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	<title>Ratgeber - GUTENBERGBLOG</title>
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	<description>Blog rund um die Deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
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		<title>Transparentpapier bedrucken</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/papier/transparentpapiere</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2017 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Transparentpapiere sind interessante, abwechslungsreiche, schöne und vor allen Dingen auch universelle Papiere. Sie lassen sich verarbeiten auf allen marküblichen Kopierern, sie sind geeignet für Arbeiten mit Tusche, Tuschefüller, Blei-,Farb- und Filzstiften und sie können auch eingesetzt werden auf Kopierer, Laser- und Inkjetdrucker. Transparentpapiere lassen sich selbstverständlich schneiden, stanzen, bohren, falzen, rillen und sogar mit einer &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/papier/transparentpapiere" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Transparentpapier bedrucken“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-2708" title="Der Gutenberg Blog berichtet über Papier" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/12/pb_5.jpg" alt="" width="550" height="460" /></p>
<p><strong>Transparentpapiere</strong> sind interessante, abwechslungsreiche, schöne und vor allen Dingen auch universelle Papiere. Sie lassen sich verarbeiten auf allen marküblichen Kopierern, sie sind geeignet für Arbeiten mit Tusche, Tuschefüller, Blei-,Farb- und Filzstiften und sie können auch eingesetzt werden auf Kopierer, Laser- und Inkjetdrucker. Transparentpapiere lassen sich selbstverständlich schneiden, stanzen, bohren, falzen, rillen und sogar mit einer Heißfolienprägung versehen. Besonders interessante Effekte lassen sich mit Filigranstanzungen erzielen. Auch eine Drucklackierung lässt sich aufbringen und selbstverständlich können auch die verschiedenen Bindetechniken praktiziert werden. Hier unsere Tipps, wie Sie Transpaprentpapier bedrucken können.</p>
<p>Es gibt auch transparente Etiketten, die Sie drucken lassen können, ein Überblick erhalten Sie auf dem Webshop <a href="https://www.etiketten-drucken.de">Etiketten-drucken</a> .de.</p>
<h2>Transparentpapiere auch farbig</h2>
<p>Die vielen auf dem Markt befindlichen weißen und farbigen Transparentpapiere findet man in aufwendigen Geschäftsberichten, für mehrfarbige Glückwunschkarten und Einladungen, für ansprechende Speisekarten und sogar für repräsentative Visitenkarten. Transparentpapiere bieten Raum für fast jede kreative Idee, um sich aus der Vielzahl anderer standardisierter Druckerzeugnisse durch ihre besondere charakteristische Beschaffenheit herauszuheben und auf sich aufmerksam zu machen.</p>
<p>Die schöne, ruhige und gleichmäßige Transparenz und andere Eigenschaften solcher Papiere ergeben sich durch die Verwendung besonders ausgesuchter Zellstoffe in Verbindung mit der Bearbeitung der Fasern durch die sogenannte Mahlung in einem Refiner. Dabei wird ganz gezielt eine Veränderung der Faserform vorgenommen. Für transparente Papiere erfolgt dabei weniger ein Schneiden oder Kürzen der Fasern, sondern vielmehr ein Quetschen. Das führt zu einer wesentlichen Vergrößerung der Faseroberfläche, verbunden mit einer Zunahme der gewünschten Lichtdurchlässigkeit d.h. der Transparenz, bei gleichzeitger Abnahme des Weißgrades.<span id="more-1914"></span>Für einen Drucker ist es wichtig zu wissen, dass sich durch diese Art der Stoffmahlung auch die Poren und Zwischenräume des Papiers schließen , die Saugfähigkeit des Papiers abnimmt und damit ist eine deutliche Verlängerung der Wegschlagzeit der Druckfarbe verbunden. Die beiden nachstehenden Oberflächenaufnahmen zeigen in sehr starker Vergrößerung, wie bei einem transparenten Papier die einzelnen Fasern durch die gequetschte Mahlung, die in der Fachsprache auch als „schmierige Mahlung“ bezeichnet wird, flach und so gut wie ohne Poren und Zwischenräume aufliegen. Im Vergleich dazu weist das andere Naturpapier Zwischenräume auf in die die Druckfarbe gut und schnell wegschlagen kann.</p>
<p>Aufgrund dieser speziellen Fertigungsmethoden ergibt sich für den Drucker, auf drei besonders wichtige drucktechnische Gesichtspunkte zu achten.<!--more--></p>
<h2>Transparentpapier bedrucken</h2>
<p>1. Da die Oberfläche von Transparentpapier eine sehr schlechte Saugfähigkeit hat, ist es am besten, rein oxidativ trocknende Druckfarben einzusetzen. In der fachlichen Umgangssprache werden diese Farbserien auch als Folienfarben bezeichnet. Das sind Druckfarben die keine Mineralöle aufweisen und darum allein durch Luftsauerstoff vom pastösen in einen (trocknen) festen Zustand übergehen müssen. Die richtige Druckfarbe ist also die erste Voraussetzung für eine gute Trocknung und für eine einwandfreie Verbindung der Druckfarbe mit der Oberfläche des Papiers.</p>
<p>2. Das Feuchtmittel spielt im Offsetdruck eine wichtige Rolle. Für die Wasserführung gilt nach wie vor die „goldene Faustregel“: So viel Wasser wie notwendig, aber so wenig wie möglich. Mit den Feuchtwasserzusatzmitteln sollte sehr sparsam umgegangen werden. Wir empfehlen, einen pH-Wert von nicht unter pH 6 einzustellen. Der pH-Wert unseres Transparentpapiers liegt zwar im neutralen Bereich von pH 7, der aber mit + 1,5 schwanken kann. Deshalb besonders kontrollierter Umgang mit Feuchtwasser-Zusätzen!</p>
<p>3. Durch die spezielle Beschaffenheit von Transparentpapier ergibt sich auch die Eigenschaft einer besondere Empfindlichkeit gegenüber klimatischen Schwankungen. Wir empfehlen, eine relative Feuchte von 50-55% bei 20° C im Druck und Verarbeitungsraum konstant einzuhalten. Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, so ist nach dem Druck eine klimaschützende Umhüllung erforderlich, um eine Verspannung oder eine Randwelligkeit der Auflage zu verhindern</p>
<p>Aber es gibt auch den wasserlosen Offsetdruck, der heute in vielen Druckereien betrieben werden kann. Er ist für das bedrucken von Transparentpapier und anderen nichtsaugende Materialien sehr gut geeignet. Denn durch die Abwesenheit von jeglichem Feuchtmittel wird die oxidative Trocknung der Druckfarbe begünstigt und jegliche Trocknungsverzögerung oder -verhinderung durch den Einfluss von Wasser verhindert, vor allen Dingen bei Drucksujets, die nur eine geringe Farbabnahme haben.</p>
<h2>Auf was sollte man beim Bedrucken unbedingt achten</h2>
<p>Der wichtigste Vorgang für einwandfreie Druckergebnisse auf Transparentpapier im Offsetdruck ist das Trocknen der Druckfarbe bei gleichzeitiger Beachtung der klimatischen Bedingungen. Deshalb Kurzfassung die wichtigsten technischen Hinweise:</p>
<ul>
<li>Verwendung rein oxidativ trocknender Druckfarben (Folienfarben)</li>
<li>Knappe Wasserführung praktizieren</li>
<li>Einstellung des Feuchtmittels auf einen pH-Wert von nicht unter pH 6.0</li>
<li>Für einen ausreichenden Farbverbrauch achten</li>
<li>Der wasserlose Offsetdruck ist eine sehr gute Alternative zum konventionellen Offsetdruck mit Wasser</li>
<li>Bei der Praktizierung der UV-Trocknung ist durch die Wärmeeinwirkung besondere Vorsicht geboten! (evtl. gibt es Planlageprobleme)</li>
