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	<title>Wissen - GUTENBERGBLOG</title>
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	<description>Blog rund um die Deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
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		<title>UV-Lackierungen, Öldrucklack, Dispersionslack</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/drucklackierung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2018 11:21:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer nicht lackieren kann ist „gelackmeiert“! „Gelackmeiert“ ist eine scherzhafte Kontamination aus „lackieren“. Gelackmeiert zu sein,  heißt so viel wie der Betrogene sein und auch im Nachteil sein. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass derjenige, der heute im modernen Offsetdruck nicht lackieren kann, im scharfen Wettbewerb wirklich den kürzeren zieht. Es steigen nicht nur &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/drucklackierung" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„UV-Lackierungen, Öldrucklack, Dispersionslack“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wer nicht lackieren kann ist „gelackmeiert“!</h2>
<p>„Gelackmeiert“ ist eine <strong>scherzhafte</strong> Kontamination aus „lackieren“. Gelackmeiert zu sein,  heißt so viel wie der Betrogene sein und auch im Nachteil sein. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass derjenige, der heute im modernen <strong>Offsetdruck</strong> nicht lackieren kann, im scharfen Wettbewerb wirklich den kürzeren zieht. Es steigen nicht nur die Anforderungen hinsichtlich der allgemeinen Druckqualität bezüglich Detailreichtum, Bildschärfe, Kontrast, <strong>Tonwertumfang</strong> und Ausdruckskraft und natürlich auch was die Qualitätskonstanz innerhalb der gesamten Auflage betrifft. Die elektrostatischen Digitaldrucker versuchen den Markt der heutigen Wegwerfgesellschaft mit ihrer „Gut-genug-Qualität“ zu beeinflussen, weil bei diesen Verfahren der Gestaltung der Druckprodukte gewisse Grenzen gesetzt sind. Das betrifft einerseits die Auswahl nur einer sehr beschränkten Anwendung von Papier- und Kartonqualitäten (vorwiegend nur bestimmte und „lizensierte“ Naturpapiere) und andererseits besteht auch keine Möglichkeit des Lackierens. Aber der Markt erwartet neben einer weiter steigenden Druckqualität auch die Möglichkeit und Praktizierung einer der vielen Möglichkeiten einer Oberflächenveredelung durch Lack. Gut genug ist keineswegs im modernen Offsetdruck gut genug. Nicht zuletzt deshalb, hat sich das Gebiet der Druckveredelung durch eine Lackierung im Laufe der Zeit zu einem fast eigenständigen Fachgebiet entwickelt dem sich mehr und mehr  die Druckmaschinenhersteller auch für das kleinere Druckformat zuwenden. Hier möchte ich ganz kurz in Stichworten auf die vielen Möglichkeiten einer Drucklackierung aufmerksam machen.</p>
<figure id="attachment_3344" aria-describedby="caption-attachment-3344" style="width: 400px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-3344" title="Gutenberg Blog_Lackierungen_Druck_Druckerei_Lack" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_27576973_XS.jpg" alt="" width="400" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-3344" class="wp-caption-text">Foto: fotolia</figcaption></figure>
<p><span id="more-3343"></span></p>
<h2>1. Die Drucklackierung mit Öldrucklacken</h2>
<p>Dies ist wohl die einfachste und auch älteste Lackiermethode. Hier wird ein oxidativ trocknender Firnisdrucklack über das Farbwerk wie eine Druckfarbe übertragen. Hier kann  eine Spotlackierung nur auf das Druckbild, also ohne Beeinträchtigung der eigentlichen Papiercharakteristik übertragen werden, aber auch eine Vollflächen-Lackierung und für ganz besondere Effekte (je nach Papiercharakter Glanz-Matt- oder Matt-Glanz-Abstufungen) eine sogenannte Schattenlackierung. Dabei kann eine gerasterte Druckplatte entsprechend der Druckbildanteile aufgedruckt werden. Übrigens heißt Drucklackierung nicht allein nur „Glanz“ oder „Matt“ zur Erzielung von grafischen Effekten sondern es gibt auch die Möglichkeit von Schutzlackierung für die verschiedensten Anforderungen. Die entsprechende Auswahl an Lacktypen ist sehr groß. Diese Technik kann jeder Bogenoffsetdrucker beherrschen und bedarf keinerlei weiteren technischen Unterweisungen.</p>
<h2>2. Drucklackierung mit  UV-Lacken</h2>
<p>Hier sind  Einrichtungen und Installationen zum Trocknen solcher Lacke erforderlich. Denn hier geht es um eine Härtung durch Vernetzen der flüssigen Bindemittelbestandteile nach Einwirkung von UV-Strahlen in Sekunden- bruchteilen. UV-Lacke bestehen aus 100%ig polymerisierbaren Bindemitelbestandteilen und Fotointiatoren. UV-Lacke zeichnen sich aus durch einen besonders hohen Glanz in Verbindung mit hohen mechanischen Schutz, auch gegen chemische Einwirkungen. Die UV-Lackierung wird auch im Rollenoffsetdruck und Siebdruck mit der Möglichkeit besonders hoher auftragender Schichtdicke praktiziert. Auch UV-Mattlackierungen sind möglich. Für Lebensmittelverpackungen sind UV-Lackierungen wegen der Geruchsbildung nicht zu empfehlen. Alles in allem eine Technik für besondere Anwendungsbereiche und für erfahrender Spezialisten. Es gibt Druckereien die sich mit Hilfe der UV-Lackierung und gleichzeitig des mehrfarbigen UV-Druckes einen besonderen Markt erschlossen haben. So sind solche Betriebe z.B. in der Lage, schwierige Bedruckstoffe, wie Folien oder Kunststoffe im Offsetdruck problemlos zu bedrucken.</p>
<h2>3. Drucklackierung mit Dispersionslacken</h2>
<p>Die Lackierung mit wässrigen Dispersionslacken ist eine Technik, die sich in den letzten Jahren sehr stark durchgesetzt hat. Am Anfang wurde zunächst nur von einem „Wasserkastenlack“ gesprochen, weil die wässrige Dispersion mühsam über ein Feuchtwerk mit textilbezogenen Feuchtwalzen verarbeitet wurde. Auch eine zusätzliche Einrichtung zum Trocknen war nicht notwendig, weil der Lack nach der Obertragung auf den Bedruckstoff sofort trocken war. Heute  bieten die Druckmaschinenhersteller eine entsprechende Technik zur Übertragung des Lackes an. Eine herrausragende Rolle spielt dabei für die Inline-Veredelung sogenannte Lackmodule , mit denen der Lackauftrag  sowohl als Zweiwalzen-Auftragwerk erfolgen kann aber wahlweise auch über Kammerrakel mit einer Rasterwalze. Wichtig ist gleichzeitig natürlich auch  die notwendige Trocknungstechnik, am besten in einem verlängerten Ausleger.   Der rasante Erfolg des Lackierens mit einem Dispersionslack ist nicht allein zurückzuführen auf die Entwicklung von zuverlässigen Lackmodulen zur Lackübertragung, sondern es ist ein optimales Zusammenspiel zwischen Maschine, Lackchemie und Trocknungstechnik.<br />
Die Basis der Dispersionslacke sind verschiedene Polymerdispersionen. dabei handelt es sich um modifizierte Acrylate, die je nach Molekülaufbaue als „hart“ oder „weiche“ bezeichnet werden können. Dispersionen sind grob-disperse Teilchen, die milchig-trüb erscheinen. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil sind die wasserlöslichen Harze, die über Salzbildung mit Ammoniak wasserlöslich gemacht werden. Als Lösemittel wird im allgemeinen nur Wasser eingesetzt. Als Additive bezeichnet man diverse Zusatzstoffe, die die verschiednen Eigenschaften, wie Oberflächenspannung, Bentzung, Gleichfähigkeit, Scheuerfestigkeit, Filmbildung u.a. beeinflussen. Im Gegensatz zum klassischen „alten“ öldrucklack, der wie eine Druckfarbe oxidativ trocknen muß, läuft der Trocknungsprozess beim <strong>Dispersionslack</strong> rein physikalisch ab. Dies erfolgt durch Wegschlagen in den Bedruckstoff aber vor allen Dingen des im Lack enthaltenen Lösemittelwassers. Dabei rücken die Dispersionsteilchen so nah aneinander, dass ein hoher Kapillardruck entsteht, wodurch die Grenzflächen verschmelzen und die Filmbildung einsetzt.<br />
Um eine gute Trocknung und einen sauberen glatten Film- bzw. Lackverlauf zu erreichen, empfiehlt es sich, eine Maschine mit einer entsprechend langen Trockenstrecke zu bevorzugen. Damit kann die volle Maschinengeschwindigkeit  ausgefahren werden ohne Gefahr zu laufen, dass ein Ablegen auftritt, ein Orangenhauteffekt des Lackes oder ein Krakulieren. Solche Probleme stehen oft in direktem Zusammenhang mit einer zu schnellen Trocknung mit zu hoher Trocknungsenergie. Auch ein höherer Glanz ist mit einer Auslegerverlängerung verbunden.<br />
