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	<title>Trendscout - GUTENBERGBLOG</title>
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	<description>Blog rund um die Deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
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		<title>Witzig und hilfreich: Der Papiergewichtrechner</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/papiergewichtrechner</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2018 11:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Genau wir ihr auch, durchstöbere ich regelmäßig das Netz nach interessanten Meldungen aus dem Bereich Druck, Design und Medien. Heute habe ich den Papiergewichtrechner entdeckt und den kann ich euch natürlich nicht vorenthalten. Hier geht es zum Papiergewichtsrechner Die Auswahl an Papieren unterschiedlichster Grammaturen und Formate ist riesig. Wer schon vor dem Druck wissen will, &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/papiergewichtrechner" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Witzig und hilfreich: Der Papiergewichtrechner“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Genau wir ihr auch, durchstöbere ich regelmäßig das Netz nach interessanten Meldungen aus dem Bereich Druck, Design und Medien. Heute habe ich den Papiergewichtrechner entdeckt und den kann ich euch natürlich nicht vorenthalten. </strong></p>
<p style="text-align: left;"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-5551" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/11/gewichtpreisrechner.jpg" alt="" width="843" height="531" srcset="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/11/gewichtpreisrechner.jpg 843w, https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/11/gewichtpreisrechner-300x189.jpg 300w, https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/11/gewichtpreisrechner-768x484.jpg 768w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p>
<p>Hier geht es zum <a href="https://www.flyerpilot.de/papiergewichtsrechner">Papiergewichtsrechner</a></p>
<p style="text-align: left;">Die Auswahl an Papieren unterschiedlichster Grammaturen und Formate ist riesig. Wer schon vor dem Druck wissen will, welches Gewicht das fertige Druckerzeugnis haben wird, z. B. um das Porto kalkulieren zu können, kann das jetzt noch bequemer online berechnen.<br />
Er berechnet nach Eingabe des Formats, Grammatur und Anzahl der Seiten das Einzelgewicht der Drucksache.<br />
Es gibt sogar die Möglichkeit, das Gewicht einer ganzen Auflage zu bestimmen.</p>
<p>Das Design ist für einen kostenlosen Rechner ziemlich gut, die praktischen Schieberegler machen auch Spaß!<br />
Besonders toll- der Rechner ist kostenlos. Also: Ausprobieren!</p>
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		<title>Atomstromfreies und klimaneutrales Drucken</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/atomstromfreies-und-klimaneutrales-drucken</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Feb 2018 17:13:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Printing Green]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Ausstieg aus der Atom-Energie ist ein großes Thema des Jahres, die Mehrheit der Deutschen will ihn. Klar, dass die atomstromfreie Produktion wie auch der klimaneutrale Druck in der Branche diskutiert wird. Bis 2022 müssen Unternehmen dabei gar nicht warten. Die Online-Druckerei Flyerpilot in Franken gehört zu denen, die bereits komplett atomstromfrei produzieren. Vermutlich als &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/atomstromfreies-und-klimaneutrales-drucken" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Atomstromfreies und klimaneutrales Drucken“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Ausstieg aus der Atom-Energie ist ein großes Thema des Jahres, die Mehrheit der Deutschen will ihn. Klar, dass die atomstromfreie Produktion wie auch der klimaneutrale Druck in der Branche diskutiert wird. Bis 2022 müssen Unternehmen dabei gar nicht warten. Die Online-Druckerei Flyerpilot in Franken gehört zu denen, die bereits komplett atomstromfrei produzieren. Vermutlich als erste Online-Druckerei überhaupt.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-2997" title="Atomstromfrei_Ausgestrahlt_Gutenberg_Blog" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/05/Atomstromfrei_Ausgestrahlt-540x413.jpg" alt="" width="540" height="413" /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ihren Energieversorger können sich die meisten Unternehmen in Deutschland selbst aussuchen. In der Debatte um den Atom-Ausstieg geht die <a href="http://www.flyerpilot.de" target="_blank" rel="noopener">Druckerei Flyerpilot</a> im unterfränkischen Kreis Schweinfurt mit gutem Beispiel voran: Als vermutlich erste Online-Druckerei überhaupt in Deutschland arbeitet das Unternehmen nun seit dem 1. Mai 2011 zu 100 Prozent atomstromfrei und bezieht seinen Strom komplett aus Wasserkraft.</p>
<p>Das ist möglich, weil sich die Franken für einen regionalen Energieversorger als Stromlieferanten enstchieden haben. Der betreibt in der Nähe der Druckerei ein Wasserkraftwerk, zur Erzeugung des grünen Stroms dient das natürliche Gefälle des Mains. Die Druckerei selbst geht in puncto Nachhaltigkeit noch weiter: Papierschneideabfälle werden konsequent recycelt und eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Firmendach liefert 80KW umweltfreundlichen Strom. Zudem will man auch künftig in den Ausbau ökologischer Prozesse investieren. Der Plan: Im Gegenzug verzichtet man bewusst auf großflächige Anzeigenkampagnen, Stadionwerbung und Sponsoring. Ein guter Ansatz, wenn man diese Ideen auch wirklich weitertreibt.</p>
<figure id="attachment_5247" aria-describedby="caption-attachment-5247" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-5247" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/flyerpilot.jpg" alt="" width="500" height="511" srcset="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/flyerpilot.jpg 500w, https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/flyerpilot-294x300.jpg 294w" sizes="(max-width: 500px) 85vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-5247" class="wp-caption-text">seit mehr als 15 Jahren online die <a href="https://www.flyerpilot.de/">Online Druckerei</a> flyerpilot</figcaption></figure>
<p>Atomstromfreier Druck und klimaneutrale Produktion sind aktuell und in Zukunft wichtige Instrumente der Kundenbindung. Schließlich zeichnet sich die Ressourcenknappheit als das große zukünftige Problem der Menschheit ab. Nur Unternehmen, die dieses verinnerlichen und demnach nachhaltig wirtschaften, werden ihre Kunden langfristig binden können. Immer mehr Druckunternehmen übernehmen daher Verantwortung, setzen auf Nachhaltigkeit und bieten klimaneutral gedruckte Produkte an. Ein starker Trend, in den Ausbau ökologischer Prozesse wird dabei viel investiert.</p>
<p>Für den <a href="https://www.flyerpilot.de/oeko-druck">Öko-Druck</a> werden ausschließlich Farben verwendet, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Diese Farben enthalten anders als konventionelle Druckfarben kein Mineralöl. Sein Anteil wird hier durch pflanzliche Öle ersetzt, die biologisch abbaubar sind. Gängige Drucksachen wie Broschüren, Flyer, Visitenkarten oder Briefpapier werden dabei von den meisten Unternehmen in Varianten auf Öko-Papier angeboten. Erkennbar ist das für den Kunden häufig an der FSC-Zertifizierung. FSC steht für Forest Stewardship Council, eine Zertifizierung für nachhaltig produzierte Holzprodukte. Produkte zertifizierter Anbieter dürfen mit diesem offiziellen FSC-Logo bedruckt werden. Gleiches gilt für PEFC (nachhaltige Waldbewirtschaftung) oder den Blauen Engel (Recyclingpapier).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Prozess einer klimaneutralen Produktion reicht natürlich weit über die verwendeten Materialien und Rohstoffe hinaus. Auch Zulieferer können nach ökologischen Kriterien ausgewählt werden.  Und im Energieverbrauch lässt sich die Umweltbilanz mit Green IT und Wärmerückgewinnung deutlich verbesseren. Etwa durch den Einbau von Wärmepumpen. Mit der Rückgewinnung der Prozesswärme kann die in den Druckmaschinen entstehende Wärme für die Warmwasserversorgung und zum Heizen verwendet werden. Investitionen, die sich für ein Unternehmen auf die Dauer gesehen rechnen. Und Kunden können durch den besonderen Service von Zeugnissen ebenfalls profitieren: So können die CO2-Werte oft individuell für die gedruckten Produkte berechnet werden, ein Emissionszertifikat wird häufig zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Einen interessanten Artikel über alle gängigen ÖKO-Labels im Papierbereich, findet ihr hier.</p>
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		<title>Individuelle Kalender: Blickkontakt an 365 Tagen im Jahr</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/tipps-tricks/individuelle-kalender</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Feb 2018 15:33:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Jahresendspurt hat bereits im Februar begonnen, für 2019 geben Unternehmen ihren Kunden attraktive Werbemittel und gute Wünsche auf den Weg. Viele Blickkontakte an 365 Tagen im Jahr garantieren Kalender für Tisch und Wände. Die Online-Druckerei Flyerpilot bietet individuell bedruckbare Exemplare in vielen Ausführungen. iphone, Blackberry, Outlook und Co. gehören zum Alltag,  das Ende der &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/tipps-tricks/individuelle-kalender" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Individuelle Kalender: Blickkontakt an 365 Tagen im Jahr“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Jahresendspurt hat bereits im Februar begonnen, für 2019 geben Unternehmen ihren Kunden attraktive Werbemittel und gute Wünsche auf den Weg. Viele Blickkontakte an 365 Tagen im Jahr garantieren Kalender für Tisch und Wände. Die Online-Druckerei Flyerpilot bietet individuell bedruckbare Exemplare in vielen Ausführungen.</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft size-full wp-image-3219" title="Kalender von Flyerpilot" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-11-um-09.00.41.png" alt="" width="270" height="478" />iphone, <strong>Blackberry</strong>, Outlook und Co. gehören zum Alltag,  das Ende der klassischen Kalender wird in diesen schnelllebigen Zeiten gerne mal prophezeit. Tatsächlich sind die Zeitplaner aus Pappe und Papier aber Evergreens, der Digitaldruck macht sie für Unternehmen noch viel interessanter als sie es in vergangenen Zeiten waren. Die Digitaltechnik samt Bildbearbeitung, Design und Druck ermöglicht heute die umkomplizierte Planung und Produktion von personalisierten Kalendern, auch in bereits sehr kleinen Auflagen.<br />
Die Online-Druckerei Flyerpilot etwa bietet verschiedene Varianten dieses klassischen und beliebten <strong>Werbemittels</strong>, das bei Kunden immer auf positive Resonanz stößt. Denn: Ein unverzichtbares Hilfsmittel ist ein Kalender in jedem Büro.Veranstaltungen müssen geplant, Termine eingetragen und Urlaubstage festgelegt werden. Der Tischkalender zum Beispiel ist ein nützlicher Hingucker auf jedem Schreibtisch. Er besitzt eine große Werbefläche am Fuß und am Kopf, die vollfarbig bedruckt werden kann.  Auf diesem Weg befinden sich Unternehmen mit Logo und Werbebotschaft jederzeit im Blickfeld des Kunden. Ebenso beim Tischquerkalender. Diese Organisationshilfe liegt stabil auf dem Schreibtisch und bietet jede Menge Platz für Notizen und Termine, aber natürlich auch eine große Werbefläche für ein individuelles Druckmotiv.   Vielfältige Veredelungsmöglichkeiten bietet auch ein Posterkalender , die Kalender-Variante für die Bürowand. Gerade diese großformatigen Wandplaner sind besonders übersichtlich und praktisch. Im Arbeitsalltag reicht ein Blick an die Wand, und die wichtigsten Termine werden innerhalb von kurzer Zeit erfasst. Zudem sind besonders diese Wandkalender bestens geeignet, um ein Unternehmen mit wirkungsvollen Bildern in Szene zu setzen. Die Organisationstalente können in den Formaten von DIN A1 quer (841 x 594 mm) oder 70 x 100 cm produziert werden. Ein bewährter Klassiker an der Wand ist ebenfalls bei Flyerpilot erhältlich: Der <a href="https://www.flyerpilot.de/kalender-drucken">3-Monats-Kalender</a> mit Datumsschieber. Beliebt und unvewüstlich. Nicht nur Kunden, auch Mitarbeiter freuen sich zur Weihnachtszeit über Kalender dieser Art, als Präsent und als Ausstattung für ihre Büros. Unternehmen können das eigene Image mit diesen individuellen Planern also zugleich nach außen und innen stärken.</p>
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		<item>
