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	<title>Druckgeschichte - GUTENBERGBLOG</title>
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	<description>Blog rund um die Deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
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		<title>Alois Senefelder</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/druckgeschichte-produktionstechnik/alois-senefelder</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2022 11:25:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Druckgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
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		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu Alois Senefelders 240. Geburtstag: Geschichte der Druckelemente in der Reproduktionstechnik Aluis Senefelders heutige Bedeutung ergibt sich aus seiner Erfindung der Lithographie, seiner Punktiertechnik, des Stein- und Umdruckes sowie in der Folge der Repro-duktionstechnik wie dem Offsetdruck, somit heute bis zu 60% des inzwischen wichtigsten Vervielfältigungsprozesses. Um das geschichtlich besser zuordnen zu können, bedarf es &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/druckgeschichte-produktionstechnik/alois-senefelder" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Alois Senefelder“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Zu Alois Senefelders 240. Geburtstag: Geschichte der Druckelemente in der Reproduktionstechnik</h2>
<p><strong>Aluis Senefelders</strong> heutige Bedeutung ergibt sich aus seiner Erfindung der Lithographie, seiner Punktiertechnik, des Stein- und Umdruckes sowie in der Folge der Repro-duktionstechnik wie dem Offsetdruck, somit heute bis zu 60% des inzwischen wichtigsten Vervielfältigungsprozesses. Um das geschichtlich besser zuordnen zu können, bedarf es zuerst einer Auseinandersetzung mit dem <strong>Druckelement</strong> für den Bilderdruck, dem Punkt. Eine aktuelle Zuordnung dieser bedeutenden Erfindung die über 200 Jahre unter-bewertet wurde, schließt vor allem 2 wichtige deutsche Erfinder nach Senefelder mit ein: Georg Meisenbach, München: Rastertechnik und Dr. Ing. Rudolf Hell, Kiel, die elektronische Reproduktion.</p>
<p>1. Als man die Punkte ‚von Hand’ erstellte</p>
<p>Die Reproduktionstechnik umfasst nach DIN 16500/2 ganz einfach das erneute Herstellen von etwas Vorhandenem, einem Abbild. Um ein Abbild drucktechnisch vervielfältigen zu können, bedient man sich verschiedener Druckelemente: dem Punkt und Korn, auch dem Strich. Das begegnet uns so auch in der Malerei und der Schrift, sowie in alten Höhlenmalereien. Bei der Schrift ist die Aufgabe einer Linie, eines Striches, auch Punktes relativ einfach zuzuordnen. Beim Bild muss man sich mit ‚echten’ Halbtönen – also verlaufenden Tonwerten und Farbtönen befassen. Die werden weniger durch Striche dargestellt, wie im Holzschnitt, in Federzeichnungen oder Gravuren, sondern durch kleinste Druckelemente die uns z.B. vom frühen Kupferdruck als Punktstich bekannt sind.</p>
<p>Die Wiedergabe vielfältiger und feiner Tonwertstufen ist also im wesentlichen dem Punkt bzw. Korn vorbehalten. Es ist die besondere Kunst der Lithographen die richtige Punktgröße manuell auf dem Stein so zu platzieren, dass die notwendigen Tonwert- und Zeichnungselemente für die Wiedergabe einer Vorlage im Druck zur Verfügung stehen. Kleine Punkte für helle Töne, große Punkte für dunkle Töne. Das gilt für das Kreidekorn ebenso wie für die Spritztechnik oder den mit Senefelders Federpunktiermanier erzeugten Punkten. Diese <strong>Technik</strong> führte zum heutigen Bilderdruck. Um 1800 wurde anfänglich neben den Punkten auch <em>Alois Senefelder</em>  Kreidetechnik angewendet. Durch die Chromolithographie setzten sich dann folgende Techniken durch: neben dem Punktieren das Kreiden, Tamponieren, Spritzen &#8211; oft im Mix &#8211; das ist sehr gut in alten Postkarten erkennbar.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-3249" title="Gutenberg Blog_Punktiertechnik" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-22-um-12.30.00.png" alt="" width="370" height="341" /></p>
<p>1.2 Senefelders Erfindung erobert den Markt der Bilder</p>
<p>Zum Beginn des 19. Jahrhunderts erlangten diese Reproduktionstechniken und der Steindruck durch die einfachere Handhabung für die Bilderwiedergabe eine spontane Verbreitung. Das bewirkte starke Konkurrenz zu den damaligen Hoch- und Tiefdruckern. Die folgenden Auseinandersetzungen erfassten die Druckereien wie<br />
die organisierten Mitarbeiter (Verband der Lithographen und Steindrucker, 1851).<br />
Um das besser zuordnen zu können, muss man sich in die Zeit um 1800 zurückversetzen. Es dominierte der Hochdruck seit Gutenbergs Erfindung der beweglichen Letter, die Bilder wurden als Holschnitte in die Text- Druckform montiert. Richtigen Mehrfarbendruck gab es nicht – es fehlten die kleinen Druckelemente, die Punkte. Da bietet Senefelders neue Reprotechnik mittels Lithographie sowie dem von ihm entwickelten Umdruck ganz neue Chancen. Die Fachliteratur des 19. Jahrhunderts ist voll von Zeugnissen, wie Vervielfältigungen mittels Umdrucktechnik auch für Texte, Noten *), Gravuren, Holzschnitte, auch die Wiedergabe alter Drucke nun direkt möglich ist.<br />
Dazu kam nun neu der Bilderdruck. Schon kurz nach Senefelders Erfindung ist ein solcher Druck in s/w von ihm bekannt. Bald aber brachte es Gottfried Engelmann<br />
in Paris zur wahren Meisterschaft. Er nutzte den Umdruck für Motivpausen zur Herstellung der einzelnen Farben für seine Chromolithographien. Diese Drucke, mit 10 – 20 Einzelfarben gefertigt, faszinieren heute noch.</p>
<figure id="attachment_3250" aria-describedby="caption-attachment-3250" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3250" title="Gutenberg Druckblog_Sennfelder" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/viewer-540x393.png" alt="" width="520" height="393" /><figcaption id="caption-attachment-3250" class="wp-caption-text">R. Schulz, Leipzig 1880</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;">Die hohe Anzahl von meist hellen Einzelfarben war nötig, um vor allem die manuell erzeugten Punkte optisch nicht wirksam werden zu lassen. Die Tonabstufungen wurden durch die Kreidetechnik, die Federtechnik, das Spritzkorn und ab ca.1850 auch mittels <strong>Tangiertechnik</strong> erreicht. Dabei wurden auf Folien zuvor punktierte Tonwerte an eine vorbereitete Stelle des Steines umgedruckt. Das Verfahren kann man auch als Anstoß für Meisenbachs Rastertechnik (1882) ansehen.</p>
<p style="text-align: left;">Es entstanden natürlich auch neue Berufe. Neben den Kupferstechern, Holz-schneidern nun die Lithographen als Chromolithographen, Schriftlithographen, Steinschleifer und vor allem die Steindrucker. Auch Arbeitsteilung in der Repro-duktionstechnik war angesagt. Das ging soweit, dass es Lithographen gab, die ‚nur’ glatte Töne und andere, die Faltenwürfe oder Gesichter punktierten. Die Herstellung eines 8 Farben Postkartenlithos dauerte damals so ca. 2-3 Wochen. Das alles ging natürlich bald wieder zu langsam. So kamen neue Verfahren auf &#8211; vor allem aber die Fotografie.</p>
<p style="text-align: left;">2. der Rasterpunkt mittels Reprokamera</p>
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		<item>
