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	<title>Papier - GUTENBERGBLOG</title>
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	<description>Blog rund um die Deutsche Druck- und Medienindustrie</description>
	<lastBuildDate>Mon, 15 Jun 2020 16:35:41 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Visitenkarten selber drucken</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/papier/visitenkarten-selber-drucken</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2017 12:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Visitenkarten]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer Visitenkarten selber drucken möchte: denkt Sie im ersten Augenblick vielleicht das ist ein Kinderspiel. Das ist es nicht, es kann aber viel Spaß machen und zu sehr fruchtbaren Ergebnissen führen. Die Visitenkarte ist das Aushängeschild des modernen Geschäftsmannes im Miniaturformat. Sie ist ein unverzichtbares Mittel zur Kundengewinnung, denn auf diesem oft unscheinbaren Kärtchen aus &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/papier/visitenkarten-selber-drucken" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Visitenkarten selber drucken“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wer Visitenkarten selber drucken möchte:</h2>
<p>denkt Sie im ersten Augenblick vielleicht das ist ein Kinderspiel. Das ist es nicht, es kann aber viel Spaß machen und zu sehr fruchtbaren Ergebnissen führen.</p>
<p>Die <strong>Visitenkarte</strong> ist das Aushängeschild des modernen Geschäftsmannes im Miniaturformat. Sie ist ein unverzichtbares Mittel zur Kundengewinnung, denn auf diesem oft unscheinbaren Kärtchen aus Pappe sind die Kontaktdaten vermerkt, die die Vermittlung eines Geschäfts erst möglich machen. Je nach Unternehmensstrategie ist die Visitenkarte eher klassisch seriös gestaltet oder will provozieren und um jeden Preis auffallen.</p>
<p>Wenn man <a href="https://www.flyerpilot.de/visitenkarten-drucken">Visitenkarten  drucken</a> möchte, sollte man einen Grundsatz stets im Auge behalten. Die wichtigste Aufgabe einer Visitenkarte ist das Übermitteln von Informationen. Bei aller Freude am gestalterischen Prozess sollte man das niemals vergessen.</p>
<p>Wenn man sich an einige Regeln hält, ist das Visitenkarten selber drucken gar nicht so schwer. Wenn man seinen Kundenkreis gut kennt, sollte es einem gelingen, aus der Masse der Konkurrenten auch gestalterisch hervorzustechen. Man weiß ja selbst am Besten was an den Visitenkarten der Konkurrenz langweilig und nicht gelungen ist und auf welche Aussage man für die eigene Karte besonderen Wert legt.</p>
<p>Vier goldene Regeln zum Visitenkarten selber drucken geben die Richtlinie vor:</p>
<p><strong>1. Übersichtliche Darstellung.<br />
</strong><br />
Der Inhalt der Visitenkarte muss auf einen Blick zu verstehen sein.</p>
<p><strong>2. Korrekte Rechtschreibung und Grammatik.</strong></p>
<p>Fehler an dieser Stelle sind unverzeihlich.</p>
<p><strong>3. Aus der Masse herausstechen.</strong></p>
<p>Eine Visitenkarte kann nur funktionieren, wenn Sie auffällt, wenn sie in einem losen Haufen oder der Brieftasche schnell gefunden wird. Um das zu erreichen gibt es viele Möglichkeiten in der Gestaltung, in der Wahl des Papiers …</p>
<p><strong>4. Kreativität, aber nicht auf Teufel komm raus.</strong></p>
<p>Wer für eine gute, kreative Idee die Regeln 1 und 2 vernachlässigt, gibt sich der Lächerlichkeit preis.</p>
<p>Visitenkarten selber drucken macht Spaß, aber auch Arbeit. In der intensiven Beschäftigung mit der Materie verliert man schnell den Überblick. Deshalb sollte man seine Entwürfe vor Drucklegung immer einigen vertrauten, aber unabhängigen Personen zur Überprüfung vorlegen. Die Ergebnisse einer solchen Umfrage sind immer wieder überraschend und verändern oft noch einiges.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schönheit der Papier</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/papier/paper-engineering-papier-ingenieurskunst</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2017 17:44:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Druckindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oben: Rückseite eines plano gelieferten Aufstellers mit einfacher Rückenstütze. Unter Paper-Engineering oder Papier-Ingenieurskunst versteht man den handwerklich und gestalterisch kunstvollen Umgang mit Papier oder Pappe. Oft geht es um interessant designte Pop-up-Bücher oder um Kunsthandwerk, bei dem mit Laserstanzungen oder z. B. im Mehrschichtverfahren mit Papieren gearbeitet wird. Oben: Der Aufsteller mit ausgeklappter Rückenstütze. P.O.S.-Material: &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/papier/paper-engineering-papier-ingenieurskunst" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Schönheit der Papier“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4508" title="Aufsteller Plano" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/aufsteller-plano.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Rückseite eines plano gelieferten Aufstellers mit einfacher Rückenstütze.</em></p>
<p>Unter Paper-Engineering oder Papier-Ingenieurskunst versteht man den handwerklich und gestalterisch kunstvollen <a title="Papierkunst" href="https://www.youtube.com/watch?v=1Vbxk5rNUV4 http://www.notizbuchblog.de/images2013/papierkunst_jeff_nishinaka.jpg http://www.markhiner.co.uk/history-text.htm#bookano" target="_blank" rel="noopener">Umgang mit Papier</a> oder Pappe. Oft geht es um interessant designte Pop-up-Bücher oder um Kunsthandwerk, bei dem mit Laserstanzungen oder z. B. im Mehrschichtverfahren mit Papieren gearbeitet wird.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4509" title="aufsteller_von_hinten" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/aufsteller_von_hinten.jpg" alt="" width="540" height="304" /><span id="more-4507"></span></p>
<p><em>Oben: Der Aufsteller mit ausgeklappter Rückenstütze.</em></p>
<h2>P.O.S.-Material: Künstlerisch wertvoll oder funktional?</h2>
<p>In diesem Artikel geht es um eine andere Facette des Paper-Engineering: Um den ganz normalen Alltag in der Druckproduktion von Point-of-Sale-Materialien, die nicht künstlerisch wertvoll sind, sondern verkaufen und funktional sein sollen. Dass auch hinter diesen gefalteten, aufgestellten, ausgeklappten oder aufgehängten Marketingmaterialien viel Know-how steckt, vergisst man oft.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4510" title="aufsteller_mit_spender" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/aufsteller_mit_spender.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Vorderseite des Aufstellers mit Dispenser.</em></p>
<h2>Blickfang „Werbetechnik“: POS-Materialien mit Anspruch</h2>
<p>Wir haben uns die Point-of-Sale-Materialien der „<a title="druckerei24.de" href="http://www.druckerei24.de" target="_blank" rel="noopener">druckerei24</a>“ angesehen, also z. B. jene Aufsteller, Faltblattdispenser oder faltbaren Würfel, die normalerweise Teil von Werbe- und Promotionmaßnahmen in Verkaufsräumen sind.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4511" title="pos_materialien" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/pos_materialien.png" alt="" width="540" height="327" /></p>
<p><em>Oben: Eine kleine Auswahl aus dem Angebot unserer Testdruckerei „druckerei24“.</em></p>
<p>Man findet diese Werbe-Materialien auch bei Veranstaltungen, bei Tombolas oder aber im Wartebereich des Kinos als Aufsteller. Alle haben gemeinsam, dass sie nicht platt daliegen wie Broschüren oder Flyer, sondern dreidimensional die Blicke auf sich ziehen und so zum Hingucker werden.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4512" title="losbox" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/losbox.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Ein Tombola-<a href="https://www.flyerpilot.de/werbewuerfel">Werbe-Würfel</a> mit Werbemittel-Spender, seitlich angeklebt.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4513" title="verschluss_losbox" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/verschluss_losbox.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Der Verschluss – einfach und robust.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4514" title="dispenser_plano" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/dispenser_plano.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Der Dispenser für Infoflyer wird fertig angeklebt plano mitgeliefert. Er muss nur noch auseinandergefaltet werden.</em></p>
<p>Sie sind manchmal Teil der Raumplanung, sie stehen auf Theken im Einzelhandel, beim Arzt oder finden sich auf Messen. Und selbst Einzelstücke oder kleine Auflagen sind so günstig geworden, dass auch Privatleute sie für Partys oder ihre Events nutzen können. Diese Materialien haben gemeinsam, dass ihre Produktion komplizierte und durchdacht-funktionale Stanzungen und Nutungen voraussetzt. Es geht auch um Kaschierungen, vor allem aber um deren produktionstechnische Standardisierung – damit sie günstig angeboten werden können.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4515" title="P1530417_01klein" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/P1530417_01klein.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Ein Dachaufsteller mit Fixierlasche…</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4516" title="IMG_1687_01klein" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/IMG_1687_01klein.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>…und so sieht er plano aus. Was einfach wirkt, ist gestanzt, genutzt und geklebt.</em></p>
<h2>Kunst der Standardisierung: Ergonomie bei Werbematerialien</h2>
<p>Neben gestalterischen und produktionstechnischen Aspekten ist interessant: Durch eine gleichbleibende Qualität, die sich erfolgreich bewährt hat, wird sichergestellt, dass diese Materialien „funktionieren“. Sie sind einfach aufzubauen, robust, gut zu bedrucken und damit zu individualisieren – alles Eigenschaften, die für die Umsetzung innerhalb eines Corporate Designs oder eines Markenkonzeptes wichtig sind. Aber auch für den Event, auf dem schon mal ein Glas überschwappt &#8211; drucklackierte Wellpappe hält einiges aus.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4517" title="dispenser" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/dispenser.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Links ein Dispenser für Flyer platzsparend plano geliefert, daneben ist er fertig zusammengesteckt zu sehen.</em></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4518" title="flyerbox_faltung" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/flyerbox_faltung.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Und so sieht die Rückseite aus. Interessant, wie die Dreiecksform der Rückenstütze Stabilität bringt.</em></p>
