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	<title>drucken - GUTENBERGBLOG</title>
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	<description>Blog rund um die Deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
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		<title>Alois Senefelder</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/druckgeschichte-produktionstechnik/alois-senefelder</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2022 11:25:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Druckgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
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		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu Alois Senefelders 240. Geburtstag: Geschichte der Druckelemente in der Reproduktionstechnik Aluis Senefelders heutige Bedeutung ergibt sich aus seiner Erfindung der Lithographie, seiner Punktiertechnik, des Stein- und Umdruckes sowie in der Folge der Repro-duktionstechnik wie dem Offsetdruck, somit heute bis zu 60% des inzwischen wichtigsten Vervielfältigungsprozesses. Um das geschichtlich besser zuordnen zu können, bedarf es &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/druckgeschichte-produktionstechnik/alois-senefelder" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Alois Senefelder“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Zu Alois Senefelders 240. Geburtstag: Geschichte der Druckelemente in der Reproduktionstechnik</h2>
<p><strong>Aluis Senefelders</strong> heutige Bedeutung ergibt sich aus seiner Erfindung der Lithographie, seiner Punktiertechnik, des Stein- und Umdruckes sowie in der Folge der Repro-duktionstechnik wie dem Offsetdruck, somit heute bis zu 60% des inzwischen wichtigsten Vervielfältigungsprozesses. Um das geschichtlich besser zuordnen zu können, bedarf es zuerst einer Auseinandersetzung mit dem <strong>Druckelement</strong> für den Bilderdruck, dem Punkt. Eine aktuelle Zuordnung dieser bedeutenden Erfindung die über 200 Jahre unter-bewertet wurde, schließt vor allem 2 wichtige deutsche Erfinder nach Senefelder mit ein: Georg Meisenbach, München: Rastertechnik und Dr. Ing. Rudolf Hell, Kiel, die elektronische Reproduktion.</p>
<p>1. Als man die Punkte ‚von Hand’ erstellte</p>
<p>Die Reproduktionstechnik umfasst nach DIN 16500/2 ganz einfach das erneute Herstellen von etwas Vorhandenem, einem Abbild. Um ein Abbild drucktechnisch vervielfältigen zu können, bedient man sich verschiedener Druckelemente: dem Punkt und Korn, auch dem Strich. Das begegnet uns so auch in der Malerei und der Schrift, sowie in alten Höhlenmalereien. Bei der Schrift ist die Aufgabe einer Linie, eines Striches, auch Punktes relativ einfach zuzuordnen. Beim Bild muss man sich mit ‚echten’ Halbtönen – also verlaufenden Tonwerten und Farbtönen befassen. Die werden weniger durch Striche dargestellt, wie im Holzschnitt, in Federzeichnungen oder Gravuren, sondern durch kleinste Druckelemente die uns z.B. vom frühen Kupferdruck als Punktstich bekannt sind.</p>
<p>Die Wiedergabe vielfältiger und feiner Tonwertstufen ist also im wesentlichen dem Punkt bzw. Korn vorbehalten. Es ist die besondere Kunst der Lithographen die richtige Punktgröße manuell auf dem Stein so zu platzieren, dass die notwendigen Tonwert- und Zeichnungselemente für die Wiedergabe einer Vorlage im Druck zur Verfügung stehen. Kleine Punkte für helle Töne, große Punkte für dunkle Töne. Das gilt für das Kreidekorn ebenso wie für die Spritztechnik oder den mit Senefelders Federpunktiermanier erzeugten Punkten. Diese <strong>Technik</strong> führte zum heutigen Bilderdruck. Um 1800 wurde anfänglich neben den Punkten auch <em>Alois Senefelder</em>  Kreidetechnik angewendet. Durch die Chromolithographie setzten sich dann folgende Techniken durch: neben dem Punktieren das Kreiden, Tamponieren, Spritzen &#8211; oft im Mix &#8211; das ist sehr gut in alten Postkarten erkennbar.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-3249" title="Gutenberg Blog_Punktiertechnik" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-22-um-12.30.00.png" alt="" width="370" height="341" /></p>
<p>1.2 Senefelders Erfindung erobert den Markt der Bilder</p>
<p>Zum Beginn des 19. Jahrhunderts erlangten diese Reproduktionstechniken und der Steindruck durch die einfachere Handhabung für die Bilderwiedergabe eine spontane Verbreitung. Das bewirkte starke Konkurrenz zu den damaligen Hoch- und Tiefdruckern. Die folgenden Auseinandersetzungen erfassten die Druckereien wie<br />
die organisierten Mitarbeiter (Verband der Lithographen und Steindrucker, 1851).<br />
Um das besser zuordnen zu können, muss man sich in die Zeit um 1800 zurückversetzen. Es dominierte der Hochdruck seit Gutenbergs Erfindung der beweglichen Letter, die Bilder wurden als Holschnitte in die Text- Druckform montiert. Richtigen Mehrfarbendruck gab es nicht – es fehlten die kleinen Druckelemente, die Punkte. Da bietet Senefelders neue Reprotechnik mittels Lithographie sowie dem von ihm entwickelten Umdruck ganz neue Chancen. Die Fachliteratur des 19. Jahrhunderts ist voll von Zeugnissen, wie Vervielfältigungen mittels Umdrucktechnik auch für Texte, Noten *), Gravuren, Holzschnitte, auch die Wiedergabe alter Drucke nun direkt möglich ist.<br />
Dazu kam nun neu der Bilderdruck. Schon kurz nach Senefelders Erfindung ist ein solcher Druck in s/w von ihm bekannt. Bald aber brachte es Gottfried Engelmann<br />
in Paris zur wahren Meisterschaft. Er nutzte den Umdruck für Motivpausen zur Herstellung der einzelnen Farben für seine Chromolithographien. Diese Drucke, mit 10 – 20 Einzelfarben gefertigt, faszinieren heute noch.</p>
<figure id="attachment_3250" aria-describedby="caption-attachment-3250" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3250" title="Gutenberg Druckblog_Sennfelder" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/viewer-540x393.png" alt="" width="520" height="393" /><figcaption id="caption-attachment-3250" class="wp-caption-text">R. Schulz, Leipzig 1880</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;">Die hohe Anzahl von meist hellen Einzelfarben war nötig, um vor allem die manuell erzeugten Punkte optisch nicht wirksam werden zu lassen. Die Tonabstufungen wurden durch die Kreidetechnik, die Federtechnik, das Spritzkorn und ab ca.1850 auch mittels <strong>Tangiertechnik</strong> erreicht. Dabei wurden auf Folien zuvor punktierte Tonwerte an eine vorbereitete Stelle des Steines umgedruckt. Das Verfahren kann man auch als Anstoß für Meisenbachs Rastertechnik (1882) ansehen.</p>
<p style="text-align: left;">Es entstanden natürlich auch neue Berufe. Neben den Kupferstechern, Holz-schneidern nun die Lithographen als Chromolithographen, Schriftlithographen, Steinschleifer und vor allem die Steindrucker. Auch Arbeitsteilung in der Repro-duktionstechnik war angesagt. Das ging soweit, dass es Lithographen gab, die ‚nur’ glatte Töne und andere, die Faltenwürfe oder Gesichter punktierten. Die Herstellung eines 8 Farben Postkartenlithos dauerte damals so ca. 2-3 Wochen. Das alles ging natürlich bald wieder zu langsam. So kamen neue Verfahren auf &#8211; vor allem aber die Fotografie.</p>
<p style="text-align: left;">2. der Rasterpunkt mittels Reprokamera</p>
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		<title>Postkarten drucken und online gestalten: Die Dauerbrenner in Sachen Social Media werden immer noch gedruckt</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/postkarten-online-gestalten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2019 08:28:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Facebook und Twitter sind Alltag, die E-Mail hat Brief und Fax innerhalb eines Jahrzehnts (fast) verdrängt. Ein kleines Print-Produkt ist dagegen noch nicht ganz aus unseren Kommunikationskanälen verschwunden: Beim Postkarten drucken landet diese hartnäckig im Briefkästen der Republik. Auffällig: Die Auflagen sind heute kleiner, das Design dafür deutlich edler. Und selber gestalten ist anno 2012 &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/postkarten-online-gestalten" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Postkarten drucken und online gestalten: Die Dauerbrenner in Sachen Social Media werden immer noch gedruckt“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Facebook und Twitter sind Alltag, die E-Mail hat Brief und Fax innerhalb eines Jahrzehnts (fast) verdrängt. Ein kleines Print-Produkt ist dagegen noch nicht ganz aus unseren Kommunikationskanälen verschwunden: Beim <a href="https://www.flyerpilot.de/postkarten">Postkarten drucken</a> landet diese hartnäckig im Briefkästen der Republik. Auffällig: Die Auflagen sind heute kleiner, das Design dafür deutlich edler. Und selber gestalten ist anno 2012 gar kein Problem mehr.</strong></p>
<figure id="attachment_3770" aria-describedby="caption-attachment-3770" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3770" title="Postkarten_online-drucken" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/09/Fotolia_4225634_S-540x361.jpg" alt="" width="520" height="351" /><figcaption id="caption-attachment-3770" class="wp-caption-text">fotolai ©demarco #4225634</figcaption></figure>
<p>Wer behauptet eigentlich, Social Media sei ein Phänomen der Moderne? Anhänger der Philokartie werden das ganz sicher nicht tun. Philokartie? Genau. Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine ganz besondere Leidenschaft: das Sammeln und Erforschen von Postkarten und Ansichtskarten. Und, was in diesem Zusammenhang wirklich niemand leugnen kann: Mit den meist schmucken Print-Produkten teilen die Menschen bereits seit dem späten 19., frühen 20. Jahrhundert ihre Vorlieben und Erlebnisse mit anderen Menschen. In bevorzugter Weise sogar mit Menschen, die der Absender wirklich und persönlich kennt. Wenn das also kein sozialen Medien sind&#8230;<span id="more-3767"></span></p>
<p>In den Anfangstagen, da war noch alles schwarz-weiß, um die vorletzte Jahrhundertwende wurden Design und Farbgestaltung auf einem damals ziemlich hart umkämpften Markt für Postkarten immer wichtiger. Heute tauschen sich die Sammler längst auch online aus, ein Ansichtskarten-Lexikon bietet zum Beispiel die Möglichkeit, die eigenen „Schätze“ zu präsentieren und zum Kauf anzubieten. Der Besuch zeigt: Auch diese Leidenschaft hat ihren eigenen Markt, Portale wie Ebay sind gut gefüllt mit edlen Exemplaren des früheren Massenmediums.</p>
