Wie wichtig Praxiserfahrung gerade auch für die akademische Ausbildung ist, verdeutlicht der neue Weg, den die Stuttgarter Hochschule der Medien ab dem kommenden Sommersemester einschlägt.

In diesem Zusammenhang erklärt Studiendekan Ulrich Huse: “Uns ist der intensive Austausch mit Branchenexperten wichtig, um so die Qualität der Ausbildung und damit die Berufschancen unserer Studierenden zu sichern.” Seit mehr als 30 Jahren bildet der Studiengang Mediapublishing den Nachwuchs für die Buch- und Presseverlage aus.

Ab dem kommenden Sommersemester wird die Hochschulausbildung des Studiengangs nun durch sieben Vertreter aus dem deutschen Verlagswesen unterstützt. Die Praktiker haben die Aufgabe, die fünf Professoren des Studiengangs bei der Entwicklung der Studieninhalte zu beraten. Mitglieder des Beirats sind Wolfgang Michael Hanke (Random House, München), Heinrich Riethmüller (Osiandersche Buchhandlung, Tübingen), Gabriele Schmidt (Pons, Stuttgart) und Matthias Ulmer (Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart) für den herstellenden und verbreitenden Buchhandel sowie Christine Bechtle-Kobarg (Bechtle Graphische Betriebe, Esslingen), Stephan Bourauel (Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger, Stuttgart) und Hartmut Staiger (Südwest Presse, Ulm) für die Presseverlage.

Sie sollen dabei helfen, die Lehre an die sich stetig wandelnden Anforderungen des beruflichen Alltags anzupassen und so eine praxisbezogene Ausbildung von qualifizierten Nachwuchskräften für die Verlagsbranche zu gewährleisten.


HdM Hochschule der Medien: Das Studienangebot steigt!

Marc-Michael Schoberer am November 27, 2009

Foto: HdM Stuttgart

Foto: HdM Stuttgart

Es tut sich etwas in Stuttgart. Genauer gesagt an der HdM, der Hochschule der Medien. Denn um künftig noch mehr Studienplätze zur Verfügung zu stellen, werden zahlreiche Studiengänge ausgebaut.

Speziell handelt es sich hier um die Studiengänge Medienwirtschaft, Audiovisuelle Medien, Druck- und Medientechnologie sowie Werbung und Marktkommunikation.
Mit dieser Erweiterung können insgesamt 72 Studienplätze pro Semester zusätzlich geschaffen werden.
Aktuell bekommt im Schnitt nur jeder 32. Bewerber für den Studiengang “Werbung” auch tatsächlich eine Zusage. Die neuen Plätze werden für eine Entlastung sorgen.

Möglich gemacht hat diesen Ausbau das Förderprogramm “2012″ des Landes Baden-Württemberg.
Das Programm wurde konzipiert um den Schülern und Schülerinnen der doppelten Abiturjahrgänge ein ausreichendes Studienplatzangebot anbieten zu können.
Insgesamt könnten durch 2012 ca. 16.000 zusätzliche Studienplätze angeboten werden. 264 davon alleine an der Hochschule der Medien in Stuttgart.

Mehr Informationen über das Studienplatzangebot der HdM.


Am 24. September wurden auf der „Printnight“ in Stuttgart die diesjährigen Gewinner des Innovationspreise der Deutschen Druckindustrie ausgezeichnet. Die Fachjury hat entschieden und nun gilt es nur noch, die Gewinner der Kategorien „Druckprodukte“ und „Marketing“ feierlich zu verkünden. Wer die Preise der verschiedenen Kategorien aus dem Bereich „Technologie“, der dritten Oberkategorie, für sich in Anspruch nehmen darf, haben erneut die Leser der Fachmagazine „Deutscher Drucker“, „Publishing Praxis“ und „Grafische Palette“ gewählt. Und auch diese Gewinner wurden selbstverständlich in Stuttgart gekürt. Bereits zum sechsten Mal wurde dieser Branchenaward für innovative Produkte sowie neue technologische Lösungen nun vergeben und will, so der Veranstalter, „die Attraktivität und Leistungsfähigkeit der Druckindustrie nach innen und nach außen“ verdeutlichen.

Bis zum 15. Mai 2009 konnten sich, je nach Kategorie, praktisch alle Akteure der Druckbranche bewerben – angefangen von Druckereien, Verlagen und Agenturen über Fotostudios bis hin zu Printbuyern mit Niederlassung in Deutschland sowie internationale Zulieferbetriebe.

Die Auswahl für die Juroren war dabei in diesem Jahr so groß wie noch nie. Insgesamt 365 Einsendungen in den 13 verschiedenen Kategorien und Unterkategorien erreichten die Event-Organisatorinnen Claudia Reepel und Laura Giordano von der Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft. Das sind 50 mehr als im Vorjahr.

Erstmals gibt es in diesem Jahr einen Gewinner in der Kategorie „Crossmediale Vernetzung Print-Online“. Mit diesem neuen Preis hat der Veranstalter auf den Trend in der Branche reagiert. Schließlich werden Druckprodukte immer mehr Teil einer in verschiedenen Medien angelegten Kommunikation. Honoriert wird mit diesem Preis zum einen, wie innovativ und natürlich erfolgreich ein Printprodukt in die Gesamtkommunikation eingebettet wurde und zum anderen wie gut die konzeptionelle Umsetzung von Print und elektronischen Medien aufeinander abgestimmt wurde.

Wer sich für die einzelnen Kategorien, die Zusammensetzung der Jury, die Gewinner (auch aus dem letzten Jahr) oder weitere Hintergründe interessiert, findet auf www.innovationspreis2009.de die gewünschten Informationen.

Den Gewinnern des Innovationspreises der Deutschen Druckindustrie 2009 seien auf diesem Wege die herzlichsten Glückwünsche übermittelt.


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