Die vier Rendering Intents
Michael Steinbrenner am Juni 25, 2009
Unterschiedliche Ein- und Ausgabemedien haben verschiedene Farbumfänge.
Ein RGB-Farbraum eines Scanners hat z. B. einen deutlich höheren Farbumfang als das CYMK eines Proofdruckers. Bei der Farbraumtransformation muss entschieden werden, unter welchen Gesichtspunkten das RGB des Scanners im CMYK des Proofdrucker abgebildet werden soll.
Des Weiteren muss entschieden werden, wie die eigentlich nicht mehr darstellbaren Farben des Scanner RGB, so wenig sichtbar wie möglich durch das Proofdrucker CMYK ersetzt werden können:
➢ Wahrnehmungsorientiert (perceptual oder fotografisch) gibt das Bild auf dem Proofdrucker so wieder, dass es das Auge als möglichst originalgetreu empfindet.
➢ Absolut heißt, dass das Scanner RGB nach dem kleinsten DeltaE in das Proofdrucker CMYK überführt wird. Der Weißpunkt wird vom Scanner RGB übernommen, d. h. es kann ein Zeitungspapier auf einem Proofdrucker simuliert werden.
➢ Der relativ farbmetrische Rendering Intent überführt den Weißpunkt vom Scanner RGB in das Proofdrucker CMYK, d. h. das Papierweiß wird nicht simuliert.
➢ Bei der sättigungserhaltenden Farbanpassung (Saturation oder Sättigung) wird die Erhaltung einer möglichst hohen Farbsättigung anstelle einer genauen Farbreproduktion bevorzugt.








