Auch für das iPad mini ist weniger mehr. Das Produkt zeigt auf seiner Abbildung weniger von seiner Oberfläche und mehr davon, wie dünn es ist. Das Tablet löst dabei mehr und mehr den heimischen Desktop-PC und auch den klassischen Laptop ab, deren Verkaufszahlen rückläufig sind oder stagnieren.</em></p>
<h2>Die taktil-haptischen Reize des Papiers sprechen menschliche Sinne an</h2>
<p>Die Generationen an Grafik-Designern, die im vordigitalen Zeitalter Satzfahnen im Fotosatz verarbeitet haben, wissen, dass die Erstellung von papiernen Druckvorlagen, bei denen geklebt, geschnitten, gekratzt und retuschiert wurde, etwas anderes ist als die Arbeit am Bildschirm – weil bei der Arbeit, bei der man seine Hände benutzt, auch die Sinne angesprochen werden. Der taktil-haptische Sinn, also der Tastsinn, basiert im wörtlichen Sinne auf Fingerspitzengefühl. Tatsächlich konzentriert sich in den Fingerkuppen einer menschlichen Hand die größte Ansammlung an Nervenzellen im menschlichen Körper überhaupt. Wer diesen Tastsinn schult, ist in der Lage, feinmotorische Bewegungen auszuführen, also z.B. mit einer Schere oder einem Messer Modelle für später produktionstechnisch gestanzte Drucksachen zuzuschneiden, die beim Kunden vorgestellt werden. Die Sensomotorik vermittelt dem Menschen darüber hinaus auch einen Teil seines Weltbildes. Das Analoge in der Welt ist also nicht in allen Bereichen so einfach zu virtualisieren. Das gilt insbesondere für einen Käufer, der das von ihm gewünschte Produkt in seiner Verpackung sieht.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4227" title="apple_produktverpackungen" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/apple_produktverpackungen.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Links die zweite Generation der iPad-mini-Produktverpackung, rechts die erste, die noch reduzierter war.</em></p>
<h2>Real Vorhandenes gegen die Virtualisierung? Papieroberflächen oder Touchscreens?</h2>
<p>Der Touchscreen des drucksensitiven Bildschirms hat diese Feinmotorik auf eine neue Probe gestellt. Aber dennoch ist es etwas anderes, die Oberflächenstruktur eines Blattes Papiers zu fühlen, mit dem Finger über die Kante eines Papierbogens zu streichen oder einen Bildschirm über die kapazitiven Ströme der Hautspannung zu steuern. Papier ist Materie, etwas real Vorhandenes, das Informationen transportiert. Eine Festplatte mit Tausenden Fotos kann einem Magneten zu nahe gekommen oder vom Tisch gefallen sein und alle Daten können dann fort sein. Ein Buch, mit dem man das gleiche machen würde, behält seinen Inhalt. So gesehen ist die reale Welt weniger flüchtig und viel zuverlässiger als die digitale. Die Digitalität ist Voraussetzung für die Virtualisierung, die Prozesse der realen Welt auf den Bildschirm bringt.</p>
<h2>Verpackungsdesign und Verpackungsproduktion manifestieren das Image</h2>
<p>Gestalter, Designer und Werbestrategen nutzen den Umstand aus, dass Verpackung Image schafft. Der Kern ihrer Arbeit in der Markenartikelindustrie ist es, ein Image zu erzeugen. Dieses Image existiert aber auch nur „virtuell“ in den Köpfen der Käufer und basiert auf einer Mischung aus Wahrnehmung und Vorstellung. Parfümhersteller wissen, dass ihr Glasflakon sehr wichtig ist für den Verkaufserfolg, er ist in der Regel sogar teurer ist als sein Parfüm-Inhalt. Diese Glasflaschen stecken in Pappverpackungen, deren Druck mit zu dem Aufwendigsten gehört, was man massenhaft druckt: Da wird kaschiert, blindgeprägt, heißfoliengeprägt oder kaltfoliengeprägt, gestanzt und fast immer lackiert – und nebenbei auch ganz normal gedruckt. All dies vermittelt dem Konsumenten eine Botschaft über Beschaffenheit und Wertigkeit des Produktes.</p>
<h2>Das Image als virtuelle Größe</h2>
<p>Produkt-Verpackung ist ein Element im Kommunikations-Mix, weil die Werbepsychologie ja weiß, dass die Verpackung mit darüber entscheidet, was gekauft wird und was nicht. Die Verpackung wertet das Produkt auf. Sie wird im Regelfall auf Karton gedruckt, sofern nicht besondere Verpackungen aus Kunststoff oder Metall zum Einsatz kommen.</p>
<h2>End of Print, das „Papierlose Büro“ und der virtuelle Medienkonsum</h2>
<p>Die virtuelle Welt als Simulation kann einen Teil der echten Welt ersetzen: siehe „Papierloses Büro“, wo der virtuelle Papierkorb auf dem Schreibtisch mehr Spaß macht als der in der echten Welt, unter anderem, weil man ihn nie real in zum Ausleeren zur Mülltonne bringen muss. Papier oder Karton als Grundmaterial von Drucksachen ist etwas zum Anfassen und Festhalten. Drucksachen werden bleiben und werden – strategisch gezielt punktgenau eingesetzt – sogar noch wichtiger. Weil ihr reales Vorhandensein in einer zunehmend virtualisierten Welt einen Wert an sich darstellt und darüber hinaus ästhetische und über die Sinne wahrnehmbare Signale sendet. Auch Unternehmen wie Apple setzen Drucksachen in ihrem Kommunikationsmix strategisch wohl überlegt ein.</p>
<h2>Weniger ist mehr bei der Markenbotschaft</h2>
<p>Apple hat im Laufe seiner Unternehmensgeschichte diverse Design-Trends aufgegriffen und mit angestoßen. Dazu zählen transparentes oder metallenes Produktdesign und im Wechselspiel immer wieder der Einsatz poppiger Farben wie bei den ersten iMacs oder den MacBooks, die aus farbigem Kunststoff bestanden. Zentral war fast immer ein grundlegender Purismus, der bis heute ein „Weniger ist mehr“ visuell umsetzt. Apple-Produkte und ihre Kommunikation sollen auf ihre Essenz und Einfachheit reduziert werden, damit sich ihre Funktion sofort erschließt. So ist Apple 1984 mit dem Desktoppublishing in der Computerwelt berühmt geworden und so wurden auch alle „i“-Produkte zum Erfolg. Angefangen beim Namen „iPhone“, „iBook“, „iPod“, iPad“ oder „iMac“ bis hin zum offenen, klaren und übersichtlichen Grafik-Design strebt alles bei Apple nach Einfachheit und Übersichtlichkeit. Natürlich bezieht sich das auch auf das Interfacedesign.</p>
<h2>Dreidimensional anmutende App-Icons bei Apple</h2>
<p>Als Apple jedoch das iPhone eingeführt hat, war das Icon-Design in einer dreidimensionalen Anmutung gestaltet, als wollte man die Sensation der digitalen Möglichkeiten mit dem Look &amp; Feel der realen Welt kreuzen. iOS7 ist wieder dem Zeitgeist Rechnung tragend dem „Flat-Design“ verhaftet und dementsprechend stilisierter. Die ersten Verpackungen des Apple Macintosh waren 1984 mit großen weißen Flächen, stilisierten Illustrationen und fotografischen Freistellern dominiert. An dieser visuellen Klarheit hat man bis heute festgehalten.</p>
<h2>Wertige Materialien im Apple-Produktdesign</h2>
<p>Apple ist vom Nischenanbieter für Computer für die grafische Industrie, für Werber und Kreative und alle, die etwas ganz Besonderes wollten, zum Massenlieferanten des digitalen Lifestyle avanciert. An seiner Produktqualität, die immer an wertigen Materialien festhielt und seiner damit einhergehenden Hochpreispolitik hat sich indes nichts geändert. Das iPhone ist eines der wenigen Handys, das einen Metall-Rahmen hat, auch Gadgets wie das iPad oder die Apple-Laptops glänzen mit Materialeigenschaften, die man fühlt, wenn man das Gerät in der Hand hält. Die aktuellen MacBooks sind jeweils aus einem Aluminium-Block gefräst. Die Belastbarkeit der Geräte ist fast schon sprichwörtlich geworden.</p>
<p>Apple ist seit der Einführung seiner Unterhaltungselektronik-Produkte mit 185 Milliarden US-Dollar zur wertvollsten Marke der Welt geworden, außerdem seit letztem Jahr auch zum wertvollsten Unternehmen, sein Umsatz lag im Geschäftsjahr 2013 bei fast 171 Milliarden US-Dollar. Erfolg spricht für sich selbst und zieht die Käufer an.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4228" title="ipad_mini_galaxy_note3" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/ipad_mini_galaxy_note3.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Im Vergleich: die Verpackung des aktuellen iPad Mini von Apple als kleinem Tablet und die Verpackung des Galaxy Note 3 von Samsung als großem Handy mit integrierter Stifteingabe. Schon auf den ersten Blick werden die unterschiedlichen Strategien deutlich: Apple als äußerst ertragreicher Premium-Marktführer lässt sein Produkt für sich sprechen. Samsung signalisiert Wertigkeit durch die (gedruckte) Simulation einer Holzoberfläche, um weiter in den Premiummarkt vorzudringen und vom „Plastik-Image“ wegzukommen.</em></p>
<h2>Samsung gegen Apple: Konkurrenz auch im Kommunikationsdesign</h2>
<p>Die Welt könnte für Apple rosarot sein, wenn da nicht das konkurrierende Betriebssystem Android wäre, das eng mit der Google-Software-Welt verknüpft ist und hardwaremäßig von Samsung dominiert wird. Apple hat am Markt für die Smartphones eine dominierende Vormachtstellung und Innovationsführerschaft innegehabt. Kaum ein Konkurrent wusste ein Rezept dagegen. Inzwischen hat Samsung Apple – was den Umsatz und die Stückzahlen verkaufter Smartphones anbelangt – erst eingeholt und dann überholt. Samsung ist das Unternehmen, das im Hinblick auf alle anderen Android-Smartphone-Hersteller den wesentlichen Profit für sich herausholt.</p>
<p>Während Apple lange Zeit die „Ein-Produkt-Strategie“ mit seinem iPhone realisierte, also nur ein Modell im Angebot hatte, hat Samsung eine kaum noch überschaubare Fülle an kleinen und großen Smartphones in den Markt gedrückt. Apple hat reagiert, indem es ältere iPhone-Modelle weiter produziert und günstiger angeboten hat. Samsung-Smartphones sind in der Regel aus Kunststoff und damit was die verarbeiteten Materialien anbelangt weniger wertig. Abgesehen davon gelten für Apple die leistungsfähigen Modelle der Samsung Galaxy-Klasse vom Design her als Produkt-Klon des iPhones, Ähnliches hat auch bei den Tablets zu Patent-Streitigkeiten vor den Gerichten geführt.</p>
<p>Samsung ist ein Mischkonzern, der 2012 einen Umsatz von 247,5 Mrd. US-Dollar erwirtschaftet hat. Die Electronik-Sparte des Konzern ist allerdings mit etwa 143 Milliarden US-Dollar deutlich kleiner als Apple, zumal ein wesentlicher Teil des Umsatzes mit Hardware-Produktion generiert wird. Man sieht aber allein an den Zahlen und auch an der Strategie, für jedes Bedürfnis ein Smartphone zu produzieren, dass Samsung ein sehr ernst zu nehmender und weiter aufholender Konkurrent am Markt ist.</p>
<h2>Papier, das Zünglein an der Waage</h2>
