Das Handwerkszeug eines Schiftsetzers für den Handsatz

Im alten, historischen Buchdruck war der Handsetzer (Typograph, Schriftsetzer) derjenige, der aus bleiernen Einzelbuchstaben den Text nach einem vorgegebenen Manuskript oder auch nach einem eigenen Entwurf , aus einzelnen Buchstaben Zeile für Zeile mit Hilfe eines Winkelhakens zusammensetzte. Ein geübter Schriftsetzer setzte bei gutem Manuskript mit glattem Satz (sogenannter Werksatz) eine Leistung von 1.400-1.500 Buchstaben. Erschwerungen waren u.a. Tabellen, Ziffern, Abkürzungen und auch ein schlecht geschriebenes Manuskript. Die einzelnen Bleibuchstaben (Schrift) befanden sich nach einer bestimmten Ordnung in

Mein Opa an der Maschine im Bleisatz

unterschiedlichen Schriftgraden und Schriftarten in einem Setzkasten. Die gesetzten Zeilen wurden dann zu einer Spalte oder Kolumne (Satzspiegel) beliebiger Zeilenzahl zusammengesetzt. Dabei erfolgte meistens das Zusammenhalten einer Kolumne mit Hilfe einer Kolumnenschnur. Der Text wurde bei bestimmten Arbeiten oft auch ergänzt durch Numerierwerke, Messing- oder Perforierlinien. „Das Handwerkszeug eines Schiftsetzers für den Handsatz“ weiterlesen

Nudeln aus dem 3D Drucker

Spaghetti, Rigatoni, Fusilli, Farfalle oder doch eine ganz eigene Kreation? Und das auf Knopfdruck? Das ist keine weit entfernte Zukunftsvision mehr, sondern bereits greifbare Realität. Das italienische Lebensmittelunternehmen Barilla hat sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit dem niederländischen Institut TNO Eindhoven einen 3D-Drucker für Pasta zu entwickeln. Dieser wurde nun zur Weltausstellung 2015 in Mailand präsentiert. Das rund 40 Zentimeter breite Beta-Gerät wirkt unscheinbar von außen, kann jedoch die Küche von morgen revolutionieren.

Nudeln aus dem 3D-Drucker könnten schon mal in Serie gehen. Barilla arbeitet an der Serienreife eines Nudeldruckers.

Mit einem herkömmlichen USB-Stick und einer mit Nudelteig gefüllten Patrone könnten so unzählige Kreationen sofort abrufbereit sein. Die Patronen sollen ähnlich wie Pads bei Kaffeemaschinen einfach nachzubestellen sein. Die Drucker sollen vor allem in Restaurants eingesetzt werden. In ausgewählten Restaurants in Eindhoven werden sogar bereits Lebensmitteldrucker für die Praxis getestet. „Nudeln aus dem 3D Drucker“ weiterlesen

Atomstromfreies und klimaneutrales Drucken

Der Ausstieg aus der Atom-Energie ist ein großes Thema des Jahres, die Mehrheit der Deutschen will ihn. Klar, dass die atomstromfreie Produktion wie auch der klimaneutrale Druck in der Branche diskutiert wird. Bis 2022 müssen Unternehmen dabei gar nicht warten. Die Online-Druckerei Flyerpilot in Franken gehört zu denen, die bereits komplett atomstromfrei produzieren. Vermutlich als erste Online-Druckerei überhaupt.

 

 

Ihren Energieversorger können sich die meisten Unternehmen in Deutschland selbst aussuchen. In der Debatte um den Atom-Ausstieg geht die Druckerei Flyerpilot im unterfränkischen Kreis Schweinfurt mit gutem Beispiel voran: Als vermutlich erste Online-Druckerei überhaupt in Deutschland arbeitet das Unternehmen nun seit dem 1. Mai 2011 zu 100 Prozent atomstromfrei und bezieht seinen Strom komplett aus Wasserkraft.

