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	<title>Digitaldruck - GUTENBERGBLOG</title>
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	<description>Blog rund um die Deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
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		<title>Onlinedruckerei gegen Hausdruckerei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2017 11:26:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Onlinedruckerei gegen Hausdruckerei: Abgrundtief standardisiert oder gnadenlos individuell? Online Druckereien im Vergleich Wie gut ist Onlinedruck? Genauso gut wie der der Hausdruckerei, mit der man lange zusammenarbeitet? Bietet er sogar mehr? Und was hat man als Kunde einer Online Druckerei für den günstigen Preis zu erwarten? Die großen Onlinedruckereien wirken wie Wunderkinder: Sie liefern Standarddrucksachen &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/onlinedruckerei-gegen-hausdruckerei" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Onlinedruckerei gegen Hausdruckerei“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Onlinedruckerei gegen Hausdruckerei: Abgrundtief standardisiert oder gnadenlos individuell? Online Druckereien im Vergleich</h2>
<p>Wie gut ist Onlinedruck? Genauso gut wie der der Hausdruckerei, mit der man lange zusammenarbeitet? Bietet er sogar mehr? Und was hat man als Kunde einer Online Druckerei für den günstigen Preis zu erwarten? Die großen Onlinedruckereien wirken wie Wunderkinder: Sie liefern Standarddrucksachen zum märchenhaften Preis, dafür muss man als Kunde die Daten genau vorbereiten und sich mit einem umfangreichen Shopsystem und seinen festgelegten Abläufen vertraut machen.</p>
<h2>Wunderkind und Schreckgespenst:</h2>
<p>Für den inhabergeführten kleinen <a href="https://www.flyerpilot.de/">Online Druckerei</a> kommt der Onlinedruck daher wie ein Schreckgespenst. Zudem diversifizieren große Online-Druckereien ihre Produktpalette immer weiter. Zeit für eine Bestandsaufnahme, was die unterschiedlichen Geschäftsmodelle von Hausdruckerei und Onlinedruckerei leisten und wo die Unterschiede, die Vorteile und die Nachteile liegen. Es gibt einige neuralgische Punkte, die die Ansätze voneinander trennen und die Einschätzung der Leistungsfähigkeit der beiden Modelle erleichtern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_5247" aria-describedby="caption-attachment-5247" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-5247 size-full" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/flyerpilot.jpg" alt="" width="500" height="511" srcset="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/flyerpilot.jpg 500w, https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/11/flyerpilot-294x300.jpg 294w" sizes="(max-width: 500px) 85vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-5247" class="wp-caption-text">seit mehr als 15 Jahren online</figcaption></figure>
<p><span id="more-4125"></span></p>
<h2>Die Frage ist aber zunächst: Wodurch zeichnet sich eine Onlinedruckerei aus?</h2>
<p>Sie ist nämlich nicht einfach nur eine Druckerei, die ihre Dienstleistungen online anbietet. Eine Onlinedruckerei definiert sich über festgelegte Standards.</p>
<ul>
<li><strong>Zeitliche Standards:</strong> Definition des zeitlichen Ablaufs der Drucksachenproduktion. Darin enthalten sind festgelegte Zeiten, bis wann am Tag die Daten angeliefert werden, wie lange die Produktion und die Lieferung dauern. Eine noch höhere Produktionsgeschwindigkeit erreicht man gegen Aufpreis.</li>
<li><strong>Produktions-Typen-Standards:</strong> Eine Onlinedruckerei bietet eine eingeschränkte Palette an Drucksachen mit abgestuften festen Auflagen z.B. in 500er-Schritten oder 1.000er-Schritten. Auch die Auswahl bei Papier-Grammaturen und Veredlungen ist begrenzt. Wobei dennoch eine große Palette an Auswahlmöglichkeiten vorhanden ist, sodass das für viele Kunden garnicht ins Gewicht fällt. Manche Onlinedruckereien sind flexibler als andere, dennoch muss man sich als Auftraggeber letztlich nach dem richten, was die Druckerei vorgibt. Dies bezieht sich auch auf weniger Papierarten. Sonderpapiere sind nicht möglich, ebenfalls nicht abweichende Auflagen. Dafür kann die Druckerei günstiger kalkulieren. Generell gilt, dass individuelle Drucksachen mit Stanzungen oder Prägungen bei einer straff organisierten Onlinedruckerei selten möglich sind. Die angebotenen Veredelungen beziehen sich meist auf glänzende oder matte Drucklacke bzw. UV-Hochglanzlack. Führende Online-Druckereien wie Flyerpilot bieten jedoch die Möglichkeit, individuelle Sezifikationen anzufragen.</li>
<li><strong>Kommunikative Standards:</strong> <strong>Onlinedruckereien</strong> organisieren ihre Kommunikation über ihre Webseite und ein Callcenter. Alles, was man für die Datenaufbereitung und Anlieferung wissen muss, findet man auf der Webseite ausführlich erklärt. Der Schritt zur Bestellung ist als klassischer Web-Shop organisiert. Im Kundenbereich kann man sich den Status seiner Drucksache abrufen. Die Auskunftstiefe der Callcentermitarbeiter ist begrenzt und kann nicht erweitert werden. Gerade in den letzten Jahren haben die Online-Druckereien aber aufgeholt und bieten teilweise einen erweiterten Service an – auch über die Sozialen Netzwerke.</li>
<li><strong>Technische Standards:</strong> Die Datenformate der anzuliefernden Dateien sind festgelegt, meist PDF-X bzw. ein Pixelformat wie TIFF oder PNG. Auch die Beschnittzugabe ist festgelegt und variiert von Druckerei zu Druckerei zwischen 1mm und 3mm. Auf Wunsch und gegen Aufpreis wird ein Proof zugeschickt, was den Produktionsprozess zeitlich streckt. Gegen Aufpreis werden die gelieferten Dateien auch von der Online-Druckerei gegengecheckt. Einige Online-Druckereien haben einen kompetenten Basis-Datencheck, der das Wesentliche wie die Überprüfung, ob die gelieferten Daten z.B. komplett im Farbraum CMYK vorliegen, bereits inkludiert.</li>
</ul>
<h2>Faktor Zeit: Lieferzeiten für Drucksachen individuell schnell oder normiert schnell?</h2>
<p>Der Druck ist der letzte Schritt innerhalb einer Kette aufeinander folgender Kreativ- und Produktionsschritte zur Erstellung einer Drucksache:</p>
<ul>
<li>Zuerst wird die Werbung strategisch ausgerichtet und nach Wirkkriterien konzipiert.</li>
<li>Es wird aufgeteilt, was online realisiert wird und was gedruckt wird.</li>
<li>Es folgen Entwürfe für Grafik und Text, die weiter ausgearbeitet und mit dem Kunden abgestimmt werden, oft erfolgt eine mehrstufige Abstimmung, bis alles im Detail steht.</li>
<li>Dann folgen partielle End-Korrekturen am Text und die Ausarbeitung der Reinzeichnung bis in die Feinheiten.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Abfolge ist in Agenturen oder bei Grafikdesignern oder Werbedienstleistern nichts Besonderes. Aber etwas fällt bei der Aufzählung auf: Es können viele einzelne Teilschritte zusammenkommen – und dort, wo sich eine solche Komplexität aufbaut, kommt es systemisch bedingt irgendwann zu Zeitmangel. Wer feste Termine wie eine Messe vor Augen hat oder die Printbegleitung zu einer Tageszeitungsanzeigenkampagne realisiert, die taggenau gesteuert ist, weiß, dass mit diesem Zeitmangel nicht zu scherzen ist und dass hier Zeit tatsächlich Geld ist bzw. diese zeitliche Koordination und Zuverlässigkeit ein Faktor für den Gesamtwerbeerfolg ist. Ganz am Ende dieser Prozesskette steht die Produktion, in diesem Fall die Druckerei. Weil das Drucken ganz am Ende steht, geht es dabei immer um Zeit bzw. um Zeitmangel. Jedoch: Eine gut organisierte Online-Druckerei bietet mittlerweile derart viele Automatismen und Datenspeicheroptionen an, für mehr Effizienz und Zeitersparnis an. Dies sind im einzelnen:</p>
<ul>
<li><em>Auftragsverwaltung:</em> Jede Onlinedruckerei hat in der Regel einen Kunderbereich mit Passwortschutz, in dem der Kunde die Spezifikationen seiner bisherigen Aufträge wie Auflagen und Grammaturen einsehen kann. So outsourct der Kunde einen Teil seiner eigenen Verwaltung aus. Ein Punkt, bei dem die Onlinedruckerei der Hausdruckerei voraus ist.</li>
<li><em>Upload:</em> Der Datenupload, die in vergangenen Zeit mitunter nicht immer zufriedenstellend funktioniert hat, ist bei vielen Onlinedruckereien erheblich professionalisiert worder, was Ergonomie des Uploadvorgangs und Schnelligkeit anbelangt.</li>
<li><em>Formatvorlagen:</em> Onlinedruckereien stellen Musterdateien für bestimmte Drucksachen wie z.B. Kalender zur Verfügung, die man als Grundlage für die eigene Gestaltung verwenden kann. Dies spart ebenfalls viel Arbeitszeit.</li>
<li><em>Datenspeicherung/Nachdruck:</em> Einige Onlinedruckereien bieten die Möglichkeit, die Druckdaten dauerhaft zu speichern. Im Falle eines Nachdruckes sind sie in der Druckerei direkt verfügbar. Außerdem wird hier dem Kunden abermals ein Stück Organisation und Verwaltung abgenommen. Da Datenmanagement mancherorts eher ein Stiefkind ist, ist dieser Service kaum hoch genug zu bewerten.</li>
</ul>
<h2>Der Zeitfaktor und die Logistik bei der Drucksachenerstellung</h2>
<p>Wer die Zeit beherrscht, indem er entsprechend planvoll organisiert, beeinflusst seine Erfolgsaussichten positiv. Wer bringt nun bei knapper Zeit das beste Ergebnis? Wer produziert am schnellsten? Die Hausdruckerei, bei der man u.U. persönlich vorbeifahren kann oder die Onlinedruckerei, die generell schnelle Lieferzeiten bietet? Die Beantwortung der Frage schließt verschiedene Aspekte mit ein.</p>
