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	<title>Druckvorstufe - GUTENBERGBLOG</title>
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	<description>Blog rund um die Deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
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		<title>Umweltschonend und klimaneutral: Flyerpilot Öko-Druck</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/flyerpilot-oeko-druck</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2019 14:33:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Umweltschutz und Nachhaltigkeit  Moderne Online-Druckereien wie Flyerpilot kommen ihrer Verantwortung mit Öko-Druck nach. Broschüren, Flyer, Visitenkarten oder Briefpapier können hier klimaneutral gedruckt werden. Selbstverständlich: Farben und Lacke, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Und natürlich Öko-Papier. Fossile Brennstoffe und Wasser werden auf unserem Planet immer knapper. Bereits jetzt zeichnet sich die Ressourcenknappheit als das große zukünftige &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/flyerpilot-oeko-druck" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Umweltschonend und klimaneutral: Flyerpilot Öko-Druck“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Umweltschutz und Nachhaltigkeit</strong></h2>
<p><strong> Moderne Online-Druckereien wie Flyerpilot kommen ihrer Verantwortung mit <a href="https://www.flyerpilot.de/oeko-druck">Öko-Druck</a> nach. Broschüren, Flyer, Visitenkarten oder Briefpapier können hier klimaneutral gedruckt werden. Selbstverständlich: Farben und Lacke, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Und natürlich Öko-Papier.</strong></p>
<p>Fossile Brennstoffe und Wasser werden auf unserem Planet immer knapper. Bereits jetzt zeichnet sich die Ressourcenknappheit als das große zukünftige Problem der Menschheit ab. Nur Unternehmen, die dieses verinnerlichen und demnach nachhaltig wirtschaften, werden ihre Kunden langfristig binden können. Für eine Druckerei sollte es daher ein zentrales Ziel geben: Immer mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Printprodukte umweltschonend und damit klimaneutral fertigen zu lassen. Die Online-Druckerei Flyerpilot im bayerischen Sennfeld hat sich den Herausforderungen gestellt und bietet über ihren Kunden bereits seit einiger Zeit die Option Öko-Druck an. Für den Druck werden ausschließlich Farben verwendet, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Alle gängigen Drucksachen von <a href="https://www.flyerpilot.de/flyer">Flyer</a> und Falzflyern bis zu Broschüren gibt es bei Flyerpilot in der Ökovariante auf Öko-Papier. Dieses erkennen Kunden an der gekennzeichneten FSC-Zertifizierung.</p>
<p>Eine Besonderheit zeichnet Flyerpilot aus: Das bayerische Unternehmen beschränkt sich in seiner klimaneutralen Produktion keineswegs nur auf die Prozesse, die im eigenen Haus stattfinden. Alle Zulieferer werden zum Beispiel nach ökologischen, ökonomischen und sozial verträglichen Kriterien ausgewählt. Besonders bei der Abfallwirtschaft arbeitet Flyerpilot zudem ausschließlich mit zertifizierten regionalen Partnern zusammen.<br />
Das Unternehmen aus Sennfeld hat sich als Öko-Druckerei profiliert und räumt dabei mit einem immer noch weit verbreiteten Vorurteil auf: Öko-Druck muss nicht teurer sein als herkömmliche Produktionsweisen. Daher können Kunden bei Flyerpilot alle Printprodukte klimaneutral ohne Aufpreis bestellen. Alle gängigen Drucksachen gehören dazu. Geschäftskunden erklärt das Unternehmen, warum sich das klimaneutrale Drucken ganz besonders lohnt: Natürlich profitiert neben der Umwelt auch das Image der eigenen Firma. Denn:  Ein Unternehmen, das etwa individuelles Öko-Briefpapier einsetzt, setzt natürlich auch ein Zeichen in puncto Umweltschutz.</p>
<h2>Die Online-Druckerei Flyerpilot</h2>
<p>durch neueste Druckmaschinentechnik, umweltschonende Prozesse und Farben immer „grüner“ zu werden. Maximale Energieersparnis ist das Ziel, für das Öko-Briefpapier wird natürlich FSC-zertifiziertes Umweltpapier verwendet. Hochwertigen Papiere, die selbstverständlich für alle gängigen Laser-und Tintenstrahler geeignet sind. Das Image als umweltfreundliches Unternehmen lässt sich auch durch günstige Öko-Falzflyer  stärken, für die Bilderdruckpapier genutzt wird, das ebenfalls FSC-zertifiziert ist. Hochwertige Produkte, für die Flyerpilot auch in dieser Öko-Variante strahlende Farben und überzeugende Werbewirkung garantiert. Das Gleiche gilt für die Visitenkarten.</p>
<p><strong>Hier werden im Öko-Druck ausschließlich mineralölfreie Ökofarben verwendet.</strong> Diese Printprodukte sind also der beste Beweis dafür, wie sich Qualitätsbewusstsein und Umweltschutz verbinden lassen.</p>
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		<title>Farbbegriffe</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/farbbegriffe</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2014 09:30:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[farben]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Farben sind physikalisch betrachtet elektromagnetische Stahlungen unterschiedlicher Wellenlänge (380 nm – 780 nm) die von den menschlichen Augen (Stäbchen + Zäpfchen) aufgenommen und physiologisch betrachtet von den Sinnesorganen als unterschiedliche Farbwahrnehmungen umgewandelt werden. Im 4-Farbdruck (es gibt auch Skalen mit mehr als vier Farben) haben wir es mit den bunten Körperfarben (Druckfarben) Gelb, Blau und &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/farbbegriffe" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Farbbegriffe“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Farben sind physikalisch betrachtet elektromagnetische Stahlungen unterschiedlicher Wellenlänge (380 nm – 780 nm) die von den menschlichen Augen (Stäbchen + Zäpfchen) aufgenommen und physiologisch betrachtet von den Sinnesorganen als unterschiedliche Farbwahrnehmungen umgewandelt werden. </strong></p>
<p>Im 4-Farbdruck (es gibt auch Skalen mit mehr als vier Farben) haben wir es mit den bunten Körperfarben (Druckfarben) Gelb, Blau und Rot und zusätzlich mit Schwarz (4-Farb-Skala) zu tun. Sie wurden 1954 erstmals als <strong>Farbskala mit Gelb, Cyan und Magenta</strong> in der Norm 16 509 für den Offsetdruck und 16 508 für den Buchdruck veröffentlicht. 1967 folgte die „Europäische Farbskala“ (Europaskala). Sie wurde zwischenzeitlich aber mehrmals überarbeitet und heute in der Norm ISO 2846-1 in farbmetrische Sollwerte festgelegt. In der fachlichen Umgangssprache der Drucker werden aber unterschiedliche Farbbegriffe angewendet und man findet auch in der einschlägigen Fachliteratur verschiedene Bezeichnungen.</p>