Das ist möglich, weil sich die Franken für einen regionalen Energieversorger als Stromlieferanten enstchieden haben. Der betreibt in der Nähe der Druckerei ein Wasserkraftwerk, zur Erzeugung des grünen Stroms dient das natürliche Gefälle des Mains. Die Druckerei selbst geht in puncto Nachhaltigkeit noch weiter: Papierschneideabfälle werden konsequent recycelt und eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Firmendach liefert 80KW umweltfreundlichen Strom. Zudem will man auch künftig in den Ausbau ökologischer Prozesse investieren. Der Plan: Im Gegenzug verzichtet man bewusst auf großflächige Anzeigenkampagnen, Stadionwerbung und Sponsoring. Ein guter Ansatz, wenn man diese Ideen auch wirklich weitertreibt.

seit mehr als 15 Jahren online

Atomstromfreier Druck und klimaneutrale Produktion sind aktuell und in Zukunft wichtige Instrumente der Kundenbindung. Schließlich zeichnet sich die Ressourcenknappheit als das große zukünftige Problem der Menschheit ab. Nur Unternehmen, die dieses verinnerlichen und demnach nachhaltig wirtschaften, werden ihre Kunden langfristig binden können. Immer mehr Druckunternehmen übernehmen daher Verantwortung, setzen auf Nachhaltigkeit und bieten klimaneutral gedruckte Produkte an. Ein starker Trend, in den Ausbau ökologischer Prozesse wird dabei viel investiert.

Für den Öko-Druck werden ausschließlich Farben verwendet, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Diese Farben enthalten anders als konventionelle Druckfarben kein Mineralöl. Sein Anteil wird hier durch pflanzliche Öle ersetzt, die biologisch abbaubar sind. Gängige Drucksachen wie Broschüren, Flyer, Visitenkarten oder Briefpapier werden dabei von den meisten Unternehmen in Varianten auf Öko-Papier angeboten. Erkennbar ist das für den Kunden häufig an der FSC-Zertifizierung. FSC steht für Forest Stewardship Council, eine Zertifizierung für nachhaltig produzierte Holzprodukte. Produkte zertifizierter Anbieter dürfen mit diesem offiziellen FSC-Logo bedruckt werden. Gleiches gilt für PEFC (nachhaltige Waldbewirtschaftung) oder den Blauen Engel (Recyclingpapier).

 

Der Prozess einer klimaneutralen Produktion reicht natürlich weit über die verwendeten Materialien und Rohstoffe hinaus. Auch Zulieferer können nach ökologischen Kriterien ausgewählt werden.  Und im Energieverbrauch lässt sich die Umweltbilanz mit Green IT und Wärmerückgewinnung deutlich verbesseren. Etwa durch den Einbau von Wärmepumpen. Mit der Rückgewinnung der Prozesswärme kann die in den Druckmaschinen entstehende Wärme für die Warmwasserversorgung und zum Heizen verwendet werden. Investitionen, die sich für ein Unternehmen auf die Dauer gesehen rechnen. Und Kunden können durch den besonderen Service von Zeugnissen ebenfalls profitieren: So können die CO2-Werte oft individuell für die gedruckten Produkte berechnet werden, ein Emissionszertifikat wird häufig zur Verfügung gestellt.

Einen interessanten Artikel über alle gängigen ÖKO-Labels im Papierbereich, findet ihr hier.

Radierung

Das Wort „Radierung“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ursprünglich „kratzen, entfernen, wegnehmen“. Und der Name ist Programm. In künstlerischen Druck bezeichnet man mit dem Begriff Radierung ein Tiefdruckverfahren, bei welchem man einer glatten Oberfläche Wunden in Form von Kratzern zufügt. Die Druckplatten werden dabei mit sogenannten Radiernadeln bearbeitet.