		<title>Das Handwerkszeug eines Schiftsetzers für den Handsatz</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/handwerkszeug-eins-schiftsetzers</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2018 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Druckgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im alten, historischen Buchdruck war der Handsetzer (Typograph, Schriftsetzer) derjenige, der aus bleiernen Einzelbuchstaben den Text nach einem vorgegebenen Manuskript oder auch nach einem eigenen Entwurf , aus einzelnen Buchstaben Zeile für Zeile mit Hilfe eines Winkelhakens zusammensetzte. Ein geübter Schriftsetzer setzte bei gutem Manuskript mit glattem Satz (sogenannter Werksatz) eine Leistung von 1.400-1.500 Buchstaben. &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/handwerkszeug-eins-schiftsetzers" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Das Handwerkszeug eines Schiftsetzers für den Handsatz“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im alten, historischen <strong>Buchdruck</strong> war der Handsetzer (Typograph, Schriftsetzer) derjenige, der aus bleiernen Einzelbuchstaben den Text nach einem vorgegebenen Manuskript oder auch nach einem eigenen Entwurf , aus einzelnen Buchstaben Zeile für Zeile mit Hilfe eines Winkelhakens zusammensetzte. Ein geübter Schriftsetzer setzte bei gutem Manuskript mit glattem Satz (<strong>sogenannter Werksatz</strong>) eine Leistung von 1.400-1.500 Buchstaben. Erschwerungen waren u.a. Tabellen, Ziffern, Abkürzungen und auch ein schlecht geschriebenes Manuskript. Die einzelnen Bleibuchstaben (Schrift) befanden sich nach einer bestimmten Ordnung in</p>
<figure id="attachment_5088" aria-describedby="caption-attachment-5088" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-medium wp-image-5088" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2018/02/Bleisatz-uns-mein-Opa-300x150.jpg" alt="" width="300" height="150" srcset="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2018/02/Bleisatz-uns-mein-Opa-300x150.jpg 300w, https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2018/02/Bleisatz-uns-mein-Opa.jpg 312w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5088" class="wp-caption-text">Mein Opa an der Maschine im Bleisatz</figcaption></figure>
<p>unterschiedlichen Schriftgraden und Schriftarten in einem Setzkasten. Die gesetzten Zeilen wurden dann zu einer Spalte oder Kolumne (Satzspiegel) beliebiger Zeilenzahl zusammengesetzt. Dabei erfolgte meistens das Zusammenhalten einer Kolumne mit Hilfe einer Kolumnenschnur. Der Text wurde bei bestimmten Arbeiten oft auch ergänzt durch Numerierwerke, Messing- oder Perforierlinien.<span id="more-2001"></span><br />
Der Raum zwischen des Buchstaben und Zeilen wurde ergänzt durch nicht schrifthohes (nicht mitdruckendes) Blindmaterial wie Füllstücke, Stege, Quadraten und Regletten und dann zu einer druckfertigen Form für die Buchdruckmaschine in einen Rahmen geschlossen.</p>
<p>Ein Schriftsetzer hatte auch die Aufgabe, Korrekturfahnen auf einer einfachen Abziehpresse herzustellen.</p>
<p><strong>Für die Arbeit eines traditionellen Handsetzers wurden z.B. folgende Werkzeuge benötigt:</strong></p>
<ul>
<li>Pinzette, Ahle, Setzschiff und Kolumnenschnur</li>
<li>Schließschlüssel und Formschließer</li>
<li>Winkelhaken mit Setzlinien, Regletten und Bleisteg</li>
<li>Blindmaterial und Regletten</li>
<li>Kleine Zeilenhandwalze zum Einfärben</li>
<li>Große Handwalze zum Einfärben</li>
<li>Eisenstege, Numerierwerk und Messinglinien</li>
<li>Waschbenzinkanne und Druckfarbe</li>
<li>Rahmen für eine Buchdruck-Tiegeldruckmaschine</li>
</ul>
<p>Mit dem Ende des historischen Buchdrucks wird auch der Beruf des Handsetzers heute nicht mehr ausgeübt und seine Werkzeuge sind nur noch in Museen zu finden oder in besonderen Druckereien die den Buchdruck in hoher Qualität pflegen und dabei vielleicht auch noch handgeschöpfte Papiere verwenden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Reliefdrucke kann man fühlen</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/reliefdrucke-kann-man-fuehlen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2014 12:31:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Druckgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt eine Vielzahl hochwertiger Naturpapiere sehr unterschiedlicher Beschaffenheit und Eigenschaften. Es sind Papiere mit verschiedenen markanten und sehr charakteristischen Oberflächenstrukturen. Sie wenden sich einerseits mit ihren unterschiedlichen Färbungen, zarten Tönungen und mit und ohne Wasserzeichen an das Auge und andererseits kann man die Verschiedenartigkeit der Oberflächen auch spüren und betasten. So sind sie natürlich &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/reliefdrucke-kann-man-fuehlen" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Reliefdrucke kann man fühlen“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt eine Vielzahl hochwertiger Naturpapiere sehr unterschiedlicher Beschaffenheit und Eigenschaften. Es sind Papiere mit verschiedenen markanten und sehr charakteristischen Oberflächenstrukturen. Sie wenden sich einerseits mit ihren unterschiedlichen Färbungen, zarten Tönungen und mit und ohne Wasserzeichen an das Auge und andererseits kann man die Verschiedenartigkeit der Oberflächen auch spüren und betasten. So sind sie natürlich glatt und eben, manchmal rauh oder genarbt, geprägt, dünn oder dick.<br />
Es gibt aber auch Druckarbeiten, bei denen man das Druckbild spüren und fühlen kann weil es ein Relief bildet und ein Relief ist ein aus einer Fläche erhaben herausgearbeitetes Bildwerk. Gemeint sind hier Stahlstichprägedrucke und Thermodrucke.</strong></p>
<h2>Visitenkarten oder Grußkarten mit Relief</h2>
<p>In beiden Drucktechniken liegt das Druckbild, im Gegensatz zu normalen Akzidenzdrucken im Offset- oder Tiefdruck, als ein erhabenes und fühlbares Relief auf der Oberfläche des Papiers. Dadurch ergeben sich, besonders in Verbindung mit unseren hochwertigen Naturpapieren aus unserer Design Collection ganz besonders auffällige, wertvolle und plastische Druckergebnisse, die gerne für herausragende Briefbogen, Gruß- und Visitenkarten oder Einladungen praktiziert werden. <span id="more-2582"></span></p>
<p>Der <strong>Stahlstichprägedruck</strong> ist ein Tiefdruckverfahren, der sich entwickelt hat aus der viel älteren Technik des Kupferstichs, als es dem nach England übergesiedelten Amerikaner Jacob Perkins (1766 &#8211; 1849) in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelang, Stahlplatten gravierfähig zu machen und nach dem Gravieren wieder auf Stahlhärte zu bringen. Das entsprechende englische Patent AD 1819 Nr. 4400 wurde am 10. April 1820 erteilt. In einer neuen Fachterminologie wird der Stahlstichprägedruck auch als Linien-Prägedruck bezeichnet, um damit noch eine klarere Abgrenzung zum Stahlstichdruck für die Reproduktion von zweidimensionalen Bildern zu schaffen.<br />
Beim Stahlstich-Prägedruck-Verfahren haben wir es dagegen mit einem dreidimensionalen Druckergebnis zu tun, nämlich mit einem Farbdruck und einer gleichzeitigen Hochprägung. Dabei wird das gewünschte Druckbild, bestehend aus Schrift oder/und Zeichnung, am besten in kunstvoller Handarbeit mit Hilfe verschiedener Stichel von einem Graveur seitenverkehrt in die polierte Metallplatte eingetieft, graviert. In manchen Fällen wird das Druckbild aber auch nur mit Hilfe einer lichtempfindliche Schicht übertragen oder vorgraviert und dann anschließend geätzt. Beim Druckvorgang auf speziellen Stahlstichprägepressen erfolgt eine vollständige Einfärbung der Form mit einer Lackfarbe. Alle gravierten Vertiefungen füllen sich vollständig mit Farbe, während sie von der Oberfläche rückstandsfrei abgewischt und abgerakelt wird. Unter sehr hohem Anpress-Druck erfolgt ein Eindrücken des zu bedruckenden Papiers in die mit Druckfarbe gefüllten Vertiefungen. Dabei erfolgt die Übertragung der Druckfarbe und gleichzeitig eine reliefbildende Prägung. Zu diesem Zweck wird von der eigentlichen Druckform (Patrize) vor dem Druck auch noch eine entsprechende Gegenform oder Gegenzurichtung (Matrize) genau entsprechend der Gravur erstellt. Es entsteht ein wirklich gestochen scharfes, glänzendes und erhabenes farbiges Druckergebnis welches mit keinem anderen Druckverfahren erreicht werden kann. Charakteristisches Qualitäts-Merkmal eines echten Stahlstich-Prägedrucks ist auch eine ganz leichte Eintiefung des Papiers auf der Rückseite des Druckbogens. Sollen Stahlstich-Prägedrucke laserfest sein, müssen spezielle Druckfarben eingesetzt werden, die allerdings nicht ganz so glänzend sind. Auch auf die Laufrichtung muss geachtet werden. Bei einem DIN A4-Bogen z.B. muss in Breitbahn gedruckt werden.</p>