<p>Thema Auflage: Die ist vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die nuller Jahre unseres Jahrtausends massiv gesunken. Ein Blick in die Statistik der Wikipedia zeigt: Im Jahr 1982 bearbeitete die Deutsche Bundespost noch 820 Millionen Postkarten, 2008 kamen gerade noch 38 Millionen Postkarten aus dem Ausland in Deutschland an. Gerade im Wandel der Zeit sind die Karten dafür immer edler geworden. Durch E-Mail, Smartphone und Facebook wandern die Print-Produkte schließlich immer mehr in das Premium-Segment. Privat und auch geschäftlich. Wer sich als Unternehmer philokartische Mühe gibt, beweist schließlich auch Wertschätzung gegenüber seinen Kunden.</p>
<p>Für Individualisten: Es muss gar nicht immer die Massenware aus dem Strandkiosk oder Supermarkt sein. Mit dem Aufkommen der Online-Druckereien haben einige Spezialisten das Geschäftsfeld der online erstellbaren Postkarten für sich entdeckt. Die Postalo GmbH in Hamburg und die PokaMax GmbH in Würzburg gehören dazu. Wir haben getestet und stellen fest: Die Bedienung ist kinderleicht, wirklich eine gute Sache. Kein Wunder, dass neben den kleineren Anbietern auch Allrounder wie Flyerpilot einen Service dieser Art im Angebot haben. Was sagen wir da? Ganz einfach: Schreib`doch mal wieder!</p>
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		<title>Nudeln aus dem 3D Drucker</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/nudeln-aus-dem-3d-drucker</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Feb 2018 11:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
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		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Spaghetti, Rigatoni, Fusilli, Farfalle oder doch eine ganz eigene Kreation? Und das auf Knopfdruck? Das ist keine weit entfernte Zukunftsvision mehr, sondern bereits greifbare Realität. Das italienische Lebensmittelunternehmen Barilla hat sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit dem niederländischen Institut TNO Eindhoven einen 3D-Drucker für Pasta zu entwickeln. Dieser wurde nun zur Weltausstellung 2015 in Mailand &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/nudeln-aus-dem-3d-drucker" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Nudeln aus dem 3D Drucker“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Spaghetti, Rigatoni, Fusilli, Farfalle oder doch eine ganz eigene Kreation? Und das auf Knopfdruck? Das ist keine weit entfernte Zukunftsvision mehr, sondern bereits greifbare Realität. Das italienische Lebensmittelunternehmen Barilla hat sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit dem niederländischen Institut TNO Eindhoven einen 3D-Drucker für Pasta zu entwickeln. Dieser wurde nun zur Weltausstellung 2015 in Mailand präsentiert. Das rund 40 Zentimeter breite Beta-Gerät wirkt unscheinbar von außen, kann jedoch die Küche von morgen revolutionieren.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-4622" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/05/Nudeln-3-D-Drucker-540x539.jpg" alt="Nudeln aus dem 3D-Drucker könnten schon mal in Serie gehen. Barilla arbeitet an der Serienreife eines Nudeldruckers." width="540" height="539" /></p>
<p>Mit einem herkömmlichen USB-Stick und einer mit Nudelteig gefüllten Patrone könnten so unzählige Kreationen sofort abrufbereit sein. Die Patronen sollen ähnlich wie Pads bei Kaffeemaschinen einfach nachzubestellen sein. Die Drucker sollen vor allem in Restaurants eingesetzt werden. In ausgewählten Restaurants in Eindhoven werden sogar bereits Lebensmitteldrucker für die Praxis getestet.<span id="more-4620"></span></p>
<h2>TNO Eindhoven und Barilla wollen den 3D-Drucker für Nudeln entwickeln</h2>
<p>Der Projektleiter des Instituts TNO Eindhoven Kjeld van Bommel ist überzeugt von dieser Idee. So könne man beispielsweise zu speziellen Anlässen wie einer Hochzeit, Nudeln in Herzform drucken lassen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-4635" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/05/TNO-Spice-Bytes-1-540x405.jpg" alt="TNO Spice Bytes 1" width="540" height="405" /></p>
<p>Von Barilla wurde bereits eine Wettbewerb für die kreativste und individuellste Pasta ausgerufen. Unter den Gewinnern war der Franzose Loris Tupin, der mit seiner „Rosa“ eine Nudel in Rosenform gestaltete, die während des Kochens aufgeht. Die italienischen Gewinner Danilo Spiga und Luis Fraguarda designten eine Nudelform, die an einen geflochtenen Korb erinnert.</p>
<p>Der französische Gewinner Alessandro Carabini orientierte sich hingegen an etwas viel größerem: den Mond. Sogar die Mondkrater wurden mit eingearbeitet und so sieht die Nudel aus wie ein kleines, leckeres Kunstwerk.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/3iwD1P_7vxo" width="540" height="305" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Speed als Problem?</h2>
<p>An der Geschwindigkeit muss jedoch noch gefeilt werden. Der Drucker schafft eine Nudel in zwei Minuten (zu Beginn waren es noch 20 Minuten), was jedoch für den alltäglichen <strong>Restaurantbetrieb</strong> immer noch zu langsam ist. Aber Kjeld van Bommel gibt sich zuverlässig und das Projekt macht Fortschritte: „Wir können jetzt schon zehnmal so schnell drucken wie zu Beginn unserer Experimente.“</p>
<p>Aber nicht nur die Form der Nudel 2.0 kann personalisiert werden, auch die Zutaten. Sind Sie allergisch gegen Gluten? Wollen Sie mehr Ballaststoffe zu sich nehmen oder soll es heute mal Vollkornnudeln sein? Kein Problem. In der Zukunft können Restaurants ganz unkompliziert per Knopfdruck auf ihre speziellen Nudelwünsche eingehen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-4636" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/05/TNO-Autumn-Truffle-with-plaice-and-foie-gras-2-540x397.jpg" alt="TNO Autumn - Truffle with plaice and foie gras-2" width="540" height="397" /></p>
<h2>Lebensmitteldrucker für Alten- und Pflegeheime</h2>
<p>2015 sollen erste 3D Lebensmitteldrucker in Alten- und Pflegeheime ausgeliefert werden. Kjeld van Bommel sieht darin eine große Chance die Lebensqualität der Bewohner zu steigern: „Mit den Druckern können wir pürierte Nahrung wieder in eine attraktive Form bringen und gleichzeitig noch personenspezifisch Nährstoffe beimengen. Beispielsweise könnten wir aus Karottenbrei wieder eine Karotte gießen und diese mit Calcium für Knochenkranke ausstatten.&#8220;</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-4637" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/05/TNO-3D-printed-carrots-540x405.jpg" alt="TNO 3D printed carrots" width="540" height="405" /></p>
<p>Auch in der Welthungerbekämpfung sieht Kjeld van Bommel bereits den Lebensmitteldrucker: Unappetitliche, aber nährstoffreiche Lebensmittel, wie beispielsweise Algen oder Insekten, können so in ansprechende Form gebracht werden.</p>
<p>Aber wird der <a href="https://www.flyerpilot.de/">3D Drucker</a> irgendwann den menschlichen Koch ersetzen? Nein, glaubt van Bommel. Diese Drucker sollten eher als Ergänzung und Hilfe in größeren Essenseinrichtungen gesehen werden. Ersetzen können sie niemanden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Atomstromfreies und klimaneutrales Drucken</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/atomstromfreies-und-klimaneutrales-drucken</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Feb 2018 17:13:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Printing Green]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Ausstieg aus der Atom-Energie ist ein großes Thema des Jahres, die Mehrheit der Deutschen will ihn. Klar, dass die atomstromfreie Produktion wie auch der klimaneutrale Druck in der Branche diskutiert wird. Bis 2022 müssen Unternehmen dabei gar nicht warten. Die Online-Druckerei Flyerpilot in Franken gehört zu denen, die bereits komplett atomstromfrei produzieren. Vermutlich als &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/atomstromfreies-und-klimaneutrales-drucken" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Atomstromfreies und klimaneutrales Drucken“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Ausstieg aus der Atom-Energie ist ein großes Thema des Jahres, die Mehrheit der Deutschen will ihn. Klar, dass die atomstromfreie Produktion wie auch der klimaneutrale Druck in der Branche diskutiert wird. Bis 2022 müssen Unternehmen dabei gar nicht warten. Die Online-Druckerei Flyerpilot in Franken gehört zu denen, die bereits komplett atomstromfrei produzieren. Vermutlich als erste Online-Druckerei überhaupt.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-2997" title="Atomstromfrei_Ausgestrahlt_Gutenberg_Blog" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/05/Atomstromfrei_Ausgestrahlt-540x413.jpg" alt="" width="540" height="413" /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ihren Energieversorger können sich die meisten Unternehmen in Deutschland selbst aussuchen. In der Debatte um den Atom-Ausstieg geht die <a href="http://www.flyerpilot.de" target="_blank" rel="noopener">Druckerei Flyerpilot</a> im unterfränkischen Kreis Schweinfurt mit gutem Beispiel voran: Als vermutlich erste Online-Druckerei überhaupt in Deutschland arbeitet das Unternehmen nun seit dem 1. Mai 2011 zu 100 Prozent atomstromfrei und bezieht seinen Strom komplett aus Wasserkraft.</p>
<p>Das ist möglich, weil sich die Franken für einen regionalen Energieversorger als Stromlieferanten enstchieden haben. Der betreibt in der Nähe der Druckerei ein Wasserkraftwerk, zur Erzeugung des grünen Stroms dient das natürliche Gefälle des Mains. Die Druckerei selbst geht in puncto Nachhaltigkeit noch weiter: Papierschneideabfälle werden konsequent recycelt und eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Firmendach liefert 80KW umweltfreundlichen Strom. Zudem will man auch künftig in den Ausbau ökologischer Prozesse investieren. Der Plan: Im Gegenzug verzichtet man bewusst auf großflächige Anzeigenkampagnen, Stadionwerbung und Sponsoring. Ein guter Ansatz, wenn man diese Ideen auch wirklich weitertreibt.</p>
<figure id="attachment_5247" aria-describedby="caption-attachment-5247" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-5247" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/flyerpilot.jpg" alt="" width="500" height="511" srcset="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/flyerpilot.jpg 500w, https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/flyerpilot-294x300.jpg 294w" sizes="(max-width: 500px) 85vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-5247" class="wp-caption-text">seit mehr als 15 Jahren online die <a href="https://www.flyerpilot.de/">Online Druckerei</a> flyerpilot</figcaption></figure>
