Alles im Blick: Qualität, Service und Umweltschutz

Marc-Michael Schoberer am Januar 3, 2012

Die Entwicklung des Internets hat die Gesellschaft verändert – und mit ihr das Druckereiwesen. So schossen in den letzten Jahren einige Online-Druckereien aus dem Boden, die meist günstigere Preise als die traditionellen Druckereien anbieten können. Auch der Bestellvorgang hat sich verändert. Geben Kunden ihre Wünsche direkt online ein, wird bei der Abwicklung der Bestellung Zeit gespart. Darüber hinaus erleichtern Vorlagen den Bestellvorgang: Die Kunden können Flyer, Plakate und Co. selbst gestalten und dabei ihren individuellen Vorstellungen Ausdruck verleihen.

Online-Druckereien als Alternative zur klassischen Druckerei

Online-Druckereien als Alternative zur klassischen Druckerei

Eine moderne Online-Druckerei muss nicht nur auf Qualität, sondern auch auf guten Service achten. Schließlich soll durch den virtuellen Bestellvorgang kein Nachteil für die Kunden entstehen. Service-Hotlines, übersichtliche Portale und Kostentransparenz sind wichtige Faktoren, die Vertrauen wecken. Neben der Kundenfreundlichkeit darf aber auch die Umwelt nicht außer Acht gelassen werden. Der Spagat zwischen Qualität, Service und Umwelt stellt viele Online-Druckereien vor Herausforderungen. → diesen Artikel weiterlesen!


Trends 2010 – Top 10 der Internet-Themen

Tom Schoener am Juni 22, 2010

Was wären wir nur, wenn sich nicht irgendwer erbarmen würde, uns die neuesten Trends aus den verschiedensten Bereichen zu offenbaren. Dabei stellt sich mitunter die Frage, ob ein Trend nur ein Trend ist, weil irgendwer gesagt hat, dass es sich dabei um einen solchen handeln würde. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass Leggins und Lila… – ich schweife ab. Wie dem auch sei. Auf jeden Fall ist dieser „irgendwer“ in unserem hier nun vorgestellten Fall der Internet-Dienstleister namics, der wie in den letzten Jahren unserer Dekade die Internet-Trends auch für 2010 beim Namen kennt und auf der Swiss IT Acadamy am 6. Mai vertreten durch Marcel Albertin und Jürg Stuker nun vorgestellt hat. Herausgekommen ist dabei eine mehr als 100 Seiten umfassende Präsentation, die hier als immerhin 27,7 MB schweres PDF nachzulesen ist.

Die Trends 2010:

1. Real-Time Web
2. NoSQL
3. Augmented Reality
4. HTML5
5. Location Sharing
6. Identity 2.x
7. Phone to Platform
8. Social Media Monitoring
9. Prediction Markets
10. Tablets

Zugegeben, das ist schon eine recht technische Orientierung bei den Themen des Jahres 2010. Wer Lust und Muse hat, sich ein wenig in die Materie zu vertiefen, der findet im PDF ausführliche Beschreibungen zu den einzelnen Punkten.

Nun kann man sich unter Umständen an dieser Stelle fragen, was zum Geier haben eigentlich Internet-Trends auf einem Fachblog für Druck- und Medientechnik zu suchen? Da für Unternehmen egal welcher Branche das Internet eine noch stärker an Bedeutung gewinnende Plattform der Präsentation darstellt, sollte man sich schon ein wenig über die Entwicklungen informieren. Schließlich will und muss man die verschiedenen zur Verfügung stehenden Kanäle beispielsweise für die Kommunikation mit dem Kunden bestmöglich nutzen, um sich von der Konkurrenz abzugrenzen. Ob man dann jeden Trend mitmachen muss, dass steht wie immer auf einem ganz anderen Blatt Papier.


Druckdeal.de präsentiert den Report „DIE BESTEN“.

Marc-Michael Schoberer am April 2, 2010

Das eMagazin für Printbuyer informiert über die Preisverleihungen des »Innovationspreises der Druckindustrie« der Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft und des »Druck&Medien Awards« der HAYMARKET MEDIA GmbH. Die jährliche Veröffentlichung dieses Reports legt beide Preisverleihungen thematisch zusammen. Dieses Jahr bildet der Report den Auftakt zu den druckdeal.de-CUPs (Customer Price) – eine Onlineauszeichnung für herausragende Leistungen von Druckdienstleistern, verliehen u.a. durch Printbuyer.

Mit dem Report »Die besten Druckereien und Medienbetriebe Deutschlands«, der als eMagazin unter der Internetadresse www.druckdeal.de/report veröffentlicht ist, informiert druckdeal.de vor allem Printbuyer über die besten Unternehmen der Druckbranche.

Innovation made in Germany
Im vergangenen Jahr haben viele Druckdienstleister die Flucht nach vorn angetreten und sich mit viel Innovationskraft und Leistungsfähigkeit den schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen in den Weg gestellt. Verlage wie die HAYMARKET MEDIA GmbH und die Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft fördern alljährlich mit der Vergabe ihrer Auszeichnungen aktiv solche Innovationen. Im Rahmen großer Galas wird die Aufmerksamkeit der Branche auf herausragende Leistungen einzelner Druckereien und Medienbetriebe gelenkt.