		<title>Samsung gegen Apple- Unboxing aus der Vergangeheit</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/samsung-gegen-apple</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jan 2018 15:08:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
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		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was hat sich eigentlich geänder? Sie konnet damals schon Telefonieren und hatten Apps! In den Anfängen von Apple war das Logo des Unternehmens sechsfarbig. Im Laufe der Zeit hat sich das Unternehmen dem visuellen Understatement verschieben. Hier ein Ausschnitt einer Verpackung des iPad Mini mit Silberfolienprägung.  Digital-Gadgets und analoge Marketingaspekte Die Welt, wie wir sie &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/samsung-gegen-apple" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Samsung gegen Apple- Unboxing aus der Vergangeheit“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4217 aligncenter" title="applelogo_corporatedesign" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/applelogo_corporatedesign.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<h2>Was hat sich eigentlich geänder? Sie konnet damals schon Telefonieren und hatten Apps!</h2>
<p><em>In den Anfängen von Apple war das Logo des Unternehmens sechsfarbig. Im Laufe der Zeit hat sich das Unternehmen dem visuellen Understatement verschieben. Hier ein Ausschnitt einer Verpackung des iPad Mini mit Silberfolienprägung. </em><span id="more-4216"></span></p>
<h2>Digital-Gadgets und analoge Marketingaspekte</h2>
<p>Die Welt, wie wir sie kannten, wir zunehmend virtualisiert. Das heißt, Vorgänge der realen Welt finden ihr Abbild in der digitalen Welt des Internet und seiner Hardware-Gadgets. Im Zuge dieses funktionalen Umbaus, der Prozessen ihre Materialität nimmt, z.B. in Form des papierlosen Büros, wurde viel über das Ende des gedruckten Buches und allgemeiner über „The End of Print“ philosophiert. Und doch gewinnt man den Eindruck, dass es gegenläufige Tendenzen gibt. Als wenn sich die reale, analoge Welt Nischen suchen würde, in denen sie ganz besonders analog ist. Dabei kann man feststellen, dass die digitale Welt auch wieder auf diese Nischen zurückgreift und dass eine interessante Synthese am Ende steht. Gut kann man das am Beispiel gedruckter Verpackungen sehen, die ihre technische High-End-Produkte analog beflügeln.</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4218 aligncenter" title="geldscheindesign_papierqualitaet" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/geldscheindesign_papierqualitaet.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Wir leben in der Welt der digitalen Zahlungsmittel – und doch wird weltweit mehr Geld auf Papier gedruckt als je zuvor. Warum? </em></p>
<h2>Papiergeld als Indikator für die Wichtigkeit des Gedruckten</h2>
<p>Ein erster Hinweis auf diesen grundlegenden Umstand, dass die virtuell-digitale Welt des Internets nicht unbedingt nur alten Berufsständen den Teppich unter den Füßen wegzieht, ist unser aller Papiergeld. Denn obwohl auch Bezahlvorgänge zunehmend virtualisiert wurden, Kreditkarten und Geldkarten zum Bezahlstandard geworden sind, gibt es dennoch Geldscheine. Gedruckte Geldscheine haben in Volkswirtschaften auch eine geldpolitische Dimension. Es wäre denkbar, dass es eines Tages gar kein gedrucktes Geld mehr gibt. Aber bis dahin zeigen sich die Staaten real und symbolisch mit papiernem Geld, dass in einer Kopplung aus sehr alten Druckverfahren (Stahlstich-Tiefdruck und Wasserzeichen, <a title="Linienmuster" href="http://print24.com/de/blog/2013/06/wertpapier-und-geldschein-design-guilloche-linienmuster-als-dekoratives-element-in-der-gestaltung/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Guilloche-Muster</a>) und innovativen Druckverfahren (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/OVI_(Druck)">variable Druckfarbe</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hologramm">Hologramme</a> bzw. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kinegramm_%28Sicherheitstechnik%29">Kinegramme</a>, und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fluoreszenz">fluoreszierende</a> bzw. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phosphoreszenz">phosphoreszierende</a> Muster) materiell vorhandenes Geld für die Finanzsysteme die Grundlage darstellt.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4219" title="iphone3g_apple_verpackung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/iphone3g_apple_verpackung.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>2007 wurde die erste </em><em>iPhone-</em><em>Generation vorgestellt. Hier ist die Verpackung der dritten Generation zu sehen, das iPhone 3GS aus 2009. Ein Abbild des Gerätes wurde vierfarbig auf die Außenhülle gedruckt, was aufgrund des damalig völlig neuartigen dreidimensional anmutenden Interface-Designs Aufmerksamkeit erregte. Zudem war das Foto blind geprägt, der Offset-Druck des Smartphones wirkte also erhaben und selbst dreidimensional.</em></p>
<h2>Siegeszug des Smartphones</h2>
<p>Man kann nicht daran vorbei, dass sich die Welt seit der flächendeckenden Computerisierung permanent und schnell umbaut. Eine zentrale Funktion hat dabei der mobile Taschencomputer bekommen – das Smartphone. Seit Apple 2007 sein iPhone vorgestellt hatte, rückte das Smartphone aus dem Stand heraus ins Zentrum der digital-mobilen Revolution. Sie wurde mit den Tablets – oder im Falle sehr großer Handys mit Stifteingabe, mit den „Smartlets“ oder „Phablets“ – sowie mit „Google Glasses“ und Samsungs Smartwatch „Galaxy Gear“<strong>  </strong>fortgeführt. Dabei geht es nicht nur darum, was man damit machen kann, es ging vor allem darum, wann und wo man es machen konnte – nämlich im Prinzip jederzeit und überall. Musik hören, fotografieren, Videos drehen oder anschauen, zeichnen, Memos aufnehmen und natürlich kommunizieren, per Telefon, Text- oder Videochat. Ein ganzes Büro, eine Unterhaltungsfabrik und ein Kommunikationszentrum, das in eine Hosentasche passt.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4220" title="iphone_schwarzes_produktdesign" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/iphone_schwarzes_produktdesign.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Die Produktverpackung des iPhone 3GS zeigte, was innen war. Später, als immer mehr Konkurrenten leistungsfähige Smartphones auf den Markt brachten, war die für ein Handy neuartige Benutzerführung kein Alleinstellungsmerkmal mehr.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4221" title="smartphone_verpackung_3gs" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/smartphone_verpackung_3gs.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Oben: Das iPhone zeigte Präsenz: Diese Produktverpackung kam unübersehbar wie ein Ziegel daher. In späteren Zeiten lernte man, die Geräte immer platzsparender zu verpacken.</em></p>
<h2>Als die digitale Welt der analogen Welt die Hand reichte</h2>
<p>Eingeleitet hatte den Smartphone-Trend eigentlich das BlackBerry-Handy, das aber mit physikalischer Tastatur daherkam, vor allem Business-Features bot und damals noch über keinen Touchscreen verfügte. Den Ausschlag gab etwas, dessen Tragweite viele – wie zum Beispiel Nokia, der damals weltgrößte Handyhersteller – nicht vorausgesehen hatten: Per Gestensteuerung und berührungsempfindlichen Bildschirm wurde das Virtuelle plötzlich handfest.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4222" title="iphone4s_iphone3gs" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/iphone4s_iphone3gs.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Vergleicht man die Verpackungen des iPhone 3GS von 2009 mit dem iPhone 4S aus 2011, so ist der Unterschied augenfällig: Die visuelle Schwere und Dominanz des iPhone 3GS sind Unterstatement und Zurückhaltung gewichen. Apple war inzwischen erst durch den Erfolg des iPod, dann durch den des iPhone auf dem Weg zum Multi-Milliarden-Unternehmnen und hatte deutliche Signale nicht mehr nötig – sein sagenhafter Erfolg sprach für sich und hatte keine auffällige visuelle Erläuterung mehr nötig.</em></p>
<h2>Smartphone-Revolution: der mobile Mini-Computer und das Ende des Gedruckten?</h2>
<p>Ein neues Auto? In den Urlaub fahren? – Seit dem iPhone war das plötzlich „oldschool“, was zählte, war nur noch das neuste Smartphone. Der mobil-multimediale Minicomputer schien mit seiner Kommunikationsgewalt tatsächlich das „End of Print“ einzuläuten, schien das „papierlose Büro“ weiter zu befördern. Tatsächlich: Wer schreibt heute noch persönliche Briefe per Hand? Rechnungen sind zum PDF-Anhang einer E-Mail geworden. Überhaupt scheint die Wertigkeit von Massen-Drucksachen Schnee von gestern, wo doch Onlinedruckereien ein ganz neues, verbraucherfreundlicheres Preisgefüge eingeführt haben: hochwertige aber standardisierte <a href="https://www.flyerpilot.de/drucksachen">Drucksachen</a> zu Schleuderpreisen. Vielerorts wurde das Ende der verschiedenen analogen Massenmedien apostrophiert und als Diskussionsgegenstand von Fachleuten aus der Druckbranche schaudernd gedreht und gewendet.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4223" title="iphone4_verpackungsdesign" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/iphone4_verpackungsdesign.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Oben: Auch die Verpackung des iPhone 4S aus 2011 bildet das Produkt ab. Doch nun ist es nicht mehr vollständig abgebildet, sondern angeschnitten, und es ist, wie auch heute die iPad-Produktverpackungen dies tun, in die Dimension gedreht, damit man Material, Flachheit und Bedienelemente sehen kann. Das User-Interface vieler Handys bewegt sich inzwischen auf einem vergleichbaren Niveau. Was Material und Verarbeitung anbelangt, ist Apple immer noch mit an der Spitze.</em></p>
<h2>Wer die Wahl hat…: eBook oder gedrucktes Buch?</h2>
<p>Dem iPhone und später dem iPad war Erfolg beschieden, weil Apple seine Hardware sehr eng mit seinen Diensten koppelte. Dazu zählt nicht nur die Musik-Bibliothek „iTunes“, sondern man kann digitale Zeitschriften kaufen oder abonnieren oder eBooks herunterladen. Das ist schon ein schlüssiges Gegenmodell zur real existierenden Welt mit Zeitschriften, die man durchblättern kann und zu Büchern mit Eselsohren.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4224" title="verpackungsdesign_ipod" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/verpackungsdesign_ipod.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Auch den iPod Classic gab es in einer visuell „schweren“ Verpackung, die von oben und seitlich das Produkt sachlich abbildete. Der iPod war der erste Schritt in die Richtung der Virtualisierung von Musik und damit nicht nur ein technisches Gerät, ein Image-Träger mit dem Nimbus der Innovation, sondern auch eine Schlüsselapplikation einer sich umwälzenden Kultur.</em></p>
<h2>Totgesagte leben länger: Als Analoges zu neuen Ehren kam</h2>
<p>Andererseits: Nachdem ein Medium wie die „Langspielplatte“ (LP) ihren Geist aufgegeben hatte, war sie plötzlich wiedergekehrt. Nicht etwa wie ein lebender Toter, als der sie zwischendurch erschien, sondern zunächst als kleines Nischenprodukt für scratchende DJs. Sie wurde völlig neu geboren als analoges Liebhaberstück, vor allem in Form von aufwendigen Sondereditionen: im Schmuck-Schuber, mit beigelegtem Booklet, Comicheft oder sogar ganzen Büchern – und in einem hochwertigen produktionstechnischen Umfeld, sodass man zu dem Schluss kommen könnte: Soviel toll Gedrucktes in Form von UV-lackierten Booklets, aufwendig kaschierten Pappboxen gab es noch nie – allerdings zu hohen Preisen in kleinen Auflagen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4225" title="ipod_shuffle" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/ipod_shuffle.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Der iPod-Shuffle: ein kleines Etwas, das ganze Musikbibliotheken beherbergen kann. Apple hatte in seinem </em><em>Produktdesign</em><em> immer wieder Akzente mit transparentem bzw. </em><em>transluzentem Design</em><em> gesetzt. Der iPod shuffle kommt hier in einer transparenten Plexiplasverpackung daher, das aktuelle iPhone auch wieder. Das wirkt fast so wertig wie ein Schmuckstück.</em></p>
<h2>Eine Renaissance für die Vinyl-LP: Wie Phönix aus der Asche</h2>
<p>Eigentlich könnte man diesen Neustart neben dem Erstarken der Wertigkeit des Mediums „Vinyl-LP“ auch „The Start of Print“ nennen. Die LP als durch und durch analoges Medium hat sich gesundgeschrumpft und bedient nun keinen Massenmarkt mehr, sondern Liebhabernischen. Dies basiert auf zwei Umständen:</p>
<ul>