Zu einer guten Trockung gehört auch eine entsprechende Absaugung in der Auslage und eine Bodenabsaugung die die Entstehung eines sogenannten „<strong>Waschkücheneffektes</strong>“ vermeidet. Als Faustregel gilt, dass mindestens die Luftmenge aus der Maschine wieder abgesaugt werden, die durch den Trockner eingeblasen wird. Natürlich kann man auch bei älteren Maschinen, die nicht mit entsprechenden Trocknungsanlagen ausgerüstet sind, mit Dispersionslacken lackieren, allerdings dabei mit etwas geringerer Maschinengeschwindigkeit und vielleicht auch mit einem etwas geringeren Glanz.</p>
<p><strong>Hier auch die Anforderungsprofile für Dispersionslacke:</strong></p>
<h2>Lackfilm</h2>
<ul>
<li>Glanz</li>
<li>Scheuerfestigkeit</li>
<li>Blockfest (nass + trocken)</li>
<li>Elastizität (Nut-u.Rillfähigkeit)</li>
<li>Heisssiegelfest</li>
<li>Geruchsfreiheit</li>
<li>Verklebbarkeit</li>
<li>Gleitfähigkeit</li>
<li>klare Filme</li>
<li>folienprägbar</li>
<li>hohe Filmhaftung</li>
<li>recyclefähig</li>
</ul>
<h2>Verarbeitung</h2>
<ul>
<li>kein Ablegen im Stapel</li>
<li>kein Verblocken</li>
<li>kein Antrocknen im Lackwerk</li>
<li>geringe Schaumbildung</li>
<li>gute Benetzung des Untergrunds</li>
<li>Pumpbarkeit</li>
<li>möglichst kein Pudereinsatz</li>
<li>niedriger Verbrauch</li>
<li>wenig Geruch</li>
<li>gute Reinigungsmöglichkeit</li>
</ul>
<h2>Flüssiger Lack</h2>
<ul>
<li>hoher Festkörperanteil</li>
<li>Einstellung der Viskosität auf das Lackauftragsaggregat</li>
<li>Viskositätsstabilität</li>
<li>möglichst Frostbeständigkeit</li>
<li>Filmbildung auch bei tiefer Temperatur</li>
<li>Kennzeichnungsfrei</li>
<li>biologisch abbaubar</li>
<li>richtige Oberflächenspannung</li>
<li>keine  organischen Lösemittel</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aufgrund der unterschiedliche und zahlreichen Anforderungsprofile ist es wichtig, dem Lackhersteller die gewünschten oder notwendigen Eigenschaften des einzusetzenden Lackes zu nennen, da die Lacke entsprechend eingestellt werden können. Falls dem Lack während der Verarbeitung vielleicht auch Additive zugegeben werden müssen, sollte auch dann der Lackhersteller konsultiert werden.</p>
<h2>4. Kombinationslackierung</h2>
<p>Die gute Bogen- und Rollenoffsetdruckerei Vetters in 01471 Radeburg/Sachsen praktiziert eine Kombinationslackierung und nennt sie  „Drip-Offlackierung“. Auf Anfrage teilte man mir mit, dass bei dieser Lackiertechnik   mit konventionellen Druckfarben gedruckt wird. Im letzten Farbwerk der Offsetmaschine wird erst ein spezieller Öldruck-Mattlack partiell auf die gewünschten  Flächen aufgedruckt und im folgenden Lackwerk der Maschine läuft abschließend vollflächig ein Hochglanz-Dispersionslack. Dieser perlt an den vorher matt lackierten Stellen ab und der Matteffekt bleibt erhalten. „Drip Off“ heißt also so viel wie „abtröpfeln“. Durch die Oberflächenbeschaffenheit und den Kontrast zwischen matten und glänzenden Teilflächen entstehen so interessante optische Effekte.</p>
<h2>5. Die Drucklackierung im Digitaldruck</h2>
<p>Mir liegt auch eine kleine Musterkollektion (12,5 x 12,5 cm) mit verschiedenen Lackierungen vor die auf einer Canon imagePRESS C1 + gemacht wurden. Es sind dies:</p>
<ul>
<li>Partielle Glanz-/Mattlackierungen</li>
<li>Vofflflächige Matteveredelung</li>
<li>Sicherheitsmarkierungen (Watermarks)</li>
<li>Metalleffekte</li>
</ul>
<p>Mehr zu diesem Thema : Bei sensieblen Drucksachen verarbeiten <a href="https://www.flyerpilot.de">Onlinedruckereien</a> Drucklacke als Scheuerschutz.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Papier Karton schneiden</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/verarbeitung/papier-karton-schneiden</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2017 09:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Papier-Karton schneiden in der Druckindustrie Unter Schneiden ist das Trennen  in unterschiedlichen Techniken mittels Messer zu verstehen. Mit Hilfe verschiedener Schneidtechniken werden in der Papierindustrie, aber auch in der Druckerei vor dem Druck und bei der Druckweiterverarbeitung Papier, Karton, Pappe und Druckerzeugnisse wie Broschüren oder Bücher auf eine bestimmte Größe  bzw. auf ein bestimmtes Format &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/verarbeitung/papier-karton-schneiden" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Papier Karton schneiden“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Papier-Karton schneiden in der Druckindustrie</h2>
<p><strong>Unter Schneiden ist das Trennen  in unterschiedlichen Techniken mittels Messer zu verstehen. Mit Hilfe verschiedener Schneidtechniken werden in der Papierindustrie, aber auch in der Druckerei vor dem Druck und bei der Druckweiterverarbeitung Papier, Karton, Pappe und Druckerzeugnisse wie Broschüren oder Bücher auf eine bestimmte Größe  bzw. auf ein bestimmtes Format gebracht.</strong></p>
<figure id="attachment_3266" aria-describedby="caption-attachment-3266" style="width: 432px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-3266" title="Papierrollen_Gutenberg Blog_Papier_schneiden" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Fotolia_20963047_XS.jpg" alt="" width="432" height="278" /><figcaption id="caption-attachment-3266" class="wp-caption-text">© Oli_ok &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p>In der Papierindustrie erfolgt das Schneiden der Papierrollen (Jumborollen/Tamboure) vorwiegend von  Rollen zu Formatware auf rechnergesteuerte Querschneider. Dabei ist zu unterscheiden zwischen einem Duplex-Querschneider auf dem zwei verschiedene Formate (auch in unterschiedlicher <strong>Laufrichtung</strong>) gleichzeitig geschnitten werden können, einem Simplex-Querschneider und einem Sortierquerschneider bei dem das Papier beiseitig mit Hilfe eines optischen Systems kontrolliert und fehlerhafte Bogen ausgeschleußt werden. Auf <strong>Querschneider</strong> erfolgt das Schneiden entweder mit einem rotierenden und einem feststehenden Quermesser (konventionelles System) oder mit zwei rotierenden Messertrommeln (Gleichlaufsystem).<span id="more-3265"></span></p>
<p>In der Druckindustrie werden große Planobogen auf Kleinformate oder Sonderformate  auf Planschneider oder Schnellschneider zugeschnitten. Diese Maschinen arbeiten nach dem Schwingnittprinzip. Das in Zugrichtung geneigte Messer schneidet zuerst an einer Ecke den Stapel ein, und es wird erst im unteren Totpunkt der Schneidbewegung parallel zum Schneidtisch ausgerichtet. Um auch den letzten Bogen des Schneidstapels durchzuschneiden, muss das Messer geringfügig in ein in die Tischebene eingelassenes Material einschneiden. Diese Aufgabe erfüllt die sogenannte Schneidleiste. Sie besteht aus einem speziellen Kunststoff, der zäh, aber nicht zu hart sein darf. Sie muss ausgewechselt werden, wenn der unterste Bogen einer Schneidlage nicht mehr durchgeschnitten sondern nur abgerissen wird. Das kann im Druck zu unerwünschten sogenannten Feldruckstellen führen. Eine grundsätzliche Regel lautet deshalb: Bei jedem <strong>Messerwechsel</strong> Schneidleiste umdrehen oder auswechseln. Nach vollendetem Schnitt gehen Schneidmesser und Pressbalken, mit dem das Schneidgut durch hydraulischem Druck zusammengepresst wird, in ihre obere Ausgangsposition zurück.</p>
<p>Ein einwandfreier Schnitt wird erreicht durch das Material und  die Schärfe des Messers, den richtigen, materialabhängigen Schliffwinkel und den materialgerechten Preßdruck. Moderne Schnellschneider sind heute oft Bestandteil eines ganzen Systems zur Vorbereitung des Schneidgutes und zur Beschleunigung und Erleichterung der Arbeitsvorgänge wie Heben, Senken, Zählen, Einstapeln, Rütteln , Wiegen und Puffern und nach dem Schneiden zum Entladen und Transportieren.</p>
<p>In der <a href="https://www.flyerpilot.de">Druckerei</a> gibt es folgende Schneidvarianten auf einem Planschneider (Schnellschneider) vor dem Druck. Sie dienen der Formatanpassung an das mögliche Format der Druckmaschine, einer Verbesserung der Winkelgenauigkeit oder der Schnittqualität wenn z.B. das vom Papiergroßhändler gelieferte Papiers eine Sägekante,(Ursache für Schneidstaub im Druckbild)  Formatdifferenzen oder einen konkaven oder konvexen Hohlschnitt aufweist:</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3383" title="Bildschirmfoto 2012-01-20 um 16.17.40" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2012-01-20-um-16.17.40-540x330.png" alt="" width="540" height="330" /></p>
<p>Halbieren der Bogen mit Durchschnitt der auch als Trennschnitt bezeichnet wird<br />
Halbieren der Bogen mit Durchschnitt und Anschnitt<br />
Halbieren der Bogen mit Gegenschnitt<br />
Halbieren der Bogen mit Gegenschnitt und Anschnitt<br />
Vierteln der Bogen mit Anschnitt<br />
Vierteln der Bogen mit Anschnitt und Gegenschnitt (Rundumschnitt)<br />
Parallelschnitt der Längskanten<br />
Parallelschnitt mit Winkelschnitt<br />