<h2>Der Thermodruck oder auch Reliefdruck</h2>
<p>Eine kostengünstige Alternative zum hochwertigen Stahlstichprägedruck stellt der sogenannte <strong>Thermodruck</strong> dar, der auch als Reliefdruck bezeichnet wird. Auch für diese Technik sind hochwertige Naturpapiere sehr gut geeignet. Beim Reliefdruck handelt es sich nicht um eine mechanische Verformung des Papiers durch eine Prägung, sondern um normalen Offsetdruck, bei dem auf die noch nasse und klebrige normale Offsetdruckfarbe unmittelbar nach dem Druckvorgang ein thermoplastischer Harz-Puder aufgetragen wird. Das erfolgt auf einer speziellen Vorrichtung, die unmittelbar an die Offsetdruckmaschine angeschlossen wird. Dort wird nach einem dosierten Puderauftrag und nach Absaugung des überschüssigen Puders der Druckbogen mittels Bändertransport durch einen Heiztunnel geführt. Der transparente natürliche Harzpuder schmilzt dabei und geht mit der Druckfarbe eine feste Verbindung ein. Es entsteht dabei ein erhabenes, fühlbares Druckbild und so eine Prägung vorgetäuscht. Bei optimaler Qualität des Offsetdrucks entsteht ein Druckergebnis, das einem echten Stahlstichprägedruck ähnlich ist. Das Druckbild ist allerdings nicht ganz so gestochen scharf und auf der Rückseite des Druckbogens fehlt die für einen Stahlstichprägedruck übliche „Schattierung“. Zu beachten ist, dass Thermodrucke nur dann laserfest sind, wenn die UV-Trocknung praktiziert, wird kein geklebter Karton verwendet werden sollte und beim Bedrucken von gummierten Umschlägen die Gummierung beeinträchtigt wird. Thermodrucke werden vorwiegend im Format DIN A 4 gedruckt. Die Laufrichtung ist dann auch hier Breitbahn.</p>
<p>Ein- und mehrfarbige Reliefdrucke werden heute in kleinen und größeren Auflagen für anspruchsvolle und repräsentative Druckarbeiten hergestellt. Hier kann man die Druckqualität also fühlen. Das wird von keinem der vielen modernen analogen und Digitaldruckverfahren mit geboten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Lithografie &#8211; Steindruck</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/druckgeschichte-produktionstechnik/lithografie-steindruck</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2014 08:08:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Druckgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einführung zur Lithografie Als in Frankreich um das Jahr 1803 zunehmend die Drucktechnik eingesetzt und weiterentwickelt wurde, suchte der Jurastudent Alois Senefelder (1771 – 1834) nach Wegen, seine eigenen Theaterstücke qualitativ hochwertig und gleichzeitig preiswert zu vervielfältigen. Zu dieser Zeit waren Druckkosten immens hoch, also suchte er nach einer günstigen Alternative. Er nutzte den Effekt, &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/druckgeschichte-produktionstechnik/lithografie-steindruck" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Lithografie &#8211; Steindruck“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Einführung zur Lithografie</h2>
<p>Als in Frankreich um das Jahr 1803 zunehmend die Drucktechnik eingesetzt und weiterentwickelt wurde, suchte der Jurastudent Alois Senefelder (1771 – 1834) nach Wegen, seine eigenen Theaterstücke qualitativ hochwertig und gleichzeitig preiswert zu vervielfältigen. Zu dieser Zeit waren Druckkosten immens hoch, also suchte er nach einer günstigen Alternative. Er nutzte den Effekt, dass sich Fette und Wasser abstoßen. Das Druckbild brachte er spiegelverkehrt auf eine völlig flache Steinplatte auf und bestrich diese mit fetthaltiger Tusche oder Kreide. Danach wurde der Stein mit Wasser und fetthaltiger Farbe behandelt. Die Farbe haftete nur auf den fettigen Partien von den wässrigen wurde sie abgestoßen. Im Laufe der Zeit kristallisierte sich der Begriff Lithografie hieraus, welcher aus dem Griechischen so viel wie „Stein“ bedeutet. Lithografie ist somit ein Steindruckverfahren auch als Flachdruckverfahren bekannt. Vor allem im 19. Jahrhundert fand dieses Druckverfahren seine Anwendung im Druck farbiger Druck-Erzeugnisse.</p>
<figure id="attachment_4384" aria-describedby="caption-attachment-4384" style="width: 430px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4384" title="Gruss vom Bayrischen Bahnhof in Leipzig 1900 (hist. Postkarte)" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/09/Fotolia_62061333_XS.jpg" alt="" width="430" height="279" /><figcaption id="caption-attachment-4384" class="wp-caption-text">© babelsberger &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p><span id="more-4383"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man verwendete sie vor allem für Gebrauchsgrafiken, zum Beispiel für Noten, Texte, Schriften, aber auch Landkarten wurden auf diese Weise hergestellt. Druckereien für Lithografien entstanden überall, denn die Lithografie war eine lukrative Möglichkeit, hohe Auflagen in kurzer Zeit herzustellen. Die Lithografie beschreibt allgemein auf dreierlei Weise den Steindruck:</p>
<ol>
<li>Die Vervielfältigung eines Manuskriptes mittels einer Farbübertragung – hierzu wurde Farbe von einem Stein in der Steindruckpresse auf dazu passendes Papier übertragen.</li>
<li>Das Steindruckverfahren im Allgemeinen, welches von Hand oder auf maschinellem Wege durchgeführt wurde.</li>
<li>Den Stein, welcher für das Druckverfahren genutzt wird. Er ist die Druckvorlage für das spätere Druckerzeugnis.</li>
</ol>
<div></div>
<div>
<h2>Lithografie für Kunstdrucke</h2>
<figure id="attachment_4385" aria-describedby="caption-attachment-4385" style="width: 466px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4385" title="Insect pest Sparganothis pilleriana" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/09/Fotolia_63179911_XS.jpg" alt="" width="466" height="257" /><figcaption id="caption-attachment-4385" class="wp-caption-text">© Sergey Kohl &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schon bald wurde das Druckverfahren auch für Bilder und bildhafte Darstellungen entdeckt. So erkannte der Musikverleger Johann Anton André aus Offenbach als Erster das künstlerische Potenzial dieses Druckverfahrens. Schon bald darauf nutze man die Lithografie auch, um Bilder und Darstellungen anzufertigen.</p>
<figure id="attachment_4386" aria-describedby="caption-attachment-4386" style="width: 346px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4386" title="Printing press" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/09/Fotolia_63786416_XS.jpg" alt="" width="346" height="346" /><figcaption id="caption-attachment-4386" class="wp-caption-text">© Ungor &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Lithografie machte es möglich auch Kunstdrucke in hohen Auflagen herzustellen und außerdem entdeckte man die Wirtschaftlichkeit dieses Druckverfahrens. Die Lithografie etablierte sich als Massendruckverfahren. Künstlern eröffneten sich ganz neue Möglichkeiten, Zeichnungen in ihrem derzeitigen Zustand festzuhalten, zu verbreiten und für längere Zeit zu konservieren.</p>
<p>Lang vor der Zeit, als die Fotografie Einzug hielt, war die Lithografie für die damalige Bevölkerung ein sehr wichtiger Informationsträger.</p>