<h2>Stanzungen neu entwickeln oder auf bewährte zurückgreifen</h2>
<p>Doch wer in der Werbung, im Werbe-Design und/oder der Drucksachen-Produktion nicht nur Inhalte und ihre Wirkungen erdacht hat, sondern wer dann auch gucken muss, wie das umgesetzt wird, der weiß, dass Ergonomie und Benutzerinterface nicht nur Begriffe sind, die auf das Web zutreffen. Wer z. B. einen DIN A2-Aufsteller produzieren lässt, will, dass der bei Lieferung schnell auseinandergefaltet ist, fest steht und dieser kurze Prozess selbsterklärend ist. Wie eine gute Webseite, auf der man wie von selbst alles findet und alles versteht – die alles scheinen Selbstverständlichkeiten zu sein, aber im Alltag kommt es oft ganz anders. Denn es gibt im Werbemittelsektor viele Materialien, die nicht gut funktionieren und den Kunden eher belasten als entlasten.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4519" title="werbetechnik_design" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/werbetechnik_design.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Form follows Function…</em></p>
<p>Wie schafft man es also, dass vier kleine Laschen ineinander gesteckt so haltbar sind, dass auch der befüllte Dispenser nicht unter der Last der Befüllung zusammenbricht und damit aufgeht? Es gibt zwei Möglichkeiten, sich der Aufgabenstellung zu nähern: 1.) Man entwirft die Stanz- und Nutform selbst, lässt die Stanze produzieren und stellt danach u.U. fest, dass man etwas nicht bedacht hat. 2.) Man sucht eine Druckerei, die bereits ein Portfolio solcher Werbemittel besitzt und entsprechend über Stanzen verfügt. Dies ist günstiger und schneller.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4520" title="werbemittelbox" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/werbemittelbox.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Spender für Flyer oder ähnliche Drucksachen in unterschiedlichen Größen.</em></p>
<h2>Ästhetik und Funktionalität bei der Werbemittelproduktion</h2>
<p>Onlinedruckereien wie die “druckerei24” setzen, wie schon einmal an anderer Stelle erläutert, noch einen drauf und koppeln hochwertige Produktionsverfahren mit Schnelligkeit und günstigen Preisen. Betrachtet man sich die Werbemittel im Detail, wie stabile Laschen bei Dispensern angelegt sind, wie Standfestigkeit bei kleinen und großen Aufstellern erreicht wird, dann hat man ein gutes Gefühl. Schön ist einfach, wie die quadratische Losbox und der 100%ig fest angeklebte Dispenser sowohl grafisch als auch produktionstechnisch harmonieren – sieht gut aus, hält was aus und ist schnell zusammengesteckt. Denn Standardlösungen in der Produktion sehen so einfach aus, weil sie sich bewährt haben. Die Losbox z. B., gerade die große Variante mit 30 cm Kantenlänge, ist stabil. Warum? Weil die verbindenden Laschen genau so sitzen und ineinandergreifen, dass optimale Stabilität gewährleistet ist.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4521" title="dispenser_klein" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/dispenser_klein.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Die Dispenser bieten unterschiedlich viel Platz für Werbemittel und unterschiedliche große Flächen für die Imagewirkung.</em></p>
<h2>Ein Beispiel: Würfelzucker für die Augen des Produktioners</h2>
<p>Natürlich ist der Würfel nicht aus dünnem Papier gemacht, sondern aus kaschierter Wellpappe oder im Falle des kleineren Würfels mit 20 cm Kantenlänge aus stabilem 400g-Chromosulfatkarton, also in einer Grammatur, bei der man richtig etwas in der Hand hat. 400g ist auch schon die ungefähre Obergrenze gebräuchlicher Papiergrammaturen. Der Würfel als Losbox oder Aktionsbox mit Einwurfschlitz und 30x30x30cm Dimensionierung wirkt viel größer als ich von der Angabe der Maße her vermutet hätte. Die Materialoberfläche bringt zusammen mit dem Drucklack und z. B. mit vollflächigem Bedruck eine wunderbar glatte Oberfläche. Dieser Würfel funktioniert, das heißt, er erfüllt seinen Zweck optimal, und die standardisiert-hochwertige Produktion macht ihn dann noch zu einem Hingucker. Design und Produktion gehen hier Hand in Hand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Oben: Plano geliefertes Stellplakat mit Doppelrückenstütze.</em></p>
<h2>Liebe zum Detail: Arrtierungen für festen Stand</h2>
<p>So wie Würfel anderer Hersteller, die produktionstechnisch nicht durchdacht sind, zu leicht eingedrückt werden können, weil sie nicht stabil genug sind, so können Aufsteller umfallen, wenn die Mechanik innerhalb des Papp-Sandwichs oder hinter dem Einzelaufsteller nicht richtig fixiert ist. Man kennt Aufsteller, die eine Zeit lang gerade stehen und dann wegrutschen oder in sich zusammenfallen. Bei den Aufstellern der „druckerei24“ ist das nicht möglich, weil es eine Doppel-Herz-Papp-Arretierung gibt. Das heißt, dass die Stehhilfen auf der Rückseite der Kartonage in die richtige Position gedrückt werden und dort mit einem konternden Pappstreifen, der wie die Nut in die Feder greift, fixiert ist. Ein ganz einfacher Mechanismus. Das sind Kleinigkeiten, die man oft auf den ersten Blick nicht bemerkt. Wer aber einmal auf einer Messe oder einer Verkaufspräsentation den Schaden hatte und sich ärgern musste, wird gerade solche Details, die zeigen, dass die Lösung bis ins Letzte durchdacht ist, zu würdigen wissen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4523" title="aufsteller_von_oben" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/aufsteller_von_oben.jpg" alt="" width="540" height="304" /></p>
<p><em>Oben: Das Stellplakat mit Arretierung als Doppel-Herz-Rückenstütze.</em></p>
<h2>Eine bunte Palette an Werbetechnik-Materialien</h2>
<p>Eine Onlinedruckerei aktuellen Zuschnitts wie die druckerei24 bietet dabei eine Fülle an Marketingmaterialien bzw. Verkaufs- oder Point-of-Sale-Materialien wie Displays und Aufsteller, die ihre Funktion im Raum erfüllen. Das geht vom Großaufsteller bis zu Sitzwürfeln oder formgeschnittenen Pappaufsteller-Standfiguren in Lebensgröße. Onlinedruckereien werden also immer kreativer, was ihr Produkt-Portfolio anbelangt. Gerade Produktionsprozesse mit komplexer Aufeinanderfolge von früher sehr teuren und langwierigen Arbeitsschritten, werden analysiert und rationalisiert, damit sie bezahlbar werden. Das kann man als Verdienst des internetbasierten Druckens ansehen. Alles steht auf dem Prüfstand. Der Kunde freut sich am Ende in immer mehr Bereichen über günstige Preise, kurze Lieferzeiten und hohe Qualitätsstandards.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4525" title="werbetechnik_uebersicht" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/werbetechnik_uebersicht1.jpg" alt="" width="540" height="325" /></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Visitenkarte made by myself</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/papier/visitenkarte-self-made</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 May 2017 09:44:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Visitenkarten]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Layout]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Visitenkarten selbst gestalten und produzieren Beschäftigt man sich ein wenig näher mit dem Ursprung von Visitenkarten, erfährt man durchaus Interessantes. So wurde sie einst, wenn man Gast eines hohen Hauses war, dem Diener übergeben, der sie auf einem Silbertablett dem Hausherrn übergab. Aber damit längst nicht genug: Um dem hohen Herren zu signalisieren, was &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/papier/visitenkarte-self-made" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Visitenkarte made by myself“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h2>Visitenkarten selbst gestalten und produzieren</h2>
<p>Beschäftigt man sich ein wenig näher mit dem Ursprung von Visitenkarten, erfährt man durchaus Interessantes. So wurde sie einst, wenn man Gast eines hohen Hauses war, dem Diener übergeben, der sie auf einem Silbertablett dem Hausherrn übergab. Aber damit längst nicht genug: Um dem hohen Herren zu signalisieren, was der Grund des Besuches sei, knickte der Besucher die Visitenkarte nach einer bestimmten Regel. Ob der Tochter des Hauses den Hof machen zu dürfen oder sein Beileid zu bekunden, es ging immer erst das Knicken der Karte voraus.</p>
<p>Das ist heute längst nicht mehr Gang und Gebe und das Namenskärtchen hat Einzug in die Berufswelt gefunden. Hier wird sie auf Messen und Kongressen nahezu inflationär herumgereicht – Kontakte sind nun einmal alles. Manchmal, auch ohne Knick, hat man nun dennoch das Gefühl, ins vorletzte Jahrhundert zurückgeschickt worden zu sein. Manch eine Visitenkarte verdient ebenfalls einen Knick und zwar den für die Beileidsbekundung. Ein optischer Fehdehandschuh, um in der einmal bemühten Metaphorik zu bleiben.</p>
<p>Jetzt haben wir uns mal im Internet auf die Suche nach kreativen Alternativen auf dem Gebiet von Business-Karten gemacht und möchten Sie nun zum einen auf Tutorial hinweisen, das Sie entweder dazu befähigen wird, in Zukunft selbst die eigene Visitenkarte zu erstellen, oder aber Ihnen ein paar Kriterien in punkto Gestaltung an die Hand gibt, die Sie die eigene Visitenkarte mit etwas kritischerem Maßstab betrachten lässt. Wenn Sie <a href="https://www.flyerpilot.de/visitenkarten-drucken">Visitenkarten drucken lassen</a> möchten könne Sie das online einfach erledigen</p>
<p>Gefunden haben wir den besagten Beitrag, ein wunderbares Tutorial für Photoshop, auf der Design Weblounge. Der Autor zeigt, wie man sich seine eigene Visitenkarte erstellen kann – und das ohne viel Schnörkel und Schnickschnack.</p>
<p>Beispile der <a href="https://www.flyerpilot.de/magazin/gestaltung-und-druck/rund-um-visitenkarten/40-ausgefallene-visitenkarten?hilite=%27visitenkarten%27">40 schönsten Visitenkarten</a> finden Sie hier</p>
<p>Sehr detailliert werden im Beitrag die einzelnen Schritte beschrieben, die damit einfacher für den Anwender nachvollziehbar sind. Angefangen von der Nennung des gängigen Formats von Visitenkarten über Mindestauflösung, Farbraum, Aspekte des Textes sowie zur Verwendung von Icons bekommt der Anwender alle wichtigen Informationen.</p>