Einfacher Winkelschnitt</p>
<p>Bei der industriellen Buch- und Broschürenfertigung erfolgt das Schneiden bw. Beschneiden von Einzelexemplaren auf einem sogenannten Trimmer oder  es wird das Prinzip eines Dreischneiders (Dreimessermaschine) angewendet. Davon später.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Farbenblindheit</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/farbenblindheit</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2016 10:01:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Offsetdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prüfen sie die Farbtüchtigkeit ihrer Augen! Dieser Artikel mag zwar nicht unbedingt auf den ersten Blick in das Themenraster des Gutenberg Druckblogs passen. Farbenblindheit ist jedoch ein Problem, dass man gerade im Druckbereich nicht vernachlässigen sollte. 1. Die Rot-Grün-Sehschwäche Trotz der überall fleißig durchgeführten Standardisierung des mehrfarbigen Offset- und Digitaldrucks, kommt es nach wie vor &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/offsetdruck/farbenblindheit" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Farbenblindheit“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Prüfen sie die Farbtüchtigkeit ihrer Augen!</h2>
<p>Dieser Artikel mag zwar nicht unbedingt auf den ersten Blick in das Themenraster des Gutenberg Druckblogs passen. Farbenblindheit ist jedoch ein Problem, dass man gerade im Druckbereich nicht vernachlässigen sollte.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3198" title="Gutenberg Druckblog_Farbblindheit" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-07-um-10.01.14-540x511.png" alt="" width="540" height="511" /><span id="more-3197"></span></p>
<h2>1. Die Rot-Grün-Sehschwäche</h2>
<p>Trotz der überall fleißig durchgeführten <em>Standardisierung</em> des mehrfarbigen Offset- und Digitaldrucks, kommt es nach wie vor zu unterschiedlichen subjektiven Beurteilungen und Bewertungen von mehrfarbigen drucktechnischen Ergebnissen. Die vielen messtechnischen Möglichkeiten  und auch ein Farbmanagement schaffen es  nicht, dass das ewige Thema:  „Unterschiede zwischen Andruck/Proof und Auflagendruck“ endgültig  der Vergangenheit angehört. Ganz im Gegenteil: angesichts der zahllosen digitalen Proofsysteme und der unterschiedlichen Farbwiedergabe auf den PC-Bildschirmen der Druck-Vorstufe, sind die Unstimmigkeiten sogar noch größer geworden. Denn im Druck haben wir es zu tun mit der subtraktiven Farbmischung (Körperfarben /CMYK)  und  im anderen mit einer additiven Farbmischung (Lichtfarben/ RGB). Es treffen also bei der Herstellung von farbigen Druckprodukten  zwei völlig unterschiedliche Farbwelten an- und aufeinander. Das möchte ich aber nachfolgend hier nicht näher vertiefen. Bei meiner digitalen Kamera ist es übrigens zwischen dem leuchtenden, strahlende und  kontrastreichen  Farbbild auf dem Sucherfeld und auf meinem späteren „schlappen“ Ausdruck mit Tintentröpfchen auf Papier nicht anders, besonders dann, wenn auch noch eine „seelenlose“ übliche und wolkige  0815-Qualität genommen wird.</p>
<p>Tipp: wenn sie sich nicht sicher sind lassen Sie Ihre Druckdaten Proofen. Ein farbverbindlicher Ausdruck können sie bei <a href="https://www.flyerpilot.de">Flyerpilot</a> einfach mit zubuchen bei Ihrer Bestellung</p>
<p>Mir geht es in dem nachfolgenden kleinen Beitrag aber  nicht um die Unterschiede zwischen Auflagendruck und Proof, sondern um den Hinweis auf eine vielleicht  vorhandene Sehschwäche, mit der manche Erdenbürger &#8211; vielleicht sogar Drucker, Produktioner, Designer und „Werbewelpen“ &#8211; belastet sind. Sie kann generell zu einer Beeinträchtigung des Sehens und Beurteilens von Farben führen. Ich meine die  Farbblindheit (Achromatopsie), wie sie umgangssprachlich genannt wird. Im Vordergrund (ca.5% der Bevölkerung) steht dabei die Rot-Grün-Sehschwäche. Sie kann angeboren sein, sich aber auch später erst ergeben oder auch verstärken. Ob eine solche Schwäche vorliegt, lässt sich an unserem Testbild feststellen. Erkennen sie die Zahl 74 ? Dann ist mit ihren Augen alles in Ordnung. Nicht so häufig ist übrigen eine Gelb-Blau-Sehschwäche und eine vollständige Farbblindheit. Dafür gibt es weitere Testbilder bei den Augenärzten oder bei bestimmten Optikern.</p>
<h2>2. Der Graue Star</h2>
<p>Im Zusammenhang mit der Farbblindheit möchte ich außerdem auf eine mögliche Trübung der Augen hinweisen. Ich meine damit den „Grauen Star“  der anfänglich klaren  Augenlinse, die bei jedem Menschen im Laufe seines  Lebens früher oder später (schon ab dem 40.Lebensjahr !) sowohl hinsichtlich der Intensität als auch in unterschiedlichen Färbungen auftritt und damit das farbige Sehen mehr oder weniger stark beeinflussen kann. Diese Trübung des menschlichen Auges ist nämlich  verbunden mit einer zunächst unmerkliche Änderung des allgemeinen Sehvermögens,   der Intensität der Farben (Verblassen der Farben), der Nuancierung  (Farbveränderungen) und sie wirkt sich  auch aus hinsichtlich der Beurteilung der z.B. von  Papierweiß. Denn die Trübung der Augenlinse zeigt Grautöne in unterschiedlicher Stärke und rötlich-gelbe Nuancierungen. Natürlich liegt es auf der Hand, dass der grau-gebliche Schleier, der sich auf die Linse des menschlichen Auges legt, das farbliche Sehen mehr oder weniger stark beeinflusst. Die Intensität der Trübung kann von einem Augenarzt objektiv gemessen werden. Sie spielt  z.B.  für Autofahrer eine wichtige Rolle, besonders was das Fahren in Dunkelheit anbetrifft.  Die Beeinflussung auf das farbige Sehen    durch die mehr oder weniger starke Trübung („Grauer Star“) der Augenlinse ist dagegen  ein noch wenig untersuchtes Gebiet. Diesbezüglich besteht also noch Informationsbedarf. Wer also öfter mit der Bewertung seines farblichen Sehens beim Abstimmen eines mehrfarbigen Bogens an der Druckmaschine oder bei der Beurteilung eines farbigen Proofs zu tun hat, sollte vielleicht auch mal zur schmerzlosen Kontrolle seiner Augen einen Augenarzt aufsuchen. Es könnte der Graue Star sein !!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Vergilbung und Lichtbeständigkeit von Papier</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/papier/vergilbung-von-papier</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2016 10:59:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gutenbergblog.de/?p=2982</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fast allen weißen gestrichenen, gussgestrichenen und auch ungestrichenen Natur- papieren , werden heute als „Weissmachereffekt“ so genannte optische Aufheller  zugesetzt. Das sind physikalisch gesehen, fluoreszierende Stoffe, die unsichtbares Licht absorbieren, dadurch angeregt werden und ein für uns dann sichtbares Licht aussenden. Das Papier wirkt heller und weisser. Leider sind diese Zusatzstoffe nicht lichtecht und daher &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/papier/vergilbung-von-papier" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Vergilbung und Lichtbeständigkeit von Papier“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fast allen weißen gestrichenen, gussgestrichenen und auch ungestrichenen Natur- papieren , werden heute als „Weissmachereffekt“ so genannte optische Aufheller  zugesetzt. Das sind physikalisch gesehen, fluoreszierende Stoffe, die unsichtbares Licht absorbieren, dadurch angeregt werden und ein für uns dann sichtbares Licht aussenden. Das Papier wirkt heller und weisser. Leider sind diese Zusatzstoffe nicht lichtecht und daher sehr instabil.</strong></p>
<p>Sie verlieren  schnell ihren Weissmachereffekt unter dem Einfluss von Tageslicht  und es kommt zu einer  Vergilbung. Auch ohne Lichteinfluss kann es zu Vergilbungen kommen. Dann spricht man von Dunkelreaktionen.  Solche Vergilbungen können bei gestrichenen Papieren auch zu einer Versprödung des Papiers führen. Auch holzfreie ungestrichene Papiere sind übrigens einer solchen Alterungsvergilbung ausgesetzt, da auch bei solchen Qualitäten zur Verbesserung der Weiße optische Aufheller zugesetzt werden. <span id="more-2982"></span></p>
<p>Bei holzhaltigen Naturpapieren ist es vor allen Dingen das im Holzschliff noch enthaltene Lignin (ca. 22%-28 %), das eine schnelle Vergilbung oder sogar Bräunung des Papiers verursachen kann. Je holzhaltiger ein Papier, desto schneller die Vergilbung.  Das trifft auch zu für die Recycling-Qualitäten. Auch bei gestrichenen Papieren kann man grob sagen, dass ein weißeres Papier schneller vergilbt aus ein weniger weißes. Deswegen müssen hochweiße gestrichenen Papiere nicht zwangsläufig auch die „besseren“ Papiere sein.</p>