<li>Individuelle Anfragen zu Tranzparenten Papieren drucken unter <a href="https://www.flyerpilot.de">www.flyerpilot.de</a></li>
</ul>
<p>Hinzuweisen ist aber auch auf mögliche Kontaktrektionen, die bei ein- oder auch zweiseitigem Druck von dunklen Vollflächen in sehr seltenen Fällen auftreten können. Dabei können sich nach dem Trocknen der Farben auf den Flächen fettähnliche und unerwünschte „Fettflecken“ (Ölabscheidungen) bilden. Vermutlich sind es flüchtige Spaltprodukte, die während des oxidativen Trocknungsprozesses ausgasen, nicht in die Rückseite des im Stapel darüberliegenden Bogens eindringen können, sondern praktisch auf die Oberfläche der Farbfläche zurückschlagen. In anderen Fällen kann es auch zu Abstosserscheinungen kommen, wenn der Bogen zweiseitig bedruckt werden soll. Dabei kann beobachtet werden, dass beim Drucken der zweiten Seite die Farbe immer dort abgestoßen wird, wo der Bogen Kontakt gehabt hat mit der Druckfarbe der ersten Seite. In solchen Fällen sind es ebenfalls Ausgasungen von Spaltprodukten der Druckfarbenschicht des Schöndrucks der auf der Widerdruckseite partielle Ablagerungen verursacht hat.</p>
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		<item>
		<title>Farbenblindheit</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/farbenblindheit</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2016 10:01:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prüfen sie die Farbtüchtigkeit ihrer Augen! Dieser Artikel mag zwar nicht unbedingt auf den ersten Blick in das Themenraster des Gutenberg Druckblogs passen. Farbenblindheit ist jedoch ein Problem, dass man gerade im Druckbereich nicht vernachlässigen sollte. 1. Die Rot-Grün-Sehschwäche Trotz der überall fleißig durchgeführten Standardisierung des mehrfarbigen Offset- und Digitaldrucks, kommt es nach wie vor &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/farbenblindheit" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Farbenblindheit“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Prüfen sie die Farbtüchtigkeit ihrer Augen!</h2>
<p>Dieser Artikel mag zwar nicht unbedingt auf den ersten Blick in das Themenraster des Gutenberg Druckblogs passen. Farbenblindheit ist jedoch ein Problem, dass man gerade im Druckbereich nicht vernachlässigen sollte.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3198" title="Gutenberg Druckblog_Farbblindheit" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-07-um-10.01.14-540x511.png" alt="" width="540" height="511" /><span id="more-3197"></span></p>
<h2>1. Die Rot-Grün-Sehschwäche</h2>
<p>Trotz der überall fleißig durchgeführten <em>Standardisierung</em> des mehrfarbigen Offset- und Digitaldrucks, kommt es nach wie vor zu unterschiedlichen subjektiven Beurteilungen und Bewertungen von mehrfarbigen drucktechnischen Ergebnissen. Die vielen messtechnischen Möglichkeiten  und auch ein Farbmanagement schaffen es  nicht, dass das ewige Thema:  „Unterschiede zwischen Andruck/Proof und Auflagendruck“ endgültig  der Vergangenheit angehört. Ganz im Gegenteil: angesichts der zahllosen digitalen Proofsysteme und der unterschiedlichen Farbwiedergabe auf den PC-Bildschirmen der Druck-Vorstufe, sind die Unstimmigkeiten sogar noch größer geworden. Denn im Druck haben wir es zu tun mit der subtraktiven Farbmischung (Körperfarben /CMYK)  und  im anderen mit einer additiven Farbmischung (Lichtfarben/ RGB). Es treffen also bei der Herstellung von farbigen Druckprodukten  zwei völlig unterschiedliche Farbwelten an- und aufeinander. Das möchte ich aber nachfolgend hier nicht näher vertiefen. Bei meiner digitalen Kamera ist es übrigens zwischen dem leuchtenden, strahlende und  kontrastreichen  Farbbild auf dem Sucherfeld und auf meinem späteren „schlappen“ Ausdruck mit Tintentröpfchen auf Papier nicht anders, besonders dann, wenn auch noch eine „seelenlose“ übliche und wolkige  0815-Qualität genommen wird.</p>
<p>Tipp: wenn sie sich nicht sicher sind lassen Sie Ihre Druckdaten Proofen. Ein farbverbindlicher Ausdruck können sie bei <a href="https://www.flyerpilot.de">Flyerpilot</a> einfach mit zubuchen bei Ihrer Bestellung</p>
<p>Mir geht es in dem nachfolgenden kleinen Beitrag aber  nicht um die Unterschiede zwischen Auflagendruck und Proof, sondern um den Hinweis auf eine vielleicht  vorhandene Sehschwäche, mit der manche Erdenbürger &#8211; vielleicht sogar Drucker, Produktioner, Designer und „Werbewelpen“ &#8211; belastet sind. Sie kann generell zu einer Beeinträchtigung des Sehens und Beurteilens von Farben führen. Ich meine die  Farbblindheit (Achromatopsie), wie sie umgangssprachlich genannt wird. Im Vordergrund (ca.5% der Bevölkerung) steht dabei die Rot-Grün-Sehschwäche. Sie kann angeboren sein, sich aber auch später erst ergeben oder auch verstärken. Ob eine solche Schwäche vorliegt, lässt sich an unserem Testbild feststellen. Erkennen sie die Zahl 74 ? Dann ist mit ihren Augen alles in Ordnung. Nicht so häufig ist übrigen eine Gelb-Blau-Sehschwäche und eine vollständige Farbblindheit. Dafür gibt es weitere Testbilder bei den Augenärzten oder bei bestimmten Optikern.</p>
<h2>2. Der Graue Star</h2>
<p>Im Zusammenhang mit der Farbblindheit möchte ich außerdem auf eine mögliche Trübung der Augen hinweisen. Ich meine damit den „Grauen Star“  der anfänglich klaren  Augenlinse, die bei jedem Menschen im Laufe seines  Lebens früher oder später (schon ab dem 40.Lebensjahr !) sowohl hinsichtlich der Intensität als auch in unterschiedlichen Färbungen auftritt und damit das farbige Sehen mehr oder weniger stark beeinflussen kann. Diese Trübung des menschlichen Auges ist nämlich  verbunden mit einer zunächst unmerkliche Änderung des allgemeinen Sehvermögens,   der Intensität der Farben (Verblassen der Farben), der Nuancierung  (Farbveränderungen) und sie wirkt sich  auch aus hinsichtlich der Beurteilung der z.B. von  Papierweiß. Denn die Trübung der Augenlinse zeigt Grautöne in unterschiedlicher Stärke und rötlich-gelbe Nuancierungen. Natürlich liegt es auf der Hand, dass der grau-gebliche Schleier, der sich auf die Linse des menschlichen Auges legt, das farbliche Sehen mehr oder weniger stark beeinflusst. Die Intensität der Trübung kann von einem Augenarzt objektiv gemessen werden. Sie spielt  z.B.  für Autofahrer eine wichtige Rolle, besonders was das Fahren in Dunkelheit anbetrifft.  Die Beeinflussung auf das farbige Sehen    durch die mehr oder weniger starke Trübung („Grauer Star“) der Augenlinse ist dagegen  ein noch wenig untersuchtes Gebiet. Diesbezüglich besteht also noch Informationsbedarf. Wer also öfter mit der Bewertung seines farblichen Sehens beim Abstimmen eines mehrfarbigen Bogens an der Druckmaschine oder bei der Beurteilung eines farbigen Proofs zu tun hat, sollte vielleicht auch mal zur schmerzlosen Kontrolle seiner Augen einen Augenarzt aufsuchen. Es könnte der Graue Star sein !!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Transparentpapier: Papier mit Durchblick</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/papier/transparentpapier</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2015 12:19:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer Transparentpapier oder auch Hochtransparentpapier hört, denkt zuerst an Zeichenpapier.  