<p>Folgt man der Anleitung des Beitrags, hat man auf jeden Fall schon einmal eine dezent gestaltete aber dennoch ansprechende Businesscard. Fortgeschrittenen ist es darüber hinaus ein Einfaches, dies dann noch mit diversen Effekten zu verfeinern. Angefangen mit Farbverläufen, über Kaschierungen bis hin zu Prägungen. Die PSD-Datei wird natürlich zum Download angeboten, so dass man sich jetzt nur noch an den Rechner setzen und der Kreativität freien Lauf lassen muss.</p>
<p>Wer nun noch ein wenig Inspiration benötigt, hier findet ihr auf fubiz und auf Smashing Magazine ganz wunderbare Sammlungen von Visitenkarten. Ihr kennt bessere Beispiele? Dann schickt uns die Links zu euren Best Practice.</p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Transparentpapier bedrucken</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/papier/transparentpapiere</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2017 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Drucktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Transparentpapiere sind interessante, abwechslungsreiche, schöne und vor allen Dingen auch universelle Papiere. Sie lassen sich verarbeiten auf allen marküblichen Kopierern, sie sind geeignet für Arbeiten mit Tusche, Tuschefüller, Blei-,Farb- und Filzstiften und sie können auch eingesetzt werden auf Kopierer, Laser- und Inkjetdrucker. Transparentpapiere lassen sich selbstverständlich schneiden, stanzen, bohren, falzen, rillen und sogar mit einer &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/papier/transparentpapiere" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Transparentpapier bedrucken“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-2708" title="Der Gutenberg Blog berichtet über Papier" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2010/12/pb_5.jpg" alt="" width="550" height="460" /></p>
<p><strong>Transparentpapiere</strong> sind interessante, abwechslungsreiche, schöne und vor allen Dingen auch universelle Papiere. Sie lassen sich verarbeiten auf allen marküblichen Kopierern, sie sind geeignet für Arbeiten mit Tusche, Tuschefüller, Blei-,Farb- und Filzstiften und sie können auch eingesetzt werden auf Kopierer, Laser- und Inkjetdrucker. Transparentpapiere lassen sich selbstverständlich schneiden, stanzen, bohren, falzen, rillen und sogar mit einer Heißfolienprägung versehen. Besonders interessante Effekte lassen sich mit Filigranstanzungen erzielen. Auch eine Drucklackierung lässt sich aufbringen und selbstverständlich können auch die verschiedenen Bindetechniken praktiziert werden. Hier unsere Tipps, wie Sie Transpaprentpapier bedrucken können.</p>
<p>Es gibt auch transparente Etiketten, die Sie drucken lassen können, ein Überblick erhalten Sie auf dem Webshop <a href="https://www.etiketten-drucken.de">Etiketten-drucken</a> .de.</p>
<h2>Transparentpapiere auch farbig</h2>
<p>Die vielen auf dem Markt befindlichen weißen und farbigen Transparentpapiere findet man in aufwendigen Geschäftsberichten, für mehrfarbige Glückwunschkarten und Einladungen, für ansprechende Speisekarten und sogar für repräsentative Visitenkarten. Transparentpapiere bieten Raum für fast jede kreative Idee, um sich aus der Vielzahl anderer standardisierter Druckerzeugnisse durch ihre besondere charakteristische Beschaffenheit herauszuheben und auf sich aufmerksam zu machen.</p>
<p>Die schöne, ruhige und gleichmäßige Transparenz und andere Eigenschaften solcher Papiere ergeben sich durch die Verwendung besonders ausgesuchter Zellstoffe in Verbindung mit der Bearbeitung der Fasern durch die sogenannte Mahlung in einem Refiner. Dabei wird ganz gezielt eine Veränderung der Faserform vorgenommen. Für transparente Papiere erfolgt dabei weniger ein Schneiden oder Kürzen der Fasern, sondern vielmehr ein Quetschen. Das führt zu einer wesentlichen Vergrößerung der Faseroberfläche, verbunden mit einer Zunahme der gewünschten Lichtdurchlässigkeit d.h. der Transparenz, bei gleichzeitger Abnahme des Weißgrades.<span id="more-1914"></span>Für einen Drucker ist es wichtig zu wissen, dass sich durch diese Art der Stoffmahlung auch die Poren und Zwischenräume des Papiers schließen , die Saugfähigkeit des Papiers abnimmt und damit ist eine deutliche Verlängerung der Wegschlagzeit der Druckfarbe verbunden. Die beiden nachstehenden Oberflächenaufnahmen zeigen in sehr starker Vergrößerung, wie bei einem transparenten Papier die einzelnen Fasern durch die gequetschte Mahlung, die in der Fachsprache auch als „schmierige Mahlung“ bezeichnet wird, flach und so gut wie ohne Poren und Zwischenräume aufliegen. Im Vergleich dazu weist das andere Naturpapier Zwischenräume auf in die die Druckfarbe gut und schnell wegschlagen kann.</p>
<p>Aufgrund dieser speziellen Fertigungsmethoden ergibt sich für den Drucker, auf drei besonders wichtige drucktechnische Gesichtspunkte zu achten.<!--more--></p>
<h2>Transparentpapier bedrucken</h2>
<p>1. Da die Oberfläche von Transparentpapier eine sehr schlechte Saugfähigkeit hat, ist es am besten, rein oxidativ trocknende Druckfarben einzusetzen. In der fachlichen Umgangssprache werden diese Farbserien auch als Folienfarben bezeichnet. Das sind Druckfarben die keine Mineralöle aufweisen und darum allein durch Luftsauerstoff vom pastösen in einen (trocknen) festen Zustand übergehen müssen. Die richtige Druckfarbe ist also die erste Voraussetzung für eine gute Trocknung und für eine einwandfreie Verbindung der Druckfarbe mit der Oberfläche des Papiers.</p>
<p>2. Das Feuchtmittel spielt im Offsetdruck eine wichtige Rolle. Für die Wasserführung gilt nach wie vor die „goldene Faustregel“: So viel Wasser wie notwendig, aber so wenig wie möglich. Mit den Feuchtwasserzusatzmitteln sollte sehr sparsam umgegangen werden. Wir empfehlen, einen pH-Wert von nicht unter pH 6 einzustellen. Der pH-Wert unseres Transparentpapiers liegt zwar im neutralen Bereich von pH 7, der aber mit + 1,5 schwanken kann. Deshalb besonders kontrollierter Umgang mit Feuchtwasser-Zusätzen!</p>
<p>3. Durch die spezielle Beschaffenheit von Transparentpapier ergibt sich auch die Eigenschaft einer besondere Empfindlichkeit gegenüber klimatischen Schwankungen. Wir empfehlen, eine relative Feuchte von 50-55% bei 20° C im Druck und Verarbeitungsraum konstant einzuhalten. Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, so ist nach dem Druck eine klimaschützende Umhüllung erforderlich, um eine Verspannung oder eine Randwelligkeit der Auflage zu verhindern</p>
<p>Aber es gibt auch den wasserlosen Offsetdruck, der heute in vielen Druckereien betrieben werden kann. Er ist für das bedrucken von Transparentpapier und anderen nichtsaugende Materialien sehr gut geeignet. Denn durch die Abwesenheit von jeglichem Feuchtmittel wird die oxidative Trocknung der Druckfarbe begünstigt und jegliche Trocknungsverzögerung oder -verhinderung durch den Einfluss von Wasser verhindert, vor allen Dingen bei Drucksujets, die nur eine geringe Farbabnahme haben.</p>
<h2>Auf was sollte man beim Bedrucken unbedingt achten</h2>
<p>Der wichtigste Vorgang für einwandfreie Druckergebnisse auf Transparentpapier im Offsetdruck ist das Trocknen der Druckfarbe bei gleichzeitiger Beachtung der klimatischen Bedingungen. Deshalb Kurzfassung die wichtigsten technischen Hinweise:</p>
<ul>
<li>Verwendung rein oxidativ trocknender Druckfarben (Folienfarben)</li>
<li>Knappe Wasserführung praktizieren</li>
<li>Einstellung des Feuchtmittels auf einen pH-Wert von nicht unter pH 6.0</li>
<li>Für einen ausreichenden Farbverbrauch achten</li>
<li>Der wasserlose Offsetdruck ist eine sehr gute Alternative zum konventionellen Offsetdruck mit Wasser</li>
<li>Bei der Praktizierung der UV-Trocknung ist durch die Wärmeeinwirkung besondere Vorsicht geboten! (evtl. gibt es Planlageprobleme)</li>
<li>Individuelle Anfragen zu Tranzparenten Papieren drucken unter <a href="https://www.flyerpilot.de">www.flyerpilot.de</a></li>
</ul>
<p>Hinzuweisen ist aber auch auf mögliche Kontaktrektionen, die bei ein- oder auch zweiseitigem Druck von dunklen Vollflächen in sehr seltenen Fällen auftreten können. Dabei können sich nach dem Trocknen der Farben auf den Flächen fettähnliche und unerwünschte „Fettflecken“ (Ölabscheidungen) bilden. Vermutlich sind es flüchtige Spaltprodukte, die während des oxidativen Trocknungsprozesses ausgasen, nicht in die Rückseite des im Stapel darüberliegenden Bogens eindringen können, sondern praktisch auf die Oberfläche der Farbfläche zurückschlagen. In anderen Fällen kann es auch zu Abstosserscheinungen kommen, wenn der Bogen zweiseitig bedruckt werden soll. Dabei kann beobachtet werden, dass beim Drucken der zweiten Seite die Farbe immer dort abgestoßen wird, wo der Bogen Kontakt gehabt hat mit der Druckfarbe der ersten Seite. In solchen Fällen sind es ebenfalls Ausgasungen von Spaltprodukten der Druckfarbenschicht des Schöndrucks der auf der Widerdruckseite partielle Ablagerungen verursacht hat.</p>
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		<item>
		<title>Klimaneutral-Drucken Prima Klima für Druck und Papier</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/papier/klimaneutral-drucken</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2016 08:07:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Verarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Papier und Klima Wenn hier über das Klima geschrieben wird, so handelt es sich nicht um einen meteorologischen Diskussionsbeitrag über eine angebliche dramatische Klimaveränderung der Erde und es geht auch nicht um die Frage, ob die Wüsten einstmals grün waren. Auch soll nicht untersucht werden, warum die Tiefdruckgebiete meist von den Azoren kommen und die &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/papier/klimaneutral-drucken" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Klimaneutral-Drucken Prima Klima für Druck und Papier“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Papier und Klima</h2>
<p>Wenn hier über das Klima geschrieben wird, so handelt es sich nicht um einen meteorologischen Diskussionsbeitrag über eine angebliche dramatische Klimaveränderung der Erde und es geht auch nicht um die Frage, ob die Wüsten einstmals grün waren. Auch soll nicht untersucht werden, warum die <strong>Tiefdruckgebiete</strong> meist von den Azoren kommen und die Hochdruckgebiete die Ostsee-Insel Hiddensee bevorzugen.  Vielmehr geht es nachfolgend  um einen kurzen Überblick um die wichtigsten Begriffe und Messinstrumente für das Klima, im Zusammenhang mit dem  Papier, dem  <strong>feuchtigkeitsempfindlichen</strong> Material des Druckers<strong>.</strong></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-3115" title="Öko-Papier" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2011/09/Fotolia_870357_S-540x382.jpg" alt="" width="540" height="382" /></p>