<li>Käufer hätten gerne das, was kein anderer hat. Immer wenn etwas den Markt durchdrungen hat und es jeder hat, verliert es tendenziell seine Spannung. Verknappung schafft Anreize, permanente Verfügbarkeit langweilt. Man kann sich an der Analogtechnik wieder so richtig freuen, weil die kaum einer mehr hat oder kennt. Und die papiernen Drucksachen helfen dabei, diese neue alte Leidenschaft zu zelebrieren.</li>
<li>Zum anderen sehnt sich der Käufer bei allen Vorteilen von Virtualität und Digitalität immer mal wieder nach etwas Handfestem, etwas Materiellem, das man anfassen und haptisch spüren kann. Wenn Musik nur noch in Form von unsichtbaren MP3-Dateien zu hören ist, dann hält man gerne eine materiell vorhandene LP oder CD in Händen, weil man die anfassen und berühren kann. Das berührt mitunter und vermittelt zudem das gute Gefühl, dass sie einem gehört. Angesichts mancher Cloudmusik-Abonnement-Modelle  – bei denen zwar das Anhören, also die Nutzung, gewünscht ist, nicht aber der Besitz – ein Vorteil.</li>
</ul>
<p>An der analogen Musik, die von der virtuellen Musik abgelöst wird, um dann unter anderen Vorzeichen analog zurückzukehren, kann sich auch die Druckbranche ein Beispiel nehmen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4226" title="ipad_mini_verpackung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/ipad_mini_verpackung.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Auch für das iPad mini ist weniger mehr. Das Produkt zeigt auf seiner Abbildung weniger von seiner Oberfläche und mehr davon, wie dünn es ist. Das Tablet löst dabei mehr und mehr den heimischen Desktop-PC und auch den klassischen Laptop ab, deren Verkaufszahlen rückläufig sind oder stagnieren.</em></p>
<h2>Die taktil-haptischen Reize des Papiers sprechen menschliche Sinne an</h2>
<p>Die Generationen an Grafik-Designern, die im vordigitalen Zeitalter Satzfahnen im Fotosatz verarbeitet haben, wissen, dass die Erstellung von papiernen Druckvorlagen, bei denen geklebt, geschnitten, gekratzt und retuschiert wurde, etwas anderes ist als die Arbeit am Bildschirm – weil bei der Arbeit, bei der man seine Hände benutzt, auch die Sinne angesprochen werden. Der taktil-haptische Sinn, also der Tastsinn, basiert im wörtlichen Sinne auf Fingerspitzengefühl. Tatsächlich konzentriert sich in den Fingerkuppen einer menschlichen Hand die größte Ansammlung an Nervenzellen im menschlichen Körper überhaupt. Wer diesen Tastsinn schult, ist in der Lage, feinmotorische Bewegungen auszuführen, also z.B. mit einer Schere oder einem Messer Modelle für später produktionstechnisch gestanzte Drucksachen zuzuschneiden, die beim Kunden vorgestellt werden. Die Sensomotorik vermittelt dem Menschen darüber hinaus auch einen Teil seines Weltbildes. Das Analoge in der Welt ist also nicht in allen Bereichen so einfach zu virtualisieren. Das gilt insbesondere für einen Käufer, der das von ihm gewünschte Produkt in seiner Verpackung sieht.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4227" title="apple_produktverpackungen" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/apple_produktverpackungen.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Links die zweite Generation der iPad-mini-Produktverpackung, rechts die erste, die noch reduzierter war.</em></p>
<h2>Real Vorhandenes gegen die Virtualisierung? Papieroberflächen oder Touchscreens?</h2>
<p>Der Touchscreen des drucksensitiven Bildschirms hat diese Feinmotorik auf eine neue Probe gestellt. Aber dennoch ist es etwas anderes, die Oberflächenstruktur eines Blattes Papiers zu fühlen, mit dem Finger über die Kante eines Papierbogens zu streichen oder einen Bildschirm über die kapazitiven Ströme der Hautspannung zu steuern. Papier ist Materie, etwas real Vorhandenes, das Informationen transportiert. Eine Festplatte mit Tausenden Fotos kann einem Magneten zu nahe gekommen oder vom Tisch gefallen sein und alle Daten können dann fort sein. Ein Buch, mit dem man das gleiche machen würde, behält seinen Inhalt. So gesehen ist die reale Welt weniger flüchtig und viel zuverlässiger als die digitale. Die Digitalität ist Voraussetzung für die Virtualisierung, die Prozesse der realen Welt auf den Bildschirm bringt.</p>
<h2>Verpackungsdesign und Verpackungsproduktion manifestieren das Image</h2>
<p>Gestalter, Designer und Werbestrategen nutzen den Umstand aus, dass Verpackung Image schafft. Der Kern ihrer Arbeit in der Markenartikelindustrie ist es, ein Image zu erzeugen. Dieses Image existiert aber auch nur „virtuell“ in den Köpfen der Käufer und basiert auf einer Mischung aus Wahrnehmung und Vorstellung. Parfümhersteller wissen, dass ihr Glasflakon sehr wichtig ist für den Verkaufserfolg, er ist in der Regel sogar teurer ist als sein Parfüm-Inhalt. Diese Glasflaschen stecken in Pappverpackungen, deren Druck mit zu dem Aufwendigsten gehört, was man massenhaft druckt: Da wird kaschiert, blindgeprägt, heißfoliengeprägt oder kaltfoliengeprägt, gestanzt und fast immer lackiert – und nebenbei auch ganz normal gedruckt. All dies vermittelt dem Konsumenten eine Botschaft über Beschaffenheit und Wertigkeit des Produktes.</p>
<h2>Das Image als virtuelle Größe</h2>
<p>Produkt-Verpackung ist ein Element im Kommunikations-Mix, weil die Werbepsychologie ja weiß, dass die Verpackung mit darüber entscheidet, was gekauft wird und was nicht. Die Verpackung wertet das Produkt auf. Sie wird im Regelfall auf Karton gedruckt, sofern nicht besondere Verpackungen aus Kunststoff oder Metall zum Einsatz kommen.</p>
<h2>End of Print, das „Papierlose Büro“ und der virtuelle Medienkonsum</h2>
<p>Die virtuelle Welt als Simulation kann einen Teil der echten Welt ersetzen: siehe „Papierloses Büro“, wo der virtuelle Papierkorb auf dem Schreibtisch mehr Spaß macht als der in der echten Welt, unter anderem, weil man ihn nie real in zum Ausleeren zur Mülltonne bringen muss. Papier oder Karton als Grundmaterial von Drucksachen ist etwas zum Anfassen und Festhalten. Drucksachen werden bleiben und werden – strategisch gezielt punktgenau eingesetzt – sogar noch wichtiger. Weil ihr reales Vorhandensein in einer zunehmend virtualisierten Welt einen Wert an sich darstellt und darüber hinaus ästhetische und über die Sinne wahrnehmbare Signale sendet. Auch Unternehmen wie Apple setzen Drucksachen in ihrem Kommunikationsmix strategisch wohl überlegt ein.</p>
<h2>Weniger ist mehr bei der Markenbotschaft</h2>
<p>Apple hat im Laufe seiner Unternehmensgeschichte diverse Design-Trends aufgegriffen und mit angestoßen. Dazu zählen transparentes oder metallenes Produktdesign und im Wechselspiel immer wieder der Einsatz poppiger Farben wie bei den ersten iMacs oder den MacBooks, die aus farbigem Kunststoff bestanden. Zentral war fast immer ein grundlegender Purismus, der bis heute ein „Weniger ist mehr“ visuell umsetzt. Apple-Produkte und ihre Kommunikation sollen auf ihre Essenz und Einfachheit reduziert werden, damit sich ihre Funktion sofort erschließt. So ist Apple 1984 mit dem Desktoppublishing in der Computerwelt berühmt geworden und so wurden auch alle „i“-Produkte zum Erfolg. Angefangen beim Namen „iPhone“, „iBook“, „iPod“, iPad“ oder „iMac“ bis hin zum offenen, klaren und übersichtlichen Grafik-Design strebt alles bei Apple nach Einfachheit und Übersichtlichkeit. Natürlich bezieht sich das auch auf das Interfacedesign.</p>
<h2>Dreidimensional anmutende App-Icons bei Apple</h2>
<p>Als Apple jedoch das iPhone eingeführt hat, war das Icon-Design in einer dreidimensionalen Anmutung gestaltet, als wollte man die Sensation der digitalen Möglichkeiten mit dem Look &amp; Feel der realen Welt kreuzen. iOS7 ist wieder dem Zeitgeist Rechnung tragend dem „Flat-Design“ verhaftet und dementsprechend stilisierter. Die ersten Verpackungen des Apple Macintosh waren 1984 mit großen weißen Flächen, stilisierten Illustrationen und fotografischen Freistellern dominiert. An dieser visuellen Klarheit hat man bis heute festgehalten.</p>
<h2>Wertige Materialien im Apple-Produktdesign</h2>
<p>Apple ist vom Nischenanbieter für Computer für die grafische Industrie, für Werber und Kreative und alle, die etwas ganz Besonderes wollten, zum Massenlieferanten des digitalen Lifestyle avanciert. An seiner Produktqualität, die immer an wertigen Materialien festhielt und seiner damit einhergehenden Hochpreispolitik hat sich indes nichts geändert. Das iPhone ist eines der wenigen Handys, das einen Metall-Rahmen hat, auch Gadgets wie das iPad oder die Apple-Laptops glänzen mit Materialeigenschaften, die man fühlt, wenn man das Gerät in der Hand hält. Die aktuellen MacBooks sind jeweils aus einem Aluminium-Block gefräst. Die Belastbarkeit der Geräte ist fast schon sprichwörtlich geworden.</p>
<p>Apple ist seit der Einführung seiner Unterhaltungselektronik-Produkte mit 185 Milliarden US-Dollar zur wertvollsten Marke der Welt geworden, außerdem seit letztem Jahr auch zum wertvollsten Unternehmen, sein Umsatz lag im Geschäftsjahr 2013 bei fast 171 Milliarden US-Dollar. Erfolg spricht für sich selbst und zieht die Käufer an.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4228" title="ipad_mini_galaxy_note3" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/ipad_mini_galaxy_note3.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Im Vergleich: die Verpackung des aktuellen iPad Mini von Apple als kleinem Tablet und die Verpackung des Galaxy Note 3 von Samsung als großem Handy mit integrierter Stifteingabe. Schon auf den ersten Blick werden die unterschiedlichen Strategien deutlich: Apple als äußerst ertragreicher Premium-Marktführer lässt sein Produkt für sich sprechen. Samsung signalisiert Wertigkeit durch die (gedruckte) Simulation einer Holzoberfläche, um weiter in den Premiummarkt vorzudringen und vom „Plastik-Image“ wegzukommen.</em></p>
<h2>Samsung gegen Apple: Konkurrenz auch im Kommunikationsdesign</h2>
<p>Die Welt könnte für Apple rosarot sein, wenn da nicht das konkurrierende Betriebssystem Android wäre, das eng mit der Google-Software-Welt verknüpft ist und hardwaremäßig von Samsung dominiert wird. Apple hat am Markt für die Smartphones eine dominierende Vormachtstellung und Innovationsführerschaft innegehabt. Kaum ein Konkurrent wusste ein Rezept dagegen. Inzwischen hat Samsung Apple – was den Umsatz und die Stückzahlen verkaufter Smartphones anbelangt – erst eingeholt und dann überholt. Samsung ist das Unternehmen, das im Hinblick auf alle anderen Android-Smartphone-Hersteller den wesentlichen Profit für sich herausholt.</p>
<p>Während Apple lange Zeit die „Ein-Produkt-Strategie“ mit seinem iPhone realisierte, also nur ein Modell im Angebot hatte, hat Samsung eine kaum noch überschaubare Fülle an kleinen und großen Smartphones in den Markt gedrückt. Apple hat reagiert, indem es ältere iPhone-Modelle weiter produziert und günstiger angeboten hat. Samsung-Smartphones sind in der Regel aus Kunststoff und damit was die verarbeiteten Materialien anbelangt weniger wertig. Abgesehen davon gelten für Apple die leistungsfähigen Modelle der Samsung Galaxy-Klasse vom Design her als Produkt-Klon des iPhones, Ähnliches hat auch bei den Tablets zu Patent-Streitigkeiten vor den Gerichten geführt.</p>
<p>Samsung ist ein Mischkonzern, der 2012 einen Umsatz von 247,5 Mrd. US-Dollar erwirtschaftet hat. Die Electronik-Sparte des Konzern ist allerdings mit etwa 143 Milliarden US-Dollar deutlich kleiner als Apple, zumal ein wesentlicher Teil des Umsatzes mit Hardware-Produktion generiert wird. Man sieht aber allein an den Zahlen und auch an der Strategie, für jedes Bedürfnis ein Smartphone zu produzieren, dass Samsung ein sehr ernst zu nehmender und weiter aufholender Konkurrent am Markt ist.</p>
<h2>Papier, das Zünglein an der Waage</h2>
<p>Zwischen Apple und den Android-Smartphones und Android-Tablets ist ein Wettlauf entstanden, bei dem immer neue Features das Produkt weiterentwickeln. Aber die High-End-Handys nähern sich, was ihren Funktionsumfang anbelangt, immer mehr einander an. Seit Langem wird aber in der Fachpresse kritisiert, dass es kein Android-Handy gäbe, das von den Materialien her ähnlich wertig produziert sei wie das iPhone. Inzwischen hat sich das etwas relativiert, Hersteller wie HTC, oder Samsung haben die ersten Smartphones mit Metallgehäuse im Angebot.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4229" title="logo_apple_design" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/logo_apple_design.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Das Logo auf der ersten iPad-mini-Verpackung war in schlichtem Grau gedruckt. Es war keine Abbildung auf der Verpackung zu sehen, sondern nur Typografie. Die zweite Verpackungsgeneration kam mit einem foliengeprägten silbernen Logo und einer Produktabbildung daher. Das unterstrich die Prämium-Ausrichtung im Tablet-Markt und visualisierte die Produkteigenschaften.</em></p>
