Die Druckvorstufe im Digitaldruck

Marc-Michael Schoberer am Mai 6, 2010

Vorweg: Voraussetzung für einen hochwertigen Papierabzug ist einehochwertige Vorlage! Minderwertige Fotos lassen sich auch durch hohentechnischen und zeitlichen Aufwand in der Druckvorstufe kaum korrigieren.

Wer allerdings in der Druckvorstufe kein konsistentes Colormanagement etabliert, wird auf andere Probleme stoßen: blau- oder rotstichige Bilder trotz einer Testsieger Digitalkamera oder einen verwaschenen Ausdruck beispielsweise. Unabdingbar ist deshalb die Profilierung der Ein- und Ausgabegeräte mit geeigneten Tools. Für die Digitalkamera bietet sich das Werkzeug SilverFast an – von einem abfotografierten Digitalkamera-Target werden Farbwerte gemessen und mit Referenzwerten verglichen. Am Ende sollte für jedes Gerät ein ICC-Standard-Farbprofil vorliegen. Das Standard CIE LAB-Farbmodell, das sich an der menschlichen Farbwahrnehmung orientiert und Farbe unverwechselbar und mathematisch exakt beschreibt, ist der geräteunabhängige Farbreferenzraum, der die Geräteprofile miteinander vergleichbar macht und Farbkorrekturen erst möglicht. Mit einem „kohärenten“ Farbmanagement kann man sich der Bildbearbeitung widmen. Programme wie Photoshop oder das freie IrfanView bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten, von der einfachen Tonwertkorrektur bis hin zu ausgefeilten Bildmanipulationen. In Bildbearbeitungsprogrammen können aber auch Auflösung und Dateiformat definieren werden. → diesen Artikel weiterlesen!


Die Stimmung eines Bildes drastisch ändern

Peggy Stuber am Juni 17, 2009

Jeder kennt das. Ein schöner, stimmiger Urlaubstag, ein wunderbares Bergpanorama, entdeckt nach langer, kräftezehrender Wanderung. Endlich ist das Ziel erreicht, endlich der ersehnte Ausblick als Belohnung. Doch auf dem natürlich geschossenen Foto ist von der Stimmung nicht viel zu spüren, irgendwie wirkt es langweilig und fad.

Was kann man tun, um Stimmung in ein Foto zu zaubern?

Leicht lässt sich das Foto durch eine Verlaufsebene ergänzen, die dann farblich ganz individuell gestaltet wird. Je nach zu erreichender Wirkung wählt man unterschiedliche Farbtöne. Helle Farben lösen die Stimmung; dunkle, gedeckte Farben geben eine gewisse Schwere hinzu.
Den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt und dabei ist der Aufwand vergleichsweise gering. Trotzdem braucht man eine gehörige Portion Fingerspitzengefühl, denn mit diesem Effekt kann man schnell übertreiben und dann wirkt das ganze Bild unrealistisch. Also, erstmal üben, bevor man Mutti oder gar den Chef damit überrascht, denn „Weniger ist mehr!“.


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