<p>Atomstromfreier Druck und klimaneutrale Produktion sind aktuell und in Zukunft wichtige Instrumente der Kundenbindung. Schließlich zeichnet sich die Ressourcenknappheit als das große zukünftige Problem der Menschheit ab. Nur Unternehmen, die dieses verinnerlichen und demnach nachhaltig wirtschaften, werden ihre Kunden langfristig binden können. Immer mehr Druckunternehmen übernehmen daher Verantwortung, setzen auf Nachhaltigkeit und bieten klimaneutral gedruckte Produkte an. Ein starker Trend, in den Ausbau ökologischer Prozesse wird dabei viel investiert.</p>
<p>Für den <a href="https://www.flyerpilot.de/oeko-druck">Öko-Druck</a> werden ausschließlich Farben verwendet, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Diese Farben enthalten anders als konventionelle Druckfarben kein Mineralöl. Sein Anteil wird hier durch pflanzliche Öle ersetzt, die biologisch abbaubar sind. Gängige Drucksachen wie Broschüren, Flyer, Visitenkarten oder Briefpapier werden dabei von den meisten Unternehmen in Varianten auf Öko-Papier angeboten. Erkennbar ist das für den Kunden häufig an der FSC-Zertifizierung. FSC steht für Forest Stewardship Council, eine Zertifizierung für nachhaltig produzierte Holzprodukte. Produkte zertifizierter Anbieter dürfen mit diesem offiziellen FSC-Logo bedruckt werden. Gleiches gilt für PEFC (nachhaltige Waldbewirtschaftung) oder den Blauen Engel (Recyclingpapier).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Prozess einer klimaneutralen Produktion reicht natürlich weit über die verwendeten Materialien und Rohstoffe hinaus. Auch Zulieferer können nach ökologischen Kriterien ausgewählt werden.  Und im Energieverbrauch lässt sich die Umweltbilanz mit Green IT und Wärmerückgewinnung deutlich verbesseren. Etwa durch den Einbau von Wärmepumpen. Mit der Rückgewinnung der Prozesswärme kann die in den Druckmaschinen entstehende Wärme für die Warmwasserversorgung und zum Heizen verwendet werden. Investitionen, die sich für ein Unternehmen auf die Dauer gesehen rechnen. Und Kunden können durch den besonderen Service von Zeugnissen ebenfalls profitieren: So können die CO2-Werte oft individuell für die gedruckten Produkte berechnet werden, ein Emissionszertifikat wird häufig zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Einen interessanten Artikel über alle gängigen ÖKO-Labels im Papierbereich, findet ihr hier.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Individuelle Kalender: Blickkontakt an 365 Tagen im Jahr</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/tipps-tricks/individuelle-kalender</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Feb 2018 15:33:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Jahresendspurt hat bereits im Februar begonnen, für 2019 geben Unternehmen ihren Kunden attraktive Werbemittel und gute Wünsche auf den Weg. Viele Blickkontakte an 365 Tagen im Jahr garantieren Kalender für Tisch und Wände. Die Online-Druckerei Flyerpilot bietet individuell bedruckbare Exemplare in vielen Ausführungen. iphone, Blackberry, Outlook und Co. gehören zum Alltag,  das Ende der &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/tipps-tricks/individuelle-kalender" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Individuelle Kalender: Blickkontakt an 365 Tagen im Jahr“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Jahresendspurt hat bereits im Februar begonnen, für 2019 geben Unternehmen ihren Kunden attraktive Werbemittel und gute Wünsche auf den Weg. Viele Blickkontakte an 365 Tagen im Jahr garantieren Kalender für Tisch und Wände. Die Online-Druckerei Flyerpilot bietet individuell bedruckbare Exemplare in vielen Ausführungen.</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft size-full wp-image-3219" title="Kalender von Flyerpilot" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-11-um-09.00.41.png" alt="" width="270" height="478" />iphone, <strong>Blackberry</strong>, Outlook und Co. gehören zum Alltag,  das Ende der klassischen Kalender wird in diesen schnelllebigen Zeiten gerne mal prophezeit. Tatsächlich sind die Zeitplaner aus Pappe und Papier aber Evergreens, der Digitaldruck macht sie für Unternehmen noch viel interessanter als sie es in vergangenen Zeiten waren. Die Digitaltechnik samt Bildbearbeitung, Design und Druck ermöglicht heute die umkomplizierte Planung und Produktion von personalisierten Kalendern, auch in bereits sehr kleinen Auflagen.<br />
Die Online-Druckerei Flyerpilot etwa bietet verschiedene Varianten dieses klassischen und beliebten <strong>Werbemittels</strong>, das bei Kunden immer auf positive Resonanz stößt. Denn: Ein unverzichtbares Hilfsmittel ist ein Kalender in jedem Büro.Veranstaltungen müssen geplant, Termine eingetragen und Urlaubstage festgelegt werden. Der Tischkalender zum Beispiel ist ein nützlicher Hingucker auf jedem Schreibtisch. Er besitzt eine große Werbefläche am Fuß und am Kopf, die vollfarbig bedruckt werden kann.  Auf diesem Weg befinden sich Unternehmen mit Logo und Werbebotschaft jederzeit im Blickfeld des Kunden. Ebenso beim Tischquerkalender. Diese Organisationshilfe liegt stabil auf dem Schreibtisch und bietet jede Menge Platz für Notizen und Termine, aber natürlich auch eine große Werbefläche für ein individuelles Druckmotiv.   Vielfältige Veredelungsmöglichkeiten bietet auch ein Posterkalender , die Kalender-Variante für die Bürowand. Gerade diese großformatigen Wandplaner sind besonders übersichtlich und praktisch. Im Arbeitsalltag reicht ein Blick an die Wand, und die wichtigsten Termine werden innerhalb von kurzer Zeit erfasst. Zudem sind besonders diese Wandkalender bestens geeignet, um ein Unternehmen mit wirkungsvollen Bildern in Szene zu setzen. Die Organisationstalente können in den Formaten von DIN A1 quer (841 x 594 mm) oder 70 x 100 cm produziert werden. Ein bewährter Klassiker an der Wand ist ebenfalls bei Flyerpilot erhältlich: Der <a href="https://www.flyerpilot.de/kalender-drucken">3-Monats-Kalender</a> mit Datumsschieber. Beliebt und unvewüstlich. Nicht nur Kunden, auch Mitarbeiter freuen sich zur Weihnachtszeit über Kalender dieser Art, als Präsent und als Ausstattung für ihre Büros. Unternehmen können das eigene Image mit diesen individuellen Planern also zugleich nach außen und innen stärken.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Visitenkarten selber drucken</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/papier/visitenkarten-selber-drucken</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2017 12:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Visitenkarten]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer Visitenkarten selber drucken möchte: denkt Sie im ersten Augenblick vielleicht das ist ein Kinderspiel. Das ist es nicht, es kann aber viel Spaß machen und zu sehr fruchtbaren Ergebnissen führen. Die Visitenkarte ist das Aushängeschild des modernen Geschäftsmannes im Miniaturformat. Sie ist ein unverzichtbares Mittel zur Kundengewinnung, denn auf diesem oft unscheinbaren Kärtchen aus &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/papier/visitenkarten-selber-drucken" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Visitenkarten selber drucken“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wer Visitenkarten selber drucken möchte:</h2>
<p>denkt Sie im ersten Augenblick vielleicht das ist ein Kinderspiel. Das ist es nicht, es kann aber viel Spaß machen und zu sehr fruchtbaren Ergebnissen führen.</p>
<p>Die <strong>Visitenkarte</strong> ist das Aushängeschild des modernen Geschäftsmannes im Miniaturformat. Sie ist ein unverzichtbares Mittel zur Kundengewinnung, denn auf diesem oft unscheinbaren Kärtchen aus Pappe sind die Kontaktdaten vermerkt, die die Vermittlung eines Geschäfts erst möglich machen. Je nach Unternehmensstrategie ist die Visitenkarte eher klassisch seriös gestaltet oder will provozieren und um jeden Preis auffallen.</p>
<p>Wenn man <a href="https://www.flyerpilot.de/visitenkarten-drucken">Visitenkarten  drucken</a> möchte, sollte man einen Grundsatz stets im Auge behalten. Die wichtigste Aufgabe einer Visitenkarte ist das Übermitteln von Informationen. Bei aller Freude am gestalterischen Prozess sollte man das niemals vergessen.</p>
<p>Wenn man sich an einige Regeln hält, ist das Visitenkarten selber drucken gar nicht so schwer. Wenn man seinen Kundenkreis gut kennt, sollte es einem gelingen, aus der Masse der Konkurrenten auch gestalterisch hervorzustechen. Man weiß ja selbst am Besten was an den Visitenkarten der Konkurrenz langweilig und nicht gelungen ist und auf welche Aussage man für die eigene Karte besonderen Wert legt.</p>
<p>Vier goldene Regeln zum Visitenkarten selber drucken geben die Richtlinie vor:</p>
<p><strong>1. Übersichtliche Darstellung.<br />
</strong><br />
Der Inhalt der Visitenkarte muss auf einen Blick zu verstehen sein.</p>
<p><strong>2. Korrekte Rechtschreibung und Grammatik.</strong></p>
<p>Fehler an dieser Stelle sind unverzeihlich.</p>
<p><strong>3. Aus der Masse herausstechen.</strong></p>
<p>Eine Visitenkarte kann nur funktionieren, wenn Sie auffällt, wenn sie in einem losen Haufen oder der Brieftasche schnell gefunden wird. Um das zu erreichen gibt es viele Möglichkeiten in der Gestaltung, in der Wahl des Papiers …</p>
<p><strong>4. Kreativität, aber nicht auf Teufel komm raus.</strong></p>
<p>Wer für eine gute, kreative Idee die Regeln 1 und 2 vernachlässigt, gibt sich der Lächerlichkeit preis.</p>
<p>Visitenkarten selber drucken macht Spaß, aber auch Arbeit. In der intensiven Beschäftigung mit der Materie verliert man schnell den Überblick. Deshalb sollte man seine Entwürfe vor Drucklegung immer einigen vertrauten, aber unabhängigen Personen zur Überprüfung vorlegen. Die Ergebnisse einer solchen Umfrage sind immer wieder überraschend und verändern oft noch einiges.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Onlinedruckerei gegen Hausdruckerei</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/onlinedruckerei-gegen-hausdruckerei</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2017 11:26:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Druckerei]]></category>