<h2>Veredelung als visuelles i-Tüpfelchen</h2>
<p>Wie fast überall steckt das Produkt, wenn der Kunde es erhält, in einer gedruckten Verpackung. Bei der Produkt-Verpackung ging Samsung in der Vergangenheit ähnliche Wege wie Apple. Dabei hat Apple bisher unterschiedliche Mittel eingesetzt. Besondere Veredlungen, ob Prägung bzw. Folienprägung, Kaschierung oder Lackierung setzen oft nur einen Akzent. So sind die aktuellen Verpackungen mit einem kleinen silberfoliengeprägten Apple-Logo versehen – das sieht man wie nebenbei an der Seite des Kartons schimmern. Das ist Understatement pur.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4230" title="samsung_holzimitat" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/samsung_holzimitat.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Während Apple dem Minimalismus, der visuellen Reduktion, verhaftet ist, imitiert Samsung mit seiner aktuellen Verpackungslinie den Werkstoff Holz. Diese Strategie der visuellen Mimikry nennt man </em><em>„Skeuomorphismus“.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4231" title="galaxy_note3_sojafarbe" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/galaxy_note3_sojafarbe.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Oben: Deckel und Boden berühren sich nicht, sondern werden durch einen schwarzen Abstand wirkungsvoll separiert. Die Verpackung ist mit nachhaltiger </em><em>Soja-Farbe</em><em> gedruckt, was auf der Produktverpackung auch kommuniziert wird </em>– <em>ein weiterer Baustein im Image der „natürlichen“ Hochwertigkeit. Konventionelle Druckfarben verwenden als Bindemittel Mineralöl, ökologisch ausgerichtete Druckfarben nutzen </em><em>Pflanzenöl-Fettsäuren,</em><em> neben Soja sind das zum Beispiel Leinöl und Rizinusöl.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4232" title="galaxy_note3_verpackung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/galaxy_note3_verpackung.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Oben: Da das Samsung Galaxy Note 3 groß ist und Verpackungen so klein wie möglich sein sollen </em>– <em>auch um Transport- und Lagerkosten zu minimieren </em>– <em>passt das Smartphone ganz exakt in seine Verpackung.</em></p>
<h2>Wie hat Samsung auf die Vormachtsstellung Apples und seinen Erfolg reagiert?</h2>
<p>Die alten Galaxy-S-Verpackungen sahen ähnlich aus wie die Apple-Verpackungen. Die des ersten Galaxy-Modelles war einfarbig schwarz und nur mit dem Galaxy-Logo bedruckt. Sieht man sich das aktuellste Smartphone Galaxy Note 3 an, das ein Smartphone mit Stifteingabe ist – auch genannt „Smartlet“ (Wortmischung aus „Smartphone“ und „Tablet) oder „Phablet“ (Wortmischung aus „Phone“ und „Tablet) – hat sich sowohl am Produkt als auch am Verpackungsdesign einiges geändert, und beides korrespondiert miteinander.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Bei der hochgradigen Designorientierung von Apple muss natürlich auch die Produktbeschriftung minimalistisch und ohne Schnickschnack gestaltet und produziert sein. Auf der metallen Rückseite des iPad mini befindet sich ein farbloses Logo, das per Siebdruck glänzend transparent auf die matte Rückseite gedruckt ist. Gleiches gilt für den Schriftzug „iPad“ darunter.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4237" title="samsung_galaxy_S2" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/samsung_galaxy_S2.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Das Samsung Galaxy S2 mit hochglänzendem Rücken aus Kunststoff ahmt eine Carbonfaser-Struktur nach. Der Kunststoff ist äußerst dünn aber auch sehr haltbar. </em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4238" title="galaxy_note3_rueckseite" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/galaxy_note3_rueckseite.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Das aktuelle Galaxy Note 3 hat eine Rückseite, die echtem Leder zum Verwechseln ähnlich sieht, obwohl sie ebenfalls aus verblüffend dünnem Kunststoff besteht. Aber optisch wird das Smartphone damit aufgewertet.</em></p>
<h2>Samsung gegen Apple mit Verpackungsdesign als Imagefaktor</h2>
<p>Während Apple visuell bei seinen Produktverpackungen auf Stil, Understatement und Zurückhaltung setzt, hat Samsung zunächst einmal sein Produktkonzept verändert. Auf die anhaltende Kritik, dass auch seine High-End-Handys aus zu billigem Kunststoff hergestellt sind, hat Samsung beim Groß-Smartphone Galaxy Note3 auf einen Kunstlederrücken gesetzt, der wertig wirkt. Wer erfolgreich einen Markt besetzen will bzw. in ihn eindringen will, wie dies Samsung nach Apples Erfolg getan hat, muss seine Nische suchen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4239" title="samsung_galaxy_nexus" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/samsung_galaxy_nexus.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Das Google-Handy „Galaxy Nexus“, von Samsung produziert, lehnte sich noch stark an Apples Produkt-Verpackung an. (Vergleiche oben: iPod-Verpackung). Die Abbildung des Smartphones ist mit hochglänzendem UV-Lack beschichtet und erzeugt so einen leicht dreidimensionalen Eindruck.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4240" title="schachteldesign_nexus_samsung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/schachteldesign_nexus_samsung.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Innen setzte die Verpackung des </em><em>„Galaxy Nexus“</em><em> reduzierte Farbakzente. Die „Nexus“-Reihe ist ein von Google initiierter Handy-Typ, der in Kooperation mit immer neuen Partnern realisiert wird, neben Samsung bisher LG, Asus und HTC. Die Nexus-Reihe bietet „Google pur“, da die Benutzeroberfläche von den Herstellern nicht modifiziert werden darf. Die Googledienste sind tief implementiert und die Vorstellung des aktuellen Nexus-Gerätes führt gleichzeitig die neuste Android-Version ein, die auf diesen Geräten auch Updates erhalten kann.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4241" title="design_ipadmini_infomaterial" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/design_ipadmini_infomaterial.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Dazu im Vergleich das Innere der iPad-mini-Verpackung, in der ein kleines Mäppchen zu sehen ist, das weitere Informationen enthält.</em></p>
<h2>Gestaltungselement Papier: Die Kunst der schönen Verpackung macht den Unterschied</h2>
<p>Apple hat allerdings seine High-End-Positionierung so gut besetzt, dass Samsung lange Zeit nach einer eigenen Positionierung suchen musste. Inzwischen geht Samsung einen ganz anderen Weg als Apple. Auffällig ist hier, dass die Galaxy-Note3-Verpackung Holz imitiert und dass der Rücken des Smartphones Leder imitiert. Das sind natürliche Materialien. Samsung will sein Produkt dadurch aufwerten. Ob dies gelingt, ist die Frage. Es ist aber in seiner Entwicklung als Antwort zu betrachten, einen eigenen marketingorientierten Weg hin zu mehr Wertigkeit zu gehen und so im Wettstreit mit Apple Marktanteile dazu zu gewinnen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4242" title="samsung_galaxy_note3_verpackung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/samsung_galaxy_note3_verpackung.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Die Galaxy-Note-3-Verpackung von Samsung sieht auch innen umweltschonend aus.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4243" title="samsung_produktdesign" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/samsung_produktdesign.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Sie beherbergt durch ausgeklügelte Falttechnik das Zubehör sehr platzsparend.</em></p>
<h2>Digitale Gadgets brauchen analoges Papier für das Verpackungsdesign</h2>
<p>Die Verpackung (Holzimitat aus bedrucktem Papier, das auf den Karton kaschiert wurde) und das Produktdesign (obligatorische Glasfront, Metallrahmen, Lederrücken) gehen weg vom Kunststoff-Image. Man hört dieser Tage, dass Samsung an einem Smartphone mit Metallcorpus arbeitet. Samsung hat für sich in Opposition zu Apple das Nachdenken über andere Materialien entdeckt und ist nun in der Erprobungsphase, wie es sein Image ändern kann. Das Mittel der Stunde sind neben dem Produktdesign auch Drucksachen, die das Image zementieren. Denn anstatt das Handy tatsächlich in eine vergleichsweise teure echte Holzverpackung zu stecken, imitiert die gedruckte Variante die Wertigkeit. Dennoch ist es innerhalb einer Marketingüberlegung der folgerichtige Schritt. Vermutlich wird man im Nachhinein sehen können, dass dies ein Übergang war, weg vom Billigimage bezüglich des Materials.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4244" title="samsung_informationsmaterial" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/samsung_informationsmaterial.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Die miniaturisierten beigelegten Informationsmaterialien zum Galaxy Note 3 kommen auf braunem Umweltpapier noch ökologischer daher.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4245" title="samsung_galaxy_gebrauchsanweisung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/samsung_galaxy_gebrauchsanweisung.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Die Drucksachen werden durch eine Banderole zusammengehalten.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4246" title="smartphone_zubehoer" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/smartphone_zubehoer.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Die Minidrucksachen bieten auf dem Platz etwas größer als der einer Visitenkarten alles Kleingedruckte.</em></p>
<h2>Produkt-Turnaround bei Apple: Seit Neustem auch Kunststoffhandys</h2>
<p>Witzigerweise hat Apple parallel dazu aktuell zum ersten Mal mit dem iPhone 5c ein Smartphone mit Kunststoffbody auf den Markt gebracht. Die Verkaufszahlen bleiben aber bisher hinter den Erwartungen zurück. Materialität und Verpackung sind ein wichtiges Instrument, um eine Botschaft zu transportieren: Samsung will Smartphones, die ein hochwertigeres Image haben. Funktional ist das längst gelungen, nun muss das Produktdesign geändert werden. Bei der Transformation des Images hilft die Verpackung unterstützend. Sie sendet sogar auf den ersten Blick noch klarere Signale als das Produkt selbst. Die Umweltorientierung beim Verpackungsdesign und der Verpackungsproduktion trägt sicherlich auch dem Umstand Rechnung, dass die nicht umweltgerechten Produktionsmethoden bei Samsung in der Vergangenheit ebenfalls für negative Schlagzeilen gesorgt haben.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4247" title="ipad_mini_garantie" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/ipad_mini_garantie.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Apple setzt im Gegensatz dazu keine Banderole ein und kehrt auch seine Umweltorientierung nicht heraus. Es hat ein kleines bis eine Zeile auf der Rückseite unbedrucktes Mäppchen beigelegt, das die nötigsten Minidrucksachen enthält.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4248" title="ipad_infopapier" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/ipad_infopapier.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Selbst bei solchen Beiläufigkeiten zeigt Apple Sinn für Qualität im Detail: Die Minimappe bündelt seine inliegenden Drucksachen gut mit einer formatfüllenden Innenlasche.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4249" title="ipad_apple_garantie" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/ipad_apple_garantie.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Die geöffnete Mini-Mappe zum iPad mini.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4250" title="grafikdesign_apple" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/grafikdesign_apple.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Die Rückseite des Mäppchens.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4251" title="info,material_apple_california" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/infomaterial_apple_california.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>So sah das Mäppchen beim iPhone 4 aus. Apple hat in seiner Unternehmensgeschichte immer wieder zwischen Weiß, Schwarz und punktueller Farbigkeit gewechselt.</em></p>
<h2>The End of Print: Der Beginn einer neuen Drucksachenkultur</h2>
<p>Soviel zum Stichwort „End of Print“. Gedrucktes, ganz besonders wenn es um Verpackungsgestaltung geht, transportiert Botschaften nachhaltig und nicht so flüchtig wie die virtuell-audiovisuelle Medien-Welt. Gedruckte Verpackungen werden dabei wohl nie ersetzbar sein.</p>