<h2>Meinungsäußerung in Form von Bildern</h2>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_4387" aria-describedby="caption-attachment-4387" style="width: 382px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4387" title="Printing Press - 19th century" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/09/Fotolia_48468709_XS.jpg" alt="" width="382" height="314" /><figcaption id="caption-attachment-4387" class="wp-caption-text">© Erica Guilane-Nachez &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch die Presse erkannte bald die neuen Möglichkeiten. Man griff dankbar und schnell diese neue Möglichkeit auf, aktuelle Ereignisse zu illustrieren. Damit war es möglich, wichtige Ereignisse zu verdeutlichen und sie einem breiteren Publikum zugänglicher machen. So geschah es, dass auch Honoré Daumier die Lithografie nutzte um gesellschaftskritische Karikaturen in der Zeitschrift „Le Charivari“ zu veröffentlichen. Insgesamt um die 4000 an der Zahl, welche noch heute im inzwischen digitalisierten Daumier-Register betrachtet werden können. Die politische Situation im Lande hatte es ihm angetan und so schilderte er diese zwischen 1830 – 1872 auf seine Weise in Bildform. Er legte seinen Schwerpunkt auf die Darstellung der Missstände in Gesellschaft und Politik.</p>
<p>Man erreichte fortan viel mehr Menschen mit der Lithografie, weil diese Technik ebenso massentauglich war und die Verbreitung von Bildern und Schriften erschwinglich machte.</p>
<p>Einer der es ebenso kritisch meinte, war Andreas Paul Weber aus Thüringen, er schuf vor allem gesellschaftskritische Lithografien und wurde wegen eben diesen auch verhaftet. Er schuf vor allem vor und nach dem Krieg (1931- 1941 und nach 1945) Lithografien, welche die Missstände in der Gesellschaft, Politik, Kirche, Justiz und Wirtschaft darstellten. Noch zu seinen Lebzeiten wurde ihm zu Ehren 1973 im Kreis Herzogtum Lauenburg ein Museum eingerichtet und eröffnet, das seine Vielzahl von Werken, Skizzen und Ölbildern beherbergt. In 23 Räumen sind ca. 300 Ausstellungsstücke aus seiner Schaffenszeit ausgestellt.</p>
<h2>Zeitzeugen &#8211; Bilderbogen</h2>
</div>
<figure id="attachment_4388" aria-describedby="caption-attachment-4388" style="width: 424px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4388" title="Bilderbogen Lithografie" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/09/Fotolia_18347239_XS.jpg" alt="" width="424" height="283" /><figcaption id="caption-attachment-4388" class="wp-caption-text">© Christian Gauthier &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Druck von sogenannten Bilderbogen wurde zur damaligen Zeit als eine Art Chronik verwendet. Man hielt wichtige Ereignisse in Bildform fest. Bekanntes Beispiel sind die Neuruppiner Bilderbogen, welche die Zeit von 1810 bis 1937 widerspiegeln. Mit insgesamt 20.000 Motiven eine echte Leistung für die kleine Stadt, nahe Berlin gelegen. Der Schöpfer dieser Bogen war der Drucker Johann Bernhard Kühn, dessen Sohn die Druckerei seines Vaters später erfolgreich weiterführte. Nach ihm folgten weitere Bilderbogen-Drucker, jedoch findet sich noch heute eine der größten Bilderbogen-Sammlungen Europas in der Stadt Neuruppin im dortigen Museum.</p>
<p>Nach 1920 wurde der Steindruck von anderen Techniken so gut wie abgelöst. Es gab nur noch vereinzelte Bereiche, die für die Lithografie interessant blieben. Blechdruck, Abziehbilder, Erdvermessungskarten und künstlerische Drucke blieben die Arbeitsgebiete für Lithografen.</p>
<p>Bis zum Jahr 1956 war Steindrucker und Lithograf ein Lehrberuf. Dann wurde dieser Ausbildungsgang aus den Lehrlingsrollen der Industrie- und Handelskammern entfernt.</p>
<p>Für Interessierte ist es heutzutage noch möglich die Grundkenntnisse der Lithografie an Fachhochschulen oder innerhalb eines Kunststudiums zu kennenzulernen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Made in Korea? – Ein fast vergessenes Stück Buchdruckgeschichte</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/geschichte-papier/made-in-korea</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2014 09:15:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Druckgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Holztafeldruck Made in Korea Gutenberg ist der Erfinder der beweglichen Lettern und damit des Buchdrucks – so haben wir es wohl alle in der Schule gelernt. Und keine Angst, falsch ist das nicht. Zumindest, wenn wir unser Geschichtsverständnis auf den europäischen Kontinent beschränken. Richtet sich unser Blick jedoch weiter gen Osten, genauer in den &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/geschichte-papier/made-in-korea" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Made in Korea? – Ein fast vergessenes Stück Buchdruckgeschichte“</span> weiterlesen</a></p>
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<h2>Holztafeldruck Made in Korea</h2>
<p>Gutenberg ist der Erfinder der beweglichen Lettern und damit des Buchdrucks – so haben wir es wohl alle in der Schule gelernt. Und keine Angst, falsch ist das nicht. Zumindest, wenn wir unser Geschichtsverständnis auf den europäischen Kontinent beschränken. Richtet sich unser Blick jedoch weiter gen Osten, genauer in den fernen Osten wird die Sache schon ein kleines bisschen verzwickter. Natürlich müssen wir zunächst einmal und nur kurz die Chinesen erwähnen, die bereits 581 n. Chr. den Holztafeldruck erfanden. Da der Holztafeldruck aber nicht unbedingt unserem Verständnis von moderner Buchdruckgeschichte entspricht, wenden wir uns gleich einem anderen Land zu, dass wohl bereits am Ende des 11. Jahrhunderts begann, mit beweglichen Lettern zu experimentieren: Korea.</p>
<figure id="attachment_4327" aria-describedby="caption-attachment-4327" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4327" title="Korea und die Kunst des Buchdruckens" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/05/jikji1-540x448.jpg" alt="" width="520" height="438" /><figcaption id="caption-attachment-4327" class="wp-caption-text">Quelle: http://bangnangja.files.wordpress.com/2011/10/jikji1.jpg</figcaption></figure>
<h2>Ist Korea der wahre Begründer der modernen Druckgeschichte?</h2>
<p>Die Halbinsel Korea, heute in zwei nahezu unversöhnliche Länder und Weltanschauungen zerrissen, erlebte ihren ersten kulturellen und machtpolitischen Aufschwung mit der Machtübernahme der Goryeo- Dynastie zu Beginn des 10. Jahrhunderts. Diesem Herrschaftsclan gelang es durch kluge Politik, ein durchdachtes und kontrollierbares Staatssystem und einem guten Gespür für den Fortschritt, ein derart stabiles Reich zu errichten, dass das Land im gesamten Mittelalter nach ihrer Dynastie Goryeo benannt wurde und sich später daraus der Landesname Korea entwickelte. Ab dem 11. oder 12. Jahrhundert soll sich hier der Buchdruck mit metallenen Lettern entwickelt haben. Gut, ganz einig ist sich die Wissenschaft hier nicht. Eindeutig belegt ist aber, dass im Jahr 1239 ein koreanischer Autor, ironischerweise, in einem mittels Holztafeldruck verlegten Buch, von einem Werk berichtet, dass 1232 mit metallenen Lettern gedruckt wurde. Um ein Einzelstück oder ein Werk von extremem Seltenheitswert kann es sich nicht gehandelt haben, denn genau 160 Jahre später überstellte der damalige König Gongyang die Verantwortung für Schriften, die mit Hilfe metallener Lettern entstanden waren, dem Buch- und Veröffentlichungszentrum seines Landes (welch modern anmutender Titel für eine Behörde). #Leider griffen im gleichen Jahr die Mongolen das Reich Goryeo an – man hatte von da an wohl wichtigere Dinge als den Buchdruck und die Bewahrung seiner Geschichte im Sinn.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Ein letzter Zeitzeuge der Geschichte des koreanischen Buchdrucks</h2>
