Der Katalogdruck

Ja, das waren schon Medienereignisse, damals, als die dicken Wälzer von Neckermann und Quelle von Baur, Schwab und Otto, zweimal im Jahr aus den Rotationspressen liefen. Auf bis zu 1000 Seiten wurden Tausende von Artikeln beworben und der Katalogdruck erreichte unglaubliche Auflagen. Bis zu drei Millionen Stück dieser drei Kilogramm schweren Kataloge wurden verschickt und verschafften der Neckermann AG einen Umsatz von 300 Millionen DM pro Jahr.

Spitzenreiter 2018 der IKEA-Katalog mit 203.000.000 Auflage

Gedruckt wurden diese Ikonen des Wirtschaftswunders anfangs, in den 1950er Jahren, noch im Hochdruck. Bei steigender Auflage gingen die Hersteller beim Katalogdruck aber mehr und mehr zum Tiefdruckverfahren über, das erst bei Auflagen von über 300000 Stück rentabel wird. Im Gegensatz zum Hoch- und Flachdruck, besser bekannt unter der Bezeichnung Offset-Druck, wird im Tiefdruck von einer tiefer geätzten Druckform gedruckt. Winzig kleine, rautenförmige Vertiefungen werden in die Druckform geätzt oder gestochen. Diese sind von den Nachbarnäpfchen durch kleine Stege getrennt und werden von der Druckmaschine mit Farbe gefüllt. Eine Rakel streift die überflüssige Farbe ab und ein Druckzylinder presst das saugfähige, oftmals etwas angefeuchtete Papier, mit großem Druck auf die Druckform. Das Papier saugt die Farbe aus den Näpfchen und fertig ist der Abzug. Dieses Verfahren eignet sich hervorragend dazu im Katalogdruck eine fotorealistische Qualität der Bilder aufs Papier zu bringen.

Betrachtet man einen im Katalogdruck hergestellten Druck durch eine starke Lupe – wie zum Beispiel einem Fadenzähler – sieht man ein fast geschlossenes Bild. Beim Flachdruck und Hochdruck kann man mühelos die Rasterpunkte unterscheiden – beim Tiefdruck laufen die Punkte jedoch zusammen. Dieser Blur-Effekt verbessert ganz entscheidend die Qualität der Abbildungen und darauf kommt es ja an, beim Katalogdruck. „Der Katalogdruck“ weiterlesen

Postkarten drucken und online gestalten: Die Dauerbrenner in Sachen Social Media werden immer noch gedruckt

Facebook und Twitter sind Alltag, die E-Mail hat Brief und Fax innerhalb eines Jahrzehnts (fast) verdrängt. Ein kleines Print-Produkt ist dagegen noch nicht ganz aus unseren Kommunikationskanälen verschwunden: Beim Postkarten drucken landet diese hartnäckig im Briefkästen der Republik. Auffällig: Die Auflagen sind heute kleiner, das Design dafür deutlich edler. Und selber gestalten ist anno 2012 gar kein Problem mehr.

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Wer behauptet eigentlich, Social Media sei ein Phänomen der Moderne? Anhänger der Philokartie werden das ganz sicher nicht tun. Philokartie? Genau. Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine ganz besondere Leidenschaft: das Sammeln und Erforschen von Postkarten und Ansichtskarten. Und, was in diesem Zusammenhang wirklich niemand leugnen kann: Mit den meist schmucken Print-Produkten teilen die Menschen bereits seit dem späten 19., frühen 20. Jahrhundert ihre Vorlieben und Erlebnisse mit anderen Menschen. In bevorzugter Weise sogar mit Menschen, die der Absender wirklich und persönlich kennt. Wenn das also kein sozialen Medien sind… „Postkarten drucken und online gestalten: Die Dauerbrenner in Sachen Social Media werden immer noch gedruckt“ weiterlesen

Etiketten mit Weißdruck richtig anlegen

In einer Kooperation mit Vektorgarten 

Eine strukturierte Beschreibung wie du in Illustrator ein Etikett mit Weißdruck richtig anlegst und deine Druckdaten erzeugst findest du hier.

Nach dem Frau Monika Gause Kommunikationsdesignerin aus Hamburg mit ihrem Artikel fertig war haben wir den Aufkleber natürlich gedruckt und konnten uns gemeinsam über den gelungenen Aufkleber mit Weißdruck freuen.

Wichtiger jedoch als unsere Freude ist es dir anhand dieser Beispiel-Produktion die Vorgehensweise zu zeigen und zu erläutern.
Solten Sie Etiketten drucken lassen möchten dann machen die Online Druckerei Flyerpilot das schon seit 2003

Metalliceffekt auf Silberfolie

Erzeugen Sie metallische Farbtöne und Effekte der Superlative, Goldeffekte und Metalliceffekte durch Zugabe von Farbtönen, ein Hingucker im Etikettendruck . Sie können auch mit Weißdruck drucken lassen um kräftige Farben zu erzeugen. Diese Etiketten sind auch Cellophanierung in matt oder glänzend

Etiketten drucken auf Silberfolie in 1 Woche auch bestellbar mit Weißdruck

Messen für die Druckindustie 2018

Norddeutsche Handpressenmesse 2018 in Hamburg

Norddeutsche Handpressenmesse 2018

23.03.2018 – 25.03.2018

Wiesendamm 3
22305 Hamburg

Xfair 2018 in Wien

Messe Xfair Wien ist die internationale Print & Crossmedia Show

0.04.2018 – 12.04.2018

Karl-Farkas-Gasse 19
A-1030 Wien

Label & Print Zürich 2018

Leitmesse für Druck-, Kennzeichnungs- und Veredelungstechnologien.

