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	<title>Offsetdruck - GUTENBERGBLOG</title>
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	<description>Blog rund um die Deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
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		<title>Der Katalogdruck</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/der-katalogdruck</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 May 2019 14:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Druckmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ja, das waren schon Medienereignisse, damals, als die dicken Wälzer von Neckermann und Quelle von Baur, Schwab und Otto, zweimal im Jahr aus den Rotationspressen liefen. Auf bis zu 1000 Seiten wurden Tausende von Artikeln beworben und der Katalogdruck erreichte unglaubliche Auflagen. Bis zu drei Millionen Stück dieser drei Kilogramm schweren Kataloge wurden verschickt und verschafften der &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/der-katalogdruck" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Der Katalogdruck“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ja, das waren schon Medienereignisse, damals, als die dicken Wälzer von Neckermann und Quelle von Baur, Schwab und Otto, zweimal im Jahr aus den Rotationspressen liefen. Auf bis zu 1000 Seiten wurden Tausende von Artikeln beworben und der Katalogdruck erreichte unglaubliche Auflagen. Bis zu drei Millionen Stück dieser drei Kilogramm schweren Kataloge wurden verschickt und verschafften der Neckermann AG einen Umsatz von 300 Millionen DM pro Jahr.</strong></p>
<p><strong>Spitzenreiter 2018 der IKEA-Katalog mit <span class="st">203.000.000</span> Auflage</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-4502" title="Katalogdruck" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/11/SplitShire-03581-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></p>
<p>Gedruckt wurden diese Ikonen des Wirtschaftswunders anfangs, in den 1950er Jahren, noch im Hochdruck. Bei steigender Auflage gingen die Hersteller beim Katalogdruck aber mehr und mehr zum Tiefdruckverfahren über, das erst bei Auflagen von über 300000 Stück rentabel wird. Im Gegensatz zum Hoch- und Flachdruck, besser bekannt unter der Bezeichnung Offset-Druck, wird im Tiefdruck von einer tiefer geätzten Druckform gedruckt. Winzig kleine, rautenförmige Vertiefungen werden in die Druckform geätzt oder gestochen. Diese sind von den Nachbarnäpfchen durch kleine Stege getrennt und werden von der Druckmaschine mit Farbe gefüllt. Eine Rakel streift die überflüssige Farbe ab und ein Druckzylinder presst das saugfähige, oftmals etwas angefeuchtete Papier, mit großem Druck auf die Druckform. Das Papier saugt die Farbe aus den Näpfchen und fertig ist der Abzug. Dieses Verfahren eignet sich hervorragend dazu im Katalogdruck eine fotorealistische Qualität der Bilder aufs Papier zu bringen.</p>
<p>Betrachtet man einen im Katalogdruck hergestellten Druck durch eine starke Lupe &#8211; wie zum Beispiel einem Fadenzähler &#8211; sieht man ein fast geschlossenes Bild. Beim Flachdruck und Hochdruck kann man mühelos die Rasterpunkte unterscheiden &#8211; beim Tiefdruck laufen die Punkte jedoch zusammen. Dieser Blur-Effekt verbessert ganz entscheidend die Qualität der Abbildungen und darauf kommt es ja an, beim Katalogdruck.<span id="more-3830"></span></p>
<p>Es ist klar, dass ein solcher Katalogdruck extrem teuer ist und sich nur dann lohnt, wenn große Auflagen einen noch größeren Umsatz generieren. Als in den letzten Jahrzehnten der Umsatz bei den Versandhäusern teilweise dramatisch einbrach, war auch ein solch teurer Katalogdruck nicht mehr wirtschaftlich. Bei einer <a href="https://www.flyerpilot.de/">Online Druckerei</a> erhalten Sie einfach ei besten Preise.</p>
<p>Mehr und mehr rückte man beim Katalogdruck von dem Tausend-Seiten-Wälzer ab, hin zu einer modernen Katalogform. Heute muss ein Werbekatalog eher in Form eines Magazins auftreten um den Geschmack der Kunden zu treffen. Hinzu kommt der Online-Handel, über den der Versandhandel heute bis zu 80% des Umsatzes erzielt. Die Auflagen des Katalogdrucks schrumpften und wurden wieder überwiegend im Offsetverfahren gedruckt. Die damit einher gehende Qualitätseinbuße konnte durch neue Rasterverfahren &#8211; wie zum Beispiel frequenzmodulierte Raster &#8211; gut kompensiert werden.</p>
<p>Der Digitaldirektdruck, den auch viele Online-Druckereien für den Katalogdruck anbieten &#8211; schafft eine ganz neue, völlig überraschende Form der Werbung. Ein echtes Direktmarketing wird möglich. Beim Printing mit digitaler Drucktechnik kann die Druckform bei jedem Druck geändert werden. So wird es zum Beispiel möglich, einen Katalog in einer Auflage von 100 Stück zu produzieren, wobei sich jeder der 100 Kataloge voneinander unterscheidet. Jeweils dem Bedarf des Kunden angepasst an den der Katalog, der verschickt wird. Das kann das Internet noch nicht leisten! Dazu ein kleines Beispiel. In Deutschland wurden vor Jahren 1000 Hausbesitzer angeschrieben. In dem Brief lag ein kleiner Flyer. Auf dem Titel der Broschüre konnte jeder Hausbesitzer sein eigenes Haus aus der Vogelperspektive sehen. Google-Earth und Digital-Direktdruck machten es möglich, und der Erfolg des <a href="https://www.flyerpilot.de/broschuere-drucken">Broschüren drucken</a> war enorm. Der Katalogdruck ist also noch lange nicht tot. Ausgestorben sind nur, und das sicher für immer, die gewaltigen Dinosaurier der Versandhäuser. Wer also heute <a href="https://www.flyerpilot.de/kataloge-drucken">Katalogdruck</a> braucht, der sollte auf Qualität achten, denn er tritt in direkte Konkurrenz zu anderen Versandhändlern, zum Internet und zu Hochglanzmagazinen. Ein pfiffiger Designer, eine Druckerei die auf höchste Qualität Wert legt, und ein gutes Konzept sind notwendig, um sich aus der Masse gedruckter Werbemedien positiv ab zu heben!</p>
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		<title>Premiumangebote Losbox als neues Werbemedium</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/losbox</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 15:49:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Druckerei]]></category>
		<category><![CDATA[Druckindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Stanzen, nuten, vierfarbig drucken und lackieren in einem Tag Dass Onlinedruckereien simple Drucksachen wie Visitenkarten, Flyer oder Briefbögen schnell und günstig produzieren, ist selbstverständlich geworden. &#160; Losbox als neues Werbemedium Aber der Konkurrenzdruck im Internet ist aufgrund der Vergleichbarkeit auf Knopfdruck immens geworden und hat dazu geführt, dass sie ihr Angebotsspektrum erweitern. Dabei zählt, &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/losbox" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Premiumangebote Losbox als neues Werbemedium“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4448" aria-describedby="caption-attachment-4448" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4448" title="losbox_druckerei24" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/01/losbox.jpg" alt="" width="520" height="304" /><figcaption id="caption-attachment-4448" class="wp-caption-text">Oben: Nicht nur der Controller freut sich, wenn er diese Aktions-<a href="https://www.flyerpilot.de/losboxen">Losbox</a> sieht, auch das Designer-Herz macht Freudensprünge, weil kompliziere Drucksachen, deren Produktion früher sehr aufwendig war, per Online-Bestellung einfach zu produzieren sind.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Stanzen, nuten, vierfarbig drucken und lackieren in einem Tag</h2>
<p>Dass Onlinedruckereien simple Drucksachen wie Visitenkarten, Flyer oder Briefbögen schnell und günstig produzieren, ist selbstverständlich geworden.<span id="more-4447"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Losbox als neues Werbemedium</h2>