<p>Aus diesem Grunde haben wir nachfolgend die Terminologie der Farbbegriffe zum allgemeinen Verständnis übersichtlich tabellarisch geordnet und zusammengefasst.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-2941" title="Farbzusammenstellung_Gutenberg_Blog_Farben" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/04/Bild-15-540x367.png" alt="" width="540" height="367" /></p>
<p><a href="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/04/Tabelle-Farbbegriffe.pdf">Tabelle Farbbegriffe downloaden&#8230;</a></p>
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		<item>
		<title>Das PDF-Format</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/pdf-format</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2013 15:10:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Layout]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele nutzen es, das Portable Document Format – kurz PDF. Der Nachfolger des von Adobe seit 1990 nicht mehr weiterentwickelten EPS-Formates wurde vor allem dafür entwickelt, um Dokumente Programm unabhängig in gleicher Qualität verwenden und bearbeiten zu können. Neben der Nutzung in den Bereichen der Textverarbeitung, wo man unter anderem individuelle Formulare und auch einfache &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/pdf-format" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Das PDF-Format“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele nutzen es, das Portable Document Format – kurz PDF. Der Nachfolger des von Adobe seit 1990 nicht mehr weiterentwickelten EPS-Formates wurde vor allem dafür entwickelt, um Dokumente Programm unabhängig in gleicher Qualität verwenden und bearbeiten zu können. Neben der Nutzung in den Bereichen der Textverarbeitung, wo man unter anderem individuelle Formulare und auch einfache bis umfangreiche Textdokumente erstellen kann, kommt das PDF auch im grafischen Bereich zum Einsatz. Wie eingangs erwähnt, ist das PDF der Nachfolger des EPS, das EPS besitzt eine im Vergleich zum PDF größere Datenmenge, das macht das PDF so attraktiv für eine Vielzahl von Einsatzbereichen. So werden heutzutage viele digitale Magazine, Broschüren, aber auch ganze Bücher (E-Books) im PDF-Format abgelegt.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4006" title="Das PDF-Format" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/05/Fotolia_46647322_XS.jpg" alt="" width="346" height="346" /></p>
<h2>Das PDF-Format und die E-Books</h2>
<p>Neben dem epub, MOBI, KF8 und dem AZW &#8211; Format werden E-Books vorrangig auch als PDF vertrieben, die geringe Speichermenge, macht den Einsatz auf vielen Endgeräten geradezu einfach und ideal. Ob auf dem E-Reader, dem Smartphone oder dem Tablet PC – überall ist das Format problemlos speicher- und abrufbar.<span id="more-4005"></span></p>
<p>Erstellt und bearbeitet werden können diese Dateien am besten mit dem Acrobat Destiller, einfache PDF-Dokumente lassen sich allerdings auch mit teilweise kostenfreien Programmen erzeugen, wobei die Qualität der Ausgabedateien eine entscheidende Rolle spielt.</p>
<h2>Vorteile des PDF-Formates</h2>
<p>Neben der vergleichsweise geringen Datenmenge kann man in einer PDF-Datei vor allem auch, selbst wenn man das Dokument auf einem anderen Rechner abbilden möchte, Layout und Gestaltung des Dokumentes und Details wie Schriftarten erhalten und diese auch andernorts originalgetreu abbilden.</p>
<p>In der Gestaltung sind PDF-Dateien sehr individuell anpassbar, ob nun Hyperlinks oder Formularbestandteile in einem Dokument enthalten sind, spielt dabei keine große Rolle. Man kann sie dem jeweiligen Verwendungszweck und Layout-Wünschen anpassen.</p>
<p>Auch der Zugriff auf die im Dokument enthaltenen Bestandteile kann individuell gesichert bzw. gestaltet werden. In welchem Maß in ein PDF-Dokument eingegriffen werden kann, bestimmt allein der Urheber.</p>
<h3>Häufig werden PDF-Dateien für folgende Einsatzbereiche verwendet:</h3>
<ul>
<li>Dokumente, die im Internet verbreitet werden, deren Layout jedoch nicht verändert werden darf oder soll</li>
<li>Für E-Books und andere Publikationen, die vom Umfang der Speichermenge her eher gering gehalten werden sollen.</li>
<li>Handbücher und Factsheets</li>
<li>Druckdaten für die Weitergabe an einen Druckdienstleister bzw. eine Druckerei</li>
<li>Für die Weitergabe und Archivierung wichtiger Unterlagen (Akten, Bewerbungsunterlagen usw.)</li>
</ul>
<h2>Erstellung und Lesen von PDF-Dateien</h2>
<p>Im Gegensatz zur Erstellung von PDF-Dateien ist das Lesen dieser kostenfrei möglich, hierzu stellt Adobe eigens den Adobe Reader bereit, aber auch andere Softwareanbieter haben inzwischen „nachgezogen“. Für die Erstellung von PDF-Dateien kommt es immer auf den Verwendungszweck dieser an. Je hochwertiger und umfangreicher ein Dokument gestaltet werden und wie sicher dessen Inhalt nach Fertigstellung sein soll, desto eher kommen professionelle Programme infrage – kostenfreie Programme eignen sich vor allem für den privaten Gebrauch und für kleinere Projekte.<br />
Nutzt man das kostenpflichtige Programm von Adobe namens „Acrobat“, erhält man zusätzlich zum Distiller auch noch die Werkzeuge Catalog®, Acrobat® sowie weitere nützliche Tools.</p>
<p><a href="https://www.flyerpilot.de/">Wenn sei Hilfe benötigen</a> einfach bei uns melden wir helfen Ihnen gerne</p>
<p>Kostenfreie Tools lassen sich häufig in Form eines zusätzlichen druckerähnlichen Zugriffs verwenden. Hierbei wird dann ganz einfach das Programm in die Liste der zur Verfügung stehenden Drucker des Systems eingefügt. Von dort aus kann man dann beispielsweise über ein Textverarbeitungsprogramm auf dieses zugreifen.<br />
Letztendlich gilt es abzuwägen welchen Arbeitsaufwand man mit der gewünschten Software bewältigen muss. Flexibler als das EPS-Format ist das PDF-Format allemal.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Druckgeschichte: Von Druckerballen und Lederwalzen</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/druckgeschichte</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2012 08:45:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Druckgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine kurze Betrachtung zum historischen Einfärben der Druckform Drucken heißt: „Vervielfältigen durch Übertragung von Druckfarbe oder von färbenden Substanzen auf einen Bedruckstoff mit Hilfe einer Druckform oder eines Druckbildspeichers auch ohne Druckform.“ Um aber die Druckfarbe auf einen Bedruckstoff  übertragen zu können, muss sie erst auf die Druckform gebracht werden. Dieser wichtige Vorgang wird bei &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/druckgeschichte" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Druckgeschichte: Von Druckerballen und Lederwalzen“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Eine kurze Betrachtung zum historischen Einfärben der Druckform</h2>