<p>Papier ist  hygroskopisch. Darunter versteht man seine Eigenschaft, Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufzunehmen aber auch an sie wieder abzugeben. Wird der Bedruckstoff z.B. ohne klimaschützende Verpackung in einen Raum mit bestimmter relativer Feuchtigkeit gebracht, so nimmt er &#8211; je nach Raumklima &#8211; aus der Umgebungsluft Feuchtigkeit auf (Adsorption) oder gibt Feuchtigkeit ab (Desorption), und zwar bis zur Erreichung des Gleichgewichtszustandes. Dabei spielt auch die Temperatur eine nicht unwichtige Rolle. Denn bei Änderung der Raumtemperatur ergibt sich auch eine Änderung der rel. <strong>Luftfeuchtigkeit</strong>. Als Folge der Nichtbeachtung der Luftfeuchtigkeit und Temperatur können sich mehr oder weniger große Probleme sowohl im Bogendruck  im Rollen-Offsetdruck im Digitaldruck  und auch beim Kopieren ergeben. Im Bogen-Offsetdruck sind  es vor allen Dingen Probleme mit der Flachlage des Papiers wie Verspannungen,  Randwelligkeiten sowie schlechte Laufeigenschaften (z.B.stat.Aufladungen, Adhäsionserscheinungen) und den sich daraus ergebenden negativen Folgeerscheinungen Im Rollen-Offsetdruck sind es besonders z.B. Ausdehnungen der Bahn, Bahnrisse, Fehlklebungen und zusätzliche Makulaturen oder Wellenbildungen.<br />
Die nachfolgenden Ausführungen geben einen kurzen Überblick über die verschiedenen Klimabegriffe und sie geben auch Hinweise auf die verschiedenen Instrumente und Möglichkeiten zum Messen und Prüfen der klimatischen Verhältnisse.<span id="more-3112"></span></p>
<h2>1.Klima-Begriffe</h2>
<p><strong>Absolute Luftfeuchtigkeit</strong><br />
Unter diesem Begriff versteht man diejenige Wassermenge in Gramm, welche in einem <em>Kubikmeter Luft</em> enthalten oder die Wassermenge in Gewichtsprozent, die in einem Papier vorhanden ist.  Physikalisch gesehen ist die absolute Feuchtigkeit das Gewicht des Wasserdampfes in 1 m3 Luft (g/m3). Jeder Temperatur ist ein maximal möglicher Feuchtigkeitsgehalt zugeordnet, der dem Sättigungszustand entspricht.</p>
<p><strong>Maximal mögliche Luftfeuchtigkeit</strong><br />
Darunter versteht man diejenige Wasserdampfmenge, die Luft einer bestimmten Menge bis zur Sättigung aufnehmen kann. Setzt man die absolute Feuchtigkeit zu der maximal möglichen Luftfeuchte ins Verhältnis, ergibt sich die relative Luftfeuchtigkeit (RLF oder rel.F).</p>
<p><strong>Relative Luftfeuchtigkeit</strong><br />
Unter der relativen Luftfeuchtigkeit versteht man also das prozentuale Verhältnis zwischen dem tatsächlichen (absoluten) Wassergehalt und dem maximal möglichen Wassergehalt der Luft bei einer bestimmten Temperatur.</p>
<p>RLF in % = Absolute Luftfeuchtigkeit x 100</p>
<p><strong>Maximal mögliche Luftfeuchtigkeit</strong><br />
Die relative Luftfeuchtigkeit ist  die wichtigste Maß- und Meßgröße für das Raumklima, denn hier wird die Temperaturabhängigkeit der Luftfeuchte berücksichtigt</p>
<p><strong>Gleichgewichtsfeuchtigkeit</strong><br />
Hygroskopische Materialien wie Papier und Karton passen sich in ihrem Feuchtigkeitsgehalt der Umgebungsluft an, sie streben einen Gleichgewichtszustand an. Daher wird die Luft, die sich in einem Papierstapel zwischen den einzelnen Bogen befindet, stets mit dem absoluten Feuchtigkeitsgehalt des Papiers im Gleichgewicht stehen. Die mit einem elektronischen Schwertfühler in einem Papierstapel gemessene Gleichgewichtsfeuchtigkeit gibt also die Beziehung zwischen der Feuchtigkeit im Material und jener der Umgebungsluft wieder.</p>
<p><strong>Hysteres</strong><br />
Der Ausdruck Hysterese stammt aus dem Griechischen und bedeutet das Zurückbleiben einer Wirkung hinter der sie verursachenden, veränderlichen physikalischen Größe. Aufgrund der hygroskopischen Eigenschaft von Papier kann es zu einer Feuchtigkeitsaufnahme oder auch Feuchtigkeitsabgabe kommen. Dabei ist es nicht gleich, ob ein Papier durch ein Befeuchten (Absorption) oder durch Trocknen (Desorption) auf seine Endfeuchte gebracht wird. Bei gleichem absoluten Wassergehalt stellen sich in beiden Fällen verschiedene relative Luftfeuchtigkeiten ein. Dieser Sachverhalt wird als Hysterese bezeichnet.</p>
<p><strong>Der Einfluß der Temperatur</strong><br />
Die relative Luftfeuchtigkeit wird von der Temperatur entscheidend beeinflusst. Die relative Luftfeuchtigkeit und die Temperatur sind so eng miteinander verbunden, dass sich die relative Luftfeuchtigkeit sofort ändert, sobald auch die Temperatur einer Schwankung bzw. Änderung unterworfen wird. Sinkt die Temperatur, dann steigt die relative.Luftfeuchtigkeit, umgekehrt nimmt die relative.Luftfeuchtigkeit ab, sobald die Temperatur steigt &#8211; gleicher Wassergehalt der Luft vorausgesetzt . Das bedeutet, dass ein Konstanthalten der rel.Luftfeuchtigkeit bei steigender oder sinkender Raumtemperatur nur dann möglich ist, wenn gleichzeitig be- oder entfeuchtet wird.</p>
<p>Tabelle: Veränderung der relativen Luftfeuchtigkeit in Abhängigkeit von der<br />
Temperatur<br />
_______________________________________________________<br />
Temp.    Relative Luftfeuchtigkeit (RLF) in Prozent (%) bei gleichbleibender<br />
°C    absoluter Luftfeuchtigkeit.<br />
________________________________________________________<br />
10    64    73    82    94<br />
12    55    65    73    82    92    98<br />
14    49    59    65    73    82    87    97<br />
16    43    55    57    65    78    87    93    97<br />
18    38    45    50    57    64    70    75    83    85    95<br />
20    34    40    45    50    56    62    67    73    76    84<br />
22    30    35    40    45    50    55    60    65    70    75<br />
24    27    32    35    40    45    50    54    67    62    68<br />
26    25    28    32    37    40    45    47    53    55    60<br />
28    22    26    28    32    36    42    43    46    50    55<br />
30    20    23    26    29    33    38    39    43    45    50<br />
________________________________________________________</p>
<p>Bei Erhöhung der Temperatur verringert sich die rel.Luftfeuchtigkeit. Umgekehrt kommt es zu einer Erhöhung, wenn die Temperatur abgesenkt wird. (Siehe Tabelle) Senkt sich  z.B. die Raumtemperatur in den Wintermonaten weil die Heizung zum Wochenende gedrosselt wurde, kommt es zu mehr oder weniger starken Anstieg der rel.Luftfeuchttigkeit. Das kann verbunden mit einer Feuchtigkeitsaufnahme durch das Papier und mit einer Randwelligkeit.<br />
Aber nicht nur die Temperatur des Raumes, sondern auch die Temperatur der Papierstapel sollte in den Wintermonaten überwacht werden, bevor das Papier ausgepackt wird. Wird z.B. ein im Winter stark unterkühlter Papierstapel oder eine entsprechend kalte Papierrolle  ausgepackt und in die wärmere Druckerei gefahren, kommt es zu einem Niederschlag von Kondensfeuchtigkeit die sofort von den Randzonen des Stapels oder von den oberen lagen des Rollenpapiers aufgenommen wird. Es kommt zu einer Randwelligkeit und die oberen Lagen der Rolle fallen als Makulatur an.</p>
<p>Bei einem erwärmten Stapel wird umgekehrt die unmittelbare Umgebungsluft erwärmt. Dort sinkt die rel.Luftfeuchtigkeit der unmittelbar den Stapel umgebende Luft und die Randzonen geben feuchtigkeit ab. es treten Verspannungen auf. Darum ist es wichtig, nicht nur die Raumtemperatur, sondern auch die Stapeltemperatur vor dem Auspacken zu messen.</p>
<p>Beschädigungen von Rieseinschlägen oder Palettenumhüllungen sind nach dem Messen wieder zu verkleben. Im verpackten Zustand kann bei wasserdampfdichter Verpackung kein Feuchtigkeitsaustausch stattfinden. Das ist besonders im Winter wichtig, wenn Papier in unterkühltem Zustand angeliefert wird. Erst eine Temperaturangleichung vornehmen ! Die Zeit für einen solche Angleichung ist natürlich abhängig vom Größenlumen der Palette und von der Höhe der Temperaturdifferenz wischen Raum und Unterkühlung.</p>
<h2>2. Geräte zur Klimamessung</h2>
<p><strong>Thermohygrograph</strong><br />
Zur laufenden Kontrolle der rel.Luftfeuchtigkeit und Temperatur dienen registrierende Thermohygrographen. (siehe Abbildung) Damit werden Feuchtigkeit und Temperatur auf Diagrammscheiben über einen längeren Zeitraum aufgezeichnet. So besteht auch nachträglich die Möglichkeit festzustellen, welche Klimabedingen während der Nachtzeit z.B. geherrscht haben. Klimaaufschreibungen sind auch wichtige Dokumente wenn es um die Behandlung von Papier–Reklamationen geht. Eine regelmäßige Eichung solcher Geräte mit Hilfe eines Aspirationspsychrometers ist wichtig.<br />
Eine wesentlich bessere und komfortablere Methode der Klimaaufzeichnung ist der Einsatz eines sogenannten Datenloggers. Der Logger kann ohne Interface direkt über ein Schnittstellenkabel programmiert und ausgelesen werden. Eine Software erlaubt eine umfassende Datenanalyse über Tabellendarstellung, Kurvengrafik und Zoom-Funktion.</p>
<p><strong>Schwertfühler(Stechhygrometer)</strong><br />
Sie dienen der Messung der Feuchtigkeit des Papiers im Stapel. Sie arbeiten wie ein Haarhygrometer. Heute werden aber fast vorwiegend die wesentlich genauer und auch schneller messende elektronisch arbeitende Schwertfühter<br />
verwendet. (siehe Abbildung)</p>
<p><strong>Aspirationspsychrometer</strong><br />
Das Aspirationspsychromter ist ein meteorologisch genaues Kontrollgerät zur Messung von Temperatur und Feuchtigkeit. Es kann deshalb auch als Eichgerät für andere Messinstrumente verwendet werden. Es enthält zwei Quecksilber-Glasthermometer, wovon eines für die Messung befeuchtet wird. Mit einem eingebauten Ventilator (Federwerkantrieb) wird ein Luftstrom von ca. 2m/s erzeugt. Dieser strömt gleichmäßig an den beiden Quecksilbersäulen vorbei. Dabei entsteht am feuchten Thermometer eine Verdunstungstemperatur (Verdunstungskälte) und an der trockenen Quecksilbersäule eine normale trockene Temperatur. Aus beiden Temperaturwerten, d.h. aus der Temperaturdifferenz, wird dann mit Hilfe einer Psychrometertabelle die meteorologisch genaue rel. Luftfeuchtigkeit ermittelt. (siehe Abbildung)</p>
<p><strong>Haarhygrometer</strong><br />
