Vertane Chance – bei Laserline bleiben 3 Ausbildungsplätze unbesetzt
Tom Schoener am Oktober 15, 2009
Unglaublich, aber wahr – von den 30 angebotenen Ausbildungsplätzen des Berliner Druckdienstleisters Laserline, werden zehn Prozent unbesetzt bleiben. Nach Laserline-Chef Tomislav Bucec ist der Grund hierfür nicht in erster Linie das fehlende Interesse, sondern vielmehr die mangelhafte Leistungsbereitschaft der Bewerber. Dabei sind die Erwartungen der Ausbilder bei Laserline keineswegs übertrieben. Halbwegs akzeptable Noten und ein Mindestinteresse für das Unternehmen und das Tätigkeitsfeld, in welchem der Bewerber schließlich die nächsten Jahre agieren will. Aber wenn bereits ein schriftliches Anschreiben eine Herausforderung stellt… .
So erklärt die Ausbilderin Jenny Kindlein, dass man schon gar kein fehlerfreies Anschreiben mehr erwartet. Wenn aber auf dem Zeugnis unentschuldigte Fehlzeiten auftauchen, stellt dies ein „absolutes Ausschlusskriterium dar.“ Erstaunliches berichten die Verantwortlichen des Berliner Unternehmens über das Verhalten vieler Bewerber, nachdem sie die erste Hürde genommen haben und zum Einstellungstest und Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Gerade einmal die Hälfte der Eingeladenen schafft es pünktlich. Von den übrigen kommen einige sogar gleich gar nicht.
Im Ergebnis bleiben bei Laserline nun also drei Stellen offen. Da haben wohl einige eine gute Chance für eine Ausbildung in einem soliden Beruf liegen lassen.
Vielleicht einfach mal initiativ bewerben?!