<p>Durch die weiteren Jahrhunderte bewegter Geschichte gingen vielen koreanische Werke verloren, dem traurigen Höhepunkt kommt hier wohl dem Koreakrieg zu. Doch nicht jeder konnte und wollte dies hinnehmen, vor allem nicht Byeongsen Park. Die mutige Frau hatte nach dem Koreakrieg ihre Heimat schweren Herzens verlassen und war nach Frankreich gekommen. Als Historikerin hatte sie schon immer Bücher geliebt, besonders die, die durch den Krieg offiziell als verschollen galten. Da kam ihr 1967 ein Stellenangebot der Französischen Nationalbibliothek ganz besonders Recht, wusste sie doch, dass sich hier ganze Schätze an zusammengetragener, aber vergessener Bücher verbargen. Schließlich hatte auch Frankreich in Korea gekämpft und es war bekannt, dass einige bedeutende Bücher als Kriegsbeute das Land verlassen hatten. Byeongsen Park träumte davon, diese Bücher wiederzufinden und so begann sie die gesamte Bibliothek nach den Werken zu durchstöbern. Es dauerte eine ganze Weile, doch schließlich sollte sie ein Werk finden, dessen Entdeckung einer Sensation gleichkam. Doch wie bei fast jeder echten Sensation wollte zunächst niemand, weder die Franzosen noch die Koreaner, von diesem Stück Druckgeschichte Notiz nehmen.</p>
<h2>Jikji – Die Druckgeschichte und Frau Byeongsen Park</h2>
<p>Byeongsen Park hatte den 2. Band des Jikjisim Gyeong (Die ausgewählten Predigten buddhistischer Weisen und Seon-Meister) gefunden. 1377 im Heungdeoska-Tempel in Cheongju erschienen und mit metallenen Lettern gedruckt. Damit ist das in Kurzform genannte Jikji ganze 78 Jahre älter als die 42-Zeilen Bibel von Gutenberg und das älteste erhaltene Werk seiner Art. Nachdem die Franzosen den Wert des Buches, dass neben den wichtigsten Botschaften Buddhas auch wichtige Interpretationen des Zen enthält, erkannt hatten, taten sie alles, um das Werk zu schützen. Aber niemand dachte daran, dass man es dem Ursprungsland wieder zurückgeben könnte. Auch die koreanische Regierung blieb erstaunlich untätig, zutiefst frustrierend für Frau Park. Jahrzehntelang kämpfte sie erfolglos für die Wiedergabe des Werkes.</p>
<h2>Die UNESCO würdigt Koreas Druckgeschichte</h2>
<p>Doch schließlich, nachdem Park schon alle Hoffnung aufgegeben hatte, sollte ihr Engagement endlich gewürdigt werden – 2001 nahm die UNESCO Jikji zeitgleich mit Gutenbergs noch immer sehr viel bekannteren 42-Zeilen Bibel in ihr Register Weltdokumentenerbe „Memory of the World“ auf. Wieder keimte die Hoffnung, dass Jikji könnte zurück in die Heimat gelangen. Dieser Wunsch erfüllte sich bis heute nicht. Trotz lauterer Forderungen durch die Bevölkerung wie etwa auf einigen englischsprachigen Blogs zu erfahren und ein paar wohlgemeinter Worte des Ex-US-Vizes Al Gores hat sich bis heute in dieser Hinsicht nicht viel getan. Schade eigentlich, mag das doch ein Grund sein, warum dieses einmalige Kunstwerk der Druckgeschichte bis heute nicht die allgemeine Bekanntheit im deutschsprachigen Raum gefunden hat, die es doch eigentlich verdient hätte.</p>
<p>Denn sollten wir nicht spätestens seit Bekanntwerden des Jikji in der Schule lernen: In Europa gab es Gutenberg und in Asien die Goryeo-Dynastie?<br />
<strong>Quellen:</strong> http://korea.prkorea.com/wordpress/</p>
<p>http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Buchdrucks#Korea</p>
<p>Bilder: http://bangnangja.files.wordpress.com/2011/10/jikji1.jpg</p>
<p>Von:<span style="font-size: small;"><em> Anna Kratzert</em></span></p>
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		<title>Die Geschichte der Visitenkarte</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/die-geschichte-der-visitenkarte</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jul 2013 12:39:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was heute neben geschäftlichen auch private Personen immer häufiger verwenden, um ihre Kontaktdaten anschaulich und kompakt anderen zu überreichen, blickt bereits auf eine lange Geschichte zurück. Die Geschichte der Visitenkarte. Es gibt Meinungen darüber, dass es bereits im alten Ägypten eine Form der Visitenkarte gegeben haben soll und auch im China des 15. Jahrhunderts. Hierfür &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/die-geschichte-der-visitenkarte" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Geschichte der Visitenkarte“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was heute neben geschäftlichen auch private Personen immer häufiger verwenden, um ihre Kontaktdaten anschaulich und kompakt anderen zu überreichen, blickt bereits auf eine lange Geschichte zurück. Die Geschichte der Visitenkarte.</p>
<p><a href="http://www.flyerpilot.de/visitenkarten/uebersicht.htm"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4033" title="Vistenkarten im Wandel der Zeit" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/07/Bildschirmfoto-2013-07-20-um-12.47.09.png" alt="" width="527" height="217" /></a></p>
<p>Es gibt Meinungen darüber, dass es bereits im alten Ägypten eine Form der Visitenkarte gegeben haben soll und auch im China des 15. Jahrhunderts. Hierfür gibt es jedoch bis heute keine wirklich handfesten Beweise.<span id="more-4032"></span></p>
<p>Viel naheliegender ist die Entstehung der Visitenkarte im Frankreich des 17. Jahrhunderts. Zu Regentzeiten des Sonnenkönigs Ludwig XIV. wurde es nach und nach Sitte eine Besuchskarte (Visite, das französische Wort für Besuch) zu hinterlassen, insofern man den Hausherren nicht persönlich antraf. Weshalb man die Visitenkarte auch als Besuchskarte bezeichnet. Zunächst war es eine einfache Spielkarte auf, welcher der Name desjenigen vermerkt war, der dem Hausherren einen Besuch abstatten wollte. Später entwickelte sich die Karte aufgrund der aufkommenden modernen Drucktechnik zu einem vielseitigen Kärtchen in verschiedensten Designs.</p>
<h2>Geschichte: Die Visitenkarte im Wandel</h2>
<p>Nun kennen wir die Visitenkarte hauptsächlich aus dem geschäftlichen Alltag als kleines Kärtchen, auf dem mindestens Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse vermerkt sind.</p>
<p>Zur Entstehungszeit der Visitenkarte sah das etwas anders aus. Die Ägypter schenkten sich beispielsweise zum Jahresanfang Skarabäen, sogenannte Neujahrsflaschen und kleine Papyrus-Schriftstücke, auf denen Sprüche vermerkt wurden.</p>
<p>Bei den Franzosen diente sie vornehmlich dazu, eine Karte bei einem Besuch an den Dienstboten und anschließend an den Hausherren weiterzugeben. Anhand nur weniger Merkmale war für den Hausherren oder auch die Hausdame ersichtlich, aus welchem Grund der Besucher zugegen war. Hierzu bediente man sich bestimmter Falttechniken oder vermerkte eine spezielle Abkürzung auf dem Kärtchen.</p>
<h2>Das 17. Jahrhundert</h2>
<p>Ab dem 17. Jahrhundert wurde sie fester Bestandteil der adligen bzw. feinen Gesellschaft. Vor allem in Frankreich, England und in Österreich. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts breitete sich dieser Trend zunehmend auch in Europa weiter aus. Schnell wollten die Verwender neue Designs und schicke Verzierungen. 1780 wurde auch in Berlin die Visitenkartenerstellung in der Tageszeitung angeboten.</p>
<p>Je nach Epoche fanden sich typische Elemente auch auf den Visitenkarten wieder. Verschiedene Handwerkszweige machten auch auf ihren Karten den eigenen Berufsstand sichtbar. Man strebte auch hier nach mehr Individualität und Kreativität. Man bediente sich vornehmlich dem Kupferstich, zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde jedoch auch der Druck von Reliefkarten im Prägedruck besonders modern. Man nannte diese Form des Visitenkartens-Drucks auch englisch gepresst.</p>
<p>Geht es um die Gestaltung von Besuchskarten, so ist vor allem Italien Bestandteil dieser Ausprägung. In Frankreich entwickelte sich die Visitenkarte hingegen eher im Bereich der Geschäftswelt. Sie wurde also vornehmlich beruflich genutzt. Die Visitenkarten von damals haben fortan schon mehr mit der der heutigen Verwendung zu tun, jedoch waren die damaligen Karten um einiges prunkvoller. Vor allem in der feinen Gesellschaft setzte man auf die Optik und ließ zum Teil fast schon kleine Kunstwerke anfertigen.</p>