<p><strong>Drucken heißt: „Vervielfältigen durch Übertragung von Druckfarbe oder von färbenden Substanzen auf einen Bedruckstoff mit Hilfe einer Druckform oder eines Druckbildspeichers auch ohne Druckform.“</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3852" title="Druckerballen und Lederwalze" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/06/Bildschirmfoto-2012-12-08-um-22.34.03-540x198.png" alt="" width="540" height="198" /></p>
<p>Um aber die Druckfarbe auf einen Bedruckstoff  übertragen zu können, muss sie erst auf die Druckform gebracht werden. Dieser wichtige Vorgang wird bei den traditionellen analogen Druckverfahren  als Einfärben oder als Einwalzen bezeichnet. Dabei muss eine weiche,  pastöse  Druckfarbe für jeden zu druckenden Bogen sehr gleichmäßig auf die Oberfläche der Druckform aufgetragen werden, bevor sie von dort direkt oder indirekt durch Druckkraft auf das Papier übertragen wird.</p>
<p>Jahrhunderte lang diente zunächst der typische pilzförmige Druckerballen zum Einfärben einer Hochdruckform. Ballen- oder Pressmeister wurde früher der Drucker genannt, der  an der Handpresse die Aufgabe hatte, vor dem Abdruck mit einem Ballen die Hochdruckform einzufärben, oder zu Tamponieren. Mechanische Farbwerke mit Farbwalzen gab es noch lange nicht.<span id="more-3611"></span></p>
<p>Es war beim Einfärben darauf zu achten, mit möglichst wenig Druckfarbe eine gute und auf der ganzen Druckform für den Abzug auch sehr gleichmäßige Einfärbung mit einer guten Farbannahme und geschlossener Deckung zu erzielen.</p>
<h2>Herstellung der Druckerballen</h2>
<p>Das eigentliche Ballenleder für den traditionellen Druckerballen im alten Buchdruck wurde aus speziell und aufwendig behandelten ungegerbten und durch Einweichen in Wasser geschmeidig gemachten Schaffellen, Hundsleder oder Kalbsleder hergestellt. Wenn es sich um Felle handelte, wurden solche mit einer starken Narbung bevorzugt und das vorhandene Fett musste gut herausgepresst werden. Auch für die Verarbeitung von Leder wurde solches mit starker und dichter Narbung verwendet. Das Fell oder Leder wurden vom Drucker selber zunächst mit Hilfe eines runden Brettes im Durchmesser von ca.24 cm zugeschnitten und auf den sogenannten Ballenstock im Durchmesser von ca. 15 cm aufgezogen. Dabei wurde das überstehende Leder oder Fell wurde umgeschlagen und  mit Hilfe von Ballennägeln auf dem Brett  befestigt.</p>
<p>Von großer Bedeutung war auch  die eigentliche Füllung des Druckerballens. Sie bestand aus aufgelockerten Rosshaaren oder zerzauster Wolle. Dabei durfte nicht zu viel und auch nicht zu wenig Füllung in den Ballen gegeben werden  und sie musste stets gleichmäßig verteilt sein. Die Ballen waren gut gemacht, wenn die Wolle oder die Rosshaare überall gleichmäßig verteilt waren und sich  keine Erhöhungen oder Vertiefungen zeigten. Die manuelle Herstellung der Ballen erforderte viel Erfahrung, denn die Qualität war entscheidend für den späteren Vorgang des Einfärbens der Druckform. So konnte das Leder  hart werden, die  Füllung sich schnell zusammendrücken oder verrutschen, das Fell Falten schlagen oder schnell schlaff werden. Die Ballen sollten auch nicht zu dick und unförmig sein.</p>
<p>Ein besonderes Problem war bei den Ballen die eigentliche Farbannahme nach der Herstellung. Das war durchaus nicht  selbstverständlich. Nahm das Leder keine Farbe an, so war es vom Einweichen entweder noch zu nass oder es war zu fettig. Deshalb wurden die Druckerballen noch in Lauge getaucht, mit einem Ballenmesser dann mehrmals abgeschabt oder bei zu feuchtem Leder über einer kleinen Feuerstelle sehr sorgfältig und vorsichtig getrocknet.</p>
<p>Empfohlen wurde auch, den Ballen mit Maschinenfett oder Salatöl mehrmals kräftig einzureiben und dann wieder mit dem sogenannten Ballenmesser sorgfältig abzuschaben. Auf diese Art  und Weise nahm der Ballen schließlich mehr und mehr willig die Druckfarbe an und wurde „farbfreudig“.</p>
<h2>Behandlung der Druckerballen</h2>
<p>Da der pilzförmige Druckerballen  nicht die optimale Möglichkeit war die Druckform einzufärben, hat es im Laufe der Entwicklungsgeschichte nicht an Versuchen gefehlt, zu besseren Methoden zu kommen. Denn die Herstellung, Behandlung und Pflege der Ballen  war zeitaufwendig und mühsam und sie verbreiteten übrigens auch einen widrigen Geruch. So kam man auf die Idee, eine bestimmte Masse aus speziellem Leim und Zuckersirup zu entwickeln.</p>
<p>Die in einem Leimkessel gekochte und flüssige Masse wurde dann in speziell entwickelten Zylinder aus Erlenholz zu Walzen gegossen oder sie wurde in einer entsprechend runden, mit Leinwand ausgeschlagenen Vertiefung gegossen zur Verwendung als Ballen. Sie wurden als sogenannte „Compositionsballen“ bezeichnet. Durch den Zylinder ging der Länge nach ein eiserner Stab an dem ein eiserner Bügel zur Befestigung von zwei hölzernen Griffen geschraubt wurden.</p>
<h2>Lederne Handwalzen im Steindruck</h2>
<p>Auch Alois Senefelder (1771-1834), der 1796 die Lithographie und den Steindruck erfand  verwendete wie die Buchdrucker  mit Rosshaar ausgestopfte Ballen und mit Kalbsleder bezogene Handwalzen, die auch als „Schwärzwalzen“ bezeichnet wurden. Sie hatten eine durchgehende hölzerne Achse, bei denen der Steindrucker an den herausragenden Enden sogenannte lederne Kapsel verwendete, damit sich die Walze beim manuellen Einwalzen der Druckform frei bewegen und abrollen konnte.</p>
<p>Es gab aber auch Handwalzen mit nur einem Handgriff der mit einem Winkeleisen an der Achse befestigt wurde. Für das Einfärben der sehr unterschiedlichen lithographischen Techniken wurden aber auch Tampons, Schwärzbretter und Ballen in Form eines Hammers verwendet. Da auch bei den ledernen Walzen das Problem der Naht bestand, gab es sogar auch Versuche, nahlose Walzen durch spiralförmiges Aufwickeln von Lederriemen aus Kalbfell auf einen hölzernen Zylinder herzustellen.</p>
<h2>Erfindung von Farbwerken durch Friedrich Koenig</h2>
<p>Erst mit den genialen Konstruktionen von Friedrich Koenig (14.April 1774 &#8211; 17.Januar 1833) und seiner ersten Druckmaschine der Welt begann mit der Mechanisierung des Buchdruckverfahrens auch das automatische Einfärben der Druckform. Seine „Suhler-Presse“ hatte ein Farbwerk, bestehend aus vier lederbezogenen vertikal angeordneten Walzen mit unterschiedlichem Durchmesser. Über der oberen Walze befand sich ein hölzerner, hermetisch abzuschließender Farbkasten mit Schlitz aus dem durch manuelles Drehen eines Handrades der Farbnachschub erfolgte. Im ersten Patent von F.Koenig vom 29.März 1810 für eine Methode mittels Maschinen zu drucken wird auch das mechanische Einfärben der Druckform miteinbezogen:“<em> </em></p>
