Get Citified – Design-Wettbewerb von Veer

Marc-Michael Schoberer am April 22, 2010

Veer, die bekannte Website für zeitgemäße Fotos, Illustrationen und Schriften, lobt in Zusammenarbeit mit den European Design Awards einen neuen Wettbewerb aus. Unter dem Motto „Get Citified“ können Designer ihre Städte-Visionen entwickeln und Grafiktabletts von Wacom gewinnen.

Veer stellt Kreativen eine inspiriende Auswahl an Fotos, Illustrationen und Schriften zur Verfügung, die sie für die visuelle Umsetzung ihrer Ideen herunterladen und verwenden können.
Alle drei Formen (Typografie, Fotos, Illustrationen) können selbstverständlich auch miteinander kombiniert werden.

Registrierte User sind berechtigt, bis 7. Mai 2010 an dem Wettbewerb teilzunehmen und können eins von drei modernen Grafiktabletts gewinnen. Die Jury besteht aus Chefredakteuren von drei namhaften europäischen Designzeitschriften.

Die Shortlist aller Einsendungen wird auf den European Design Awards in Rotterdam am 31. Mai bekannt gegeben.

Hier geht´s zum Wettbewerb: http://www.veer.com/ideas/citified


Am 12. Februar 2010 wurden im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der internationalen Messe Ambiente in Frankfurt a.M. die Gewinner des Designpreises der Bundesrepublik Deutschland gekürt. Einen der zehn Gold-Awards wurde an die Linotype-Schrift Malabar von Dan Reynolds verliehen.

Das Besondere und damit Erwähnenswerte daran ist, dass in der Geschichte des renommiertesten Designpreises Deutschlands mit dieser Auszeichnung erst zum zweiten Mal ein Schriftdesign bedacht wurde. Und so lobt Jurymitglied Robert Klanten den Entwurf: “Linotype ist mit der Malabar eine ebenso zeitgemäße wie zeitlose Schrift gelungen, die durch überragende typografische Qualität der Buchstaben und einzelnen Schriftschnitte sowie durch eine perfekte Harmonie der Schriftschnitte miteinander besticht.“

Die Auszeichnung wirkt besonders schwer, da der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland aufgrund seiner hohen Anforderungen die höchste offizielle deutsche Auszeichnung für den Bereich Design ist. Die Teilnahme an dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ausgelobten Preis ist nur den Unternehmen möglich, die bereits zuvor eine nationale oder internationale Auszeichnung erhalten haben. Nicht zuletzt wird er auch als der „Preis der Preise“ genannt.

In diesem Sinne: Glückwunsch an Linotype und natürlich Dan Reynolds.

Die 45 Gold- und Silber-Gewinner des Designpreises 2010 finden Sie auf der Homepage von Designpreis Deutschland 2010.


Designhandwerk hat Nachhaltigkeit!

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Die Designbranche feierte am 24. September 2009 im Rahmen der AGD-Jahrestagung am neuen Veranstaltungsort die Vergabe des VIDA Paper Design Awards 2009 powered by Premium Papers & Media. Der VIDA Paper Design Award gilt als Gütesiegel für gutes Design auf Papier und wird von VIDA Paper in Kooperation mit der AGD (Allianz Deutscher Designer) initiiert.
Wir haben berichtet.

Designer, Designagenturen sowie Studierende aller Designbereiche aus ganz Deutschland und darüber hinaus waren erneut dazu aufgerufen, ihre auf ungestrichenen Papieren gedruckten Arbeiten einzureichen und ihre Fähigkeiten von einer hochkarätig besetzten Jury messen und prüfen zu lassen. Die Jury setzte sich aus den AGD-Mitgliedern Sybs Bauer, Professorin Gertrud Nolte, Professor Kurt Weidemann, Dr. Aladdin Jokhosha, Dorothea Hess und der Marketingleiterin von VIDA, Lotta Fonsell, zusammen.

Die Aufnahme der Kategorie „Umwelt“ und die Neuaufnahme des Jurymitglieds Dorothea Hess, die als echte Papierexpertin gilt, zeigen dass der Award eine lebendige Plattform für den Umgang mit dem natürlichem Gestaltungselement „Papier“ ist. Es gab mehr Einsendungen als je zuvor. Gefreut hat natürlich wieder ein guter Anteil an Einsendungen auf VIDA-Papieren. Auch wenn die Einsendungen für die Kategorie Umwelt nur bei ca. 10 % lagen, spielt die Nachhaltigkeit bei vielen, auch ausgezeichneten Arbeiten, eine Rolle. Auffallend war die sehr gute handwerkliche Designleistung bei vielen Einsendungen.

Von den klassischen Kategorien gibt es wieder eine starke Ausgeglichenheit bei Folder/Broschüren, Büchern und Geschäftsausstattungen, den Haupteinsatzgebieten für Naturpapiere. Was auch gezeigt wurde, ist die sehr gute Bedruckbarkeit, egal, ob es sich um Bild, Farbe, Veredelung oder um Text handelt. Die eingereichten Arbeiten haben wieder einmal gezeigt, dass dem Einsatz von Naturpapieren keine Grenzen gesetzt sind, genauso wenig der Kreativität.

Der Höhepunkt des Abends war die Laudatio und das Überreichen der Preise in der versammelten Runde der Mitglieder des AGD´s im neuen Domizil der AGD-Jahresversammlung, dem Puschkinhaus in Mühlhausen/Thüringen. Am meisten überzeugt hat die Jury die Arbeit „Das sinnliche Hebarium der Heilkräuter“ der Designerin Barbara Wendt aus Braunschweig.