<p>Der Verwendungszweck ist bis heute ähnlich, auch verschiedene Layouts werden gefertigt, die Mehrzahl der Visitenkarten haben ein ähnliches Format und bedienen sich ähnlicher Elemente. Jedoch nutzen auch hier vornehmlich gehobenere Kreise die Visitenkarte in Form extravaganterer Designs. Dank moderner Drucktechniken und Gestaltungsmöglichkeiten sind hier kaum Grenzen gesetzt.</p>
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		<title>Ausstellung im Museum für Druckkunst Leipzig zeigt Typografie im 21. Jahrhundert</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/druckkunst-leipzig</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 08:57:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wohin fahren, wenn der Frühling kommt und neue Wege erkundet werden wollen? Leipzig mit seinem Museum für Druckkunst lockt ab dem 10. März mit einer Ausstellung, die ganz vorzüglich klingt. „Schrift im 21. Jahrhundert“ lautet der Titel, Einblicke in die zeitgenössische Schriftgestaltung werden versprochen. Dann mal fix die Bahn-Tickets sichern. Eine kaum überschaubare Menge an &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/druckkunst-leipzig" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Ausstellung im Museum für Druckkunst Leipzig zeigt Typografie im 21. Jahrhundert“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wohin fahren, wenn der Frühling kommt und neue Wege erkundet werden wollen? Leipzig mit seinem Museum für Druckkunst lockt ab dem 10. März mit einer Ausstellung, die ganz vorzüglich klingt. „Schrift im 21. Jahrhundert“ lautet der Titel, Einblicke in die zeitgenössische Schriftgestaltung werden versprochen. Dann mal fix die Bahn-Tickets sichern.</strong></p>
<p>Eine kaum überschaubare Menge an neuen Schriften ist seit den Anfangstagen der digitalen Medienwelt entstanden, auch in der Typografie verläuft der Wandel mit einem unheimlichen Tempo. In Leipzig wird mit <strong>„Schrift im 21. Jahrhundert“</strong> eine zweiteilige Ausstellung präsentiert, die Schriftdesigns aus vielen Ländern vereint.</p>
<p><strong>Part 1: </strong> Die von Will Hill (Anglia-Ruskin-Universität, Cambridge, UK) kuratierte Ausstellung „Types for the New Century – An Exhibition of Contemporary Type Design“. Nach Stationen in London, Bristol, Birmingham und Newcastle präsentiert die Ausstellung 90 Schriftdesigns von renommierten Gestaltern wie Matthew Carter, Gerard Unger, Jonathan Barnbrook und Martin Majoor, dazu auch Font-Beispiele bisher weniger bekannter Gestalter. Die Ausstellung blickt auf die erste Dekade unseres Jahrtausends und stellt aktuelle Tendenzen in der internationalen Typografieszenevor.</p>
<p><strong>Part 2: </strong> Im Blickpunkt steht das Schriftschaffen in Mitteldeutschland mit Arbeiten von Studenten und Absolventen der Kunsthochschulen Burg Giebichenstein Halle/Saale (Sachsen-Anhalt), Bauhaus-Universität Weimar (Thüringen) sowie Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (Sachsen). Fonts von 15 Schriftgestaltern werden vorgestellt und durch Anwendungsbeispiele aus der Praxis von Schrift ergänzt.</p>
<p>Parallel läuft im Museum für Druckkunst vom 10. März bis 30. Juni 2013 die Ausstellung „Mario Derra. Holzschnittzyklus &#8218;Peter Schöffer und die Entfaltung der beweglichen Letter&#8217;“. Der Gernsheimer Künstler und Drucker Mario Derra hat von 2003 bis 2010 einen umfassenden Holzschnittzyklus geschaffen, der sich der Geschichte der Drucktechnik widmet. Einen besonderen Fokus legt Derra dabei auf das Leben und Wirken Peter Schöffers, der wie er aus Gernsheim (Hessen) stammte und Drucker war.</p>
<p>Das Thema der Ausstellung <strong>„Schrift im 21. Jahrhundert“ </strong>wird im Rahmen der 19. Leipziger Typotage am 27. April 2013 in Vorträgen aufgegriffen. Acht Referenten, darunter Tim Ahrens (Berlin), Friedrich Forssmann (Kassel) und Henning Skibbe (Hamburg), diskutieren im Museum für Druckkunst Leipzig über Gegenwart und Zukunft von Schrift und Typografie.</p>
<p><strong>Weitere Infos:</strong> www.typotage.de</p>
<p><strong>Öffnungszeiten des Museums:</strong></p>
<p>Mo-Fr 10-17 Uhr, So 11-17 Uhr, samstags geschlossen.</p>
<p>Geöffnet am Ostermontag (01.04.) 11-17 Uhr. Schließtage: 29.03., 31.03., 01.05.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Druckgeschichte: Von Druckerballen und Lederwalzen</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/druckgeschichte</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2012 08:45:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Druckgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine kurze Betrachtung zum historischen Einfärben der Druckform Drucken heißt: „Vervielfältigen durch Übertragung von Druckfarbe oder von färbenden Substanzen auf einen Bedruckstoff mit Hilfe einer Druckform oder eines Druckbildspeichers auch ohne Druckform.“ Um aber die Druckfarbe auf einen Bedruckstoff  übertragen zu können, muss sie erst auf die Druckform gebracht werden. Dieser wichtige Vorgang wird bei &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/druckgeschichte" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Druckgeschichte: Von Druckerballen und Lederwalzen“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Eine kurze Betrachtung zum historischen Einfärben der Druckform</h2>
<p><strong>Drucken heißt: „Vervielfältigen durch Übertragung von Druckfarbe oder von färbenden Substanzen auf einen Bedruckstoff mit Hilfe einer Druckform oder eines Druckbildspeichers auch ohne Druckform.“</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3852" title="Druckerballen und Lederwalze" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/06/Bildschirmfoto-2012-12-08-um-22.34.03-540x198.png" alt="" width="540" height="198" /></p>
<p>Um aber die Druckfarbe auf einen Bedruckstoff  übertragen zu können, muss sie erst auf die Druckform gebracht werden. Dieser wichtige Vorgang wird bei den traditionellen analogen Druckverfahren  als Einfärben oder als Einwalzen bezeichnet. Dabei muss eine weiche,  pastöse  Druckfarbe für jeden zu druckenden Bogen sehr gleichmäßig auf die Oberfläche der Druckform aufgetragen werden, bevor sie von dort direkt oder indirekt durch Druckkraft auf das Papier übertragen wird.</p>
<p>Jahrhunderte lang diente zunächst der typische pilzförmige Druckerballen zum Einfärben einer Hochdruckform. Ballen- oder Pressmeister wurde früher der Drucker genannt, der  an der Handpresse die Aufgabe hatte, vor dem Abdruck mit einem Ballen die Hochdruckform einzufärben, oder zu Tamponieren. Mechanische Farbwerke mit Farbwalzen gab es noch lange nicht.<span id="more-3611"></span></p>
<p>Es war beim Einfärben darauf zu achten, mit möglichst wenig Druckfarbe eine gute und auf der ganzen Druckform für den Abzug auch sehr gleichmäßige Einfärbung mit einer guten Farbannahme und geschlossener Deckung zu erzielen.</p>
<h2>Herstellung der Druckerballen</h2>
<p>Das eigentliche Ballenleder für den traditionellen Druckerballen im alten Buchdruck wurde aus speziell und aufwendig behandelten ungegerbten und durch Einweichen in Wasser geschmeidig gemachten Schaffellen, Hundsleder oder Kalbsleder hergestellt. Wenn es sich um Felle handelte, wurden solche mit einer starken Narbung bevorzugt und das vorhandene Fett musste gut herausgepresst werden. Auch für die Verarbeitung von Leder wurde solches mit starker und dichter Narbung verwendet. Das Fell oder Leder wurden vom Drucker selber zunächst mit Hilfe eines runden Brettes im Durchmesser von ca.24 cm zugeschnitten und auf den sogenannten Ballenstock im Durchmesser von ca. 15 cm aufgezogen. Dabei wurde das überstehende Leder oder Fell wurde umgeschlagen und  mit Hilfe von Ballennägeln auf dem Brett  befestigt.</p>