Es wurde früher vorwiegend  als manueller Zeichnungsträger in Architektur- und Konstruktionsbüros eingesetzt, nachdem meistens ein einfarbig schwarzer Rahmen- und Firmenaufdruck erfolgte. Solche Vor- und Aufdrucke wurden im Offsetdruck von wenigen Spezialfirmen im Offsetdruck vorgenommen. Allerdings geht die Bedeutung dieses Anwendungsgebietes für Transparentpapier stark zurück, da &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/papier/transparentpapier" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Transparentpapier: Papier mit Durchblick“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Transparentpapier oder auch Hochtransparentpapier hört, denkt zuerst an Zeichenpapier.  Es wurde früher vorwiegend  als manueller Zeichnungsträger in Architektur- und Konstruktionsbüros eingesetzt, nachdem meistens ein einfarbig schwarzer Rahmen- und Firmenaufdruck erfolgte. Solche Vor- und Aufdrucke wurden im Offsetdruck von wenigen Spezialfirmen im Offsetdruck vorgenommen. Allerdings geht die Bedeutung dieses Anwendungsgebietes für Transparentpapier stark zurück, da in den Konstruktions- und Architekturbüros mehr und mehr mit digitalen CAD-Systemen gearbeitet wird. Für den manuellen graphischen Verwendungszweck müssen transparente Zeichenpapiere spezielle technische Eigenschaften mitbringen. Dazu gehört eine hervorragende Bezeichenbarkeit mit Tuschen und auch mit Automatentuschen.</p>
<figure id="attachment_3424" aria-describedby="caption-attachment-3424" style="width: 424px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-3424" title="Transparentpapiere_Gutenbergblog.de" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Fotolia_2921300_XS.jpg" alt="" width="424" height="283" /><figcaption id="caption-attachment-3424" class="wp-caption-text">© galam &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p>Die Oberfläche solcher Papiere muss so beschaffen sein, dass sowohl in Quer- als auch in Längsrichtung ein außergewöhnlich gutes Gleitverhalten des Zeichengerätes gegeben ist sowie eine gute Radierfähigkeit. Verlangt wird dabei gleichzeitig ein absolut glanzloses, schnelles Auftrocknen der Tusche. Hochtransparente Zeichenpapiere sollten  aber auch für Bleistifte geeignet sein, alterungs- und vergilbungsbeständig sein, keine Probleme aufwerfen, wenn von den Zeichnungen Lichtpausen gemacht werden oder sie vielleicht mikroverfilmt werden.  Transparentpapiere werden auch für Zeichnungsmontagen eingesetzt und mit Abreibebuchstaben- und Symbolen beklebt.  Transparentpapier kann natürlich heute  in monochromen Tintenstrahldruckern, Laserdruckern sowie in monochromen und zu farbigen Kopieren verarbeitet werden. Es wird deshalb in Rollen- und Bogenware in Gewichtsbereichen ab 30 g/m2  für die verschiedensten technischen Anwendungsbereiche aber auch für vielseitige kreative Gestaltungen von Druckarbeiten hergestellt, auch farbig.<br />
Sehr  phantasievoll und blumenreich, ja fast poetisch werden transparente  Papiere z.B. in einer Musterkollektion eines Herstellers  beschrieben: „Diese edlen Papiere zelebrieren Licht, Transparenz, Luft und Leichtigkeit. Es ist die Hommage an eine zeitlose Schönheit, an eine Ästhetik, die Sachlichkeit mit Traumhaften verbindet&#8230;.“<span id="more-3422"></span></p>
<h2>Schmierige Mahlung des Zellstoffs</h2>
<p>Durch die Mahlung des Zellstoffs wird generell eine Veränderung der eigentlichen Faserform vorgenommen und gezielt Einfluss genommen auf bestimmte Papiereigenschaften. Für transparenten Papiere erfolgt dabei weniger ein Schneiden oder Kürzen der Fasern, sondern vielmehr nur ein Quetschen. Das bedeutet eine wesentliche Vergrößerung der Faseroberfläche, verbunden mit einer Abnahme der Lichtundurchlässigkeit  (= Zunahme der Transparenz) und Abnahme des Weißgrades; die Poren des Papiers schließen sich, die Saugfähigkeit nimmt ab und damit verlängert sich auch mehr oder weniger stark die Wegschlagzeit für die Druckfarben. Beim transparenten Papier liegen die einzelnen Fasern durch die gequetschte Mahlung, die auch als schmierige Mahlung bezeichnet wird, flach auf und es sind, im Gegensatz zu dem anderen Naturpapier, so gut wie keine Zwischenräume oder Poren erkennbar. Dadurch ergibt sich die gute Transparenz ( = schlechte Opazität). Gleichzeitig ist damit auch die große Empfindlichkeit für klimatische Schwankungen zu erklären.</p>
<h2>Druckfarbe/Feuchtwasser</h2>
<p>Die richtige Druckfarbe die erste Voraussetzung für ein gutes Druckergebnis im Offsetdruck. Denn erst wenn die Druckfarbe getrocknet ist kann man schließlich  eine Druckarbeit gebrauchen. Es sind rein oxydadtiv trocknende Folienfarbe zu verwenden. Das Feuchtwasser sollte ganz leicht angesäuert werden . Am besten nicht unter pH 6,0. Für die Wasserführung im Offsetdruck gibt es eine uralte Faustregel: So viel Feuchtwasser wie notwendig, aber so wenig wie möglich.</p>
<h2>Wasserloser Offsetdruck</h2>
<p>Aber es gibt ja auch noch den wasserlosen Offsetdruck werden die Verfechter dieser Technik jetzt laut schreien. Richtig!  Denn er hat generell wirklich große Vorteile wenn es um das Bedrucken von nichtsaugenden Materialien geht. Und Transparentpapiere gehören neben Metallicpapieren und Kunststoffpapieren zu dieser Produktgruppe. Die Abwesenheit von Wasser im Offsetdruck   begünstigt  die Trocknung der Druckfarbe..<br />
Aber auch auf einen anderen „Knackpunkt“ muß hinwiesen werden:<br />
Transparentpapiere haben einen pH-Wert schwankend zwischen pH 5 &#8211; pH 7. Sie liegen also im sauren Bereich. Und auch dieser Sachverhalt kann mit dazu beitragen, dass die Druckfarbe schlecht trocknet.</p>
<h2>Transparentpapier im Digitaldruck</h2>
<p>Zu den färbenden Substanzen in den zahlreichen anderen  Vervielfälitigungs- und Drucktechnikentechniken der Zukunft gehören Einkomponenten-,  Zweikomponenten- und Flüssigtoner und es gehören für die Injektechnik auch die in zahllosen Variationen vorhandenen Tinten dazu. Bei den meist wässrigen  Tinten geht es vor allen um die negative Beinflussung des Papiers durch das in den Tinten vorhandene Wasser  und  bei den Tonertechniken (Xerografieverfahren) um die Hitzeeinwirkung auf das empfindliche Transparentpapier durch die notwendige Fixierung, d.h. Bindung des Toners auf die Oberfläche des Bedruckstoffes. Es gibt mehr oder weniger Rollneigungen des Papiers. Hier  ist es immer angebracht, wenn nicht im Offset gedruckt wird, vorher unbedingt einen Versuch zu machen. Denn entweder haftet die färbende Substanz nicht oder das Papier krümmt sich so stark, dass es nicht mehr zu gebrauchen ist. Musterbogen für einen solchen Testdruck stellt bestimmt jeder Papiergroßhändler gern zur Verfügung. Ein Versuch macht klug.</p>
<h2>Kontaktreaktionen</h2>
<p>Übrigens: Es kann bei Transparentpapieren im Offsetdruck leider sehr unangenehme Kontaktreaktionen geben !  Bei einseitigem dunklem Vollflächendruck kann man z.B. plötzlich feststellen, dass sich nach dem Trocknen auf den Farbflächen  fettähnliche und sehr störende Flecken (Ölabscheidungen) zu sehen sind.  Vermutlich sind es flüchtige Spaltprodukte die während des oxidativen Trocknungsprozesses aus der Druckfarbe ausgasen. Äußerste Vorsicht also, wenn Transparentpapier mit hoher Flächendeckung beidseitig bedruckt werden sollen und man kann auch Überraschungen erleben wenn mit sehr dunklen Flächen nur ein einseitiger Druck erfolgt. Zur Vermeidung solcher Probleme empfiehlt sich die UV-Trocknung.</p>