<p>Ob der Trailer im Radio, der Werbeclip im Fernsehen oder die Bannerwerbung im Web: Manches rauscht vorbei und ist sehr schnell nicht mehr im Focus der Wahrnehmung. Gedrucktes ist manifest und gibt Orientierung. Davon können die Marketingfachleute profitieren.</p>
<p>Eine Redewendung sagt „Papier ist geduldig“ und meint damit eigentlich etwas ganz anderes. Hier jedenfalls bedeutet es nachhaltige Kommunikation oder analoge Kommunikation ohne Rauschen. So wie das Produkt, das verkauft werden soll, real vorhanden und über die Sinne erfahrbar ist, so gibt es Bereiche in der Kommunikation, wo Print wichtig bleiben wird und sogar immer wichtiger wird, weil Verpackungsdesign und Produktdesign ein Tandem sind, das im Optimalfall eine nahtlose Synthese eingeht. Die ledernde Rückseite des Galaxy Note 3 und die Holz imitierende Verpackung sind ein kommunikativer Turnaround in Samsungs Marketing, das damit den Konsumenten einen roten Teppich ausrollen will – aber der ist aus Karton.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4252" title="iphone_infomaterial" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/iphone_infomaterial.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Apple-Leporellos zum iPad mini und iPhone.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4253" title="apple_iphone_info" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/01/apple_iphone_info.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><em>Auch die ganz kleinen Drucksachen sind bei Apple liebevoll und professionell gestaltet.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Gehalt eines Kommunikationsdesigners</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/ausbildung/das-gehalt-eines-kommunikationsdesigners</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Aug 2017 15:12:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gutenbergblog.de/?p=4569</guid>

					<description><![CDATA[<p>Den Beruf des Kommunikationsdesigners mit Leidenschaft leben Wer den Beruf des Kommunikationsdesigners auswählt, macht dies aus fester Überzeugung und übt seine Berufung mit größter Leidenschaft aus. Denn das Gehalt eines Kommunikationsdesigners kann kein Entscheidungsmerkmal für diesen hochwertigen Beruf sein. Rund zwei Drittel dieser Kommunikationsdesigner fühlt sich nicht gerecht entlohnt. Wie hoch ist das Kommunikationsdesigner Gehalt? &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/ausbildung/das-gehalt-eines-kommunikationsdesigners" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Das Gehalt eines Kommunikationsdesigners“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-4570" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/03/161H-540x360.jpg" alt="Ein Beitrag zum Gehalt eines Kommunikationsdesigners" width="540" height="360" /></h2>
<h2>Den Beruf des Kommunikationsdesigners mit Leidenschaft leben</h2>
<p>Wer den Beruf des Kommunikationsdesigners auswählt, macht dies aus fester Überzeugung und übt seine Berufung mit größter Leidenschaft aus. Denn das Gehalt eines Kommunikationsdesigners kann kein Entscheidungsmerkmal für diesen hochwertigen Beruf sein. Rund zwei Drittel dieser Kommunikationsdesigner fühlt sich nicht gerecht entlohnt.</p>
<h2>Wie hoch ist das Kommunikationsdesigner Gehalt?</h2>
<p><span id="more-4569"></span><br />
Ungefähr rund 35% der Befragten verfügt über ein Jahreseinkommen von 15.000EUR bis 25.000EUR und das betrifft die Mehrheit dieser Berufsgruppe. Nur circa 2% dieses Berufstandes freuen sich über ein Jahreseinkommen von über 75.000EUR, das sind die Ausnahmeerscheinungen oder Stars dieser Branche. Ungefähr 28% müssen mit einem mageren Jahreseinkommen von unter 15.000EUR auskommen. Dieses Einkommen liegt sogar unter dem Schnitt von Reinigungskräften oder Gebäudereiniger. Im Schnitt arbeiten Kommunikationsdesigner 43 Stunden die Woche. Die Rahmenbedingungen und das Kommunikationsdesigner Gehalt bestätigen, dass sich langfristig nur die kreativsten Köpfe in dieser Branche halten können. Geld ist nicht alles, denn die Befragten sind trotz niedrigem Kommunikationsdesigner Gehalt mit ihrer Berufswahl glücklich.</p>
<h2>Berufsbild des Kommunikationsdesigners</h2>
<p>Für den Beruf des Kommunikationsdesigners gibt es noch folgende Synonyme &#8211; Grafikdesigner, Corporate Designer. Die Grundtätigkeiten liegen in der Entwicklung, Gestaltung und Konzipierung der verbalen und visuellen Umsetzung des, von dem entsprechenden Unternehmen, definierten Kommunikationszieles. Aufgrund der steigenden Bedeutung digitaler Medien, gewinnt die Nachfrage an Kommunikationsdesigner. Es bleibt zu hoffen, dass wenn die Nachfrage nach dieser Berufsgruppe steigt, proportional auch das Kommunikationsdesigner-Gehalt steigt. Die Designer für Kommunikation arbeiten im Verlagswesen, Werbeagenturen, Design Ateliers und in Unternehmen. Am liebsten aber sind sie selbstständig tätig.<strong>Für den Kommunikationsdesigner kommen folgende Berufe in Frage:</strong></p>
<p>&#8211; Fotograf<br />
&#8211; Kreativ Direktor<br />
&#8211; Art Direktor<br />
&#8211; Texter<br />
&#8211; Grafiker<br />
&#8211; Retail- oder Ausstellungsgrafiker<br />
&#8211; Motion Designer<br />
&#8211; Filmregisseure</p>
<h2>Welche Ausbildung benötigt ein guter Kommunikationsdesigner?</h2>
<p>Kunsthochschulen mit einem Abschluss als Bachelor oder Master of Arts bringen hervorragende Diplomdesigner hervor. Ebenso erfolgt eine einschlägige Ausbildung auf Universitäten und Fachhochschulen. Stetige Weiterentwicklung und das Finden von Nischen helfen, das Kommunikationsdesigner-Gehalt steigen zu lassen.</p>
<h2>Hauptaufgaben des Kommunikationsdesigners</h2>
<p>Die Gestaltung und erfolgreiche Umsetzung von definierten Kommunikationszielen in Form von Brands oder Produkten, Werbekampagne oder als Corporate Design für erfolgreiche Unternehmen<br />
&#8211; Die Ideen- und Konzeptentwicklung<br />
&#8211; Der Entwurf, die Visualisierung, das Layout, eine etwaige Präsentation sowie die Überwachung und die Erstellung eines druckfertigen Produktes.<br />
&#8211; Das Reporting an die Geschäftsleitung oder anderen übergeordneten Stellen</p>
<h2>Entwicklungsmöglichkeiten des Kommunikationsdesigners</h2>
<p>Wer sich für eine Berufslaufbahn in Unternehmen entscheidet, der kann eine vordefinierte Karriereplanung verfolgen. Je nach Rahmenbedingungen und Branche eines Unternehmens lässt sich auf diese Art und Weise ein gerecht entlohntes Gehalt verdienen. In der Regel wird die Laufbahn nach dem erfolgreich abgelegten Studium als Junior in kreativen Abteilungen begonnen und endet im Idealfall in der Geschäftsführung Kreation.</p>
<p>Selbstständige Kommunikationsdesigner halten sich nach jüngsten Untersuchungsergebnissen nicht länger als zehn Jahre in dieser Branche. Trotzdem ist ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar. Wer nicht gleich beim ersten Windhauch umfällt, der einen entgegenbläst, kann sich langfristig in der Branche behaupten. Für eine stabile Karriere ist es unerlässlich, wichtige Aufträge zu sichern und sich in der Branche einen Namen zu machen. Je höher der Bekanntheitsgrad, desto höher fällt in der Regel das Kommunikationsdesigner-Gehalt aus. Das impliziert, dass eine gute Selbstmarketingstrategie im diesem kreativen Beruf der Schlüssel zum Erfolg ist.</p>
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		<title>Kunst auf Platte: Die Nordstadtbraut</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/kunst-auf-platte</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Apr 2017 12:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[gestalten]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vinyl gilt eigentlich als veraltet, etwas angestaubt, nur für den Musiknerd oder den DJ mit Anspruch an besonderen Klang. Dennoch kann sich kaum jemand dem Zauber der Schallplatte entziehen, fast jeder hat eigene Erinnerungen an schöne Stunden mit Vinyl. &#160; Das merkt man schnell, wenn man  kurz am Flohmarktstand von Renate Marek stehen bleibt.  Jung &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/kunst-auf-platte" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Kunst auf Platte: Die Nordstadtbraut“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vinyl gilt eigentlich als veraltet, etwas angestaubt, nur für den Musiknerd oder den DJ mit Anspruch an besonderen Klang. Dennoch kann sich kaum jemand dem Zauber der Schallplatte entziehen, fast jeder hat eigene Erinnerungen an schöne Stunden mit Vinyl.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-2992" title="Gutenberg_Druckblog_Nordstadtbraut" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/05/nordstadtbraut-008-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></strong></p>
<p>Das merkt man schnell, wenn man  kurz am Flohmarktstand von Renate Marek stehen bleibt.  Jung und Alt fühlen sich angezogen von ihrer Idee Popart auf alte Schallplatten zu bannen. Während die einen begeistert sind, schütteln andere jedoch den Kopf, die „Kunst auf Platte“ polarisiert am Künstlerufer des Leineflohmarkts. Genau diese Reaktionen will Marek, die ihre Werke unter dem Künstlernamen „Nordstadtbraut“ vertreibt, hervorrufen. „Ich will Kunst für alle Liebhaber machen, deshalb können sich meine Käufer nicht nur das Motiv, sondern auch den Preis für die Platte aussuchen“ erklärt die Nordstadtbraut ihre Philosophie. Nebenbei hilft die 28-jährige auch noch der Umwelt. Bei ihr landen viele alte Plattensammlungen, die sonst einfach in den Müll wandern würden. „Ich bekomme viele Schlagerplatten oder alte Scheiben, die nicht mehr verkauft werden können. Manchmal tut es mir für große Musiker leid, aber irgendwie trage ich ja auch dazu bei, ihr Werk zu erhalten“, schmunzelt Marek.</p>
<p><span id="more-2989"></span><br />
<strong>Idee kam auf einer Australienreise</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-2991" title="Kunst auf Platte_Gutenberg Blog" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/05/boot-boo-hook-062-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></strong><br />
Die Idee für ihre Kunst ist der Nordstadtbraut auf einer Australienreise gekommen. Dort entdeckte sie die Streetart-Kunstwerke der Künstlerin „Syke“ in Sydney. Schon vorher hatte Marek in Holland und Südkorea verschiedene Stile von Streetart fotografiert. Wieder zuhause in Deutschland, fing sie sofort an Schablonen zu entwerfen und einfach mal ein paar Platten zu besprühen, eher aus Spaß. „Die Platten zu verkaufen war eigentlich gar nicht mein Ziel. Irgendwann hat mein Freund die Platten genommen und mit zu einem Flohmarkt nach Hamburg genommen. Allein hätte ich die Initiative wahrscheinlich nie ergriffen“, erzählt die Nordstadtbraut von ihren Anfängen. Doch der Erfolg war riesengroß, nach wenigen Stunden waren alle Platten ausverkauft.</p>
<p><strong>Kreativität spricht sich rum</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-2990" title="Kunst auf Vinyl_Gutenberg Druckblog" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/05/nordstadtbraut-047-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></strong></p>
<p>„Ich musste noch nicht einmal Werbung machen, es lief alles über Mund-zu-Mund Propaganda und inzwischen kann ich davon sogar leben. Für mich ist mit der Kunst ein Traum in Erfüllung gegangen“ strahlt die 28-jährige freie Künstlerin. Ihr Atelier hat sie in einem Kellerraum unter ihrer WG in der hannoverschen Nordstadt eingerichtet. Hier steht sie täglich rund acht Stunden und sprayt ihre Motive auf Vinyl. Die Umrisse der Bilder bereitet sie mit Photoshop vor und schneidet sie als Schablonen mit der Hand aus. Mit der Graffitispraydosen werden die Bilder dann auf das Vinyl gebannt. Die Platten verkauft sie hauptsächlich im Internet. Inzwischen arbeitete sie aber auch für Auftragskunden, die zum Beispiel ihr Hochzeitsfoto oder ein Porträt ihres Kindes auf Vinyl haben wollen. Einen großen Traum hat die Nordstadtbraut trotz des Erfolgs noch: Einmal eine richtig große Ausstellung entwerfen und vielleicht ein Buch über ihre Kunst gestalten.</p>
<p>Oder gleich zu <a href="https://www.flyerpilot.de/plattendruck">Plattendruck</a> für individuelle Drucke</p>
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		<item>