<p>Von großer Bedeutung war auch  die eigentliche Füllung des Druckerballens. Sie bestand aus aufgelockerten Rosshaaren oder zerzauster Wolle. Dabei durfte nicht zu viel und auch nicht zu wenig Füllung in den Ballen gegeben werden  und sie musste stets gleichmäßig verteilt sein. Die Ballen waren gut gemacht, wenn die Wolle oder die Rosshaare überall gleichmäßig verteilt waren und sich  keine Erhöhungen oder Vertiefungen zeigten. Die manuelle Herstellung der Ballen erforderte viel Erfahrung, denn die Qualität war entscheidend für den späteren Vorgang des Einfärbens der Druckform. So konnte das Leder  hart werden, die  Füllung sich schnell zusammendrücken oder verrutschen, das Fell Falten schlagen oder schnell schlaff werden. Die Ballen sollten auch nicht zu dick und unförmig sein.</p>
<p>Ein besonderes Problem war bei den Ballen die eigentliche Farbannahme nach der Herstellung. Das war durchaus nicht  selbstverständlich. Nahm das Leder keine Farbe an, so war es vom Einweichen entweder noch zu nass oder es war zu fettig. Deshalb wurden die Druckerballen noch in Lauge getaucht, mit einem Ballenmesser dann mehrmals abgeschabt oder bei zu feuchtem Leder über einer kleinen Feuerstelle sehr sorgfältig und vorsichtig getrocknet.</p>
<p>Empfohlen wurde auch, den Ballen mit Maschinenfett oder Salatöl mehrmals kräftig einzureiben und dann wieder mit dem sogenannten Ballenmesser sorgfältig abzuschaben. Auf diese Art  und Weise nahm der Ballen schließlich mehr und mehr willig die Druckfarbe an und wurde „farbfreudig“.</p>
<h2>Behandlung der Druckerballen</h2>
<p>Da der pilzförmige Druckerballen  nicht die optimale Möglichkeit war die Druckform einzufärben, hat es im Laufe der Entwicklungsgeschichte nicht an Versuchen gefehlt, zu besseren Methoden zu kommen. Denn die Herstellung, Behandlung und Pflege der Ballen  war zeitaufwendig und mühsam und sie verbreiteten übrigens auch einen widrigen Geruch. So kam man auf die Idee, eine bestimmte Masse aus speziellem Leim und Zuckersirup zu entwickeln.</p>
<p>Die in einem Leimkessel gekochte und flüssige Masse wurde dann in speziell entwickelten Zylinder aus Erlenholz zu Walzen gegossen oder sie wurde in einer entsprechend runden, mit Leinwand ausgeschlagenen Vertiefung gegossen zur Verwendung als Ballen. Sie wurden als sogenannte „Compositionsballen“ bezeichnet. Durch den Zylinder ging der Länge nach ein eiserner Stab an dem ein eiserner Bügel zur Befestigung von zwei hölzernen Griffen geschraubt wurden.</p>
<h2>Lederne Handwalzen im Steindruck</h2>
<p>Auch Alois Senefelder (1771-1834), der 1796 die Lithographie und den Steindruck erfand  verwendete wie die Buchdrucker  mit Rosshaar ausgestopfte Ballen und mit Kalbsleder bezogene Handwalzen, die auch als „Schwärzwalzen“ bezeichnet wurden. Sie hatten eine durchgehende hölzerne Achse, bei denen der Steindrucker an den herausragenden Enden sogenannte lederne Kapsel verwendete, damit sich die Walze beim manuellen Einwalzen der Druckform frei bewegen und abrollen konnte.</p>
<p>Es gab aber auch Handwalzen mit nur einem Handgriff der mit einem Winkeleisen an der Achse befestigt wurde. Für das Einfärben der sehr unterschiedlichen lithographischen Techniken wurden aber auch Tampons, Schwärzbretter und Ballen in Form eines Hammers verwendet. Da auch bei den ledernen Walzen das Problem der Naht bestand, gab es sogar auch Versuche, nahlose Walzen durch spiralförmiges Aufwickeln von Lederriemen aus Kalbfell auf einen hölzernen Zylinder herzustellen.</p>
<h2>Erfindung von Farbwerken durch Friedrich Koenig</h2>
<p>Erst mit den genialen Konstruktionen von Friedrich Koenig (14.April 1774 &#8211; 17.Januar 1833) und seiner ersten Druckmaschine der Welt begann mit der Mechanisierung des Buchdruckverfahrens auch das automatische Einfärben der Druckform. Seine „Suhler-Presse“ hatte ein Farbwerk, bestehend aus vier lederbezogenen vertikal angeordneten Walzen mit unterschiedlichem Durchmesser. Über der oberen Walze befand sich ein hölzerner, hermetisch abzuschließender Farbkasten mit Schlitz aus dem durch manuelles Drehen eines Handrades der Farbnachschub erfolgte. Im ersten Patent von F.Koenig vom 29.März 1810 für eine Methode mittels Maschinen zu drucken wird auch das mechanische Einfärben der Druckform miteinbezogen:“<em> </em></p>
<p>Die Geschichte der Druckverfahren und der Druckmaschinen war stets eng verbunden mit der Geschichte der manuellen und auch mechanischen Technik der Einfärbung der Druckform. Hier konnte nur ein ganz kleiner Einblick in dieses historisch interessante Thema gegeben werden und vielleicht aber auch die Anregung, sich anhand der weiterführenden Fachliteratur intensiver mit der spannenden Historie des Druckens zu beschäftigen. Denn mehr und mehr werden jetzt relativ schnell die traditionellen klassischen analogen Techniken durch verschiedene, variable, digitale Verfahren  abgelöst.  Dabei werden dann aber nicht mehr traditionelle pastöse  Druckfarben verwendet, sondern verschiedene Trocken- und Flüssigtoner oder flüssige Tinten (Ink-jet) eingesetzt,  deren Übertragung auf Papier oder Karton durch Spritzen oder Magnetismus (Magnetografie) erfolgt. Auch eine analoge Druckform ist nicht mehr vorhanden, sondern lediglich ein Druckbildspeicher mit den entsprechenden digitalen Daten und Funktionen.</p>
<h2>Weiterführende Fachliteratur:</h2>
<p>J.Bass: „Das Buchdruckerbuch“, Stuttgart 1930</p>
<p>G.Engelmann: „Das Gesamtgebiet der Lithographie“ Chemnitz, 1840</p>
<p>B.Krebs: Handbuch der Buchdruckerkunst“, Frankfurt am Main 1827</p>
<p>T.C.Hansard: „The Art of Printing“, London 1825</p>
<p>W.Hasper: „Handbuch der Buchdruckerkunst“, Carlsruhe und Baden 1835</p>
<p>Heinrich Weishaupt:„Das Gesamtgebiet des Steindrucks und der Lithographie“, Weimar, 1865</p>
<p>Chr.Täubel: „Wörterbuch der Buchdruckerkunst“, Wien 1805</p>
<p>C.W.Gerhard: Geschichte der Druckverfahren Band II: „Der Buchdruck“, Stuttgart 1975</p>
<p>C.H.Bloy „A History of Printig Ink“, London 1967</p>
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		<title>Gautschfest in Kulmbach</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/gautschfest-in-kulmbach</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jul 2012 13:18:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Druckgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum ersten Mal seit 5 Jahren fand im fränkischen Kulmbach wieder ein Gautschfest statt. Natürlich konnte ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und war mit von der Partie. Zumal mein Schwiegervater als &#8222;Degenschwinger&#8220; aktiv war und den angehenden Druckern den Hintern versohlen durfte. Was die Gautschlingen bei der Wassertaufe alles über sich ergehen lassen &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/gautschfest-in-kulmbach" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Gautschfest in Kulmbach“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum ersten Mal seit 5 Jahren fand im fränkischen Kulmbach wieder ein Gautschfest statt. Natürlich konnte ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und war mit von der Partie.</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3628" title="IMG_0870" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_0870-540x405.jpg" alt="" width="540" height="405" /></p>
<p>Zumal mein Schwiegervater als &#8222;Degenschwinger&#8220; aktiv war und den angehenden Druckern den Hintern versohlen durfte. Was die Gautschlingen bei der Wassertaufe alles über sich ergehen lassen müssen, könnt ihr in unserem Artikel &#8222;Das Gautschen&#8220; nachlesen. Deshalb möchte ich euch in diesem Artikel einfach einmal mit Impressionen verwöhnen! Viel Spaß!</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3670" title="IMG_0871_Gutenberg Blog" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_08711-540x405.jpg" alt="" width="540" height="405" /></p>