<p>Aber der Konkurrenzdruck im Internet ist aufgrund der Vergleichbarkeit auf Knopfdruck immens geworden und hat dazu geführt, dass sie ihr Angebotsspektrum erweitern. Dabei zählt, dass auch komplexe Drucksachen oder Instrumente der Point-of-Sale-Materialien und Werbetechnik qualitativ hochwertig, schnell und preiswürdig produziert werden können.</p>
<p>Das Überraschende: auch „Spezialitäten“ wie Stanzungen &#8211; zum Beispiel für Faltdisplays und Kartonagen &#8211; kann man intelligent standardisieren und soviel preisgünstiger als früher einkaufen. Einer dieser Druckereien ist die druckerei24, von der wir uns einige Produkte angesehen haben.</p>
<figure id="attachment_4449" aria-describedby="caption-attachment-4449" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4449" title="aktionsbox_plano" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/01/aktionsbox_plano.jpg" alt="" width="520" height="304" /><figcaption id="caption-attachment-4449" class="wp-caption-text">Oben: Ob 1 oder 1.000 Stück – die vierfarbig gedruckte, mit Lack veredelte Losbox wird platzsparend in einem Stück und plano angeliefert. Nur noch aufstellen – fertig.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Loswürfel in zwei Größen und drei Lieferzeiten</h2>
<p>In den Zeiten der Vor-Online-Produktion hätte zum Beispiel eine zu einem Quader gefaltete Losbox mit Einwurfschlitz für die Firmentombola oder für den Mitarbeiter-Event am Tagungsort eine kleine Ewigkeit gebraucht und außerdem ein kleines Vermögen gekostet.</p>
<p>Heute bieten Druckereien das im 24-Stunden-Service. Ein Beispiel ist die oben abgebildete <a title="Losboxen bei der druckerei24.de" href="http://www.druckerei24.de/losboxen" target="_blank" rel="noopener">Losbox der „druckerei24“</a>. Sie ist preisabhängig in Lieferzeiten von 24 Stunden, 48 Stunden oder innerhalb von 6 Tagen lieferbar. Die Aktionsbox wird plano versandt und als gefalteter Würfel für die Endmaße 20 cm oder 30 cm Kantenlänge produziert. Auf edlem Chromosulfatkarton in 400g, standardmäßig vierfarbig bedruckt ist der Aktionswürfel mit Dispersionslack veredelt und ggf. ergänzt um einen Losdispenser &#8211; ein kleines Faltdisplay, das auf Wunsch seitlich angebracht wird und das die Lose oder Infobroschüren zur Aktion aufnehmen kann. Zum Einsatz kommt das Ensemble nicht nur für Gewinnspiele, sondern kann auch für Abstimmungen oder Wahlen oder zum Geldeinsammeln auf Hochzeiten genutzt werden.</p>
<figure id="attachment_4450" aria-describedby="caption-attachment-4450" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4450" title="dispenser_pos_Zusatzoptionen" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/01/dispenser_pos.jpg" alt="Losboxen mit Zusatzoptionen bei druckerei24" width="520" height="145" /><figcaption id="caption-attachment-4450" class="wp-caption-text">Oben: Der Zusatz-Dispenser ist im Konfigurator der „druckerei24“ eine Option. Er kann unbedruckt oder vierfarbig bedruckt ausgewählt werden und wird fertig an die Aktionsbox angebracht geliefert.</figcaption></figure>
<h2>Drucksache „Losbox“ als Hingucker</h2>
<p>Losboxen, wie man sie kennt, sind oft aus durchsichtigem Plexiglas oder aus glänzendem einfarbigen Kunststoff. Eine bedruckte Losbox ist farbenfroh und vermittelt eine Botschaft, sie hat eine eigene Handschrift und dient – falls gewünscht – ganz nebenbei der Markenbildung innerhalb des Corporate Design.</p>
<p>All das wird per exakter Laserstanzung produziert. Die Revolution in der Drucktechnik mit integrierter Plattenbelichtung, Schnelltrocknungsvorrichtungen und einer Standardisierung hoher Qualitäten – ob beim Druck selbst, der Veredlung oder der Weiterverarbeitung, macht die kurzfristigen Lieferzeiten möglich.</p>
<p>Das wird Druckereien zukünftig in die Lage versetzen, im Bedarfsfall einzelne Drucksachen sogar am Tag der Druckdatenlieferung zu liefern. Die allgegenwärtige Beschleunigung nimmt ihren Lauf.</p>
<figure id="attachment_4451" aria-describedby="caption-attachment-4451" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4451" title="loswuerfel" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/01/loswuerfel.jpg" alt="Loswürfel" width="520" height="304" /><figcaption id="caption-attachment-4451" class="wp-caption-text">Oben: Hier zu sehen der links an der Box angebrachte Dispenser für Infomaterial, Lose oder Notizzettel.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Dispersionslack mit Schutzfunktion und als Produktionsvorteil</h2>
<p>Der standardmäßig von der getesteten Druckerei verwendete Schutzlack für diese P.O.S.-Drucksache hat zum einen den Sinn, dass bei kurzer Produktionszeit die Farbe nicht auf die nächste Drucksache ablegt. Für den Kunden hat sie zudem den Vorteil, dass stark beanspruchte Materialien wie Losbox oder Dispenser, die von vielen Händen angefasst werden, nicht durch Fingerfettspuren oder andere Verschmutzungen zu schnell unansehnlich werden.</p>
<figure id="attachment_4452" aria-describedby="caption-attachment-4452" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4452" title="formatvorlage_online" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/01/formatvorlage_online.jpg" alt="Formatvorlage für Losbox" width="520" height="392" /><figcaption id="caption-attachment-4452" class="wp-caption-text">Oben: Die Formatvorlage, in die der eigene Design-Entwurf eingefügt werden kann, liegt in den Datei-Formaten für InDesign, Illustrator und Photoshop vor. Außerdem gibt es PDF- und PNG-Versionen.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Digitalisierung für schnellere Durchlaufzeiten beim Online-Druck</h2>
<p>Eine der Segnungen der Digitalisierung des Druck- und Weiterverarbeitungs-Produktionsprozesses ist, dass die Auflage nach unten hin finanzierbar bleibt. Drucksachen auf hohen Grammaturen, die vorgenutet und gestanzt werden müssen, dabei hohe Qualitätsstandards erfüllen und zudem verlässlich zu einem fixen Termin geliefert werden, waren in der Vergangenheit nicht denkbar.</p>
<p>Bei Druckereien wie „druckerei24“ sind sie der Standard. Bei komplexen Drucksachen wie Marketingmaterialien, Verkaufs- oder Präsentationsmaterialien &#8211; also bei Aufstellern und im weitesten Sinne dreidimensional aufgefalteten Drucksachen &#8211; durchaus noch immer keine Selbstverständlichkeit. Die „druckerei24“ hat dazu als Pionier bei der Produktion komplexer Ausstattungs-Drucksachen ein Portfolio mit eigenem Profil entwickelt. Dazu aber mehr an anderer Stelle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Umweltfreundlicher Druck, oder wann ist Öko-Druck wirklich Öko?</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/umweltfreundlicher-druck</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2016 13:33:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Printing Green]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Nachfrage nach Produkten, die im ökologischen Druckverfahren hergestellt werden steigt und das Umweltbewusstsein vieler Endverbraucher auch. Ab wann ist Öko-Druck eigentlich wirklich ökologisch? Geht es dabei lediglich um die Verwendung von Öko-Papier? Um die Verwendung von Biofarben? Viele Druckereien werben damit ökologisch zu drucken, doch wie weit sollte man gehen, um behaupten zu können &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/umweltfreundlicher-druck" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Umweltfreundlicher Druck, oder wann ist Öko-Druck wirklich Öko?“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nachfrage nach Produkten, die im ökologischen Druckverfahren hergestellt werden steigt und das Umweltbewusstsein vieler Endverbraucher auch. Ab wann ist Öko-Druck eigentlich wirklich ökologisch? Geht es dabei lediglich um die Verwendung von Öko-Papier? Um die Verwendung von <strong>Biofarben</strong>? Viele Druckereien werben damit ökologisch zu drucken, doch wie weit sollte man gehen, um behaupten zu können – <a href="https://www.flyerpilot.de/oeko-druck">wir drucken ökologisch und nachhaltig</a>?</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-4023" title="Öko-Druck wirklich Öko?" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/06/Fotolia_12301811_M-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<p>Für einige ist ökologisches Drucken die Verwendung von zertifiziertem Papier und die Nutzung von Biofarben. Doch, was ist mit den Maschinen, dem Strom, dem Versand, den umweltbelastenden Chemikalien beim Druck und der Verpackung?<span id="more-4022"></span></p>