<p>Zwischen Apple und den Android-Smartphones und Android-Tablets ist ein Wettlauf entstanden, bei dem immer neue Features das Produkt weiterentwickeln. Aber die High-End-Handys nähern sich, was ihren Funktionsumfang anbelangt, immer mehr einander an. Seit Langem wird aber in der Fachpresse kritisiert, dass es kein Android-Handy gäbe, das von den Materialien her ähnlich wertig produziert sei wie das iPhone. Inzwischen hat sich das etwas relativiert, Hersteller wie HTC, oder Samsung haben die ersten Smartphones mit Metallgehäuse im Angebot.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4229" title="logo_apple_design" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/logo_apple_design.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Das Logo auf der ersten iPad-mini-Verpackung war in schlichtem Grau gedruckt. Es war keine Abbildung auf der Verpackung zu sehen, sondern nur Typografie. Die zweite Verpackungsgeneration kam mit einem foliengeprägten silbernen Logo und einer Produktabbildung daher. Das unterstrich die Prämium-Ausrichtung im Tablet-Markt und visualisierte die Produkteigenschaften.</em></p>
<h2>Veredelung als visuelles i-Tüpfelchen</h2>
<p>Wie fast überall steckt das Produkt, wenn der Kunde es erhält, in einer gedruckten Verpackung. Bei der Produkt-Verpackung ging Samsung in der Vergangenheit ähnliche Wege wie Apple. Dabei hat Apple bisher unterschiedliche Mittel eingesetzt. Besondere Veredlungen, ob Prägung bzw. Folienprägung, Kaschierung oder Lackierung setzen oft nur einen Akzent. So sind die aktuellen Verpackungen mit einem kleinen silberfoliengeprägten Apple-Logo versehen – das sieht man wie nebenbei an der Seite des Kartons schimmern. Das ist Understatement pur.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4230" title="samsung_holzimitat" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/samsung_holzimitat.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Während Apple dem Minimalismus, der visuellen Reduktion, verhaftet ist, imitiert Samsung mit seiner aktuellen Verpackungslinie den Werkstoff Holz. Diese Strategie der visuellen Mimikry nennt man </em><em>„Skeuomorphismus“.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4231" title="galaxy_note3_sojafarbe" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/galaxy_note3_sojafarbe.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Oben: Deckel und Boden berühren sich nicht, sondern werden durch einen schwarzen Abstand wirkungsvoll separiert. Die Verpackung ist mit nachhaltiger </em><em>Soja-Farbe</em><em> gedruckt, was auf der Produktverpackung auch kommuniziert wird </em>– <em>ein weiterer Baustein im Image der „natürlichen“ Hochwertigkeit. Konventionelle Druckfarben verwenden als Bindemittel Mineralöl, ökologisch ausgerichtete Druckfarben nutzen </em><em>Pflanzenöl-Fettsäuren,</em><em> neben Soja sind das zum Beispiel Leinöl und Rizinusöl.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4232" title="galaxy_note3_verpackung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/galaxy_note3_verpackung.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Oben: Da das Samsung Galaxy Note 3 groß ist und Verpackungen so klein wie möglich sein sollen </em>– <em>auch um Transport- und Lagerkosten zu minimieren </em>– <em>passt das Smartphone ganz exakt in seine Verpackung.</em></p>
<h2>Wie hat Samsung auf die Vormachtsstellung Apples und seinen Erfolg reagiert?</h2>
<p>Die alten Galaxy-S-Verpackungen sahen ähnlich aus wie die Apple-Verpackungen. Die des ersten Galaxy-Modelles war einfarbig schwarz und nur mit dem Galaxy-Logo bedruckt. Sieht man sich das aktuellste Smartphone Galaxy Note 3 an, das ein Smartphone mit Stifteingabe ist – auch genannt „Smartlet“ (Wortmischung aus „Smartphone“ und „Tablet) oder „Phablet“ (Wortmischung aus „Phone“ und „Tablet) – hat sich sowohl am Produkt als auch am Verpackungsdesign einiges geändert, und beides korrespondiert miteinander.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Bei der hochgradigen Designorientierung von Apple muss natürlich auch die Produktbeschriftung minimalistisch und ohne Schnickschnack gestaltet und produziert sein. Auf der metallen Rückseite des iPad mini befindet sich ein farbloses Logo, das per Siebdruck glänzend transparent auf die matte Rückseite gedruckt ist. Gleiches gilt für den Schriftzug „iPad“ darunter.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4237" title="samsung_galaxy_S2" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/samsung_galaxy_S2.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Das Samsung Galaxy S2 mit hochglänzendem Rücken aus Kunststoff ahmt eine Carbonfaser-Struktur nach. Der Kunststoff ist äußerst dünn aber auch sehr haltbar. </em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4238" title="galaxy_note3_rueckseite" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/galaxy_note3_rueckseite.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Das aktuelle Galaxy Note 3 hat eine Rückseite, die echtem Leder zum Verwechseln ähnlich sieht, obwohl sie ebenfalls aus verblüffend dünnem Kunststoff besteht. Aber optisch wird das Smartphone damit aufgewertet.</em></p>
<h2>Samsung gegen Apple mit Verpackungsdesign als Imagefaktor</h2>
<p>Während Apple visuell bei seinen Produktverpackungen auf Stil, Understatement und Zurückhaltung setzt, hat Samsung zunächst einmal sein Produktkonzept verändert. Auf die anhaltende Kritik, dass auch seine High-End-Handys aus zu billigem Kunststoff hergestellt sind, hat Samsung beim Groß-Smartphone Galaxy Note3 auf einen Kunstlederrücken gesetzt, der wertig wirkt. Wer erfolgreich einen Markt besetzen will bzw. in ihn eindringen will, wie dies Samsung nach Apples Erfolg getan hat, muss seine Nische suchen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4239" title="samsung_galaxy_nexus" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/samsung_galaxy_nexus.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Das Google-Handy „Galaxy Nexus“, von Samsung produziert, lehnte sich noch stark an Apples Produkt-Verpackung an. (Vergleiche oben: iPod-Verpackung). Die Abbildung des Smartphones ist mit hochglänzendem UV-Lack beschichtet und erzeugt so einen leicht dreidimensionalen Eindruck.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4240" title="schachteldesign_nexus_samsung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/schachteldesign_nexus_samsung.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Innen setzte die Verpackung des </em><em>„Galaxy Nexus“</em><em> reduzierte Farbakzente. Die „Nexus“-Reihe ist ein von Google initiierter Handy-Typ, der in Kooperation mit immer neuen Partnern realisiert wird, neben Samsung bisher LG, Asus und HTC. Die Nexus-Reihe bietet „Google pur“, da die Benutzeroberfläche von den Herstellern nicht modifiziert werden darf. Die Googledienste sind tief implementiert und die Vorstellung des aktuellen Nexus-Gerätes führt gleichzeitig die neuste Android-Version ein, die auf diesen Geräten auch Updates erhalten kann.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4241" title="design_ipadmini_infomaterial" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/design_ipadmini_infomaterial.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Dazu im Vergleich das Innere der iPad-mini-Verpackung, in der ein kleines Mäppchen zu sehen ist, das weitere Informationen enthält.</em></p>
<h2>Gestaltungselement Papier: Die Kunst der schönen Verpackung macht den Unterschied</h2>
<p>Apple hat allerdings seine High-End-Positionierung so gut besetzt, dass Samsung lange Zeit nach einer eigenen Positionierung suchen musste. Inzwischen geht Samsung einen ganz anderen Weg als Apple. Auffällig ist hier, dass die Galaxy-Note3-Verpackung Holz imitiert und dass der Rücken des Smartphones Leder imitiert. Das sind natürliche Materialien. Samsung will sein Produkt dadurch aufwerten. Ob dies gelingt, ist die Frage. Es ist aber in seiner Entwicklung als Antwort zu betrachten, einen eigenen marketingorientierten Weg hin zu mehr Wertigkeit zu gehen und so im Wettstreit mit Apple Marktanteile dazu zu gewinnen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4242" title="samsung_galaxy_note3_verpackung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/samsung_galaxy_note3_verpackung.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Die Galaxy-Note-3-Verpackung von Samsung sieht auch innen umweltschonend aus.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4243" title="samsung_produktdesign" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/samsung_produktdesign.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Sie beherbergt durch ausgeklügelte Falttechnik das Zubehör sehr platzsparend.</em></p>
<h2>Digitale Gadgets brauchen analoges Papier für das Verpackungsdesign</h2>
<p>Die Verpackung (Holzimitat aus bedrucktem Papier, das auf den Karton kaschiert wurde) und das Produktdesign (obligatorische Glasfront, Metallrahmen, Lederrücken) gehen weg vom Kunststoff-Image. Man hört dieser Tage, dass Samsung an einem Smartphone mit Metallcorpus arbeitet. Samsung hat für sich in Opposition zu Apple das Nachdenken über andere Materialien entdeckt und ist nun in der Erprobungsphase, wie es sein Image ändern kann. Das Mittel der Stunde sind neben dem Produktdesign auch Drucksachen, die das Image zementieren. Denn anstatt das Handy tatsächlich in eine vergleichsweise teure echte Holzverpackung zu stecken, imitiert die gedruckte Variante die Wertigkeit. Dennoch ist es innerhalb einer Marketingüberlegung der folgerichtige Schritt. Vermutlich wird man im Nachhinein sehen können, dass dies ein Übergang war, weg vom Billigimage bezüglich des Materials.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4244" title="samsung_informationsmaterial" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/samsung_informationsmaterial.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Die miniaturisierten beigelegten Informationsmaterialien zum Galaxy Note 3 kommen auf braunem Umweltpapier noch ökologischer daher.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4245" title="samsung_galaxy_gebrauchsanweisung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/samsung_galaxy_gebrauchsanweisung.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Die Drucksachen werden durch eine Banderole zusammengehalten.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4246" title="smartphone_zubehoer" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/smartphone_zubehoer.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Die Minidrucksachen bieten auf dem Platz etwas größer als der einer Visitenkarten alles Kleingedruckte.</em></p>