<p>Zum einen ist eine Druckerei egal ob online oder um die Ecke dann einschätzbar, wenn man Erfahrungen mit ihr gesammelt hat. Arbeitet man mit der Hausdruckerei länger zusammen, kann man ihre Zuverlässigkeit präzise einschätzen: Man kann aber vor allem individuell kommunizieren und bei sehr kurzfristigen Druckzeiten nicht nur klar machen, wie wichtig das Einhalten des Termins ist, nein, man kann im weitesten Sinne soziale Kontrolle ausüben, weil man einen Ansprechpartner hat, den man kennt und der einen kennt. Bei den großen Onlinedruckereien hat man meist das Callcenter am Telefon, das nicht sehr viel zum Auftrag sagen kann, als man auch online in der Auftragsverfolgung sehen kann. Denn die Onlinedruckerei hat ihre Abläufe automatisiert, zeigt dem Auftraggeber auf ihrer Webseite in seinem Kunden-Login,</p>
<ul>
<li>ob die Drucksache gedruckt ist,</li>
<li>ob sie bereits in der Weiterverarbeitung oder im Versand ist.</li>
<li>Ist die Drucksache versendet, kann man in der Regel über einen Sendungsverfolgungscode ermitteln, wo sich die Drucksache auf dem Weg befindet und bis wann sie ausgeliefert wird.</li>
</ul>
<p>Nochmals: Moderne Online-Druckereien haben diese Prozesse jedoch so gut optimiert, bieten günstige Preise und haben eine Produktpalette, die kaum Wünsche offen lässt. Der Service wird zu einem Großteil auch über die Sozialen Netzwerke abgebildet, ein großer Vorteil gegenüber den Hausdruckereien.</p>
<h2>Zustellung der Drucksachen: Von Lieferengpässen und punktgenau knapp daneben</h2>
<p>Negativ-Faktoren bei der Logistik können bei nicht optimal durchorganisierten Online-Druckereien zum Beispiel sein:</p>
<ul>
<li>Dass eine Drucksache längst unterwegs ist aber online immer noch als in der Weiterverarbeitung angezeigt wird.</li>
<li>Dass eine Drucksache länger als angegeben unterwegs ist.</li>
<li>Bestellt man eine höhere Auflage, die in mehreren Paketen geliefert wird, kann es schon mal vorkommen, dass drei der vier Pakete pünktlich geliefert werden, aber eines aufgrund eines Fehlers zurück ans Verteilzentrum geht und dann einen Tag zu spät geliefert wird.</li>
</ul>
<div>
<h2>Einfluss unzureichender Druck-Logistik auf gewerbliche und private Auftraggeber</h2>
<p>Bei gewerblichen Auftraggebern wie Werbeagenturen, bei denen das Büro durchgehend besetzt ist, sind ganz exakte Lieferzeitangaben auch nicht unbedingt die Priorität. Bestellt aber eine Privatperson ohne Büro oder ein Freiberufler, der ohne feste Bürostunden arbeitet und viel unterwegs ist, sind der punktgenaue Fertigstellungstermin und Liefertermin ein wichtiger Aspekt, damit das Paket auch beim ersten Zustellversuch in Empfang genommen werden kann. Ansonsten herrscht Unsicherheit und es wird Zeit gebunden. Da viele Online-Druckereien jedoch auch Overnight-Service anbieten, kommt man in der Regel extrem schnell an seine Produkte. Schneller als es nahezu alle Hausdruckereien anbieten bzw. versprechen können.</p>
<h2>Funktionierende Logistik bei Onlinedruckereien, Anpassung und Straffung bei Hausdruckereien</h2>
<p>In der überwiegenden Anzahl der Fälle funktioniert das Logistik-System sehr gut – ist es doch das Rückgrat der Onlinedruckerei und ein wesentlicher Aspekt der Kundenbindung. Da die Onlinedruckereien das wissen, organisieren sie sich sehr gut und minimierten stetig die Ausfallzahlen. Das hat zu ihrem Erfolg beigetragen.</p>
<h2>Zwischenfazit „Zeit“ und „Logistik“ beim Vergleich Hausdruckerei/Onlinedruckerei</h2>
<p>Wer bei einer Onlinedruckerei bestellt, kann normierte sehr schnelle und über Zusatzzahlungen weiter zu beschleunigende Abläufe für Produktion und Zustellung erwarten. Die Lieferzeiten die Onlinedruckereien bringen, unterschreiten trotz Kurierzustellung fast immer das, was die traditionelle Hausdruckerei zu leisten vermag. Zum Beispiel im Falle von Visitenkarten oder Briefbögen in kleineren Auflagen, bei denen die Daten bis 12 oder 16 Uhr am Tag eingehen müssen und die fertigen Drucksachen bereits am nächsten Tag &#8211; bei Expresszustellung vormittags &#8211; beim Auftraggeber sind. Im Zweifelsfall kann aber das Gespräch mit der Hausdruckerei zu einem ähnlich schnellen Produktions-Ergebnis führen. Meiner Erfahrung nach ist dies jedoch so gut wie nie der Fall und erfordert Überredungskunst. Die klassischen Hausdruckereien sind oft immer noch unflexibel und ihr Kundenservice hat nicht die oberste Priorität.</p>
<h2>Vorteile der Onlinedruckerei: Gut, schnell, günstig durch verlässliche Standards</h2>
<p>Die Onlinedruckerei spielt ihre Stärken in ihrer Prozesseffizienz aus, die durch Standardisierung erreicht wird. Zeitlich kann man bei der Hausdruckerei punktuell unter Umständen sogar noch mehr herausholen, obwohl Onlinedruckereien bei den kurzen Lieferzeiten, der durchschnittlich guten Druckqualität und den günstigen Preisen Vorteile auf ihrer Seite haben. Der Hauptpunkt ist hier die Planbarkeit, weil Overnightzustellung online nichts ist, über das man diskutieren müsste. Es ist einfach ein Standard. Es ist andererseits zu beachten, dass zeitliche Vereinbarungen wie Übernachtdrucken oder Wochenenddrucken mit der Hausdruckerei ohne Preiserhöhung möglich sein können, während sich die Onlinedruckerei eine schnellere Lieferfrist bezahlen lässt – allerdings bei einem insgesamt sehr niedrigen Preisniveau.</p>
<p>Viele Hausdruckereien geben Service und Kundenorientierung aber dicht genügend Raum. Hier ist differenzierend zu sagen, dass inzwischen durch den durch die Onlinedruckereien befeuerten Wettbewerb Hausdruckereien ihre Preise senken mussten, aber dennoch bei Produkten wie Visitenkarten nicht mithalten können, und dass manche Onlinedruckereien hochpreisiger sind als andere.</p>
<p>Bei der Onlinedruckerei entstehen moderate Versandkosten, dafür entfallen Fahrt- und Personalkosten auf Kundenseite. Die Drucksachen werden von Onlinedruckereien auch absenderneutral direkt an den Agentur-Kunden geschickt. Andererseits lässt sich so das Druckergebnis von einer Werbeagentur aber vorher nicht kontrollieren und ggf. reklamieren. Bei unzureichender Qualität könnte das Agentur-/Kundenverhältnis beeinträchtigt werden. Vor allem ist die Qualität der Online-Druckereien mittlerweile so gut, dass bei Standardprodukten im Hinblick auf die klassischen Druckereien mindestens ein Qualitäts-Gleichstand zu verzeichnen ist. Manch ein Fachmann meint sogar, dass die Onlinedruckereien auch hier, bei der Standardisierung der Qualitätssicherungs-Faktoren die traditionellem Druckereien &#8211; vor allem die kleinen, weniger gut organisierten &#8211; überholt haben.</p>
<h2>Vorteile der Hausdruckerei: Individualität, Beratungsstärke, Flexibilität und technische Kreativität</h2>
<p>Individuelle Beratungsleistung bei Papier, Farbe, Farbwirkung und Weiterverarbeitung sind Argumente für die Hausdruckerei. Wer schon einmal in einer Druckerei saß und danach gefragt hat, welche Stanz- und Nutwerkzeuge für die kostengünstige Mappenproduktion vorhanden sind, weiß dass es hier einen Input zwischen Kostenersparnis und Kreativität geben kann. Im Gespräch von Mensch zu Mensch ergeben sich Lösungen speziell für kompliziertere Drucksachen, die gestanzt, gepreägt und/oder geklebt werden. Der Drucker ist hier nicht der simpel ausführende Produktionsbetrieb sondern Gesprächspartner und technisch-kreativer Problemlöser, der eigene Ideen für wertige Drucksachen mit einbringt &#8211; ein kompetenter Partner gerade für Kreative aus Design- und Werbeagenturen. Ein Vorteil bei der Hausdruckerei ist, dass man dort die farbliche Druckabnahme oder die Abnahme der Stanzung vor Ort durchführen kann. Möchte man die visuelle Wirkung seiner Drucksache bis zum letzten kontrollieren, das heißt, sind die Ansprüche an das Ergebnis hoch oder sehr hoch, ist eine persönliche Druckabnahme alternativlos. Eine Broschüre, in der hochwertig reproduzierte Kunstwerke abgebildet sind, ist bei in einer Onlinedruckerei produziert kaum vorstellbar.</p>
<h2>Nachteile der Hausdruckerei: Verkrustete Strukturen, hohe Preise, mangelnde Kundenorientierung</h2>
<p>Gerade traditionelle kleinere Druckereien sind oft verkrustet, was die interne Organisation anbelangt. Dies wirkt sich auf Lieferzeiten und die Preisgestaltung aus. Der Service wird leider immer noch nicht so groß geschrieben, wie es der Markt erfordern würde. Hausdruckereien gehen z.T. technologisch nicht schnell genug mit der Zeit und geben andererseits Preisvorteile durch effizientere Technologien nicht unbedingt an ihre Kunden weiter. Ein Problem für den Laien als Auftraggeber ist, zu erkennen welche Druckerei maschinenmäßig für den Auftrag geeignet ist. So kommt es dazu, dass Hausdruckereien den Auftrag im Provisionsgeschäft an einen größeren Betrieb weitergeben und dem Projekt nicht die Aufmerksamkeit widmen, die es brauchen würde. Die Onlinedruckereien konnten vor allem deshalb Fuß fassen, weil Hausdruckereien kleine Drucksachen wie Flyer, Faltblätter, Visitenkarten oder Briefbögen nicht günstig genug produziert haben. Wer gut organisiert und effezient mit zeitgemäßer Technik arbeitet, kann aber Kostenvorteile generieren und an seine Kunden weitergeben. Hausdruckereien alten Schlages sehen ähnlich wie Lithografiebetriebe und Reprobetriebe vor 20-30 Jahren in der Online-Konkurrenz oftmals ein Feindbild, anstatt sich daran zu messen und neu zu orientieren. Hier werden Trends reihenweise verschlafen und es ist schwierig, die passenden Anbieter herauszufiltern.</p>