<h2>Auf das richtige Klima achten</h2>
<p>Es wurde bereist erwähnt, dass Transparentpapiere sehr klimaempfindlich sind.  Es wäre ein umfangreiches Thema für sich und außerdem gibt es eine Vielzahl von Veröffentlichungen über die hygroskopischen Eigenschaften von Papier, über die Zusammenhänge von  relativer Luftfeuchtigkeit und Temperatur und über Instrumente mit denen jede Druckerei schnell und einfach alles  beherrschen und kontrollieren kann. Auch der Gutenbergblog.de hat sich mit diesem Thema beschäftigt.</p>
<h2>Stanzen, Falzen, Prägen, Rillen, Deckweiß und Lackierung</h2>
<p>Transparentpapiere sind interessante, abwechslungsreiche und  schöne Papiere. Man kann mit ihnen fast alles machen: ein- und mehrfarbig bedrucken , stanzen, falzen, rillen und auch prägen, partiell lackieren oder auch  mit Deckweiß bedrucken wenn an bestimmten Stellen die Transparenz aufgehoben werden soll.  Transparentpapiere sind also nicht nur  Papiere für den einfachen, nüchternen technischen Anwendungsbereich sondern man findet sie auch in Geschäftsberichten, für Glückwunschkarten, bei Visitenkarten Einladungen und Speisekarten. Transparentpapier wurde sogar schon im Rollenoffsetdruck für eine Zeitungsbeilage eingesetzt !! Man muss nur kreative Ideen haben, um sich mit Druckarbeiten auf Transparentpapier aus der „langweiligen“ Masse von einfachen 4-farbigen Massendruckerzeugnissen herauszuheben. Dazu gehört übrigens auch die Möglichkeit, das Bedrucken im Siebdruck.</p>
<p>Ein besonders umfangreiches Sortenprogramm an transparenten Qualitäten stellen neben der Papierfabrik Gmund, Gmund, und Schoellershammer, Düren, auch  M-real Zanders, Bergisch Gladbach unter Bezeichnung T 2000 und Zanders Spectral her. T 2000 wird hergestellt in 80,90, 100, 11o, 130, 150 170, und 200 g/m2 und die Sorte Zanders Spectral in vielen Farben in 100 und 200 g/m2. Auch Briefumschläge werden angeboten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Geschichte der Visitenkarte</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/die-geschichte-der-visitenkarte</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jul 2013 12:39:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
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		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was heute neben geschäftlichen auch private Personen immer häufiger verwenden, um ihre Kontaktdaten anschaulich und kompakt anderen zu überreichen, blickt bereits auf eine lange Geschichte zurück. Die Geschichte der Visitenkarte. Es gibt Meinungen darüber, dass es bereits im alten Ägypten eine Form der Visitenkarte gegeben haben soll und auch im China des 15. Jahrhunderts. Hierfür &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/die-geschichte-der-visitenkarte" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Geschichte der Visitenkarte“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was heute neben geschäftlichen auch private Personen immer häufiger verwenden, um ihre Kontaktdaten anschaulich und kompakt anderen zu überreichen, blickt bereits auf eine lange Geschichte zurück. Die Geschichte der Visitenkarte.</p>
<p><a href="http://www.flyerpilot.de/visitenkarten/uebersicht.htm"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4033" title="Vistenkarten im Wandel der Zeit" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/07/Bildschirmfoto-2013-07-20-um-12.47.09.png" alt="" width="527" height="217" /></a></p>
<p>Es gibt Meinungen darüber, dass es bereits im alten Ägypten eine Form der Visitenkarte gegeben haben soll und auch im China des 15. Jahrhunderts. Hierfür gibt es jedoch bis heute keine wirklich handfesten Beweise.<span id="more-4032"></span></p>
<p>Viel naheliegender ist die Entstehung der Visitenkarte im Frankreich des 17. Jahrhunderts. Zu Regentzeiten des Sonnenkönigs Ludwig XIV. wurde es nach und nach Sitte eine Besuchskarte (Visite, das französische Wort für Besuch) zu hinterlassen, insofern man den Hausherren nicht persönlich antraf. Weshalb man die Visitenkarte auch als Besuchskarte bezeichnet. Zunächst war es eine einfache Spielkarte auf, welcher der Name desjenigen vermerkt war, der dem Hausherren einen Besuch abstatten wollte. Später entwickelte sich die Karte aufgrund der aufkommenden modernen Drucktechnik zu einem vielseitigen Kärtchen in verschiedensten Designs.</p>
<h2>Geschichte: Die Visitenkarte im Wandel</h2>
<p>Nun kennen wir die Visitenkarte hauptsächlich aus dem geschäftlichen Alltag als kleines Kärtchen, auf dem mindestens Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse vermerkt sind.</p>
<p>Zur Entstehungszeit der Visitenkarte sah das etwas anders aus. Die Ägypter schenkten sich beispielsweise zum Jahresanfang Skarabäen, sogenannte Neujahrsflaschen und kleine Papyrus-Schriftstücke, auf denen Sprüche vermerkt wurden.</p>
<p>Bei den Franzosen diente sie vornehmlich dazu, eine Karte bei einem Besuch an den Dienstboten und anschließend an den Hausherren weiterzugeben. Anhand nur weniger Merkmale war für den Hausherren oder auch die Hausdame ersichtlich, aus welchem Grund der Besucher zugegen war. Hierzu bediente man sich bestimmter Falttechniken oder vermerkte eine spezielle Abkürzung auf dem Kärtchen.</p>
<h2>Das 17. Jahrhundert</h2>
<p>Ab dem 17. Jahrhundert wurde sie fester Bestandteil der adligen bzw. feinen Gesellschaft. Vor allem in Frankreich, England und in Österreich. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts breitete sich dieser Trend zunehmend auch in Europa weiter aus. Schnell wollten die Verwender neue Designs und schicke Verzierungen. 1780 wurde auch in Berlin die Visitenkartenerstellung in der Tageszeitung angeboten.</p>
<p>Je nach Epoche fanden sich typische Elemente auch auf den Visitenkarten wieder. Verschiedene Handwerkszweige machten auch auf ihren Karten den eigenen Berufsstand sichtbar. Man strebte auch hier nach mehr Individualität und Kreativität. Man bediente sich vornehmlich dem Kupferstich, zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde jedoch auch der Druck von Reliefkarten im Prägedruck besonders modern. Man nannte diese Form des Visitenkartens-Drucks auch englisch gepresst.</p>
<p>Geht es um die Gestaltung von Besuchskarten, so ist vor allem Italien Bestandteil dieser Ausprägung. In Frankreich entwickelte sich die Visitenkarte hingegen eher im Bereich der Geschäftswelt. Sie wurde also vornehmlich beruflich genutzt. Die Visitenkarten von damals haben fortan schon mehr mit der der heutigen Verwendung zu tun, jedoch waren die damaligen Karten um einiges prunkvoller. Vor allem in der feinen Gesellschaft setzte man auf die Optik und ließ zum Teil fast schon kleine Kunstwerke anfertigen.</p>
<p>Der Verwendungszweck ist bis heute ähnlich, auch verschiedene Layouts werden gefertigt, die Mehrzahl der Visitenkarten haben ein ähnliches Format und bedienen sich ähnlicher Elemente. Jedoch nutzen auch hier vornehmlich gehobenere Kreise die Visitenkarte in Form extravaganterer Designs. Dank moderner Drucktechniken und Gestaltungsmöglichkeiten sind hier kaum Grenzen gesetzt.</p>