11.04.2018 – 12.04.2018

Wallisellenstraße 49
CH-8050 Zürich

FESPA 2018 Berlin

Leitveranstaltung für Sieb-, Digital- und Textildruck

15.05.2018 – 18.05.2018

Messedamm
14055 Berlin

Leitveranstaltung für Sieb-, Digital- und Textildruck in Düsseldorf

Publishing-Day wertvolle Impulse und Ansätze für die Buch- oder eBook-Erstellung

29.05.2018 – 29.05.2018

Düsseldorfer Str. 1
40545 Düsseldorf

Witzig und hilfreich: Der Papiergewichtrechner

Genau wir ihr auch, durchstöbere ich regelmäßig das Netz nach interessanten Meldungen aus dem Bereich Druck, Design und Medien. Heute habe ich den Papiergewichtrechner entdeckt und den kann ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Hier geht es zum Papiergewichtsrechner

Die Auswahl an Papieren unterschiedlichster Grammaturen und Formate ist riesig. Wer schon vor dem Druck wissen will, welches Gewicht das fertige Druckerzeugnis haben wird, z. B. um das Porto kalkulieren zu können, kann das jetzt noch bequemer online berechnen.
Er berechnet nach Eingabe des Formats, Grammatur und Anzahl der Seiten das Einzelgewicht der Drucksache.
Es gibt sogar die Möglichkeit, das Gewicht einer ganzen Auflage zu bestimmen.

Das Design ist für einen kostenlosen Rechner ziemlich gut, die praktischen Schieberegler machen auch Spaß!
Besonders toll- der Rechner ist kostenlos. Also: Ausprobieren!

Laserschnitt-Printprodukte

Papier mit Lasertechnik ausgestanzt

 

Laserschnitt  bei Printprodukte immer beliebter

Immer schnellere Durchlaufzeiten und kleinere Auflagen gehören im Digitaldruck bereits zum Alltag. Die Trends der letzten Jahre zeigen, dass die Marktanforderungen an hochwertige und personalisierte Druckerzeugnisse, die Aufmerksamkeit erregen, enorm gestiegen sind. Hier braucht es Geräte, die eine Vielfalt an Materialien bearbeiten können und für die kreative Veredelung von Printprodukten geeignet sind, um eine rasche Umsetzung der Druckaufträge zu gewährleisten. Trotec Lasersysteme bieten nicht nur die Möglichkeit das Geschäftsfeld hinsichtlich der Materialien sondern auch in der Endverarbeitung zu erweitern.

Durch Laser Finishing mittels integriertem Kamerasystem für filigranste Schnitte sind sogar Kleinstauflagen möglich, die vorher unprofitabel gewesen wären. Registergenaue Konturschnitte sowie die Gravur oder Perforation von bedruckten Materialien können vor Ort vorgenommen werden und es ist keine zeitintensive Zusammenarbeit mit einem Partnerunternehmen nötig. Zudem entfallen durch die Laserbearbeitung lange Rüst- und Stillstandzeiten, da keine Stanzformen angefordert werden müssen. „Laserschnitt-Printprodukte“ weiterlesen

Das Handwerkszeug eines Schiftsetzers für den Handsatz

Im alten, historischen Buchdruck war der Handsetzer (Typograph, Schriftsetzer) derjenige, der aus bleiernen Einzelbuchstaben den Text nach einem vorgegebenen Manuskript oder auch nach einem eigenen Entwurf , aus einzelnen Buchstaben Zeile für Zeile mit Hilfe eines Winkelhakens zusammensetzte. Ein geübter Schriftsetzer setzte bei gutem Manuskript mit glattem Satz (sogenannter Werksatz) eine Leistung von 1.400-1.500 Buchstaben. Erschwerungen waren u.a. Tabellen, Ziffern, Abkürzungen und auch ein schlecht geschriebenes Manuskript. Die einzelnen Bleibuchstaben (Schrift) befanden sich nach einer bestimmten Ordnung in

Mein Opa an der Maschine im Bleisatz

unterschiedlichen Schriftgraden und Schriftarten in einem Setzkasten. Die gesetzten Zeilen wurden dann zu einer Spalte oder Kolumne (Satzspiegel) beliebiger Zeilenzahl zusammengesetzt. Dabei erfolgte meistens das Zusammenhalten einer Kolumne mit Hilfe einer Kolumnenschnur. Der Text wurde bei bestimmten Arbeiten oft auch ergänzt durch Numerierwerke, Messing- oder Perforierlinien. „Das Handwerkszeug eines Schiftsetzers für den Handsatz“ weiterlesen

Deutschlands beste Fotografen

Alle Jahre wieder und stets ein absoluter Augenschmaus: Im nun mehr 8. Jahr veröffentlicht der Norman Beckmann Verlag den großformatigen (25 x 32 cm) und schwergewichtigen Bildband „BLICKFANG – Deutschlands beste Fotografen“ und bietet damit einen spannenden Einblick in die vielseitige Fotografie-Szene des Landes. Neben diversen bekannten Namen, wie z.B. Ellen von Unwerth, Olaf Otto Becker, Oliver Mark, Peter Hönnemann, Iris Brosch, Oliver Rath oder Uwe Düttmann, werden auch mehrere vielversprechende Newcomer vorgestellt – diesmal auf insgesamt 656 Seiten.

Das BLICKFANG-Jahrbuch 2015/2016 ist da: 200 Fotografen, 656 Seiten, 4,5 kg Bildband. „Deutschlands beste Fotografen“ weiterlesen

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