<p>Die Geschichte der Druckverfahren und der Druckmaschinen war stets eng verbunden mit der Geschichte der manuellen und auch mechanischen Technik der Einfärbung der Druckform. Hier konnte nur ein ganz kleiner Einblick in dieses historisch interessante Thema gegeben werden und vielleicht aber auch die Anregung, sich anhand der weiterführenden Fachliteratur intensiver mit der spannenden Historie des Druckens zu beschäftigen. Denn mehr und mehr werden jetzt relativ schnell die traditionellen klassischen analogen Techniken durch verschiedene, variable, digitale Verfahren  abgelöst.  Dabei werden dann aber nicht mehr traditionelle pastöse  Druckfarben verwendet, sondern verschiedene Trocken- und Flüssigtoner oder flüssige Tinten (Ink-jet) eingesetzt,  deren Übertragung auf Papier oder Karton durch Spritzen oder Magnetismus (Magnetografie) erfolgt. Auch eine analoge Druckform ist nicht mehr vorhanden, sondern lediglich ein Druckbildspeicher mit den entsprechenden digitalen Daten und Funktionen.</p>
<h2>Weiterführende Fachliteratur:</h2>
<p>J.Bass: „Das Buchdruckerbuch“, Stuttgart 1930</p>
<p>G.Engelmann: „Das Gesamtgebiet der Lithographie“ Chemnitz, 1840</p>
<p>B.Krebs: Handbuch der Buchdruckerkunst“, Frankfurt am Main 1827</p>
<p>T.C.Hansard: „The Art of Printing“, London 1825</p>
<p>W.Hasper: „Handbuch der Buchdruckerkunst“, Carlsruhe und Baden 1835</p>
<p>Heinrich Weishaupt:„Das Gesamtgebiet des Steindrucks und der Lithographie“, Weimar, 1865</p>
<p>Chr.Täubel: „Wörterbuch der Buchdruckerkunst“, Wien 1805</p>
<p>C.W.Gerhard: Geschichte der Druckverfahren Band II: „Der Buchdruck“, Stuttgart 1975</p>
<p>C.H.Bloy „A History of Printig Ink“, London 1967</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Von der Halbwertszeit der Medien, Vergangenem und Verblassendem</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/halbwertszeit-der-medien</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 09:36:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Noch immer hallen sie nach, die „Extrablatt!“-Rufe der Zeitungsjungen. Ob beim jüngsten Front-Bericht, dem letzten Postkutschenraub oder dem legendären Untergang der Titanic – sie waren stets dabei. Und mit den Rufen das begehrte Druckwerk, voll an wertvollen Informationen und die einzige informelle Verbindung zur Außenwelt. Wer nicht schnell genug war, ging leer aus. Isoliert. Informationslos. &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/halbwertszeit-der-medien" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Von der Halbwertszeit der Medien, Vergangenem und Verblassendem“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Noch immer hallen sie nach, die „<strong>Extrablatt</strong>!“-Rufe der Zeitungsjungen. Ob beim jüngsten Front-Bericht, dem letzten Postkutschenraub oder dem legendären Untergang der Titanic – sie waren stets dabei. Und mit den Rufen das begehrte Druckwerk, voll an wertvollen Informationen und die einzige informelle Verbindung zur Außenwelt. Wer nicht schnell genug war, ging leer aus. Isoliert. Informationslos.</p>
<p>Begehrt waren nicht nur die Extrablätter; auch die Tageszeitungen erfreuten sich reger Beliebtheit und wer es sich leisten konnte, oder zumindest wollte, verbrachte keinen Morgen ohne seine geliebte Zeitung. Jahrelang. Jahrhundertelang.<br />
Auch wenn die Auflagen mittlerweile vielerorts stark reduziert wurden, so ist die Zeitung an sich immer noch omnipräsent. Auf dem Frühstückstisch, im Wartezimmer, in der U-Bahn – quasi überall. Den Jahrhunderten zum Trotz. Ihre Aufgabe ist noch dieselbe wie eh und je, lediglich ihr Stellenwert in der Gesellschaft musste Einbußen erfahren. Die Zeitung ist eben nicht mehr der einzige Informationsquell und –zugegeben– nicht der aktuellste, doch ihre Vorreiterrolle und ihr ewiger Erfolg bleiben unbestritten.</p>
<figure id="attachment_3464" aria-describedby="caption-attachment-3464" style="width: 503px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-3464" title="Halbwertzeiten der Medien_Gutenberg Blog" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/03/1.jpg" alt="" width="503" height="376" /><figcaption id="caption-attachment-3464" class="wp-caption-text">Oliver Gutknecht &#8211; www.webworld-lahr.de</figcaption></figure>
<p><span id="more-3462"></span></p>
<p>Anders gestaltet es sich dagegen beim altbewährten Radio. Seine Erfindung war revolutionär, sein Markteintritt zu Beginn noch stockend, sein späterer Markterfolg jedoch überwältigend. Jahrelang musste für ein Radio oft mehr als nur ein Monatsgehalt aufgewendet werden, bis dann der berühmte Volksempfänger zu einem „Spottpreis“ von heute ca. 300 Euro zu haben war. Und spätestens in den 80er Jahren konnte man nahezu in jedem deutschen Haushalt mindestens ein Radio finden – und das in zentraler Rolle. Familien versammelten sich um ihr Radiogerät um die Nachrichten zu hören, Fußballreportagen zu lauschen oder einfach den Abend zu genießen. Jugendliche versuchten am Radio die neuesten Trends auszumachen und keinen Hit zu verpassen. Das Radio, es hatte Kultstatus und einen enormen Einfluss. Das zeigte sich auch in diversen Liedtexten der Radiozeit-Ikonen. Wollte man eine Stadt auf Rock’n’Roll aufbauen, so musste man dazu einfach Radio hören. Das Empfangsgerät schaffte es zu seinen Hochzeiten sogar in die Hauptrolle mancher Songs, wie in Queens „Radio Ga Ga“, einer Hommage an den fulminanten Einfluss des Radios selbst.</p>
<p>Doch selbst <strong>Freddie Mercury &amp; Co</strong> warnten schon in diesem Lied das Radio davor, kein Hintergrundgeräusch zu werden. Doch nun, rund 30 Jahre später, was ist das Radio da, nüchtern betrachtet, noch mehr als ein Hintergrundgeräusch? Natürlich ist es ganz schön beim Autofahren oder beim Kochen, doch abends siegt nun einmal doch der Fernseher. Hintergrunduntermalung eben. Die zentrale Rolle des Radios, sie währte. Jahrelang. Jahrzehntelang. Aber auch nicht länger.</p>
<p>Und ähnlich erging es einst groß angepriesenen „neuen Medien“ wie dem Teletext oder gar dem Bildschirmtext. Ersterer ist ganz nett, doch als eigenständiges Medium wurde er nie angesehen. Letzterer, welcher nie mehr als eine bloße Randbemerkung in den großen Teilen der Bevölkerung wurde, ist bereits seit 2001 eingestellt. Abgeschaltet.</p>
<p>Wer schulpflichtige Kinder hat, wird entsetzt feststellen, dass sie womöglich schon nicht mehr wissen, was VHS-Kassetten sind. Was waren sie einst für eine Revolution, haben sich durchgesetzt gegen Video 2000 oder Beta-Kassetten und den Markt revolutioniert. Kompatible Player und Rekorder hielten Einzug in unzählige Wohnzimmer und die Filmindustrie jubelte obgleich des Riesenumsatzes mit ihren Filmkassetten. Erstmals war es möglich, selbst das Programm zu bestimmen und unabhängig von Sendezeiten, ja sogar von Empfang, seinen Wunschfilm zu sehen. So begann der Siegeszug der VHS-Kassette. Jahrelang. Aber absolut nicht länger. Damals noch unvorstellbar, dass irgendetwas je diese Supertechnik in den Schatten stellen oder gar in Vergessenheit geraten lassen könnte.<br />
