Toner möglichst lange nutzen?

Ob in größeren Büros, kleinen Heimbüros oder in Haushalten in denen viel gedruckt wird. Viele moderne Unternehmen, aber auch immer mehr Privatanwender, verfügen heute über einen Laserdrucker oder einen Kopierer. Darin enthalten ist das Pulver mit welchem diese Geräte arbeiten – Toner.

Zwar liegen die Anschaffungskosten eines Laserdruckers meist höher, als die beim Kauf eines Tintenstrahldruckers, jedoch rentiert sich diese Anschaffung vor allem dann recht schnell, sobald man viele Druckaufträge zu erledigen hat. Denn in der Regel ist ein Toner sehr viel ergiebiger als eine herkömmliche Druckerpatrone eines Tintenstrahldruckers. Wer also sehr viele Druckaufträge zu erledigen hat bzw. für seine Arbeit oder Privat viele Unterlagen ausdruckt, für den kommt ein Laserdrucker durchaus infrage. Inzwischen lassen sich Toner sehr einfach wieder neu befüllen, recyceln oder bequem online bestellen. Toner für alle Hersteller gibt auf diversen Onlineprotalen.

Unterschied zwischen Ein- und Zweikomponententoner

Toner an sich besteht aus einem Pulver, das sowohl aus elektrisierbaren Metalloxiden, Kunstharzen, Pigmenten und weiteren Hilfsstoffen besteht. Ein Einkomponententoner ist ein Toner, welcher insgesamt als eine Kartusche daherkommt. Das heißt, dass sowohl der Toner als auch der Entwickler sich innerhalb dieser einen Kartusche befinden. Da diese Form des Toners etwas aufwendiger herzustellen ist, ist er meist auch der teurere von beiden Varianten.

Beim Zweikomponententoner befinden sich Toner und Entwickler, welcher aus feinen Eisenpartikeln besteht, in zwei verschiedenen bzw. voneinander getrennten Kartuschen. Da der Entwickler nicht auf das Papier oder andere Bedruckstoffe aufgetragen wird, wird dieser auch nicht verbraucht.

Entsorgung und Recycling

Der Austausch eines Toners ist nicht schwierig zu tätigen. Jedoch sollte man auch auf eine regelmäßige Reinigung des Druckers achten, da Toner die Angewohnheit hat den Drucker zu verschmutzen. Dazu gibt es spezielle Staubsauger. Bei dieser Arbeit empfiehlt es sich jedoch, Hände und Atemwege vor Feinstäuben zu schützen.

Ein leerer Toner muss jedoch nicht einfach weggeworfen werden. Man hat bei der Entsorgung verschiedene Möglichkeiten, wie etwa den Rückversand an den Hersteller, den Verkauf an spezielle Toner-Ankaufstellen oder eine erneute Befüllung mit Refill-Toner.

Viele Anbieter von Toner geben Kunden inzwischen häufig auch die Möglichkeit bereits recycelte Toner und Tintenpatronen online einzukaufen. Diese sind meist etwas preiswerter als die Originale.

In jedem Fall ist das Wegwerfen von Toner inzwischen überflüssig geworden. Wer diese jedoch nicht neu befüllen oder zu einer Ankaufstelle geben möchte, der kann sie auch bei den verschiedenen Sammelstellen abgeben. Diese sind ähnlich wie die Boxen für Batterien in viele Bürowarengeschäften oder im Technikfachhandel zu finden. Karitative Boxen, wie etwa die der Caritas, nutzen den Erlös gesammelter Toner auch dazu Projekte, für hilfebedürftige Menschen, ins Leben zu rufen und zu unterstützen. In den Hausmüll gehören Toner und auch Tintenpatronen jedoch in keinem Fall, eine professionelle Entsorgung ist daher Pflicht.

Laserdrucker oder Tintenstrahler?

Das ist letztendlich eine Frage des Verbrauchs, aber auch des Budgets. Wer viel verbraucht für den kann ein Laserdrucker mit Toner eine echte Option sein. Ob man sich dann für einen Farblaserdrucker oder ein Schwarz-weiß-Modell entscheidet, richtet sich im Prinzip danach was man am häufigsten drucken möchte.

In einem Grafikbüro macht ein Laserdrucker mit Farbtechnologie offensichtlich mehr Sinn, als in einer Steuerkanzlei, wo nur schwarz-weiße Dokumente gedruckt werden. Um sich die Entscheidung zu erleichtern, empfiehlt sich, am ehesten, einmal das eigene Druckverhalten genau zu beobachten. Sowohl die ungefähre Anzahl der Druckaufträge, als auch die Art –farbig oder schwarz-weiß. Dann wird sich schnell herauskristallisieren, welches Druckermodell am ehesten für den Eigenbedarf infrage kommt.

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