<h2>Produkt-Turnaround bei Apple: Seit Neustem auch Kunststoffhandys</h2>
<p>Witzigerweise hat Apple parallel dazu aktuell zum ersten Mal mit dem iPhone 5c ein Smartphone mit Kunststoffbody auf den Markt gebracht. Die Verkaufszahlen bleiben aber bisher hinter den Erwartungen zurück. Materialität und Verpackung sind ein wichtiges Instrument, um eine Botschaft zu transportieren: Samsung will Smartphones, die ein hochwertigeres Image haben. Funktional ist das längst gelungen, nun muss das Produktdesign geändert werden. Bei der Transformation des Images hilft die Verpackung unterstützend. Sie sendet sogar auf den ersten Blick noch klarere Signale als das Produkt selbst. Die Umweltorientierung beim Verpackungsdesign und der Verpackungsproduktion trägt sicherlich auch dem Umstand Rechnung, dass die nicht umweltgerechten Produktionsmethoden bei Samsung in der Vergangenheit ebenfalls für negative Schlagzeilen gesorgt haben.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4247" title="ipad_mini_garantie" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/ipad_mini_garantie.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Apple setzt im Gegensatz dazu keine Banderole ein und kehrt auch seine Umweltorientierung nicht heraus. Es hat ein kleines bis eine Zeile auf der Rückseite unbedrucktes Mäppchen beigelegt, das die nötigsten Minidrucksachen enthält.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4248" title="ipad_infopapier" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/ipad_infopapier.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Selbst bei solchen Beiläufigkeiten zeigt Apple Sinn für Qualität im Detail: Die Minimappe bündelt seine inliegenden Drucksachen gut mit einer formatfüllenden Innenlasche.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4249" title="ipad_apple_garantie" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/ipad_apple_garantie.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Die geöffnete Mini-Mappe zum iPad mini.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4250" title="grafikdesign_apple" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/grafikdesign_apple.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Die Rückseite des Mäppchens.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4251" title="info,material_apple_california" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/infomaterial_apple_california.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>So sah das Mäppchen beim iPhone 4 aus. Apple hat in seiner Unternehmensgeschichte immer wieder zwischen Weiß, Schwarz und punktueller Farbigkeit gewechselt.</em></p>
<h2>The End of Print: Der Beginn einer neuen Drucksachenkultur</h2>
<p>Soviel zum Stichwort „End of Print“. Gedrucktes, ganz besonders wenn es um Verpackungsgestaltung geht, transportiert Botschaften nachhaltig und nicht so flüchtig wie die virtuell-audiovisuelle Medien-Welt. Gedruckte Verpackungen werden dabei wohl nie ersetzbar sein.</p>
<p>Ob der Trailer im Radio, der Werbeclip im Fernsehen oder die Bannerwerbung im Web: Manches rauscht vorbei und ist sehr schnell nicht mehr im Focus der Wahrnehmung. Gedrucktes ist manifest und gibt Orientierung. Davon können die Marketingfachleute profitieren.</p>
<p>Eine Redewendung sagt „Papier ist geduldig“ und meint damit eigentlich etwas ganz anderes. Hier jedenfalls bedeutet es nachhaltige Kommunikation oder analoge Kommunikation ohne Rauschen. So wie das Produkt, das verkauft werden soll, real vorhanden und über die Sinne erfahrbar ist, so gibt es Bereiche in der Kommunikation, wo Print wichtig bleiben wird und sogar immer wichtiger wird, weil Verpackungsdesign und Produktdesign ein Tandem sind, das im Optimalfall eine nahtlose Synthese eingeht. Die ledernde Rückseite des Galaxy Note 3 und die Holz imitierende Verpackung sind ein kommunikativer Turnaround in Samsungs Marketing, das damit den Konsumenten einen roten Teppich ausrollen will – aber der ist aus Karton.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4252" title="iphone_infomaterial" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/iphone_infomaterial.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Apple-Leporellos zum iPad mini und iPhone.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4253" title="apple_iphone_info" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/apple_iphone_info.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Auch die ganz kleinen Drucksachen sind bei Apple liebevoll und professionell gestaltet.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Visitenkarten selber drucken</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/papier/visitenkarten-selber-drucken</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2017 12:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Visitenkarten]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer Visitenkarten selber drucken möchte: denkt Sie im ersten Augenblick vielleicht das ist ein Kinderspiel. Das ist es nicht, es kann aber viel Spaß machen und zu sehr fruchtbaren Ergebnissen führen. Die Visitenkarte ist das Aushängeschild des modernen Geschäftsmannes im Miniaturformat. Sie ist ein unverzichtbares Mittel zur Kundengewinnung, denn auf diesem oft unscheinbaren Kärtchen aus &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/papier/visitenkarten-selber-drucken" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Visitenkarten selber drucken“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wer Visitenkarten selber drucken möchte:</h2>
<p>denkt Sie im ersten Augenblick vielleicht das ist ein Kinderspiel. Das ist es nicht, es kann aber viel Spaß machen und zu sehr fruchtbaren Ergebnissen führen.</p>
<p>Die <strong>Visitenkarte</strong> ist das Aushängeschild des modernen Geschäftsmannes im Miniaturformat. Sie ist ein unverzichtbares Mittel zur Kundengewinnung, denn auf diesem oft unscheinbaren Kärtchen aus Pappe sind die Kontaktdaten vermerkt, die die Vermittlung eines Geschäfts erst möglich machen. Je nach Unternehmensstrategie ist die Visitenkarte eher klassisch seriös gestaltet oder will provozieren und um jeden Preis auffallen.</p>
<p>Wenn man <a href="https://www.flyerpilot.de/visitenkarten-drucken">Visitenkarten  drucken</a> möchte, sollte man einen Grundsatz stets im Auge behalten. Die wichtigste Aufgabe einer Visitenkarte ist das Übermitteln von Informationen. Bei aller Freude am gestalterischen Prozess sollte man das niemals vergessen.</p>
<p>Wenn man sich an einige Regeln hält, ist das Visitenkarten selber drucken gar nicht so schwer. Wenn man seinen Kundenkreis gut kennt, sollte es einem gelingen, aus der Masse der Konkurrenten auch gestalterisch hervorzustechen. Man weiß ja selbst am Besten was an den Visitenkarten der Konkurrenz langweilig und nicht gelungen ist und auf welche Aussage man für die eigene Karte besonderen Wert legt.</p>
<p>Vier goldene Regeln zum Visitenkarten selber drucken geben die Richtlinie vor:</p>
<p><strong>1. Übersichtliche Darstellung.<br />
</strong><br />
Der Inhalt der Visitenkarte muss auf einen Blick zu verstehen sein.</p>
<p><strong>2. Korrekte Rechtschreibung und Grammatik.</strong></p>
<p>Fehler an dieser Stelle sind unverzeihlich.</p>
<p><strong>3. Aus der Masse herausstechen.</strong></p>
<p>Eine Visitenkarte kann nur funktionieren, wenn Sie auffällt, wenn sie in einem losen Haufen oder der Brieftasche schnell gefunden wird. Um das zu erreichen gibt es viele Möglichkeiten in der Gestaltung, in der Wahl des Papiers …</p>
<p><strong>4. Kreativität, aber nicht auf Teufel komm raus.</strong></p>
<p>Wer für eine gute, kreative Idee die Regeln 1 und 2 vernachlässigt, gibt sich der Lächerlichkeit preis.</p>
<p>Visitenkarten selber drucken macht Spaß, aber auch Arbeit. In der intensiven Beschäftigung mit der Materie verliert man schnell den Überblick. Deshalb sollte man seine Entwürfe vor Drucklegung immer einigen vertrauten, aber unabhängigen Personen zur Überprüfung vorlegen. Die Ergebnisse einer solchen Umfrage sind immer wieder überraschend und verändern oft noch einiges.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Plakatgestaltung &#8211; was macht ein gutes Plakat aus</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/plakatgestaltung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2017 11:22:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gutenbergblog.de/?p=4544</guid>

					<description><![CDATA[<p>Plakatgestaltung Plakate sind nach wie vor eines der gängigsten Mittel, um Werbung zu machen, Events anzukündigen oder zu informieren. Wenn Sie durch die Innenstadt laufen, werden Ihnen einige mehr und einige weniger ins Auge stechen. Aber warum ist das so? Was muss ich beachten beim Plakat drucken ? Die Faustregel besagt wie beim Firmenlogo, dass &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/plakatgestaltung" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Plakatgestaltung &#8211; was macht ein gutes Plakat aus“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Plakatgestaltung</h2>
<p>Plakate sind nach wie vor eines der gängigsten Mittel, um Werbung zu machen, Events anzukündigen oder zu informieren. Wenn Sie durch die Innenstadt laufen, werden Ihnen einige mehr und einige weniger ins Auge stechen. Aber warum ist das so? Was muss ich beachten beim<a href="https://www.flyerpilot.de/plakate-drucken"> Plakat drucken</a> ?</p>
<p>Die Faustregel besagt wie beim Firmenlogo, dass weniger mehr ist. Ist ein Plakat nicht zu überladen mit Farben, Mustern oder Text, sondern eher schlicht und „auf den Punkt gebracht“, schauen Menschen eher drauf. In maximal drei Sekunden sollten der Inhalt und der Zweck des Plakats vollständig erfasst werden können.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-4545" title="Plakatgestaltung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/Plakatgestaltung-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /><span id="more-4544"></span></p>
<h2>Ideenfindung bei der Plakatgestaltung</h2>
<p>Die meisten Unternehmen beauftragen einen Designer mit einem wichtigen Plakat und besprechen vorher die Wünsche und Anregungen mit diesem.</p>