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<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3672" title="IMG_0878_Gutenberg Blog" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_08781-540x405.jpg" alt="" width="540" height="405" /></p>
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<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3680" title="Gutenberg Blog" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/07/Bildschirmfoto-2012-07-07-um-14.04.31-540x420.png" alt="" width="540" height="420" /></p>
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<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3682" title="Gutenberg Blog_Gautschen" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/07/Bildschirmfoto-2012-07-07-um-14.05.54-540x406.png" alt="" width="540" height="406" /></p>
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<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3683" title="Gutenberg Blog_Gautschen_Kulmbach" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/07/Bildschirmfoto-2012-07-07-um-14.06.53-540x402.png" alt="" width="540" height="402" /></p>
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<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3684" title="Gutenberg Blog Schoberer" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/07/Bildschirmfoto-2012-07-07-um-14.07.59-540x405.png" alt="" width="540" height="405" /></p>
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<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3685" title="Gautschfest_Kulmbach_Gutenberg" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/07/Bildschirmfoto-2012-07-07-um-14.09.37-540x402.png" alt="" width="540" height="402" /></p>
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<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3686" title="Gautschfest in Kulmbach" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/07/Bildschirmfoto-2012-07-07-um-14.10.34-540x417.png" alt="" width="540" height="417" /></p>
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<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3687" title="Gutenberg Blog_Marc Schoberer" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/07/Bildschirmfoto-2012-07-07-um-14.11.29-540x405.png" alt="" width="540" height="405" /></p>
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<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3688" title="Gautschfest_Gutenberg_Blog" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/07/Bildschirmfoto-2012-07-07-um-14.12.33-540x405.png" alt="" width="540" height="405" /></p>
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<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3689" title="Gautschfest in Kulmbach" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/07/Bildschirmfoto-2012-07-07-um-14.13.49-540x405.png" alt="" width="540" height="405" /></p>
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<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3690" title="Gautschen in Kulmbach_Schoberer Marc" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/07/Bildschirmfoto-2012-07-07-um-14.15.06-540x403.png" alt="" width="540" height="403" /></p>
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		<title>Die Geschichte von Gutenberg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 14:08:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Druckerei]]></category>
		<category><![CDATA[Druckgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf den Spuren von Gutenbergs Werk In Zeiten in denen man vorrangig mit E-Readern, Tablet-PCs und Smartphones zu tun hat, gibt es jedoch Momente in denen man lieber ein „richtiges“ Buch in den Händen halten möchte, anstatt auf ein Display zu schauen. Doch lieber den Geruch von Druckerschwärze wahrnimmt. Eine Wand voller Bücher übt auch &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/geschichte-von-gutenberg" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Geschichte von Gutenberg“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Auf den Spuren von Gutenbergs Werk</h2>
<p>In Zeiten in denen man vorrangig mit E-Readern, Tablet-PCs und Smartphones zu tun hat, gibt es jedoch Momente in denen man lieber ein „richtiges“ Buch in den Händen halten möchte, anstatt auf ein Display zu schauen. Doch lieber den Geruch von Druckerschwärze wahrnimmt. Eine Wand voller Bücher übt auch im noch so technischen Zeitalter eine gewisse Faszination aus und hat etwas Vertrautes an sich.</p>
<p>Johannes Gensfleisch, so hieß Gutenberg mit bürgerlichem Namen, wurde als Sohn einer Krämerstochter und eines wohlhabenden Kaufmanns in Mainz geboren. Damals hatten nur wenige das Privileg lesen und schreiben erlernen zu dürfen. Als Sohn des Kaufmanns Gensfleisch war ihm dieses Privileg gegeben. Sein Elternhaus, der Hof zum Gutenberg, wurde der spätere Namensgeber Johannes‘. Ebenso wie das Privileg lesen und schreiben zu lernen, lernte Gutenberg auch die lateinische Sprache – die Sprache der Gebildeten.<span id="more-3571"></span></p>
<h2>Das Mittelalter – kein Zeitalter für Individuen</h2>
<p>Im Mittelalter sah man weniger den Menschen als Individuum, als seine erbrachte Leistung. Es war also besonders wichtig, was ein Mensch leistete und nicht wer er als Person war. Auch stand man zu dieser Zeit neuen Ideen eher skeptisch gegenüber. War es doch so, dass Andersdenkende häufig Verfolgung ja sogar die Verbrennung als Ketzer und Hexen zu fürchten hatten. Die katholische Kirche hatte hier die Oberhand und war erster Meinungsgeber. Im Laufe der Zeit wandelte sich diese Einstellung, was auch Gutenberg später dienlich und ein Meilenstein in der Druckgeschichte werden sollte.</p>
<p>Nach seinem Studium 1434 wandelte sich die Haltung der Menschen.</p>
<p>http://youtu.be/hdp4DwTrxZo</p>
<p>Im Zeitalter des Humanismus sollte jedem Bürger das Recht auf eigene Bildung gewährt werden. Doch wie soll Bildung für jedermann zur Verfügung gestellt werden, wenn man nicht über die notwendigen Lehrschriften verfügt? Die bis dahin handschriftlich vervielfältigten Bücher und Schriften konnten hier nicht mehr ausreichend nachproduziert werden.</p>
<p>Gutenberg ahnte, dass wenn er nicht eine zündende Idee hatte, ihm vielleicht jemand anderes zuvorkommen würde. Sicher war Gutenberg nicht der Einzige, der über mögliche Vervielfältigungsweisen nachdachte. Auch verfügten unter anderem die Chinesen über Wege und Mittel, Ihre Schriften zu kopieren.</p>
<h2>Gutenberg als friedlicher Revolutionär</h2>
<p>Damit Gutenberg seinen heute bekannten Buchdruck mit beweglichen Metalllettern realisieren konnte, war noch einiges an Arbeit und so manche Erfindung notwendig. So musste er eine eigene Druckerschwärze entwickeln. Diese bestand aus einer Mischung aus Lampenruß, Firnes und Eiweiß. Ein eigens entwickeltes Gießinstrument machte es erst möglich Formen gleicher Buchstaben als Resultat zu erzielen.</p>
<p>Gutenberg war vielleicht nicht der Einzige, der sich mit der Vervielfältigung von Büchern und Schriften befasste, aber mit Sicherheit einer der bahnbrechendsten Erfinder der Druckgeschichte. Er trug dazu bei, das Buch und die Wissensvermittlung – so wie wir sie heute kennen – überhaupt erst zu ermöglichen. Für viele namhafte Autoren und Vertreter der Buchbranche ist Gutenberg auch eine Art (friedlicher) Revolutionär. Er machte es möglich, dass möglichst viele Menschen die Chance erhielten, sich mit seinem Buchdruckverfahren eigene Bildung aneignen konnten.</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/geschichte-von-gutenberg">Die Geschichte von Gutenberg</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de">GUTENBERGBLOG</a>.</p>
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