		<category><![CDATA[Druckindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Onlinedruckerei gegen Hausdruckerei: Abgrundtief standardisiert oder gnadenlos individuell? Online Druckereien im Vergleich Wie gut ist Onlinedruck? Genauso gut wie der der Hausdruckerei, mit der man lange zusammenarbeitet? Bietet er sogar mehr? Und was hat man als Kunde einer Online Druckerei für den günstigen Preis zu erwarten? Die großen Onlinedruckereien wirken wie Wunderkinder: Sie liefern Standarddrucksachen &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/onlinedruckerei-gegen-hausdruckerei" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Onlinedruckerei gegen Hausdruckerei“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Onlinedruckerei gegen Hausdruckerei: Abgrundtief standardisiert oder gnadenlos individuell? Online Druckereien im Vergleich</h2>
<p>Wie gut ist Onlinedruck? Genauso gut wie der der Hausdruckerei, mit der man lange zusammenarbeitet? Bietet er sogar mehr? Und was hat man als Kunde einer Online Druckerei für den günstigen Preis zu erwarten? Die großen Onlinedruckereien wirken wie Wunderkinder: Sie liefern Standarddrucksachen zum märchenhaften Preis, dafür muss man als Kunde die Daten genau vorbereiten und sich mit einem umfangreichen Shopsystem und seinen festgelegten Abläufen vertraut machen.</p>
<h2>Wunderkind und Schreckgespenst:</h2>
<p>Für den inhabergeführten kleinen <a href="https://www.flyerpilot.de/">Online Druckerei</a> kommt der Onlinedruck daher wie ein Schreckgespenst. Zudem diversifizieren große Online-Druckereien ihre Produktpalette immer weiter. Zeit für eine Bestandsaufnahme, was die unterschiedlichen Geschäftsmodelle von Hausdruckerei und Onlinedruckerei leisten und wo die Unterschiede, die Vorteile und die Nachteile liegen. Es gibt einige neuralgische Punkte, die die Ansätze voneinander trennen und die Einschätzung der Leistungsfähigkeit der beiden Modelle erleichtern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_5247" aria-describedby="caption-attachment-5247" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-5247 size-full" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/flyerpilot.jpg" alt="" width="500" height="511" srcset="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/flyerpilot.jpg 500w, https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/flyerpilot-294x300.jpg 294w" sizes="(max-width: 500px) 85vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-5247" class="wp-caption-text">seit mehr als 15 Jahren online</figcaption></figure>
<p><span id="more-4125"></span></p>
<h2>Die Frage ist aber zunächst: Wodurch zeichnet sich eine Onlinedruckerei aus?</h2>
<p>Sie ist nämlich nicht einfach nur eine Druckerei, die ihre Dienstleistungen online anbietet. Eine Onlinedruckerei definiert sich über festgelegte Standards.</p>
<ul>
<li><strong>Zeitliche Standards:</strong> Definition des zeitlichen Ablaufs der Drucksachenproduktion. Darin enthalten sind festgelegte Zeiten, bis wann am Tag die Daten angeliefert werden, wie lange die Produktion und die Lieferung dauern. Eine noch höhere Produktionsgeschwindigkeit erreicht man gegen Aufpreis.</li>
<li><strong>Produktions-Typen-Standards:</strong> Eine Onlinedruckerei bietet eine eingeschränkte Palette an Drucksachen mit abgestuften festen Auflagen z.B. in 500er-Schritten oder 1.000er-Schritten. Auch die Auswahl bei Papier-Grammaturen und Veredlungen ist begrenzt. Wobei dennoch eine große Palette an Auswahlmöglichkeiten vorhanden ist, sodass das für viele Kunden garnicht ins Gewicht fällt. Manche Onlinedruckereien sind flexibler als andere, dennoch muss man sich als Auftraggeber letztlich nach dem richten, was die Druckerei vorgibt. Dies bezieht sich auch auf weniger Papierarten. Sonderpapiere sind nicht möglich, ebenfalls nicht abweichende Auflagen. Dafür kann die Druckerei günstiger kalkulieren. Generell gilt, dass individuelle Drucksachen mit Stanzungen oder Prägungen bei einer straff organisierten Onlinedruckerei selten möglich sind. Die angebotenen Veredelungen beziehen sich meist auf glänzende oder matte Drucklacke bzw. UV-Hochglanzlack. Führende Online-Druckereien wie Flyerpilot bieten jedoch die Möglichkeit, individuelle Sezifikationen anzufragen.</li>
<li><strong>Kommunikative Standards:</strong> <strong>Onlinedruckereien</strong> organisieren ihre Kommunikation über ihre Webseite und ein Callcenter. Alles, was man für die Datenaufbereitung und Anlieferung wissen muss, findet man auf der Webseite ausführlich erklärt. Der Schritt zur Bestellung ist als klassischer Web-Shop organisiert. Im Kundenbereich kann man sich den Status seiner Drucksache abrufen. Die Auskunftstiefe der Callcentermitarbeiter ist begrenzt und kann nicht erweitert werden. Gerade in den letzten Jahren haben die Online-Druckereien aber aufgeholt und bieten teilweise einen erweiterten Service an – auch über die Sozialen Netzwerke.</li>
<li><strong>Technische Standards:</strong> Die Datenformate der anzuliefernden Dateien sind festgelegt, meist PDF-X bzw. ein Pixelformat wie TIFF oder PNG. Auch die Beschnittzugabe ist festgelegt und variiert von Druckerei zu Druckerei zwischen 1mm und 3mm. Auf Wunsch und gegen Aufpreis wird ein Proof zugeschickt, was den Produktionsprozess zeitlich streckt. Gegen Aufpreis werden die gelieferten Dateien auch von der Online-Druckerei gegengecheckt. Einige Online-Druckereien haben einen kompetenten Basis-Datencheck, der das Wesentliche wie die Überprüfung, ob die gelieferten Daten z.B. komplett im Farbraum CMYK vorliegen, bereits inkludiert.</li>
</ul>
<h2>Faktor Zeit: Lieferzeiten für Drucksachen individuell schnell oder normiert schnell?</h2>
<p>Der Druck ist der letzte Schritt innerhalb einer Kette aufeinander folgender Kreativ- und Produktionsschritte zur Erstellung einer Drucksache:</p>
<ul>
<li>Zuerst wird die Werbung strategisch ausgerichtet und nach Wirkkriterien konzipiert.</li>
<li>Es wird aufgeteilt, was online realisiert wird und was gedruckt wird.</li>
<li>Es folgen Entwürfe für Grafik und Text, die weiter ausgearbeitet und mit dem Kunden abgestimmt werden, oft erfolgt eine mehrstufige Abstimmung, bis alles im Detail steht.</li>
<li>Dann folgen partielle End-Korrekturen am Text und die Ausarbeitung der Reinzeichnung bis in die Feinheiten.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Abfolge ist in Agenturen oder bei Grafikdesignern oder Werbedienstleistern nichts Besonderes. Aber etwas fällt bei der Aufzählung auf: Es können viele einzelne Teilschritte zusammenkommen – und dort, wo sich eine solche Komplexität aufbaut, kommt es systemisch bedingt irgendwann zu Zeitmangel. Wer feste Termine wie eine Messe vor Augen hat oder die Printbegleitung zu einer Tageszeitungsanzeigenkampagne realisiert, die taggenau gesteuert ist, weiß, dass mit diesem Zeitmangel nicht zu scherzen ist und dass hier Zeit tatsächlich Geld ist bzw. diese zeitliche Koordination und Zuverlässigkeit ein Faktor für den Gesamtwerbeerfolg ist. Ganz am Ende dieser Prozesskette steht die Produktion, in diesem Fall die Druckerei. Weil das Drucken ganz am Ende steht, geht es dabei immer um Zeit bzw. um Zeitmangel. Jedoch: Eine gut organisierte Online-Druckerei bietet mittlerweile derart viele Automatismen und Datenspeicheroptionen an, für mehr Effizienz und Zeitersparnis an. Dies sind im einzelnen:</p>
<ul>
<li><em>Auftragsverwaltung:</em> Jede Onlinedruckerei hat in der Regel einen Kunderbereich mit Passwortschutz, in dem der Kunde die Spezifikationen seiner bisherigen Aufträge wie Auflagen und Grammaturen einsehen kann. So outsourct der Kunde einen Teil seiner eigenen Verwaltung aus. Ein Punkt, bei dem die Onlinedruckerei der Hausdruckerei voraus ist.</li>
<li><em>Upload:</em> Der Datenupload, die in vergangenen Zeit mitunter nicht immer zufriedenstellend funktioniert hat, ist bei vielen Onlinedruckereien erheblich professionalisiert worder, was Ergonomie des Uploadvorgangs und Schnelligkeit anbelangt.</li>
<li><em>Formatvorlagen:</em> Onlinedruckereien stellen Musterdateien für bestimmte Drucksachen wie z.B. Kalender zur Verfügung, die man als Grundlage für die eigene Gestaltung verwenden kann. Dies spart ebenfalls viel Arbeitszeit.</li>
<li><em>Datenspeicherung/Nachdruck:</em> Einige Onlinedruckereien bieten die Möglichkeit, die Druckdaten dauerhaft zu speichern. Im Falle eines Nachdruckes sind sie in der Druckerei direkt verfügbar. Außerdem wird hier dem Kunden abermals ein Stück Organisation und Verwaltung abgenommen. Da Datenmanagement mancherorts eher ein Stiefkind ist, ist dieser Service kaum hoch genug zu bewerten.</li>
</ul>
<h2>Der Zeitfaktor und die Logistik bei der Drucksachenerstellung</h2>
<p>Wer die Zeit beherrscht, indem er entsprechend planvoll organisiert, beeinflusst seine Erfolgsaussichten positiv. Wer bringt nun bei knapper Zeit das beste Ergebnis? Wer produziert am schnellsten? Die Hausdruckerei, bei der man u.U. persönlich vorbeifahren kann oder die Onlinedruckerei, die generell schnelle Lieferzeiten bietet? Die Beantwortung der Frage schließt verschiedene Aspekte mit ein.</p>
<p>Zum einen ist eine Druckerei egal ob online oder um die Ecke dann einschätzbar, wenn man Erfahrungen mit ihr gesammelt hat. Arbeitet man mit der Hausdruckerei länger zusammen, kann man ihre Zuverlässigkeit präzise einschätzen: Man kann aber vor allem individuell kommunizieren und bei sehr kurzfristigen Druckzeiten nicht nur klar machen, wie wichtig das Einhalten des Termins ist, nein, man kann im weitesten Sinne soziale Kontrolle ausüben, weil man einen Ansprechpartner hat, den man kennt und der einen kennt. Bei den großen Onlinedruckereien hat man meist das Callcenter am Telefon, das nicht sehr viel zum Auftrag sagen kann, als man auch online in der Auftragsverfolgung sehen kann. Denn die Onlinedruckerei hat ihre Abläufe automatisiert, zeigt dem Auftraggeber auf ihrer Webseite in seinem Kunden-Login,</p>
<ul>
<li>ob die Drucksache gedruckt ist,</li>
<li>ob sie bereits in der Weiterverarbeitung oder im Versand ist.</li>
<li>Ist die Drucksache versendet, kann man in der Regel über einen Sendungsverfolgungscode ermitteln, wo sich die Drucksache auf dem Weg befindet und bis wann sie ausgeliefert wird.</li>
</ul>
<p>Nochmals: Moderne Online-Druckereien haben diese Prozesse jedoch so gut optimiert, bieten günstige Preise und haben eine Produktpalette, die kaum Wünsche offen lässt. Der Service wird zu einem Großteil auch über die Sozialen Netzwerke abgebildet, ein großer Vorteil gegenüber den Hausdruckereien.</p>