Doch nun sehen wir uns eben keine <strong>VHS-Kassetten</strong> mehr an, wir schauen DVDs. Oder gar Blue-Rays.</p>
<p>Und wer hat nicht einst mit Audiokassetten seine Lieblingslieder aufgenommen? Wer es tat, wird wohl mittlerweile auch CDs benutzen, oder gar den PC.</p>
<p>Und doch scheint vor uns gerade das mächtigste Medium seinen unnachahmlichen Siegeszug zu beschreiten. Eine zweite Zeitung möglicherweise. Oder eben viel mehr.<br />
Doch auch das kommt nicht von ungefähr, das Internet ist, abgesehen von seinen unzähligen Neuerungen, Nutzungsmöglichkeiten und Vorteilen, auch eine Komposition aus Vergangenem. Die Wirkung von Überschriften und Bildern konnte die Zeitung lange Zeit austesten, der Effekt von Audio- und Filmdateien ist ebenfalls schon längst bekannt und selbst Kleinigkeiten sind vertraut, so ähneln Bedienelemente bei Videos oder ähnlichem doch den uns vertrauten VHS-Rekorder-Zeichen.<br />
Doch <strong>Radio</strong> und VHS machten es eindrucksvoll vor: wenn man sich nichts Besseres vorstellen kann, heißt das nicht, dass dies niemand anderes kann. Die Welt dreht sich eben stetig weiter.<br />
Dass das Internet eine höhere Halbwertszeit als Vergangenes besitzt, muss es erst noch zeigen. Auch wenn ein Verfall nicht in Sicht ist, die Welt dreht sich eben stetig. Ewig.</p>
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		<title>Buchtipp: Grafiken und Text für den professionellen Druck</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/ausbildung/industrielle-druckerei</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Addison-Wesley]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wann sollte man sich für eine industrielle Druckerei, wann für einen Online-Druckdienstleister entscheiden? Wann drucken und wann kopieren? Gerade als Berufsanfänger und Auszubildende oder jemand, der nur gelegentlich als Publisher auftritt, kann das Thema Druck zahlreiche Fragen aufwerfen. Warum beispielsweise erscheinen die Farben im Druck anders als auf dem Monitor und auf was muss man &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/ausbildung/industrielle-druckerei" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Buchtipp: Grafiken und Text für den professionellen Druck“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Wann sollte man sich für eine industrielle Druckerei, wann für einen Online-Druckdienstleister entscheiden? Wann drucken und wann kopieren? Gerade als Berufsanfänger und Auszubildende oder jemand, der nur gelegentlich als Publisher auftritt, kann das Thema Druck zahlreiche Fragen aufwerfen. </strong><br />
Warum beispielsweise erscheinen die Farben im Druck anders als auf dem Monitor und auf was muss man als Artdirector achten, wenn man eine Datei an eine Druckerei schickt? Was versteht man unter dpi, Rasterfrequenz, Anschnitt oder Volltonfarben.</p>
<p><a href="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild-3.png"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-2506" title="Design &amp; Druck für Dich! - Grafiken und Text für den professionellen Druck" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Bild-3.png" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p><span id="more-2505"></span><br />
Klar, für den Profidrucker alltägliches Handwerkszeug. An diese Zielgruppe richtet sich das <a href="http://www.awl.de/main/main.asp?page=bookdetails&amp;ProductId=174358" target="_blank" rel="noopener">Buch &#8222;Design &amp; Druck für Dich!&#8220; </a>von Sandee Cohen, die seit über zwanzig Jahren Trainerin im <strong>Desktop-Publishing-Bereich</strong> ist, auch nicht in erster Linie. Vielmehr will das Buch dabei behilflich sein, dass der Anwender mit seinem Seitenlayout- und Bildbearbeitungsprogramm die von ihm gewünschten Ergebnisse erzielt, dass er imstande ist, den richtigen Desktop-Drucker für seine Anforderungen zu wählen oder das Thema Auflösung zu verstehen. Darüber hinaus will die Autorin dem Leser zeigen, wie er die besten Agenturfotos findet, wie er mit Schriften umgehen sollte, wie man richtig mit den Druckereien kommuniziert oder aufzeigen, wie man RGB-Farben in CMYK konvertieren kann.</p>
<p>Sandee Cohen nimmt ihre Leser, so sie sich bislang noch gar nicht mit dem Thema Printproduktion befasst haben, an die Hand und bietet auf gut 300 Seiten einen didaktisch anspruchsvollen Einstieg in die Thematik. Genau hier erweist sich das Buch eben auch für Kenner der Materie als interessante Lektüre. Denn egal ob Anfänger oder Profi, der von der Autorin vermittelte Stoff ist hochkomplex. Im Buch lässt Sandee Cohen dabei ihre langjährige Erfahrung einfließen. So lehrte sie an der New York University, Parson&#8217;s School of Design, an der New School University und vielen Verlagen und Design-Studios überall in den USA. Darüber hinaus ist sie leitende Redakteurin des InDesign Magazins und tritt auf vielen InDesign- und Design-Konferenzen in der ganzen Welt als Expertin auf. So wundert es auch kaum, dass &#8222;Design &amp; Druck für Dich!&#8220; auch herzlich wenig wie ein klassisches Lehrbuch daherkommt. Im Vordergrund steht das eigene Projekt. So werden am praktischen Beispiel die Themen angesprochen, die mit der Produktion in Verbindung stehen. Auf diese Weise erfährt der Leser alles über Druckverfahren, Layoutprogramme, Grafiktypen, Bilder und wie man sie zunächst beschafft und danach digitalisiert, Dateiformate, Druckverfahren, Ausgabespezifikationen, Schriftarten und und und.</p>
<p>Ein interessantes Buch, das gerade für Berufseinsteiger und Auszubildende, aber auch Quereinsteiger einen wunderbaren Einblick in das Thema Druck bietet – da sollte man sich nicht vom Cover und ehrlich gesagt auch nicht vom Titel des Buches irritieren lassen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Hier kann man sich übrigens noch eine <a href="http://www.addison-wesley.de/media_remote/katalog/bsp/9783827329059bsp.pdf" target="_blank" rel="noopener">Leseprobe</a> herunterladen.</p>
<p><strong>Design &amp; Druck für Dich! &#8211; Grafiken und Text für den professionellen Druck<br />
Sandee Cohen</strong></p>
<p>Verlag: Addison-Wesley<br />
ISBN: 978-3-8273-2905-9<br />
336 Seiten &#8211; 4-farbig, Bilderdruck<br />
Dezember 2009<br />
€ 29,80 [D]</p>