<h2>Marktveränderungen durch das Auftauchen des Vertiebskanals und Produktionskanals Internet</h2>
<p>Das Auftauchen der Onlinedruckereien hat den Markt für Druckerzeugnisse in Bewegung gebracht. Gegenreaktionen waren, dass inhabergeführte Hausdruckereien ihre Preise gesenkt haben und daran gearbeitet haben, sich über ihre technische Ausstattung Gedanken zu machen und effizienter zu arbeiten, um konkurrenzfähig zu bleiben. Hausdruckereien haben in neue Druckmaschinen und Belichter investiert, um einen schnelleren Workflow zu erzielen. Natürlich hat dieser Kraftakt auch zu vermehrten Insolvenzen geführt, zu Verkäufen und Angst in der Branche, weil die großen Margen wegfallen und eine flächendeckende Vergleichbarkeit der Preise gegeben ist. Dabei tappen kleine Hausdruckereien manchmal in die Falle, dass sie versuchen, Mengen- und Massenaufträge zu akquirieren, um ihre Maschinen auszulasten und ihre Tugenden, die in der Kundenberatung liegen und in der tendenziell individualisierten Drucksachenproduktion, vernachlässigen. Auch die Marketingorientierung, die es ermöglicht, im Kundengespräch eine kompetent-kommunikative Abgrenzung zur Onlinedruckerei zu erzielen, kommt oftmals zu kurz, wenn man in der Onlinekonkurrenz nur eine Bedrohung sieht, die die Preise kaputt macht, und nicht auch einen Ansporn, für sich die wirtschaftliche Nische zu suchen. Deutschlands beste Online-Druckereien machen sehr gutes Multi-Channel-Marketing, richten sich permanent neu aus und bieten immer mehr Produkte an. Gerade in den letzten Jahren, gibt es dort immer mehr Produkte aus der Werbetechnik &#8211; eine weitere Bereicherung für den Kreativmarkt.</p>
<h2>Die Gewährleistung als Problem für Druckmittler</h2>
<p>Speziell für Werbe- und Designagenturen, die die Drucksachen als Mittler für ihren Kunden bestellen, stellt sich die Frage der Druckabnahme. Im Grunde muss es für die Lieferung von Drucksachen an den Kunden, die über eine Onlinedruckerei bestellt wurden und somit ohne persönliche Druckabnahme auskommen mussten, einen speziellen Paragraphen in den Geschäftsbedingungen der Agentur geben, weil eine relative Farbverbindlichkeit nicht garantiert werden kann. Farbverbindlichkeit und Farbwirkung von Fotos sind professionell gesehen immer das Ergebnis einer individuellen Druckabnahme an der Druckmaschine. Weitere Probleme können sich durch Mindermengenlieferung und beim durch den Transport angeschlagene Ware ergeben.</p>
<h2>Was passiert bei Problemfällen?</h2>
<p>Eigentlich zeigen sich die Stärken eines Systems genau dann, wenn etwas mal nicht so läuft wie es idealtypisch laufen sollte:</p>
<ul>
<li>Maschinenbruch</li>
<li>Wetterverhältnisse beim Ausliefern führen zu Verspätungen</li>
<li>Krankheiten</li>
<li>Lieferengpässe beim Papier</li>
<li>Fehlkommunikation führt zu Missverständnissen</li>
<li>Anlieferung der Druckdaten durch den Kunden zu spät</li>
<li>Oder fehlerhafte Dateien sind geliefert worden</li>
<li>Etwas ist falsch gedruckt worden. Wie schnell kommt der Neudruck?</li>
<li>Wie schnell lässt sich vereinbaren, wer die Kosten dafür trägt?</li>
</ul>
<p>Wie wirken sich solche Fehler oder Beeinträchtigungen auf Onlinedruckereien und Hausdruckereien aus?</p>
<p>Die Auswirkungen und Ergebnisse solcher Störfälle sind sehr unterschiedlich. Die große Druckerei kann stets einen Maschinenausfall oder Krankenstände einfacher ausgleichen. Da geht es mal nicht um Onlinedruckerei versus Hausdruckerei, sondern um die Betriebsgröße. Hausdruckereien sind aber strukturell flexiber (oder sollten es sein), gerade wenn es um typische Fehlerquellen wie falsche oder beschädigte Datensätze geht. Hier geht es um schnelle, direkte und kundenorientierte Kommunikation &#8211; ein Lernfeld.</p>
<h2>Fazit im direkten Vergleich Onlinedruckerei vs. Hausdruckerei</h2>
<p>Ein Vergleich zwischen Onlinedruckereien und Hausdruckereien ist schwieriger geworden, weil das Internet als Vertriebskanal auch manche Hausdruckerei längst erreicht hat. Dann setzt der Traditionsbetrieb einen Webshop auf und vertreibt dort zusätzlich zum angestammten Geschäft seine Dienstleistungen. Auch haben neue Generationen an Druckern längst gelernt, dass Marketingorientierung wichtiger geworden ist in der Welt des permanenten Verdrängungswettbewerbes. Trotzdem sind die Website und Shops der großen Druckereien derart optimiert worden, dass ich keine Website einer kleinen Druckerei kenne, die mit denen der großen mithalten kann. Moderne Online-Druckereien bieten sehr guten Service, eine riesige Produktpalette und zahlreiche Bezahlvarianten, die den Kauf sehr angenehm machen.</p>
<h2>Die große Druckerei im Vergleich zur kleinen Offset-Druckerei</h2>
<p>Einfacher ist es, eine sehr große erfolgreiche Onlinedruckerei, in der die Maschinen dominieren, mit einem kleinen Druckereibetrieb zu vergleichen, der nur wenige Maschinen hat, dafür aber angestammte Kundenbindungen. Dieser kleine Betrieb ist im besten Fall beratungsstark und weiß genau, was seine Kunden brauchen. Er ist schnell, flexibel und bietet dem Kunden im Miteinander für dessen Erfolg wertvolle Lösungen. Daran, dass die große Onlinedruckerei aber gerade bei den austauschbarsten, kleinen und einfach zu produzierenden Drucksachen günstiger ist als er, kommt er nicht vorbei. Sie bietet online ein Höchstmaß an informationeller Verlässlichkeit und Transparenz und der normierte Vierfarbdruck ist auch nicht mal von schlechten Eltern, weil auch hier die Standards gnadenlos eingehalten werden.</p>
<h2>Der Offset-Drucker an der Front: Preisverfall gegen mittelständische Qualitäten</h2>
<p>Anstatt nur auf den Zug des Preiswettbewerbs aufzuspringen, sollte sich die Hausdruckerei auf ihre Stärken konzentrieren. Sie sollte aber auch diese Stärken kommunizieren, damit der Kunde genau weiß, warum er mehr zahlt und was er mehr dafür bekommt. Dies gelingt immer noch den wenigsten kleinen Durckereien. Und dann gibt es noch einen weiten Bereich, der geprägt ist durch Veredlungstechniken, durch Stanzungen, Prägungen und besondere Drucktechniken &#8211; hier sehe ich die größte Chance für Hausdruckereien: Selektive High-End-Qualität.</p>
<h2>Das Ausruhen in der Marktnische ist vorbei</h2>
<p>Abgrundtief standardisiert oder gnadenlos individuell? In der Nische jedenfalls kann man sich heutzutage nicht mehr solange ausruhen wie in vergangenen Zeiten. Andererseits sind die neue Digitalität und das Web als Vertriebskanal spannende Herausforderungen. Die Zukunft wird den Betrieben gehören, für die das genannte „Entweder/Oder“ nicht mehr gilt, indem sie Vorteile beider Konzepte kombinieren. Letztlich geht es an jedem Markt immer wieder neu um originelle Lösungen – Innovationsführerschaft nennt man das – und um die Anpassungsfähigkeit des Betriebes an veränderte Kundenwünsche. Spezialisierung ist auch so ein Stichwort. Es gibt bereits eine Reihe kleinerer Druckereien, die hochwertigste Laserstanzungen und Veredelungstechniken anbieten. Mit Erfolg! Meiner Meinung nach sind die Online-Druckereien jedoch bereits so weit, dass ich im Geiste diesen modernen Unternehmen ein Plus geben kann. Die Hausdruckereien haben also immer noch ihre Hausaufgaben zu machen. Ich bleibe gespannt!</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Farbenblindheit</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/farbenblindheit</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2016 10:01:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prüfen sie die Farbtüchtigkeit ihrer Augen! Dieser Artikel mag zwar nicht unbedingt auf den ersten Blick in das Themenraster des Gutenberg Druckblogs passen. Farbenblindheit ist jedoch ein Problem, dass man gerade im Druckbereich nicht vernachlässigen sollte. 1. Die Rot-Grün-Sehschwäche Trotz der überall fleißig durchgeführten Standardisierung des mehrfarbigen Offset- und Digitaldrucks, kommt es nach wie vor &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/farbenblindheit" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Farbenblindheit“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Prüfen sie die Farbtüchtigkeit ihrer Augen!</h2>
<p>Dieser Artikel mag zwar nicht unbedingt auf den ersten Blick in das Themenraster des Gutenberg Druckblogs passen. Farbenblindheit ist jedoch ein Problem, dass man gerade im Druckbereich nicht vernachlässigen sollte.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3198" title="Gutenberg Druckblog_Farbblindheit" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-07-um-10.01.14-540x511.png" alt="" width="540" height="511" /><span id="more-3197"></span></p>
<h2>1. Die Rot-Grün-Sehschwäche</h2>