<p>Handelt es sich jedoch um eine ehrenamtliche Organisation, ein Schulprojekt oder studentische Ankündigung, muss das Plakat selbst designend werden. Bei der Ideenfindung können Sie experimentieren. Selten kommt gleich zu Beginn ein perfektes Plakat heraus. Setzen Sie sich an den PC und nutzen Sie ein Programm zum designen: Photoshop, InDesign, Gimp oder auch Paint sind die gängigsten. Wenn Ihnen Stift und Papier besser liegen, können Sie auch zunächst die Formen auf einem Skizzenblog vorzeichnen. Dabei kann ein Spaziergang durch die Natur sehr inspirierend sein und zur Ideenfindung beitragen.</p>
<p>Behalten Sie jedoch immer den Zweck Ihres Plakats und die Zielgruppe vor Augen!</p>
<h2>Elemente eines Plakats</h2>
<p>Ein Plakat besteht aus Bild/Grafik, Schrift und Farben. Diese müssen kombiniert werden und im Idealfall das Interesse des Betrachters innerhalb weniger Sekunden wecken können. In der Innenstadt oder in der Nähe von Ampeln verweilen Menschen nicht lange und ein Plakat, das keine Aufmerksamkeit generieren kann, hat ihren Zweck verfehlt.</p>
<p>15 bis 20 Prozent des Plakats sollten vom Bild bzw. der Grafik eingenommen werden. Wenn Sie Werbung für ein Produkt machen, bilden Sie normalerweise das Produkt von seiner interessantesten Perspektive ab: Dies kann ein kleiner Ausschnitt sein, eine Detailansicht oder die Vogelperspektive. Wichtig dabei ist, dass Ihr Produkt dennoch erkannt werden kann.</p>
<p>Das Motiv sollte auch mit der Überschrift bzw. Slogan wechselwirken. Das bedeutet, wenn Sie eine große, dominante Überschrift nutzen, das Bild eher kleiner und im Hintergrund bleiben sollte und umgekehrt. Wenn beide Elemente ungefähr gleich groß sind, wirkt die Komposition schnell langweilig.<br />
Das Bild sollte bei normalen Werbeplakaten mittig platziert werden. Das Firmenlogo sollte sich sichtbar in einer Ecke befinden, um den Wiedererkennungswert des Unternehmens zu garantieren. Bei eher künstlerischen bzw. Eventplakaten, können diese „Regeln“ auch mal missachtet werden. Zeit und Ort beispielsweise sollten dann eher ins Auge fallen, als das Motiv. Wichtig ist, dass das Gesamtkonzept stimmig ist.</p>
<h2>Welches Motiv auf mein Plakat? Was macht ein gutes Plakat aus?</h2>
<p>Natürlich sollte das Motiv mit dem Zweck des <strong>Plakats</strong> in Verbindung stehen. Ansonsten sind jedoch keine Grenzen gesetzt (außer denen, des guten Geschmacks). Bei einem Konzert könnten Sie Instrumente verwenden, das Plakat einer Kunstausstellung kann auch mal ganz bunt sein und für einen wissenschaftlichen Vortrag wird meist ein schlichtes Design verwendet.</p>
<p>Bei Text sollten Sie sparsam sein. Weniger ist mehr! Die Faustregel besagt, dass nur mehr als fünf bis sieben kurze Wörter genutzt werden sollten. Dies kann der Betrachter innerhalb weniger Sekunden noch erfassen. Dies könnte beispielsweise der Slogan Ihres Unternehmens sein, oder ein Spruch, der das Produkt direkt auf den Punkt bringt. Auch eine interessante Frage an den Betrachter kann seine Aufmerksamkeit an sich ziehen. Bei Veranstaltungen sollten Sie natürlich trotzdem die Eckdaten etwas kleiner auf das Plakat packen.</p>
<p>Meistens wird die Headline am oberen Rand des Plakats, als eine Art Überschrift angebracht. Der Übergang zum Bild sollte dabei kontrastreich sein, also deutlich zu erkennen. Dies lässt Ihr Plakat zusätzlich spannend wirken.</p>
<h2>Die Farbgestaltung des Plakats</h2>
<p>Die Auswahl der richtigen Farbkombination ist ein sehr wichtiger Aspekt im Plakatdesign. Wie oben bereits erwähnt, sollten Schrift und Bild deutlich voneinander abgegrenzt sein – auch Farblich. Schwarze Schrift ist dabei der Klassiker. Vermeiden Sie ähnliches auf ähnlichem, wie zum Beispiel gelb auf weiß oder grau auf schwarz. Harmonierende und dennoch kontrastreiche Farben sind z.B. die Komplementärfarben. Für edlere Anlässe lassen sich Gold und Silber gut mit Schwarz kombinieren.</p>
<p>Denken Sie daran, dass das Firmenlogo auf dem Hintergrund wirken muss. Wenn dieses also bereits rot ist, sollte der Hintergrund eine andere Farbe bekommen.<br />
Auch im 21. Jahrhundert sind klassische Plakate immer noch ein sehr beliebtes Mittel, um zu werben, anzukündigen oder zu informieren. Deshalb lohnt es sich Zeit und Geld zu investieren. Denn ein Plakat, das niemandem auffällt, hat sein Ziel und Zweck nicht erfüllt und schadet im Rückschluss nur Ihnen und Ihrem Unternehmen.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schönheit der Papier</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/papier/paper-engineering-papier-ingenieurskunst</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2017 17:44:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Druckindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oben: Rückseite eines plano gelieferten Aufstellers mit einfacher Rückenstütze. Unter Paper-Engineering oder Papier-Ingenieurskunst versteht man den handwerklich und gestalterisch kunstvollen Umgang mit Papier oder Pappe. Oft geht es um interessant designte Pop-up-Bücher oder um Kunsthandwerk, bei dem mit Laserstanzungen oder z. B. im Mehrschichtverfahren mit Papieren gearbeitet wird. Oben: Der Aufsteller mit ausgeklappter Rückenstütze. P.O.S.-Material: &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/papier/paper-engineering-papier-ingenieurskunst" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Schönheit der Papier“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4508" title="Aufsteller Plano" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/aufsteller-plano.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Rückseite eines plano gelieferten Aufstellers mit einfacher Rückenstütze.</em></p>
<p>Unter Paper-Engineering oder Papier-Ingenieurskunst versteht man den handwerklich und gestalterisch kunstvollen <a title="Papierkunst" href="https://www.youtube.com/watch?v=1Vbxk5rNUV4 http://www.notizbuchblog.de/images2013/papierkunst_jeff_nishinaka.jpg http://www.markhiner.co.uk/history-text.htm#bookano" target="_blank" rel="noopener">Umgang mit Papier</a> oder Pappe. Oft geht es um interessant designte Pop-up-Bücher oder um Kunsthandwerk, bei dem mit Laserstanzungen oder z. B. im Mehrschichtverfahren mit Papieren gearbeitet wird.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4509" title="aufsteller_von_hinten" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/aufsteller_von_hinten.jpg" alt="" width="540" height="304" /><span id="more-4507"></span></p>
<p><em>Oben: Der Aufsteller mit ausgeklappter Rückenstütze.</em></p>
<h2>P.O.S.-Material: Künstlerisch wertvoll oder funktional?</h2>
<p>In diesem Artikel geht es um eine andere Facette des Paper-Engineering: Um den ganz normalen Alltag in der Druckproduktion von Point-of-Sale-Materialien, die nicht künstlerisch wertvoll sind, sondern verkaufen und funktional sein sollen. Dass auch hinter diesen gefalteten, aufgestellten, ausgeklappten oder aufgehängten Marketingmaterialien viel Know-how steckt, vergisst man oft.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4510" title="aufsteller_mit_spender" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/aufsteller_mit_spender.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Vorderseite des Aufstellers mit Dispenser.</em></p>
<h2>Blickfang „Werbetechnik“: POS-Materialien mit Anspruch</h2>
<p>Wir haben uns die Point-of-Sale-Materialien der „<a title="druckerei24.de" href="http://www.druckerei24.de" target="_blank" rel="noopener">druckerei24</a>“ angesehen, also z. B. jene Aufsteller, Faltblattdispenser oder faltbaren Würfel, die normalerweise Teil von Werbe- und Promotionmaßnahmen in Verkaufsräumen sind.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4511" title="pos_materialien" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/pos_materialien.png" alt="" width="540" height="327" /></p>
<p><em>Oben: Eine kleine Auswahl aus dem Angebot unserer Testdruckerei „druckerei24“.</em></p>
<p>Man findet diese Werbe-Materialien auch bei Veranstaltungen, bei Tombolas oder aber im Wartebereich des Kinos als Aufsteller. Alle haben gemeinsam, dass sie nicht platt daliegen wie Broschüren oder Flyer, sondern dreidimensional die Blicke auf sich ziehen und so zum Hingucker werden.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4512" title="losbox" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/losbox.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Ein Tombola-<a href="https://www.flyerpilot.de/werbewuerfel">Werbe-Würfel</a> mit Werbemittel-Spender, seitlich angeklebt.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4513" title="verschluss_losbox" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/verschluss_losbox.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Der Verschluss – einfach und robust.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4514" title="dispenser_plano" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/dispenser_plano.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Der Dispenser für Infoflyer wird fertig angeklebt plano mitgeliefert. Er muss nur noch auseinandergefaltet werden.</em></p>
<p>Sie sind manchmal Teil der Raumplanung, sie stehen auf Theken im Einzelhandel, beim Arzt oder finden sich auf Messen. Und selbst Einzelstücke oder kleine Auflagen sind so günstig geworden, dass auch Privatleute sie für Partys oder ihre Events nutzen können. Diese Materialien haben gemeinsam, dass ihre Produktion komplizierte und durchdacht-funktionale Stanzungen und Nutungen voraussetzt. Es geht auch um Kaschierungen, vor allem aber um deren produktionstechnische Standardisierung – damit sie günstig angeboten werden können.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4515" title="P1530417_01klein" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/P1530417_01klein.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Ein Dachaufsteller mit Fixierlasche…</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4516" title="IMG_1687_01klein" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/IMG_1687_01klein.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>…und so sieht er plano aus. Was einfach wirkt, ist gestanzt, genutzt und geklebt.</em></p>
<h2>Kunst der Standardisierung: Ergonomie bei Werbematerialien</h2>