		<title>POS Werbung verändert sich!</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/pos-werbung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 13:12:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>stationären Handel hat Point of Sales (POS) Werbung trotz immens wachsender Bedeutung von Onlinewerbung noch immer einen hohen Stellenwert. Das wird wohl auch in Zukunft so bleiben. Aber Werbung am POS wird sich verändern, wie eine aktuelle Studie von Epson zeigt. Die Frequenz von Werbe- und Marketingkampagnen wird laut Epson deutlich ansteigen und die Budgets &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/pos-werbung" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„POS Werbung verändert sich!“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3896" aria-describedby="caption-attachment-3896" style="width: 530px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3896 " title="POS an Dönerbude" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/02/lob-doenerspiess-540x359.jpg" alt="" width="530" height="350" /><figcaption id="caption-attachment-3896" class="wp-caption-text">POS Werbung verändert sich: Kreative <a href="https://www.flyerpilot.de/werbeschilder">Werbeschilder</a> können der neueste Schrei bei den Kundenstoppern werden!</figcaption></figure>
<p>stationären Handel hat Point of Sales (POS) Werbung trotz immens wachsender Bedeutung von Onlinewerbung noch immer einen hohen Stellenwert. Das wird wohl auch in Zukunft so bleiben. Aber Werbung am POS wird sich verändern, wie eine aktuelle Studie von Epson zeigt. Die Frequenz von Werbe- und Marketingkampagnen wird laut Epson deutlich ansteigen und die Budgets werden wachsen. Falls die befragten Experten Recht behalten, wird auch die Druckindustrie davon profitieren. Wir sollten uns daher vielleicht einmal ein wenig über POS-Werbung unterhalten.</p>
<h2><a href="https://www.flyerpilot.de/point-of-sale">POS-Werbung</a> – die Epson-Studie</h2>
<p>Epson hat für seine Studie „Vision 20I20“ das Unternehmen für Marktforschung „Coleman Parks“ beauftragt. Die Marktforscher haben für Epson insgesamt 500 Marketing- und Werbeverantwortliche aus dem Einzelhandel in den fünf Ländern Deutschland, England, Frankreich, Italien und Spanien zur Nutzung von digitalem und gedrucktem Marketingmaterial befragt. Insbesondere haben sie um einige Einschätzungen gebeten, wie die POS-Werbung im Jahr 2020 aussehen wird.<span id="more-3895"></span></p>
<p>Und? Wie wird sie aussehen?</p>
<p>Laut Studie gehen die befragten deutschen Experten davon aus, dass die Länge von POS-Kampagnen 2020 im Vergleich zu heute deutlich kürzer wird. Während insgesamt 33 Prozent der deutschen Experten sagen, Marketingkampagnen werden aktuell wöchentlich gewechselt, gehen nur noch elf Prozent der Experten davon aus, dass ein wöchentlicher Wechsel auch 2020 der Fall sein wird. Dagegen sagen 57 Prozent, dass Kampagnen im Jahr 2020 mehrfach pro Woche ausgetauscht werden. Aktuell geschieht das nur bei 18 Prozent der Experten. Zugleich werden die Budgets für POS-Werbung laut Prognose der befragten Experten von 2013 bis 2020 signifikant ansteigen. „Davon entfällt der Löwenanteil auf die gedruckte Werbung, deren Bedeutung während dieses Veränderungsprozesses zunimmt“, heißt es in der am 12. Februar 2013 veröffentlichten Pressemitteilung von Epson zur Studie.</p>
<p>Weitere Ergebnisse: Laut Studie gehen 71 Prozent der deutschen Befragten bis 2020 von einer Zunahme des Volumens an PoS-Printwerbung aus. 68 Prozent erwarten ein Wachstum elektronischer Werbeformen. Zudem sind 88 Prozent der deutschen Befragten davon überzeugt, dass großformatige Materialien das größte Potenzial besitzen, die Aufmerksamkeit von potenziellen Kunden auf Produkte zu lenken. Für die Druckerbranche bietet das gleich mehrere Vorteile, wenn all diese Prognosen wirklich eintreffen. Eine kürzere Kampagnendauer und zunehmende POS-Printwerbung dürften ihr ein Auftragsplus bescheren.</p>
<h2>Die Bandbreite möglicher Werbemittel ist immens</h2>
<p>POS-Werbung wirkt. Laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) aus dem Jahr 2009 werden 70 Prozent der Kaufentscheidungen erst am Point of Sale getroffen. Das bedeutet, dass der Einsatz von passenden Werbemitteln am POS extrem wichtig ist. Händlern stehen dafür mittlerweile zahlreiche Mittel zur Verfügung, um am POS Überzeugungsarbeit zu leisten. Die Bandbreite umfasst Werbung für alle Sinne, etwa Methoden des Duftmarketings, passende Musik, digitale Werbemittel und daneben viele Werbeträger, die gedruckte Werbung präsentieren, also zum Beispiel, abhängig vom jeweiligen Shop:</p>
<ul>
<li>Kundenstopper: aufstellbare Plakatständer mit zwei Werbeflächen. Sie gehören zu den Aufstellern.</li>
<li>Aufsteller: Auf dem Boden, auf Tresen oder Tischen (Tischaufsteller) aufstellbare Werbeträger oder Werbemittel, die gedruckte Werbung präsentieren.</li>
<li>Infodisplays für Flyer oder Prospekte mit Kundeninformationen und/oder Werbung.</li>
<li>Klapprahmen: auch Schnellwechselrahmen genannt, für den schnellen und unkomplizierten Wechsel von Werbeplakaten.</li>
<li>Tresenwerbung, Magnettafeln oder auch Fahrradständer mit Werbefläche sind weitere Werbeideen, um potenzielle Kunden am POS zu überzeugen. Allerdings sollte man sich einige Gedanken machen, wie man die Werbung so gestaltet, dass die einzelnen Werbemittel zusammenwirken.</li>
</ul>
<h2>Individuellere Werbung wird wichtig</h2>
<p>Kehren wir nochmals zur Studie von Epson zurück; ein weiterer Trend, den die befragten Experten sehen, geht in Richtung einer deutlich stärker personalisierten Werbung am POS. Das bedeutet auch: Der Anspruch an eine wirklich gelungene POS-Werbung dürfte in Zukunft weiter zunehmen. Händler werden sich deshalb Gedanken machen müssen, wie sie Werbemittel klug kombinieren, um ihre potenziellen Kunden geschickt anzusprechen. Daneben dürfte es auch wichtiger werden, sich stärker von der Konkurrenz zu unterscheiden, weshalb beispielsweise werbende Elemente wie Maskottchen mit hohem Wiedererkennungswert in Zukunft bedeutender werden könnten. Und auch hier wartet nicht alleine auf kreative Designer, sondern auch auf die Druckindustrie Arbeit.<br />
Bild: (c) www.landofboards.de</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Storytelling in Werbespots wird immer wichtiger</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/tipps-tricks/werbespots</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2015 10:34:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gutenbergblog.de/?p=4480</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hierbei handelt es sich um einen Sponsored-Post! Telekom präsentiert &#8211; die Zukunft ist EINS! In der heutigen Zeit werden Produkte immer vergleichbarer und Konsumenten auf Grund des regen Austauschs in den Sozialen Netzwerken zunehmend kritischer. Reines Push-Marketing und das Herunterbeten von langweiligen Fakten beeindruckt heute kaum mehr einen potentiellen Käufer. Fesselnde Geschichten, Identifizierbarkeit und die &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/tipps-tricks/werbespots" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Storytelling in Werbespots wird immer wichtiger“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hierbei handelt es sich um einen Sponsored-Post!</strong></p>
<h2>Telekom präsentiert &#8211; die Zukunft ist EINS!</h2>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-4481" title="T_03" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/01/T_03-540x296.png" alt="" width="540" height="296" /></p>
<p>In der heutigen Zeit werden Produkte immer vergleichbarer und Konsumenten auf Grund des regen Austauschs in den Sozialen Netzwerken zunehmend kritischer.<br />
Reines Push-Marketing und das Herunterbeten von langweiligen Fakten beeindruckt heute kaum mehr einen potentiellen Käufer.<span id="more-4480"></span><br />
Fesselnde Geschichten, Identifizierbarkeit und die charmante Präsentation der Inhalte können weiterhelfen. Wir wollen abgeholt werden und uns direkt in die Produktwelt hineinversetzt fühlen. Storytelling als Teil des Content Marketings bietet ideale Möglichkeiten Aufmerksamkeit zu erzeugen und ein Produkt erlebbar zu machen.</p>
<p>Je einzigartiger, prägnanter und überraschender Werbung heute ist, desto größer ist die Chance am Markt wahrgenommen zu werden. Wir wollen Geschichten aus dem wahren Leben, Geschichten, die du und ich schreiben könnten. Erst dann sind unserer Synapsen hellwach und wir sind aufnahmebereit. Kaufbereit.</p>
<p><strong>Storytelling kann diese Anforderungen erfüllen:</strong></p>
<ul>
<li>Neugier und Aufmerksamkeit wird geweckt</li>
<li>Bilder, Motive und Geschichten lassen sich einfach nachvollziehen</li>
<li>Fakten merkt sich kaum jemand</li>
<li>Herz und Geist werden stimuliert</li>
</ul>
<h2>Geschichten entwickeln</h2>
<p>Basis eines jeden guten Storytellings ist &#8211; wie könnte es auch anders sein &#8211; die Geschichte an sich. Wirkungsvolle Geschichten erzählen bedeutet hier: Leser und Kunden können sich in die Protagonisten hineinversetzen und die spezifischen Fragen zum Produkt werden spielerisch beantwortet. Im Gehirn sollte sich im Idealfall Folgendes abspielen:</p>
<ol>
<li>Werbung an</li>
<li>Gehirn: „Oh, ist ja keine Werbung, sondern eine nette Story“.</li>
<li>Synapsen sind hellwach</li>
<li>Aufnahmebereitschaft steigt</li>
<li>Wir identifizieren uns mit der Geschichte</li>
<li>Werbeinhalte werden uns passiv zugespielt</li>
<li>Wir verbinden die Marke mit einem Erlebnis</li>
</ol>
<h2>Storytelling am Beispiel Magenta EINS von Telekom</h2>
<p>Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin lüftet das Telekommunikationsunternehmen das Geheimnis.<br />
MagentaEINS führt Festnetz und Mobilfunk zusammen. Die Telekom lauscht eine komplett neue Produktwelt. Mobilfunkangebote werden künftig unter MagentaMobil und die Festnetzprodukte unter MagentaZuhause zusammengefasst. Weitere Produktwelten stehen schon in der Pipeline. Diese findet man auf den Seiten der Telekom ( http://unr.ly/1wbLRCd )</p>
<h2>Wie nutzt die Telekom das Storytelling</h2>
<p>Mutter Steffi, Vater Walter, Tochter Clara und Sohn Anton sind hier unsere Helden. Familie Heins nutzt die Möglichkeiten der modernen Telekommunikation schon ganz selbstverständlich. Der Konsument bekommt Geschichten mitten aus dem Leben (der Familie) serviert und wird sofort Teil der Erzählung. Die Story ist langfristig angelegt und wird über alle Medien-Kanäle gespielt: 45-Sekünder im TV machen neugierig. In diesem Rahmen wird Familie Heins auch auf Facebook, Twitter und YouTube aktiv sein. Sami Slimani beispielsweise, der in den Telekom Spots den Freund der Tochter spielt, ist im Internet bereits ein Star. Er hat mehr als 800.000 YouTube-Abonnenten und fast 200.000 Twitter- Follower.</p>
<p>Skurril, pointiert und immer auf den Punkt. Die Kunden &#8211; also wir &#8211; können lachen, den Kopf schütteln und mit erleben. Und genau das ist das zentrale Element: Das Erlebnis der neuen Produktwelt der Telekom. Alles richtig gemacht, oder?</p>
<p>Mittelpunkt bei der Einführung und Bekanntmachung der neuen Produkte spielt die Familie Heins. Eine Familie „wie du und ich“.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Font Shops</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/font-shops</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2014 11:09:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Fonts]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gutenbergblog.de/?p=4264</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#160; FontShops FontBook-App für iPhone und iPad: Von der Schriftrevolution zur Schriftfamilienplanung Manche Apps stellen sehr begrenzte Funktionalitäten zur Verfügung, andere eröffnen Welten. Die Arbeit eines Designers wird davon inspiriert, dass man vieles im Blick hat: heute vor allem Bilder, Entwicklungen in Medien, Design, Architektur und Gesellschaft sowie insbesondere die neusten Schriftentwürfe. Inzwischen gibt es &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/font-shops" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Font Shops“</span> weiterlesen</a></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/font-shops">Font Shops</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de">GUTENBERGBLOG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h2>FontShops FontBook-App für iPhone und iPad: Von der Schriftrevolution zur Schriftfamilienplanung</h2>
<p>Manche Apps stellen sehr begrenzte Funktionalitäten zur Verfügung, andere eröffnen Welten. Die Arbeit eines Designers wird davon inspiriert, dass man vieles im Blick hat: heute vor allem Bilder, Entwicklungen in Medien, Design, Architektur und Gesellschaft sowie insbesondere die neusten Schriftentwürfe. Inzwischen gibt es allerdings eine unüberschaubare Anzahl an Schriften. Der Schrift-Vertriebs-Platzhirsch FontShop in Berlin führt über 150.000 &#8211; Tendenz steigend. Um dieser Vielfalt Herr zu werden, gab es lange Zeit das gedruckte FontBook. Seit vier Jahren ist die FontBook-App auf dem Markt. Was bietet sie?</p>