<p>Trotz der überall fleißig durchgeführten <em>Standardisierung</em> des mehrfarbigen Offset- und Digitaldrucks, kommt es nach wie vor zu unterschiedlichen subjektiven Beurteilungen und Bewertungen von mehrfarbigen drucktechnischen Ergebnissen. Die vielen messtechnischen Möglichkeiten  und auch ein Farbmanagement schaffen es  nicht, dass das ewige Thema:  „Unterschiede zwischen Andruck/Proof und Auflagendruck“ endgültig  der Vergangenheit angehört. Ganz im Gegenteil: angesichts der zahllosen digitalen Proofsysteme und der unterschiedlichen Farbwiedergabe auf den PC-Bildschirmen der Druck-Vorstufe, sind die Unstimmigkeiten sogar noch größer geworden. Denn im Druck haben wir es zu tun mit der subtraktiven Farbmischung (Körperfarben /CMYK)  und  im anderen mit einer additiven Farbmischung (Lichtfarben/ RGB). Es treffen also bei der Herstellung von farbigen Druckprodukten  zwei völlig unterschiedliche Farbwelten an- und aufeinander. Das möchte ich aber nachfolgend hier nicht näher vertiefen. Bei meiner digitalen Kamera ist es übrigens zwischen dem leuchtenden, strahlende und  kontrastreichen  Farbbild auf dem Sucherfeld und auf meinem späteren „schlappen“ Ausdruck mit Tintentröpfchen auf Papier nicht anders, besonders dann, wenn auch noch eine „seelenlose“ übliche und wolkige  0815-Qualität genommen wird.</p>
<p>Tipp: wenn sie sich nicht sicher sind lassen Sie Ihre Druckdaten Proofen. Ein farbverbindlicher Ausdruck können sie bei <a href="https://www.flyerpilot.de">Flyerpilot</a> einfach mit zubuchen bei Ihrer Bestellung</p>
<p>Mir geht es in dem nachfolgenden kleinen Beitrag aber  nicht um die Unterschiede zwischen Auflagendruck und Proof, sondern um den Hinweis auf eine vielleicht  vorhandene Sehschwäche, mit der manche Erdenbürger &#8211; vielleicht sogar Drucker, Produktioner, Designer und „Werbewelpen“ &#8211; belastet sind. Sie kann generell zu einer Beeinträchtigung des Sehens und Beurteilens von Farben führen. Ich meine die  Farbblindheit (Achromatopsie), wie sie umgangssprachlich genannt wird. Im Vordergrund (ca.5% der Bevölkerung) steht dabei die Rot-Grün-Sehschwäche. Sie kann angeboren sein, sich aber auch später erst ergeben oder auch verstärken. Ob eine solche Schwäche vorliegt, lässt sich an unserem Testbild feststellen. Erkennen sie die Zahl 74 ? Dann ist mit ihren Augen alles in Ordnung. Nicht so häufig ist übrigen eine Gelb-Blau-Sehschwäche und eine vollständige Farbblindheit. Dafür gibt es weitere Testbilder bei den Augenärzten oder bei bestimmten Optikern.</p>
<h2>2. Der Graue Star</h2>
<p>Im Zusammenhang mit der Farbblindheit möchte ich außerdem auf eine mögliche Trübung der Augen hinweisen. Ich meine damit den „Grauen Star“  der anfänglich klaren  Augenlinse, die bei jedem Menschen im Laufe seines  Lebens früher oder später (schon ab dem 40.Lebensjahr !) sowohl hinsichtlich der Intensität als auch in unterschiedlichen Färbungen auftritt und damit das farbige Sehen mehr oder weniger stark beeinflussen kann. Diese Trübung des menschlichen Auges ist nämlich  verbunden mit einer zunächst unmerkliche Änderung des allgemeinen Sehvermögens,   der Intensität der Farben (Verblassen der Farben), der Nuancierung  (Farbveränderungen) und sie wirkt sich  auch aus hinsichtlich der Beurteilung der z.B. von  Papierweiß. Denn die Trübung der Augenlinse zeigt Grautöne in unterschiedlicher Stärke und rötlich-gelbe Nuancierungen. Natürlich liegt es auf der Hand, dass der grau-gebliche Schleier, der sich auf die Linse des menschlichen Auges legt, das farbliche Sehen mehr oder weniger stark beeinflusst. Die Intensität der Trübung kann von einem Augenarzt objektiv gemessen werden. Sie spielt  z.B.  für Autofahrer eine wichtige Rolle, besonders was das Fahren in Dunkelheit anbetrifft.  Die Beeinflussung auf das farbige Sehen    durch die mehr oder weniger starke Trübung („Grauer Star“) der Augenlinse ist dagegen  ein noch wenig untersuchtes Gebiet. Diesbezüglich besteht also noch Informationsbedarf. Wer also öfter mit der Bewertung seines farblichen Sehens beim Abstimmen eines mehrfarbigen Bogens an der Druckmaschine oder bei der Beurteilung eines farbigen Proofs zu tun hat, sollte vielleicht auch mal zur schmerzlosen Kontrolle seiner Augen einen Augenarzt aufsuchen. Es könnte der Graue Star sein !!</p>
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		<title>Farbbegriffe</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/farbbegriffe</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2014 09:30:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[farben]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Farben sind physikalisch betrachtet elektromagnetische Stahlungen unterschiedlicher Wellenlänge (380 nm – 780 nm) die von den menschlichen Augen (Stäbchen + Zäpfchen) aufgenommen und physiologisch betrachtet von den Sinnesorganen als unterschiedliche Farbwahrnehmungen umgewandelt werden. Im 4-Farbdruck (es gibt auch Skalen mit mehr als vier Farben) haben wir es mit den bunten Körperfarben (Druckfarben) Gelb, Blau und &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/farbbegriffe" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Farbbegriffe“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Farben sind physikalisch betrachtet elektromagnetische Stahlungen unterschiedlicher Wellenlänge (380 nm – 780 nm) die von den menschlichen Augen (Stäbchen + Zäpfchen) aufgenommen und physiologisch betrachtet von den Sinnesorganen als unterschiedliche Farbwahrnehmungen umgewandelt werden. </strong></p>
<p>Im 4-Farbdruck (es gibt auch Skalen mit mehr als vier Farben) haben wir es mit den bunten Körperfarben (Druckfarben) Gelb, Blau und Rot und zusätzlich mit Schwarz (4-Farb-Skala) zu tun. Sie wurden 1954 erstmals als <strong>Farbskala mit Gelb, Cyan und Magenta</strong> in der Norm 16 509 für den Offsetdruck und 16 508 für den Buchdruck veröffentlicht. 1967 folgte die „Europäische Farbskala“ (Europaskala). Sie wurde zwischenzeitlich aber mehrmals überarbeitet und heute in der Norm ISO 2846-1 in farbmetrische Sollwerte festgelegt. In der fachlichen Umgangssprache der Drucker werden aber unterschiedliche Farbbegriffe angewendet und man findet auch in der einschlägigen Fachliteratur verschiedene Bezeichnungen.</p>
<p>Aus diesem Grunde haben wir nachfolgend die Terminologie der Farbbegriffe zum allgemeinen Verständnis übersichtlich tabellarisch geordnet und zusammengefasst.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-2941" title="Farbzusammenstellung_Gutenberg_Blog_Farben" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/04/Bild-15-540x367.png" alt="" width="540" height="367" /></p>
<p><a href="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/04/Tabelle-Farbbegriffe.pdf">Tabelle Farbbegriffe downloaden&#8230;</a></p>
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		<title>Entwicklung des Digitaldrucks: Vom ersten Kopierer zum individuellen Druck</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/entwicklung-des-digitaldrucks</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Oct 2013 11:07:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Digitaldruck ist eine der wichtigsten Errungenschaften in der Geschichte des Drucks des 20. Jahrhunderts. Niedrige Druckkosten selbst bei kleinsten Auflagen und individuelle Inhalte auf jeder Seite sind die wichtigsten Vorteile, die man dadurch erlangen konnte. Doch wie kam es eigentlich zur Erfindung des Digitaldrucks? Wir sind der Geschichte gefolgt und haben Interessantes herausgefunden. Von &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/entwicklung-des-digitaldrucks" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Entwicklung des Digitaldrucks: Vom ersten Kopierer zum individuellen Druck“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Digitaldruck ist eine der wichtigsten Errungenschaften in der Geschichte des Drucks des 20. Jahrhunderts. Niedrige Druckkosten selbst bei kleinsten Auflagen und individuelle Inhalte auf jeder Seite sind die wichtigsten Vorteile, die man dadurch erlangen konnte. Doch wie kam es eigentlich zur Erfindung des Digitaldrucks? Wir sind der Geschichte gefolgt und haben Interessantes herausgefunden.</p>
<h2>Von der Elektrofotografie bis hin zum Digitaldruck</h2>
<p>1938 erfand Chester F. Charlston die Elektrofotografie. Ohne es zu wissen, legte er damit den Grundstein für den Druck, wie man ihn heute kennt. Obwohl seine Entdeckung anfänglich kaum gewürdigt wurde, wurde sie 1942 zum Patent angemeldet. 1950 kam mit der Haloid Xeros Kopiermaschine das erste Gerät seiner Art auf den Markt, konnte sich jedoch nicht durchsetzen. Erst als wenig später die Druckbranche auf das Verfahren aufmerksam wurde, wurde es endlich dahingehend weiterentwickelt, dass es massentauglich wurde. Den Durchbruch schaffte der Digitaldruck mit dem Modell 914 aus dem Jahr 1959 – über 200.000 Abnehmer konnten sich nicht irren.<span id="more-4256"></span></p>
<p>Nun war die Zeit der Weiterentwicklung herangebrochen. Intensiv forschten die Wissenschaftler, um einerseits die Technologie des Digitaldrucks noch effizienter und besser zu machen, andererseits aber auch, um die Geräte auf den Einsatz im privaten und unternehmerischen Umfeld vorzubereiten. Schnell gehörten Geräte, die mehrere hundert Kilogramm schwer wogen, der Vergangenheit an. 1976 kam der erste Laserdrucker auf den Markt. Von nun an war der Siegeszug des Digitaldrucks kaum mehr aufzuhalten.</p>
<h2>Vorzüge des Digitaldrucks</h2>
<p>Der Digitaldruck kommt ohne den Einsatz von Offset-Druckplatten aus und auch Rüstkosten entstehen bei diesem Druckverfahren nicht. Gleichzeitig ermöglicht es der Digitaldruck, kleine Serien und sogar Einzelauflagen anzufertigen, was beim Offset-Verfahren nur mit unverhältnismäßig hohen Kosten möglich war. Besonders rentabel ist der Digitaldruck bei einer Stückzahl von etwa bis zu 1.000 Stück. Zwar steht das Druckverfahren dem Offset-Druck insbesondere hinsichtlich der Qualität und der Verfügbarkeit von Sonderfarben ein wenig nach. Die schnelle, kostengünstige und individuelle Produktion wiegt diesen Nachteil bei einfachen und hochwertigen Drucken im Alltag meist auf.</p>
