Adobe Creative Webinare

Adobe Creative Webinare February 28, 2018 nächtest Webinar

https://creativecloud.adobeevents.com/webinars/

Sich von den Besten neue Ideen holen: Illustratorin Anja Nolte, Publisher Eric Schütz und Fotograf Calvin Hollywood zeigen in den kostenlosen Webinaren, was mit der Adobe Creative Cloud möglich ist.

In drei je eine Stunde langen Adobe Masterclass-­‐Webinaren zeigen die Profis, wie Gestalten mit der Creative Cloud aussieht: Nach dem Motto „Make it. You can do it“ präsentiert in jeder Session ein Top-­‐Kreativer seinen persönlichen Lieblings-­‐Workflow mit der Creative Cloud. Dabei sein ist ganz einfach und kostenlos: Am besten gleich anmelden und sich vor dem Termin noch per Kalendereintrag zum Downloaden erinnern lassen. Mit dem Link loggt man sich zu dem Termin per Webbrowser in den virtuellen Seminarraum ein und lässt sich direkt vom Vortragenden eine Stunde lang den Workflow und viele Tipps und Tricks aus dem Nähkästchen zeigen.

Jeder kann die gezeigten Schritte und Tipps selbst ausprobieren und direkt mitmachen. Inspiration und neue Ideen sind garantiert! Die einzige Vorbereitung: am besten die Creative Cloud installiert haben.

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Adobe Creative Cloud: Webinare anschauen, neue Workflows ausprobieren „Adobe Creative Webinare“ weiterlesen

Visitenkarte made by myself

Beschäftigt man sich ein wenig näher mit dem Ursprung von Visitenkarten, erfährt man durchaus Interessantes. So wurde sie einst, wenn man Gast eines hohen Hauses war, dem Diener übergeben, der sie auf einem Silbertablett dem Hausherrn übergab. Aber damit längst nicht genug: Um dem hohen Herren zu signalisieren, was der Grund des Besuches sei, knickte der Besucher die Visitenkarte nach einer bestimmten Regel. Ob der Tochter des Hauses den Hof machen zu dürfen oder sein Beileid zu bekunden, es ging immer erst das Knicken der Karte voraus.

Das ist heute längst nicht mehr Gang und Gebe und das Namenskärtchen hat Einzug in die Berufswelt gefunden. Hier wird sie auf Messen und Kongressen nahezu inflationär herumgereicht – Kontakte sind nun einmal alles. Manchmal, auch ohne Knick, hat man nun dennoch das Gefühl, ins vorletzte Jahrhundert zurückgeschickt worden zu sein. Manch eine Visitenkarte verdient ebenfalls einen Knick und zwar den für die Beileidsbekundung. Ein optischer Fehdehandschuh, um in der einmal bemühten Metaphorik zu bleiben.

Jetzt haben wir uns mal im Internet auf die Suche nach kreativen Alternativen auf dem Gebiet von Business-Karten gemacht und möchten Sie nun zum einen auf Tutorial hinweisen, das Sie entweder dazu befähigen wird, in Zukunft selbst die eigene Visitenkarte zu erstellen, oder aber Ihnen ein paar Kriterien in punkto Gestaltung an die Hand gibt, die Sie die eigene Visitenkarte mit etwas kritischerem Maßstab betrachten lässt.

Gefunden haben wir den besagten Beitrag, ein wunderbares Tutorial für Photoshop, auf der Design Weblounge. Der Autor zeigt, wie man sich seine eigene Visitenkarte erstellen kann – und das ohne viel Schnörkel und Schnickschnack.

Beispile der 40 schönsten Visitenkarten finden Sie hier

Sehr detailliert werden im Beitrag die einzelnen Schritte beschrieben, die damit einfacher für den Anwender nachvollziehbar sind. Angefangen von der Nennung des gängigen Formats von Visitenkarten über Mindestauflösung, Farbraum, Aspekte des Textes sowie zur Verwendung von Icons bekommt der Anwender alle wichtigen Informationen.