<h2>Zustellung der Drucksachen: Von Lieferengpässen und punktgenau knapp daneben</h2>
<p>Negativ-Faktoren bei der Logistik können bei nicht optimal durchorganisierten Online-Druckereien zum Beispiel sein:</p>
<ul>
<li>Dass eine Drucksache längst unterwegs ist aber online immer noch als in der Weiterverarbeitung angezeigt wird.</li>
<li>Dass eine Drucksache länger als angegeben unterwegs ist.</li>
<li>Bestellt man eine höhere Auflage, die in mehreren Paketen geliefert wird, kann es schon mal vorkommen, dass drei der vier Pakete pünktlich geliefert werden, aber eines aufgrund eines Fehlers zurück ans Verteilzentrum geht und dann einen Tag zu spät geliefert wird.</li>
</ul>
<div>
<h2>Einfluss unzureichender Druck-Logistik auf gewerbliche und private Auftraggeber</h2>
<p>Bei gewerblichen Auftraggebern wie Werbeagenturen, bei denen das Büro durchgehend besetzt ist, sind ganz exakte Lieferzeitangaben auch nicht unbedingt die Priorität. Bestellt aber eine Privatperson ohne Büro oder ein Freiberufler, der ohne feste Bürostunden arbeitet und viel unterwegs ist, sind der punktgenaue Fertigstellungstermin und Liefertermin ein wichtiger Aspekt, damit das Paket auch beim ersten Zustellversuch in Empfang genommen werden kann. Ansonsten herrscht Unsicherheit und es wird Zeit gebunden. Da viele Online-Druckereien jedoch auch Overnight-Service anbieten, kommt man in der Regel extrem schnell an seine Produkte. Schneller als es nahezu alle Hausdruckereien anbieten bzw. versprechen können.</p>
<h2>Funktionierende Logistik bei Onlinedruckereien, Anpassung und Straffung bei Hausdruckereien</h2>
<p>In der überwiegenden Anzahl der Fälle funktioniert das Logistik-System sehr gut – ist es doch das Rückgrat der Onlinedruckerei und ein wesentlicher Aspekt der Kundenbindung. Da die Onlinedruckereien das wissen, organisieren sie sich sehr gut und minimierten stetig die Ausfallzahlen. Das hat zu ihrem Erfolg beigetragen.</p>
<h2>Zwischenfazit „Zeit“ und „Logistik“ beim Vergleich Hausdruckerei/Onlinedruckerei</h2>
<p>Wer bei einer Onlinedruckerei bestellt, kann normierte sehr schnelle und über Zusatzzahlungen weiter zu beschleunigende Abläufe für Produktion und Zustellung erwarten. Die Lieferzeiten die Onlinedruckereien bringen, unterschreiten trotz Kurierzustellung fast immer das, was die traditionelle Hausdruckerei zu leisten vermag. Zum Beispiel im Falle von Visitenkarten oder Briefbögen in kleineren Auflagen, bei denen die Daten bis 12 oder 16 Uhr am Tag eingehen müssen und die fertigen Drucksachen bereits am nächsten Tag &#8211; bei Expresszustellung vormittags &#8211; beim Auftraggeber sind. Im Zweifelsfall kann aber das Gespräch mit der Hausdruckerei zu einem ähnlich schnellen Produktions-Ergebnis führen. Meiner Erfahrung nach ist dies jedoch so gut wie nie der Fall und erfordert Überredungskunst. Die klassischen Hausdruckereien sind oft immer noch unflexibel und ihr Kundenservice hat nicht die oberste Priorität.</p>
<h2>Vorteile der Onlinedruckerei: Gut, schnell, günstig durch verlässliche Standards</h2>
<p>Die Onlinedruckerei spielt ihre Stärken in ihrer Prozesseffizienz aus, die durch Standardisierung erreicht wird. Zeitlich kann man bei der Hausdruckerei punktuell unter Umständen sogar noch mehr herausholen, obwohl Onlinedruckereien bei den kurzen Lieferzeiten, der durchschnittlich guten Druckqualität und den günstigen Preisen Vorteile auf ihrer Seite haben. Der Hauptpunkt ist hier die Planbarkeit, weil Overnightzustellung online nichts ist, über das man diskutieren müsste. Es ist einfach ein Standard. Es ist andererseits zu beachten, dass zeitliche Vereinbarungen wie Übernachtdrucken oder Wochenenddrucken mit der Hausdruckerei ohne Preiserhöhung möglich sein können, während sich die Onlinedruckerei eine schnellere Lieferfrist bezahlen lässt – allerdings bei einem insgesamt sehr niedrigen Preisniveau.</p>
<p>Viele Hausdruckereien geben Service und Kundenorientierung aber dicht genügend Raum. Hier ist differenzierend zu sagen, dass inzwischen durch den durch die Onlinedruckereien befeuerten Wettbewerb Hausdruckereien ihre Preise senken mussten, aber dennoch bei Produkten wie Visitenkarten nicht mithalten können, und dass manche Onlinedruckereien hochpreisiger sind als andere.</p>
<p>Bei der Onlinedruckerei entstehen moderate Versandkosten, dafür entfallen Fahrt- und Personalkosten auf Kundenseite. Die Drucksachen werden von Onlinedruckereien auch absenderneutral direkt an den Agentur-Kunden geschickt. Andererseits lässt sich so das Druckergebnis von einer Werbeagentur aber vorher nicht kontrollieren und ggf. reklamieren. Bei unzureichender Qualität könnte das Agentur-/Kundenverhältnis beeinträchtigt werden. Vor allem ist die Qualität der Online-Druckereien mittlerweile so gut, dass bei Standardprodukten im Hinblick auf die klassischen Druckereien mindestens ein Qualitäts-Gleichstand zu verzeichnen ist. Manch ein Fachmann meint sogar, dass die Onlinedruckereien auch hier, bei der Standardisierung der Qualitätssicherungs-Faktoren die traditionellem Druckereien &#8211; vor allem die kleinen, weniger gut organisierten &#8211; überholt haben.</p>
<h2>Vorteile der Hausdruckerei: Individualität, Beratungsstärke, Flexibilität und technische Kreativität</h2>
<p>Individuelle Beratungsleistung bei Papier, Farbe, Farbwirkung und Weiterverarbeitung sind Argumente für die Hausdruckerei. Wer schon einmal in einer Druckerei saß und danach gefragt hat, welche Stanz- und Nutwerkzeuge für die kostengünstige Mappenproduktion vorhanden sind, weiß dass es hier einen Input zwischen Kostenersparnis und Kreativität geben kann. Im Gespräch von Mensch zu Mensch ergeben sich Lösungen speziell für kompliziertere Drucksachen, die gestanzt, gepreägt und/oder geklebt werden. Der Drucker ist hier nicht der simpel ausführende Produktionsbetrieb sondern Gesprächspartner und technisch-kreativer Problemlöser, der eigene Ideen für wertige Drucksachen mit einbringt &#8211; ein kompetenter Partner gerade für Kreative aus Design- und Werbeagenturen. Ein Vorteil bei der Hausdruckerei ist, dass man dort die farbliche Druckabnahme oder die Abnahme der Stanzung vor Ort durchführen kann. Möchte man die visuelle Wirkung seiner Drucksache bis zum letzten kontrollieren, das heißt, sind die Ansprüche an das Ergebnis hoch oder sehr hoch, ist eine persönliche Druckabnahme alternativlos. Eine Broschüre, in der hochwertig reproduzierte Kunstwerke abgebildet sind, ist bei in einer Onlinedruckerei produziert kaum vorstellbar.</p>
<h2>Nachteile der Hausdruckerei: Verkrustete Strukturen, hohe Preise, mangelnde Kundenorientierung</h2>
<p>Gerade traditionelle kleinere Druckereien sind oft verkrustet, was die interne Organisation anbelangt. Dies wirkt sich auf Lieferzeiten und die Preisgestaltung aus. Der Service wird leider immer noch nicht so groß geschrieben, wie es der Markt erfordern würde. Hausdruckereien gehen z.T. technologisch nicht schnell genug mit der Zeit und geben andererseits Preisvorteile durch effizientere Technologien nicht unbedingt an ihre Kunden weiter. Ein Problem für den Laien als Auftraggeber ist, zu erkennen welche Druckerei maschinenmäßig für den Auftrag geeignet ist. So kommt es dazu, dass Hausdruckereien den Auftrag im Provisionsgeschäft an einen größeren Betrieb weitergeben und dem Projekt nicht die Aufmerksamkeit widmen, die es brauchen würde. Die Onlinedruckereien konnten vor allem deshalb Fuß fassen, weil Hausdruckereien kleine Drucksachen wie Flyer, Faltblätter, Visitenkarten oder Briefbögen nicht günstig genug produziert haben. Wer gut organisiert und effezient mit zeitgemäßer Technik arbeitet, kann aber Kostenvorteile generieren und an seine Kunden weitergeben. Hausdruckereien alten Schlages sehen ähnlich wie Lithografiebetriebe und Reprobetriebe vor 20-30 Jahren in der Online-Konkurrenz oftmals ein Feindbild, anstatt sich daran zu messen und neu zu orientieren. Hier werden Trends reihenweise verschlafen und es ist schwierig, die passenden Anbieter herauszufiltern.</p>
<h2>Marktveränderungen durch das Auftauchen des Vertiebskanals und Produktionskanals Internet</h2>
<p>Das Auftauchen der Onlinedruckereien hat den Markt für Druckerzeugnisse in Bewegung gebracht. Gegenreaktionen waren, dass inhabergeführte Hausdruckereien ihre Preise gesenkt haben und daran gearbeitet haben, sich über ihre technische Ausstattung Gedanken zu machen und effizienter zu arbeiten, um konkurrenzfähig zu bleiben. Hausdruckereien haben in neue Druckmaschinen und Belichter investiert, um einen schnelleren Workflow zu erzielen. Natürlich hat dieser Kraftakt auch zu vermehrten Insolvenzen geführt, zu Verkäufen und Angst in der Branche, weil die großen Margen wegfallen und eine flächendeckende Vergleichbarkeit der Preise gegeben ist. Dabei tappen kleine Hausdruckereien manchmal in die Falle, dass sie versuchen, Mengen- und Massenaufträge zu akquirieren, um ihre Maschinen auszulasten und ihre Tugenden, die in der Kundenberatung liegen und in der tendenziell individualisierten Drucksachenproduktion, vernachlässigen. Auch die Marketingorientierung, die es ermöglicht, im Kundengespräch eine kompetent-kommunikative Abgrenzung zur Onlinedruckerei zu erzielen, kommt oftmals zu kurz, wenn man in der Onlinekonkurrenz nur eine Bedrohung sieht, die die Preise kaputt macht, und nicht auch einen Ansporn, für sich die wirtschaftliche Nische zu suchen. Deutschlands beste Online-Druckereien machen sehr gutes Multi-Channel-Marketing, richten sich permanent neu aus und bieten immer mehr Produkte an. Gerade in den letzten Jahren, gibt es dort immer mehr Produkte aus der Werbetechnik &#8211; eine weitere Bereicherung für den Kreativmarkt.</p>
<h2>Die Gewährleistung als Problem für Druckmittler</h2>
<p>Speziell für Werbe- und Designagenturen, die die Drucksachen als Mittler für ihren Kunden bestellen, stellt sich die Frage der Druckabnahme. Im Grunde muss es für die Lieferung von Drucksachen an den Kunden, die über eine Onlinedruckerei bestellt wurden und somit ohne persönliche Druckabnahme auskommen mussten, einen speziellen Paragraphen in den Geschäftsbedingungen der Agentur geben, weil eine relative Farbverbindlichkeit nicht garantiert werden kann. Farbverbindlichkeit und Farbwirkung von Fotos sind professionell gesehen immer das Ergebnis einer individuellen Druckabnahme an der Druckmaschine. Weitere Probleme können sich durch Mindermengenlieferung und beim durch den Transport angeschlagene Ware ergeben.</p>