<h2>Der Digitaldruck heute</h2>
<p>Kopierer und Drucker auf Basis des Digitaldrucks gehören heute zum Standard auf allen Ebenen. Laserdrucker für den privaten Bedarf sind schon ab 100 Euro aufwärts erhältlich. In Unternehmen arbeitet man häufig mit Großgeräten, die gleichzeitig scannen, kopieren, drucken und faxen und dabei besonders effizient und kostengünstig sind. Und selbst aus der Druckbranche ist der Digitaldruck nicht mehr wegzudenken. Was im Internet vor Jahren einmal mit den ersten Druckdiensten für individuelle T-Shirts begann, weitete sich in einen wahren „Druck-Boom“ aus. Ob bedruckte T-Shirts, Fotobücher oder Tassen mit individuellem Fotodruck – zum kostengünstigen Preis kann sich heute jedermann individuelle Einzelstücke bestellen.</p>
<h2>Individuelle Wand- und Tischkalender – auch als Werbegeschenk</h2>
<p>Kalender gehören zu den Dauerbrennern im Bereich der Internet-Druckdienste. Insbesondere Firmenkunden gestalten bevorzugt 3-Monats-Kalender, die sie mit individuellen Grafiken gestalten können. Für den internen Einsatz im eigenen Betrieb bietet sich das Bedrucken mit Motivationsgrafiken oder mit Fotos von den unternehmensinternen Veranstaltungen an. Nach wie vor ist der 3-Monats-Kalender aber auch ein beliebtes Werbegeschenk für Kunden und Geschäftspartner. Der Aufdruck eines Firmenlogos ist ebenso wenig ein Problem wie die Umsetzung einer Corporate Identity im Design.</p>
<p>Warum <a href="https://www.flyerpilot.de/kalender-drucken">3-Monats-Kalender </a>gerade in Büros so beliebt sind, liegt auf der Hand. Die Mitarbeiter haben so nicht nur den aktuellen Monat stets im Blick, sondern können auch stets ein Datum aus dem Vor- oder Folgemonat auf die Schnelle ablesen. Zudem hilft ein einfach zu verschiebender, transparenter Streifen dabei, das aktuelle Datum jeden Tag neu einzustellen. Da die verschenkten Kalender aus diesem Grund eine große Chance haben, tatsächlich an der Wand des Kunden zu landen, statt in einer Schublade zu verstauben, werden sie gerne zum Jahreswechsel verschenkt.</p>
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		<title>Die Geschichte des Offsetdrucks &#8211; oder: wer überlebt permanente Innovation in der Druckbranche wie lange?</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/geschichte-des-offsetdrucks</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2013 08:20:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Druckmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Trendscout]]></category>
		<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Die Geschichte des Offsetdrucks &#8211; oder: wer überlebt permanente Innovation in der Druckbranche wie lange? Investieren in immer neue Druck-Maschinen oder Spezialisierung und Ausnutzung der vorhandenen Ressourcen? Marketing ist die Kunst der Unternehmensführung. Dazu gehört zu entscheiden, wo und wann eine Investition sinnvoll ist. Vor allem in Zeiten, in denen täglich eine neue Innovation &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/geschichte-des-offsetdrucks" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Geschichte des Offsetdrucks &#8211; oder: wer überlebt permanente Innovation in der Druckbranche wie lange?“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Geschichte des Offsetdrucks &#8211; oder: wer überlebt permanente Innovation in der Druckbranche wie lange? Investieren in immer neue Druck-Maschinen oder Spezialisierung und Ausnutzung der vorhandenen Ressourcen?</strong></p>
<p><strong>Marketing ist die Kunst der Unternehmensführung. Dazu gehört zu entscheiden, wo und wann eine Investition sinnvoll ist. Vor allem in Zeiten, in denen täglich eine neue Innovation winkt, die etwas am Arbeitsprozess verbessert. Investitionen müssen sich rechnen. Wie viel Zeit bleibt aber, damit sich eine Investition amortisieren kann?</strong></p>
<h2>1.500 Jahre von den Anfängen zu Johannes Gutenberg</h2>
<p>Die Geschichte der modernen Druckverfahren wie Buchdruck, Tiefdruck, Flexodruck, Offsetdruck oder Digitaldruck ist viel länger, als man denken mag. Sie reicht zu ihren Anfängen in Form von Stempeln zwei Jahrtausende zurück. Schon 200 v. Chr. gab es dann die Vorläufer unseres heutigen Papieres, die erste deutsche Papiermühle nahm ihren Betrieb aber erst 1390 auf. Ab 1460 schließlich entwickelt Johannes Gutenberg die ersten beweglichen Lettern, die die drucktechnische Neuzeit einleiten sollten.</p>
<figure id="attachment_4092" aria-describedby="caption-attachment-4092" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4092" title="drupa2012_heidelberg_druckmaschinen" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/10/drupa2012_heidelberg_druckmaschinen.jpg" alt="" width="520" height="260" /><figcaption id="caption-attachment-4092" class="wp-caption-text">Heidelberg-Flaggschiff Speedmaster XL 106 für das 70&#215;100-Format auf der letzten Drupa. Gefragt waren Varianten mit UV-Technologie für den Verpackungsdruck, den das Internet nie überflüssig machen wird. Zu den Kunden zählen auch Web-to-Print-Unternehmen, bei denen es auf äußerste Schnelligkeit ankommt. Copyright: obs/Heidelberger Druckmaschinen AG</figcaption></figure>
<p><span id="more-4091"></span></p>
<h2>Die letzten drei Jahrzehnte: Permanente Innovation in der grafischen Industrie</h2>
<p>Bedenkt man den Verlauf dieser langen Zeit, in der Technik, Kultur und Medien zueinander fanden und sich gegenseitig bedingen sollten, mutet die Zeitspanne zwischen 1980 und heute wie eine zu vernachlässigende Größe an – und doch haben sich Druck-Branche, die grafische Branche und die Kommunikations-Branche so schnell verändert wie nie. Nicht nur durch das Internet, auch wegen den Durchbrüchen bei chemischen Prozessen, bei der Farbenherstellung, bei der Lasertechnologie und dem Maschinenbau.</p>
<h2>Drucktechnik heute: Alles oder nichts betriebswirtschaftlich gedacht</h2>
<p>Bei den Bits und Bytes gilt das digitale Alles-oder-Nichts-Prinzip „1 oder 0“. Dieser Grundgedanke findet sich bereits in analogen Druckverfahren wie der Lithografie. Ab 1798 wurde mit Fettkreide auf Kalksteinplatten gezeichnet, ursprünglich um Texte und Noten zu vervielfältigen. Dabei nimmt die Kreide die Farbe an, der feuchte Stein stößt sie ab – ein Prinzip, das im Offsetdruck fortgeführt werden sollte: Abstoßung und Anziehung für bedruckte und unbedruckte Flächen. Alles oder nichts. Manch ein Druckerei-Inhaber mag heute meinen, darum ginge es auch wirtschaftlich immer mehr – oder nur noch.</p>
<h2>Vom Desktop-Publishing zur Durch-Digitalisierung des Offset-Druck-Workflows</h2>
<p>Die 1980er-Jahre &#8211; das waren die Anfänge des Desktop-Publishing mit den ersten WYSIWYG-Darstellungen, mit Laserdruckern, Postscript als Seitenbeschreibungssprache, Postscript-Schriften, mit ersten Versionen von Adobe Illustrator oder Aldus PageMaker. Erst wurde die Reinzeichnung grafischer Entwürfe digital, dann die Druckvorstufe, inzwischen stehen in Druckereien voll automatisierte Offsetdruckmaschinen, in denen die Druckplatten direkt belichtet werden. Die drucken nicht nur 6-farbig, sondern stanzen auch, drucklackieren oder UV-lackieren. Es gibt Hybridmaschinen, die <a href="https://www.flyerpilot.de/">Offsetdruck</a> und Digitaldruck vereinen oder Offsetdruck mit Flexodruck kombinieren &#8211; zum Beispiel für die Verpackungsproduktion. Der Digital-Inkjetdruck kann in dieser technischen Verschmelzung seine Vorteile bei der Individualisierung der Drucksachen ausspielen. All das in wenig mehr als 30 Jahren.</p>
<h2>Beispiel Kolbe-Coloco Spezialdruck: 200 Jahre Drucktechnik im Schnelldurchlauf</h2>
<p>Eine Kurz-Übersicht über die bald 200jährige Geschichte der Druckerei Kolbe Druck, die ihre Nische in Spezialdrucktechniken, Verpackungsdruck und Sonderprodukten gefunden hat, zeigt exemplarisch die Entwicklung:<br />
1828 als Buchbinderei gegründet<br />
1879 Buchdruckerei<br />
1911 Erste fußbetriebene Druckmaschine<br />
1960 Offsetdruck<br />
1972 Erste 4-Farben-Offset-Maschine<br />
1975 UV-Technologie im Offsetdruck<br />
1982 Sicherheitsplaketten-Produktion für Kraftfahrzeuge, Prägeholografie<br />
1987 Patent auf Siebdruck zur Herstellung von ertastbaren Symbolen.<br />
1990 2 Rotationsdruckmaschinen für den Buchdruck und Flexodruck<br />
1991 Elektronische Bildverarbeitung<br />
1996 Linsenraster-Technologie für Wechselbilder, Bewegungsabläufe und 3-D Bilder<br />
2000 Anschaffung einer 6-Farben-Rotationsbuchdruckmaschine in 400er Breite.<br />
2001 5-Farben-Bogen-Offset-Maschine mit Lackwerk und UV-Trocknung.<br />
2002 Digitales Drucksystem. Entwicklung der Folienkaltprägung für Rollenetiketten.<br />
2004 Verkauf des Unternehmens an die Invest Equity.</p>
<h2>18.000 Bogen pro Stunde: Offsetdruck im Geschwindigkeitsrausch</h2>
<p>Nach Bogen-Offsetmaschinen, die 12.000 Bogen pro Stunde druckten, sind nun 18.000 möglich. Wer hier die Geschwindigkeit in der gesamten Fertigungskette halten will, muss viele Weiterverarbeitungsaggregate nachschalten. Auch die Rüstzeiten der Druckmaschinen haben sich verringert. Neuartige Farben, die exaktere Reproduzierbarkeit von Druckergebnissen, neue Verfahren und Materialien sparen Kosten, schonen die Umwelt und wirken auch in Bezug auf den CO2-Ausstoß nachhaltiger.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/1dHD9pVlYAI" width="540" height="304" frameborder="0"></iframe><br />