<p>Neben gestalterischen und produktionstechnischen Aspekten ist interessant: Durch eine gleichbleibende Qualität, die sich erfolgreich bewährt hat, wird sichergestellt, dass diese Materialien „funktionieren“. Sie sind einfach aufzubauen, robust, gut zu bedrucken und damit zu individualisieren – alles Eigenschaften, die für die Umsetzung innerhalb eines Corporate Designs oder eines Markenkonzeptes wichtig sind. Aber auch für den Event, auf dem schon mal ein Glas überschwappt &#8211; drucklackierte Wellpappe hält einiges aus.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4517" title="dispenser" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/dispenser.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Links ein Dispenser für Flyer platzsparend plano geliefert, daneben ist er fertig zusammengesteckt zu sehen.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4518" title="flyerbox_faltung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/flyerbox_faltung.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Und so sieht die Rückseite aus. Interessant, wie die Dreiecksform der Rückenstütze Stabilität bringt.</em></p>
<h2>Stanzungen neu entwickeln oder auf bewährte zurückgreifen</h2>
<p>Doch wer in der Werbung, im Werbe-Design und/oder der Drucksachen-Produktion nicht nur Inhalte und ihre Wirkungen erdacht hat, sondern wer dann auch gucken muss, wie das umgesetzt wird, der weiß, dass Ergonomie und Benutzerinterface nicht nur Begriffe sind, die auf das Web zutreffen. Wer z. B. einen DIN A2-Aufsteller produzieren lässt, will, dass der bei Lieferung schnell auseinandergefaltet ist, fest steht und dieser kurze Prozess selbsterklärend ist. Wie eine gute Webseite, auf der man wie von selbst alles findet und alles versteht – die alles scheinen Selbstverständlichkeiten zu sein, aber im Alltag kommt es oft ganz anders. Denn es gibt im Werbemittelsektor viele Materialien, die nicht gut funktionieren und den Kunden eher belasten als entlasten.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4519" title="werbetechnik_design" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/werbetechnik_design.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Form follows Function…</em></p>
<p>Wie schafft man es also, dass vier kleine Laschen ineinander gesteckt so haltbar sind, dass auch der befüllte Dispenser nicht unter der Last der Befüllung zusammenbricht und damit aufgeht? Es gibt zwei Möglichkeiten, sich der Aufgabenstellung zu nähern: 1.) Man entwirft die Stanz- und Nutform selbst, lässt die Stanze produzieren und stellt danach u.U. fest, dass man etwas nicht bedacht hat. 2.) Man sucht eine Druckerei, die bereits ein Portfolio solcher Werbemittel besitzt und entsprechend über Stanzen verfügt. Dies ist günstiger und schneller.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4520" title="werbemittelbox" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/werbemittelbox.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Spender für Flyer oder ähnliche Drucksachen in unterschiedlichen Größen.</em></p>
<h2>Ästhetik und Funktionalität bei der Werbemittelproduktion</h2>
<p>Onlinedruckereien wie die “druckerei24” setzen, wie schon einmal an anderer Stelle erläutert, noch einen drauf und koppeln hochwertige Produktionsverfahren mit Schnelligkeit und günstigen Preisen. Betrachtet man sich die Werbemittel im Detail, wie stabile Laschen bei Dispensern angelegt sind, wie Standfestigkeit bei kleinen und großen Aufstellern erreicht wird, dann hat man ein gutes Gefühl. Schön ist einfach, wie die quadratische Losbox und der 100%ig fest angeklebte Dispenser sowohl grafisch als auch produktionstechnisch harmonieren – sieht gut aus, hält was aus und ist schnell zusammengesteckt. Denn Standardlösungen in der Produktion sehen so einfach aus, weil sie sich bewährt haben. Die Losbox z. B., gerade die große Variante mit 30 cm Kantenlänge, ist stabil. Warum? Weil die verbindenden Laschen genau so sitzen und ineinandergreifen, dass optimale Stabilität gewährleistet ist.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4521" title="dispenser_klein" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/dispenser_klein.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Die Dispenser bieten unterschiedlich viel Platz für Werbemittel und unterschiedliche große Flächen für die Imagewirkung.</em></p>
<h2>Ein Beispiel: Würfelzucker für die Augen des Produktioners</h2>
<p>Natürlich ist der Würfel nicht aus dünnem Papier gemacht, sondern aus kaschierter Wellpappe oder im Falle des kleineren Würfels mit 20 cm Kantenlänge aus stabilem 400g-Chromosulfatkarton, also in einer Grammatur, bei der man richtig etwas in der Hand hat. 400g ist auch schon die ungefähre Obergrenze gebräuchlicher Papiergrammaturen. Der Würfel als Losbox oder Aktionsbox mit Einwurfschlitz und 30x30x30cm Dimensionierung wirkt viel größer als ich von der Angabe der Maße her vermutet hätte. Die Materialoberfläche bringt zusammen mit dem Drucklack und z. B. mit vollflächigem Bedruck eine wunderbar glatte Oberfläche. Dieser Würfel funktioniert, das heißt, er erfüllt seinen Zweck optimal, und die standardisiert-hochwertige Produktion macht ihn dann noch zu einem Hingucker. Design und Produktion gehen hier Hand in Hand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Oben: Plano geliefertes Stellplakat mit Doppelrückenstütze.</em></p>
<h2>Liebe zum Detail: Arrtierungen für festen Stand</h2>
<p>So wie Würfel anderer Hersteller, die produktionstechnisch nicht durchdacht sind, zu leicht eingedrückt werden können, weil sie nicht stabil genug sind, so können Aufsteller umfallen, wenn die Mechanik innerhalb des Papp-Sandwichs oder hinter dem Einzelaufsteller nicht richtig fixiert ist. Man kennt Aufsteller, die eine Zeit lang gerade stehen und dann wegrutschen oder in sich zusammenfallen. Bei den Aufstellern der „druckerei24“ ist das nicht möglich, weil es eine Doppel-Herz-Papp-Arretierung gibt. Das heißt, dass die Stehhilfen auf der Rückseite der Kartonage in die richtige Position gedrückt werden und dort mit einem konternden Pappstreifen, der wie die Nut in die Feder greift, fixiert ist. Ein ganz einfacher Mechanismus. Das sind Kleinigkeiten, die man oft auf den ersten Blick nicht bemerkt. Wer aber einmal auf einer Messe oder einer Verkaufspräsentation den Schaden hatte und sich ärgern musste, wird gerade solche Details, die zeigen, dass die Lösung bis ins Letzte durchdacht ist, zu würdigen wissen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4523" title="aufsteller_von_oben" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/aufsteller_von_oben.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Das Stellplakat mit Arretierung als Doppel-Herz-Rückenstütze.</em></p>
<h2>Eine bunte Palette an Werbetechnik-Materialien</h2>
<p>Eine Onlinedruckerei aktuellen Zuschnitts wie die druckerei24 bietet dabei eine Fülle an Marketingmaterialien bzw. Verkaufs- oder Point-of-Sale-Materialien wie Displays und Aufsteller, die ihre Funktion im Raum erfüllen. Das geht vom Großaufsteller bis zu Sitzwürfeln oder formgeschnittenen Pappaufsteller-Standfiguren in Lebensgröße. Onlinedruckereien werden also immer kreativer, was ihr Produkt-Portfolio anbelangt. Gerade Produktionsprozesse mit komplexer Aufeinanderfolge von früher sehr teuren und langwierigen Arbeitsschritten, werden analysiert und rationalisiert, damit sie bezahlbar werden. Das kann man als Verdienst des internetbasierten Druckens ansehen. Alles steht auf dem Prüfstand. Der Kunde freut sich am Ende in immer mehr Bereichen über günstige Preise, kurze Lieferzeiten und hohe Qualitätsstandards.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4525" title="werbetechnik_uebersicht" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/werbetechnik_uebersicht1.jpg" alt="" width="540" height="325" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Papier Karton schneiden</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/verarbeitung/papier-karton-schneiden</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2017 09:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Papier-Karton schneiden in der Druckindustrie Unter Schneiden ist das Trennen  in unterschiedlichen Techniken mittels Messer zu verstehen. Mit Hilfe verschiedener Schneidtechniken werden in der Papierindustrie, aber auch in der Druckerei vor dem Druck und bei der Druckweiterverarbeitung Papier, Karton, Pappe und Druckerzeugnisse wie Broschüren oder Bücher auf eine bestimmte Größe  bzw. auf ein bestimmtes Format &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/verarbeitung/papier-karton-schneiden" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Papier Karton schneiden“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Papier-Karton schneiden in der Druckindustrie</h2>
<p><strong>Unter Schneiden ist das Trennen  in unterschiedlichen Techniken mittels Messer zu verstehen. Mit Hilfe verschiedener Schneidtechniken werden in der Papierindustrie, aber auch in der Druckerei vor dem Druck und bei der Druckweiterverarbeitung Papier, Karton, Pappe und Druckerzeugnisse wie Broschüren oder Bücher auf eine bestimmte Größe  bzw. auf ein bestimmtes Format gebracht.</strong></p>
<figure id="attachment_3266" aria-describedby="caption-attachment-3266" style="width: 432px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-3266" title="Papierrollen_Gutenberg Blog_Papier_schneiden" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_20963047_XS.jpg" alt="" width="432" height="278" /><figcaption id="caption-attachment-3266" class="wp-caption-text">© Oli_ok &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p>In der Papierindustrie erfolgt das Schneiden der Papierrollen (Jumborollen/Tamboure) vorwiegend von  Rollen zu Formatware auf rechnergesteuerte Querschneider. Dabei ist zu unterscheiden zwischen einem Duplex-Querschneider auf dem zwei verschiedene Formate (auch in unterschiedlicher <strong>Laufrichtung</strong>) gleichzeitig geschnitten werden können, einem Simplex-Querschneider und einem Sortierquerschneider bei dem das Papier beiseitig mit Hilfe eines optischen Systems kontrolliert und fehlerhafte Bogen ausgeschleußt werden. Auf <strong>Querschneider</strong> erfolgt das Schneiden entweder mit einem rotierenden und einem feststehenden Quermesser (konventionelles System) oder mit zwei rotierenden Messertrommeln (Gleichlaufsystem).<span id="more-3265"></span></p>