Einfache Haarhygrometer sind in Druckereibetrieben zur Messung der Raumfeuchtigkeit und auch zur Messung der Gleichgewichtsfeuchtigkeit mit einem Schwertfühler leider immer noch vereinzelt anzutreffen. Solche Geräte messen aber nicht in der heute notwendigen und geforderten Genauigkeit und Schnelligkeit. Sie sollten also gegen moderne elektronische Geräte ausgetauscht werden. Das Messprinzip von Haarhygrometer beruht auf den hygroskopischen Eigenschaften von speziellen Haaren und deren damit verbundenen Längenänderung. Diese Längenänderung durch Feuchtigkeitsabgabe und &#8211; aufnahme wird über ein Hebelsystem auf einen Zeiger übertragen. Die rel. Luftfeuchtigkeit in % wird direkt auf einer Skala übertragen  und kann dort abgelesen werden. Eine ständige Eichung solcher Geräte ist unbedingt notwendig.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Vergilbung und Lichtbeständigkeit von Papier</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/papier/vergilbung-von-papier</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2016 10:59:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps & Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast allen weißen gestrichenen, gussgestrichenen und auch ungestrichenen Natur- papieren , werden heute als „Weissmachereffekt“ so genannte optische Aufheller  zugesetzt. Das sind physikalisch gesehen, fluoreszierende Stoffe, die unsichtbares Licht absorbieren, dadurch angeregt werden und ein für uns dann sichtbares Licht aussenden. Das Papier wirkt heller und weisser. Leider sind diese Zusatzstoffe nicht lichtecht und daher &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/papier/vergilbung-von-papier" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Vergilbung und Lichtbeständigkeit von Papier“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fast allen weißen gestrichenen, gussgestrichenen und auch ungestrichenen Natur- papieren , werden heute als „Weissmachereffekt“ so genannte optische Aufheller  zugesetzt. Das sind physikalisch gesehen, fluoreszierende Stoffe, die unsichtbares Licht absorbieren, dadurch angeregt werden und ein für uns dann sichtbares Licht aussenden. Das Papier wirkt heller und weisser. Leider sind diese Zusatzstoffe nicht lichtecht und daher sehr instabil.</strong></p>
<p>Sie verlieren  schnell ihren Weissmachereffekt unter dem Einfluss von Tageslicht  und es kommt zu einer  Vergilbung. Auch ohne Lichteinfluss kann es zu Vergilbungen kommen. Dann spricht man von Dunkelreaktionen.  Solche Vergilbungen können bei gestrichenen Papieren auch zu einer Versprödung des Papiers führen. Auch holzfreie ungestrichene Papiere sind übrigens einer solchen Alterungsvergilbung ausgesetzt, da auch bei solchen Qualitäten zur Verbesserung der Weiße optische Aufheller zugesetzt werden. <span id="more-2982"></span></p>
<p>Bei holzhaltigen Naturpapieren ist es vor allen Dingen das im Holzschliff noch enthaltene Lignin (ca. 22%-28 %), das eine schnelle Vergilbung oder sogar Bräunung des Papiers verursachen kann. Je holzhaltiger ein Papier, desto schneller die Vergilbung.  Das trifft auch zu für die Recycling-Qualitäten. Auch bei gestrichenen Papieren kann man grob sagen, dass ein weißeres Papier schneller vergilbt aus ein weniger weißes. Deswegen müssen hochweiße gestrichenen Papiere nicht zwangsläufig auch die „besseren“ Papiere sein.</p>
<p>Vorsicht übrigens bei <strong>farbigen Papieren</strong>!! Hier kann es zusätzlich zur Lichtvergilbung auch zu einer mehr oder weniger schnellen Verblassen oder gar Verschwinden der Farben kommen. Wenn es für eine bestimmte Druckarbeit erforderlich ist, ein farbiges Papier einzusetzen, dann sollte man sich beim Feinpapiergrosshändler nach der Lichtbeständigkeit bzw. Lichtechtheit erkundigen.<br />
Druckfarben werden bezüglich ihrer Lichtechtheit nach der so genannten Wollskala von der Stufe 1 bis zur Stufe 8 bewertet:</p>
<p><strong>1 = gering<br />
2 = wenig<br />
3 = mäßig<br />
4 = ziemlich gut<br />
5 = gut<br />
6 = sehr gut<br />
7 = vorzüglich<br />
8 = hervorragend</strong></p>
<p>Es wäre wünschenswert, wenn auch weiße Papiere im Zusammenhang mit der Alterungsbeständigkeit hinsichtlich ihrer Lichtbeständigkeit oder Lichtechtheit  eine entsprechende Klassifizierung erfahren würden.</p>
<p><strong>Anmerkung:</strong> Wird Papier und Pappe aggressiven Umwelteinwirkungen, wie verschiedenen Arten von Bestrahlung, erhöhter Temperatur oder chemischen Angriffen über mehrere Stunden ausgesetzt, können Rückschlüsse auf die im Papier im Laufe der Jahre auftretenden natürlichen Veränderungen gezogen werden. Die Norm DIN ISO 5630 beschreibt ein Verfahren zur beschleunigten Alterung von Papier und Pappe durch eine Trockenwärmebehandlung. Beratung  zur verwendung von Papieren mit langer Haltbarkeit unter <a href="https://www.flyerpilot.de">www.flyerpilot.de</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Transparentpapier: Papier mit Durchblick</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/papier/transparentpapier</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2015 12:19:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gutenbergblog.de/?p=3422</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer Transparentpapier oder auch Hochtransparentpapier hört, denkt zuerst an Zeichenpapier.  Es wurde früher vorwiegend  als manueller Zeichnungsträger in Architektur- und Konstruktionsbüros eingesetzt, nachdem meistens ein einfarbig schwarzer Rahmen- und Firmenaufdruck erfolgte. Solche Vor- und Aufdrucke wurden im Offsetdruck von wenigen Spezialfirmen im Offsetdruck vorgenommen. Allerdings geht die Bedeutung dieses Anwendungsgebietes für Transparentpapier stark zurück, da &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/papier/transparentpapier" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Transparentpapier: Papier mit Durchblick“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Transparentpapier oder auch Hochtransparentpapier hört, denkt zuerst an Zeichenpapier.  Es wurde früher vorwiegend  als manueller Zeichnungsträger in Architektur- und Konstruktionsbüros eingesetzt, nachdem meistens ein einfarbig schwarzer Rahmen- und Firmenaufdruck erfolgte. Solche Vor- und Aufdrucke wurden im Offsetdruck von wenigen Spezialfirmen im Offsetdruck vorgenommen. Allerdings geht die Bedeutung dieses Anwendungsgebietes für Transparentpapier stark zurück, da in den Konstruktions- und Architekturbüros mehr und mehr mit digitalen CAD-Systemen gearbeitet wird. Für den manuellen graphischen Verwendungszweck müssen transparente Zeichenpapiere spezielle technische Eigenschaften mitbringen. Dazu gehört eine hervorragende Bezeichenbarkeit mit Tuschen und auch mit Automatentuschen.</p>
<figure id="attachment_3424" aria-describedby="caption-attachment-3424" style="width: 424px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-3424" title="Transparentpapiere_Gutenbergblog.de" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2012/02/Fotolia_2921300_XS.jpg" alt="" width="424" height="283" /><figcaption id="caption-attachment-3424" class="wp-caption-text">© galam &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p>Die Oberfläche solcher Papiere muss so beschaffen sein, dass sowohl in Quer- als auch in Längsrichtung ein außergewöhnlich gutes Gleitverhalten des Zeichengerätes gegeben ist sowie eine gute Radierfähigkeit. Verlangt wird dabei gleichzeitig ein absolut glanzloses, schnelles Auftrocknen der Tusche. Hochtransparente Zeichenpapiere sollten  aber auch für Bleistifte geeignet sein, alterungs- und vergilbungsbeständig sein, keine Probleme aufwerfen, wenn von den Zeichnungen Lichtpausen gemacht werden oder sie vielleicht mikroverfilmt werden.  Transparentpapiere werden auch für Zeichnungsmontagen eingesetzt und mit Abreibebuchstaben- und Symbolen beklebt.  Transparentpapier kann natürlich heute  in monochromen Tintenstrahldruckern, Laserdruckern sowie in monochromen und zu farbigen Kopieren verarbeitet werden. Es wird deshalb in Rollen- und Bogenware in Gewichtsbereichen ab 30 g/m2  für die verschiedensten technischen Anwendungsbereiche aber auch für vielseitige kreative Gestaltungen von Druckarbeiten hergestellt, auch farbig.<br />
Sehr  phantasievoll und blumenreich, ja fast poetisch werden transparente  Papiere z.B. in einer Musterkollektion eines Herstellers  beschrieben: „Diese edlen Papiere zelebrieren Licht, Transparenz, Luft und Leichtigkeit. Es ist die Hommage an eine zeitlose Schönheit, an eine Ästhetik, die Sachlichkeit mit Traumhaften verbindet&#8230;.“<span id="more-3422"></span></p>
<h2>Schmierige Mahlung des Zellstoffs</h2>
<p>Durch die Mahlung des Zellstoffs wird generell eine Veränderung der eigentlichen Faserform vorgenommen und gezielt Einfluss genommen auf bestimmte Papiereigenschaften. Für transparenten Papiere erfolgt dabei weniger ein Schneiden oder Kürzen der Fasern, sondern vielmehr nur ein Quetschen. Das bedeutet eine wesentliche Vergrößerung der Faseroberfläche, verbunden mit einer Abnahme der Lichtundurchlässigkeit  (= Zunahme der Transparenz) und Abnahme des Weißgrades; die Poren des Papiers schließen sich, die Saugfähigkeit nimmt ab und damit verlängert sich auch mehr oder weniger stark die Wegschlagzeit für die Druckfarben. Beim transparenten Papier liegen die einzelnen Fasern durch die gequetschte Mahlung, die auch als schmierige Mahlung bezeichnet wird, flach auf und es sind, im Gegensatz zu dem anderen Naturpapier, so gut wie keine Zwischenräume oder Poren erkennbar. Dadurch ergibt sich die gute Transparenz ( = schlechte Opazität). Gleichzeitig ist damit auch die große Empfindlichkeit für klimatische Schwankungen zu erklären.</p>
<h2>Druckfarbe/Feuchtwasser</h2>
<p>Die richtige Druckfarbe die erste Voraussetzung für ein gutes Druckergebnis im Offsetdruck. Denn erst wenn die Druckfarbe getrocknet ist kann man schließlich  eine Druckarbeit gebrauchen. Es sind rein oxydadtiv trocknende Folienfarbe zu verwenden. Das Feuchtwasser sollte ganz leicht angesäuert werden . Am besten nicht unter pH 6,0. Für die Wasserführung im Offsetdruck gibt es eine uralte Faustregel: So viel Feuchtwasser wie notwendig, aber so wenig wie möglich.</p>
<h2>Wasserloser Offsetdruck</h2>
<p>Aber es gibt ja auch noch den wasserlosen Offsetdruck werden die Verfechter dieser Technik jetzt laut schreien. Richtig!  Denn er hat generell wirklich große Vorteile wenn es um das Bedrucken von nichtsaugenden Materialien geht. Und Transparentpapiere gehören neben Metallicpapieren und Kunststoffpapieren zu dieser Produktgruppe. Die Abwesenheit von Wasser im Offsetdruck   begünstigt  die Trocknung der Druckfarbe..<br />
Aber auch auf einen anderen „Knackpunkt“ muß hinwiesen werden:<br />