Plattenwechseln und reinigen – vollautomatisch bei der Roland 700.</p>
<h2>Neue FM-Druckraster-Technologie in den 1990er-Jahren</h2>
<p>Die Digitalisierungs-Pionierarbeit der 1980er-Jahre hatte Folgen in vielen Bereichen: In die 1990er-Jahre fällt z.B. die Entwicklung des frequenzmodulierten FM-Rasters, das bei einheitlicher Rasterpunktgröße den Punktabstand variierte und dadurch Darstellungen detaillierter und in einem erweiterten Farbraum wiedergeben kann, sowie Moirés als störende Interferenz-Muster ausschließt. Das FM-Raster &#8211; auch „Crystal-Raster“ oder „Diamond Screening“ genannt &#8211; konnte aber das alt hergebrachte amplitudenmodulierte AM-Raster, das mit gleich bleibenden Rasterpunktabständen aber mit variablen Punktgrößen arbeitet, nicht verdrängen, auch weil es größere Farbflächen nicht so konsistent wiedergab bzw. eine wiederholbares Druckergebnis erschwerte. Man wird sehen, inwieweit sich das FM-Raster in Zeiten der CtP-Technologie, von Computer to Plate und Computer to Press weiter durchsetzen kann. Eine Lösung, die beide Technologien vereint, ist das XM-Raster, ein Hybridraster, das beide Technologien verbindet. In den mittleren Tönen kommt ein herkömmliches AM-Raster zum Einsatz, nämlich dort, wo das FM-Raster zur Körnigkeit neigt, bei Lichtern und Tiefen wird in einem weichen Übergang ein FM-Raster genutzt. Das FM-Raster war ein angesagtes Thema, es wurde in neue Belichter investiert. Heute hört man nicht mehr viel davon.</p>
<p><strong>Alt gegen neu: Tiegel-Stanze contra Laser-Stanze</strong></p>
<p>Aber auch der Buckdruck als Technik ist nicht ganz verschwunden. Zumindest stehen in vielen Druckereien noch Tiegel, mit denen gestanzt und genutet wird. Die Laserstanze, die viel filigranere Motive auf unterschiedlichsten Materialien ermöglich, hat dieses alte Verfahren nicht abgelöst. Der Laser, der aus Papier und Pappe die Motive schneidet, ist ein weiteres digitales Ausgabeinstrument geworden, auch andernorts, wo er im Tiefdruck Zylinder graviert oder Druckplatten belichtet. Immer neue Innovationen entwickeln die Technik weiter.</p>
<p><strong>Druck-Hologramme für Sicherheit und ein visuelles Erlebnis</strong></p>
<p>Überhaupt leben wir nicht nur in den Zeiten von Mehrfarbigkeit und Veredelung diverser Drucksachen durch matte oder glänzende Drucklacke oder durch UV-Lack, immer hochwertigere Drucksachen sind inzwischen eine Selbstverständlichkeit geworden. Dazu zählen Kaltfolienprägung und Heißfolienprägung, Druckhologramme für die Ästhetik oder Hologramme für mehr Produktsicherheit, die nicht mehr zerstörungsfrei abgelöst werden können.</p>
<p><strong>Thermoreliefdruck und der wasserlose Offsetdruck</strong></p>
<p>Es gibt aber auch recht alte Verfahren, die immer noch ihren Charme haben. Ende der 1970er Jahre gelangte der Thermoreliefdruck &#8211; auch Thermodruck genannt &#8211; zu uns. Als Alternative zur Prägung mit ganz eigener Ästhetik gedacht, wird ein Granulat geschmolzen und steht deutlich erhaben und mit strukturierter Oberfläche auf dem Papier. Aus dieser Zeit stammt auch der wasserlose Offsetdruck, der eine weitaus größere Konturenschärfe des Rasterpunktes zulässt. Damit waren im Gegensatz zum damalig verbreiteten 60er-Raster (60 Linien/cm) oder maximal 80er-Raster, Raster mit 150 L/cm und mehr möglich, die so fein sind, dass ein Punkt mit bloßem Auge nicht mehr zu erkennen ist.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/Kd9b3imK0AQ" width="540" height="304" frameborder="0"></iframe><br />
Die Heidelberg XL75 mit integrierter Farbmessung für mehr Druckergebnisstabilität und mit Dispersionslackwerk</p>
<h2>Sicherheitsdruck, Sonderfarben oder Spezialbeschichtungen als Druck-Spezialitäten</h2>
<p>Die Liste der innovativen und immer weiter optimierten Druckverfahren und Technologien ließe sich schier unendlich erweitern, ob im Bereich der Sicherheit von Banknoten, wo es stets darauf ankommt, möglichen Fälschern eine Nasenlänge voraus zu sein, vor allem aber auch, weil der Konsument Neues sehen möchte, weil visuelle Attraktionen gefordert sind, wie Hologramme, Prägungen, Lacke, Sonderfarben und Spezialbeschichtungen oder Besonderheiten wie der Siegelmarkendruck, die immer noch den besonderen Reiz einer Drucksache ausmachen können.</p>
<h2>Innovationszyklen in der Druckbranche in immer kürzeren Abständen</h2>
<p>Wer sich die zeitliche Abfolge über die Jahrhunderte und speziell in den letzten hundert Jahren ansieht, muss zu dem Schluss kommen, dass die Innovationszyklen in allen Bereichen nicht nur immer kürzer werden, sie künden inzwischen von einer permanenten Umwälzung. So, als wollte eine Errungenschaft die andere überholen. Wer will da noch mit seinen Investitionen mithalten? Innovationen schaffen neue Märkte aber in investitionsintensiven Branchen braucht man auch genügend Zeit, um die Investition zu refinanzieren. Die Frage ist also z.B.: „Nutze ich den alten Tiegel zum Stanzen oder leiste ich mir die Laserstanze?“</p>
<p>All die Verlockungen der technischen Möglichkeiten dürfen nicht verschleiern, dass nicht nur die Druckerei als multimediales Medienhaus gefordert ist, sondern auch als Unternehmen mit Marketingorientierung, das seine Nische finden muss &#8211; um seine Möglichkeiten zu nutzen.</p>
<figure id="attachment_4093" aria-describedby="caption-attachment-4093" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4093" title="Neue Heidelberg Linoprint C 901" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/10/linoprint_c901_heidelberg_druckmaschinen.jpg" alt="" width="520" height="260" /><figcaption id="caption-attachment-4093" class="wp-caption-text">Seit dem letzten Jahr bietet Heidelberg das Digitaldrucksystem von Ricoh für den Druck kleiner Auflagen unter dem Namen Heidelberg Linoprint C 901 an. Copyright: obs/Heidelberger Druckmaschinen AG.</figcaption></figure>
<h2>Mehrwert, Nutzenaspekte und Innovationen im Offsetdruck</h2>
<p>Neue Techniken setzen sich dann durch, wenn sie einen Mehrwert bieten. Mehrwert bedeutet für den Käufer von Drucksachen, dass er andere Möglichkeiten hat, dass ihm Techniken einen erfahrbaren Nutzen bieten. Das, was für die Drucktechnik gilt, kann man verallgemeinern. Ob beim rasanten Wettlauf bei den Smartphones oder bei den Browsern, die in immer kürzeren Intervallen immer neue Funktionalitäten bieten oder beim Motorsport der Formel I: Überall wird versucht mit Innovationen Nutzenaspekte zu schaffen, die die neue Technik ermöglicht.</p>
<h2>Was haben Smartphones, die Formel I und das Druckgewerbe gemeinsam?</h2>
<p>Bei der Formel I geht es um Schnelligkeit, bei den Smartphones um die Integration immer neuer Features, die in den verschiedenen Lebensbereichen des Nutzers Verwendung finden, schwerpunktmässig um Kommunikation und Fotografie. Aber auch audiovisuelle Features und generell die Vernetzung spielen eine Rolle. Das Smartphone ist das Paradebeispiel für eine integrierte multifunktionale Technologieansammlung, die entfernt auch an die Umorientierung im klassischen Druckgewerbe erinnert &#8211; wandelt sich doch der Offsetdrucker um die Ecke schneller als gedacht zum multimedialen Dienstleister zwischen Offsetdruck, Digitaldruck und elektronischen Darreichungsformen. Auf die Mischung kommt es an.</p>
<h2>Die vielen Seiten der digitalen Druckwelt</h2>
<p>Die Welt hat sich aufgespalten in eine materielle Seite, die der Offsetdruck immer schon war, und eine Daten-Seite, in der die Welt in Bits und Bytes decodiert ist. Bits und Bytes, aus den druckfähige PDF-Dateien werden können, Fotoabzüge oder Fotobücher und auch andere Artikel in Kleinstauflagen. Oder Webseiten, CD-ROMs, Flashanwendungen, Filme, Fotoarchive und vieles andere mehr.</p>
<figure id="attachment_4094" aria-describedby="caption-attachment-4094" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4094" title="Innovation Gallery" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/10/cristala_konzept_heidelberg_druckmaschinen.jpg" alt="" width="520" height="260" /><figcaption id="caption-attachment-4094" class="wp-caption-text">Mit dem Kreativ-Konzept &#8222;Cristala&#8220; sind neue Veredelungseffekte möglich, die stark akzentuierten Glanz erzeugen. Die gedruckte Schallplatte besticht durch feine Strukturen auf dem Bedruckstoff, die den Eindruck einer geprägten Struktur vermitteln. Copyright: obs/Heidelberger Druckmaschinen AG.</figcaption></figure>
<h2>Verdrängungswettbewerb im Drucksegment</h2>
<p>In der kleinen bis mittelständischen Druckerei war früher eine Zweifarbenmaschine eine Art Lebensinvestition. Dass neue Maschinen irgendwann angeschafft werden müssen, war mit auf der Rechnung, z.B. um Mehrfarbigkeit und allgemein die Produktivität zu gewährleisten. Was aber, wenn die Produktlebenszyklen eines Investitionsgutes wie einer Druckmaschine immer kürzer werden und die Märkte immer kurzintervallliger? Wer mithalten will, muss investieren, um weiter marktgerecht produzieren zu können aber wo ist die betriebswirtschaftliche Grenze des Einkaufes immer neuer Innovationen erreicht? Zumal die Standardisierung von Druckerzeugnissen und Produktions-Workflows über Onlinedruckereien, die keine Präferenzstrategie, sondern eine Preis-/Mengen-Strategie verfolgen, den alt hergebrachten Markt erheblich durcheinandergebracht haben.</p>