<p>In der Druckindustrie werden große Planobogen auf Kleinformate oder Sonderformate  auf Planschneider oder Schnellschneider zugeschnitten. Diese Maschinen arbeiten nach dem Schwingnittprinzip. Das in Zugrichtung geneigte Messer schneidet zuerst an einer Ecke den Stapel ein, und es wird erst im unteren Totpunkt der Schneidbewegung parallel zum Schneidtisch ausgerichtet. Um auch den letzten Bogen des Schneidstapels durchzuschneiden, muss das Messer geringfügig in ein in die Tischebene eingelassenes Material einschneiden. Diese Aufgabe erfüllt die sogenannte Schneidleiste. Sie besteht aus einem speziellen Kunststoff, der zäh, aber nicht zu hart sein darf. Sie muss ausgewechselt werden, wenn der unterste Bogen einer Schneidlage nicht mehr durchgeschnitten sondern nur abgerissen wird. Das kann im Druck zu unerwünschten sogenannten Feldruckstellen führen. Eine grundsätzliche Regel lautet deshalb: Bei jedem <strong>Messerwechsel</strong> Schneidleiste umdrehen oder auswechseln. Nach vollendetem Schnitt gehen Schneidmesser und Pressbalken, mit dem das Schneidgut durch hydraulischem Druck zusammengepresst wird, in ihre obere Ausgangsposition zurück.</p>
<p>Ein einwandfreier Schnitt wird erreicht durch das Material und  die Schärfe des Messers, den richtigen, materialabhängigen Schliffwinkel und den materialgerechten Preßdruck. Moderne Schnellschneider sind heute oft Bestandteil eines ganzen Systems zur Vorbereitung des Schneidgutes und zur Beschleunigung und Erleichterung der Arbeitsvorgänge wie Heben, Senken, Zählen, Einstapeln, Rütteln , Wiegen und Puffern und nach dem Schneiden zum Entladen und Transportieren.</p>
<p>In der <a href="https://www.flyerpilot.de">Druckerei</a> gibt es folgende Schneidvarianten auf einem Planschneider (Schnellschneider) vor dem Druck. Sie dienen der Formatanpassung an das mögliche Format der Druckmaschine, einer Verbesserung der Winkelgenauigkeit oder der Schnittqualität wenn z.B. das vom Papiergroßhändler gelieferte Papiers eine Sägekante,(Ursache für Schneidstaub im Druckbild)  Formatdifferenzen oder einen konkaven oder konvexen Hohlschnitt aufweist:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3383" title="Bildschirmfoto 2012-01-20 um 16.17.40" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2012-01-20-um-16.17.40-540x330.png" alt="" width="540" height="330" /></p>
<p>Halbieren der Bogen mit Durchschnitt der auch als Trennschnitt bezeichnet wird<br />
Halbieren der Bogen mit Durchschnitt und Anschnitt<br />
Halbieren der Bogen mit Gegenschnitt<br />
Halbieren der Bogen mit Gegenschnitt und Anschnitt<br />
Vierteln der Bogen mit Anschnitt<br />
Vierteln der Bogen mit Anschnitt und Gegenschnitt (Rundumschnitt)<br />
Parallelschnitt der Längskanten<br />
Parallelschnitt mit Winkelschnitt<br />
Einfacher Winkelschnitt</p>
<p>Bei der industriellen Buch- und Broschürenfertigung erfolgt das Schneiden bw. Beschneiden von Einzelexemplaren auf einem sogenannten Trimmer oder  es wird das Prinzip eines Dreischneiders (Dreimessermaschine) angewendet. Davon später.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Transparentpapier bedrucken</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/papier/transparentpapiere</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2017 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gutenbergblog.de/papier/das-bedrucken-von-transparentpapier-1914.html</guid>

					<description><![CDATA[<p>Transparentpapiere sind interessante, abwechslungsreiche, schöne und vor allen Dingen auch universelle Papiere. Sie lassen sich verarbeiten auf allen marküblichen Kopierern, sie sind geeignet für Arbeiten mit Tusche, Tuschefüller, Blei-,Farb- und Filzstiften und sie können auch eingesetzt werden auf Kopierer, Laser- und Inkjetdrucker. Transparentpapiere lassen sich selbstverständlich schneiden, stanzen, bohren, falzen, rillen und sogar mit einer &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/papier/transparentpapiere" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Transparentpapier bedrucken“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-2708" title="Der Gutenberg Blog berichtet über Papier" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/12/pb_5.jpg" alt="" width="550" height="460" /></p>
<p><strong>Transparentpapiere</strong> sind interessante, abwechslungsreiche, schöne und vor allen Dingen auch universelle Papiere. Sie lassen sich verarbeiten auf allen marküblichen Kopierern, sie sind geeignet für Arbeiten mit Tusche, Tuschefüller, Blei-,Farb- und Filzstiften und sie können auch eingesetzt werden auf Kopierer, Laser- und Inkjetdrucker. Transparentpapiere lassen sich selbstverständlich schneiden, stanzen, bohren, falzen, rillen und sogar mit einer Heißfolienprägung versehen. Besonders interessante Effekte lassen sich mit Filigranstanzungen erzielen. Auch eine Drucklackierung lässt sich aufbringen und selbstverständlich können auch die verschiedenen Bindetechniken praktiziert werden. Hier unsere Tipps, wie Sie Transpaprentpapier bedrucken können.</p>
<p>Es gibt auch transparente Etiketten, die Sie drucken lassen können, ein Überblick erhalten Sie auf dem Webshop <a href="https://www.etiketten-drucken.de">Etiketten-drucken</a> .de.</p>
<h2>Transparentpapiere auch farbig</h2>
<p>Die vielen auf dem Markt befindlichen weißen und farbigen Transparentpapiere findet man in aufwendigen Geschäftsberichten, für mehrfarbige Glückwunschkarten und Einladungen, für ansprechende Speisekarten und sogar für repräsentative Visitenkarten. Transparentpapiere bieten Raum für fast jede kreative Idee, um sich aus der Vielzahl anderer standardisierter Druckerzeugnisse durch ihre besondere charakteristische Beschaffenheit herauszuheben und auf sich aufmerksam zu machen.</p>
<p>Die schöne, ruhige und gleichmäßige Transparenz und andere Eigenschaften solcher Papiere ergeben sich durch die Verwendung besonders ausgesuchter Zellstoffe in Verbindung mit der Bearbeitung der Fasern durch die sogenannte Mahlung in einem Refiner. Dabei wird ganz gezielt eine Veränderung der Faserform vorgenommen. Für transparente Papiere erfolgt dabei weniger ein Schneiden oder Kürzen der Fasern, sondern vielmehr ein Quetschen. Das führt zu einer wesentlichen Vergrößerung der Faseroberfläche, verbunden mit einer Zunahme der gewünschten Lichtdurchlässigkeit d.h. der Transparenz, bei gleichzeitger Abnahme des Weißgrades.<span id="more-1914"></span>Für einen Drucker ist es wichtig zu wissen, dass sich durch diese Art der Stoffmahlung auch die Poren und Zwischenräume des Papiers schließen , die Saugfähigkeit des Papiers abnimmt und damit ist eine deutliche Verlängerung der Wegschlagzeit der Druckfarbe verbunden. Die beiden nachstehenden Oberflächenaufnahmen zeigen in sehr starker Vergrößerung, wie bei einem transparenten Papier die einzelnen Fasern durch die gequetschte Mahlung, die in der Fachsprache auch als „schmierige Mahlung“ bezeichnet wird, flach und so gut wie ohne Poren und Zwischenräume aufliegen. Im Vergleich dazu weist das andere Naturpapier Zwischenräume auf in die die Druckfarbe gut und schnell wegschlagen kann.</p>
<p>Aufgrund dieser speziellen Fertigungsmethoden ergibt sich für den Drucker, auf drei besonders wichtige drucktechnische Gesichtspunkte zu achten.<!--more--></p>
<h2>Transparentpapier bedrucken</h2>
<p>1. Da die Oberfläche von Transparentpapier eine sehr schlechte Saugfähigkeit hat, ist es am besten, rein oxidativ trocknende Druckfarben einzusetzen. In der fachlichen Umgangssprache werden diese Farbserien auch als Folienfarben bezeichnet. Das sind Druckfarben die keine Mineralöle aufweisen und darum allein durch Luftsauerstoff vom pastösen in einen (trocknen) festen Zustand übergehen müssen. Die richtige Druckfarbe ist also die erste Voraussetzung für eine gute Trocknung und für eine einwandfreie Verbindung der Druckfarbe mit der Oberfläche des Papiers.</p>
<p>2. Das Feuchtmittel spielt im Offsetdruck eine wichtige Rolle. Für die Wasserführung gilt nach wie vor die „goldene Faustregel“: So viel Wasser wie notwendig, aber so wenig wie möglich. Mit den Feuchtwasserzusatzmitteln sollte sehr sparsam umgegangen werden. Wir empfehlen, einen pH-Wert von nicht unter pH 6 einzustellen. Der pH-Wert unseres Transparentpapiers liegt zwar im neutralen Bereich von pH 7, der aber mit + 1,5 schwanken kann. Deshalb besonders kontrollierter Umgang mit Feuchtwasser-Zusätzen!</p>
<p>3. Durch die spezielle Beschaffenheit von Transparentpapier ergibt sich auch die Eigenschaft einer besondere Empfindlichkeit gegenüber klimatischen Schwankungen. Wir empfehlen, eine relative Feuchte von 50-55% bei 20° C im Druck und Verarbeitungsraum konstant einzuhalten. Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, so ist nach dem Druck eine klimaschützende Umhüllung erforderlich, um eine Verspannung oder eine Randwelligkeit der Auflage zu verhindern</p>
<p>Aber es gibt auch den wasserlosen Offsetdruck, der heute in vielen Druckereien betrieben werden kann. Er ist für das bedrucken von Transparentpapier und anderen nichtsaugende Materialien sehr gut geeignet. Denn durch die Abwesenheit von jeglichem Feuchtmittel wird die oxidative Trocknung der Druckfarbe begünstigt und jegliche Trocknungsverzögerung oder -verhinderung durch den Einfluss von Wasser verhindert, vor allen Dingen bei Drucksujets, die nur eine geringe Farbabnahme haben.</p>
<h2>Auf was sollte man beim Bedrucken unbedingt achten</h2>
<p>Der wichtigste Vorgang für einwandfreie Druckergebnisse auf Transparentpapier im Offsetdruck ist das Trocknen der Druckfarbe bei gleichzeitiger Beachtung der klimatischen Bedingungen. Deshalb Kurzfassung die wichtigsten technischen Hinweise:</p>
<ul>
<li>Verwendung rein oxidativ trocknender Druckfarben (Folienfarben)</li>
<li>Knappe Wasserführung praktizieren</li>
<li>Einstellung des Feuchtmittels auf einen pH-Wert von nicht unter pH 6.0</li>
<li>Für einen ausreichenden Farbverbrauch achten</li>
<li>Der wasserlose Offsetdruck ist eine sehr gute Alternative zum konventionellen Offsetdruck mit Wasser</li>
<li>Bei der Praktizierung der UV-Trocknung ist durch die Wärmeeinwirkung besondere Vorsicht geboten! (evtl. gibt es Planlageprobleme)</li>
<li>Individuelle Anfragen zu Tranzparenten Papieren drucken unter <a href="https://www.flyerpilot.de">www.flyerpilot.de</a></li>
</ul>