Transparentpapiere haben einen pH-Wert schwankend zwischen pH 5 &#8211; pH 7. Sie liegen also im sauren Bereich. Und auch dieser Sachverhalt kann mit dazu beitragen, dass die Druckfarbe schlecht trocknet.</p>
<h2>Transparentpapier im Digitaldruck</h2>
<p>Zu den färbenden Substanzen in den zahlreichen anderen  Vervielfälitigungs- und Drucktechnikentechniken der Zukunft gehören Einkomponenten-,  Zweikomponenten- und Flüssigtoner und es gehören für die Injektechnik auch die in zahllosen Variationen vorhandenen Tinten dazu. Bei den meist wässrigen  Tinten geht es vor allen um die negative Beinflussung des Papiers durch das in den Tinten vorhandene Wasser  und  bei den Tonertechniken (Xerografieverfahren) um die Hitzeeinwirkung auf das empfindliche Transparentpapier durch die notwendige Fixierung, d.h. Bindung des Toners auf die Oberfläche des Bedruckstoffes. Es gibt mehr oder weniger Rollneigungen des Papiers. Hier  ist es immer angebracht, wenn nicht im Offset gedruckt wird, vorher unbedingt einen Versuch zu machen. Denn entweder haftet die färbende Substanz nicht oder das Papier krümmt sich so stark, dass es nicht mehr zu gebrauchen ist. Musterbogen für einen solchen Testdruck stellt bestimmt jeder Papiergroßhändler gern zur Verfügung. Ein Versuch macht klug.</p>
<h2>Kontaktreaktionen</h2>
<p>Übrigens: Es kann bei Transparentpapieren im Offsetdruck leider sehr unangenehme Kontaktreaktionen geben !  Bei einseitigem dunklem Vollflächendruck kann man z.B. plötzlich feststellen, dass sich nach dem Trocknen auf den Farbflächen  fettähnliche und sehr störende Flecken (Ölabscheidungen) zu sehen sind.  Vermutlich sind es flüchtige Spaltprodukte die während des oxidativen Trocknungsprozesses aus der Druckfarbe ausgasen. Äußerste Vorsicht also, wenn Transparentpapier mit hoher Flächendeckung beidseitig bedruckt werden sollen und man kann auch Überraschungen erleben wenn mit sehr dunklen Flächen nur ein einseitiger Druck erfolgt. Zur Vermeidung solcher Probleme empfiehlt sich die UV-Trocknung.</p>
<h2>Auf das richtige Klima achten</h2>
<p>Es wurde bereist erwähnt, dass Transparentpapiere sehr klimaempfindlich sind.  Es wäre ein umfangreiches Thema für sich und außerdem gibt es eine Vielzahl von Veröffentlichungen über die hygroskopischen Eigenschaften von Papier, über die Zusammenhänge von  relativer Luftfeuchtigkeit und Temperatur und über Instrumente mit denen jede Druckerei schnell und einfach alles  beherrschen und kontrollieren kann. Auch der Gutenbergblog.de hat sich mit diesem Thema beschäftigt.</p>
<h2>Stanzen, Falzen, Prägen, Rillen, Deckweiß und Lackierung</h2>
<p>Transparentpapiere sind interessante, abwechslungsreiche und  schöne Papiere. Man kann mit ihnen fast alles machen: ein- und mehrfarbig bedrucken , stanzen, falzen, rillen und auch prägen, partiell lackieren oder auch  mit Deckweiß bedrucken wenn an bestimmten Stellen die Transparenz aufgehoben werden soll.  Transparentpapiere sind also nicht nur  Papiere für den einfachen, nüchternen technischen Anwendungsbereich sondern man findet sie auch in Geschäftsberichten, für Glückwunschkarten, bei Visitenkarten Einladungen und Speisekarten. Transparentpapier wurde sogar schon im Rollenoffsetdruck für eine Zeitungsbeilage eingesetzt !! Man muss nur kreative Ideen haben, um sich mit Druckarbeiten auf Transparentpapier aus der „langweiligen“ Masse von einfachen 4-farbigen Massendruckerzeugnissen herauszuheben. Dazu gehört übrigens auch die Möglichkeit, das Bedrucken im Siebdruck.</p>
<p>Ein besonders umfangreiches Sortenprogramm an transparenten Qualitäten stellen neben der Papierfabrik Gmund, Gmund, und Schoellershammer, Düren, auch  M-real Zanders, Bergisch Gladbach unter Bezeichnung T 2000 und Zanders Spectral her. T 2000 wird hergestellt in 80,90, 100, 11o, 130, 150 170, und 200 g/m2 und die Sorte Zanders Spectral in vielen Farben in 100 und 200 g/m2. Auch Briefumschläge werden angeboten.</p>
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		<title>Gestrichene Papiere &#8211; Einsatz und Verwendung</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/papier/gestrichen-papiere</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2015 07:46:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[drucken]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestrichene Papiere Gestrichen-Papierezählen zu den Besonderheiten. Sie gehören zu den sogenannten Feinpapieren. Druck Ergebnisse sind mit dieser Form von Papieren einfach hervorragend &#8211; wenn der richtige Strich gewählt wurde. Gestrichene Papiere müssen so gewählt werden, dass der Strich optimal zum Druckverfahren passt. Dies ist darauf bezogen, dass das grafische Gesamtkonzept optisch mit dem Papier übereinstimmen &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/papier/gestrichen-papiere" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Gestrichene Papiere &#8211; Einsatz und Verwendung“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Gestrichene Papiere</h2>
<p>Gestrichen-Papierezählen zu den Besonderheiten. Sie gehören zu den sogenannten Feinpapieren. Druck Ergebnisse sind mit dieser Form von Papieren einfach hervorragend &#8211; wenn der richtige Strich gewählt wurde. Gestrichene Papiere müssen so gewählt werden, dass der Strich optimal zum Druckverfahren passt. Dies ist darauf bezogen, dass das grafische Gesamtkonzept optisch mit dem Papier übereinstimmen muss. Auch die richtige Zusammensetzung des Strichs ist für gestrichene Papiere aufgrund des optischen Aspekts elementar.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-4537" title="Gestrichene Papiere" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2015/02/pen-282604_1280-540x267.jpg" alt="" width="540" height="267" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was steht für was?</h2>
<p>Es gibt mehrere Papiere, sehen wir uns an, welches für welchen Strich geeignet ist:</p>
<p>&#8211; pigmentiertes Papier: überaus leichter Strich, der jedoch beidseitig vorhanden ist &#8211; bis maximal 5g/qm<br />
&#8211; Bilderdruck Papier: für einfachen oder doppelten Strich, beidseitig<br />
&#8211; Kunstdruck Papier: oft doppelter oder auch dreifacher Strich, der über eine spezielle Zusammensetzung verfügt, beidseitiger Strich<br />
&#8211; Chromo Papier: nur einseitiger Strich, dafür aber in farbig, weiß, glänzend oder matt<span id="more-4536"></span></p>
<h2>Warum gibt es gestrichene Papiere?</h2>
<p>Die Verfahrensweise wie Papier hergestellt wird, ist über mehrere Jahrhunderte relativ gleich geblieben. Zuerst wird die Papiermasse, auch als Brei bezeichnet gleichmäßig auf ein Sieb aufgetragen. Der Brei besteht aus Faser, Leim, spezielle Chemikalien und Füllstoffen. Der Brei beinhaltet Wasser, also Flüssigkeit, die aus dem Brei gepresst werden muss. Der Pressvorgang wird in diversen Stufen ausgeführt, anschließend getrocknet und sorgfältig geglättet. Das Resultat ist ein sehr fester Papierbogen, der nun weiterverarbeitet werden kann. Das Glätten erfolgt heute maschinell, welche als Kalander bezeichnet wird. Die Maschine verfügt über sehr glatt polierte Edelstahlwalzen, die in bestimmten Winkeln zueinander gerichtet sind. Das Papier wird nun durch die Edelstahlwalzen geführt, wo je nach Einstellung viel oder weniger Druck auf das Papier ausgeübt wird.</p>
<p>Wenn das Papier aus der Maschine kommt, wird es als maschinenglatt bezeichnet. Ist das Papier sehr fein, sodass es bereits zu glänzen beginnt, wird es als satiniert bezeichnet. Dieses Papier ist jedoch immer noch ein natürliche Papier, worin die Fasern kreuz und quer übereinander liegen. Mit diesem Natur-Papier werden fantastische Bilder mit warmen Farben erzeugt. Das Natur-Papier reflektiert das Licht in alle Richtungen und die Druckfarbe wird tief aufgesogen. Gestrichene Papiere wurden erst Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt. In dieser Zeit hatte die Fotografie sowie die Reproduktion begonnen, was Grund dafür war, dass die Anforderungen an das Papier wuchsen. Die deutlich sichtbare Schärfe und die Abbildungsqualität wurden erhöht. Dafür war eine Oberfläche des Papieres nötig, welche sehr glatt war. Natur-Papiere konnten diese Glätte aufgrund der Fasern nicht erreichen. Es musste also etwas erfunden werden, was das Papier glättete. Eine Masse aus Pigmenten, wie zum Beispiel Kaolin oder Kalziumkarbonat, kam zur Verwendung, um die Lücken zwischen den Fasern zu füllen. Heute verwendet man für gestrichene Papiere auch eine Kunststoffdispersion. Die Faustregel für gestrichene Papiere lautet: pro 100 g/qm werden 2/3 Rohpapier mit etwa 1/3 Strich versehen.</p>
<p>Der Strich kann bereits während der Papierherstellung vorgenommen werden &#8211; diesen Vorgang nennt man inline. Wir der Strich nach der Herstellung auf dem Rohpapier mittels einer gesonderten Maschine aufgetragen spricht man von offline. In der Regel ist der Strich zuerst matt. Lässt man gestrichene Papiere durch den Kalander, wird dem Papier eine so glatte Oberfläche verliehen, dass das Licht optimal und gleichmäßig reflektieren kann. Die Farben werden auf einem solchen Papier klarer und viel satter dargestellt. Eine weitere Eigenschaft die für gestrichene Papiere sprechen ist die Tatsache, dass die Farbe nicht sehr tief ins Papier eindringen kann. Es wird folglich verhindert, dass sich die Farbe ausbreiten kann, was wie Verschmierungen aussehen würde.</p>
<h2>Welcher Strich wird wofür verwendet?</h2>
<p>Es kommt immer drauf an, wofür gestrichene Papiere verwendet werden. Ist das Papier für ein Druckverfahren vorgesehen. Werden der Streichmasse Additive zugefügt. Diese reagieren besonders gut auf Farben. Additive können Lösemittel oder Stoffe die wasserbasierend sind sein. Unter anderem macht ein Strich das Papier auch gut hitzebeständig, was für den Laserdruck ein elementarer Punkt ist. Bei der Papierauswahl sollte daher immer darüber nachgedacht werden, für welchen Zweck es eingesetzt wird. Auch die Frage, ob gestrichene Papiere matt oder glänzend sein sollen, ist wichtig. Glänzendes Papier steht schon allein durch die Optik für eine spezielle Wertigkeit. Das ein glänzendes Papier auch glänzende Abbildungen erreicht ist jedoch ein Trugschluss, da Abbildungen durchaus auch matt auf glänzendem Papier erscheinen können. Die Optik von glänzendem Papier und matten Abbildungen kann jedoch fantastische Kontroverse erzeugen. Guss gestrichene Papiere verfügen über den höchsten Glanz. Allerdings ist diese Art von Papier nicht immer ganz lesefreundlich.</p>