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		<title>Geometrische Schriften brauchbar machen</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/geometrische-schriften</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 10:15:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Typografie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für Grafikdesigner sind geometrische oder modulare Schriften ein guter Anhaltspunkt um mit dem Design von Schriften zu beginnen. Adobe Illustrator und andere Programme bieten eine simple Sammlung von Elementen wie Kreisen, Quadraten und Dreiecken, welche kombiniert werden können um ein passables Alphabet auf die Beine zu stellen. Man versucht hierbei die verschiedenen Symbole zu drehen &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/geometrische-schriften" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Geometrische Schriften brauchbar machen“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für Grafikdesigner sind geometrische oder modulare Schriften ein guter Anhaltspunkt um mit dem Design von Schriften zu beginnen. Adobe Illustrator und andere Programme bieten eine simple Sammlung von Elementen wie Kreisen, Quadraten und Dreiecken, welche kombiniert werden können um ein passables Alphabet auf die Beine zu stellen. Man versucht hierbei die verschiedenen Symbole zu drehen und verzerren um sie an ein paar wenige simple Regeln anzupassen, die es zu beachten gilt.</strong></p>
<p>Die Intention ein komplettes Alphabet mithilfe von wenigen Formen zu erstellen ist eine gestalterische Herausforderung. Für diejenigen unter Ihnen mit minimalistischen Tendenzen, besteht die Versuchung darin all die ausschmückenden Elemente wie Serifen zu eliminieren und eine einfachere Form zu schaffen. Dank Software wie FontStruct und Font Constructor ist das Zusammenstellen eines Font Sets aus geometrischen Elementen heutzutage einfacher als je zuvor., die beginnen mit Schriftdesign zu experimentieren.<span id="more-2393"></span></p>
<p>Wenn Sie sich mit Schriftdesign auskennen, wissen Sie, dass Latin Schriften nicht einfach nur eine Zusammenstellung modularer Komponenten ist. Eine rein geometrische Lösung mag für kurze Textpassagen Sinn machen, ihre Schwächen offenbaren sich aber sobald man längere Passagen setzt. Eine Schrift die nur mithilfe von geometrischen Regeln zusammengesetzt wurden, kann zum Verlust von Details, sowie der Beziehung zwischen Leerzeichen und Strichstärken führen, die sich über Jahrzehnte entwickelt haben. Zeichen die alleinstehend gut aussehen, können in zusammenhängendem Text irritierend wirken und die Lesbarkeit stören.</p>
<p>Der Versuch exakt die gleichen Regeln auf jeden Buchstaben anzuwenden ist ähnlich dem Versuch 26 erwachsenen Menschen die gleiche Kleidung anzuziehen. Für manche werden die Ärmel viel zu lang sein, während andere Probleme haben überhaupt in die vorgegebene Hose zu passen. Um dieses Problem zu lösen, muss die Reglementierung der man nachgeht für jeden Buchstaben angepasst werden ohne dabei den Blick für das Gesamtkonzept zu verlieren. Wenn Sie Anpassungen für neue Buchstaben durchführen kann es passieren dass diese Änderungen das Gesamtbild zerstören. Das Zusammensetzen verschiedener geometrischer Elemente mag ohne Probleme bei Buchstaben wie „a“, „b“, „c“, „d“ oder „e“ funktionieren, aber versucht man sich an „v“ oder „z“, oder erst an „s“ erkennt man schnell das Dilemma. Als ideale Buchstaben für den Start haben sich Buchstaben wie „a“, „d“, „e“, „i“, „n“, „p“ und „s“ erwiesen, später kann man dann versuchen verschiedene diagonale Lettern wie „v“ oder „x“ hinzuzufügen.</p>
<p>Dieser Artikel soll kein Argument gegen alle geometrischen oder modularen Schriftarten sein sondern vielmehr versuchen Hilfestellung dabei zu geben eben diese lesbarer, effektiver und visuell zusammenhängender zu gestalten.</p>
<h2><strong>Balance</strong></h2>
<p><a href="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/05/geotype_image1.gif"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft size-full wp-image-2396" style="margin-left: 20px;" title="Geometrische Schriften" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/05/geotype_image1.gif" alt="" width="500" height="199" /></a></p>
<p>Dies ist ein Beispiel einer Schrift die auf einem strikten Raster aus Quadraten und Kreisen basiert. Viele der Zeichen sehen präsentabel aus, die abgebildeten jedoch wirken ziemlich schwer. Beide Teile der „8“ sind in der Größe identisch, jedoch ist der obere Teil optisch größer. Der obere Teil der „5“ ist quadratisch was ihm einen viel größeren Anteil an Whitespace verschafft als dem unteren Teil. Das lässt die „5“ lächerlich und unstabil erscheinen.<br />
<strong><br />
Breite</strong></p>
<p><a href="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/05/geotype_image2.gif"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft size-full wp-image-2397" style="margin-left: 20px;" title="Geometrische Schriften" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/05/geotype_image2.gif" alt="" width="500" height="226" /></a></p>
<p>Beim Kopieren und Einfügen modularer Elemente wählt man für gewöhnlich für jedes Zeichen die gleiche Breite, was jedoch innerhalb verschiedener Zeichen für unterschiedlich große Whitespaces sorgt. Sehen Sie sich z.B. das „b“ und das „h“ an. Zwei ziemlich ähnliche Buchstaben, jedoch wirkt der untere Teil des „h“‘s um einiges größer da dieser mit einem Quadrat erstellt wurde.</p>
<p><strong>Die Verbindungen</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft size-full wp-image-2398" style="margin-left: 20px;" title="geotype_image3" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/05/geotype_image3.gif" alt="" width="500" height="216" /></p>
<p>An dem Punkt an dem sich zwei Striche treffen oder einander kreuzen sollte die Verbindung etwas klumpig werden. Ein typisches Beispiel ist im oberen Bild zu sehen. Es zeigt einen Kreis der einer vertikalen Linie angefügt wurde um ein „b“ zu erzeugen. Man erkennt eine große Fläche, dort wo die Kurve versucht von der geraden Linie wegzuziehen. Wenn man dies von innen ein wenig trimmt, wird die Kurve jedoch nach unten in die richtige Richtung gedrückt.</p>
<p><strong>Das &#8222;S&#8220;</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft size-full wp-image-2399" style="margin-left: 20px;" title="geotype_image4" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/05/geotype_image4.gif" alt="" width="500" height="220" /></p>
<p>Das „S“ ist einZeichen, dass es einem sehr schwer machen kann. Es beruht auf der perfekten horizontalen und vertikalen Balance von zwei Teilen. Die klassische Methode einfach zwei Halbkreise zu benutzen hinterlässt eine grausame Knickstelle. Diese Verbindungsstelle muss sorgfältig geglättet werden um den Eindruck einer einzigen langen Linie zu erzeugen.</p>
<h2><strong>Strichbreite</strong></h2>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft size-full wp-image-2400" style="margin-left: 20px;" title="geotype_image5" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/05/geotype_image5.gif" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p>Die horizontalen und vertikalen Linien sollten nicht die gleiche Dicke haben. Wenn dem so wäre, würden die horizontalen schwerer wirken. Das Beispiel zeigt simple kleine Änderungen, die bei monolinearen Schriftarten wie Futura Anwedung finden um die Striche in der Breite gleich wirken zu lassen.</p>