<p>Hinzuweisen ist aber auch auf mögliche Kontaktrektionen, die bei ein- oder auch zweiseitigem Druck von dunklen Vollflächen in sehr seltenen Fällen auftreten können. Dabei können sich nach dem Trocknen der Farben auf den Flächen fettähnliche und unerwünschte „Fettflecken“ (Ölabscheidungen) bilden. Vermutlich sind es flüchtige Spaltprodukte, die während des oxidativen Trocknungsprozesses ausgasen, nicht in die Rückseite des im Stapel darüberliegenden Bogens eindringen können, sondern praktisch auf die Oberfläche der Farbfläche zurückschlagen. In anderen Fällen kann es auch zu Abstosserscheinungen kommen, wenn der Bogen zweiseitig bedruckt werden soll. Dabei kann beobachtet werden, dass beim Drucken der zweiten Seite die Farbe immer dort abgestoßen wird, wo der Bogen Kontakt gehabt hat mit der Druckfarbe der ersten Seite. In solchen Fällen sind es ebenfalls Ausgasungen von Spaltprodukten der Druckfarbenschicht des Schöndrucks der auf der Widerdruckseite partielle Ablagerungen verursacht hat.</p>
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		<title>Was heißt Umschlagen – Umstülpen – Umdrehen?</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/verarbeitung/umschlagen-umstulpen-umdrehen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2016 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Flyer]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gutenbergblog.de/verarbeitung/was-heist-umschlagen-%e2%80%93-umstulpen-%e2%80%93-umdrehen-2144.html</guid>

					<description><![CDATA[<p>Umschlagen Umstulpen Umdrehen Nach erfolgtem Schöndruck, also nach dem erstmaligen Bedrucken der Bogen, können diese für den Widerdruck umschlagen werden. (sie schematische Darstellung) Dabei kann dieselbe Druckform auf die Rückseite abgedruckt werden, so dass man zwei Drucknutzen bekommt, oder es wird nach dem Umschlagen für den Widerdruck eine zweite Druckform eingerichtet. Nach dem Umschlagen kommt &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/verarbeitung/umschlagen-umstulpen-umdrehen" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Was heißt Umschlagen – Umstülpen – Umdrehen?“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Umschlagen Umstulpen Umdrehen</h2>
<p>Nach erfolgtem Schöndruck, also nach dem erstmaligen Bedrucken der Bogen, können diese für den Widerdruck umschlagen werden. (sie schematische Darstellung) Dabei kann dieselbe Druckform auf die Rückseite abgedruckt werden, so dass man zwei <strong>Drucknutzen</strong> bekommt, oder es wird nach dem Umschlagen für den Widerdruck eine zweite Druckform eingerichtet. Nach dem Umschlagen kommt der seitliche Anlagepunkt (Seitenmarke, Schiebe-oder Ziehmarke) auf die andere Seite, während die vorderen Anlagepunkte (Vordermarken) B und C sich gegeneinander austauschen. Der Drucker hat lediglich nach dem Umschlagen die Seitenmarke A in der Maschine zu wechseln, während die Vordermarken erhalten bleiben. Die Bogen haben also nur einen Anlagewinkel (W) der in der Regel für eine vielleicht notwendige Weiterverarbeitung genau zu markieren ist.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-3370" title="Gutenberg_Druckblog_Weiterverarbeitung_Umschlag_Umstuelpen" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-18-um-10.08.36.png" alt="" width="376" height="664" /></p>
<p><strong>Umstülpen</strong><br />
Nach erfolgtem Schöndruck besteht nach entsprechender Einteilung und Anordnung des Druckbildes auch die Möglichkeit, die Druckbogen zu umstülpen. (siehe schematische Darstellung). Dabei bleibt der seitlich Anlagepunkt A an derselben Papierkante, so dass der Drucker seine Seitenmarke nicht zu wechseln braucht.<br />
Im Gegensatz zum Umschlagen erfolgt aber beim Umstülpen eine Änderung der Vorderanlage in der Weise, dass jetzt die zweite Längskante des Bogens an die Vordermarken B und C der Bogen-Offsetmaschine angelegt wird. Man bekommt praktisch zwei Anlagewinkel (W 1 und W 2). Für den Schön- und Widerdruck durch Umstülpen der Bogen werden besonders hohe Anforderungen an die Formatgenauigkeit der kürzeren Seite und auch an die Winkelgenauigkeit gestellt.<br />
Genau Markierung der Anlagewinkel ist für die Genauigkeit der Weiterverarbeitung sehr wichtig.</p>
<p><strong>Umdrehen</strong><br />
Beim Umdrehen handelt es sich um das zweimalige Bedrucken der gleichen Bogenseite (siehe Schemazeichnung). Hier werden Seitenanlage und Vorderanlage des Druckbogens gewechselt, ohne dass der Drucker die Seitenmarke (A) und die Vordermarken (B+C) zu verstellen braucht. Man bekommt aber zwei Anlagewinkel (W1+W2). Für die genaue Weiterverarbeitung oder Veredelung der Druckbogen ist eine genaue Markierung der Winkel empfehlenswert.</p>
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		<title>Klimaneutral-Drucken Prima Klima für Druck und Papier</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/papier/klimaneutral-drucken</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2016 08:07:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Papier und Klima Wenn hier über das Klima geschrieben wird, so handelt es sich nicht um einen meteorologischen Diskussionsbeitrag über eine angebliche dramatische Klimaveränderung der Erde und es geht auch nicht um die Frage, ob die Wüsten einstmals grün waren. Auch soll nicht untersucht werden, warum die Tiefdruckgebiete meist von den Azoren kommen und die &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/papier/klimaneutral-drucken" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Klimaneutral-Drucken Prima Klima für Druck und Papier“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Papier und Klima</h2>
<p>Wenn hier über das Klima geschrieben wird, so handelt es sich nicht um einen meteorologischen Diskussionsbeitrag über eine angebliche dramatische Klimaveränderung der Erde und es geht auch nicht um die Frage, ob die Wüsten einstmals grün waren. Auch soll nicht untersucht werden, warum die <strong>Tiefdruckgebiete</strong> meist von den Azoren kommen und die Hochdruckgebiete die Ostsee-Insel Hiddensee bevorzugen.  Vielmehr geht es nachfolgend  um einen kurzen Überblick um die wichtigsten Begriffe und Messinstrumente für das Klima, im Zusammenhang mit dem  Papier, dem  <strong>feuchtigkeitsempfindlichen</strong> Material des Druckers<strong>.</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3115" title="Öko-Papier" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/09/Fotolia_870357_S-540x382.jpg" alt="" width="540" height="382" /></p>
<p>Papier ist  hygroskopisch. Darunter versteht man seine Eigenschaft, Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufzunehmen aber auch an sie wieder abzugeben. Wird der Bedruckstoff z.B. ohne klimaschützende Verpackung in einen Raum mit bestimmter relativer Feuchtigkeit gebracht, so nimmt er &#8211; je nach Raumklima &#8211; aus der Umgebungsluft Feuchtigkeit auf (Adsorption) oder gibt Feuchtigkeit ab (Desorption), und zwar bis zur Erreichung des Gleichgewichtszustandes. Dabei spielt auch die Temperatur eine nicht unwichtige Rolle. Denn bei Änderung der Raumtemperatur ergibt sich auch eine Änderung der rel. <strong>Luftfeuchtigkeit</strong>. Als Folge der Nichtbeachtung der Luftfeuchtigkeit und Temperatur können sich mehr oder weniger große Probleme sowohl im Bogendruck  im Rollen-Offsetdruck im Digitaldruck  und auch beim Kopieren ergeben. Im Bogen-Offsetdruck sind  es vor allen Dingen Probleme mit der Flachlage des Papiers wie Verspannungen,  Randwelligkeiten sowie schlechte Laufeigenschaften (z.B.stat.Aufladungen, Adhäsionserscheinungen) und den sich daraus ergebenden negativen Folgeerscheinungen Im Rollen-Offsetdruck sind es besonders z.B. Ausdehnungen der Bahn, Bahnrisse, Fehlklebungen und zusätzliche Makulaturen oder Wellenbildungen.<br />
Die nachfolgenden Ausführungen geben einen kurzen Überblick über die verschiedenen Klimabegriffe und sie geben auch Hinweise auf die verschiedenen Instrumente und Möglichkeiten zum Messen und Prüfen der klimatischen Verhältnisse.<span id="more-3112"></span></p>
<h2>1.Klima-Begriffe</h2>
<p><strong>Absolute Luftfeuchtigkeit</strong><br />
Unter diesem Begriff versteht man diejenige Wassermenge in Gramm, welche in einem <em>Kubikmeter Luft</em> enthalten oder die Wassermenge in Gewichtsprozent, die in einem Papier vorhanden ist.  Physikalisch gesehen ist die absolute Feuchtigkeit das Gewicht des Wasserdampfes in 1 m3 Luft (g/m3). Jeder Temperatur ist ein maximal möglicher Feuchtigkeitsgehalt zugeordnet, der dem Sättigungszustand entspricht.</p>
<p><strong>Maximal mögliche Luftfeuchtigkeit</strong><br />
Darunter versteht man diejenige Wasserdampfmenge, die Luft einer bestimmten Menge bis zur Sättigung aufnehmen kann. Setzt man die absolute Feuchtigkeit zu der maximal möglichen Luftfeuchte ins Verhältnis, ergibt sich die relative Luftfeuchtigkeit (RLF oder rel.F).</p>
<p><strong>Relative Luftfeuchtigkeit</strong><br />
Unter der relativen Luftfeuchtigkeit versteht man also das prozentuale Verhältnis zwischen dem tatsächlichen (absoluten) Wassergehalt und dem maximal möglichen Wassergehalt der Luft bei einer bestimmten Temperatur.</p>
<p>RLF in % = Absolute Luftfeuchtigkeit x 100</p>
<p><strong>Maximal mögliche Luftfeuchtigkeit</strong><br />
Die relative Luftfeuchtigkeit ist  die wichtigste Maß- und Meßgröße für das Raumklima, denn hier wird die Temperaturabhängigkeit der Luftfeuchte berücksichtigt</p>
<p><strong>Gleichgewichtsfeuchtigkeit</strong><br />
Hygroskopische Materialien wie Papier und Karton passen sich in ihrem Feuchtigkeitsgehalt der Umgebungsluft an, sie streben einen Gleichgewichtszustand an. Daher wird die Luft, die sich in einem Papierstapel zwischen den einzelnen Bogen befindet, stets mit dem absoluten Feuchtigkeitsgehalt des Papiers im Gleichgewicht stehen. Die mit einem elektronischen Schwertfühler in einem Papierstapel gemessene Gleichgewichtsfeuchtigkeit gibt also die Beziehung zwischen der Feuchtigkeit im Material und jener der Umgebungsluft wieder.</p>
<p><strong>Hysteres</strong><br />
Der Ausdruck Hysterese stammt aus dem Griechischen und bedeutet das Zurückbleiben einer Wirkung hinter der sie verursachenden, veränderlichen physikalischen Größe. Aufgrund der hygroskopischen Eigenschaft von Papier kann es zu einer Feuchtigkeitsaufnahme oder auch Feuchtigkeitsabgabe kommen. Dabei ist es nicht gleich, ob ein Papier durch ein Befeuchten (Absorption) oder durch Trocknen (Desorption) auf seine Endfeuchte gebracht wird. Bei gleichem absoluten Wassergehalt stellen sich in beiden Fällen verschiedene relative Luftfeuchtigkeiten ein. Dieser Sachverhalt wird als Hysterese bezeichnet.</p>
<p><strong>Der Einfluß der Temperatur</strong><br />