Ein Magazin – zwei Auszeichnungen
Der kostenlose Report informiert auf 47 Seiten darüber, wer was warum bei den Verleihungen des »Innovationspreises der Druckindustrie« und den »Druck&Medien Awards« gewonnen hat. Interessierte erhalten die Gewinner-Angaben in Form einer Linksammlung.

Der Printbuyer-Preis von druckdeal.de
Zeitgleich mit der Veröffentlichung des neuen Reports präsentiert druckdeal.de auf seiner Website den Customer-Price (CUP). Dieser Käuferpreis zeichnet besondere Leistungen von Druckdienstleistern in verschiedenen Kategorien aus. Im Verzeichnis-Suchergebnis und auf den Anbieter-Detailseiten machen CUP-Symbole auf herausragende Leistungen von Druckdienstleistern aufmerksam.

Als Ergänzung zu den Auszeichnungen der vorgenannten Verlage achtet www.druckdeal.de insbesondere auf Leistungen von Druckereien, die „in Verbindung auch mit online relevanten Leistungen stehen“, erklärt Jürgen Zietlow, Geschäftsführer der druckbesser.de GmbH & Co. KG. „Mit der Kombination des Reports und unseren CUPs ist es für Printbuyer ein Leichtes, herausragende Druckerzeugnisse und Anbieter im Internet zu finden“, so Zietlow.


Das Internet und das Nutzungsverhalten seiner Gemeinde – ein Feld, dass Stoff für unzählige Studien hergibt. Nun bin ich beim Recherchieren auf die Website von eResult gestoßen, die der Frage nachgegangen ist, wie sich das Leseverhalten der Internetnutzer in den letzten Jahren verändert hat – Ausdrucken oder am Bildschirm lesen, das sei hier nun die Frage.

Möglichweise ist mein kleingeistiges Denken ursächlich dafür, dass ich die Notwendigkeit nicht erkenne, warum man diesem Mysterium auf die Schliche kommen sollte. Aber betrachten wir uns doch zunächst erst einmal das Fazit der Untersuchung: „6 von 10 Webnutzern/-innen lesen Texte immer öfter am Bildschirm“ – so das zentrale Ergebnis der Studie. Gefragt wurden 600 Probanten und das ziemlich konkret: „Wie hat sich Ihr Leseverhalten in den letzten Monaten verändert? Lesen Sie Texte zunehmend am Bildschirm oder drucken Sie Texte öfter aus?“ Keinesfalls will ich es an dieser Stelle wagen, den empirischen Ansatz zu kritisieren, aber um auf diese Frage antworten zu können, kann man nur hoffen, dass sich das Leseverhalten auch wirklich verändert hat. Dass man etwa in gleicher Weise das Internet nutzt, wie vor einem Jahr, lässt diese Fragestellung keinesfalls zu. Im Ergebnis muss sich aus der Umfrage also zwangsläufig ein verändertes Leseverhalten ergeben. Und nun dieses überraschende Resultat. „6 von 10 Webnutzern/-innen lesen Texte immer öfter am Bildschirm…“ Das ist ja mehr als die Hälfte. Wahnsinn – und das, wo doch alle Usability-Experten eine gegenläufige Entwicklung prognostiziert haben. Darunter auch der Autor der Studie, wie dieser selbstkritisch zurückschaut.

Okay, nun haben wir ein wenig Polemik betrieben, schauen wir uns doch aber mal die aufgezeigten Gründe für die Entwicklung an:
1. Die zunehmende Nutzung mobiler Endgeräte wie Net- und Notebooks nimmt zu und denen mangelt es in der Regel an einem Drucker und damit an der Möglichkeit, die Texte auszudrucken.
2. Immer häufiger werden Blogs gelesen und diese zeichnen sich nun einmal durch eine vergleichsweise geringe durchschnittliche Beitragslänge aus.
Den dritten Aspekt möchte ich als Zitat wiedergeben, da ich fürchte, ihn mit meinen unbedachten Formulierungen nicht adäquat abbilden zu können:
3. „Immer mehr reichweitenstarke Websites (wie z. B. Facebook, XING) bieten die Möglichkeit Statusmeldungen abzugeben (140 Zeichen). Diese werden ebenfalls am Bildschirm gelesen – und nicht ausgedruckt.“
Ich hätte gedacht, dass es sich hierbei um Twitter handelt, und Social Media Websites wie die oben genannten neben Kurznachrichten durchaus Raum für längere Texte lassen.

Aber kommen wir nun zum Fazit der Studie:
1. Das Verhalten von Nutzern im Web (hier: Lesen am Bildschirm) verändert sich relativ schnell.
2. Studienerkenntnisse die 8-10 Jahre „alt“ sind müssen kritisch hinterfragt werden. Wichtige Entscheidungen sollten nicht auf deren Basis getroffen werden.
3. Das Thema „Content-Usability“ muss wieder auf die Agenda von Website- und Shop-Betreibern.