<p>Vorsicht übrigens bei <strong>farbigen Papieren</strong>!! Hier kann es zusätzlich zur Lichtvergilbung auch zu einer mehr oder weniger schnellen Verblassen oder gar Verschwinden der Farben kommen. Wenn es für eine bestimmte Druckarbeit erforderlich ist, ein farbiges Papier einzusetzen, dann sollte man sich beim Feinpapiergrosshändler nach der Lichtbeständigkeit bzw. Lichtechtheit erkundigen.<br />
Druckfarben werden bezüglich ihrer Lichtechtheit nach der so genannten Wollskala von der Stufe 1 bis zur Stufe 8 bewertet:</p>
<p><strong>1 = gering<br />
2 = wenig<br />
3 = mäßig<br />
4 = ziemlich gut<br />
5 = gut<br />
6 = sehr gut<br />
7 = vorzüglich<br />
8 = hervorragend</strong></p>
<p>Es wäre wünschenswert, wenn auch weiße Papiere im Zusammenhang mit der Alterungsbeständigkeit hinsichtlich ihrer Lichtbeständigkeit oder Lichtechtheit  eine entsprechende Klassifizierung erfahren würden.</p>
<p><strong>Anmerkung:</strong> Wird Papier und Pappe aggressiven Umwelteinwirkungen, wie verschiedenen Arten von Bestrahlung, erhöhter Temperatur oder chemischen Angriffen über mehrere Stunden ausgesetzt, können Rückschlüsse auf die im Papier im Laufe der Jahre auftretenden natürlichen Veränderungen gezogen werden. Die Norm DIN ISO 5630 beschreibt ein Verfahren zur beschleunigten Alterung von Papier und Pappe durch eine Trockenwärmebehandlung. Beratung  zur verwendung von Papieren mit langer Haltbarkeit unter <a href="https://www.flyerpilot.de">www.flyerpilot.de</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Effektiv schreiben als Freelancer</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/effektiv-schreiben-als-freelancer</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2015 14:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Freelancer]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tipp: wie schreibe ich als Freelancer besser Gerade wegen der vielen verschiedenen Aspekte eines Design-Projektes, kann es anders als in anderen Branchen sehr schwierig sein ein Angebot für ein eben solches zu schreiben. Wenn Ihr Angebot nicht sorgfältig erstellt wird, kann es zu Missverständnissen und unglücklichen Kunden führen (nicht zu vergessen der Kummer den man &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/effektiv-schreiben-als-freelancer" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Effektiv schreiben als Freelancer“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Tipp: wie schreibe ich als Freelancer besser</h2>
<p style="text-align: left;">Gerade wegen der vielen verschiedenen Aspekte eines Design-Projektes, kann es anders als in anderen Branchen sehr schwierig sein ein Angebot für ein eben solches zu schreiben. Wenn Ihr Angebot nicht sorgfältig erstellt wird, kann es zu Missverständnissen und unglücklichen Kunden führen (nicht zu vergessen der Kummer den man sich selbst bereitet). Das gleiche gilt für Rechnungen. Wenn nicht klar ist wofür Ihre Kunden bezahlen, können Sie die Zahlung hinauszögern oder anfechten.</p>
<p>Es gibt zwei Hauptfaktoren die bei der Erstellung eines Angebotes als Freelancer zu beachten sind: Erstens, Sie haben es mit Menschen zu tun die zum Zeitpunkt des Angebotes noch nicht Ihre Kunden sind; und zweitens, Sie haben es mit Kunden zu tun, von denen Sie hoffen, dass sie Ihnen weitere Aufträge einbringen. Dieser Artikel bietet einige Tips, die auf diesen beiden Prinzipien basieren, um Designern zu helfen kreative und effektive Angebote zu verfassen.</p>
<h2 style="text-align: left;"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-2464" style="margin: 10px;" title="calendar" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/07/calendar.jpg" alt="" width="500" height="333" /><strong><br />
Angebote als Freelancer effektiv schreiben: Die Grundlagen</strong></h2>
<p>Ein Angebot sollte einige <strong>Basisinformationen</strong> über Ihr Unternehmen (Kontaktinformationen), den voraussichtlichen Kunden, und die Tatsache, dass es sich um ein Angebot handelt, enthalten.</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-2466" style="margin-right: 15px; margin-left: 15px;" title="angebot" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/07/angebot1.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p><span id="more-2463"></span><br />
Im Normalfall, sollten Sie Ihr Logo und den Namen Ihres Unternehmens, zusammen mit Ihren Kontaktinformationen, sowie das aktuelle Datum ganz oben aufführen. Darunter schreiben Sie die Kontaktinformationen Ihres Kunden und schließlich das wichtigste: das Wort „Angebot“, vorzugsweise etwas hervorgehoben. Das mögen für manche nur redundante Formalien sein, jedoch sind es wichtige Formalien, die so mancher schon einmal vergessen kann, wenn es etwas schneller gehen muss.</p>
<h2><strong>Der Projektrahmen</strong></h2>
<p>Irgendwo in Ihrem Angebot sollten Sie den Projektrahmen aufführen. Wird es ein simpler Flyer oder ein Logo? Eine Broschüre? Ein Katalog oder ein komplettes Corporate Design? Es gibt Unmengen an verschiedenen Aspekten, die es zu beachten gilt und es ist sehr wichtig zumindest die Gröbsten hier zu beschreiben. Stellen Sie sicher, dass Sie verstehen wonach Ihr voraussichtlicher <strong>Kunde</strong> sucht bevor Sie ihm ein Angebot zukommen lassen (dies sollte in einer Entdeckungsphase mithilfe eines formellen oder auch informellen Fragebogens oder Gespräches geschehen).</p>
<p style="text-align: left;"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-2467" style="margin: 10px;" title="projektrahmen" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/07/projektrahmen.jpg" alt="" width="500" height="333" /><br />
Diese Sektion sollte klar betitelt sein, kann jedoch unterschiedlich gegliedert werden. Ob man nun Paragraphen oder eine stichpunktartige Auflistung wählt hängt von der Art und vom Umfang des Projektes ab. Eine Liste kann dem Ganzen zu einer übersichtlicheren Struktur verhelfen und es dem Kunden erleichtern es zu lesen, solange Sie nicht zu viele Punkte enthält. Scheuen Sie sich nicht davor wichtige Informationen und Teile durch Fettschrift und <strong>Unterstreichungen</strong> hervorzuheben.</p>
<p>Idealerweise beginnen Sie diesen Abschnitt des Angebots mit einer Problembeschreibung (oder auch in einem eigenen Abschnitt, wenn es zu lang wird), in der Sie ausführlich beschreiben wonach der Kunde sucht. Versichern Sie ihm, dass Sie wissen was er braucht, und dass Sie ihm helfen können seine Ziele zu erreichen.</p>
<p>Dies ist auch der Abschnitt in dem Sie klarmachen sollten, wo Ihre Kompetenzen liegen. Je präziser Sie ausdrücken, was Sie für den Kunden tun können, desto unwahrscheinlicher ist es, dass Sie ihm falsche Hoffnungen machen. Dadurch, dass Sie von Anfang an ehrlich sind, bauen Sie direkt ein <strong>Vertrauensverhältnis</strong> zu Ihrem Kunden auf, welches es wahrscheinlicher macht, dass Ihr Angebot angenommen wird und der Kunde Ihren Vorschlägen im Verlauf des Projektes Aufmerksamkeit und Vertrauen schenkt.</p>
<h2><strong>Der Zeitplan</strong></h2>
<p>Für gewöhnlich will der Kunde wissen, wann die Fertigstellung erfolgt. Mein Rat: Machen Sie es wie Scotty aus Star Trek. ,Under-promise and over-deliver‘. Das soll heißen, wenn Sie denken Sie brauchen zwei Wochen, sagen Sie dem Kunden es werde drei dauern. Es gibt zwei Gründe für diesen Ansatz. Erstens: Jedes Projekt bringt unerwartete Probleme und Herausforderungen mit sich. Zweitens: Ein kleiner Zeitpuffer bewahrt Sie davor im Akkord arbeiten zu müssen, um eine unrealistische Deadline einhalten zu können oder das Projekt zu spät fertigzustellen.</p>
<p>Es gibt jedoch einen noch wichtigeren Grund: Wenn Sie drei Wochen veranschlagt haben, jedoch alles in zwei Wochen fertigstellen, haben Sie sich selbst den Ruf verschafft schneller und effizienter zu arbeiten als andere. So oder so werden Ihre Kunden glücklich sein und Sie müssen sich nicht die Haare raufen.</p>
<p>Erstellen Sie also einen realistischen Zeitplan für das Projekt und unterteilen sie es in Etappen, wenn es ein großes Projekt sein sollte. Sie könnten z.B. erste Entwürfe in einer Woche, einen Prototyp in drei Wochen und die Fertigstellung in sechs Wochen versprechen.</p>
<p>Bedenken Sie bei der Aufteilung in Etappen immer, dass einige Punkte von der Bestätigung des Kunden abhängig sind. Entweder rechnen Sie diese möglichen Verzögerungen von vornherein mit ein, oder Sie informieren den Kunden im Vorfeld darüber, dass jegliche Verzögerung seinerseits den gesamten Zeitplan verschieben kann.</p>
