Farbverbindliche Digitalproofs
Marc-Michael Schoberer am Mai 27, 2009
Ein Proof ist elementarer Bestandteil eines jeden Druckprozesses.
Oder sollte es zumindest sein, sofern man auf Farbverbindlichkeit Wert legt.
Denn eines ist sicher: Nur ein farbverbindlicher Proof verschafft dem Designer Gewissheit, dass das Druckergebnis, seinen und den Vorstellungen des Kunden entsprechen. Und zwar direkt am gedruckten Endprodukt.
Ohne diese “doppelte Absicherung” durch einen Proof, kann das Druckprojekt schnell zum “Lotteriespiel” werden.
Nur ein farbverbindlicher Proff liefert dem Drucker auch die nötigen Informationen über die zu verwendenden Farben.
Ohne diese Daten kann er sich lediglich an Standartwerten orientieren. Die Farben am Eingabegerät (Bildschirm) und die, am Ausgabegerät (Drucker) können dann erheblich differieren.
Eventuell fehlerbehaftete Druckdaten, fallen dem Drucker ohne farbverbindlichen Proof meist erst dann auf, wenn sich das Objekt bereits in der Druckmaschine befindet.
Im schlimmsten Fall wird die Fehlerhaftigkeit erst dann offensichtlich, wenn das fertig gedruckte Projekt vor einem liegt.
Reichlich spät, aber das muss nicht sein!
Farbverbindliche Proofs sind nicht ganz billig. Im Verhältnis zu den Kosten, die für einen Nachdruck entstehen, jedoch um ein vielfaches günstiger.
Fazit: Also besser bei keinem umfangreicheren Druckprojekt auf einen farbverbindlichen Proof verzichten.