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		<title>Symmetrie &#8211; Ein Balanceakt</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/natuerliches-prinzip-der-ordnung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 11:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Symmetrie ist ein natürliches Prinzip der Ordnung, das den Mittelpunkt der Balance zwischen oder mehr gegenüberstehenden Seiten oder Objekten repräsentiert. Als ein fundamentales Prinzip der Gestaltung ist sie überall zu finden: von Architektur bis hin zu natürlichen Kristallformationen. In der Natur existiert sie mit einer Präzision und Schönheit die ihresgleichen sucht und so wirkt als &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/natuerliches-prinzip-der-ordnung" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Symmetrie &#8211; Ein Balanceakt“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Symmetrie ist ein natürliches Prinzip der Ordnung, das den Mittelpunkt der Balance zwischen oder mehr gegenüberstehenden Seiten oder Objekten repräsentiert. Als ein fundamentales Prinzip der Gestaltung ist sie überall zu finden: von Architektur bis hin zu natürlichen Kristallformationen. In der Natur existiert sie mit einer Präzision und Schönheit die ihresgleichen sucht und so wirkt als würde ein Plan dahinterstecken und kein Zufall. Aus diesem Grund bedienen wir Menschen uns seit jeher dieses Prinzips.</strong></p>
<p>Es gibt verschiedenen Arten von Symmetrie, die Wichtigsten sind jedoch Verschiebung, Reflektion und Rotation. Für jede von ihnen findet man in der Natur praktische Beispiele, und jede kann benutzt werden um eine bestimmte Botschaft zu kommunizieren, wenn man sie richtig und subtil zum Einsatz bringt.</p>
<h2>Verschiebung</h2>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter" title="Symmetrie im Design - die Verschiebung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/08/verchiebung.jpg" alt="" width="150" height="66" /></p>
<p><span id="more-2523"></span></p>
<p>In ihrer einfachsten Form ist die Symmetrie ein sich wiederholendes Muster identischer Elemente, die mit gleichem Abstand an einer Linie ausgerichtet werden. Sie wird oft als Rahmen oder Rand verwendet um komplexere Muster im zweidimensionalen Raum beieinander zu halten, quasi auf einer Linie. In der Architektur wird sie sogar zur Unterstützung im dreidimensionalen Raum benutzt indem man Gewicht gleich über mehrere tragende Balken oder Stützbalken verteilt.</p>
<p style="text-align: left;"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-2525" title="Design - Architektur" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/08/architektur.jpg" alt="" width="429" height="358" /><br />
Verschiebungssymmetrie ist außerdem in der simplen Idee der Reproduktion zu finden, in der eine Abstammungslinie erzeugt wird, indem eine Generation die Charakteristika der vorherigen Generation erbt. Zum Beispiel bei einer Reihe Getreidesamen, die die genetische Information für die folgende Ernte tragen oder einer reinrassigen Tierart, die spezielle Eigenschaften besitzt die weitergegeben werden sollen.</p>
<p style="text-align: left;"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-2527" title="PBS_logo" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/08/PBS_logo.jpg" alt="" width="167" height="175" /><br />
Ein Beispiel aus dem Bereich Grafikdesign ist das Logo des „Public „Broadcasting Service“ kurz PBS. Der PBS ist auf ein generationenübergreifendes, multikulturelles lehrreiches Programm fokussiert, welches in einem objektiven Stil vermittelt wird. Das sich wiederholende menschliche Gesicht im Logo, welches fortschreitend zwischen schwarz und weiß wechselt, vermittelt diese Idee auf eine gute Art und Weise.</p>
<p>Die repetitive Optik ist eine effektive Art für den PBS sein ausbalanciertes Programm zu repräsentieren sowie die gleiche Behandlung des Publikums, unabhängig von ethnischer Herkunft, Alter oder Geschlecht.</p>
<p>Verschiebungssymmetrie ist eine sehr subtile Art das Gefühl von Gleichheit zu vermitteln. Sie mag im Bereich Identity Design nicht so häufig anzutreffen zu sein wie die anderen Formen, man sollte jedoch bedenken, dass solche Entscheidungen des Designers oft unterbewusst passieren.</p>
<h2>Reflektionssymmetrie</h2>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-2528 aligncenter" title="Reflektion - Design und Symmetrie" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/08/reflektion.jpg" alt="" width="177" height="90" /></p>
<p><strong>Etwas komplexer ist die Reflektionssymmetrie, eine fundamentale Eigenschaft jeglichen Lebens.</strong></p>
<p>Der Beginn des Lebens selbst stellt diese Art von Symmetrie zur Schau. Nach der Befruchtung teilt sich ein und beginnt den Prozess von Billionen anschließenden Teilungen, woraus die gespiegelte Symmetie eines bilateralen Körpers entsteht. Die meisten Tiere besitzen bilaterale Körper bei der die eine Körperhälfte entlang einer Linie wie gepsiegelt wirkt. Ob fliegend, schwimmend, kriechend oder laufend, Tiere müssen gleiche Proportionen haben um eine verlässliche und ausbalancierte Bewegung gewährleisten zu können.</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-2531" title="Symmetrie in der Biologie - die Zellteilung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/08/zellteilung.jpg" alt="" width="218" height="197" /></p>
<p>Etwas über 90% der Menschen werden als Rechtshänder geboren, unabhängig von Kultur oder anderen äußeren Faktoren. Das liegt daran, dass das menschliche Sprachzentrum in der linken Gehirnhälfte liegt, die wiederum unsere rechte Körperhälfte steuert. Die meisten Menschen, die beide Hände auf gleiche Weise benutzen können &#8211; Ambidexter &#8211; sind darin trainiert.</p>
<p>Linkshänder zu sein, war nie populär, die meisten mussten lernen mit der rechten Hand zu schreiben. Ein etwas kleinerer Teil &#8211; vielleicht 1% &#8211;  wurden beidhändig geboren. Viele der größten Genies der Geschichte waren beidhändig, darunter Leonardo da Vinci, Albert Einstein und Benjamin Franklin.</p>
<p>Ihre Fähigkeit kreative Erfindungen mit praktischer Ausführung zu kombinieren hat die Wahrnehmung ganzer Kulturen verändert, und sie taten das nicht über mehrere Generationen, sondern während ihrer Lebenszeit. Hat ihre Fähigkeit die Verbindung herzustellen es ihnen ermöglicht die bestehende Ordnung zu ändern?</p>
<p>Zum Thema Sprache ist anzumerken, dass die meisten Großbuchstaben in unserem Alphabet eine Refelktionssymmetrie entlang ihrer horizontalen und/oder vertikalen Achse aufweisen, wie z.B. A, D, H, I, O, X usw..</p>
<p>Erstaunlich ist auch folgender Trick. Nimmt man z.B. das Wort CHOICE (eng. für „Wahl“ oder „Auswahl“) druckt es auf ein Blatt Papier, faltet dieses in der Mitte erkennt man die „entweder/oder-Neigung“ die uns Menschen inne liegt, die uns von allen anderen Spezies unterscheidet.</p>
<h2>Rotationssymmetrie</h2>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-2529 aligncenter" title="Symmetrie und Rotation" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/08/rotation.jpg" alt="" width="139" height="83" /></p>
<p>Rotationssymmetrie involviert einen zentralen Punkt um den herum ein bestimmtes Objekt in gleichen Graden, ohne Verzerrung oder Änderung angeordnet wird. Indem man ein Objekt gleichermaßen um einen Punkt herum rotieren lässt, kann man zwei, drei, vier oder mehr Rotationssymmetrien schaffen. Das Logo der Band Aerosmith z.B. enthält eine Zwei-Punkt Rotationssymmetrie bzw. zwei identische Elemente, die um 180° gedreht wurden, auch Ambigramm genannt.</p>