<h2><strong> Die Projektkosten</strong></h2>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-2468" style="margin: 10px;" title="businessmeeting" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/07/businessmeeting.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p>Projektkosten detailliert und gut erklärt im Angebot aufzulisten kann dazu beitragen den Kunden glücklich zu machen und außerdem dafür sorgen, dass Ihre Rechnungen schneller bezahlt werden. Sie könnten z.B. die Kosten auf Phasen und Teile des Projektes aufteilen. Wie Sie das genau handhaben, hängt jedoch davon ab, wie Sie Projekte normalerweise in Rechnung stellen und wie komplex die Arbeit ist.</p>
<p>Für einfache Dinge wie Flyer o.ä. kann man selbstverständlich einen Pauschalbetrag veranschlagen, für größere Aufträge jedoch empfiehlt es sich das Ganze aufzuteilen. In jedem Fall sollten Sie im Angebot darüber Auskunft geben, ob es sich um Pauschalbeträge handelt oder, ob Sie zeitbasiert abrechnen und dabei die Anzahl der Stunden angeben.</p>
<p>Erwähnen Sie außerdem zusätzliche Kosten wie. z.B. Materialkosten oder andere Kosten die schwanken können.</p>
<h2><strong>Andere Dinge die es beim Angebote schreiben zu beachten gilt</strong></h2>
<p>Es gibt einige minderwichtige Sachen, die man in ein Angebot integrieren kann, diese sind jedoch abhängig von Ihrer persönlichen Verfahrensweise und Ihrem Kunden.</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-2469" style="margin: 10px;" title="workdesk" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/07/workdesk.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p><strong><br />
Seien Sie erreichbar.</strong> Stellen Sie sicher, dass es möglich ist Sie jederzeit auf verschiedensten Wegen zu erreichen. Für gewöhnlich reicht eine E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer, ziehen Sie jedoch in Erwägung eine Mobilfunknummer sowie eine oder mehrere IM Benutzernamen anzugeben, wie z.B. Skype o.ä..</p>
<p><strong>Diskretionsklausel.</strong> Es ist ratsam eine Klausel an Ihr Angebot anzuhängen, die Ihrem Kunden klarmacht, dass das Angebot nur für seine Augen bestimmt ist und nicht für die von z.B. anderen Designern.</p>
<p><strong>Zahlungsvereinbarungen.</strong> Wenn Sie einen Zahlungsplan mit Ihrem Kunden vereinbart haben, ist dies der beste Punkt um z.B. Sanktionen für eine Zahlungsverspätung zu erwähnen.</p>
<p><strong>Referenzen.</strong> Lassen die den Kunden wissen, wer Sie sind und was Sie bisher gemacht haben, um ihm die Entscheidung zu erleichtern. Die Selbstbeschreibung auf die erste Seite zu setzen macht es dem Kunden einfacher sich schnell daran zu erinnern, warum er Sie in Erwägung gezogen hat.</p>
<p><strong>Titelseite. </strong>Die Titelseite kann z.B. Ihre Referenzen sowie die Informationen über Sie enthalten. Außerdem lässt sie Ihr Angebot somit um einiges professioneller aussehen, besonders wenn es mehrere Seiten beinhaltet.</p>
<p><strong>Kopf- und Fußzeilen.</strong> Das Befüllen von Kopf- und Fußzeilen mit Ihren Kontaktinformationen ermöglicht es dem Kunden, Sie zu kontaktieren ohne umblättern oder suchen zu müssen.</p>
<p><strong>Anschreiben.</strong> Geben Sie dem Kunden in einem Anschreiben (Brief oder E-Mail) einen kurzen Überblick darüber, was im Angebot enthalten ist, Ihre Qualifikationen und Ihre Kontaktinformationen.</p>
<p><strong>Vereinbaren Sie ein Meeting.</strong> Wenn Sie dem Kunden ein Angebot schicken, schlagen Sie ein Meeting vor um etwaige Fragen zu klären. Mit dem Wissen, dass ein Treffen stattfinden könnte, erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde Ihr Angebot zeitgemäß überprüft.</p>
<p><strong>Nicht vergessen&#8230;</strong></p>
<p><strong>Rechtschreibung und Korrekturlesen.</strong> Es gibt nichts Schlimmeres als Rechtschreib- und Grammatikfehler in einem Angebot. Denken Sie daran, dass die meisten nicht-menschlichen Rechtschreibprüfungen nicht unbedingt idiotensicher sind. Machen Sie‘s selbst.</p>
<p><strong>Gedruckt oder digital?</strong> Fragen Sie Ihren Kunden ob er lieber eine gedruckte oder digitale Version des Angebots hätte, und wenn digital, in welchem Format.</p>
<p><strong>Papier.</strong> Sollte der Kunde eine gedruckte Version bevorzugen, benutzen Sie qualitativ hochwertiges Papier und achten Sie auf den Füllstand Ihrer Druckerpatronen.</p>
<p><strong>Vorlage.</strong> Benutzen Sie eine Vorlage für Ihre Angebote um die zukünftige Erstellung einfacher und vor allem einheitlich zu gestalten.</p>
<p><strong>Nettiquette.</strong> Seien Sie nett und vor allem professionell, aber denken Sie daran: Weniger ist mehr! Es geht darum Informationen zu vermitteln nicht darum Ihr gesamtes Pulver zu verschießen nur um einen guten Eindruck zu machen.</p>
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		<item>
		<title>Lithografie &#8211; Steindruck</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/druckgeschichte-produktionstechnik/lithografie-steindruck</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2014 08:08:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Druckgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einführung zur Lithografie Als in Frankreich um das Jahr 1803 zunehmend die Drucktechnik eingesetzt und weiterentwickelt wurde, suchte der Jurastudent Alois Senefelder (1771 – 1834) nach Wegen, seine eigenen Theaterstücke qualitativ hochwertig und gleichzeitig preiswert zu vervielfältigen. Zu dieser Zeit waren Druckkosten immens hoch, also suchte er nach einer günstigen Alternative. Er nutzte den Effekt, &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/druckgeschichte-produktionstechnik/lithografie-steindruck" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Lithografie &#8211; Steindruck“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Einführung zur Lithografie</h2>
<p>Als in Frankreich um das Jahr 1803 zunehmend die Drucktechnik eingesetzt und weiterentwickelt wurde, suchte der Jurastudent Alois Senefelder (1771 – 1834) nach Wegen, seine eigenen Theaterstücke qualitativ hochwertig und gleichzeitig preiswert zu vervielfältigen. Zu dieser Zeit waren Druckkosten immens hoch, also suchte er nach einer günstigen Alternative. Er nutzte den Effekt, dass sich Fette und Wasser abstoßen. Das Druckbild brachte er spiegelverkehrt auf eine völlig flache Steinplatte auf und bestrich diese mit fetthaltiger Tusche oder Kreide. Danach wurde der Stein mit Wasser und fetthaltiger Farbe behandelt. Die Farbe haftete nur auf den fettigen Partien von den wässrigen wurde sie abgestoßen. Im Laufe der Zeit kristallisierte sich der Begriff Lithografie hieraus, welcher aus dem Griechischen so viel wie „Stein“ bedeutet. Lithografie ist somit ein Steindruckverfahren auch als Flachdruckverfahren bekannt. Vor allem im 19. Jahrhundert fand dieses Druckverfahren seine Anwendung im Druck farbiger Druck-Erzeugnisse.</p>
<figure id="attachment_4384" aria-describedby="caption-attachment-4384" style="width: 430px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4384" title="Gruss vom Bayrischen Bahnhof in Leipzig 1900 (hist. Postkarte)" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/09/Fotolia_62061333_XS.jpg" alt="" width="430" height="279" /><figcaption id="caption-attachment-4384" class="wp-caption-text">© babelsberger &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p><span id="more-4383"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man verwendete sie vor allem für Gebrauchsgrafiken, zum Beispiel für Noten, Texte, Schriften, aber auch Landkarten wurden auf diese Weise hergestellt. Druckereien für Lithografien entstanden überall, denn die Lithografie war eine lukrative Möglichkeit, hohe Auflagen in kurzer Zeit herzustellen. Die Lithografie beschreibt allgemein auf dreierlei Weise den Steindruck:</p>
<ol>
<li>Die Vervielfältigung eines Manuskriptes mittels einer Farbübertragung – hierzu wurde Farbe von einem Stein in der Steindruckpresse auf dazu passendes Papier übertragen.</li>
<li>Das Steindruckverfahren im Allgemeinen, welches von Hand oder auf maschinellem Wege durchgeführt wurde.</li>
<li>Den Stein, welcher für das Druckverfahren genutzt wird. Er ist die Druckvorlage für das spätere Druckerzeugnis.</li>
</ol>
<div></div>
<div>
<h2>Lithografie für Kunstdrucke</h2>
<figure id="attachment_4385" aria-describedby="caption-attachment-4385" style="width: 466px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4385" title="Insect pest Sparganothis pilleriana" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/09/Fotolia_63179911_XS.jpg" alt="" width="466" height="257" /><figcaption id="caption-attachment-4385" class="wp-caption-text">© Sergey Kohl &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schon bald wurde das Druckverfahren auch für Bilder und bildhafte Darstellungen entdeckt. So erkannte der Musikverleger Johann Anton André aus Offenbach als Erster das künstlerische Potenzial dieses Druckverfahrens. Schon bald darauf nutze man die Lithografie auch, um Bilder und Darstellungen anzufertigen.</p>