<p>Matt gestrichene Papiere oder auch seidenmatt sind lesefreundliche Oberflächen und werden deshalb gerne verwendet. Auch hier gilt wieder, dass auf mattem Papier Abbildungen nicht immer matt erscheinen müssen. Das Zauberwort lautet Glanzzuwachs. Je höher der Glanzzuwachs ist, umso stärker ist der Unterschied zwischen dem bedruckten und dem unbedruckten Bereich. Matt gestrichene Papiere verfügen über eine raue Oberfläche, was meist eine Schicht schützenden Lack nach dem Druck nach sich zieht, um die Haltbarkeit zu verlängern.</p>
<h2>Vorsicht vor Image Papieren</h2>
<p>Image Papiere glänzen, funkeln und leuchten. Diese Papiere enthalten aber weder einen Strich noch eine Oberflächenveredelung. Diese speziellen Effekte eines Image Papiers entstehen durch Prägungen sowie die Zusammensetzung der Papierrohmasse &#8211; manchmal wir dieses Papier auch kaschiert. Rein vom technischen Aspekt her gesehen sind diese Papierarten reine <a href="https://www.flyerpilot.de/oeko-druck">Natur-Papiere</a>. Für den Druck bestehen meist spezielle Anforderungen, die es zu beachten gilt, damit der Druck auch eine dementsprechende Wirkung entfalten kann.</p>
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		<title>Geschenkpapieren</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/geschenkpapieren</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2013 10:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gestaltung & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Brandaktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[gestalten]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weihnachtliche Überlebensstrategien mit grafischen Geschenkpapieren: Designideen gegen Konsumterror Weihnachten ist auch das Fest der Freude, denn Geschenke hat jeder gern. Doch die Insignien des Weihnachtsfestes sind nicht jedermanns/fraus Sache: Goldene Sterne, rote Weihnachtsmänner, Schneeflocken oder Tannenzapfen, am besten noch fotografiert oder realistisch illustriert – das wäre die traditionelle Geschenkpapiermotivik. Individuelle Gechenkpappiere drucken lasen oder vorgedruckte &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/gestaltung-design/geschenkpapieren" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Geschenkpapieren“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Weihnachtliche Überlebensstrategien mit grafischen Geschenkpapieren: Designideen gegen Konsumterror</h2>
<p>Weihnachten ist auch das Fest der Freude, denn Geschenke hat jeder gern. Doch die Insignien des Weihnachtsfestes sind nicht jedermanns/fraus Sache: Goldene Sterne, rote Weihnachtsmänner, Schneeflocken oder Tannenzapfen, am besten noch fotografiert oder realistisch illustriert – das wäre die traditionelle Geschenkpapiermotivik.</p>
<p><strong>Individuelle <a href="https://www.flyerpilot.de/geschenkpapier-drucken">Gechenkpappiere</a> drucken lasen oder vorgedruckte Geschenkpapiere bestellen.</strong></p>
<h2>Eine neue Geschenkpapierkultur schafft neue Bildwelten</h2>
<p>In den letzten Jahren war zu sehen, dass Geschenkpapiere immer mehr zur visuellen Stilisierung neigten und man nach grafischen Auswegen aus dem Kitscheinerlei gesucht hat. Parallel hat sich also eine Weihnachts-Geschenkpapier-Kultur entwickelt, die weg von den ausgetretenen Pfaden ging und sich um neue Bildwelten gekümmert hat. Das kann augenzwinkernd-postmodern geschehen, eine kritische Auseinandersetzung sein oder auch eine klare Opposition gegen die Klischees des Weihnachtsfestes. Manchmal aber ist es einfach ein Bejahen des Weihnachtsfestes mit etwas moderneren Mitteln.</p>
<h2>Retro und Vintage sind auch bei weihnachtlichen Geschenkpapieren gefragt</h2>
<p>Hinzu kommt auch hier eine Welle an interessanten Retro-Motiven, die zum Beispiel mit alten Kupferstichen arbeiten, mit alten Illustrationen oder Ornamenten und Verzierungen. Diese Motivwelten können Jahrhunderte zurückreichen oder bis zu den 1960-er Jahren der Flower-Power-Ära oder den bräunlich-organgen Farbwelten der 1970-er-Jahre,</p>
<h2>Weihnachtsdrucksachen für die Verpackungskunst</h2>
<p>Geschenkpapiere sind besondere Drucksachen: Denn sie sind umhüllen und verpacken etwas, das Freude bringen soll. Gleichzeitig verschleiern und verstecken sie den Inhalt zunächst und erhöhen so die Spannung. Die Art der liebevollen Verpackung mag etwas über die Zuneigung ausdrücken, die der Schenkende dem/der Beschenkten entgegen bringt. Deshalb: Geschenkpapier transportiert, je nach Motiv, eine Botschaft. Wir sehen uns mal an, was aktuelle Weihnachtspapier-Designer/Innen im Repertoire haben und was die jeweilige Strategie des Geschenkpapieres ist, mit dem Weihnachtsfest und seinen tradierten Werten zwischen Freude und Überdruss umzugehen.</p>
<h2>1. Ein tierisches Vergnügen</h2>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4175" title="elch_geschenkpapier" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/elch_geschenkpapier.jpg" alt="" width="540" height="387" /></p>
<p>Weihnachts-Bewältigungs-Strategie „Elchtest für Geschenkpapiere“. Es müssen ja nicht immer Weihnachtskugel, Weihnachtsbaum oder der Weihnachtsmann selbst als Motivik fungieren. Hier ist der Elch der Held. Illustrativ gekonnt stilisiert und modern umgesetzt in der Niehaus-Geschenkpapier-Edition.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4176" title="rentier_weihnachtspapier" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/rentier_weihnachtspapier.jpg" alt="" width="540" height="377" /></p>
<p><strong><em>Weihnachts-Bewältigungs-Strategie „Nimm’s mit Humor“: </em></strong>Wieder das Rentier und diesmal noch weiter lebensfroh ikonographisiert. Jenseits des Naturalismus mit röhrenden Rentieren und rotwangigen Weihnachtsmännern darf Weihnachten so für Jung und Alt gerne kommen. Gesehen bei Nicole Grieve von grievedesign aus Kiel. PEFC-zertifziert klimaneutral gedruckt im Format 58 x 42 cm auf 100 g/m² glänzendem Papier.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4177" title="Articles" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/dinosaurier_geschenkpapier.jpg" alt="" width="540" height="375" /><span id="more-4174"></span></p>
<p><strong><em>Weihnachts-Bewältigungs-Strategie „Back to Past“: </em></strong>Das ganz Coole unter den Geschenkpapieren. Schöne Farbkombination, schrilles Thema. So rückt man dem traditionellen Weihnachtsfest auf den Rentierpelz. Assoziatives „Oldschool“ liegt bei jahrmillionenalter Motivik nahe. 10m-Rolle mit 57 cm Breite, auf 80 g/m²-Papier gedruckt, von Panduro Design gestaltet. Gesehen bei Panduro Hobby im schwedischen Malmö.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4178" title="oktopus_geschenkpapier" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/oktopus_geschenkpapier.jpg" alt="" width="540" height="380" /></p>
<p><strong><em>Weihnachts-Bewältigungs-Strategie „Mit mehr Armen kann man mehr Geschenke in Empfang nehmen“:</em></strong> Denn dieses Geschenkpapier trägt den Namen „Oktopus“ und Oktupusse haben ein paar mehr Arme als wir Menschen. Die Designerin Lisa Figas aus Augsburg hat lange Zeit nur Flecken gemalt, so heißt ihr Blog auch „Fleckendeckend“. Die Übung hat sich gelohnt. Die Stilisierung der Formen ist in ihrer Vielfalt ein echter Hingucker. Darüber könnte man sogar vergessen, das Geschenk zu öffnen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4179" title="geschenkpapier_leopard" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/geschenkpapier_leopard.jpg" alt="" width="540" height="385" /></p>
<p><strong><em>Weihnachts-Bewältigungs-Strategie „Weihnachten die Zähne zeigen“:</em></strong> …oder zumindest ein veritables Leopardenfell. Das darf man aber auch gerne als kuschlig empfinden. Bogengröße 50 cm x 70 cm, auf stabilem 120 g/m²-Satinmatt-Opak-Papier gedruckt. Gesehen bei DaWanda in Berlin, die übrigens auch vier schöne Geschenkpapiermotive zum kostenlosen Download anbieten.</p>
<h2>2. Lasst Blumen sprechen!</h2>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4180" title="blauorange" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/geschenkpapier_blumen.jpg" alt="" width="540" height="364" /></p>
<p><strong><em>Weihnachts-Bewältigungs-Strategie „Blauer war Weihnachten nie“:</em></strong> Die Kommunikations-Designerin Caroline Reißner von „Orange-C“ hat dieses klassische Geschenkpapier in der schönen Farbkombination Blau/Orange entworfen und lehnt sich in der floralen Formensprache an alte Geschenkpapiermotive an.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4181" title="sterne_geschenkpapier" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/sterne_geschenkpapier.jpg" alt="" width="540" height="375" /></p>
<p><strong><em>Weihnachts-Bewältigungs-Strategie „Weniger ist mehr“:</em></strong> Silber auf säurefreiem Papier mit lösungsmittelfreien und ökologisch abbaubaren Farben gedruckt und von Meike Marie Buchholz und Jörg Vogt von „Frohstoff“ entworfen. Bogenformat 50 cm x 70 cm, gerollt, 100 g/m² Grammatur, auf leicht cremefarbenem Papier gedruckt. Gesehen bei „Design3000“ aus Erbach. Das Papier gibt es noch in den Farben Neonpink und Gold bedruckt. Hochwertig und grandios in Farbwahl und und formaler Reduktion.</p>
<h2>3. Mustergültige Abstraktionen</h2>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4182" title="ornament_geschenkpapier" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/ornament_geschenkpapier.jpg" alt="" width="540" height="362" /></p>
<p><strong><em>Weihnachts-Bewältigungs-Strategie „Back to the Roots“: </em></strong>Ornamentales Geschenkpapier hat auch etwas. Die Kunst der Verschränkung multisymmetrischer – heute würde man sagen: fraktal anmutender – Muster hat vor über hundert Jahren im Jugendstil eine Blüte erlebt, stammt aber aus viel früheren Zeiten. Ein wertiges Geschenkpapier in einem Buch mit Text. Buchformat: 18,5 cm x 25,8 cm, mit 10 Ausrißbögen, Bogenendformat 50 cm x 70 cm. Gesehen bei h.f.ullmann publishing in Potsdam.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4183" title="linien_flaechen_geschpapier" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/linien_flaechen_geschpapier.jpg" alt="" width="540" height="184" /></p>
<p><strong><em>Weihnachts-Bewältigungs-Strategie „Mehr Farbe, mehr Freude: </em></strong>Diese zwei Geschenkpapiere kommen sehr grafisch daher. Farbe ist da alles, ob in Linienform oder in Flächenform. Von der Rolle, 30 cm, 50 cm oder 70 cm hoch und 250 m lang – für jemanden, der sehr viel oder mehrfach schenkt. Gesehen bei „Klaiber + Klaiber werbende Verpackung“ in Villingen-Schwenningen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4184" title="vintage_geschenkpapier1" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/vintage_geschenkpapier1.jpg" alt="" width="540" height="540" /></p>