<p style="text-align: left;"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-2524" title="aerosmith" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/08/aerosmith.png" alt="" width="368" height="185" />Das Mercedes Benz Logo, hat eine Drei-Punkt Rotationssymmetrie.</p>
<p style="text-align: left;">Je höher die Anzahl der Rotationen, desto einfacher muss das Objekt sein, dass rotiert werden soll.</p>
<p style="text-align: left;">In der Natur ist Symmetrie essentiell für das Leben insoweit wie Bewegung von Form abhängig ist. Wir erkennen die Wichtigkeit dieses Prinzips in unserer Architektur, in der Physik, Kunst und vielen anderen Bereichen.</p>
<p>Wir leiten eine Bedeutung dadurch ab, Form mit Funktion in Relation zu setzen und Symmetrie ist das was dem Ganzen diese Bedeutung verleiht. Wir neigen dazu diese natürliche Balance in unsere Designs zu übernehmen.</p>
<p>Dies zu tun ist besonders praktisch, in jeglicher Hinsicht, weil es ein ansprechendes Verhältnis schafft mit dem sich jeder identifizieren kann. Tun wir dies bewusst, durchtränken wir unsere eigenen Werke mit Brauchbarkeit und intuitiver Logik.</p>
<p>Symmetrie ist ein grandioses Prinzip auf das man z.B. ein Logo oder ein Poster aufbauen kann &#8211; eigentlich jedes Projekt das zeitlich und räumlich begrenzt ist und mit der Zielgruppe harmonieren soll.</p>
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		<title>Selbstmotivation gegen kreative Blockaden</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/selbstmotivation-gegen-kreative-blockaden</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 09:45:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[kostenlos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Designer müssen wir jeden Tag kreativ sein um in unserem Job Erfolg zu haben. Täglich müssen wir mit Ideen und kreativen Lösungen aufwarten. Das heißt aber leider nicht, dass es immer einfach ist das zu tun.Von Zeit zu Zeit erleben wir alle unsere eigenen kleinen kreativen Blockaden und es wirkt als würde egal was &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/selbstmotivation-gegen-kreative-blockaden" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Selbstmotivation gegen kreative Blockaden“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als Designer müssen wir jeden Tag kreativ sein um in unserem Job Erfolg zu haben. Täglich müssen wir mit Ideen und kreativen Lösungen aufwarten. Das heißt aber leider nicht, dass es immer einfach ist das zu tun.Von Zeit zu Zeit erleben wir alle unsere eigenen kleinen kreativen Blockaden und es wirkt als würde egal was man tut, nicht dabei herauskommen.</strong></p>
<p>Die gute Nachricht ist, dass es einige Dinge gibt die man dagegen unternehmen kann. Zuerst jedoch muss man verstehen, woher diese Blockaden rühren, um dann simple Techniken anzuwenden, mit denen man sie ganz schnell überwindet (wenn man das auch wirklich will!). <span id="more-2604"></span></p>
<p>In diesem Artikel werde ich mich auch einigen Möglichkeiten widmen sich selbst zu motivieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ursachen für kreative Blockaden</strong></p>
<p>Bevor man eine kreative Blockade überwinden kann, ist es wichtig zu wissen, was sie überhaupt ausgelöst hat. Ohne den Ursprung zu kennen, hat man auch keinen Anhaltspunkt um eine Lösung zu finden.</p>
<p>In den meisten Fällen werden kreative Blockaden von den folgen vier Dingen hervorgerufen:</p>
<p><strong>1. Zu viel Arbeit</strong><br />
Wenn man vergeblich nach der eigenen Kreativität sucht, sollte man darüber nachdenken wie hart man in der letzten Zeit gearbeitet hat. Wer zehn Stunden am Tag arbeitet und sich nie freinimmt, ist anfällig für kreative Blockaden. Die meisten Leute haben kein unerschöpfliches Pensum an Kreativität, das auf Abruf bereitsteht. Nach ein paar Stunden oder Tagen, braucht man einfach etwas Zeit um die kreativen Reserven wieder aufzufüllen.</p>
<p><strong>2. Schlafmangel</strong><br />
Müdigkeit ist der Kreativitätskiller Nummer 1. Wer nachts nicht genug Schlaf bekommt, kann nicht erwarten genauso kreativ zu sein als wäre man ausgeschlafen und topfit. Nicht jeder braucht jede Nacht acht Stunden Schlaf, daher sollte man genau auf sich &#8222;horchen&#8220; und das individuelle Schlafpensum ermitteln. Hier sei noch anzumerken, dass zu viel Schlaf genauso schädlich sein kann wie zu wenig. Oder habt ihr schon einmal ein kreatives Faultier gesehen. Ich nicht!</p>
<p><strong>3. Stress</strong><br />
Egal ob es Probleme im Privatleben oder bei der Arbeit sind, Stress ist der Kreativität nicht dienlich. Wege zu finden, die das Leben stressfreier gestalten, helfen dabei die eigene Kreativität zu fördern. Die Möglichkeiten dies zu tun sind unerschöpflich. Entweder man eliminiert die Stressfaktoren oder man sucht eine Lösung um mit ihnen umzugehen (Meditation, Sport etc.).</p>
<p><strong>4. Angst</strong><br />
Angst kann die Kreativität buchstäblich einfrieren. Manchmal hat man Angst ein Projekt fertigzustellen, weil man weiß, dass danach keine Weiteren folgen. Genauso kann es sein, dass man nicht von sich selbst überzeugt ist und sich davor fürchtet, dem Kunden könnte die eigene Arbeit nicht gefallen. Egal wovor man Angst hat, diese zu überwinden ist von größter Bedeutung, wenn man die eigenen Kreativität zurückerlangen möchte. Vertrauen auf sich selbst und die eigenen Fähigkeiten &#8211; das führt zum Erfolg. Glaub an dich und liebe deine Arbeit. In Guten, wie in schlechten Zeiten.</p>
<p><strong>Lösungsansätze zum Überwinden kreativer Blockaden </strong></p>
<p>Hat man erst einmal herausgefunden, was die Ursachen für die eigene Blockade sind, kann man sich daran machen, sie auch tatsächlich zu überwinden. Es gibt eine Menge unterschiedlicher Ansätze dies zu tun. Hier sind ein paar der Besten:</p>
<p><strong>Eine Pause machen</strong><br />
Wenn man kreativ geblockt ist, kann es Wunder wirken, sich einfach eine kleine Auszeit zu nehmen. Egal, ob man sich mit einem anderen Projekt beschäftigt oder sich einen Tag freinimmt, die Distanz vom eigentlichen Projekt wird dabei helfen, die Ideen wieder fließen zu lassen.</p>
<p><strong>Ein Nickerchen machen</strong><br />
Ein kleiner Schlaf zwischendurch  ist besonders wichtig, wenn man davon ausgeht, dass Schlafmangel an allem Schuld ist. Selbst wenn man nur für 20 Minuten entspannt, kann man seine kreativen Reserven wieder aufladen. Die Morgenmenschen unter uns, könnten mit einem kleinen Nachmittagsschlaf unter Umständen sogar dafür sorgen, die eigenen Kreativität ein weiteres mal am Tag auf das morgentlichen Level zu heben.</p>
<p><strong>Einen Spaziergang machen</strong><br />
Ein Tapetenwechsel kann die Kreativität oft besser beflügeln als alles andere. Ein Spaziergang lässt die Gedanken wandern, was in neuen Ideen resultieren kann. Manche Menschen bevorzugen lange, ausgiebige Spaziergänge, wobei manch anderem der kurze 10 Minuten Spaziergang um den Block völlig ausreicht. Hier muss man ein wenig experimentieren um zu sehen was am besten hilft.</p>
<p><strong>Etwas alltägliches tun</strong><br />