Die relative Luftfeuchtigkeit wird von der Temperatur entscheidend beeinflusst. Die relative Luftfeuchtigkeit und die Temperatur sind so eng miteinander verbunden, dass sich die relative Luftfeuchtigkeit sofort ändert, sobald auch die Temperatur einer Schwankung bzw. Änderung unterworfen wird. Sinkt die Temperatur, dann steigt die relative.Luftfeuchtigkeit, umgekehrt nimmt die relative.Luftfeuchtigkeit ab, sobald die Temperatur steigt &#8211; gleicher Wassergehalt der Luft vorausgesetzt . Das bedeutet, dass ein Konstanthalten der rel.Luftfeuchtigkeit bei steigender oder sinkender Raumtemperatur nur dann möglich ist, wenn gleichzeitig be- oder entfeuchtet wird.</p>
<p>Tabelle: Veränderung der relativen Luftfeuchtigkeit in Abhängigkeit von der<br />
Temperatur<br />
_______________________________________________________<br />
Temp.    Relative Luftfeuchtigkeit (RLF) in Prozent (%) bei gleichbleibender<br />
°C    absoluter Luftfeuchtigkeit.<br />
________________________________________________________<br />
10    64    73    82    94<br />
12    55    65    73    82    92    98<br />
14    49    59    65    73    82    87    97<br />
16    43    55    57    65    78    87    93    97<br />
18    38    45    50    57    64    70    75    83    85    95<br />
20    34    40    45    50    56    62    67    73    76    84<br />
22    30    35    40    45    50    55    60    65    70    75<br />
24    27    32    35    40    45    50    54    67    62    68<br />
26    25    28    32    37    40    45    47    53    55    60<br />
28    22    26    28    32    36    42    43    46    50    55<br />
30    20    23    26    29    33    38    39    43    45    50<br />
________________________________________________________</p>
<p>Bei Erhöhung der Temperatur verringert sich die rel.Luftfeuchtigkeit. Umgekehrt kommt es zu einer Erhöhung, wenn die Temperatur abgesenkt wird. (Siehe Tabelle) Senkt sich  z.B. die Raumtemperatur in den Wintermonaten weil die Heizung zum Wochenende gedrosselt wurde, kommt es zu mehr oder weniger starken Anstieg der rel.Luftfeuchttigkeit. Das kann verbunden mit einer Feuchtigkeitsaufnahme durch das Papier und mit einer Randwelligkeit.<br />
Aber nicht nur die Temperatur des Raumes, sondern auch die Temperatur der Papierstapel sollte in den Wintermonaten überwacht werden, bevor das Papier ausgepackt wird. Wird z.B. ein im Winter stark unterkühlter Papierstapel oder eine entsprechend kalte Papierrolle  ausgepackt und in die wärmere Druckerei gefahren, kommt es zu einem Niederschlag von Kondensfeuchtigkeit die sofort von den Randzonen des Stapels oder von den oberen lagen des Rollenpapiers aufgenommen wird. Es kommt zu einer Randwelligkeit und die oberen Lagen der Rolle fallen als Makulatur an.</p>
<p>Bei einem erwärmten Stapel wird umgekehrt die unmittelbare Umgebungsluft erwärmt. Dort sinkt die rel.Luftfeuchtigkeit der unmittelbar den Stapel umgebende Luft und die Randzonen geben feuchtigkeit ab. es treten Verspannungen auf. Darum ist es wichtig, nicht nur die Raumtemperatur, sondern auch die Stapeltemperatur vor dem Auspacken zu messen.</p>
<p>Beschädigungen von Rieseinschlägen oder Palettenumhüllungen sind nach dem Messen wieder zu verkleben. Im verpackten Zustand kann bei wasserdampfdichter Verpackung kein Feuchtigkeitsaustausch stattfinden. Das ist besonders im Winter wichtig, wenn Papier in unterkühltem Zustand angeliefert wird. Erst eine Temperaturangleichung vornehmen ! Die Zeit für einen solche Angleichung ist natürlich abhängig vom Größenlumen der Palette und von der Höhe der Temperaturdifferenz wischen Raum und Unterkühlung.</p>
<h2>2. Geräte zur Klimamessung</h2>
<p><strong>Thermohygrograph</strong><br />
Zur laufenden Kontrolle der rel.Luftfeuchtigkeit und Temperatur dienen registrierende Thermohygrographen. (siehe Abbildung) Damit werden Feuchtigkeit und Temperatur auf Diagrammscheiben über einen längeren Zeitraum aufgezeichnet. So besteht auch nachträglich die Möglichkeit festzustellen, welche Klimabedingen während der Nachtzeit z.B. geherrscht haben. Klimaaufschreibungen sind auch wichtige Dokumente wenn es um die Behandlung von Papier–Reklamationen geht. Eine regelmäßige Eichung solcher Geräte mit Hilfe eines Aspirationspsychrometers ist wichtig.<br />
Eine wesentlich bessere und komfortablere Methode der Klimaaufzeichnung ist der Einsatz eines sogenannten Datenloggers. Der Logger kann ohne Interface direkt über ein Schnittstellenkabel programmiert und ausgelesen werden. Eine Software erlaubt eine umfassende Datenanalyse über Tabellendarstellung, Kurvengrafik und Zoom-Funktion.</p>
<p><strong>Schwertfühler(Stechhygrometer)</strong><br />
Sie dienen der Messung der Feuchtigkeit des Papiers im Stapel. Sie arbeiten wie ein Haarhygrometer. Heute werden aber fast vorwiegend die wesentlich genauer und auch schneller messende elektronisch arbeitende Schwertfühter<br />
verwendet. (siehe Abbildung)</p>
<p><strong>Aspirationspsychrometer</strong><br />
Das Aspirationspsychromter ist ein meteorologisch genaues Kontrollgerät zur Messung von Temperatur und Feuchtigkeit. Es kann deshalb auch als Eichgerät für andere Messinstrumente verwendet werden. Es enthält zwei Quecksilber-Glasthermometer, wovon eines für die Messung befeuchtet wird. Mit einem eingebauten Ventilator (Federwerkantrieb) wird ein Luftstrom von ca. 2m/s erzeugt. Dieser strömt gleichmäßig an den beiden Quecksilbersäulen vorbei. Dabei entsteht am feuchten Thermometer eine Verdunstungstemperatur (Verdunstungskälte) und an der trockenen Quecksilbersäule eine normale trockene Temperatur. Aus beiden Temperaturwerten, d.h. aus der Temperaturdifferenz, wird dann mit Hilfe einer Psychrometertabelle die meteorologisch genaue rel. Luftfeuchtigkeit ermittelt. (siehe Abbildung)</p>
<p><strong>Haarhygrometer</strong><br />
Einfache Haarhygrometer sind in Druckereibetrieben zur Messung der Raumfeuchtigkeit und auch zur Messung der Gleichgewichtsfeuchtigkeit mit einem Schwertfühler leider immer noch vereinzelt anzutreffen. Solche Geräte messen aber nicht in der heute notwendigen und geforderten Genauigkeit und Schnelligkeit. Sie sollten also gegen moderne elektronische Geräte ausgetauscht werden. Das Messprinzip von Haarhygrometer beruht auf den hygroskopischen Eigenschaften von speziellen Haaren und deren damit verbundenen Längenänderung. Diese Längenänderung durch Feuchtigkeitsabgabe und &#8211; aufnahme wird über ein Hebelsystem auf einen Zeiger übertragen. Die rel. Luftfeuchtigkeit in % wird direkt auf einer Skala übertragen  und kann dort abgelesen werden. Eine ständige Eichung solcher Geräte ist unbedingt notwendig.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Vergilbung und Lichtbeständigkeit von Papier</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/papier/vergilbung-von-papier</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2016 10:59:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast allen weißen gestrichenen, gussgestrichenen und auch ungestrichenen Natur- papieren , werden heute als „Weissmachereffekt“ so genannte optische Aufheller  zugesetzt. Das sind physikalisch gesehen, fluoreszierende Stoffe, die unsichtbares Licht absorbieren, dadurch angeregt werden und ein für uns dann sichtbares Licht aussenden. Das Papier wirkt heller und weisser. Leider sind diese Zusatzstoffe nicht lichtecht und daher &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/papier/vergilbung-von-papier" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Vergilbung und Lichtbeständigkeit von Papier“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fast allen weißen gestrichenen, gussgestrichenen und auch ungestrichenen Natur- papieren , werden heute als „Weissmachereffekt“ so genannte optische Aufheller  zugesetzt. Das sind physikalisch gesehen, fluoreszierende Stoffe, die unsichtbares Licht absorbieren, dadurch angeregt werden und ein für uns dann sichtbares Licht aussenden. Das Papier wirkt heller und weisser. Leider sind diese Zusatzstoffe nicht lichtecht und daher sehr instabil.</strong></p>
<p>Sie verlieren  schnell ihren Weissmachereffekt unter dem Einfluss von Tageslicht  und es kommt zu einer  Vergilbung. Auch ohne Lichteinfluss kann es zu Vergilbungen kommen. Dann spricht man von Dunkelreaktionen.  Solche Vergilbungen können bei gestrichenen Papieren auch zu einer Versprödung des Papiers führen. Auch holzfreie ungestrichene Papiere sind übrigens einer solchen Alterungsvergilbung ausgesetzt, da auch bei solchen Qualitäten zur Verbesserung der Weiße optische Aufheller zugesetzt werden. <span id="more-2982"></span></p>
<p>Bei holzhaltigen Naturpapieren ist es vor allen Dingen das im Holzschliff noch enthaltene Lignin (ca. 22%-28 %), das eine schnelle Vergilbung oder sogar Bräunung des Papiers verursachen kann. Je holzhaltiger ein Papier, desto schneller die Vergilbung.  Das trifft auch zu für die Recycling-Qualitäten. Auch bei gestrichenen Papieren kann man grob sagen, dass ein weißeres Papier schneller vergilbt aus ein weniger weißes. Deswegen müssen hochweiße gestrichenen Papiere nicht zwangsläufig auch die „besseren“ Papiere sein.</p>
<p>Vorsicht übrigens bei <strong>farbigen Papieren</strong>!! Hier kann es zusätzlich zur Lichtvergilbung auch zu einer mehr oder weniger schnellen Verblassen oder gar Verschwinden der Farben kommen. Wenn es für eine bestimmte Druckarbeit erforderlich ist, ein farbiges Papier einzusetzen, dann sollte man sich beim Feinpapiergrosshändler nach der Lichtbeständigkeit bzw. Lichtechtheit erkundigen.<br />
Druckfarben werden bezüglich ihrer Lichtechtheit nach der so genannten Wollskala von der Stufe 1 bis zur Stufe 8 bewertet:</p>
<p><strong>1 = gering<br />
2 = wenig<br />
3 = mäßig<br />
4 = ziemlich gut<br />
5 = gut<br />
6 = sehr gut<br />
7 = vorzüglich<br />
8 = hervorragend</strong></p>
<p>Es wäre wünschenswert, wenn auch weiße Papiere im Zusammenhang mit der Alterungsbeständigkeit hinsichtlich ihrer Lichtbeständigkeit oder Lichtechtheit  eine entsprechende Klassifizierung erfahren würden.</p>
<p><strong>Anmerkung:</strong> Wird Papier und Pappe aggressiven Umwelteinwirkungen, wie verschiedenen Arten von Bestrahlung, erhöhter Temperatur oder chemischen Angriffen über mehrere Stunden ausgesetzt, können Rückschlüsse auf die im Papier im Laufe der Jahre auftretenden natürlichen Veränderungen gezogen werden. Die Norm DIN ISO 5630 beschreibt ein Verfahren zur beschleunigten Alterung von Papier und Pappe durch eine Trockenwärmebehandlung. Beratung  zur verwendung von Papieren mit langer Haltbarkeit unter <a href="https://www.flyerpilot.de">www.flyerpilot.de</a></p>
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