Umfangreich wie die Anzahl der gefundenen Websites, je nach Schreibweise, sind die Möglichkeiten, den Begriff web-to-print zu verwenden.

Web to Print im Branchenfokus
Softwarehersteller, Technologieberater, Mediendienstleister und Content-Anbieter benutzen ihn ebenso wie Vertriebsportale, Webeagenturen, Drucksystemhersteller und Internetfirmen. Der Bundesverband Druck und Medien lädt jährlich zum Web to Print Forum, einem Branchentreff für die Druck- und Medienindustrie ein.

Web to Print und Medien
Bei aller Vielfalt: bei web to print geht es immer ums Publizieren. Die Anzahl der Inhalte, die veröffentlicht wird, steigt. Neben dem klassischen Medium Print ist die Nutzung von elektronischen Medien (on- und offline) selbstverständlich geworden.
Der Einsatz von traditionellen und neuen Medien ist vielfältig. Marketing und Werbung, Organisation und Dokumentation, Fachveröffentlichungen, Journale und Literatur sind die Einsatzfelder für gedruckte, aber auch elektronische Medien.
Mit der Publikationsmöglichkeit im Internet werden gedruckte von elektronischen Medien teilweise verdrängt, in vielen Fällen aber auch ergänzt. Dadurch sind neue, meist aufwändige Prozesse bei der Aufbereitung der Inhalte für unterschiedliche Medien entstanden.

Web to Print und Internet
Das World Wide Web ermöglicht, neben der Kommunikation, in immer stärkerem Maße Interaktion. Immer häufiger werden Geschäftsprozesse (Bestellung, Auftragsbestätigung, Bezahlung usw.) über das Internet abgewickelt. Shopsysteme ermöglichen Privat- und Geschäftsleuten neue Einkaufsmöglichkeiten, Content-Systeme stellen Inhalte zum Download bereit.
Mit der Generation Web 2.0 erschließen sich neue Kommunikationswelten: Der Zugriff auf zentrale Datenarchive, automatisierter Datenaustausch, die Zusammenarbeit von Partnern innerhalb und außerhalb von Wertschöpfungsketten sind internetbasiert, schnell, kostengünstig und korrekt möglich.

Web to Print und Geschäftsprozesse
Web to Print umfasst die webbasierte Abbildung von Geschäftsprozessen bei Erstellung und Verteilung von gedruckten und elektronischen Medien.
Der Produktionsprozess umfasst Entwurf, Text und Bild, Layout, Korrektur, Druckform, Formatierung elektronische Medien, Druck, Weiterverarbeitung, Komplettierung, Lieferung.
Der Prozess Informationsbereitstellung betrifft produktionstechnische Parameter, Templates, Workflows, Content-Datenbanken,
Der Prozesse der kaufmännischen Abwicklung enthält Angebot, Auftrag, Rechnung, Bezahlung.

Web to Print und Anwendungen
Der Einsatz von Web to Print Technologien ist vielfältig. Er reicht, je nach Anforderung, von der Bestellaufnahme von Standarddrucksachen im Web bis zu komplexen Redaktions-, Produktions- und Logistiksystemen.
Beispiele dafür sind: Zentrales Drucksachenmanagement für Konzerne, Zentrale Werbemittelproduktion für Handelshäuser, Katalogerstellung,