<h2>Biofarben – was ist Bio an der Farbe?</h2>
<p>Im Gegensatz zu den handelsüblichen Farben auf Mineralölbasis werden für die Herstellung von Bio-Druckfarben pflanzliche Öle und Harze verwendet. In der Regel sind das Lein- oder Sojaöl sowie Kolophoniumharz oder Alkydharz. Auch die Wahl der Pigmente spielt eine wesentliche Rolle bei der Herstellung von Biofarben. Anstelle künstlicher kommen organische Pigmente zum Einsatz. Biofarben werden nach den Richtlinien der DIN ISO 12647-2 gefertigt und kontrolliert.</p>
<p>Um den Druck mit Biofarben durchführen zu können, muss jedoch auch das maschinelle Umfeld an die Gegebenheiten der Farben angepasst werden. Maschinen und Farbmischungen müssen neu eingestellt werden, sodass sie den Qualitätsstandards genügen und im Druck ein optimales Ergebnis erzielt werden kann.</p>
<h2>Klimaneutraler Druck – was ist das? Ist das dann Öko-Druck?</h2>
<p>Stichwort Emissionsausgleich und klimaneutrale Printprodukte. Dieser werden dann als solche bezeichnet, wenn der Anbieter solcher Druckleistungen zuvor die Treibhausgasemissionen berechnen lassen und für diesen Wert Emissionszertifikate erworben hat. Für den Wert dieser Emissionszertifikate wird dann in anerkannte Klimaschutzprojekte investiert und somit die Emissionen, die für den Druck beansprucht wurden, ausgeglichen.</p>
<h2>Umweltfreundlicher Druck mit Öko-Papier</h2>
<p>Neben den verwendeten Farben ist natürlich auch der Untergrund, auf dem gedruckt wird nicht nebensächlich. Zertifizierte Recycling &#8211; Papiere, die mit Zertifikaten von FSC und dem Blauen Engel gekennzeichnet sind, spielen für viele Druckereien ebenfalls eine bedeutende Rolle.</p>
<p>Anstatt Papiere neu herzustellen, für welche zunächst Bäume abgeholzt werden müssten, ist die Verwendung von Recycling-Papier darauf ausgerichtet, für die Papiergewinnung Altpapier zu verwenden. Das schont vor allem den Baumbestand und steht in der Qualität anderen Papieren in nichts nach.</p>
<h2>Strom aus erneuerbaren Ressourcen</h2>
<p>Druck mit Öko-Papier, aber Atom-Strom? Das geht irgendwie nicht zusammen. Der klimaneutrale Druck legt Wert auf die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, wie Wind-, Wasserkraft und Solarenergie.</p>
<p>Es ist also das Gesamtpaket, das stimmen sollte. Biofarben allein machen noch keinen ökologischen Druck. Genau hinschauen lohnt sich also, wenn man Wert auf einen umweltfreundlichen Druckprozess wert legt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Farbenblindheit</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/farbenblindheit</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2016 10:01:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prüfen sie die Farbtüchtigkeit ihrer Augen! Dieser Artikel mag zwar nicht unbedingt auf den ersten Blick in das Themenraster des Gutenberg Druckblogs passen. Farbenblindheit ist jedoch ein Problem, dass man gerade im Druckbereich nicht vernachlässigen sollte. 1. Die Rot-Grün-Sehschwäche Trotz der überall fleißig durchgeführten Standardisierung des mehrfarbigen Offset- und Digitaldrucks, kommt es nach wie vor &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/farbenblindheit" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Farbenblindheit“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Prüfen sie die Farbtüchtigkeit ihrer Augen!</h2>
<p>Dieser Artikel mag zwar nicht unbedingt auf den ersten Blick in das Themenraster des Gutenberg Druckblogs passen. Farbenblindheit ist jedoch ein Problem, dass man gerade im Druckbereich nicht vernachlässigen sollte.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3198" title="Gutenberg Druckblog_Farbblindheit" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-07-um-10.01.14-540x511.png" alt="" width="540" height="511" /><span id="more-3197"></span></p>
<h2>1. Die Rot-Grün-Sehschwäche</h2>
<p>Trotz der überall fleißig durchgeführten <em>Standardisierung</em> des mehrfarbigen Offset- und Digitaldrucks, kommt es nach wie vor zu unterschiedlichen subjektiven Beurteilungen und Bewertungen von mehrfarbigen drucktechnischen Ergebnissen. Die vielen messtechnischen Möglichkeiten  und auch ein Farbmanagement schaffen es  nicht, dass das ewige Thema:  „Unterschiede zwischen Andruck/Proof und Auflagendruck“ endgültig  der Vergangenheit angehört. Ganz im Gegenteil: angesichts der zahllosen digitalen Proofsysteme und der unterschiedlichen Farbwiedergabe auf den PC-Bildschirmen der Druck-Vorstufe, sind die Unstimmigkeiten sogar noch größer geworden. Denn im Druck haben wir es zu tun mit der subtraktiven Farbmischung (Körperfarben /CMYK)  und  im anderen mit einer additiven Farbmischung (Lichtfarben/ RGB). Es treffen also bei der Herstellung von farbigen Druckprodukten  zwei völlig unterschiedliche Farbwelten an- und aufeinander. Das möchte ich aber nachfolgend hier nicht näher vertiefen. Bei meiner digitalen Kamera ist es übrigens zwischen dem leuchtenden, strahlende und  kontrastreichen  Farbbild auf dem Sucherfeld und auf meinem späteren „schlappen“ Ausdruck mit Tintentröpfchen auf Papier nicht anders, besonders dann, wenn auch noch eine „seelenlose“ übliche und wolkige  0815-Qualität genommen wird.</p>
<p>Tipp: wenn sie sich nicht sicher sind lassen Sie Ihre Druckdaten Proofen. Ein farbverbindlicher Ausdruck können sie bei <a href="https://www.flyerpilot.de">Flyerpilot</a> einfach mit zubuchen bei Ihrer Bestellung</p>
<p>Mir geht es in dem nachfolgenden kleinen Beitrag aber  nicht um die Unterschiede zwischen Auflagendruck und Proof, sondern um den Hinweis auf eine vielleicht  vorhandene Sehschwäche, mit der manche Erdenbürger &#8211; vielleicht sogar Drucker, Produktioner, Designer und „Werbewelpen“ &#8211; belastet sind. Sie kann generell zu einer Beeinträchtigung des Sehens und Beurteilens von Farben führen. Ich meine die  Farbblindheit (Achromatopsie), wie sie umgangssprachlich genannt wird. Im Vordergrund (ca.5% der Bevölkerung) steht dabei die Rot-Grün-Sehschwäche. Sie kann angeboren sein, sich aber auch später erst ergeben oder auch verstärken. Ob eine solche Schwäche vorliegt, lässt sich an unserem Testbild feststellen. Erkennen sie die Zahl 74 ? Dann ist mit ihren Augen alles in Ordnung. Nicht so häufig ist übrigen eine Gelb-Blau-Sehschwäche und eine vollständige Farbblindheit. Dafür gibt es weitere Testbilder bei den Augenärzten oder bei bestimmten Optikern.</p>
<h2>2. Der Graue Star</h2>
<p>Im Zusammenhang mit der Farbblindheit möchte ich außerdem auf eine mögliche Trübung der Augen hinweisen. Ich meine damit den „Grauen Star“  der anfänglich klaren  Augenlinse, die bei jedem Menschen im Laufe seines  Lebens früher oder später (schon ab dem 40.Lebensjahr !) sowohl hinsichtlich der Intensität als auch in unterschiedlichen Färbungen auftritt und damit das farbige Sehen mehr oder weniger stark beeinflussen kann. Diese Trübung des menschlichen Auges ist nämlich  verbunden mit einer zunächst unmerkliche Änderung des allgemeinen Sehvermögens,   der Intensität der Farben (Verblassen der Farben), der Nuancierung  (Farbveränderungen) und sie wirkt sich  auch aus hinsichtlich der Beurteilung der z.B. von  Papierweiß. Denn die Trübung der Augenlinse zeigt Grautöne in unterschiedlicher Stärke und rötlich-gelbe Nuancierungen. Natürlich liegt es auf der Hand, dass der grau-gebliche Schleier, der sich auf die Linse des menschlichen Auges legt, das farbliche Sehen mehr oder weniger stark beeinflusst. Die Intensität der Trübung kann von einem Augenarzt objektiv gemessen werden. Sie spielt  z.B.  für Autofahrer eine wichtige Rolle, besonders was das Fahren in Dunkelheit anbetrifft.  Die Beeinflussung auf das farbige Sehen    durch die mehr oder weniger starke Trübung („Grauer Star“) der Augenlinse ist dagegen  ein noch wenig untersuchtes Gebiet. Diesbezüglich besteht also noch Informationsbedarf. Wer also öfter mit der Bewertung seines farblichen Sehens beim Abstimmen eines mehrfarbigen Bogens an der Druckmaschine oder bei der Beurteilung eines farbigen Proofs zu tun hat, sollte vielleicht auch mal zur schmerzlosen Kontrolle seiner Augen einen Augenarzt aufsuchen. Es könnte der Graue Star sein !!</p>