<h2>Individualisierung bei den Offsetdruck-Produkten gegen Normierung</h2>
<p>Innovationszyklen mitmachen konnten immer schon die Erfolgreichen. In einem Markt, in dem ein permanenter Verdrängungswettbewerb herrscht, findet eine Konzentration statt, das heißt, der Markt bereinigt sich – und das stärker als früher. Wenige bleiben und mehr fallen durch das Raster. Es ist ein Raster des Erfolges und der Anteilnahme an Innovationen. Große Onlinedruckereien haben erkannt, dass Prozesssicherheit innerhalb eines konsistenten Workflows auch eine Kunst sein kann. Es ist die Kunst der kurzen optimalen Durchlaufzeiten, der Auftragsbündelung, der Organisation über JDF-Dateien, in die zunehmend das Betriebswirtschaftliche (wie die Nachkalkulation) integriert wird, des schnellen Druckes auf immer größeren Bögen, die Kunst der knappen Kalkulation, der punktgenauen Logistik – vor allem aber die Kunst der Standardisierung. Aber das ist die Krux: im optimierten massenfertigenden Workflow bleibt wenig Platz für Sonderwünsche. Zwar diversifizieren große Onlinedruckereien ihre Produkte zunehmend, bieten Veredelungen und mehr Papierarten, auch Nischen- und Kleinprodukte – aber dennoch bleibt das Angebot normiert.</p>
<h2>Kreativität bei der Unternehmensführung gegen austauschbare Dienstleistungen</h2>
<p>Das ist der Ansatzpunkt für kleine Druckereien: eine individuelle Beratung z.B. bei Papierarten. Besondere Veredelungstechniken, die nicht jeder bietet, und Kreativität bei der Darstellung der Dienstleistungspalette schaffen die Nische. Mitunter unter Einsatz des alten Tiegels innerhalb eines modernen digitalen Workflows. Denn der Kunde selbst ist noch analog geblieben, auch wenn er digitale Daten schickt.</p>
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		<title>Grußkarten selbst gestalten und drucken</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/grusskarten-selbst-gestalten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Sep 2012 10:31:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Druckerei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Grußkarten werden oft und für viele unterschiedliche Anlässe benötigt. Meistens werden höhere Stückzahlen benötigt aber auch für kleine Feiern ist es möglich, Grußkarten drucken zu lassen. Heutzutage fällt es vielen Menschen leicht, auf dem heimischen Computer eigene Grußkarten zu erstellen. Wenn diese dann bei einer Online Druckerei in Auftrag gegeben werden ist die Abwicklung in der Regel schneller und günstiger als &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/grusskarten-selbst-gestalten" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Grußkarten selbst gestalten und drucken“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Grußkarten werden oft und für viele unterschiedliche Anlässe benötigt. Meistens werden höhere Stückzahlen benötigt aber auch für kleine Feiern ist es möglich, <a href="https://www.flyerpilot.de/einladungskarten">Grußkarten drucken</a> zu lassen.<br />
Heutzutage fällt es vielen Menschen leicht, auf dem heimischen Computer eigene Grußkarten zu erstellen. Wenn diese dann bei einer Online Druckerei in Auftrag gegeben werden ist die Abwicklung in der Regel schneller und günstiger als wenn eine Druckerei vor Ort aufgesucht wird. Grußkartendrucken macht Spaß weil eigene Texte, Motive und Bilder eingebunden werden können und so ein individuelle, kleines Kunstwerk entsteht.</p>
<h2>Für welchen Anlass können Grußkarten gedruckt werden?</h2>
<p>Bei einer privaten Geburtstagsfeier fängt es je schon an. Grußkartendrucken verleiht eine individuelle Einladung, die auch sehr persönlich sein kann. Grußkarten können ebenfalls als Einladung zur Taufe, Hochzeit oder zum Hochzeitstag entworfen werden.<br />
Ebenfalls werden Karten benötigt für Firmenfeiern, Dankesgrüße an Geschäftspartner oder Einladungen zu Präsentationen und Vorträgen.<br />
Grußkarten drucken kann auch zum Zweck von Werbung für ein Unternehmen oder einen Sportverein geschehen. Vereinsveranstaltungen wie Feiern, Reinigungsarbeiten oder Instandhaltungstreffen können mit einer Postkarte bei allen Beteiligten in Erinnerung gerufen werden.</p>
<h2>Wie sollte eine Grußkarte gestaltet sein?</h2>
<p>Wichtig ist, dass die Schriftart gut lesbar und in einer angemessenen Größe gewählt wird. Das Motiv der Karte ist dem Anlass entsprechend zu wählen. Hier kommt es darauf an, ob der Aufdruck seriös, lustig oder nicht direkt (zum Beispiel Landschaft oder Blumen auf der Karte) gewählt wird.<br />
Bei Karten, die ein echter Hingucker werden sollen, sollten Motiv und Oberseite der Karte farbig und groß gedruckt werden. Wenn die Grußkarten ins Auge fallen, werden sie in der Regel auch gelesen. Dies trifft vor allem auf Werbung zu, die auf Postkarten verschickt wird. Damit sie nicht sofort im Hausmüll entsorgt werden, muss die Grußkarte so ansprechend sein und neugierig machen, dass der Leser sich mit ihr befasst.</p>
<p>Grußkarten drucken ist einfacher als Sie glauben &#8211; probiere es doch bei der nächsten Gelegenheit einfach aus! Zum Beispiel bei Serienkarte.</p>
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		<title>Hybrid-Belichter</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/hybrid-belichter</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 14:39:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für die Zukunft ausgerichtet dank Hybrid-Belichter Nach der erfolgreich beendeten Labelexpo zeigt man sich bei der Firma Lüscher sehr positive gestimmt. Denn hier verzeichnete man so viele Besucher am firmeneigenen Stand wie noch nie zuvor und das bereits am ersten Tag. Seine Zufriedenheit drückt auch Anton Tanner, COO der Lüscher AG Maschinenbau so aus: „Speziell &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/hybrid-belichter" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Hybrid-Belichter“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Für die Zukunft ausgerichtet dank Hybrid-Belichter</h2>
<p>Nach der erfolgreich beendeten Labelexpo zeigt man sich bei der Firma Lüscher sehr positive gestimmt. Denn hier verzeichnete man so viele Besucher am firmeneigenen Stand wie noch nie zuvor und das bereits am ersten Tag. Seine Zufriedenheit drückt auch Anton Tanner, COO der Lüscher AG Maschinenbau so aus: „Speziell freuen wir uns über die Bestätigung, dass unsere Neuentwicklungen den Bedürfnissen des Marktes sehr entsprechen“. Dabei standen vor Allem einzigartige Technologien wie der Hybrid-Belichter Mulit-DX im zentralen Fokus. Denn diese ermöglicht die Druckformherstellung für alle Druckverfahren, viel Offset-, Flexo-, Sieb- und Buchdruck in nur einem einzigen Belichter. Dies fand gerade bei den Etikettendruckern positive Resonanz, da diese Hybridtechnologie somit eine sehr flexible und wirtschaftliche Lösung darstellt. Diese Votum wurde dann auch von der Jury der „Deutschen Druckindustrie“ bestätigt, die den Multi-DX aus dem Hause Lüscher für den Innovationspreis 2011 als einen der Finalisten nominierte.</p>
<figure id="attachment_3205" aria-describedby="caption-attachment-3205" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3205" title="Hybrid-Belichter_Gutenberg_Blog" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_1246072_S-540x378.jpg" alt=" © Ralf Kabelitz - Fotolia.com" width="520" height="378" /><figcaption id="caption-attachment-3205" class="wp-caption-text">©Ralf Kabelitz &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p><span id="more-3189"></span></p>
<h2>Eine Hybrid-Belichter Erfolgsgeschichte</h2>
<p>Mit hybriden Belichtungssystemen verschafft man sich bei Lüscher einen echten Wettbewerbsvorteil, denn mit dem Multi-DX und dem Hybrid-Belichter XPose! Flex reagiert die Firma auf die veränderten Bedürfnisse der Druckbranche. Da der Multi-DX beispielsweise als weltweit einziges Gerät in praktisch allen Druckverfahren eingesetzt werden kann, sind endlose Anwendungsbereiche denkbar. Sowohl der Industrie- als auch der Verpackungsdruck sind vorstellbar. Werbeschilder, Etiketten, Spielzeuge, Sportartikel und Displayelemente sind nur einige praktische Beispiele, bei deren Herstellung der Multi-DX zum Einsatz kommen könnte, wie ein Sprecher der Firma erklärte. Mit diesem Fokus auf multiple Belichtungssysteme stellt man bei Lüscher also die Weichen für die Zukunft, wobei die Direktbelichtung die Wettbewerbsfähigkeit signifikant erhöht. Bei Verpackungen, in denen Sicherheitsmerkmale gewünscht werden, kommt zudem der Hybridbelichter XPose! zum Einsatz, welcher sich für Anwendungen im Sicherheitsdruck bestens eignet. Dabei werden gerade Hersteller von Ausweisen, Banknoten, aber auch der Pharmabereich als Zielpublikum anvisiert. Gerade da es sich bei jeglichem Sicherheits- und Banknotendruck um einen der schwierigsten Disziplinen mit den im Druck zudem höchsten Qualitätsanforderungen handelt, konnte sich die Lüscher AG mit ihren Produkten hier als Spitzenreiter durchsetzen.</p>
<figure id="attachment_3206" aria-describedby="caption-attachment-3206" style="width: 520px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3206" title="Gutenberg Blog_Digitaldruck" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/iStock_000012932713Medium-540x358.jpg" alt="© Hlinkazsolt" width="520" height="358" /><figcaption id="caption-attachment-3206" class="wp-caption-text">© Hlinkazsolt</figcaption></figure>