Ähnlich wie ein Spaziergang, kann Putzen, Spülen, Saugen  dem Geist die Möglichkeit geben abzuschweifen. Der Bonus hierbei liegt in der Tatsache, dass man sich selbst eine Auszeit gönnt um die Kreativität in Gang zu setzen und dabei gleich auch noch Arbeit erledigt, die sowieso erledigt werden muss. Hierbei sollte man darauf achten, dass man sich eine Tätigkeit aussucht, die physisch nicht anstrengend ist und wenig Konzentration erfordert.</p>
<p><strong>Das Werkzeug wechseln</strong><br />
Als Designer benutzen wir Tag für Tag dieselben Werkzeuge um unsere Arbeit zu erledigen. Sei es Software, Hardware, das Notizbuch, Stifte etc.. Wenn man diese Werkzeuge gegen andere austauscht, kann das auch den erwünschten Kreativitätsschub bringen. Man kan z.B. ein anderes Grafikprogramm ausprobieren oder von Projektplanungssoftware zu Papier wechseln. Eine kleine Neuerung im Arbeitsprozess kann ungeahnte Möglichkeiten eröffnen. Ich weiß das aus eigener Erfahrung.</p>
<p><strong>Inspiration suchen</strong><br />
Inspiration ist die Mutter der Kreativität. Sie steckt im Endeffekt in allem. Man kann sich zum Beispiel alte ähnliche Projekte noch einmal anschauen oder außerhalb der normalen Inspirationsquellen schauen. Architektur, Mode, Kunst sind gute Beispiele dafür.</p>
<p><strong>Selbstzwang</strong><br />
Manchmal ist der einzige Weg eine kreative Blockade zu überwinden, sich selbst zur Arbeit zu zwingen. Wenn man alle der oben aufgezeigten Möglichkeiten bereits ausprobiert und nichts geholfen hat, kann die einzige Lösung manchal die sein, sich am Riemen zu reißen und einfach weiterzuarbeiten. Es ist möglich, dass einfach nur ein bestimmter Teil des Projektes für die Blockade sorgt und man einen kreativen Schub fühlt, sobald man ihn überwunden hat. Außerdem hilft diese Methode dabei Probleme, die zur Blockade geführt haben im weiteren Verlauf des Projektes zu vermeiden.</p>
<p><strong>Tricks zur Selbstmotivation</strong></p>
<p>Es kann vorkommen, dass es einfach keinen Grund für eine kreative Blockade gibt, außer den Mangel an Motivation. Besonders für Freelancer kann es oft schwierig sein sich selbst zu motivieren.<br />
Ich kenne das aus eigener Erfahrung und weiß, dass der Weg heraus nicht immer einfach ist.</p>
<p><strong>Kleine Belohnungen</strong><br />
Belohnt euch selbst! Schenkt euch etwas!  Unter kleine Belohnungen fallen z.B. Essen gehen oder etwas mit Freunden oder Familie zu unternehmen oder etwas zum anziehen. Wichtig: Die Belohnung sollte nicht alltäglich, sondern besonders sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Große Belohnungen</strong><br />
Belohnungen im großen Stil sind für schwerwiegendere kreative Blockaden gedacht. Was die Belohnung ist, hängt von einem selbst ab. Für manche ist es ein Kurzurlaub zu Hause, für andere das neue iPad. Egal was die Belohnung ist, sie kann dazu beitragen eine kreative Blockade zu durchbrechen.</p>
<p><strong>Musik</strong><br />
Man sollte Musik sowohl als Motivator, als auch Inspiration nicht unterschätzen. Legt man etwas treibende Musik mit guten Beats auf, wird man erstaunt sein, in welchem Maße sie motivieren kann. Eine großartige Lösung ist es sich eine Playlist für das Projekt anzulegen, an dem man gerade arbeitet. Sei es jung und hip oder klassisch, passende Musik gibt es für jeden Stil.</p>
<p><strong>Zwangspause</strong><br />
Dieser Ratschlag scheint nicht gerade intuitiv zu sein, jedoch kann das zwangsweise Pausieren der eigenen Arbeit für mehrere Tage eine wahre Kreativitätsflut hervorrufen. Versucht man mal zwei bis drei Tage nicht zu arbeiten und nicht einmal daran zu denken, merkt man schnell wie schwierig das ist. Man bekommt haufenweise neue Ideen und möchte sie am liebsten so schnell wie möglich umsetzen, doch genau an diesem Punkt sollte man nicht wieder anfangen zu arbeiten, sondern einen weiteren Tag pausieren, um ein großes Pensum an Ideen parat zu haben, die einen für einige Zeit beflügeln.</p>
<h5>(Steven Drewers und Marc-Michael Schoberer)</h5>
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		<title>6 Tipps für Freelancer die eigene Produktivität zu steigern</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/6-tipps-fuer-freelancer</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 09:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Beste am Freelancer-Dasein ist wohl die Tatsache, dass man sich die eigene Zeit selbst einteilen und seine eigenen Regeln aufstellen kann. Gleichermaßen, kann einem aber auch genau diese Freiheit das Genick brechen. Ohne die normale Büroatmosphäre und einen festen Zeitplan fragen sich die meisten Freelancer am Ende des Tages, wo ihre ganze Zeit hin &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/6-tipps-fuer-freelancer" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„6 Tipps für Freelancer die eigene Produktivität zu steigern“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-2564" title="Tipps Freelancer" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/09/Bild011.jpg" alt="" width="500" height="250" /></p>
<p>Das Beste am Freelancer-Dasein ist wohl die Tatsache, dass man sich die eigene Zeit selbst einteilen und seine eigenen Regeln aufstellen kann. Gleichermaßen, kann einem aber auch genau diese Freiheit das Genick brechen. Ohne die normale Büroatmosphäre und einen festen Zeitplan fragen sich die meisten Freelancer am Ende des Tages, wo ihre ganze Zeit hin ist. Das meiste aus sich selbst herauszubekommen, kann schwierig sein. Als Hilfestellung folgen einige Ratschläge um die eigene Produktivität zu steigern.<br />
<strong><br />
1. Der Zeitplan</strong></p>
<p>Arbeitsstunden festlegen<br />
Das Festlegen von Arbeitszeiten, erzeugt Verantwortung und macht die eigene Zeit wertvoller, man achtet also mehr darauf sie nicht zu verschwenden. Hat man sich entscheiden morgens um 8:00 Uhr mit der Arbeit anzufangen, sollte man sich auch daran halten. Das bedeutet früh genug aufstehen, duschen, sich etwas anziehen und an den Schreibtisch zu setzen. Im Schlafanzug zur Arbeit zu erscheinen erzeugt nicht die richtige Stimmung für einen produktiven Tag. Folgt man allein dieser Regel wird man schnell einen gewissen Produktivitätsschub erkennen können.</p>
<p>Eine Pause machen<br />
Es gilt als bewiesen, dass Menschen die sich zwischendurch eine Auszeit nehmen, dazu tendieren am Tag mehr zu schaffen. Einige wenige Minuten abseits der Arbeit helfen dabei erfrischt und mit neuem Elan wieder an die Arbeit zu gehen. Ob Spaziergang, ein kleiner Snack oder ein kleiner Ausflug zur nächsten Filiale der Lieblings-Kaffee-Kette sei dahingestellt. Außerdem sollte man sich täglich zu einer festgelegten Zeit 30 Minuten bis zu einer Stunde für eine Mittagspause nehmen. Das Mittagessen auszulassen heißt natürlich mehr Zeit zum Arbeiten, aber arbeiten mit einem leeren Magen heißt auf der anderen Seite auch weniger Konzentration. Der Fokus sollte hier auf Qualität und nicht auf Quantität liegen. 30 Minuten fokussierte Arbeit sind gemeinhin viel mehr wert als eine Stunde voller Ablenkung.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-2563" title="Tipps für kreative Freelancer" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/09/Bild021.jpg" alt="" width="500" height="250" /></p>
<p><strong>2. Der Masterplan</strong></p>