Die Radierung – ein Star der Drucktechnik

Prinzipiell stehen sich dabei zwei Verfahren gegenüber: Einerseits gibt es die Kaltnadelradierung, bei der Zeichnungen und ähnliches mit oben erwähnter Radiernadel in die Druckplatte eingeritzt werden. Andererseits hat man die Möglichkeit einer Ätzradierung, bei der – wie der Name schon sagt – die Motive ins Material eingeätzt werden. Die bei beiden Verfahren entstandenen Vertiefungen können in Folge Farbe aufnehmen und so kann ein Abdruck durch Aufpressen von Papier gezogen werden. Allerdings werden hier in der Regel Walzendruckpressen benutzt, um ein gleichmäßiges und durchgängiges Ergebnis zu erhalten.

Entstanden ist diese Technik im 15.Jahrhundert. Bereits um 1400 herum finden sich Frühformen dieser Drucktechnik. Die erste richtige Radierung stammt aus dem Jahre 1513. Im 16.Jahrhundert benutzte man vor allem Essig und Salz für die vorherrschenden Eisenätzradierungen. Dies erwies sich jedoch schnell als wenig erfolgreich, da das so behandelte Material anfällig für Rost war. Als man später Kupfer als geeignetes Material für Ätzradierungen entdeckte, wurde die Radierung zum bevorzugten Ausdrucksmittel.

Radierung

Verschiedene Techniken wie Schabtechnik, mit Hilfe derer sich verschiedenste Grauabstufungen darstellen lassen oder Aquatinta, ein chemotechnisches Ätzverfahren, erlaubten intensive Ergebnisse. Durch Kombination verschiedenen Radierungstechniken ergab sich zudem eine Fülle An Gestaltungsmöglichkeiten. Wohl mit ein Grund, weswegen Künstler aller Genres und Epochen dieses Druckverfahren schätzen und lieben. Auch zu heutiger Zeit setzen sich namhafte Künstler gerne mit diesem Verfahren auseinander. So waren es unter anderem Picasso, Käthe Kollwitz oder Salvador Dalí, die auch im 20Jahrhundert dem Charme dieser Drucktechnik erlegen waren.

UV-Lackierungen, Öldrucklack, Dispersionslack

Wer nicht lackieren kann ist „gelackmeiert“!

„Gelackmeiert“ ist eine scherzhafte Kontamination aus „lackieren“. Gelackmeiert zu sein,  heißt so viel wie der Betrogene sein und auch im Nachteil sein. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass derjenige, der heute im modernen Offsetdruck nicht lackieren kann, im scharfen Wettbewerb wirklich den kürzeren zieht. Es steigen nicht nur die Anforderungen hinsichtlich der allgemeinen Druckqualität bezüglich Detailreichtum, Bildschärfe, Kontrast, Tonwertumfang und Ausdruckskraft und natürlich auch was die Qualitätskonstanz innerhalb der gesamten Auflage betrifft. Die elektrostatischen Digitaldrucker versuchen den Markt der heutigen Wegwerfgesellschaft mit ihrer „Gut-genug-Qualität“ zu beeinflussen, weil bei diesen Verfahren der Gestaltung der Druckprodukte gewisse Grenzen gesetzt sind. Das betrifft einerseits die Auswahl nur einer sehr beschränkten Anwendung von Papier- und Kartonqualitäten (vorwiegend nur bestimmte und „lizensierte“ Naturpapiere) und andererseits besteht auch keine Möglichkeit des Lackierens. Aber der Markt erwartet neben einer weiter steigenden Druckqualität auch die Möglichkeit und Praktizierung einer der vielen Möglichkeiten einer Oberflächenveredelung durch Lack. Gut genug ist keineswegs im modernen Offsetdruck gut genug. Nicht zuletzt deshalb, hat sich das Gebiet der Druckveredelung durch eine Lackierung im Laufe der Zeit zu einem fast eigenständigen Fachgebiet entwickelt dem sich mehr und mehr  die Druckmaschinenhersteller auch für das kleinere Druckformat zuwenden. Hier möchte ich ganz kurz in Stichworten auf die vielen Möglichkeiten einer Drucklackierung aufmerksam machen.