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		<title>Made in Korea? – Ein fast vergessenes Stück Buchdruckgeschichte</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/geschichte-papier/made-in-korea</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2014 09:15:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Druckgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Holztafeldruck Made in Korea Gutenberg ist der Erfinder der beweglichen Lettern und damit des Buchdrucks – so haben wir es wohl alle in der Schule gelernt. Und keine Angst, falsch ist das nicht. Zumindest, wenn wir unser Geschichtsverständnis auf den europäischen Kontinent beschränken. Richtet sich unser Blick jedoch weiter gen Osten, genauer in den &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/geschichte-papier/made-in-korea" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Made in Korea? – Ein fast vergessenes Stück Buchdruckgeschichte“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h2>Holztafeldruck Made in Korea</h2>
<p>Gutenberg ist der Erfinder der beweglichen Lettern und damit des Buchdrucks – so haben wir es wohl alle in der Schule gelernt. Und keine Angst, falsch ist das nicht. Zumindest, wenn wir unser Geschichtsverständnis auf den europäischen Kontinent beschränken. Richtet sich unser Blick jedoch weiter gen Osten, genauer in den fernen Osten wird die Sache schon ein kleines bisschen verzwickter. Natürlich müssen wir zunächst einmal und nur kurz die Chinesen erwähnen, die bereits 581 n. Chr. den Holztafeldruck erfanden. Da der Holztafeldruck aber nicht unbedingt unserem Verständnis von moderner Buchdruckgeschichte entspricht, wenden wir uns gleich einem anderen Land zu, dass wohl bereits am Ende des 11. Jahrhunderts begann, mit beweglichen Lettern zu experimentieren: Korea.</p>
<figure id="attachment_4327" aria-describedby="caption-attachment-4327" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4327" title="Korea und die Kunst des Buchdruckens" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/05/jikji1-540x448.jpg" alt="" width="520" height="438" /><figcaption id="caption-attachment-4327" class="wp-caption-text">Quelle: http://bangnangja.files.wordpress.com/2011/10/jikji1.jpg</figcaption></figure>
<h2>Ist Korea der wahre Begründer der modernen Druckgeschichte?</h2>
<p>Die Halbinsel Korea, heute in zwei nahezu unversöhnliche Länder und Weltanschauungen zerrissen, erlebte ihren ersten kulturellen und machtpolitischen Aufschwung mit der Machtübernahme der Goryeo- Dynastie zu Beginn des 10. Jahrhunderts. Diesem Herrschaftsclan gelang es durch kluge Politik, ein durchdachtes und kontrollierbares Staatssystem und einem guten Gespür für den Fortschritt, ein derart stabiles Reich zu errichten, dass das Land im gesamten Mittelalter nach ihrer Dynastie Goryeo benannt wurde und sich später daraus der Landesname Korea entwickelte. Ab dem 11. oder 12. Jahrhundert soll sich hier der Buchdruck mit metallenen Lettern entwickelt haben. Gut, ganz einig ist sich die Wissenschaft hier nicht. Eindeutig belegt ist aber, dass im Jahr 1239 ein koreanischer Autor, ironischerweise, in einem mittels Holztafeldruck verlegten Buch, von einem Werk berichtet, dass 1232 mit metallenen Lettern gedruckt wurde. Um ein Einzelstück oder ein Werk von extremem Seltenheitswert kann es sich nicht gehandelt haben, denn genau 160 Jahre später überstellte der damalige König Gongyang die Verantwortung für Schriften, die mit Hilfe metallener Lettern entstanden waren, dem Buch- und Veröffentlichungszentrum seines Landes (welch modern anmutender Titel für eine Behörde). #Leider griffen im gleichen Jahr die Mongolen das Reich Goryeo an – man hatte von da an wohl wichtigere Dinge als den Buchdruck und die Bewahrung seiner Geschichte im Sinn.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Ein letzter Zeitzeuge der Geschichte des koreanischen Buchdrucks</h2>
<p>Durch die weiteren Jahrhunderte bewegter Geschichte gingen vielen koreanische Werke verloren, dem traurigen Höhepunkt kommt hier wohl dem Koreakrieg zu. Doch nicht jeder konnte und wollte dies hinnehmen, vor allem nicht Byeongsen Park. Die mutige Frau hatte nach dem Koreakrieg ihre Heimat schweren Herzens verlassen und war nach Frankreich gekommen. Als Historikerin hatte sie schon immer Bücher geliebt, besonders die, die durch den Krieg offiziell als verschollen galten. Da kam ihr 1967 ein Stellenangebot der Französischen Nationalbibliothek ganz besonders Recht, wusste sie doch, dass sich hier ganze Schätze an zusammengetragener, aber vergessener Bücher verbargen. Schließlich hatte auch Frankreich in Korea gekämpft und es war bekannt, dass einige bedeutende Bücher als Kriegsbeute das Land verlassen hatten. Byeongsen Park träumte davon, diese Bücher wiederzufinden und so begann sie die gesamte Bibliothek nach den Werken zu durchstöbern. Es dauerte eine ganze Weile, doch schließlich sollte sie ein Werk finden, dessen Entdeckung einer Sensation gleichkam. Doch wie bei fast jeder echten Sensation wollte zunächst niemand, weder die Franzosen noch die Koreaner, von diesem Stück Druckgeschichte Notiz nehmen.</p>
<h2>Jikji – Die Druckgeschichte und Frau Byeongsen Park</h2>
<p>Byeongsen Park hatte den 2. Band des Jikjisim Gyeong (Die ausgewählten Predigten buddhistischer Weisen und Seon-Meister) gefunden. 1377 im Heungdeoska-Tempel in Cheongju erschienen und mit metallenen Lettern gedruckt. Damit ist das in Kurzform genannte Jikji ganze 78 Jahre älter als die 42-Zeilen Bibel von Gutenberg und das älteste erhaltene Werk seiner Art. Nachdem die Franzosen den Wert des Buches, dass neben den wichtigsten Botschaften Buddhas auch wichtige Interpretationen des Zen enthält, erkannt hatten, taten sie alles, um das Werk zu schützen. Aber niemand dachte daran, dass man es dem Ursprungsland wieder zurückgeben könnte. Auch die koreanische Regierung blieb erstaunlich untätig, zutiefst frustrierend für Frau Park. Jahrzehntelang kämpfte sie erfolglos für die Wiedergabe des Werkes.</p>
<h2>Die UNESCO würdigt Koreas Druckgeschichte</h2>
<p>Doch schließlich, nachdem Park schon alle Hoffnung aufgegeben hatte, sollte ihr Engagement endlich gewürdigt werden – 2001 nahm die UNESCO Jikji zeitgleich mit Gutenbergs noch immer sehr viel bekannteren 42-Zeilen Bibel in ihr Register Weltdokumentenerbe „Memory of the World“ auf. Wieder keimte die Hoffnung, dass Jikji könnte zurück in die Heimat gelangen. Dieser Wunsch erfüllte sich bis heute nicht. Trotz lauterer Forderungen durch die Bevölkerung wie etwa auf einigen englischsprachigen Blogs zu erfahren und ein paar wohlgemeinter Worte des Ex-US-Vizes Al Gores hat sich bis heute in dieser Hinsicht nicht viel getan. Schade eigentlich, mag das doch ein Grund sein, warum dieses einmalige Kunstwerk der Druckgeschichte bis heute nicht die allgemeine Bekanntheit im deutschsprachigen Raum gefunden hat, die es doch eigentlich verdient hätte.</p>
<p>Denn sollten wir nicht spätestens seit Bekanntwerden des Jikji in der Schule lernen: In Europa gab es Gutenberg und in Asien die Goryeo-Dynastie?<br />