<figure id="attachment_4386" aria-describedby="caption-attachment-4386" style="width: 346px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4386" title="Printing press" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/09/Fotolia_63786416_XS.jpg" alt="" width="346" height="346" /><figcaption id="caption-attachment-4386" class="wp-caption-text">© Ungor &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Lithografie machte es möglich auch Kunstdrucke in hohen Auflagen herzustellen und außerdem entdeckte man die Wirtschaftlichkeit dieses Druckverfahrens. Die Lithografie etablierte sich als Massendruckverfahren. Künstlern eröffneten sich ganz neue Möglichkeiten, Zeichnungen in ihrem derzeitigen Zustand festzuhalten, zu verbreiten und für längere Zeit zu konservieren.</p>
<p>Lang vor der Zeit, als die Fotografie Einzug hielt, war die Lithografie für die damalige Bevölkerung ein sehr wichtiger Informationsträger.</p>
<h2>Meinungsäußerung in Form von Bildern</h2>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_4387" aria-describedby="caption-attachment-4387" style="width: 382px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4387" title="Printing Press - 19th century" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/09/Fotolia_48468709_XS.jpg" alt="" width="382" height="314" /><figcaption id="caption-attachment-4387" class="wp-caption-text">© Erica Guilane-Nachez &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch die Presse erkannte bald die neuen Möglichkeiten. Man griff dankbar und schnell diese neue Möglichkeit auf, aktuelle Ereignisse zu illustrieren. Damit war es möglich, wichtige Ereignisse zu verdeutlichen und sie einem breiteren Publikum zugänglicher machen. So geschah es, dass auch Honoré Daumier die Lithografie nutzte um gesellschaftskritische Karikaturen in der Zeitschrift „Le Charivari“ zu veröffentlichen. Insgesamt um die 4000 an der Zahl, welche noch heute im inzwischen digitalisierten Daumier-Register betrachtet werden können. Die politische Situation im Lande hatte es ihm angetan und so schilderte er diese zwischen 1830 – 1872 auf seine Weise in Bildform. Er legte seinen Schwerpunkt auf die Darstellung der Missstände in Gesellschaft und Politik.</p>
<p>Man erreichte fortan viel mehr Menschen mit der Lithografie, weil diese Technik ebenso massentauglich war und die Verbreitung von Bildern und Schriften erschwinglich machte.</p>
<p>Einer der es ebenso kritisch meinte, war Andreas Paul Weber aus Thüringen, er schuf vor allem gesellschaftskritische Lithografien und wurde wegen eben diesen auch verhaftet. Er schuf vor allem vor und nach dem Krieg (1931- 1941 und nach 1945) Lithografien, welche die Missstände in der Gesellschaft, Politik, Kirche, Justiz und Wirtschaft darstellten. Noch zu seinen Lebzeiten wurde ihm zu Ehren 1973 im Kreis Herzogtum Lauenburg ein Museum eingerichtet und eröffnet, das seine Vielzahl von Werken, Skizzen und Ölbildern beherbergt. In 23 Räumen sind ca. 300 Ausstellungsstücke aus seiner Schaffenszeit ausgestellt.</p>
<h2>Zeitzeugen &#8211; Bilderbogen</h2>
</div>
<figure id="attachment_4388" aria-describedby="caption-attachment-4388" style="width: 424px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4388" title="Bilderbogen Lithografie" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2014/09/Fotolia_18347239_XS.jpg" alt="" width="424" height="283" /><figcaption id="caption-attachment-4388" class="wp-caption-text">© Christian Gauthier &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Druck von sogenannten Bilderbogen wurde zur damaligen Zeit als eine Art Chronik verwendet. Man hielt wichtige Ereignisse in Bildform fest. Bekanntes Beispiel sind die Neuruppiner Bilderbogen, welche die Zeit von 1810 bis 1937 widerspiegeln. Mit insgesamt 20.000 Motiven eine echte Leistung für die kleine Stadt, nahe Berlin gelegen. Der Schöpfer dieser Bogen war der Drucker Johann Bernhard Kühn, dessen Sohn die Druckerei seines Vaters später erfolgreich weiterführte. Nach ihm folgten weitere Bilderbogen-Drucker, jedoch findet sich noch heute eine der größten Bilderbogen-Sammlungen Europas in der Stadt Neuruppin im dortigen Museum.</p>
<p>Nach 1920 wurde der Steindruck von anderen Techniken so gut wie abgelöst. Es gab nur noch vereinzelte Bereiche, die für die Lithografie interessant blieben. Blechdruck, Abziehbilder, Erdvermessungskarten und künstlerische Drucke blieben die Arbeitsgebiete für Lithografen.</p>
<p>Bis zum Jahr 1956 war Steindrucker und Lithograf ein Lehrberuf. Dann wurde dieser Ausbildungsgang aus den Lehrlingsrollen der Industrie- und Handelskammern entfernt.</p>
<p>Für Interessierte ist es heutzutage noch möglich die Grundkenntnisse der Lithografie an Fachhochschulen oder innerhalb eines Kunststudiums zu kennenzulernen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Farbbegriffe</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/farbbegriffe</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2014 09:30:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[farben]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Farben sind physikalisch betrachtet elektromagnetische Stahlungen unterschiedlicher Wellenlänge (380 nm – 780 nm) die von den menschlichen Augen (Stäbchen + Zäpfchen) aufgenommen und physiologisch betrachtet von den Sinnesorganen als unterschiedliche Farbwahrnehmungen umgewandelt werden. Im 4-Farbdruck (es gibt auch Skalen mit mehr als vier Farben) haben wir es mit den bunten Körperfarben (Druckfarben) Gelb, Blau und &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/farbbegriffe" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Farbbegriffe“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Farben sind physikalisch betrachtet elektromagnetische Stahlungen unterschiedlicher Wellenlänge (380 nm – 780 nm) die von den menschlichen Augen (Stäbchen + Zäpfchen) aufgenommen und physiologisch betrachtet von den Sinnesorganen als unterschiedliche Farbwahrnehmungen umgewandelt werden. </strong></p>
<p>Im 4-Farbdruck (es gibt auch Skalen mit mehr als vier Farben) haben wir es mit den bunten Körperfarben (Druckfarben) Gelb, Blau und Rot und zusätzlich mit Schwarz (4-Farb-Skala) zu tun. Sie wurden 1954 erstmals als <strong>Farbskala mit Gelb, Cyan und Magenta</strong> in der Norm 16 509 für den Offsetdruck und 16 508 für den Buchdruck veröffentlicht. 1967 folgte die „Europäische Farbskala“ (Europaskala). Sie wurde zwischenzeitlich aber mehrmals überarbeitet und heute in der Norm ISO 2846-1 in farbmetrische Sollwerte festgelegt. In der fachlichen Umgangssprache der Drucker werden aber unterschiedliche Farbbegriffe angewendet und man findet auch in der einschlägigen Fachliteratur verschiedene Bezeichnungen.</p>
<p>Aus diesem Grunde haben wir nachfolgend die Terminologie der Farbbegriffe zum allgemeinen Verständnis übersichtlich tabellarisch geordnet und zusammengefasst.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-2941" title="Farbzusammenstellung_Gutenberg_Blog_Farben" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/04/Bild-15-540x367.png" alt="" width="540" height="367" /></p>
<p><a href="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/04/Tabelle-Farbbegriffe.pdf">Tabelle Farbbegriffe downloaden&#8230;</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buchbinderei – wie Bücher zu kleinen Kunstwerken werden</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/buchbinderei</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2013 11:43:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Für jeden, der Bücher liebt, ist es etwas besonders Schönes – ein stilvoll eingeschlagenes Buch aufwendig gestaltet und liebevoll zu einem Ganzen zusammengefügt. Was heute in der Buchbinderei stattfindet war einst Aufgabe von Mönchen. Sie banden eigene Werke in klostereigenen Buchbinderein und gestalteten so ihre eigens hergestellten Schriften. Bereits im 6. Jahrhundert band der  irische &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/produktionstechnik/buchbinderei" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Buchbinderei – wie Bücher zu kleinen Kunstwerken werden“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für jeden, der Bücher liebt, ist es etwas besonders Schönes – ein stilvoll eingeschlagenes Buch aufwendig gestaltet und liebevoll zu einem Ganzen zusammengefügt. Was heute in der Buchbinderei stattfindet war einst Aufgabe von Mönchen. Sie banden eigene Werke in klostereigenen Buchbinderein und gestalteten so ihre eigens hergestellten Schriften. Bereits im 6. Jahrhundert band der  irische Mönch Dagaeus erste Bücher und ist als erster namentlich bekannter Buchbinder anzusehen.<span id="more-4199"></span></p>