Foto: fotolia

„UV-Lackierungen, Öldrucklack, Dispersionslack“ weiterlesen

Der Katalogdruck

Ja, das waren schon Medienereignisse, damals, als die dicken Wälzer von Neckermann und Quelle von Baur, Schwab und Otto, zweimal im Jahr aus den Rotationspressen liefen. Auf bis zu 1000 Seiten wurden Tausende von Artikeln beworben und der Katalogdruck erreichte unglaubliche Auflagen. Bis zu drei Millionen Stück dieser drei Kilogramm schweren Kataloge wurden verschickt und verschafften der Neckermann AG einen Umsatz von 300 Millionen DM pro Jahr.

Spitzenreiter 2018 der IKEA-Katalog mit 203.000.000 Auflage

Gedruckt wurden diese Ikonen des Wirtschaftswunders anfangs, in den 1950er Jahren, noch im Hochdruck. Bei steigender Auflage gingen die Hersteller beim Katalogdruck aber mehr und mehr zum Tiefdruckverfahren über, das erst bei Auflagen von über 300000 Stück rentabel wird. Im Gegensatz zum Hoch- und Flachdruck, besser bekannt unter der Bezeichnung Offset-Druck, wird im Tiefdruck von einer tiefer geätzten Druckform gedruckt. Winzig kleine, rautenförmige Vertiefungen werden in die Druckform geätzt oder gestochen. Diese sind von den Nachbarnäpfchen durch kleine Stege getrennt und werden von der Druckmaschine mit Farbe gefüllt. Eine Rakel streift die überflüssige Farbe ab und ein Druckzylinder presst das saugfähige, oftmals etwas angefeuchtete Papier, mit großem Druck auf die Druckform. Das Papier saugt die Farbe aus den Näpfchen und fertig ist der Abzug. Dieses Verfahren eignet sich hervorragend dazu im Katalogdruck eine fotorealistische Qualität der Bilder aufs Papier zu bringen.

Betrachtet man einen im Katalogdruck hergestellten Druck durch eine starke Lupe – wie zum Beispiel einem Fadenzähler – sieht man ein fast geschlossenes Bild. Beim Flachdruck und Hochdruck kann man mühelos die Rasterpunkte unterscheiden – beim Tiefdruck laufen die Punkte jedoch zusammen. Dieser Blur-Effekt verbessert ganz entscheidend die Qualität der Abbildungen und darauf kommt es ja an, beim Katalogdruck. „Der Katalogdruck“ weiterlesen

Onlinedruckerei gegen Hausdruckerei

Onlinedruckerei gegen Hausdruckerei: Abgrundtief standardisiert oder gnadenlos individuell? Online Druckereien im Vergleich

Wie gut ist Onlinedruck? Genauso gut wie der der Hausdruckerei, mit der man lange zusammenarbeitet? Bietet er sogar mehr? Und was hat man als Kunde einer Onlinedruckerei für den günstigen Preis zu erwarten? Die großen Onlinedruckereien wirken wie Wunderkinder: Sie liefern Standarddrucksachen zum märchenhaften Preis, dafür muss man als Kunde die Daten genau vorbereiten und sich mit einem umfangreichen Shopsystem und seinen festgelegten Abläufen vertraut machen.

Wunderkind und Schreckgespenst: Die Onlinedruckerei

Für den inhabergeführten kleinen Druckereibetrieb kommt der Onlinedruck daher wie ein Schreckgespenst. Zudem diversifizieren große Online-Druckereien ihre Produktpalette immer weiter. Zeit für eine Bestandsaufnahme, was die unterschiedlichen Geschäftsmodelle von Hausdruckerei und Onlinedruckerei leisten und wo die Unterschiede, die Vorteile und die Nachteile liegen. Es gibt einige neuralgische Punkte, die die Ansätze voneinander trennen und die Einschätzung der Leistungsfähigkeit der beiden Modelle erleichtern.