Laudatorin Dorothea Hess hob bei „das sinnliche Hebarium der Heilkräuter“ vor, dass es sich um ein „gesamtübergreifendes Konzept, das Papier, Beduftung mit natürlichen Essenzen, Illustrationen, den Inhalt und eine handwerkliche Bindung hervorragend verknüpft. Es weckt durchgehend die Sinne des Betrachters und macht damit passend auf die Kräuterthematik aufmerksam. Der nachhaltige Gedanke ist auch in die Arbeit eingeflossen. Die handfertige Bindung, der Einsatz von feinem, leichtem Japanpapier und das Wachsen der illustrierten Seiten symbolisieren das Streben zum Erhalt der Natur.“

Den erstmals verliehenen VIDA Paper Junior Award erhielt die Studentin Martina Wagner für „Der Störenfried“. Hier wurde in der Laudatio hervorgehoben, dass „alle Kriterien von der Papieraffinität bis hin zur Verarbeitung voll erfüllt wurden. Eine echte Fleißarbeit mit sehr schönen genähten Illustrationen, Japanfalz und dies alles in Handarbeit geschaffen. Die Farbe des Druckträgers ist perfekt ausgewählt und dass Büttenpapier genutzt wurde, zeigt, dass Handwerk Kunst sein kann und in diesem Fall auch ist. Allein der zeitliche Aufwand ist einen Preis wert.“.

Die weiteren Preisträger sind:

„Care affair 3“ von Yvonne Adams und Jens Mennicke vom Designstudio adams & evas design aus Köln.
„100 Jahre Paul-Natrop-Oberschule“ des Berliner Designers Dirk Fehr.
„Revue – Rendite Rocker“ von Andreas Gnass und Sabrina Hahn von U9 visuelle Allianz GmbH aus Darmstadt.

Förderpreise im Rahmen des VIDA Paper Junior Awards erhalten:

„Vom Traumpfad zum Surfboard“
von Helena Dell sowie
„und“ von Denise Henning und Magda Leupold.

Die Urkunden und Preisgelder wurden im Anschluss an die Laudatio gemeinsam von Bernd Pusnik, Premium Papers & Media, und Fredrik Kihlberg, VIDA Paper, an die glücklichen Gewinner überreicht.
Das macht Lust auf mehr VIDA Paper Design Award – 2010 ist es ja zum Glück wieder soweit.

Alle Gewinner und deren Objekte findet man hier:

http://www.vida.se/nyhet-dold-5.aspx?news_key=2923

Quelle: www.markusgalla.de


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Am 24. September wurden auf der „Printnight“ in Stuttgart die diesjährigen Gewinner des Innovationspreise der Deutschen Druckindustrie ausgezeichnet. Die Fachjury hat entschieden und nun gilt es nur noch, die Gewinner der Kategorien „Druckprodukte“ und „Marketing“ feierlich zu verkünden. Wer die Preise der verschiedenen Kategorien aus dem Bereich „Technologie“, der dritten Oberkategorie, für sich in Anspruch nehmen darf, haben erneut die Leser der Fachmagazine „Deutscher Drucker“, „Publishing Praxis“ und „Grafische Palette“ gewählt. Und auch diese Gewinner wurden selbstverständlich in Stuttgart gekürt. Bereits zum sechsten Mal wurde dieser Branchenaward für innovative Produkte sowie neue technologische Lösungen nun vergeben und will, so der Veranstalter, „die Attraktivität und Leistungsfähigkeit der Druckindustrie nach innen und nach außen“ verdeutlichen.

Bis zum 15. Mai 2009 konnten sich, je nach Kategorie, praktisch alle Akteure der Druckbranche bewerben – angefangen von Druckereien, Verlagen und Agenturen über Fotostudios bis hin zu Printbuyern mit Niederlassung in Deutschland sowie internationale Zulieferbetriebe.

Die Auswahl für die Juroren war dabei in diesem Jahr so groß wie noch nie. Insgesamt 365 Einsendungen in den 13 verschiedenen Kategorien und Unterkategorien erreichten die Event-Organisatorinnen Claudia Reepel und Laura Giordano von der Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft. Das sind 50 mehr als im Vorjahr.

Erstmals gibt es in diesem Jahr einen Gewinner in der Kategorie „Crossmediale Vernetzung Print-Online“. Mit diesem neuen Preis hat der Veranstalter auf den Trend in der Branche reagiert. Schließlich werden Druckprodukte immer mehr Teil einer in verschiedenen Medien angelegten Kommunikation. Honoriert wird mit diesem Preis zum einen, wie innovativ und natürlich erfolgreich ein Printprodukt in die Gesamtkommunikation eingebettet wurde und zum anderen wie gut die konzeptionelle Umsetzung von Print und elektronischen Medien aufeinander abgestimmt wurde.

Wer sich für die einzelnen Kategorien, die Zusammensetzung der Jury, die Gewinner (auch aus dem letzten Jahr) oder weitere Hintergründe interessiert, findet auf www.innovationspreis2009.de die gewünschten Informationen.

Den Gewinnern des Innovationspreises der Deutschen Druckindustrie 2009 seien auf diesem Wege die herzlichsten Glückwünsche übermittelt.


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