<p>Vormals hatte man Schriften auf Papyrus geschrieben, diese zurechtgeschnitten und zu teilweise sehr langen Pergamentrollen aneinandergefügt. Später begann man dann das Bücher binden indem man mindestens vier zusammengehörige Schriftteile zunächst faltete und dann am Rücken mit Nadel und Faden verband. Mehrere von diesen genähten Seitenverbunden wurden dann zu einem Buchblock zusammengefügt. Der schützende Einband sorgte dafür, dass Schriftstücke länger unversehrt blieben und zudem schön aussahen.</p>
<p>Da viele der damaligen Drucker sich aus finanziellen Gründen das Einbinden mehrerer Bücher nicht im Voraus leisten konnten, war es damals sogar üblich Buchblöcke zu verkaufen mit denen dann der Käufer zum Buchbinder gehen und sich diesen selbst bindern lassen konnte. Erst so wurde das Buch dann so richtig komplett. Und nicht nur das, so erhielt quasi jedes Buch, auch wenn es den selben Inhalt hatte, seine ganz eigene Note, weil der Buchbesitzer sich nun auch mit seinen eigenen Vorstellungen an den Buchbinder wenden konnte.</p>
<p>Nach und nach entstanden immer mehr umfangreiche Schriftstücke und das einstmals so unrentable Handwerk entpuppte sich als blühender Handwerkszweig. Verschiedene Bindungsarten entstanden, so die Fadenheftung, als auch die relativ spät entstandene Klebebindung. Im  19. Jahrhundert musste ein Umdenken des Buchbinderhandwerkes erfolgen. Aufgrund der stetig steigenden Anzahl von Büchern suchte man nach einem geeigneten Kleber, welcher sich für das dauerhafte Verbinden der Buchrücken und Seiten eignete. Verschiedenste Kleber wurden entwickelt und ausprobiert, doch war das Klebeverhalten eher suboptimal.</p>
<p>Einem Berliner, genauer gesagt Emil Lumbeck, gelang es letztendlich einen passenden Kleber zu entwickeln, der sowohl widerstandsfähig als auch flexibel genug war die Bücher langfristig zu verbinden. Das erklärt auch, warum das Buchbinden bzw. das Verkleben auch Lumbecken genannt wird.</p>
<p><strong>Vom einfachen Handwerk zum Kunstwerk</strong></p>
<p>Inzwischen ist das Buchbinderhandwerk nicht nur ein reines Handwerk, sondern eine richtige Kunstform geworden. Individuelle und stilvoll gestaltete Einbände werden nicht nur zum reinen Verschenken gewählt. Auch lassen sich alte und abgegriffene Bücher leicht wieder aufpeppen und verschönern. Verziert mit schönen Nadelstichen, Drucken und Materialien wird aus einem alten Einband schnell ein kleines und liebevoll erstelltes Kunstwerk, in dem das Wissen der Zeit oder eine wunderschöne Geschichte zum träumen auf den Leser wartet.</p>
<p>In zahlreichen Buchbinde-Museen lässt sich die <a title="Geschichte zur Buchbindekunst" href="https://deutschesbuchbindermuseum.de/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Geschichte der Buchbinderei </a> hautnah erleben und anfassen. Zwar halten immer mehr digitale Medien Einzug in die Haushalte – über an ein gutes Buch zum Anfassen und bestaunen kommt jedoch so schnell nichts heran.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>E-Mail-Marketing vs. Traditionelles Offline-Marketing</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/e-mail-marketing</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2013 08:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Zeiten des World Wide Web wird Online Marketing immer wichtiger. Neben dem Einbinden von Werbeanzeigen auf Webseiten, wie z.B. durch Banner, Pop-Ups oder Layer, gewinnt vor allem das E-Mail Marketing zunehmend an Bedeutung. Mit dem gezielten E-Mail Marketing kann der Kunde, zum Beispiel ein Shopbetreiber oder Dienstleistungsanbieter, direkt mögliche Verbraucher, die Interesse an seinem &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/e-mail-marketing" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„E-Mail-Marketing vs. Traditionelles Offline-Marketing“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Zeiten des World Wide Web wird Online Marketing immer wichtiger. Neben dem Einbinden von Werbeanzeigen auf Webseiten, wie z.B. durch Banner, Pop-Ups oder Layer, gewinnt vor allem das E-Mail Marketing zunehmend an Bedeutung. Mit dem gezielten E-Mail Marketing kann der Kunde, zum Beispiel ein Shopbetreiber oder Dienstleistungsanbieter, direkt mögliche Verbraucher, die Interesse an seinem Produkt haben könnten, anschreiben und mögliche Gutscheine und Aktionen bewerben. Ein Flyer, ein Werbezettel oder einen Werbung in einem Printmagazin erzielen weniger gute Erfolge. Das Internet und damit auch E-Mails, sind heute omnipräsent und auch Vermarkter kommen nicht umhin, dieses Instrument für ihre Werbung zu nutzen.</p>
<figure id="attachment_4072" aria-describedby="caption-attachment-4072" style="width: 342px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-4072" title="e-mail" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/09/e-mail.jpg" alt="" width="342" height="400" /><figcaption id="caption-attachment-4072" class="wp-caption-text">Bild: © S. Hofschlaeger / pixelio. de&#8220;</figcaption></figure>
<p><span id="more-4071"></span></p>
<h2>Wie funktioniert E-Mail Marketing bzw. Newsletter Marketing?</h2>
<p>E-Mail Marketing, speziell Newsletter Marketing, ist eines der wichtigsten Instrumente des modernen Online Marketings. Ein Unternehmer hat mit diesem Werbeinstrument die Möglichkeit, einen großen Empfängerkreis an interessierten Verbrauchern zu gewinnen. Der Kunde wendet sich an eine Agentur oder einen Direktvermarkter und bucht dort für entsprechende Konditionen die Versendung eines Newsletters über die Verteilerliste des Vermarkters. Dabei ist es möglich, die Versendung mittels TKP, CPO oder CPC zu finanzieren. Je nach Qualität der Vermarkterliste lassen sich mehr oder weniger gute Conversions erzielen, die wiederum den Kundenkreis erweitern. Nach erfolgtem Versand bekommt der Kunde ein Reporting mit allen für ihn wichtigen Daten, um eine Auswertung seiner Versendung vornehmen zu können. Immer häufiger wird hier zu professioneller Newsletter Software gegriffen, eine der beliebtesten ist hier beispielsweise Newsletter2Go. Mit der Software ist es möglich, schnell und einfach Newsletter zu generieren. Mit einfachen Vorlagen lässt sich ein Layout erstellen, welches auch eine Personalisierungsoption enthält. Die Software ist einfach strukturiert und bietet neben einem klassischen Standalone-Newsletter auch regelmäßige Kampagnen an, die mit dem Tool versandt werden können. Ebenso ist es möglich, eine Selektierung der Empfänger vorzunehmen, Anmeldeformulare und Opt-in- und Opt-Out-Prozesse einzubinden. Nach erfolgter Versendung erhält der Nutzer eine Analyse und Bewertung seines Newslettermailings.</p>
<h2>Welche Offline-Marketing Maßnahmen stehen dem E-Mail Marketing gegenüber?</h2>
<p>Im Gegensatz zum E-Mail Marketing kann man mit Offline-Marketing Maßnahmen potentielle Kunden erreichen, die nicht über einen Internetzugang verfügen. Hierzu stehen verschiedene Möglichkeiten des Marketings zur Verfügung. Vor allem die TV Werbung, Radiowerbung und Außenwerbung heben sich hier von der Printwerbung in Magazinen und Zeitungen ab (mehr zu <a href="https://www.flyerpilot.de">Printwerbung</a>). Bei diesen Instrumenten wird dem Verbraucher eine bestimmte Marke auf visuellem und auditivem Weg ins Gedächtnis gerufen. Das ist zwar für den Kunden sehr ansprechend, aber im Verhältnis zu anderen Offline-Marketing Maßnahmen oder sogar E-Mail-Marketing auch kostenintensiv. Dagegen sind die Möglichkeiten in Form von Papier-Werbung günstiger. Flyer, Broschüren, Prospekte und personalisierte Postwurfsendung stellen einige der Offline-Werbemöglichkeiten dar. Bei Flyern etc. erreicht man den potentiellen Kunden allerdings nur, wenn dieser sich für den Einwurf in den Briefkasten entscheidet oder bewusst die Werbung bei der Verteilung auf der Straße annimmt. Eine Selektierung nach gezielter Empfängergruppe ist auf diesem Wege nur schwer möglich. Dagegen ist es bei der Printwerbung in Magazinen und Zeitschriften möglich, durch den Schwerpunkt bei der Leserschaft differenzierte Anzeigen zu schalten. Leser eines Automagazins werden keine Anzeigen für Damenkosmetik in der Zeitschrift finden, ebenso wird es in einem Frauenmagazin nur selten Autowerbung geben. Auch die Variante einer Plakat- beziehungsweise Außenwerbung besteht für den Unternehmer. Dabei ist es möglich, dass die Anzeige oder Werbung an bestimmten Plätzen innerhalb einer gewünschten Stadt auf einem Plakat gezeigt wird. Bei entsprechend grafischer Aufarbeitung ist diese Werbemöglichkeit auf jeden Fall ein Eyecatcher, bietet aber auch den Nachteil, dass die Werbung oft nur für wenige Sekunden wahrgenommen werden kann.</p>