<figure id="attachment_4265" aria-describedby="caption-attachment-4265" style="width: 530px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4265" title="fontbookapp_startseite" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/02/fontbookapp_startseite.png" alt="" width="530" height="359" /><figcaption id="caption-attachment-4265" class="wp-caption-text">Die Startseite der App in zwei Varianten. Links: So sieht sie zunächst aus, wenn man die App öffnet. Rechts: Die Menüs sind animiert und offenbaren, was sich hinter den Punkten verbirgt zum Beispiel wie viel „Sans-Familien“ oder wie viel Schriftfamilien mit dem Anfangsbuchstaben „D“.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das FontBook von FontShop als Schriftlexikon</h2>
<p>FontShop hatte dazu von 1989-2006 ein gedrucktes umfassendes Schriftkompendium für Satzschriften herausgebracht, das FontBookals Buch, als Ringbuch mit Ergänzungslieferungen und schließlich 2011, 5 Jahre nach dem letzten gedruckten Werk, eine App für Apples iPhone und iPad unter iOS. Gerade auf dem iPad mini oder dem iPad mit seinem größeren Bildschirm entfaltet die App ihren Reiz, denn sie versetzt den Designer in die Lage, Schriften nach sehr unterschiedlichen Kriterien suchen zu können.</p>
<figure id="attachment_4266" aria-describedby="caption-attachment-4266" style="width: 530px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4266" title="fontapp_klasse_schriftname" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/02/fontapp_klasse_schriftname.png" alt="" width="530" height="360" /><figcaption id="caption-attachment-4266" class="wp-caption-text">Klickt man weiter, kommt man auf die Screens von Schrift-Klasse und Schriftname, die die Vielfalt der Typografie augenfällig abbilden.</figcaption></figure>
<p><span id="more-4264"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Unendliche Geschichte: Die Schriften der Welt im Überblick</h2>
<p>Über Updates wird die App auf dem Laufenden gehalten. 2012 waren 134 Hersteller, über 1.600 Schriftdesigner mit über 8.000 Schriftfamilien mit fast 37.000 Fonts vertreten. Dabei konnte man 736.000 unterschiedliche Schriftmuster nutzen. Die Spezialität der iPad-Version ist der Schriftenvergleich, die Version auf dem iPhone, die nachgereicht wurde, kann aufgrund des kleineren Bildschirms weniger.</p>
<figure id="attachment_4267" aria-describedby="caption-attachment-4267" style="width: 530px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4267" title="Fontapp_hersteller_designer" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/02/Fontapp_hersteller_designer.png" alt="" width="530" height="359" /><figcaption id="caption-attachment-4267" class="wp-caption-text">Hier sind die „Foundries“, die Schriftverlage und Schrifthersteller, alphabetisch geordnet sowie die Schrift-Designer nach Namen. Wem die Schrift eines bestimmten Designers gefällt, der kann so sehen, welche Schriften der Typograf noch gestaltet hat. Ebenso haben viele Schriftverleger ein klares Profil und stehen beispielsweise für die klassische Anmutung ihrer Schriften oder für Innovation.</figcaption></figure>
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<h2>Welche Suchkriterien gibt es?</h2>
<p>Der Startbildschirm differenziert zwischen „Schriftname“, „Schriftklasse“, „Jahr“, „Designer“, „Hersteller“ und „Verwendung/Einsatzzweck“. Weitere Schaltflächen zeigen die eigenen gespeicherten Favoriten oder ermöglichen einen Schriftvergleich. Außerdem kann man in „News+Trends“ stöbern. In den Listen „Zweck“, „Genre“, „Zeitalter“, „Ähnlichkeit“, „Beliebtheit“ oder über die Volltextsuche hat man Werkzeuge für Suche und Recherche an der Hand.</p>
<figure id="attachment_4268" aria-describedby="caption-attachment-4268" style="width: 530px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4268" title="font_genre_fontshop" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/02/font_genre_fontshop.png" alt="" width="530" height="405" /><figcaption id="caption-attachment-4268" class="wp-caption-text">Hier sind Schriften nach „Genre“ geordnet. Wer eine „Lichte Antiqua“ sucht oder eine „Titelsatz-Grotesque“ wird garantiert fündig.</figcaption></figure>
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<h2>Großer Cache für viele Schriften und soziales Typo-Teilen</h2>
<p>Unter „Einstellungen“ kann man für mehr Schnelligkeit den iPad-Cache auf 100 MB hochladen, weil die App bis zu 500 MB Content bereitstellt, was 10.000 Fontmustern entspricht. Eine Besonderheit ist, dass man Lieblingsschriften und ihre Typomuster über die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter teilen kann. Ebenso per Email, und es gibt einen integrierten Bildschirmschnappschuß-Button.</p>
<figure id="attachment_4269" aria-describedby="caption-attachment-4269" style="width: 530px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4269" title="fontzweck" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/02/fontzweck.png" alt="" width="530" height="405" /><figcaption id="caption-attachment-4269" class="wp-caption-text">Selbst nach einem bestimmten Anwendungszweck kann man Schriften suchen. Ob Sport-Piktogramm, Lettering für Comics oder Leitsystem: Für jeden gängigen oder exotischen grafischen Zweck ist in der App etwas dabei.</figcaption></figure>
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<h2>Innovatives Design und Technologien in den 1980er-Jahren</h2>
<p>Schon immer war klar, dass ein digitales Lexikon oder Wörterbuch bestimmte Vorteile bei der Suche bieten kann. Die FontBook-App nutzt diesen Vorteil auch visuell eindrucksvoll. FontShop als Schriftvertrieb und MetaDesign als Designagentur waren beide Kinder des Gestalters und Typografen Erik Spiekermann. Beide schwammen ab den 1980er Jahren, die beseelt war von der digitalen Revolution und Computerisierung mit völlig neuen gestalterischen Freiheiten, auf einer Welle der Innovation. Das betraf Design und Technologien gleichermaßen.</p>
<figure id="attachment_4270" aria-describedby="caption-attachment-4270" style="width: 530px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4270" title="fontapp_schriftzeitalter" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/02/fontapp_schriftzeitalter.png" alt="" width="530" height="359" /><figcaption id="caption-attachment-4270" class="wp-caption-text">Zwischen Mittelalter und 1970er-Jahre: Die FontBook-App ist auch ein Streifzug durch die typografischen Jahrzehnte und Jahrhunderte. Anschaulich kann man hier sehen, wie sich die Schriftkunst im Laufe der Zeit entwickelt hat.</figcaption></figure>
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<h2>FontShop, FontBook und die digitale Revolution</h2>
<p>Das gedruckte FontBook als Sammlung aller für den Computer vorliegenden Fonts war so etwas wie die Grundausstattung jedes Typografens. Dabei ist der historische Hintergrund wichtig. Anerkannte Schrifthersteller wie <a title="Berthold_AG" href="http://de.wikipedia.org/wiki/H._Berthold_AG" target="_blank" rel="nofollow noopener">Bertold</a> hatten ihr eigenes feines Schriftprogramm mit langen historischen Wurzeln, das aber – was die Anzahl der Fonts betraf – nach heutigen Maßstäben mehr als begrenzt war. Mit Erscheinen des FontBook war augenfällig dokumentiert worden, wie dimensionssprengend der Schriftsatz mit frei skalierbaren Postscript-Schriften auf dem Apple Macintosh und später dem Windows-PC war. Das FontBook war so gesehen auch Ausdruck einer Umwälzung, die zum Motto hatte: „Alles ist möglich, alles ist verfügbar.“ Werkzeuge dieser Veränderung waren damals Quark-X-Press als zuverlässige Satz- und Layoutsoftware und der Apple Macintosh, der als Erster professionelle Grafikfähigkeiten und ein kombiniertes Software- und Hardware-Ökosystem dafür bot.</p>
<figure id="attachment_4271" aria-describedby="caption-attachment-4271" style="width: 530px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4271" title="fontbook_schriftmuster" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/02/fontbook_schriftmuster.png" alt="" width="530" height="358" /><figcaption id="caption-attachment-4271" class="wp-caption-text">Die Schrift Aaux Next Core im Überblick: Im linken Screen sind einzelne Schriftschnitte groß abgebildet, damit der Charakter der Schrift auf einen Blick klar wird. Im rechten Screen ist ein Schriftmuster von rechts eingeblendet worden.</figcaption></figure>
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<h2>Neue Schriften und neue technische Möglichkeiten</h2>
<p>Die digitale Revolution hat vieles im Grafik-Design und Kommunikations-Design verändert. Das war ab jenen 1980er-Jahren zu merken. Die Entwürfe änderten sich langsam, weil die technischen Möglichkeiten sich zusehends erweiterten. Software um Softwarepaket kam auf den Markt, Seitenlayout am Bildschirm, Bildbearbeitung oder Illustration per Grafiktablett waren neue Tätigkeitsfelder.</p>
<figure id="attachment_4272" aria-describedby="caption-attachment-4272" style="width: 530px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4272" title="aux_next_core_family" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/02/aux_next_core_family.png" alt="" width="530" height="359" /><figcaption id="caption-attachment-4272" class="wp-caption-text">Eine weitere Schriftmusterebene wurde hinzugefügt. Hier sind kleinere Mengensatzbeispiele zu sehen. Betätigt man den gelben runden Button, läuft eine Slideshow der einzelnen Schriftschnitte in Übergröße ab.</figcaption></figure>
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<h2>WYSIWYG-Bildschirmdarstellung und manipulierbare Schriften</h2>
<p>Doch am augenscheinlichsten konnte man die Entwicklung an der Typografie ablesen. Schriften waren digitalisiert worden und per WYSIWYG (What You See Is What You Get) am Bildschirm in ihrer Unterschiedlichkeit per Apples Bildschirmbeschreibungssprache Quickdraw erkennbar. Schriften waren zum ersten Mal sehr einfach ind schnell in ihrer Grundform grafisch manipulierbar.</p>
<figure id="attachment_4273" aria-describedby="caption-attachment-4273" style="width: 530px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4273" title="schriftspezifikationen" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/02/schriftspezifikationen.png" alt="" width="530" height="358" /><figcaption id="caption-attachment-4273" class="wp-caption-text">Im Screen links sind alle näheren Angaben zur Schriftfamilie zu sehen, rechts alle Buchstaben und Zeichen.</figcaption></figure>
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<h2>Das Ende der Schriftkultur?</h2>
<p>Traditionell geschulte Typografen gingen auf die Barrikaden, sahen einen kulturellen Verfall, gar das Ende der Schrift-Kultur, die bis dahin exklusiv, hochpreisig und als Diskussionsgegenstand Expertenrunden vorbehalten war. Schriften wurden von jungen Designern plötzlich verzerrt, gestaucht, Buchstaben in bearbeitbare Zeichenwege umgewandelt und dekonstruktivistisch zerlegt. Dabei bedingten sich verschiedene kulturelle Bereiche und befruchteten sich gegenseitig.</p>
<figure id="attachment_4274" aria-describedby="caption-attachment-4274" style="width: 530px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4274" title="fontshop_schriftsippen" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/02/fontshop_schriftsippen.png" alt="" width="530" height="358" /><figcaption id="caption-attachment-4274" class="wp-caption-text">Links ist eine Übersicht aller Schrift-Großfamilien bzw. Schriftsippen oder Superschriftfamilien zu sehen. Rechts kann man Schriftdoppelgänger ermitteln.</figcaption></figure>
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<h2>Neville Brody, David Carson und das innovative Editorial-Design</h2>
<p>Die typografischen Entwürfe, die der englische Typedirector und Designer Neville Brody für die Avantgarde-Musikgruppe „Cabaret Voltaire“ gestaltete und seine späteren Editorial-Design-Entwürfe für die Lifestyle-Zeitschrift „The Face“, die ihn berühmt machen sollten, beeinflussten sich wechselseitig. Das Musikmagazin „<a title="Raveline" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Raveline" target="_blank" rel="nofollow noopener">Raveline“</a> trieb die typografische Dekonstruktion von Worten und Buchstaben im Zuge von Loveparade und Ravebewegung auf die Spitze bis zur Unkonsumierbarkeit. Dies im Gefolge des Amerikaners David Carson, der Typografie für Musikzeitschriften wie <a title="Raygun" href="http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-9184584.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">„Raygun“</a> zur Kunstform machte, die auch viele Markenartikler rund um den Globus nutzten. Nach Deutschland wurde Carson zum Beispiel zu Workshops von der Agentur Rempen und Partner eingeladen. Dem Logo für das Düsseldorfer Schauspielhaus sollte man den Besuch ansehen.</p>