<strong>Quellen:</strong> http://korea.prkorea.com/wordpress/</p>
<p>http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Buchdrucks#Korea</p>
<p>Bilder: http://bangnangja.files.wordpress.com/2011/10/jikji1.jpg</p>
<p>Von:<span style="font-size: small;"><em> Anna Kratzert</em></span></p>
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		<title>Die Geschichte der Visitenkarte</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/die-geschichte-der-visitenkarte</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jul 2013 12:39:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Druckgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was heute neben geschäftlichen auch private Personen immer häufiger verwenden, um ihre Kontaktdaten anschaulich und kompakt anderen zu überreichen, blickt bereits auf eine lange Geschichte zurück. Die Geschichte der Visitenkarte. Es gibt Meinungen darüber, dass es bereits im alten Ägypten eine Form der Visitenkarte gegeben haben soll und auch im China des 15. Jahrhunderts. Hierfür &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/die-geschichte-der-visitenkarte" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Geschichte der Visitenkarte“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was heute neben geschäftlichen auch private Personen immer häufiger verwenden, um ihre Kontaktdaten anschaulich und kompakt anderen zu überreichen, blickt bereits auf eine lange Geschichte zurück. Die Geschichte der Visitenkarte.</p>
<p><a href="http://www.flyerpilot.de/visitenkarten/uebersicht.htm"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4033" title="Vistenkarten im Wandel der Zeit" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/07/Bildschirmfoto-2013-07-20-um-12.47.09.png" alt="" width="527" height="217" /></a></p>
<p>Es gibt Meinungen darüber, dass es bereits im alten Ägypten eine Form der Visitenkarte gegeben haben soll und auch im China des 15. Jahrhunderts. Hierfür gibt es jedoch bis heute keine wirklich handfesten Beweise.<span id="more-4032"></span></p>
<p>Viel naheliegender ist die Entstehung der Visitenkarte im Frankreich des 17. Jahrhunderts. Zu Regentzeiten des Sonnenkönigs Ludwig XIV. wurde es nach und nach Sitte eine Besuchskarte (Visite, das französische Wort für Besuch) zu hinterlassen, insofern man den Hausherren nicht persönlich antraf. Weshalb man die Visitenkarte auch als Besuchskarte bezeichnet. Zunächst war es eine einfache Spielkarte auf, welcher der Name desjenigen vermerkt war, der dem Hausherren einen Besuch abstatten wollte. Später entwickelte sich die Karte aufgrund der aufkommenden modernen Drucktechnik zu einem vielseitigen Kärtchen in verschiedensten Designs.</p>
<h2>Geschichte: Die Visitenkarte im Wandel</h2>
<p>Nun kennen wir die Visitenkarte hauptsächlich aus dem geschäftlichen Alltag als kleines Kärtchen, auf dem mindestens Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse vermerkt sind.</p>
<p>Zur Entstehungszeit der Visitenkarte sah das etwas anders aus. Die Ägypter schenkten sich beispielsweise zum Jahresanfang Skarabäen, sogenannte Neujahrsflaschen und kleine Papyrus-Schriftstücke, auf denen Sprüche vermerkt wurden.</p>
<p>Bei den Franzosen diente sie vornehmlich dazu, eine Karte bei einem Besuch an den Dienstboten und anschließend an den Hausherren weiterzugeben. Anhand nur weniger Merkmale war für den Hausherren oder auch die Hausdame ersichtlich, aus welchem Grund der Besucher zugegen war. Hierzu bediente man sich bestimmter Falttechniken oder vermerkte eine spezielle Abkürzung auf dem Kärtchen.</p>
<h2>Das 17. Jahrhundert</h2>
<p>Ab dem 17. Jahrhundert wurde sie fester Bestandteil der adligen bzw. feinen Gesellschaft. Vor allem in Frankreich, England und in Österreich. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts breitete sich dieser Trend zunehmend auch in Europa weiter aus. Schnell wollten die Verwender neue Designs und schicke Verzierungen. 1780 wurde auch in Berlin die Visitenkartenerstellung in der Tageszeitung angeboten.</p>
<p>Je nach Epoche fanden sich typische Elemente auch auf den Visitenkarten wieder. Verschiedene Handwerkszweige machten auch auf ihren Karten den eigenen Berufsstand sichtbar. Man strebte auch hier nach mehr Individualität und Kreativität. Man bediente sich vornehmlich dem Kupferstich, zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde jedoch auch der Druck von Reliefkarten im Prägedruck besonders modern. Man nannte diese Form des Visitenkartens-Drucks auch englisch gepresst.</p>
<p>Geht es um die Gestaltung von Besuchskarten, so ist vor allem Italien Bestandteil dieser Ausprägung. In Frankreich entwickelte sich die Visitenkarte hingegen eher im Bereich der Geschäftswelt. Sie wurde also vornehmlich beruflich genutzt. Die Visitenkarten von damals haben fortan schon mehr mit der der heutigen Verwendung zu tun, jedoch waren die damaligen Karten um einiges prunkvoller. Vor allem in der feinen Gesellschaft setzte man auf die Optik und ließ zum Teil fast schon kleine Kunstwerke anfertigen.</p>
<p>Der Verwendungszweck ist bis heute ähnlich, auch verschiedene Layouts werden gefertigt, die Mehrzahl der Visitenkarten haben ein ähnliches Format und bedienen sich ähnlicher Elemente. Jedoch nutzen auch hier vornehmlich gehobenere Kreise die Visitenkarte in Form extravaganterer Designs. Dank moderner Drucktechniken und Gestaltungsmöglichkeiten sind hier kaum Grenzen gesetzt.</p>
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		<title>Drucker-Lexikon</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/drucker-lexikon</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2012 16:31:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Web to Print]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>A wie Abspecken, S wie Schweizerdegen,  Z wie Zwiebelfisch: Aus der Sprache der Drucker und Setzer Die sprichwörtliche Bleiwüste kennen viele, beim Hurenkind und seinem kleinen Bruder, dem Schusterjungen, wird es schon schwieriger. Und was in Sachen Print-Medien mit einer Hochzeit oder einer Jungfrau gemeint ist, das wissen nur noch Spezialisten. Wir haben eine kleine, &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/drucker-lexikon" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Drucker-Lexikon“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>A wie Abspecken, S wie Schweizerdegen,  Z wie Zwiebelfisch: Aus der Sprache der Drucker und Setzer</strong></p>
<p><strong>Die sprichwörtliche Bleiwüste kennen viele, beim Hurenkind und seinem kleinen Bruder, dem Schusterjungen, wird es schon schwieriger. Und was in Sachen Print-Medien mit einer Hochzeit oder einer Jungfrau gemeint ist, das wissen nur noch Spezialisten. Wir haben eine kleine, aber feine Liste an Fachbegriffen der Drucker und Setzer zusammengestellt. Eine spannende Sache.</strong></p>
<p>„Da ist noch ein Schusterjunge, das können wir so nicht lassen.“ – Sätze wie diesen konnte wohl jeder Journalist hören, der wie der Autor dieser Zeilen noch in der ersten Hälfte der 1990er-Jahre oder eben früher den Beruf des Redakteurs erlernt hat. Mit Filzstift, Layout-Bögen aus Papier und Schneidegeräten für die Fotos.  Unter den älteren Berufskollegen gehörten Wortschöpfungen wie besagter „Schusterjunge“ oder das „Hurenkind“ ganz einfach zum aktiven Wortschatz. Die Sprache der Drucker und Setzer, verkürzt oft auch „Druckersprache“ genannt, sie galt auch für die Text- und Bild-Redakteure. Manchmal, aber nur manchmal, da hören wir sie heute noch. Einige wenige, wie zum Beispiel die heute eher sprichwörtliche „Bleiwüste“ haben es sogar in die Berufswelt der Mediengestalter geschafft, egal ob diese Print, Online oder die crossmediale Variante bevorzugen.</p>