<h2>Was passiert bei Problemfällen?</h2>
<p>Eigentlich zeigen sich die Stärken eines Systems genau dann, wenn etwas mal nicht so läuft wie es idealtypisch laufen sollte:</p>
<ul>
<li>Maschinenbruch</li>
<li>Wetterverhältnisse beim Ausliefern führen zu Verspätungen</li>
<li>Krankheiten</li>
<li>Lieferengpässe beim Papier</li>
<li>Fehlkommunikation führt zu Missverständnissen</li>
<li>Anlieferung der Druckdaten durch den Kunden zu spät</li>
<li>Oder fehlerhafte Dateien sind geliefert worden</li>
<li>Etwas ist falsch gedruckt worden. Wie schnell kommt der Neudruck?</li>
<li>Wie schnell lässt sich vereinbaren, wer die Kosten dafür trägt?</li>
</ul>
<p>Wie wirken sich solche Fehler oder Beeinträchtigungen auf Onlinedruckereien und Hausdruckereien aus?</p>
<p>Die Auswirkungen und Ergebnisse solcher Störfälle sind sehr unterschiedlich. Die große Druckerei kann stets einen Maschinenausfall oder Krankenstände einfacher ausgleichen. Da geht es mal nicht um Onlinedruckerei versus Hausdruckerei, sondern um die Betriebsgröße. Hausdruckereien sind aber strukturell flexiber (oder sollten es sein), gerade wenn es um typische Fehlerquellen wie falsche oder beschädigte Datensätze geht. Hier geht es um schnelle, direkte und kundenorientierte Kommunikation &#8211; ein Lernfeld.</p>
<h2>Fazit im direkten Vergleich Onlinedruckerei vs. Hausdruckerei</h2>
<p>Ein Vergleich zwischen Onlinedruckereien und Hausdruckereien ist schwieriger geworden, weil das Internet als Vertriebskanal auch manche Hausdruckerei längst erreicht hat. Dann setzt der Traditionsbetrieb einen Webshop auf und vertreibt dort zusätzlich zum angestammten Geschäft seine Dienstleistungen. Auch haben neue Generationen an Druckern längst gelernt, dass Marketingorientierung wichtiger geworden ist in der Welt des permanenten Verdrängungswettbewerbes. Trotzdem sind die Website und Shops der großen Druckereien derart optimiert worden, dass ich keine Website einer kleinen Druckerei kenne, die mit denen der großen mithalten kann. Moderne Online-Druckereien bieten sehr guten Service, eine riesige Produktpalette und zahlreiche Bezahlvarianten, die den Kauf sehr angenehm machen.</p>
<h2>Die große Druckerei im Vergleich zur kleinen Offset-Druckerei</h2>
<p>Einfacher ist es, eine sehr große erfolgreiche Onlinedruckerei, in der die Maschinen dominieren, mit einem kleinen Druckereibetrieb zu vergleichen, der nur wenige Maschinen hat, dafür aber angestammte Kundenbindungen. Dieser kleine Betrieb ist im besten Fall beratungsstark und weiß genau, was seine Kunden brauchen. Er ist schnell, flexibel und bietet dem Kunden im Miteinander für dessen Erfolg wertvolle Lösungen. Daran, dass die große Onlinedruckerei aber gerade bei den austauschbarsten, kleinen und einfach zu produzierenden Drucksachen günstiger ist als er, kommt er nicht vorbei. Sie bietet online ein Höchstmaß an informationeller Verlässlichkeit und Transparenz und der normierte Vierfarbdruck ist auch nicht mal von schlechten Eltern, weil auch hier die Standards gnadenlos eingehalten werden.</p>
<h2>Der Offset-Drucker an der Front: Preisverfall gegen mittelständische Qualitäten</h2>
<p>Anstatt nur auf den Zug des Preiswettbewerbs aufzuspringen, sollte sich die Hausdruckerei auf ihre Stärken konzentrieren. Sie sollte aber auch diese Stärken kommunizieren, damit der Kunde genau weiß, warum er mehr zahlt und was er mehr dafür bekommt. Dies gelingt immer noch den wenigsten kleinen Durckereien. Und dann gibt es noch einen weiten Bereich, der geprägt ist durch Veredlungstechniken, durch Stanzungen, Prägungen und besondere Drucktechniken &#8211; hier sehe ich die größte Chance für Hausdruckereien: Selektive High-End-Qualität.</p>
<h2>Das Ausruhen in der Marktnische ist vorbei</h2>
<p>Abgrundtief standardisiert oder gnadenlos individuell? In der Nische jedenfalls kann man sich heutzutage nicht mehr solange ausruhen wie in vergangenen Zeiten. Andererseits sind die neue Digitalität und das Web als Vertriebskanal spannende Herausforderungen. Die Zukunft wird den Betrieben gehören, für die das genannte „Entweder/Oder“ nicht mehr gilt, indem sie Vorteile beider Konzepte kombinieren. Letztlich geht es an jedem Markt immer wieder neu um originelle Lösungen – Innovationsführerschaft nennt man das – und um die Anpassungsfähigkeit des Betriebes an veränderte Kundenwünsche. Spezialisierung ist auch so ein Stichwort. Es gibt bereits eine Reihe kleinerer Druckereien, die hochwertigste Laserstanzungen und Veredelungstechniken anbieten. Mit Erfolg! Meiner Meinung nach sind die Online-Druckereien jedoch bereits so weit, dass ich im Geiste diesen modernen Unternehmen ein Plus geben kann. Die Hausdruckereien haben also immer noch ihre Hausaufgaben zu machen. Ich bleibe gespannt!</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
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		<title>Tintenpatronenwechsel</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/tintenpatronenwechsel</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2017 17:12:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Druckmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tintenpatronenwechsel &#8211; Was ist zu beachten? Drucker sind ein Alltagsgegenstand; sie stehen in beinahe jedem Haushalt und jedem Büro. Sie benötigen allerdings ein wenig Pflege ab und an, beispielsweise wenn die Patronen leer sind. Die meisten Geräte sind noch keine Laser- sondern Tintenstrahldrucker. Das bedeutet, dass Tintenpatronen gewechselt werden müssen, wenn die Farbe alle oder &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/tintenpatronenwechsel" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Tintenpatronenwechsel“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Tintenpatronenwechsel &#8211; Was ist zu beachten?</h2>
<p>Drucker sind ein Alltagsgegenstand; sie stehen in beinahe jedem Haushalt und jedem Büro. Sie benötigen allerdings ein wenig Pflege ab und an, beispielsweise wenn die <strong>Patronen</strong> leer sind. Die meisten Geräte sind noch keine Laser- sondern Tintenstrahldrucker. Das bedeutet, dass Tintenpatronen gewechselt werden müssen, wenn die Farbe alle oder vertrocknet ist. Das Vertrocknen kann bei einem längeren Nichtbenutzen auftreten, da die Flüssigkeit in der Tinte langsam verdunsten kann. Aus diesem Grund werden die Patronen in den meisten Fällen vakuumverpackt verkauft, damit sie nicht schon vor dem Einsetzen anfangen, zu verdunsten. Wenn es durch ein Verbrauchen oder Vertrocknen der Tinte an einen Wechsel der Kartuschen geht, sind einige Nutzer oft überfordert. Es braucht allerdings nicht viel Geschick für das Auswechseln, sofern ein paar Dinge beachtet werden. Der folgende Text gibt Antworten auf die häufigsten Fragen zum Tintenpatronenwechsel im Drucker.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4316" title="Closeup of printer ink cartridges for a color printer" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/04/Tintenpatronenwechsel-Was-ist-zu-beachten-LZ-tintencenter.com-Texter-AS-Artikelklasse-A-Bild-1.jpg" alt="" width="304" height="395" /></p>
<ol>
<li><strong>Welche Patronen darf ich in den Drucker einsetzen?</strong></li>
<li><strong>Wie entnehme ich die alten Patronen?</strong></li>
<li><strong>Wie bereite ich die neuen Tintenpatronen vor?</strong></li>
<li><strong>Wie setze ich die neuen Patronen ein?</strong></li>
</ol>
<p><span id="more-4315"></span></p>
<h2>1. Welche Patronen darf ich in den Drucker setzen?</h2>
<p>Tintenpatronen direkt vom Hersteller sind oft teuer. Viele stellen sich daher die Frage, ob auch markenfremde und günstigere Patronen, oder sogar nachfüllbare Kartuschen, eingesetzt werden können. Grundsätzlich ist dies mit ja zu beantworten; es kommt aber stark auf den Hersteller und das jeweilige Modell an. Zum Teil ist es in der Beschreibung angegeben, ob eine markenfremde Patrone erkannt wird, zum Teil aber auch nicht. In diesem Fall hilft nur das Ausprobieren mit der Gefahr, dass der Drucker die Patronen nicht erkennt. Dies ist einfach ersichtlich, in dem er trotz der neuen Tinte weiterhin die Meldung anzeigt, diese wäre leer. Selbst nachgefüllte Originalpatronen, sofern dies möglich ist, werden in manchen Fällen nicht anerkannt. Dies hat, neben dem Umsatz des Herstellers, einen Grund: Die Tinte ist für jeden Drucker anders zusammengesetzt. Bei einer markenfremden Patrone ist die Zusammenstellung der einzelnen Inhalte daher eine andere, wodurch die Qualität des Drucks gemindert werden kann. Aus Angst, die Kunden könnten die verminderte Druckqualität auf die Leistung des Druckers zurückführen statt auf die markenfremde Patrone, lassen viele Hersteller dies nicht zu. So entgehen sie einer möglichen schlechten Bewertung ihres Produkts. Ob der Nutzer für sich aber Original- oder markenfremde Patronen wählt, ist für das Auswechseln nicht wichtig. Dieses läuft immer in den gleichen Zügen ab.</p>
<h2>2. Wie entnehme ich die alten Patronen?</h2>
<p>Der Drucker sollte für das Wechseln der Patronen eingeschaltet sein. Danach öffnet der Nutzer die Patronenabdeckung. Bei einigen Modellen fahren die Patronen dann einige Male hin und her, ehe sie in der Mitte zum Stillstand kommen, bei anderen Modellen bewegen sie sich von Anfang an nicht. Bevor die Abdeckung geöffnet wird, sollten die Patronen ebenfalls still stehen. Es ist wichtig, bei Austausch nur die Patronen zu berühren und keine anderen Teile im Drucker oder gar etwas in diesen hineinfallen zu lassen. Dies kann zu irreparablen Schäden oder Funktionsstörungen führen. Die alten Patronen sind mit einem leichten Druck von oben aus der Halterung zu lösen, beschreibt helpster.de. Bei der Herausnahme ist aber darauf zu achten, dass keine Kleidung oder Möbelstücke mit der Tinte verunreinigt werden. Diese Flecken sind nur schwer bis gar nicht zu entfernen. Aus diesem Grund ist es am besten, wenn die Tintenpatronen nach einander ausgewechselt werden und nicht mehrere auf einmal.</p>
<ul>
<li>Drucker einschalten, warten bis die Patronen zum Stillstand kommen</li>
<li>Abdeckung öffnen und warten, bis die Patronen zum Stillstand kommen</li>
<li>Nur die Patronen berühren, keine andern Teile im Drucker</li>
<li>Tintenpatronen mit leichten Druck von oben aus der Halterung lösen</li>