<p><strong>Überschuss</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft size-full wp-image-2401" style="margin-left: 20px;" title="geotype_image6" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/05/geotype_image6.gif" alt="" width="500" height="186" /></p>
<p>Unglücklicherweise funktioniert das Aneinanderreihen von graden und kurvigen Kanten nach Richtlinien nicht. Im Beispiel hat der Kreis die gleiche Höhe wie die Quadrate, wirkt jedoch signifikant kleiner. Um diese optische Täuschung zu kompensieren, muss der Kreis vergrößert werden, sodass er genau so groß wie die Quadrate wirkt.</p>
<p><strong>Abstand</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft size-full wp-image-2402" style="margin-left: 20px;" title="geotype_image7" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/05/geotype_image7.gif" alt="" width="500" height="288" /></p>
<p>Das Setzen des Abstands kann eine große Herausforderung sein und wird nur durch Übung einfacher. Das Beispielbild zeigt runde und eckige Formen die alle die gleiche Entfernung voneinander haben. Jedoch wirkt der Abstand zwischen zwei Quadraten kleiner als der zwischen zwei Kreisen. Durch Vergrößerung des Abstandes zwischen zwei eckigen Formen und Verkleinerung zwischen zwei runden Formen kann man dennoch eine gute Balance erreichen.</p>
<p>Diese Beispiele sind nur ein Grundriss der Probleme die man bewältigen muss wenn man Schriften gestaltet, sollte jedoch Ihre Aufmerksamkeit auf die wichtigsten Fehler ziehen. Ein strikte Reglementierung an die man sich von Anfang an hält kann einige interessante Ideen hervorbringen, aber diese müssen flexibel sein. Diese kleinen Dinge werden nicht nur ihre Arbeit verbessern, sie werden ihre Schriften von denen abgrenzen die täglich wie am Fließband produziert überall auftauchen. Die einfachste Regel, die zugleich auch die wichtigste ist lautet: Trauen Sie Ihrem Auge mehr als dem Raster.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Druckvorstufe im Digitaldruck</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/druckvorstufe-im-digitaldruck</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2010 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
		<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Druckvorstufe im Digitaldruck &#160; Vorweg: Voraussetzung für einen hochwertigen Papierabzug ist einehochwertige Vorlage! Minderwertige Fotos lassen sich auch durch hohentechnischen und zeitlichen Aufwand in der Druckvorstufe kaum korrigieren. Wer allerdings in der Druckvorstufe kein konsistentes Colormanagement etabliert, wird auf andere Probleme stoßen: blau- oder rotstichige Bilder trotz einer Testsieger Digitalkamera oder einen verwaschenen Ausdruck &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/druckvorstufe-im-digitaldruck" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Druckvorstufe im Digitaldruck“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Die Druckvorstufe im Digitaldruck</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Vorweg: Voraussetzung für einen hochwertigen Papierabzug ist einehochwertige Vorlage! Minderwertige Fotos lassen sich auch durch hohentechnischen und zeitlichen Aufwand in der Druckvorstufe kaum korrigieren.</strong></p>
<p>Wer allerdings in der Druckvorstufe kein konsistentes Colormanagement etabliert, wird auf andere Probleme stoßen: blau- oder rotstichige Bilder trotz einer Testsieger Digitalkamera oder einen verwaschenen Ausdruck beispielsweise. Unabdingbar ist deshalb die Profilierung der Ein- und Ausgabegeräte mit geeigneten Tools. Für die Digitalkamera bietet sich das Werkzeug SilverFast an – von einem abfotografierten Digitalkamera-Target werden Farbwerte gemessen und mit Referenzwerten verglichen. Am Ende sollte für jedes Gerät ein ICC-Standard-Farbprofil vorliegen. Das Standard CIE LAB-Farbmodell, das sich an der menschlichen Farbwahrnehmung orientiert und Farbe unverwechselbar und mathematisch exakt beschreibt, ist der geräteunabhängige Farbreferenzraum, der die Geräteprofile miteinander vergleichbar macht und Farbkorrekturen erst möglicht. Mit einem „kohärenten“ Farbmanagement kann man sich der Bildbearbeitung widmen. Programme wie Photoshop oder das freie IrfanView bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten, von der einfachen Tonwertkorrektur bis hin zu ausgefeilten Bildmanipulationen. In Bildbearbeitungsprogrammen können aber auch Auflösung und Dateiformat definieren werden.<span id="more-2366"></span></p>
<p>Ausgangsdateiformat sollte das modellabhängige Raw-Format der Digitalkamera sein, wodurch eine höhere Qualität und Flexibilität in der Nachbearbeitung garantiert ist. Für Fotos wird dieses in eine Rastergrafik konvertiert, die durch die große Anzahl darstellbarer Farben feinste Schattierungen und Farbnuancen wiedergeben kann. Das TIF-Format, welches Bilder verlustfrei und unkomprimiert speichert (mit 8 bis 24 Bit Farbtiefe), ist das Standardformat für Bilder hoher Qualität. Sein Nachteil, der große Speicherbedarf, ist der große Vorteil des JPEG-Formats. Dieses komprimiert Bilder verlustbehaftet, woraus kleine Dateigrößen resultieren. Die Verluste bleiben allerdings bei der Dekomprimierung erhalten, zur Speicherung der abschließenden Druckvorlage ist es aber durchaus geeignet. Für Zeichnungen und Bilder mit Text werden hauptsächlich Vektorgrafiken verwendet, da sie frei skalierbar sind.</p>
<p>Im Bildbearbeitungsprogramm wird auch die Druckauflösung (dpi) festgelegt. Damit kein Qualitätsverlust auftritt, sollte diese stets ohne Neuberechnung der Pixelzahl eingestellt werden. Die erforderliche Auflösung für einen Papierabzug hängt ab von der gesuchten Qualität, vom Bildmotiv und von der Größe des Papierabzugs. Ein Schwarzweiß-Motiv mit Schrift wird eine höhere Auflösung benötigen als ein Farbfoto mit feinen Details. Mit einer Auflösung von 300dpi ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite, in Einzelfällen findet man auch mit 200dpi das Auslangen.</p>
<h3>Aber zu bedenken bleibt:</h3>