<p><strong><em>Weihnachts-Bewältigungs-Strategie „Konsequente Retrospektion“: </em></strong>Viele Vintagemotive findet man bei Bindewerk aus Prien am Chiemsee, das erlesene Drucksachen an der Schnittstelle zwischen gutem Design und Handwerkskunst bietet. Die Bögen haben das Format 49 cm x 69 cm und zeigen allesamt Ornamente und Strukturen vergangener Zeiten. Richtig auf alt getrimmt sind sie konsequent mit Einschlüssen, kleinen Flecken und Kratzern versehen. Originaler geht’s nicht mehr und stilsicherer war Weihnachten nie.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4185" title="typografie_geschenkpapier" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/typografie_geschenkpapier.jpg" alt="" width="540" height="376" /></p>
<p><strong><em>Weihnachts-Bewältigungs-Strategie „Initialzündung“: </em></strong>Dieses herrliche Geschenkpapier gemahnt mit seinen kalligraphischen Initialen an die Qualitäten alter Typografie, erinnert mich an Hermann Zapf und die Kunst der Kalligraphie. Reproduziert aus Original-Skizzenbüchern von Thomas Tomkins aus dem Jahre 1777, in silber gedruckt auf weißem Papier. Das Geschenkpapier gibt es entweder als auf DIN A4 gefalteten Bogen im Endformat 59,4 cm x 42 cm oder auf der Rolle im Endformat 67,9 cm x 48 cm. Gesehen bei Kultstücke in Stuttgart.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4186" title="gestempeltes_Geschenkpapier" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/gestempeltes_Geschenkpapier.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<p><strong><em>Weihnachts-Bewältigungs-Strategie „Niemals abgestempelt“: </em></strong>Etwas Eigenes machen, dem Beschenkten zeigen, dass man ihm Zeit gewidmet hat und so dem Weihnachtsfest Persönlichkeit geben – so könnte man das gestempelte Packpapier sehen, das nochmal per Hand partiell coloriert wurde. Das hat Charme und Individualität und mag dazu anregen, etwas selbst zu machen. Gesehen bei Claudia Spierling aus Kraiburg. Für mich übrigens das schönste Geschenkpapier.</p>
<h2>4. Patternize me!</h2>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4187" title="streifen_geschenkpapier" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/streifen_geschenkpapier.jpg" alt="" width="540" height="386" /></p>
<p><strong><em>Weihnachts-Bewältigungs-Strategie „Abstraktion gegen Kitschgedanken“:</em></strong> Die Streifen deuten an: Es geht aufwärts. Bestimmt auch mit dem Fest der Feste. Geschenkpapier mit hochwertigem Metallic-Streifen-Druck. Eine einfache aber schöne Lösung auf der Rolle in den Breiten 20 cm, 30 cm, 40 cm und 57 cm. Gesehen bei Westpack im dänischen Holstebro.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4188" title="geschenkpapier_farbstreifen" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/geschenkpapier_farbstreifen.jpg" alt="" width="540" height="386" /></p>
<p><strong>Weihnachts-Bewältigungs-Strategie „Querdenken“:</strong> Ein anderer Streifen-Entwurf, diesmal mit Querstreifen. Gesehen bei „Designfilter“ von Andreas Fuchs.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4189" title="kugel_geschenkpapier" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/kugel_geschenkpapier.jpg" alt="" width="540" height="384" /></p>
<p><strong><em>Weihnachts-Bewältigungs-Strategie „Back to Flower-Power“:</em></strong> Das erinnert an die Swinging Sixties, an das Aufkommen der Popmusik, wie wir sie heute kennen und eine revolutionäre Jugendbewegung im Farbenrausch. Farbe gegen langweilige Weihnachten. Gestaltet von Fotokünstler Bon Paul. Format 50 cm x70 cm. Gesehen bei Kufaja, Sylvia Stasche, in Köthen-Anhalt.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4190" title="luftpolster_geschenkpapier" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/luftpolster_geschenkpapier.jpg" alt="" width="540" height="367" /></p>
<p><strong>Weihnachts-Bewältigungs-Strategie „Durchblick behalten“:</strong> Selbst wenn man durch die gedruckte Luftpolster-Nachahmung nicht sehen kann, was für ein Geschenk das sein mag, es bleibt ein Hingucker. Gesehen bei enjoymedia im Schweizerischen Kriens. Das Motiv ist eines von acht Fotomotiven zum Thema „Sicherheit“. Sie kommen ihrerseits in einem Geschenkkarton daher, sind vom „Wolpertingers Warenhaus“ gestaltet und haben das Format 68 cm x 47,5 cm.</p>
<h2>5. Happy End!</h2>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4191" title="herz_geschenkpapier" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/12/herz_geschenkpapier.jpg" alt="" width="540" height="387" /></p>
<p><strong><em>Weihnachts-Bewältigungs-Strategie „Das Positive sehen“: </em></strong>Zuguterletzt wollen wir doch noch zeigen, dass wir Weihnachten durchaus auch mögen. Und weil Weihnachten ja auch das Fest der Liebe ist, zum Ausklang dieses Geschenkpapier vom Atelier Stefanie Steinmayer aus Lindau. Es ist kommt vielfarbig auf goldenem Hintergrund daher. Bogenformat: 70 cm x 50 cm, Grammatur: 47g/m²  Dünndruckpapier.</p>
<h2>6. Der Gutenberg-Blog wünscht allen Lesern fröhliche Weihnachten! Schön, dass es euch gibt!</h2>
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		<item>
		<title>Die Geschichte der Visitenkarte</title>
		<link>https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/die-geschichte-der-visitenkarte</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[bjoern]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jul 2013 12:39:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitaldruck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was heute neben geschäftlichen auch private Personen immer häufiger verwenden, um ihre Kontaktdaten anschaulich und kompakt anderen zu überreichen, blickt bereits auf eine lange Geschichte zurück. Die Geschichte der Visitenkarte. Es gibt Meinungen darüber, dass es bereits im alten Ägypten eine Form der Visitenkarte gegeben haben soll und auch im China des 15. Jahrhunderts. Hierfür &#8230; <a href="https://www.gutenbergblog.de/digitaldruck/die-geschichte-der-visitenkarte" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Geschichte der Visitenkarte“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was heute neben geschäftlichen auch private Personen immer häufiger verwenden, um ihre Kontaktdaten anschaulich und kompakt anderen zu überreichen, blickt bereits auf eine lange Geschichte zurück. Die Geschichte der Visitenkarte.</p>
<p><a href="http://www.flyerpilot.de/visitenkarten/uebersicht.htm"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-4033" title="Vistenkarten im Wandel der Zeit" src="https://www.gutenbergblog.de/wp-content/uploads/2013/07/Bildschirmfoto-2013-07-20-um-12.47.09.png" alt="" width="527" height="217" /></a></p>
<p>Es gibt Meinungen darüber, dass es bereits im alten Ägypten eine Form der Visitenkarte gegeben haben soll und auch im China des 15. Jahrhunderts. Hierfür gibt es jedoch bis heute keine wirklich handfesten Beweise.<span id="more-4032"></span></p>
<p>Viel naheliegender ist die Entstehung der Visitenkarte im Frankreich des 17. Jahrhunderts. Zu Regentzeiten des Sonnenkönigs Ludwig XIV. wurde es nach und nach Sitte eine Besuchskarte (Visite, das französische Wort für Besuch) zu hinterlassen, insofern man den Hausherren nicht persönlich antraf. Weshalb man die Visitenkarte auch als Besuchskarte bezeichnet. Zunächst war es eine einfache Spielkarte auf, welcher der Name desjenigen vermerkt war, der dem Hausherren einen Besuch abstatten wollte. Später entwickelte sich die Karte aufgrund der aufkommenden modernen Drucktechnik zu einem vielseitigen Kärtchen in verschiedensten Designs.</p>
<h2>Geschichte: Die Visitenkarte im Wandel</h2>
<p>Nun kennen wir die Visitenkarte hauptsächlich aus dem geschäftlichen Alltag als kleines Kärtchen, auf dem mindestens Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse vermerkt sind.</p>
<p>Zur Entstehungszeit der Visitenkarte sah das etwas anders aus. Die Ägypter schenkten sich beispielsweise zum Jahresanfang Skarabäen, sogenannte Neujahrsflaschen und kleine Papyrus-Schriftstücke, auf denen Sprüche vermerkt wurden.</p>
<p>Bei den Franzosen diente sie vornehmlich dazu, eine Karte bei einem Besuch an den Dienstboten und anschließend an den Hausherren weiterzugeben. Anhand nur weniger Merkmale war für den Hausherren oder auch die Hausdame ersichtlich, aus welchem Grund der Besucher zugegen war. Hierzu bediente man sich bestimmter Falttechniken oder vermerkte eine spezielle Abkürzung auf dem Kärtchen.</p>
<h2>Das 17. Jahrhundert</h2>
<p>Ab dem 17. Jahrhundert wurde sie fester Bestandteil der adligen bzw. feinen Gesellschaft. Vor allem in Frankreich, England und in Österreich. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts breitete sich dieser Trend zunehmend auch in Europa weiter aus. Schnell wollten die Verwender neue Designs und schicke Verzierungen. 1780 wurde auch in Berlin die Visitenkartenerstellung in der Tageszeitung angeboten.</p>
<p>Je nach Epoche fanden sich typische Elemente auch auf den Visitenkarten wieder. Verschiedene Handwerkszweige machten auch auf ihren Karten den eigenen Berufsstand sichtbar. Man strebte auch hier nach mehr Individualität und Kreativität. Man bediente sich vornehmlich dem Kupferstich, zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde jedoch auch der Druck von Reliefkarten im Prägedruck besonders modern. Man nannte diese Form des Visitenkartens-Drucks auch englisch gepresst.</p>
<p>Geht es um die Gestaltung von Besuchskarten, so ist vor allem Italien Bestandteil dieser Ausprägung. In Frankreich entwickelte sich die Visitenkarte hingegen eher im Bereich der Geschäftswelt. Sie wurde also vornehmlich beruflich genutzt. Die Visitenkarten von damals haben fortan schon mehr mit der der heutigen Verwendung zu tun, jedoch waren die damaligen Karten um einiges prunkvoller. Vor allem in der feinen Gesellschaft setzte man auf die Optik und ließ zum Teil fast schon kleine Kunstwerke anfertigen.</p>
<p>Der Verwendungszweck ist bis heute ähnlich, auch verschiedene Layouts werden gefertigt, die Mehrzahl der Visitenkarten haben ein ähnliches Format und bedienen sich ähnlicher Elemente. Jedoch nutzen auch hier vornehmlich gehobenere Kreise die Visitenkarte in Form extravaganterer Designs. Dank moderner Drucktechniken und Gestaltungsmöglichkeiten sind hier kaum Grenzen gesetzt.</p>
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