<li>Beim Auswechseln darauf achten, keine Kleidung oder Möbelstücke zu verunreinigen</li>
</ul>
<div><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4317" title="Ink Cartridges" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/04/Tintenpatronenwechsel-Was-ist-zu-beachten-LZ-tintencenter.com-Texter-AS-Artikelklasse-A-Bild-2.jpg" alt="" width="424" height="283" /></div>
<h2>3. Wie bereite ich die neuen Tintenpatronen vor?</h2>
<p>Die neue Patrone muss vor dem Einsetzen vorbereitet werden. Dazu ist zuerst die Verpackung zu entfernen. Gegenebenfalls ist sie davor zu schütteln, damit die Tinte sich in der gesamten Patrone verteilt. Nach der Verpackung ist bei einigen Herstellern noch eine Schutzfolie um die Kartusche gelegt. Diese ist ebenfalls zu entfernen. Es ist darauf zu achten, dass die komplette Folie abgezogen wird, da eventuelle Reste die Funktion der Patrone beeinträchtigen könnten. Zum Teil haben die Kartuschen noch eine orangefarbene Schutzkuppe. Tintencenter.com berichtet, dass dies unter anderem bei HP-Patronen der Fall ist. Diese ist vor dem Einsetzen abzunehmen. Dazu muss sie nach oben zeigen und die Kappe vorsichtig um 90° zu drehen, damit sie sich löst und entsorgt werden kann. Dabei ist es wichtig, die Tintenpatrone nicht zusammenzudrücken, da sonst Tinte austreten kann.</p>
<ul>
<li>Verpackung und Schutzfolie gänzlich entfernen</li>
<li>Orangefarbene Schutzkappe entfernen</li>
<li>Patrone nicht zusammendrücken</li>
</ul>
<h2>4. Wie setze ich die neuen Patronen ein?</h2>
<p>Die vorbereitete Druckerpatrone kann nun in den Drucker platziert werden. Dazu ist es wichtig, dass sie an die richtige Stelle gesetzt wird. Vor allem bei Druckern, die unterschiedliche Patronen für Schwarz und die Farbtöne haben, ist dies wichtig. Aus diesem Grund ist es ratsam, die Patronen nacheinander zu wechseln, so kann es dabei keine Irritationen geben. Die Kartusche ist schräg in das dazugehörende Fach zu legen. Mit einem leichten Druck von oben auf die Kartusche rastet diese ein. Wenn alle Patronen ausgewechselt sind, ist die Abdeckung zu schließen. Der Drucker oder der dazugehörende PC wird eine Mitteilung anzeigen, dass die Patronen ausgewechselt wurden. Diese ist zu bestätigen, danach ist das Gerät wieder voll betriebsbereit.</p>
<ul>
<li>Patrone schräg in das Fach legen</li>
<li>Druck von oben ausüben, bis ein Einrasten zu hören ist</li>
<li>Nach Austauschen aller Patronen Abdeckung schließen</li>
<li>Entsprechenden Hinweis an Drucker oder PC bestätigen</li>
</ul>
<p>Bilder:</p>
<p>Abbildung 1: © borojoint &#8211; Depositphotos.com</p>
<p>Abbildung 2: © newlight &#8211; Depositphotos.com</p>
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		<title>Premiumangebote Losbox als neues Werbemedium</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/losbox</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 15:49:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Druckerei]]></category>
		<category><![CDATA[Druckindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Stanzen, nuten, vierfarbig drucken und lackieren in einem Tag Dass Onlinedruckereien simple Drucksachen wie Visitenkarten, Flyer oder Briefbögen schnell und günstig produzieren, ist selbstverständlich geworden. &#160; Losbox als neues Werbemedium Aber der Konkurrenzdruck im Internet ist aufgrund der Vergleichbarkeit auf Knopfdruck immens geworden und hat dazu geführt, dass sie ihr Angebotsspektrum erweitern. Dabei zählt, &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/losbox" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Premiumangebote Losbox als neues Werbemedium“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4448" aria-describedby="caption-attachment-4448" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4448" title="losbox_druckerei24" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/01/losbox.jpg" alt="" width="520" height="304" /><figcaption id="caption-attachment-4448" class="wp-caption-text">Oben: Nicht nur der Controller freut sich, wenn er diese Aktions-<a href="https://www.flyerpilot.de/losboxen">Losbox</a> sieht, auch das Designer-Herz macht Freudensprünge, weil kompliziere Drucksachen, deren Produktion früher sehr aufwendig war, per Online-Bestellung einfach zu produzieren sind.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Stanzen, nuten, vierfarbig drucken und lackieren in einem Tag</h2>
<p>Dass Onlinedruckereien simple Drucksachen wie Visitenkarten, Flyer oder Briefbögen schnell und günstig produzieren, ist selbstverständlich geworden.<span id="more-4447"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Losbox als neues Werbemedium</h2>
<p>Aber der Konkurrenzdruck im Internet ist aufgrund der Vergleichbarkeit auf Knopfdruck immens geworden und hat dazu geführt, dass sie ihr Angebotsspektrum erweitern. Dabei zählt, dass auch komplexe Drucksachen oder Instrumente der Point-of-Sale-Materialien und Werbetechnik qualitativ hochwertig, schnell und preiswürdig produziert werden können.</p>
<p>Das Überraschende: auch „Spezialitäten“ wie Stanzungen &#8211; zum Beispiel für Faltdisplays und Kartonagen &#8211; kann man intelligent standardisieren und soviel preisgünstiger als früher einkaufen. Einer dieser Druckereien ist die druckerei24, von der wir uns einige Produkte angesehen haben.</p>
<figure id="attachment_4449" aria-describedby="caption-attachment-4449" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4449" title="aktionsbox_plano" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/01/aktionsbox_plano.jpg" alt="" width="520" height="304" /><figcaption id="caption-attachment-4449" class="wp-caption-text">Oben: Ob 1 oder 1.000 Stück – die vierfarbig gedruckte, mit Lack veredelte Losbox wird platzsparend in einem Stück und plano angeliefert. Nur noch aufstellen – fertig.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Loswürfel in zwei Größen und drei Lieferzeiten</h2>
<p>In den Zeiten der Vor-Online-Produktion hätte zum Beispiel eine zu einem Quader gefaltete Losbox mit Einwurfschlitz für die Firmentombola oder für den Mitarbeiter-Event am Tagungsort eine kleine Ewigkeit gebraucht und außerdem ein kleines Vermögen gekostet.</p>
<p>Heute bieten Druckereien das im 24-Stunden-Service. Ein Beispiel ist die oben abgebildete <a title="Losboxen bei der druckerei24.de" href="http://www.druckerei24.de/losboxen" target="_blank" rel="noopener">Losbox der „druckerei24“</a>. Sie ist preisabhängig in Lieferzeiten von 24 Stunden, 48 Stunden oder innerhalb von 6 Tagen lieferbar. Die Aktionsbox wird plano versandt und als gefalteter Würfel für die Endmaße 20 cm oder 30 cm Kantenlänge produziert. Auf edlem Chromosulfatkarton in 400g, standardmäßig vierfarbig bedruckt ist der Aktionswürfel mit Dispersionslack veredelt und ggf. ergänzt um einen Losdispenser &#8211; ein kleines Faltdisplay, das auf Wunsch seitlich angebracht wird und das die Lose oder Infobroschüren zur Aktion aufnehmen kann. Zum Einsatz kommt das Ensemble nicht nur für Gewinnspiele, sondern kann auch für Abstimmungen oder Wahlen oder zum Geldeinsammeln auf Hochzeiten genutzt werden.</p>
<figure id="attachment_4450" aria-describedby="caption-attachment-4450" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4450" title="dispenser_pos_Zusatzoptionen" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/01/dispenser_pos.jpg" alt="Losboxen mit Zusatzoptionen bei druckerei24" width="520" height="145" /><figcaption id="caption-attachment-4450" class="wp-caption-text">Oben: Der Zusatz-Dispenser ist im Konfigurator der „druckerei24“ eine Option. Er kann unbedruckt oder vierfarbig bedruckt ausgewählt werden und wird fertig an die Aktionsbox angebracht geliefert.</figcaption></figure>
<h2>Drucksache „Losbox“ als Hingucker</h2>
<p>Losboxen, wie man sie kennt, sind oft aus durchsichtigem Plexiglas oder aus glänzendem einfarbigen Kunststoff. Eine bedruckte Losbox ist farbenfroh und vermittelt eine Botschaft, sie hat eine eigene Handschrift und dient – falls gewünscht – ganz nebenbei der Markenbildung innerhalb des Corporate Design.</p>
<p>All das wird per exakter Laserstanzung produziert. Die Revolution in der Drucktechnik mit integrierter Plattenbelichtung, Schnelltrocknungsvorrichtungen und einer Standardisierung hoher Qualitäten – ob beim Druck selbst, der Veredlung oder der Weiterverarbeitung, macht die kurzfristigen Lieferzeiten möglich.</p>
<p>Das wird Druckereien zukünftig in die Lage versetzen, im Bedarfsfall einzelne Drucksachen sogar am Tag der Druckdatenlieferung zu liefern. Die allgegenwärtige Beschleunigung nimmt ihren Lauf.</p>
<figure id="attachment_4451" aria-describedby="caption-attachment-4451" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4451" title="loswuerfel" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/01/loswuerfel.jpg" alt="Loswürfel" width="520" height="304" /><figcaption id="caption-attachment-4451" class="wp-caption-text">Oben: Hier zu sehen der links an der Box angebrachte Dispenser für Infomaterial, Lose oder Notizzettel.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Dispersionslack mit Schutzfunktion und als Produktionsvorteil</h2>
<p>Der standardmäßig von der getesteten Druckerei verwendete Schutzlack für diese P.O.S.-Drucksache hat zum einen den Sinn, dass bei kurzer Produktionszeit die Farbe nicht auf die nächste Drucksache ablegt. Für den Kunden hat sie zudem den Vorteil, dass stark beanspruchte Materialien wie Losbox oder Dispenser, die von vielen Händen angefasst werden, nicht durch Fingerfettspuren oder andere Verschmutzungen zu schnell unansehnlich werden.</p>
<figure id="attachment_4452" aria-describedby="caption-attachment-4452" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4452" title="formatvorlage_online" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/01/formatvorlage_online.jpg" alt="Formatvorlage für Losbox" width="520" height="392" /><figcaption id="caption-attachment-4452" class="wp-caption-text">Oben: Die Formatvorlage, in die der eigene Design-Entwurf eingefügt werden kann, liegt in den Datei-Formaten für InDesign, Illustrator und Photoshop vor. Außerdem gibt es PDF- und PNG-Versionen.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Digitalisierung für schnellere Durchlaufzeiten beim Online-Druck</h2>
<p>Eine der Segnungen der Digitalisierung des Druck- und Weiterverarbeitungs-Produktionsprozesses ist, dass die Auflage nach unten hin finanzierbar bleibt. Drucksachen auf hohen Grammaturen, die vorgenutet und gestanzt werden müssen, dabei hohe Qualitätsstandards erfüllen und zudem verlässlich zu einem fixen Termin geliefert werden, waren in der Vergangenheit nicht denkbar.</p>