<p>Doch nicht allein die innovativen und einzigartigen Produkte der Firma sind die Erfolgsgaranten für Lüscher. Anstatt dessen trägt auch die strategische Neuausrichtung des Unternehmens entscheidend zu dessen Erfolg bei. So sind kundennahe Strukturen und innovative Partnerschaften ebenso ein Teil der beeindruckenden und anhaltenden Erfolgsgeschichte wie auch der Ausbau der Kundenbetreuung international und das gerade auf Märkten wie Asien. Die Kundenausbildung wurde durch das firmeneigene Trainingscenter mit Akademie zudem optimiert, welches außerdem umfassende Testmöglichkeiten bietet. Letztendlich mache es sich bezahlt, den Fokus auf die Vielfalt der Produkte der Druckbranche zu legen und dabei eng mit dem Kunden verbunden zu sein, so das Erfolgsrezept bei Lüscher.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Digitaler Verpackungsdruck on Demand</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/digitaler-verpackungsdruck</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Druckmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Print-on-Demand]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Verpackungsdruck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im vergangenen Dezember hat die Hirschmann DCC Packaging GmbH im baden-württembergischen Ostfildern eine Weltpremiere auf dem Sektor des digitalen Verpackungsdrucks in Betrieb genommen. Hierbei handelt es sich um eine Produktionsstraße, die auf der Verpackungsdrucklösung Xerox iGen4 und einer Gallop Endverarbeitungseinheit vom finnischen Hersteller Stora Enso basiert, mit denen Xerox gemeinsam die digitale Produktionsstraße konzipiert hat. &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/digitaler-verpackungsdruck" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Digitaler Verpackungsdruck on Demand“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im vergangenen Dezember hat die Hirschmann DCC Packaging GmbH im baden-württembergischen Ostfildern eine Weltpremiere auf dem Sektor des digitalen Verpackungsdrucks in Betrieb genommen. Hierbei handelt es sich um eine Produktionsstraße, die auf der Verpackungsdrucklösung Xerox iGen4 und einer Gallop Endverarbeitungseinheit vom finnischen Hersteller Stora Enso basiert, mit denen Xerox gemeinsam die digitale Produktionsstraße konzipiert hat. Diese umfasst die Module für Lackierung, Stapeln, Transport sowie den Stanzvorgang.</strong></p>
<p>Die neue Verpackungsdrucklösung druckt on Demand. Auf diese Weise werden kürzere Lieferzeiten und kosteneffiziente Bedruckung der jeweiligen Verpackung mit den individuellen Daten ermöglicht. Die neue Technik erlaubt die Personalisierung der Druckerzeugnisse und ist auch bei geringeren Stückzahlen immer noch rentabel. Aufgrund der schnellen Umrüstzeiten ist das Angebot beispielsweise für Pharma- und Lebensmittelbranche, aber auch Marketing- oder Werbeagenturen sowie den Handel spannend.<span id="more-2391"></span></p>
<p>Wie Siegmar Kästl, Geschäftsführer Hirschmann DCC Packaging GmbH, erklärt sind <em>„der häufigste Grund für Produktablehnungen und –rückrufe (&#8230;) derzeit Prozesse, die das Verpackungsmaterial betreffen. Die Vereinfachung des Materialmanagements trägt wesentlich zur Verbesserung der Qualität dieser Prozesse bei. Das neue System bringt viele Vorteile für uns und unsere Kunden: Wir können die Herstellung von Verpackungen bedarfsorientiert planen und das Lager- und Versionsmanagement minimieren. Integrierte Workflow-Lösungen erlauben es uns, Produktivität und Effizienz zu steigern&#8220;</em>.</p>
<p>Der digitale Verpackungsdruck ermöglicht, hochwertige und ganz individuelle Verpackungsmaterialien herzustellen. Neue Kundengruppen will die Geschäftsführerin des Unternehmens, Kirsten Hirschmann, mittels eines neu geschaffenen Webportals für individualisierte Golfballkartons, CD- oder DVD-Hüllen gewinnen. Ob sich dies am Markt durchsetzen wird, sollen erste Pilotprojekte zeigen, die gerade angelaufen sind. Hirschmann und Kästl sind jedoch optimistisch und rechnen mit einer Auslastung des Systems in den nächsten sechs Monaten von 60 bis 80 Prozent. Laut Unternehmensangaben ist der Xerox iGen4 derzeit das produktivste Einzelblatt-Farbdigitaldrucksystem auf dem Markt. Dabei eignet sich das System für unterschiedliche Druckmaterialien und mit einem maximalen Bogenmaß von 364 x 571 Millimeter. Zudem sorgt ein Inline-Spektralphotometer dafür, dass die Kalibrierung und Nachjustierung automatisiert erfolgt und damit eine konsistent hohe Bildqualität und Präzision bei Volltonfarben erreicht wird.</p>
<p>Die Verpackungsdrucklösung Xerox iGen4 ist zudem bestens für kleine Auflagen, On-Demand-Buchdruck, spezielle Fotoprodukte, Broschüren, Flyer, Postkarten, Kataloge, Beilagen, Newsletter oder Verkaufblätter geeignet. Daneben kann es für Dokumente mit variablen Daten sowie medienübergreifende Kampagnen eingesetzt werden.</p>
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		<title>Die Druckvorstufe im Digitaldruck</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/druckvorstufe-im-digitaldruck</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2010 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Druckvorstufe im Digitaldruck &#160; Vorweg: Voraussetzung für einen hochwertigen Papierabzug ist einehochwertige Vorlage! Minderwertige Fotos lassen sich auch durch hohentechnischen und zeitlichen Aufwand in der Druckvorstufe kaum korrigieren. Wer allerdings in der Druckvorstufe kein konsistentes Colormanagement etabliert, wird auf andere Probleme stoßen: blau- oder rotstichige Bilder trotz einer Testsieger Digitalkamera oder einen verwaschenen Ausdruck &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/druckvorstufe-im-digitaldruck" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Druckvorstufe im Digitaldruck“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Die Druckvorstufe im Digitaldruck</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Vorweg: Voraussetzung für einen hochwertigen Papierabzug ist einehochwertige Vorlage! Minderwertige Fotos lassen sich auch durch hohentechnischen und zeitlichen Aufwand in der Druckvorstufe kaum korrigieren.</strong></p>
<p>Wer allerdings in der Druckvorstufe kein konsistentes Colormanagement etabliert, wird auf andere Probleme stoßen: blau- oder rotstichige Bilder trotz einer Testsieger Digitalkamera oder einen verwaschenen Ausdruck beispielsweise. Unabdingbar ist deshalb die Profilierung der Ein- und Ausgabegeräte mit geeigneten Tools. Für die Digitalkamera bietet sich das Werkzeug SilverFast an – von einem abfotografierten Digitalkamera-Target werden Farbwerte gemessen und mit Referenzwerten verglichen. Am Ende sollte für jedes Gerät ein ICC-Standard-Farbprofil vorliegen. Das Standard CIE LAB-Farbmodell, das sich an der menschlichen Farbwahrnehmung orientiert und Farbe unverwechselbar und mathematisch exakt beschreibt, ist der geräteunabhängige Farbreferenzraum, der die Geräteprofile miteinander vergleichbar macht und Farbkorrekturen erst möglicht. Mit einem „kohärenten“ Farbmanagement kann man sich der Bildbearbeitung widmen. Programme wie Photoshop oder das freie IrfanView bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten, von der einfachen Tonwertkorrektur bis hin zu ausgefeilten Bildmanipulationen. In Bildbearbeitungsprogrammen können aber auch Auflösung und Dateiformat definieren werden.<span id="more-2366"></span></p>
<p>Ausgangsdateiformat sollte das modellabhängige Raw-Format der Digitalkamera sein, wodurch eine höhere Qualität und Flexibilität in der Nachbearbeitung garantiert ist. Für Fotos wird dieses in eine Rastergrafik konvertiert, die durch die große Anzahl darstellbarer Farben feinste Schattierungen und Farbnuancen wiedergeben kann. Das TIF-Format, welches Bilder verlustfrei und unkomprimiert speichert (mit 8 bis 24 Bit Farbtiefe), ist das Standardformat für Bilder hoher Qualität. Sein Nachteil, der große Speicherbedarf, ist der große Vorteil des JPEG-Formats. Dieses komprimiert Bilder verlustbehaftet, woraus kleine Dateigrößen resultieren. Die Verluste bleiben allerdings bei der Dekomprimierung erhalten, zur Speicherung der abschließenden Druckvorlage ist es aber durchaus geeignet. Für Zeichnungen und Bilder mit Text werden hauptsächlich Vektorgrafiken verwendet, da sie frei skalierbar sind.</p>
<p>Im Bildbearbeitungsprogramm wird auch die Druckauflösung (dpi) festgelegt. Damit kein Qualitätsverlust auftritt, sollte diese stets ohne Neuberechnung der Pixelzahl eingestellt werden. Die erforderliche Auflösung für einen Papierabzug hängt ab von der gesuchten Qualität, vom Bildmotiv und von der Größe des Papierabzugs. Ein Schwarzweiß-Motiv mit Schrift wird eine höhere Auflösung benötigen als ein Farbfoto mit feinen Details. Mit einer Auflösung von 300dpi ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite, in Einzelfällen findet man auch mit 200dpi das Auslangen.</p>
<h3>Aber zu bedenken bleibt:</h3>
<p>dass nur sehr gute Vorlagen einen gelungenen Druck garantieren können. Interessierte finden hier weitere Informationen und Erfahrungsberichte zu Digitalkameras.</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/druckvorstufe-im-digitaldruck">Die Druckvorstufe im Digitaldruck</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de">GUTENBERGBLOG</a>.</p>
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