Farbmanagement – wieso, weshalb, warum?

Farbmanagement in der Druckindustrie

Wenn man sich im Internet auf die Suche nach spannenden Themen macht, dann stößt man nicht selten ganz zufällig auf eine Website, die sich dann sogar für das eigene Ansinnen als äußerst nützlich erweist. Und so bin ich auf der Homepage von Quato gelandet. Das Unternehmen hat sich auf Wide-Gamut-Monitore, Proof-, Photographic-, Layout- und Broadcast-Monitore spezialisiert und bietet zudem Software für das Farbmanagement sowie Mess- und Prüftechnik an. Soviel zum Hintergrund.
Okay, dass ist jetzt an sich nicht sonderlich erwähnenswert, aber beim Durchklicken lande ich schließlich in der Kategorie „Colormanagement“. Neben dem Hinweis auf eine von cleverprinting angebotene Schulung, verbirgt sich dahinter ein so genanntes Tutorial, welches sich dem Thema Colormanagement sehr kleingliedrig annimmt. So wird gleich zu Beginn die Frage nach dem „Wieso“ des Farbmanagements gestellt.

Des Weiteren werden in den verschiedenen Punkten die Themen Umgebungslicht, Farbfehler, Messgeräte, Monitorgrundlagen, Kalibrierungsarten und –grundlagen, Farbmanagement mit Adobe, Quark XPress, Freehand oder Brevier, Farbkonvertierungen und schließlich Softproof abgehandelt.

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Für einen ersten Überblick ist dieses kleine „Kompendium“ des Colormanagement eine tolle Sache, schließlich befinden sich darunter ein paar sehr praktische Hinweise wie beispielsweise Kalibrierungstipps und die Erklärungen, wie man zum Beispiel RGB-Dateien in den CMYK-Farbraum konvertiert. Also wer sein Wissen zum Thema Colormanagement auffrischen oder erweitern mag – einfach mal reinschauen und durchklicken…

4 Gedanken zu „Farbmanagement – wieso, weshalb, warum?“

  1. Pingback: Tweets die Farbmanagement - wieso, weshalb, warum? : Gutenberg-Blog - alles rund um Drucken und Medien erwähnt -- Topsy.com
  2. Endlich mal wieder ein cooler Tipp. Bin gerade dabei eine Projektarbeit über professionelles Color Management zu verfassen und diese Seite hat mir echt geholfen. Danke für Tipp Gutenbergs Erben 🙂

  3. Das ist wirklich ein netter kleiner Leitfaden. Wir als „Farbprofis“ (http://www.farbproofs.de) sehen immer mehr, daß das Wissen um solche Prozesse stetig mehr abnimmt. Und damit wäre heutzutage, wo gute Rechner und Monitore erschwinglich sind und viele Druckereien nach ProzessStandard Offsetdruck drucken – und darunter auch viele der Online-Druckereien – sehr gutes Farbmanagement so einfach wie nie zuvor. Auch hochwertige Messgeräte sind heute für wenig Geld zu haben. Aber vielen Designern fehlt wohl zum einen das Basiswissen und zum anderen auch die Lust, sich mit dem Thema zu beschäftigen.

  4. Fehlendes Wissen ist eine Sache, aber Ich stimme nur teilweise zu daß es nur den Designern an der Lust fehlt. Ich denke es fehlt auch den Kunden oft am Bedarf. Heutzutage wird viel mehr und von beinahe jedem „professionell“ gedruckt. Schneller und billiger ist die Devise – gerade Kunden aus dem Klein und Mittelstand winken bei Themen wie Farbechtheit ab. Zu teuer, nicht nötig, oder gar „was ist das?“.

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