<p>Ziele setzen<br />
Ohne Ziele würden wir uns schnell abgelenkt und ohne Richtung wiederfinden. Ziele helfen dabei den Durchblick zu behalten. Man sollte sich selbst Kurzzeit- und Langzeitziele setzen, die festlegen was man diese Woche, diesen Monat oder in diesem Jahr erreichen möchte. Die Langzeitziele helfen dabei die Kurzzeitziele präzise und realistisch festzulegen.</p>
<p>To-Do Listen<br />
Nimmt man die Liste der eigenen Ziele für die laufende Woche, kann man sie in weitere Unterpunkte aufteilen um eine To-Do Liste für einzelne Tage zu erstellen. Man kann hierfür alles von Desktop-basierten Programmen bis hin zum guten alten Notizblock benutzen. Egal wie man es macht, wichtig ist nur, dass man seinen Tag durchplant und am Ende eines Tages die Liste für den nächsten erstellt und sich vor allem daran hält.</p>
<p>Große Aufgaben aufteilen<br />
Wenn man seine To-Do Listen erstellt sollte man keine Sachen wie „Cover für Magazin XY entwerfen“ aufschreiben. Man sollte spezifischer vorgehen und die Aufgaben in kleinere Aufgaben unterteilen. Durch diese Aufteilung entsehen Aufgaben auf die man viel einfacher den eigenen Fokus richten kann, was zu einer Steigerung der Effizienz führt. Die größeren umfassenden Beschreibungen gehören eher auf die Liste der zu erreichenden Ziele.</p>
<p>Zeiterfassung<br />
Es gibt unzählige Zeiterfassungsprogramme, die dabei helfen, die eigene Zeit zu dokumentieren. Zu wissen ob man seine Zeit sinnvoll nutzt ist wichtig. Hält man fest wie viel Zeit man für bestimmte Aufgaben benötigt kann man daraus Schlussfolgerungen ziehen, die es einem ermöglichen seinen eigenen Tag effizienter zu planen sowie bestehende Arbeitsabläufe zu optimieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Selbstevaluation<br />
Am Ende des Tages sollte man zurückblicken und überlegen wie gut man die Aufgaben erledigt hat, die man sich selbst aufgetragen hat. Hat man alles erledigt? Wenn nicht, warum? Diese Methode hilft dabei, sich selbst besser einschätzen zu können und realistischer an die Tagesplanung heranzugehen. So kann man sich zum Beispiel Aufgaben auferlegen, die einen zeitlich herausfordern, aber nicht völlig unrealistisch sind.</p>
<p><strong>3. Fokussieren</strong></p>
<p>Single-Tasking<br />
Multi-Tasking ist zu einem gemeinhin genutzten Wort unserer Sprache geworden. Viele Menschen heutzutage denken, dass man durch Multi-Tasking viel mehr erledigen kann, doch diese Ansicht könnte nicht weiter von der Realität entfernt sein. Es dürfte jedem einleuchtend erscheinen, dass es sinnvoller und effektiver ist eine Aufgabe mit voller Konzentration zu erledigen, als zwei gleichzeitig und halbherzig. Den Fokus zwischen zwei Aufgaben wandern zu lassen führt nur zur einer Qualitätsminderung und somit zu geringerer Produktivität. Beschränkt man sich auf eine Aufgabe wird man schnell den Anstieg von Produktivität bemerken, und als Zusatzeffekt eine Steigerung der Qualität der eigenen Arbeit.</p>
<p>Surf-Begrenzung<br />
Jeder von uns verbringt täglich eigentlich viel zu viel Zeit mit dem Surfen im Internet. Benutzt man jedoch einen RSS-Reader um auf dem neuesten Stand zu bleiben muss man nicht mehr jede einzelne Seite nach den neuesten Nachrichten durchforsten und kann gleichviel besser zwischen wichtig und unwichtig entscheiden. Außerdem sollte man hier verschiedene News-Feeds in verschiedenen Ordnern oder Tabs ablegen um arbeitsrelevante von anderen Feeds zu unterscheiden.</p>
<p>Ablenkungen eliminieren<br />
Es ist sinnvoll sich ein bis zweimal am Tag um E-Mails und Social Media zu kümmern, da man sonst geneigt ist, jeder neue Mail oder jedem einzelnen Tweet inmitten des Workflows zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. Es dauert definitiv länger auf den Tag verteilt auf 30 E-Mails zu antworten, als sie in einem Rutsch abzuarbeiten.<br />
<strong>4. Organisation</strong></p>
<p>E-Mail Accounts zusammenlegen<br />
Viele von uns haben verschiedene E-Mail Adressen für verschiedene Zwecke. Warum also nicht alle vereinen? Jedes gängige Mail Programm bietet die Möglichkeit intelligente Postfächer anzulegen um Mails mit bestimmten Kriterien zu filtern. So hat man immer den Überblick und weiß direkt was wichtig ist und was nicht.</p>
<p>Social Media Accounts zusammenlegen<br />
Dass Social Networking eine angenehme und sehr wirksame Möglichkeit ist um an neue Kunden zu kommen, die neuesten Trends zu finden und mit Kollegen in Kontakt zu bleiben weiß jeder. Die meisten von uns haben auch eine Vielzahl an Accounts für die verschiedensten Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Flickr. Diese alle im Auge zu behalten und hinterherzukommen, kann sehr schwierig und zeitraubend sein. Mit Social Media Aggregatoren wie Streamy, Flock oder Friendfeed kann man seinen Status gleich auf allen auf dem aktuellen Stand halten ohne jede Seite einzeln besuchen zu müssen.</p>
<p><strong>5. Das Büro</strong></p>
<p>Das Büro respektieren<br />
Man sollte sein Büro sauber und ordentlich halten. Die nötigsten Sachen auf dem Schreibtisch stehen zu haben reicht völlig aus: Computer, Telefon, Drucker etc.. Ein vollgestellter Schreibtisch lenkt ab und schafft eine negative Stimmung die der Produktivität nicht dienlich ist. Man sollte außerdem darauf achten, dass alles was man oft braucht leicht zu erreichen ist. Der Gang zum Drucker der am Ende des Raumes steht, beansprucht nicht nur seine Zeit, er wirft einen auch aus der Bahn und unterbricht den Workflow.</p>
<p>Die Atmosphäre<br />
Um es sich gemütlich zu machen, reicht es manchmal schon das Fenster zu öffnen und ein wenig Musik aufzulegen. Der Arbeitsplatz sollte keine dunkle Höhle sein in der man sich wie ein Sklave vorkommt. Man sollte sich dort wohlfühlen. Hat man erstmal in einen ergonomischen Stuhl bzw. Tastatur und Maus investiert, ist das Arbeitsparadies fast perfekt.</p>
<p>Mobil sein<br />
Eine der größten Vorteile des Freelancer Daseins ist die Möglichkeit von überall zu arbeiten. Und um sich manchmal etwas Gutes zu tun, sollte man dies auch nutzen. Ein Tapetenwechsel kann immer hilfreich sein, und kostenloses W-LAN gibt es da draußen genug.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-2559" title="Hilfe für Freelancer" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/09/Bild06.jpg" alt="" width="500" height="250" /><br />
<strong>6. Hilfe annehmen</strong></p>
<p>Arbeit auslagern<br />
Es ist immer eine Überlegung wert, sich von jemand anderem Arbeit abnehmen zu lassen. Stellt man z.B. jemanden an der den Papierkram wie das Rechnungen oder Angebote schreiben übernimmt, macht man mehr Zeit gut als ein paar Minuten pro Tag. Für jede mögliche Form der Arbeit gibt es Professionelle. Warum also nicht?</p>
<p>Von anderen lernen<br />
Freelancer-Foren sind ideal um Kontakte zu knüpfen und Ideen auszutauschen. Man muss sich nur anmelden und sich der Vorteile und Erfahrungen anderer bedienen, die das gleiche machen wie man selbst.</p>
<p><strong>Und jetzt seid ihr dran<br />
Ihr seid erfolgreiche Multitasking-Freelancer und habt die optimale Work-Life-Balance für euch austariert? Dann lasst uns daran teilhaben und postet eure Insidertipps. Wir freuen uns auf eure Erfahrungen.</strong></p>
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