Wann ist ein Proof farbverbindlich?

Mit Hilfe farbverbindlicher Proofs wird exakt simuliert, wie die Daten nach dem Druck aussehen.
Kommen die am Bildschirm „erstellten“ Farben auch wirklich so beim druckfertigen Projekt rüber?

Denn zu viele Faktoren können die Farbwiedergabe entschieden beeinflussen.
Jeder Druckverfahren – egal ob Digital-, Bogen-, oder Offsetdruck – wirkt farbverändernd. Das eine mehr, das andere weniger.
Auch die Grammatur, die Veredelungsmöglichkeiten und die Oberflächenbeschaffenheit des Papiers nehmen direkten Einfluss auf die Farbechtheit.
Punktzuwachs, Druckfarbe und Rasterverfahren sind weitere verändernde Komponenten, die man berücksichtigen sollte.

Es gilt: Ein Proof ist erst dann farbverbindlich, wenn all diese potentiellen Einflussquellen beachtet sind und auf dem Proof auch wiedergegeben werden können.
Farbinformationen, die mittels ICC-Profil gespeichert worden sind, müssen von der RIP-Software der prooferstellenden Druckerei auch gelesen werden können.
Denn Farbechtheit können nur ICC-fähige Ausgabegeräte gewährleisten.

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3 Gedanken zu „Wann ist ein Proof farbverbindlich?“

  1. Ein Proof muss für einen der folgenden Papiertypen gefertigt sein:
    1. PT1 = Gestrichenes Papier ca. 115 g/qm
    PT2 = Gestrichenes Papier matt ca. 115 g/qm
    2. PT3 = LWC Papier ca. 65g/qm
    3. PT4 = Ungestrichenes weißes Papier ca. 115g/qm
    4. PT5 = Ungestrichenes gelbliches Papier ca. 115/qm

    Nur wenn Papiertyp im Proof und im Auflagendruck übereinstimmen, hat die Druckerei die Möglichkeit, den Proof auch wirklich zu erreichen.

    Nachzulesen im Medienstandard Druck / Prozessstandard Offsetdruck ISO 12647-2

  2. In der ISO 12647-7! sind ja die ISO Normwerte für Proofs enthalten. Wir bei uns zum Beispiel (http://www.farbproofs.de) versehen die Proofs im Proofdrucker mit UGRA/Fogra Medienkeilen CMYK V3.0, diese werden dann im Proofer getrocknet und anschließend intern vermessen. Wenn die Meßwerte innerhalb der Toleranzen der ISO liegen, wird ein Prüfprotokoll aufgedruckt, das die Proofs „farbverbindlich und rechtsverbindlich“ werden lässt. In sofern ist ein „Farbverbindlicher Proof“ laut ISO recht einfach zu definieren: Ein Proof, dessen gemessene Toleranzen innerhalb der ISO liegen.

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