<p>Eine kleiner Hinweis darf an dieser Stelle nicht fehlen: Der Begriff „Druckersprache“ leitet eigentlich in die Irre, denn der Berufsstand der Setzer ist hier zunächst ausgeklammert. Nicht wenige Fachbegriffe der Branche stammen jedoch aus dem Bleisatz. Von daher sollten wir hier von der „Sprache der Drucker und Setzer“ schreiben. Oder vielleicht der „Sprache der Schweizerdegen“. Jene Multitalente also, die immer seltener anzutreffen sind.</p>
<p><strong>Hier eine kleine Liste, von A wie Abspecken bis Z wie Zwiebelfisch:</strong></p>
<p><strong>Abspecken </strong></p>
<p>Der Speck, um den es hier geht, kommt natürlich nicht aus der Metzgerei. Gemeint ist das Abschälen von Papierrollen, die auf dem Transportweg in die Druckerei  beschädigt worden sind. Beim Abspecken wird eben das Papier von einer Rolle Druckpapier abgerollt, bis das nicht mehr brauchbare Papier entfernt ist. Mit dem Rest der Papierrolle kann dann gedruckt werden.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3812" title="Druckersprache_Abspecken_GutenbergBlog.de" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/10/Druckersprache_Abspecken-540x541.jpg" alt="" width="540" height="541" /></p>
<p><strong>Neue Rolle, kein Abspecken nötig: Papieringenieur mit Produkt. Foto: VDP</strong></p>
<p><strong>Bleiwüste</strong></p>
<p>Ursprünglich kam die Bleiwüste aus der Sprache der Setzer. Gemeint waren Fehler durch die Verwendung unpassender, zu enger Zeilenabstände oder die fehlende Strukturierung eines Textes durch nicht vorhandene Absätze. Irgendwann wurde die Bleiwüste dann mehr und mehr sprichwörtlich verwendet, als Bezeichnung für eine oftmals schwer lesbare Zeitungsseite, die ausschließlich aus Textbeiträgen ohne Bilder oder grafische Element bestand. So ließ sich im Grunde bis vor gar nicht allzu langer Zeit fast jede Ausgabe der Tageszeitung <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung </em>(FAZ) als „Bleiwüste“ bezeichnen.</p>
<p><strong>Hochzeit</strong></p>
<p>Schon wieder die Setzer. Gemeint war und ist ein Satzfehler, bei dem zwei gleiche Worte hintereinander erscheinen. Im Eifer des Gefechts konnte das auch schnell mit kompletten Absätzen bzw. ganzen Textpassagen passieren, die dann doppelt gedruckt erschienen. In der Gegenwart lässt sich gerade an gehäuften „Hochzeiten“ oder anderen Tippfehlern feststellen, welche der klassischen Medien ihre Hochzeit wohl hinter sich haben. Auf Korrektoren, Redakteure und damit das bewährte Vier-Augen-Prinzip wird zum Zwecke der Gewinnoptimierung immer häufiger verzichtet.</p>
<p><strong>Hurenkind und Schusterjunge</strong></p>
<p>Das Hurenkind und sein kleiner Bruder, der Schusterjunge, sind in der Sprache der Setzer bereits seit der Erfindung des Buchdrucks fester Bestandteil des Wortschatzes. „Hurenkind“ wird die letzte Zeile eines Absatzes genannt, wenn sie gleichzeitig die erste einer neuen Spalte oder Seite ist. (siehe Abbildung). Sie gelten als besonders schwere handwerkliche Fehler, da sie die Ästhetik des Satz- bzw. Seitenspiegels stark beeinträchtigen. Von einem „Schusterjungen“ wird gesprochen, wenn eine Seite oder Spalte nach der ersten Zeile eines neuen Absatzes umbrochen wird, so dass diese allein am Ende der vorherigen Seite oder Spalte steht.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3813" title="Druckersprache_Hurenkind_GutenbergBlog.de" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/10/Druckersprache_Hurenkind-540x432.jpg" alt="" width="540" height="432" /></p>
<p><strong>Unten links ein Schusterjunge, oben rechts ein Hurenkind. Abbildung: Rainer Zenz, Wikimedia Commons</strong></p>
<p><strong>Jungfrau</strong></p>
<p>So bezeichneten die Setzer ursprünglich eine fehlerlos gesetzte Seite, eine fertig gesetzte Seite wird also mit diesem Attribut als fehlerfrei gekennzeichnet, was sie im Normalfall eigentlich nicht sein kann. Daher beschäftigten viele Verlage und Druckereien Korrektoren, die die Seiten auf Rechtschreibung, Grammatik und Typografie lasen.  Eine Seite, die komplett ohne Korrekturzeichen blieb, wurde von den Setzern auch als „jungfräulich“ bezeichnet, was in der Realität aber so gut wie nie stattfand. Früher konnten Leser von Print-Produkten also auf dem Papier sehen, wie gut die Korrektoren gearbeitet hatten. In der Gegenwart müssen sie sich gerade Zeitungsleser vielfach wundern, ob die Texte überhaupt noch Korrektur gelesen werden.</p>
<p><strong>Lorem ipsum</strong></p>
<p>„Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur adipisici elit …“ . Das klingt nach Latein, und soll auch nach Latein klingen. Eine Bedeutung hat dieser Text jedoch nicht. Es handelt sich um einen Blindtext, den Grafiker und Designer bereits in ihren Anfangstagen kennen lernen. Dieser Klassiker wird als Platzhalter im Layout der Seiten verwendet, um bereits vor dem „Einfließen“ der Textdokumente einen Eindruck vom fertigen Dokument zu haben. Unverständlich ist der Fantasie-Text vor allem, damit der Betrachter des Layouts nicht durch den Inhalt des Textes abgelenkt werden kann. In Geschichtsbüchern ist zu lesen, dass Lorem-ipsum-Füller bei den Druckern und Setzern bereits seit dem 16. Jahrhundert bekannt sind. Heute wird sie oftmals auch verwendet, um Wirkung und Gestalt verschiedener Schrifttypen testen zu können.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3814" title="Druckersprache_Lorem_ipsum_GutenbergBlog.de" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/10/Druckersprache_Lorem_ipsum-540x618.jpg" alt="" width="540" height="618" /></p>
<p><strong>Lorem ipsum: Da hat sich tatsächlich ein „Sweety“ eingeschlichen. Foto: Thomas Backs</strong></p>
<p><strong>Schimmelbogen</strong></p>
<p>So wird in der Drucktechnik ein Druckbogen bezeichnet, der auf beiden Seiten bedruckt werden soll, im Prozess jedoch ungewollt auf einer Seite keinen Druck erhalten hat. Versehentlich nur einseitig bedruckte Druckbögen entstehen oft dadurch, dass der Bogenanleger nicht nur einen, sondern zwei aufeinander liegende Bogen Papier in die Druckmaschine einzieht. Wenn der untere Bogen so unbemerkt unbedruckt bleibt, können auch schon mal leere Seiten im Buch landen.</p>
<p><strong>Spieß</strong></p>
<p>Die Setzer arbeiteten im Bleisatz auch mit Blindmaterial, also kleinen schmalen Bleistücken, mit denen zum Beispiel die Zwischenräume zwischen den Zeilen hergestellt wurden, diese hießen dann Regletten. Dieses Blindmaterial konnte im Druckprozess aber auch so weit nach oben rutschen, dass es mitgedruckt wurde. Das Resultat war im Schriftbild des Blattes zu sehen: Ein sogenannter Spieß.</p>
<p><strong>Schweizerdegen</strong></p>
<p>Multitalente, die sich ganz offiziell als „Schweizerdegen“ bezeichnen dürfen, die gibt es in der heutigen Zeit des medialen Wandels immer seltener. Schweizerdegen ist nämlich die Bezeichnung für einen gelernter Drucker, der zusätzlich eine Ausbildung zum Schriftsetzer absolviert hat. Das ist heute schwierig, gehörte doch der Beruf des Setzers zu den ersten, die den weiter andauernden Veränderungsprozessen der Branche zum Opfer fielen. Auch der althergebrachten Buchdruck im Hochdruck von bleiernen Lettern ist heute nur noch in Nische zu finden. Die Schweizerdegen der Gegenwart sind ohne Zweifel Künstler, wie zum Beispiel Martin Z. Schröder, der in Berlin arbeitet.</p>
<p><strong>Zwieb</strong><strong>e</strong><strong>lfisch</strong></p>
<p>Der Zwiebelfisch erreichte viele Menschen der Gegenwart auf sprichwörtlichen Umwegen. Der Grund: Bestseller-Autor Bastian Sick („Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“) schreibt seit dem Jahr 2003 Kolumnen für das Portal „Spiegel Online“, hierfür hat Sick eben jenen Zwiebelfisch als Titel erkoren. In Online-Medien sind Zwiebelfische deutlich seltener zu finden als in gedruckten Werken. Unter einem Zwiebelfisch verstehen Drucker und Setzer einen einzelnen Buchstaben, der in einer andern Schriftart und/ oder einem anderen Schriftgrad als der restliche Text gesetzt wurde. Der Begriff stammt wie so viele aus der Arbeitswelt des Bleisatzes. Also aus einer Zeit, in der die Texte noch per Hand gesetzt wurden.</p>