<figure id="attachment_4275" aria-describedby="caption-attachment-4275" style="width: 530px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4275" title="6_fontshopkatalog" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/02/6_fontshopkatalog-540x303.jpg" alt="" width="530" height="303" /><figcaption id="caption-attachment-4275" class="wp-caption-text">Das erste gedruckte FontBook von 1989 hatte als Ringbuch schon eine stattliche Dicke. Doch die Anzahl der Schriften sollte stetig steigen. Es gab Ergänzungslieferungen, die das FontBook aus allen Nähten platzen ließen.</figcaption></figure>
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<h2>Die Multiple-Master-Schrift „Myriad“ mit Designachsen</h2>
<p>Typografie war plötzlich nicht mehr träge, spröde und traditionsdurchflutet, sondern in, hip und Kulturbereiche verbindend. Wie aus dem Nichts entstanden immer neue aufregende Schriftfamilien. Sowohl traditionell anmutende, die aber bereits von den Möglichkeiten des digitalen Entwurfs profitierten, als auch experimentelle, die nie gesehene Formensprachen schufen. Darunter z.B. die Multiple-Master-Schrift <a title="Schriftart Myriad" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Myriad_(Schriftart)" target="_blank" rel="nofollow noopener">„Myriad“</a>, die mit Designachsen arbeitete, die sich fein justiert bezüglich ihrer Fettegrade und Kursivstellung verändern ließen.</p>
<figure id="attachment_4276" aria-describedby="caption-attachment-4276" style="width: 530px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4276" title="1_fontbook" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/02/1_fontbook-540x303.jpg" alt="" width="530" height="303" /><figcaption id="caption-attachment-4276" class="wp-caption-text">Nur zwei Jahre später, 1991, erschien ein deutlich umfangreicheres Ringbuch. Die Zwischenblätter hatten wie bei der ersten Version Jahre zuvor namhafte Kommunikationsdesigner gestaltet.</figcaption></figure>
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<h2>Schriftsippe Stone: Die erste voll-digital designte Superschriftfamilie</h2>
<p>Die Stone war die erste umfangreiche Schriftsippe, die komplett am Bildschirm entstanden war. Vor allem ihre Informal-Variante trug mit ihren Rundungen modernen Kommunikationsanforderungen Rechnung, wie dem Fax oder den noch nicht so hoch aufgelösten Bildschirmen – Kommunikationstechnologien, die Details verschluckten und deshalb vereinfachte Schriften mit Rundungen und größerer Laufweiten gut gebrauchen konnten. Neville Brodys <a title="Schriftart Blur" href="https://schriftgestaltung.com/schriftlexikon/schriftportrait/ff-blur.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">„Blur“</a> war eine Schrift mit unterschiedlich stark verblassenden Schriftschnitten, die wie unscharf und rundkopiert wirkten. Die <a title="Beowolf Schrift" href="http://letterror.com/fontcatalog/fontfont-beowolf/" target="_blank" rel="nofollow noopener">„Beowolf“</a>, ein sogenannter Random Font, änderte automatisch und permanent nach dem Zufallsprinzip ihre Außenkontur.</p>
<figure id="attachment_4277" aria-describedby="caption-attachment-4277" style="width: 530px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4277" title="2_fontshopringbuch" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/02/2_fontshopringbuch-540x303.jpg" alt="" width="530" height="303" /><figcaption id="caption-attachment-4277" class="wp-caption-text">Das FontBook, hier das Innere der Auflage von 1991, war immer schon eine Kreuzung aus gestalterischer Innovation und Übersichtlichkeit.</figcaption></figure>
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<h2>Typografie an der Nahtstelle zwischen Design und Kunst</h2>
<p>Um den Gedanken von Typografie und Schriftkunst entstand eine Szene, die sich als innovativ und fast schon an der Nahtstelle zwischen Design und Kunst verstand. Protagonisten dieser Bewegung sollten in den 1980er-Jahren der Engländer Neville Brody, später, in den 1990er Jahren der Amerikaner David Carson und sehr früh und dann die ganze Zeit über der bereits erwähnte Erik Spiekermann sein.</p>
<figure id="attachment_4278" aria-describedby="caption-attachment-4278" style="width: 530px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4278" title="3_fontbookcover" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/02/3_fontbookcover-540x303.jpg" alt="" width="530" height="303" /><figcaption id="caption-attachment-4278" class="wp-caption-text">Hier die FontBook-Version von 1993: Aus dem Ringbuch war ein Paperback geworden, das von außen vereinfacht wirkte. Die Zwischenseiten waren wieder von bekannten Designern gestaltet worden, die Innenseiten zum Heraustrennen und Abheften vorgelocht.</figcaption></figure>
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<h2>Verzerrte Schriften und exquisites Design: „The Face“</h2>
<p>Neville Brody war einerseits ein klassisch geschulter Typograf, der gelernt hatte, Schriften von Hand zu zeichnen. Als er die viel beachtete Monatszeitschrift „The Face“ gestaltete, war deren Editorial Design zunächst rau und atmete Streetcredibility. Im Laufe der Zeit wurden die Inhalte mainstreamiger und die Gestaltung sophisticated. Brody begann, für die Headlines von „The Face“ eigene Fonts zu zeichnen. Auch verzerrte er Schriften elektronisch und machte das unter traditionellen Typografen verpönte Mittel salonfähig.</p>
<figure id="attachment_4279" aria-describedby="caption-attachment-4279" style="width: 530px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4279" title="4_typografische_gestaltung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/02/4_typografische_gestaltung-540x303.jpg" alt="" width="530" height="303" /><figcaption id="caption-attachment-4279" class="wp-caption-text">Dekonstruktivistisches Design auf dem Weg zu einem neuen Alphabet: Zwischendoppelseite aus dem FontBook von 1993.</figcaption></figure>
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<h2>Die FontBook-App mit komfortablen Typo-Informationen</h2>
<p>Die FontBook-App atmet diesen Geist, doch die wilden typografischen Zeiten waren in den 1990er-Jahren vorbei. Die nachfolgenden Generationen haben wieder gelernt, Typografie klassisch aufzufassen. Hipp sind heute nicht mehr die ganz wilden Schriften, sondern die Großfamilien, die Schriftsippen und Superschriftfamilien, die möglichst komplett und umfassend alle Schriftfamilien miteinander verbinden sollen. Die FontBook-App ist bezüglich ihrer umfassenden Darstellung der Schriften und vor allem auch vom Design und der Benutzerführung her vorbildlich. Man könnte sagen: Nie war der Überblick über die Welt der Schriften komfortabler und vollständiger.</p>
<figure id="attachment_4280" aria-describedby="caption-attachment-4280" style="width: 530px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4280" title="10_fontbooks" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/02/10_fontbooks-540x303.jpg" alt="" width="530" height="303" /><figcaption id="caption-attachment-4280" class="wp-caption-text">Die drei ersten FontBooks: Die gedruckten Vorläufer der FontBook-App für Apples iPhone und iPad, die nur mit Internetanbindung läuft und 4,49 Euro kostet, schrieben Typografie-Geschichte nicht nur in Deutschland.</figcaption></figure>
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		<title>Kleines Buch mit Kultstatus Notizbücher</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/moleskine</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Oct 2013 12:36:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>
		<category><![CDATA[Werbeartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kleines Buch mit Kultstatus MOLESKINE Notizbücher „Moleskine ist das Erbe des legendären Notizbuches der Künstler und Intellektuellen der vergangenen zwei Jahrhunderte,  von Vincent Van Gogh bis Pablo Picasso, von Ernest Hemingway bis Bruce Chatwin. Ein schlichtes, schwarzes Rechteck, an den Ecken abgerundet, die von einem elastischen Band gehaltenen Vorsatzblätter, die Innentasche: ein anonymes und in seiner &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/moleskine" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Kleines Buch mit Kultstatus Notizbücher“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Kleines Buch mit Kultstatus MOLESKINE Notizbücher</h2>
<p>„Moleskine ist das Erbe des legendären Notizbuches der Künstler und Intellektuellen der vergangenen zwei Jahrhunderte,  von Vincent Van Gogh bis Pablo Picasso, von Ernest Hemingway bis Bruce Chatwin. Ein schlichtes, schwarzes Rechteck, an den Ecken abgerundet, die von einem elastischen Band gehaltenen <strong>Vorsatzblätter</strong>, die Innentasche: ein anonymes und in seiner Essenzialität perfektes Objekt, mehr als 100 Jahre von einer kleinen, französischen Manufaktur hergestellt, die die Pariser Buchhandlungen belieferte,  welche von der internationalen künstlerischen und intellektuellen Avantguarde besucht wurden. Der vertraute Reisebegleiter im Taschenformat  enthielt die Skizzen, Notizen, Geschichten und Ideen, bevor diese berühmten Bilder oder Seiten geliebter Bücher wurden.“</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-4148" title="Moleskine Notizbücher" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/Bildschirmfoto-2013-11-15-um-14.36.12-540x332.png" alt="" width="540" height="332" /></p>
<p>So beschreibt der Hersteller MOLESKINE den Ursprung und den Charakter seiner Bücher.</p>
<p>Die kleinen, vielseitigen Notizbücher von MOLESKINE sind längst zu echten Kultobjekten avanciert. Was mit einer einfachen Idee und einem einzigartigen Namen begann, ist längt eine angesehen und beliebte Marke geworden.</p>
<p>Der Name MOLESKINE stammt aus einer Geschichte, der Geschichte „Traumpfade“ von Bruce Chatwin, in welcher er über einen fiktiven Charakter spricht. Es geht hierbei um seinen Notizbuchanbieter, ein kleines Pariser Schreibwarengeschäft. Dieser Schreibwarenhändler teilte ihm 1986 mit, dass der letzte <a href="https://www.flyerpilot.de/buchkalender">Notizbuchhersteller</a> seinen Betrieb eingestellt habe. „Le vrai Moleskine n’est plus“ zu deutsch  „Das wahre Moleskine gibt es nicht mehr“ lauten die Worte des Schreibwarengeschäftes.</p>
<p>Diese Idee wurde 1997 vom kleinen Unternehmen Modo&amp;Modo in Mailand erneut aufgegriffen und dem aktuellen Zeitgeist angepasst. Die bereits im 19. Und 20. Jahrhundert in Europa so bekannten Notizbücher erlebten somit so etwas wie eine Wiederauferstehung. Zunächst wurden die Bücher ausschließlich in Italien vertrieben und das auch nur mit einer Auflage von insgesamt 5000 Exemplaren. Bald darauf begann Modo&amp;Modo SpA auch mit dem Vertrieb der Notizbücher außerhalb Italiens – zunächst in Europa und in den USA. Doch auch Japan (seit 2004)begeisterte sich für MOLESKINE, sowie inzwischen das gesamte Asien. Das Unternehmen ist inzwischen sogar an der Börse vertreten.</p>
<h2>Aus guter, alter Tradition – Wo gibt es die MOLESKINE Bücher?</h2>
<p>Die MOLESKINE Bücher gibt es primär in Buchhandlungen und speziellen Designerläden, aber auch im Original online Store kann man die kleinen Kunstwerke erwerben. Es gibt sie im klassischen Design, mit schwarzem Einband, einem Halteband außen und den gelblich gefärbten Blättern mit den abgerundeten Ecken, aber auch in trendigen Designs.</p>
<p>MOLESKINE legt hierbei besonderen Wert auf seine Geschichte und so hat jedes Exemplar in seinem Inlett die Geschichte der MOLESKINE Bücher gleich mit dabei.</p>
<h2>MOLESKINE in trendigen Designs</h2>
<p>Da sie auf so viele kreative Arten einzusetzen sind hat sich um die MOLESKINE Bücher eine richtige kreative Szene herum gebildet. Individuelle Cover-Gestaltung und der regelmäßige Austausch in der MOLESKINE Community findet regen Anklang.</p>
<p>Auch gibt es zu vielen Bereichen verschiedenste Special Editions, wie zum Beispiel von „Der Hobbit“, „Star Wars“ oder spezielle Hochzeits- MOLESKINEs. Für nahezu jeden Lebensbereich findet man vom schlichten bis zum ganz schrillen und ausgefallenen Buch alles was das Herz begehrt.</p>
<h2>In Film und Fernsehen unterwegs</h2>
<p>Auch in vielen Filmen und Fernsehserien werden gern die MOLESKINE Bücher verwendet. Unter anderem waren und sind sie in der US Serie CSI, Criminal Minds und bei Doctor Who ebenfalls des Öfteren zu sehen. Die kleinen Büchlein scheinen überall zu sein.</p>
<p>Durch die vielfältigen Möglichkeiten, ihr klassisches oder auf Wunsch auch total ausgefallenes Design, werden sie wohl noch lange Zeit nicht nur die Kreativen mit Freude erfüllen.</p>
<p>&#8222;MOLESKINE  ist ein eingetragenes Warenzeichen von Moleskine SpA&#8220;. Wenn euch Moleskine gefällt, könnte auch das Lanybook interessant für euch sein. Auch das haben wir schon getestet.</p>
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