<p>Bei Druckereien wie „druckerei24“ sind sie der Standard. Bei komplexen Drucksachen wie Marketingmaterialien, Verkaufs- oder Präsentationsmaterialien &#8211; also bei Aufstellern und im weitesten Sinne dreidimensional aufgefalteten Drucksachen &#8211; durchaus noch immer keine Selbstverständlichkeit. Die „druckerei24“ hat dazu als Pionier bei der Produktion komplexer Ausstattungs-Drucksachen ein Portfolio mit eigenem Profil entwickelt. Dazu aber mehr an anderer Stelle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Transparentpapier: Papier mit Durchblick</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/papier/transparentpapier</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2015 12:19:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer Transparentpapier oder auch Hochtransparentpapier hört, denkt zuerst an Zeichenpapier.  Es wurde früher vorwiegend  als manueller Zeichnungsträger in Architektur- und Konstruktionsbüros eingesetzt, nachdem meistens ein einfarbig schwarzer Rahmen- und Firmenaufdruck erfolgte. Solche Vor- und Aufdrucke wurden im Offsetdruck von wenigen Spezialfirmen im Offsetdruck vorgenommen. Allerdings geht die Bedeutung dieses Anwendungsgebietes für Transparentpapier stark zurück, da &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/papier/transparentpapier" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Transparentpapier: Papier mit Durchblick“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Transparentpapier oder auch Hochtransparentpapier hört, denkt zuerst an Zeichenpapier.  Es wurde früher vorwiegend  als manueller Zeichnungsträger in Architektur- und Konstruktionsbüros eingesetzt, nachdem meistens ein einfarbig schwarzer Rahmen- und Firmenaufdruck erfolgte. Solche Vor- und Aufdrucke wurden im Offsetdruck von wenigen Spezialfirmen im Offsetdruck vorgenommen. Allerdings geht die Bedeutung dieses Anwendungsgebietes für Transparentpapier stark zurück, da in den Konstruktions- und Architekturbüros mehr und mehr mit digitalen CAD-Systemen gearbeitet wird. Für den manuellen graphischen Verwendungszweck müssen transparente Zeichenpapiere spezielle technische Eigenschaften mitbringen. Dazu gehört eine hervorragende Bezeichenbarkeit mit Tuschen und auch mit Automatentuschen.</p>
<figure id="attachment_3424" aria-describedby="caption-attachment-3424" style="width: 424px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-3424" title="Transparentpapiere_Gutenbergblog.de" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Fotolia_2921300_XS.jpg" alt="" width="424" height="283" /><figcaption id="caption-attachment-3424" class="wp-caption-text">© galam &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p>Die Oberfläche solcher Papiere muss so beschaffen sein, dass sowohl in Quer- als auch in Längsrichtung ein außergewöhnlich gutes Gleitverhalten des Zeichengerätes gegeben ist sowie eine gute Radierfähigkeit. Verlangt wird dabei gleichzeitig ein absolut glanzloses, schnelles Auftrocknen der Tusche. Hochtransparente Zeichenpapiere sollten  aber auch für Bleistifte geeignet sein, alterungs- und vergilbungsbeständig sein, keine Probleme aufwerfen, wenn von den Zeichnungen Lichtpausen gemacht werden oder sie vielleicht mikroverfilmt werden.  Transparentpapiere werden auch für Zeichnungsmontagen eingesetzt und mit Abreibebuchstaben- und Symbolen beklebt.  Transparentpapier kann natürlich heute  in monochromen Tintenstrahldruckern, Laserdruckern sowie in monochromen und zu farbigen Kopieren verarbeitet werden. Es wird deshalb in Rollen- und Bogenware in Gewichtsbereichen ab 30 g/m2  für die verschiedensten technischen Anwendungsbereiche aber auch für vielseitige kreative Gestaltungen von Druckarbeiten hergestellt, auch farbig.<br />
Sehr  phantasievoll und blumenreich, ja fast poetisch werden transparente  Papiere z.B. in einer Musterkollektion eines Herstellers  beschrieben: „Diese edlen Papiere zelebrieren Licht, Transparenz, Luft und Leichtigkeit. Es ist die Hommage an eine zeitlose Schönheit, an eine Ästhetik, die Sachlichkeit mit Traumhaften verbindet&#8230;.“<span id="more-3422"></span></p>
<h2>Schmierige Mahlung des Zellstoffs</h2>
<p>Durch die Mahlung des Zellstoffs wird generell eine Veränderung der eigentlichen Faserform vorgenommen und gezielt Einfluss genommen auf bestimmte Papiereigenschaften. Für transparenten Papiere erfolgt dabei weniger ein Schneiden oder Kürzen der Fasern, sondern vielmehr nur ein Quetschen. Das bedeutet eine wesentliche Vergrößerung der Faseroberfläche, verbunden mit einer Abnahme der Lichtundurchlässigkeit  (= Zunahme der Transparenz) und Abnahme des Weißgrades; die Poren des Papiers schließen sich, die Saugfähigkeit nimmt ab und damit verlängert sich auch mehr oder weniger stark die Wegschlagzeit für die Druckfarben. Beim transparenten Papier liegen die einzelnen Fasern durch die gequetschte Mahlung, die auch als schmierige Mahlung bezeichnet wird, flach auf und es sind, im Gegensatz zu dem anderen Naturpapier, so gut wie keine Zwischenräume oder Poren erkennbar. Dadurch ergibt sich die gute Transparenz ( = schlechte Opazität). Gleichzeitig ist damit auch die große Empfindlichkeit für klimatische Schwankungen zu erklären.</p>
<h2>Druckfarbe/Feuchtwasser</h2>
<p>Die richtige Druckfarbe die erste Voraussetzung für ein gutes Druckergebnis im Offsetdruck. Denn erst wenn die Druckfarbe getrocknet ist kann man schließlich  eine Druckarbeit gebrauchen. Es sind rein oxydadtiv trocknende Folienfarbe zu verwenden. Das Feuchtwasser sollte ganz leicht angesäuert werden . Am besten nicht unter pH 6,0. Für die Wasserführung im Offsetdruck gibt es eine uralte Faustregel: So viel Feuchtwasser wie notwendig, aber so wenig wie möglich.</p>
<h2>Wasserloser Offsetdruck</h2>
<p>Aber es gibt ja auch noch den wasserlosen Offsetdruck werden die Verfechter dieser Technik jetzt laut schreien. Richtig!  Denn er hat generell wirklich große Vorteile wenn es um das Bedrucken von nichtsaugenden Materialien geht. Und Transparentpapiere gehören neben Metallicpapieren und Kunststoffpapieren zu dieser Produktgruppe. Die Abwesenheit von Wasser im Offsetdruck   begünstigt  die Trocknung der Druckfarbe..<br />
Aber auch auf einen anderen „Knackpunkt“ muß hinwiesen werden:<br />
Transparentpapiere haben einen pH-Wert schwankend zwischen pH 5 &#8211; pH 7. Sie liegen also im sauren Bereich. Und auch dieser Sachverhalt kann mit dazu beitragen, dass die Druckfarbe schlecht trocknet.</p>
<h2>Transparentpapier im Digitaldruck</h2>
<p>Zu den färbenden Substanzen in den zahlreichen anderen  Vervielfälitigungs- und Drucktechnikentechniken der Zukunft gehören Einkomponenten-,  Zweikomponenten- und Flüssigtoner und es gehören für die Injektechnik auch die in zahllosen Variationen vorhandenen Tinten dazu. Bei den meist wässrigen  Tinten geht es vor allen um die negative Beinflussung des Papiers durch das in den Tinten vorhandene Wasser  und  bei den Tonertechniken (Xerografieverfahren) um die Hitzeeinwirkung auf das empfindliche Transparentpapier durch die notwendige Fixierung, d.h. Bindung des Toners auf die Oberfläche des Bedruckstoffes. Es gibt mehr oder weniger Rollneigungen des Papiers. Hier  ist es immer angebracht, wenn nicht im Offset gedruckt wird, vorher unbedingt einen Versuch zu machen. Denn entweder haftet die färbende Substanz nicht oder das Papier krümmt sich so stark, dass es nicht mehr zu gebrauchen ist. Musterbogen für einen solchen Testdruck stellt bestimmt jeder Papiergroßhändler gern zur Verfügung. Ein Versuch macht klug.</p>
<h2>Kontaktreaktionen</h2>
<p>Übrigens: Es kann bei Transparentpapieren im Offsetdruck leider sehr unangenehme Kontaktreaktionen geben !  Bei einseitigem dunklem Vollflächendruck kann man z.B. plötzlich feststellen, dass sich nach dem Trocknen auf den Farbflächen  fettähnliche und sehr störende Flecken (Ölabscheidungen) zu sehen sind.  Vermutlich sind es flüchtige Spaltprodukte die während des oxidativen Trocknungsprozesses aus der Druckfarbe ausgasen. Äußerste Vorsicht also, wenn Transparentpapier mit hoher Flächendeckung beidseitig bedruckt werden sollen und man kann auch Überraschungen erleben wenn mit sehr dunklen Flächen nur ein einseitiger Druck erfolgt. Zur Vermeidung solcher Probleme empfiehlt sich die UV-Trocknung.</p>
<h2>Auf das richtige Klima achten</h2>
<p>Es wurde bereist erwähnt, dass Transparentpapiere sehr klimaempfindlich sind.  Es wäre ein umfangreiches Thema für sich und außerdem gibt es eine Vielzahl von Veröffentlichungen über die hygroskopischen Eigenschaften von Papier, über die Zusammenhänge von  relativer Luftfeuchtigkeit und Temperatur und über Instrumente mit denen jede Druckerei schnell und einfach alles  beherrschen und kontrollieren kann. Auch der Gutenbergblog.de hat sich mit diesem Thema beschäftigt.</p>
<h2>Stanzen, Falzen, Prägen, Rillen, Deckweiß und Lackierung</h2>
<p>Transparentpapiere sind interessante, abwechslungsreiche und  schöne Papiere. Man kann mit ihnen fast alles machen: ein- und mehrfarbig bedrucken , stanzen, falzen, rillen und auch prägen, partiell lackieren oder auch  mit Deckweiß bedrucken wenn an bestimmten Stellen die Transparenz aufgehoben werden soll.  Transparentpapiere sind also nicht nur  Papiere für den einfachen, nüchternen technischen Anwendungsbereich sondern man findet sie auch in Geschäftsberichten, für Glückwunschkarten, bei Visitenkarten Einladungen und Speisekarten. Transparentpapier wurde sogar schon im Rollenoffsetdruck für eine Zeitungsbeilage eingesetzt !! Man muss nur kreative Ideen haben, um sich mit Druckarbeiten auf Transparentpapier aus der „langweiligen“ Masse von einfachen 4-farbigen Massendruckerzeugnissen herauszuheben. Dazu gehört übrigens auch die Möglichkeit, das Bedrucken im Siebdruck.</p>
<p>Ein besonders umfangreiches Sortenprogramm an transparenten Qualitäten stellen neben der Papierfabrik Gmund, Gmund, und Schoellershammer, Düren, auch  M-real Zanders, Bergisch Gladbach unter Bezeichnung T 2000 und Zanders Spectral her. T 2000 wird hergestellt in 80,90, 100, 11o, 130, 150 170, und 200 g/m2 und die Sorte Zanders Spectral in vielen Farben in 100 und 200 g/m2. Auch Briefumschläge werden angeboten.</p>
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