<p><strong>Vollständig ist diese kleine Liste natürlich längst nicht, wir haben die spaßigsten Begriffe ausgewählt. Wem fallen noch andere ein?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nicht jammern, Service verbessern!</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/service-verbessern</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Druckerei]]></category>
		<category><![CDATA[Web2Print]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man liest es beinahe täglich: Kleinere Hausdruckereien klagen lautstark über die chronische Übersättigung des Druckmarktes. Schuld seien natürlich wie immer die anderen, die Großen, die Online-Druckereien, die das Internet zum aktiven Verkauf nutzen. Als sei Print 2.0 ein Buch mit 7 Siegeln?! Man beschwert sich über die zunehmende Zerstörung der Preisstrukturen und über den Kundenfang &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/service-verbessern" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Nicht jammern, Service verbessern!“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Man liest es beinahe täglich:<br />
Kleinere Hausdruckereien klagen lautstark über die chronische Übersättigung des Druckmarktes.<br />
</strong></p>
<p><strong><a href="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/gutenbergblock_news.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft size-thumbnail wp-image-696" title="Nicht jammern - Service veressern. Und zwar schleunigst!" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/gutenbergblock_news-150x150.jpg" alt="Nicht jammern - Service veressern. Und zwar schleunigst!" width="150" height="150" /></a></strong>Schuld seien natürlich wie immer die anderen, die Großen, die <a href="https://www.flyerpilot.de">Online-Druckereien</a>, die das Internet zum aktiven Verkauf nutzen.<br />
Als sei Print 2.0 ein Buch mit 7 Siegeln?!</p>
<p>Man beschwert sich über die zunehmende Zerstörung der Preisstrukturen und über den Kundenfang der Online Marktführer. Man jammert und jammert und jammert.</p>
<p>Der Service der Online-Druckereien sei schlecht, man selbst würde doch alles viel besser, effizienter und qualitativ hochwertiger machen.</p>
<p>Diese Ungerechtigkeit publiziert man über die Medien. Doch Ungerechtigkeit muss erforscht sein. Deshalb gehen wir der Sache auf den Grund. Ist dieses Problem etwa hausgemacht?</p>
<p><strong>Wir haben den Praxistest gemacht und uns vom Servicegedanken der „kleinen Hausdruckereien“ überzeugt.</strong></p>
<p><strong>Der Kerngedanke: </strong></p>
<p>Eine Druckerei die klagt, muss doch an potentiellen Neukunden interessiert sein, muss dem „Neuen“ Honig um´s Maul schmieren und buhlen was das Zeug hält. Denn Neukunden sind Aufträge. Aufträge nach denen man ja laut Presse händeringend sucht.</p>
<p>Wir haben daher 10 kleinere Druckereien (Offset) kontaktiert und ein klassisches Standardprodukt angefragt.</p>
<p>10.000 Visitenkarten, 4/4- farbig, 350 gr. Papier, Bilderdruck matt, vollständige, druckkonforme Daten werden als PDF geliefert.<br />
Zugegeben, das angefragte Produkt passt mehr in die Sparte „Online-Druck“, aber Interesse, gerade wegen eventueller Folgeaufträge, müsste ja da sein. Oder?</p>
<p>Denkste! Um das Ergebnis vorweg zu nehmen, weder uns und schon gar nicht unserem Auftrag wurde die nötige Aufmerksamkeit geschenkt.<br />
Ja, zum Großteil haben wir noch nicht einmal ein professionelles Angebot erhalten.<br />
Sollte es den Hausdruckereien also doch nicht so schlecht gehen?<br />
Jammert man nur, weil alle jammern und es bequemer ist, die Schuld beim anderen zu suchen?</p>
<p><strong>Bei 10 Offsetdruckereien aus dem gesamten Bundesgebiet sieht der Kundenservice und Customer Relation Management (CRM) wie folgt aus:</strong></p>
<p>&#8211; 40 % der Druckereien rieten uns direkt und ohne Umschweife, uns an die bekannten Online-Druckereien zu wenden. Zwar erhielten wir keine konkrete Empfehlung, aber alleine die ablehnende Haltung verblüffte uns.<br />
&#8211; 6 Druckereien wollten uns ein unverbindliches Angebot zukommen lassen. Trotz mehrfacher Betonung, dass wir den Auftrag so zügig wie möglich erledigt haben müssten, haben wir zum Teil bis heute kein Angebot vorliegen. Tatsächlich erhalten haben wir nach 7 Tagen 3 Angebote. Die anderen Offerten folgten sporadisch.<br />
&#8211; Sage und schreibe 7 von 10 Druckereien vermittelten uns das Gefühl, mit unserer Anfrage hier nicht willkommen zu sein. Man war tendenziell unfreundlich und nur wenig serviceorientiert.<br />
&#8211; 40 % der Druckereien konnten uns keine fundierte Auskunft geben, wie die Druckdaten am sinnvollsten geliefert werden sollten. „Schauen Sie mal auf unsere Website, oder schicken Sie ein JPG“. Von PDF war nicht wirklich die Rede. Auch hier wurde deutlich: Der Kunde war vielleicht mal vor 20 Jahren König.<br />
&#8211; 3 von 4 Druckereien wiesen uns jedoch umgehend darauf hin, dass Datenchecks extra kosten und definitiv nicht im Service inbegriffen seien.</p>
<p><strong>Der Preis: </strong></p>
<p>Es war natürlich von Beginn an klar, dass eine kleine Druckerei nicht mit den Preisen der Internetkonkurrenz mithalten kann.<br />
Die Preise der Druckereien, die uns auch tatsächlich ein Angebot geschickt haben, lag teilweise über dem 8-fachen Preis aus dem WWW.<br />
Definitiv zu hoch.</p>
<p>Mit einem derart schlechten Ergebnis für die Hausdruckereien haben wir nicht gerechnet. Theoretisch wäre es natürlich möglich, dass wir genau die Schwarzen Schafe bei der Auswahl der Druckereien angefragt haben, die faktisch kein Interesse zeigen.<br />
Die Zahlen sagen jedoch mehr als Worte und geben diesem Gedanken nur wenig Nahrung.<br />
Auch wenn unser Auftrag sicherlich nur sehr geringe Gewinnspannen zulässt, es wäre doch ein Einstieg. Eine Möglichkeit auf interessante Neuaufträge.<br />
Auf positive Mundpropaganda, auf die Hausdruckereien ja sehr viel Wert legen (sollten).</p>
<p>Ich persönlich würde auch sehr gerne mal regional drucken lassen.<br />
Die lokale Wirtschaft unterstützen.</p>
<p>Bei diesem mäßigen Service drucke ich jedoch lieber weiterhin online und nehme in Kauf, dass der persönliche Kontakt verloren gehen könnte.</p>
<p>Natürlich &#8211; auf den ersten Blick kann man die Frustration der kleinen Druckereien verstehen, aber dieser Unmut sollte tunlichst nicht an den Kunden weitergegeben werden.<br />
Stattdessen sollte man optimieren, ranklotzen und nicht nur jammern und mit dem Finger auf die anderen zeigen.</p>
<p>Hausdruckereien bei denen der Service noch groß geschrieben wird, können sich gerne bei uns melden und uns von Ihrem Service überzeugen. Wir würden uns freuen.</p>
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		<title>Plastikkarten Druck</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/plastikkarten-druck</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 07:32:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Druckerei]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für die Bedruckung von Plastikkarten gibt es verschiedene Druckverfahren. Die Wahl des richtigen Verfahrens entscheidet maßgeblich über das tatsächliche Druckergebnis. Plastikkarten: Druck im Offsetverfahren Für größere Produktionen mit höchsten Qualitätsansprüchen zu wirtschaftlichen Kosten empfiehlt sich das Offsetverfahren. Durch industrielle Offsetmaschinen werden die Plastikkarten in großen Druckbögen gedruckt, d.h. es wird eine größere Anzahl Karten gleichzeitig &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/plastikkarten-druck" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Plastikkarten Druck“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Bedruckung von Plastikkarten gibt es verschiedene Druckverfahren. Die Wahl des richtigen Verfahrens entscheidet maßgeblich über das tatsächliche Druckergebnis.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3782" title="Plastikkarten" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/10/cardcon-systems_Plastikkarten-540x326.jpg" alt="" width="540" height="326" /></p>