Allein die Vorstellung, mir täglich meine Pinwand bei Facebook auszudrucken…
Aber an diesem Beispiel verdeutlich sich doch ganz gut das Problem dieser Studie. Sie arbeitet mit Studienergebnissen, die „8-10 Jahre als sind“, um dann zu dem Schluss zu kommen, dass diese wohl etwas überholt sein. Jetzt mal unter uns: Wir reden hier vom Internet, dem sich wohl am rasantesten veränderten Raum, in dem Menschen miteinander agieren. Facebook, Xing, Twitter und Co. – daran war doch noch vor wenigen Jahren gar nicht zu denken. Natürlich verändert sich das Leseverhalten. Und selbstverständlich spielt auch die technische Entwicklung eine Rolle, so zum Beispiel Monitore mit immer besserer Auflösung oder ein deutlich schnellerer Internetzugang. Früher musste man doch um sein Augenlicht bangen, wenn man den Tag am Rechner verbracht hat. Darüber hinaus sind Websites heute zumeist stark untereinander vernetzt, so dass Ausdrucken den Verlust zusätzlicher Information bedeutet.

Die Studie will im Ergebnis aufrütteln und mit dem alten Vorurteil aufräumen, dass „die Nutzer eh nicht am Bildschirm lesen würden und Website-Betreiber sich daher „in Bezug auf die Textstruktur und Textgestaltung“ kaum Mühe geben müssen.

Jetzt mal im Ernst, für diese Erkenntnis hätte es nun aber wirklich keine Studie bedurft – aber das ist auch nur meine ganz persönliche Meinung. Immerhin wissen wir jetzt: „6 von 10 Webnutzern/-innen lesen Texte immer öfter am Bildschirm“ – wer hätte das gedacht…


Web2Print

4c media am März 24, 2009

Web2Print – ein Wandel in der Druckindustrie

Auf ein Minimum heruntergebrochen sieht der Workflow des Web2Print wie folgt aus: Man öffnet die Internetseite des jeweiligen Online-Druckanbieters, wählt aus dessen Vorlagen die gewünschte aus, füllt diese mit den eigenen Inhalten, noch einen letzten Blick auf die Voransicht dessen, was man gerade fabriziert hat, klickt auf den Bestellbutton – fertig. Das klingt jetzt recht einfach und natürlich ist der Workflow durchaus komplexer – das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Web2Print gerade für kleinere Unternehmen eine gute Option in puncto Erstellung individueller Druckdokumente darstellt. Es verfügt bekanntermaßen nicht jede Firma über einen eigenen Grafiker oder Layouter, der Visitenkarten, Anzeigen, Aufkleber, Flyer, Geschäftsberichte und was eben alles noch dazu gehört, dem Corporate Design entsprechend entwirft und gestaltet. Damit ist Web2Print eine einfach umsetzbare, kostengünstige und schnelle Alternative, um individuelle Druckdokumente zu realisieren.

In gleicher Weise profitieren natürlich auch mittelständige und größere Unternehmen von der Optimierung des Druck-Workflows. Denn letztlich bedeutet Web2Print für jeden Kunden eine deutliche Kostenreduktion, insbesondere was die Vorstufenkosten betrifft. Da zudem die Transportkosten entfallen und so bis zu 40 Prozent der Gesamtkosten eingespart werden können, ist Web2Print bereits aus wirtschaftlicher Perspektive ein sinnvolles Tool. Doch dies ist keineswegs der einzige Vorteil der sich hier aufzeigen lässt. Nicht minder relevant ist der Faktor Zeit. Man bedenke nur den Aufwand, dem man regelmäßig bei Korrekturabsprachen unterworfen ist. Hinzu kommt dann auch noch die Dauer des Transports vom Kunden zur Druckerei und retour. Dies alles entfällt, wenn man den Weg über das Internet nutzt.

Nun läge die Vermutung nah, dass kostengünstig und schnell Abstriche bei der Qualität bedeuten würden. Das Gegenteil ist der Fall, denn Fehlerquellen wie die falsche Typografie, schlecht skalierte Logos, unkompatible Bildelemente oder Farbkombinationen lassen sich mittels Web2Print ausschließen.

Im Ergebnis stellt Web2Print eine schnellere, effektivere, kostengünstigere und qualitativ sicherere Möglichkeit dar, individuelle Druckvorlagen zu erzeugen – und das 24 Stunden am Tag. Die Tendenz weg von der klassischen Auftragsabwicklung hin zu Web2Print-Dienstleistung ist spätestens seit 2008 deutlich erkennbar, so dass in näherer Zukunft wohl mehr als ein Drittel aller Druckaufträge online realisiert werden.


Gutenberg-Blog – alles rund um Drucken und Medien ist "schlag- und rüttelfest" dank dem Caching von WP Super Cache