<p>Klassisch sind neben Flyern auch immer noch Banner, die nicht nur auf Messen für den nötigen Effekt sorgen sollen. Dabei sind der Gestaltung mittlerweile kaum noch Grenzen gesetzt. Sowohl Material als auch Design passen sich dem dynamischen Werbemarkt an und unterstützen offline vor allem die Brandstärkung. Im Zusammenspiel mit Onlinewerbung können so tolle Verbindungen entstehen, die das jeweilige Brandpotenzial optimal erschöpfen.</p>
<h2>Welche Vor- und Nachteile hat E-Mail Marketing gegenüber traditionellem Offline-Marketing?</h2>
<p>E-Mail Marketing hat im Vergleich mit traditionellem Offline-Marketing sowohl Vor- als auch Nachteile. Der größte Vorteil ist die schnelle Übermittlung der Werbebotschaft an den Empfänger. Eine Email ist innerhalb weniger Sekunden versandt und im Postfach des potentiellen Kunden. Die E-Mail produziert überdies kein unnötiges Papier und kann ohne Platzverschwendung für lange Zeit im elektronischen Postfach aufbewahrt werden. Ebenso ist die Versendung der E-Mail mit bedeutend geringeren Kosten verbunden, als dies bei einem Mailing oder einer Postwurfsendung der Fall wäre. Doch das E-Mail Marketing bietet nicht nur Vorteile. Der wohl größte Nachteil ist die Menge an Werbenewsletter, die den Kunden erreichen. Viele Unternehmer und Shop-Besitzer nutzen bereits die Möglichkeit des E-Mail Marketings, so dass sich eine fast unüberschaubare Vielzahl solcher Werbemails im Postfach des Kunden finden. Daneben kann es zudem vorkommen, dass die E-Mail direkt im Spamordner landet und dort ungeöffnet und ungelesen bleibt. Bei einer Offline-Marketing Maßnahme ist dagegen sichergestellt, dass der mögliche Kunde die Werbung einmal in seinen Händen hatte und somit auch seine Aufmerksamkeit – zumindest kurzzeitig – darauf gelenkt wurde. Dagegen ist jedoch der Papierverbrauch, den Flyer, Broschüren etc. verursachen, immens.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>PC zu langsam? Tipps für mehr Leistungsfähigkeit</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/pc-zu-langsam</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2013 12:46:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn beim Videoschnitt die Geduld auf die Probe gestellt wird oder die Grafikkarte beim allerneuesten Game ihren Geist aufgibt, ist es meist allerhöchste Zeit für ein Update – schließlich ist nichts nervtötender als ein Computer mit zu geringer Leistung. Doch ein zu langsamer PC bedeutet nicht automatisch, dass ein neues Gerät angeschafft werden muss. Vorhandene &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/pc-zu-langsam" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„PC zu langsam? Tipps für mehr Leistungsfähigkeit“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn beim Videoschnitt die Geduld auf die Probe gestellt wird oder die Grafikkarte beim allerneuesten Game ihren Geist aufgibt, ist es meist allerhöchste Zeit für ein Update – schließlich ist nichts nervtötender als ein Computer mit zu geringer Leistung. Doch ein zu langsamer PC bedeutet nicht automatisch, dass ein neues Gerät angeschafft werden muss. Vorhandene Rechner lassen sich vielmehr auch in Eigenregie so optimieren, dass sie wieder mit den aktuellsten Anforderungen und neuer Software mithalten können. Wie PC-Besitzer mit etwas handwerklichem Geschick und ein bisschen Erfahrung ihren Computer selbst wieder flott machen können, erklären wir Ihnen im Folgenden:<span id="more-4051"></span></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-4052" title="CM 030 - Gutenbergblog.de - PC zu langsam geworden" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/09/CM-030-Gutenbergblog.de-PC-zu-langsam-geworden-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<h2>Größerer Arbeitsspeicher</h2>
<p>Der Prozessor hat natürlich einen gewissen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit eines Computers – doch bei vielen Anwendungen sind die Temposprünge von einem älteren Prozessor zu einem neuen kaum spürbar. Häufig ist also der Arbeitsspeicher viel entscheidender, vor allem, wenn dem Rechner häufig „Multitaskingfähigkeit“ abverlangt wird. Mindestens 8 Gigabyte sollten es heute sein, 16 GB wären – vor allem bei speicherintensiven Tätigkeiten wie dem Videoschnitt – allerdings noch besser. Will man den Geldbeutel schonen, aber beim bestehenden Rechner dennoch eine optimierte PC-Leistung erreichen, sollte man in erster Linie auf eine Erweiterung des Arbeitsspeichers setzen. Auch nach drei oder vier Jahren der Benutzung lässt sich einem langsam gewordenem Computer so wieder neuer Schwung verleihen. In Handbüchern finden sich in der Regel die entsprechenden Tipps und Tricks für die korrekte Erweiterung des Arbeitsspeichers. Allerdings können auch in Foren gezielt Fragen zum eigenen Rechner gestellt und in entsprechenden Online-Shops die passenden Komponenten für den eigenen PC ausgewählt werden.</p>
<h2>PC zu langsam: Regelmäßig die Festplatte aufräumen</h2>
<p>Digitale Musikdateien und große Fotodateien füllen die heimischen Festplatten immer schneller. Festplatten-Kapazität kann man daher heute eigentlich nie genug oder gar zu viel haben – vor allem, da auch neuere Software und Betriebssysteme mehr und mehr Speichervolumen benötigen. Es empfiehlt sich daher die Festplatte regelmäßig aufzuräumen, da eine voll ausgeschöpfte Festplatte die Leistungsfähigkeit des Computers gehörig einschränkt. Benötigt man alte Dateien oder Software nicht mehr, sollte man diese also in regelmäßigen Abständen löschen, um wieder mehr Speicherplatz frei zu geben.</p>
<h2>Schnelle SSD-Festplatte oder Harddrive?</h2>
<p>Ist das Löschen von Dateien und Programmen nicht ausreichend, gibt es noch die Möglichkeit, festinstallierte Festplatten auszutauschen oder externe Festplatten anzuschließen, um speicherintensive Dateien zumindest auszulagern. Im Onlineshop von Mindfactory.de findet sich dazu beispielsweise eine breite Auswahl durch alle Preisklassen. Übrigens: Neben den günstigen und bekannten Harddrive-Festplatten kommen aus gutem Grund auch immer häufiger die aktuell noch etwas teureren Flash-Festplatten (SSD für Solid State Drive) zum Einsatz – denn gerade ein langsamer PC lässt sich durch den Einsatz einer SSD-Festplatte um einiges beschleunigen. In einem Wimpernschlag lassen sich dann nämlich Dateien öffnen oder Anwendungen starten. Der vergleichsweise hohe Preis wird für immer mehr PC-Nutzer durch die superschnelle Performance gerechtfertigt. Schlussendlich hängt es jedoch von den eigenen Erwartungen an den PC und den vorrangig genutzten Programmen ab, ob eine konventionelle Festplatte weiterhin ausreicht oder der Griff zur SSD lohnt.</p>
<h2>Rechner langsam? Lüfterreinigung hilft</h2>
<p>Doch auch die richtige Wartung kann dazu beitragen, einen langsam gewordenen PC wieder flott zu machen. Oft sind verstopfte Lüfter der Grund für eine zurückgegangene Leistungsfähigkeit. Kühler und Lüfter sind nämlich für die Temperaturregulierung des Netzteils, der CPU oder auch der Grafikkarte verantwortlich. Zu hohe Temperaturen lassen den Rechner überhitzen und die Rechenleistung sinken – also den PC langsamer werden. Dies ist oft der Fall, wenn sich die Räder der Lüftung langsam aber sicher mit Staub zusetzen und nicht mehr für ausreichend Kühlung sorgen können. Bereits an den Geräuschen der Lüfter lässt sich übrigens feststellen, ob der Staub zu viel wird. Gibt der Rechner auffällige Geräusche von sich, sollte er daher ausgeschalten und vom Netz genommen werden. Anschließend gilt es den Lüfter vorsichtig auseinander zu schrauben und sämtliche Einzelteile zu reinigen. Direkt danach lässt sich meist schon eine Verbesserung der Performance feststellen.</p>
<h2>Langsamer PC: die wichtigsten Tipps auf einen Blick:</h2>
<ul>
<li>Den Arbeitsspeicher bei Bedarf aufrüsten – 8 Gigabyte sollten es mindestens sein, besser mehr.</li>
<li>Bei vielen Fotos, Videos und Musik die Dateien rechtzeitig auf eine externe Festplatte auslagern oder eine größere Festplatte besorgen.</li>
<li>SSD-Flashspeicher sind robuster und schneller als herkömmliche Festplatten.</li>
<li>Alte Dateien und nicht benötigte Software löschen, um mehr Platz zu schaffen.</li>
<li>Virenschutz und Betriebssystem regelmäßig auf den neuesten Stand bringen.</li>
<li>Regelmäßig die Lüfter reinigen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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