<h2>Plastikkarten: Druck im Offsetverfahren</h2>
<p>Für größere Produktionen mit höchsten Qualitätsansprüchen zu wirtschaftlichen Kosten empfiehlt sich das <strong>Offsetverfahren</strong>. Durch industrielle Offsetmaschinen werden die <a href="https://www.flyerpilot.de/plastikkarten-drucken">Plastikkarten</a> in großen Druckbögen gedruckt, d.h. es wird eine größere Anzahl Karten gleichzeitig bedruckt und anschließend auf das entsprechende ISO Format ausgestanzt. Bereits ab einer vergleichsweise geringen Auflage von 200 – 500 Karten, lohnt es sich, Karten im Offsetverfahren produzieren zu lassen. Bei kleineren Stückzahlen, unter 250 Karten, sind die Einrichtungskosten der Druckmaschinen zu hoch, als dass sich eine Produktion im Offsetverfahren rentieren würde.<span id="more-3775"></span></p>
<p>In der Regel besteht eine im Offsetverfahren produzierte Plastikkarte aus vier Schichten. Eine PVC-Schicht mit dem Druckbild der Vorderseite, eine PVC-Schicht mit dem Druck der Rückseite und jeweils eine Schicht Laminat auf jeder Seite. Durch diese Anordnung in vier Schichten und den Schutz durch das Laminat bleibt das Druckergebnis besonders lange brillant und ist vor Ausbleichen und Beschädigung gut geschützt.</p>
<p>Der Druck von Plastikkarten im Offsetverfahren beansprucht einige Tage, da gewisse Trocknungszeiten eingehalten werden müssen. Die Trocknungszeit ist zum einen abhängig vom verwendeten Druckverfahren und zum anderen von der Menge des Farbauftrages.</p>
<p>Neben dem Druck von Pantone-Farben ist es im Offsetverfahren ebenso möglich weitere Besonderheiten wie Siebdruck, Unterschriftenfelder oder Mattlaminierung auszuwählen. Das Siebdruckverfahren wird zum Beispiel dann eingesetzt, wenn Karten mit speziellen Metallicfarben (Gold oder Silber) bedruckt werden sollen. Da für jede Druckfarbe ein Sieb hergestellt wird, ist dieses Druckverfahren etwas kostspieliger als das Offsetverfahren.</p>
<h2>Druck im Retransferverfahren</h2>
<p>Dieses Druckverfahren eignet sich besonders für sämtliche Technologiekarten, wie RFID oder Chipkarten, da im <strong>Retransferverfahren</strong> Karten mit unebenen Kartenoberflächen problemlos gedruckt werden können. Beim Retransferdruck wird nicht direkt auf die Karte gedruckt, sondern zunächst spiegelverkehrt auf den Transferfilm. Dieser wird dann mittels Hitze und einer weichen Gummiwalze auf die Plastikkarte appliziert. Mit diesem Druckverfahren ist das Druckergebnis von hoher Farbbrillanz und –haltbarkeit und kleine Unebenheiten im Kartenkörper werden ausgeglichen. Ebenso ist im Retransferverfahren der randlose Plastikkartendruck möglich.</p>
<p>Die Möglichkeit einer Bedruckung von Pantone-Farben ist in diesem Verfahren nicht gegeben, da sich die Farben aus dem YMCK-Farbsatz zusammensetzten.</p>
<h2>Druck im Thermosublimationsverfahren</h2>
<p>Der Kartendruck im <strong>Thermosublimationsverfahren</strong> (Aufdampfen durch Erhitzen) ist besonders bei der kurzfristigen Bedruckung und Foto-Personalisierung kleinerer Plastikkarten-Mengen verbreitet. Dabei werden mehrzonige Farbbänder nach dem YMCK-Farbsatz verwendet. Die zu bedruckende Plastikkarte wird mehrmals zeitgleich mit der entsprechenden Farbzone am Druckkopf vorbeigeführt. Dabei werden die Farben nacheinander in Abstufungen direkt auf die Karte aufgedampft (sublimiert). Für gewöhnlich wird abschließend ein schützendes durchsichtiges Overlay eingesetzt, das den Kartendruck dauerhaft haltbar macht. Auch im Thermosublimationsverfahren ist es nicht möglich Pantone-Farben zu drucken.</p>
<p>Neben dem Thermosublimationsverfahren gibt es noch das monochrome <strong>Thermotransferverfahren</strong>, welches meist zur einfarbigen Personalisierung vorbedruckter Plastikkarten zum Einsatz kommt. Dabei wird die Farbe durch Hitze direkt auf die Karte &#8222;transferiert&#8220;, wodurch dieses Druckverfahren einen besonders schnellen Kartendruck ermöglicht.</p>
<p>Es bleibt festzuhalten, dass das Offsetverfahren brillante Qualität zu erschwinglichen Kosten liefert, die Produktionszeit durch verschiedene Prozesse jedoch bei ca. 2 Wochen liegt und es erst für Auflagen ab 250 Stück wirtschaftlich ist. Wer also schnell und flexibel Karten drucken möchte, ist sicherlich mit einem Desktopkartendrucker unter Berücksichtigung des für seine Anwendung passenden Druckverfahrens besser bedient.</p>
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		<title>Druckgeschichte:  Druckplatten für den Offsetdruck</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/druckgeschichte-offsetdruck</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Druckgeschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Druckgeschichte: Die alte Selbstbeschichtung von Druckplatten für den Offsetdruck Die Erfolgsgeschichte des Offsetdrucks ist auch eine Geschichte seiner Druckformherstellung. Sie war zunächst geprägt durch einige wenige manuelle Techniken die vom Steindruck übernommen wurden, dann aber durch eine Vielzahl verschiedener fotomechanische Übertragungsverfahren, für die sich in der Fachsprache der Obergriff „Offsetkopie“ etablierte. Dabei wurden zunächst &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/druckgeschichte-offsetdruck" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Druckgeschichte:  Druckplatten für den Offsetdruck“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h2>Druckgeschichte: Die alte Selbstbeschichtung von Druckplatten für den Offsetdruck</h2>
<p><strong>Die Erfolgsgeschichte des Offsetdrucks ist auch eine Geschichte seiner Druckformherstellung. Sie war zunächst geprägt durch einige wenige manuelle Techniken die vom Steindruck übernommen wurden, dann aber durch eine Vielzahl verschiedener fotomechanische Übertragungsverfahren, für die sich in der Fachsprache der Obergriff „Offsetkopie“ etablierte. Dabei wurden zunächst Zinkplatten, dann aber in erster Linie Aluminiumplatten verwendet.</strong><br />
Nach dem 2. Weltkrieg gab es 6 Firmen die für die Offsetkopie konfektionierte Kopierlösungen anboten die meistens gebrauchsfertig waren oder vor Verwendung durch Zugabe einer Chromierung, wie z.B. Ammonium-Bichromat, lichtempfindlich gemacht werden musste. Die Platten wurden nach der Beschichtung und der sich anschließenden Belichtung entweder mit Säure oder mit Wasser entwickelt.</p>
<p>Ein sehr wichtiger Arbeitsgang der Offsetkopie war in der Vergangenheit das Beschichten der Platten. Das erfolgte in einer Horizontal- oder Vertikal- Schleuder in der Weise, dass auf die Mitte der mehr oder weniger schnell rotierenden Platte die Kopierlösung in gleichmäßigem Fluss aufgegossen wurde. Von dort aus verteilte sich die Schicht durch die Zentrifugalkraft fast gleichmäßig auf die ganze Platte. Das Aufgießen wurde unterbrochen, wenn die sich kreisförmig ausbreitende Schicht zwei Ränder der Platte erreicht hatte. Das Aufgießen der Schicht erfolgte entweder mit einem Porzellantopf, mit einer Glasmensur und später dann auch mit einem Beschichtungsautomaten bei dem die erforderliche Schichtmenge voreingestellt werden konnte. Man rechnete für 1 m2 Platte ca. 150-200 ccm Kopierlösung. Eingesetzt wurden sowohl Horizontal- als auch Vertikalschleudern. Dabei war die Trocknung der Schicht von besonderer Bedeutung. Nach etwa 10 Minuten sollte die Platte bei ca. 35 °C gleichmäßig getrocknet sein.</p>
<p>Die Selbstbeschichtung wurde allmählich durch vorbeschichtete Platten abgelöst und damit die Automatisierung der Offsetkopie eingeleitet. Die erste vorbeschichtete Platte kam am 21.Mai 1949 durch die damalige Firma Kalle &amp; Co, Wiesbaden heraus. Es war die „Ozasol Druckforlie MA-Positiv. 1950 folgte die „Ozasol Druckfolie MD-Positiv“, 1951 die „Ozasol-Druckfolie M-Negativ“, 1956 die „Ozasol N1“ . Der weitere Siegeszug ließ sich nicht mehr aufhalten.</p>
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