<p>dass nur sehr gute Vorlagen einen gelungenen Druck garantieren können. Interessierte finden hier weitere Informationen und Erfahrungsberichte zu Digitalkameras.</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/druckvorstufe-im-digitaldruck">Die Druckvorstufe im Digitaldruck</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.gutenbergblog.de">GUTENBERGBLOG</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Herstellung von Mailings</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/die-herstellung-von-mailings</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 10:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter dem Begriff &#8222;Inline-Finishing&#8220; verbirgt sich im Rollenoffsetdruck eine sehr umfangreiche, manchmal aufwendige, aber vor allen Dingen sehr differenzierte Technologie der Weiterverarbeitung der bedruckten Papierbahn zu Fertigprodukten wie z.B. Mailings (Massen-Postsendungen). In der Fachsprache wird manchmal auch von &#8222;Endlosveredelung&#8220; oder &#8222;Web Finishing&#8220; gesprochen. Dazu gehören Produkte, die einerseits eine Falzung aufweisen die über die übliche &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/die-herstellung-von-mailings" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Herstellung von Mailings“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unter dem Begriff &#8222;Inline-Finishing&#8220; verbirgt sich im Rollenoffsetdruck eine sehr umfangreiche, manchmal aufwendige, aber vor allen Dingen sehr differenzierte Technologie der Weiterverarbeitung der bedruckten Papierbahn zu Fertigprodukten wie z.B. Mailings (Massen-Postsendungen). In der Fachsprache wird manchmal auch von &#8222;Endlosveredelung&#8220; oder &#8222;Web Finishing&#8220; gesprochen. </strong></p>
<p>Dazu gehören Produkte, die einerseits eine Falzung aufweisen die über die übliche Standardfalzung eines Falzapparates hinausgehen, aber zusätzlich eine Veredelung oder Bearbeitung erfahren wie sie heute z.B. für die Produktion von Mailings verlangt werden. Diese Arbeiten können aber nur durch zusätzliche Ausbaustufen im Überbau des Falzwerkes einer Rollenoffsetmaschine produziert werden, oder mit Hilfe von speziellen Zusatzaggregaten, die online mit der Rollenoffsetmaschine verbunden sind. &#8222;Mailings&#8220; (eng. to mail = per Post versenden) sind z.B. typische Produkte, die im Rollenoffsetdruck inline oder online mit zusätzlichen Aggregaten in fast unendlichen Varianten produziert werden. Es sind höherwertige, multifunktionale Produkte wie z.B. personalisierte postversandfähige Kuverts mit einem speziellen Inhalt. Hier wird lackiert, perforiert, gestanzt, aufgeklebt, verleimt, gummiert, angeleimt und Beigaben als Warenproben integriert. Auch Prägungen, Streifleimungen, Duftlackierungen und Aufreissperforationen sind möglich.</p>
<p>Die Herstellung solcher und ähnlicher Produkte verlangt nach einem speziellen Know-how und einem großen kreativen Ideenreichtum, um durch immer neue Produktvarianten der Werbung &#8222;junge&#8220; und auffällige Ideen anzubieten. Solche Druckerzeugnisse müssen beim Empfänger durch ihre besondere Inline-Konfektionierung eine besondere Aufmerksamkeit unter der Flut der übrigen Prospekte, Kataloge und Handzettel erwecken. Die Personalisierung, Adressierung und Codifizierung spielt dabei heute eine sehr wichtige Rolle, wobei sehr vorteilhaft die digital gesteuerte Inkjet-Technologie oder Laserdrucker eingesetzt werden. Die Herstellung von Mailings ist eine besondere Spezialität weniger Hersteller, für die sich ein stetig wachsender Markt, nicht nur mit großen, sondern auch mit kleinen und mittleren Auflagen entwickelt hat.</p>
<p><strong>Hinweis:</strong> Empfehlenswert sind die  <strong>„malingtagtage“ in Nürnberg vom 16.06.2010 – 17.06.2010</strong>.<br />
Das ist die<strong> Fachmesse für Direkt-und Dialogmarketing</strong>. Rund 400 Aussteller präsentieren auf der mailingtage Messe Nürnberg ihre Produkte und Dienstleistungen von A wie Adressen, über E wie E-Mail-Marketing, M wie Mobile Marketing bis zu T wie Telefonmarketing oder Z wie Zustellung. Ein umfassendes Vortrgas- und Weiterbildungsangebot, Foren, zahlreiche Praxisworkshops und der Fachkongress ergänzen das Ausstellungsangebot</p>
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		<title>Sonderfarben drucken</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/sonderfarben-drucken</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Druckvorstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Color Management]]></category>
		<category><![CDATA[HKS]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderfarben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/sonderfarben-1500.html</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#160; Mit Sonderfarben gelingt es Farben darzustellen: die außerhalb des Farbumfangs des Vier- oder Mehrfarbendrucks liegen. Sonderfarben sind Volltöne, d.h. sie werden nicht durch die Skalenfarben CMYK aufgebaut. Zur Definition von Sonderfarben werden Farbfächer verwendet. Weit verbreitet sind die HKS- und die Pantone Farbfächer. HKS steht für die Druckfarbenhersteller Hostmann-Steinberg, Kast + Ehinger und H. &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/druckvorstufe/sonderfarben-drucken" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Sonderfarben drucken“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h2>Mit Sonderfarben gelingt es Farben darzustellen:</h2>
<p>die außerhalb des Farbumfangs des Vier- oder Mehrfarbendrucks liegen. Sonderfarben sind Volltöne, d.h. sie werden nicht durch die Skalenfarben CMYK aufgebaut.</p>
<p>Zur Definition von Sonderfarben werden Farbfächer verwendet. Weit verbreitet sind die HKS- und die Pantone Farbfächer. HKS steht für die Druckfarbenhersteller Hostmann-Steinberg, Kast + Ehinger und H. Schmincke. Den HKS Farbfächer gibt es für verschiedene Papiersorten, welche jeweils durch die entsprechenden Buchstaben kenntlich gemacht sind, zum Beispiel:<br />
den HKS N (Naturpapier),<br />
den HKS K (Kunstdruckpapier),<br />
den HKS Ek (Endlosdruck auf Kunstdruckpapier)und<br />
den HKS Z (Zeitungspapier)</p>
<p>Durch die Verwendung von Color-Matching Systemen können Sonderfarben auch durch Skalenfarben aufgebaut werden. Oftmals stehen CMYK-Werte im Fächer selbst abgedruckt, wodurch ein Aufbau durch Skalenfarben möglich ist. Alternativ kann man die Sonderfarbe auch im Photoshop in der Farbpalette auswählen und die Farbwerte mittels Farbmischer abfragen. Allerdings ist der Farbeindruck oftmals nicht identisch im Vergleich zur Sonderfarbe &#8211; gerade wenn diese außerhalb des Skalenbereichs liegt.</p>
<p>Sonderfarben werden häufig auch Schmuckfarben genannt und werden in der Praxis hauptsächlich im Verpackungsdruck eingesetzt (Milka-Lila, Zott-Rot).</p>
<p>Auch Farbtöne, die mit Skalenfarben erreicht werden könnten werden häufig als Sonderfarbe gedruckt, wenn enge Toleranzen in den Farbwerten gefordert sind. Viele bekannte Unternehmen benutzen Sonderfarben für das Unternehmenslogo (Telekom, Bosch, Sparkassen usw.). Mit der fertig vorgemischten Sonderfarbe ist ein konstantes und stabiles Druckergebnisse leichter zu erreichen, als mit dem Zusammendruck mehrerer Farben, welcher stets der Produktionsschwankung unterliegt.</p>
<p>Letztendlich müssen das Auge und der Geldbeutel entscheiden – durch die Farbfächer hat der Kunde und der Drucker allerdings ein verbindliches Referenzwerkzeug für die Abmusterung an der Maschine in der Hand.</p>
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