 

seit mehr als 15 Jahren online

„Onlinedruckerei gegen Hausdruckerei“ weiterlesen

Umweltfreundlicher Druck, oder wann ist Öko-Druck wirklich Öko?

Die Nachfrage nach Produkten, die im ökologischen Druckverfahren hergestellt werden steigt und das Umweltbewusstsein vieler Endverbraucher auch. Ab wann ist Öko-Druck eigentlich wirklich ökologisch? Geht es dabei lediglich um die Verwendung von Öko-Papier? Um die Verwendung von Biofarben? Viele Druckereien werben damit ökologisch zu drucken, doch wie weit sollte man gehen, um behaupten zu können – wir drucken ökologisch und nachhaltig?

Für einige ist ökologisches Drucken die Verwendung von zertifiziertem Papier und die Nutzung von Biofarben. Doch, was ist mit den Maschinen, dem Strom, dem Versand, den umweltbelastenden Chemikalien beim Druck und der Verpackung? „Umweltfreundlicher Druck, oder wann ist Öko-Druck wirklich Öko?“ weiterlesen

Reliefdrucke kann man fühlen

Es gibt eine Vielzahl hochwertiger Naturpapiere sehr unterschiedlicher Beschaffenheit und Eigenschaften. Es sind Papiere mit verschiedenen markanten und sehr charakteristischen Oberflächenstrukturen. Sie wenden sich einerseits mit ihren unterschiedlichen Färbungen, zarten Tönungen und mit und ohne Wasserzeichen an das Auge und andererseits kann man die Verschiedenartigkeit der Oberflächen auch spüren und betasten. So sind sie natürlich glatt und eben, manchmal rauh oder genarbt, geprägt, dünn oder dick.
Es gibt aber auch Druckarbeiten, bei denen man das Druckbild spüren und fühlen kann weil es ein Relief bildet und ein Relief ist ein aus einer Fläche erhaben herausgearbeitetes Bildwerk. Gemeint sind hier Stahlstichprägedrucke und Thermodrucke.

Visitenkarten oder Grußkarten mit Relief

In beiden Drucktechniken liegt das Druckbild, im Gegensatz zu normalen Akzidenzdrucken im Offset- oder Tiefdruck, als ein erhabenes und fühlbares Relief auf der Oberfläche des Papiers. Dadurch ergeben sich, besonders in Verbindung mit unseren hochwertigen Naturpapieren aus unserer Design Collection ganz besonders auffällige, wertvolle und plastische Druckergebnisse, die gerne für herausragende Briefbogen, Gruß- und Visitenkarten oder Einladungen praktiziert werden. „Reliefdrucke kann man fühlen“ weiterlesen

Lithografie – Steindruck

Einführung zur Lithografie

Als in Frankreich um das Jahr 1803 zunehmend die Drucktechnik eingesetzt und weiterentwickelt wurde, suchte der Jurastudent Alois Senefelder (1771 – 1834) nach Wegen, seine eigenen Theaterstücke qualitativ hochwertig und gleichzeitig preiswert zu vervielfältigen. Zu dieser Zeit waren Druckkosten immens hoch, also suchte er nach einer günstigen Alternative. Er nutzte den Effekt, dass sich Fette und Wasser abstoßen. Das Druckbild brachte er spiegelverkehrt auf eine völlig flache Steinplatte auf und bestrich diese mit fetthaltiger Tusche oder Kreide. Danach wurde der Stein mit Wasser und fetthaltiger Farbe behandelt. Die Farbe haftete nur auf den fettigen Partien von den wässrigen wurde sie abgestoßen. Im Laufe der Zeit kristallisierte sich der Begriff Lithografie hieraus, welcher aus dem Griechischen so viel wie „Stein“ bedeutet. Lithografie ist somit ein Steindruckverfahren auch als Flachdruckverfahren bekannt. Vor allem im 19. Jahrhundert fand dieses Druckverfahren seine Anwendung im Druck farbiger Druck-Erzeugnisse.

© babelsberger – Fotolia.com

„Lithografie – Steindruck“ weiterlesen