Folgt man der Anleitung des Beitrags, hat man auf jeden Fall schon einmal eine dezent gestaltete aber dennoch ansprechende Businesscard. Fortgeschrittenen ist es darüber hinaus ein Einfaches, dies dann noch mit diversen Effekten zu verfeinern. Angefangen mit Farbverläufen, über Kaschierungen bis hin zu Prägungen. Die PSD-Datei wird natürlich zum Download angeboten, so dass man sich jetzt nur noch an den Rechner setzen und der Kreativität freien Lauf lassen muss.

Wer nun noch ein wenig Inspiration benötigt, hier findet ihr auf fubiz und auf Smashing Magazine ganz wunderbare Sammlungen von Visitenkarten. Ihr kennt bessere Beispiele? Dann schickt uns die Links zu euren Best Practice.

 

Das PDF-Format

Viele nutzen es, das Portable Document Format – kurz PDF. Der Nachfolger des von Adobe seit 1990 nicht mehr weiterentwickelten EPS-Formates wurde vor allem dafür entwickelt, um Dokumente Programm unabhängig in gleicher Qualität verwenden und bearbeiten zu können. Neben der Nutzung in den Bereichen der Textverarbeitung, wo man unter anderem individuelle Formulare und auch einfache bis umfangreiche Textdokumente erstellen kann, kommt das PDF auch im grafischen Bereich zum Einsatz. Wie eingangs erwähnt, ist das PDF der Nachfolger des EPS, das EPS besitzt eine im Vergleich zum PDF größere Datenmenge, das macht das PDF so attraktiv für eine Vielzahl von Einsatzbereichen. So werden heutzutage viele digitale Magazine, Broschüren, aber auch ganze Bücher (E-Books) im PDF-Format abgelegt.

Das PDF-Format und die E-Books

Neben dem epub, MOBI, KF8 und dem AZW – Format werden E-Books vorrangig auch als PDF vertrieben, die geringe Speichermenge, macht den Einsatz auf vielen Endgeräten geradezu einfach und ideal. Ob auf dem E-Reader, dem Smartphone oder dem Tablet PC – überall ist das Format problemlos speicher- und abrufbar. „Das PDF-Format“ weiterlesen

Das Neue Museum Nürnberg zeigt: 100 Beste Plakate 10

Aus 1.600 Einsendungen hat die Fachjury des Vereins „100 Beste Plakate e.V.“ die  Kunstwerke des Jahres gewählt. Nach dem Auftakt in Berlin sind die Sieger des Wettbewerbs in der Ausstellung „100 beste Plakate 10“ nun vom 30. Juli bis 2. Oktober 2011 im Neuen Museum, Staatliches Museum für Kunst und Design, in Nürnberg zu bewundern. Der Eintritt ist frei.

„100 beste Plakate des Jahres 10 – Deutschland Österreich Schweiz“ ist der volle Titel des Wettbewerbs, der 2010 zum zehnten Mal international ausgeschrieben wurde. Im Neuen Museum Nürnberg wird nun im ungewöhnlichen Rahmen des Unteren Foyers ein Überblick zum Stand der Plakatkunst in den drei deutschsprachigen Ländern gezeigt. 518 Grafik-Designer, Agenturen und Druckereien hatten sich mit rund 1.600 Plakaten beworben. Viele Facetten sind zu bewundern: Schwerpunkt Typographie hier, Fotoplakat dort. Auch schräge Collagen wurden prämiert.

Die Nürnberger Ausstellung wird in einer Kooperation des Neuen Museums mit dem Designmuseum Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich gezeigt, der Besuch ist kostenlos. Die hundert gezeigten Preisträger-Plakate und Plakatserien (davon 53 aus Deutschland, 45 x Schweiz und 2 x Österreich) wurden durch eine Jury unter Vorsitz von Claude Kuhn (Bern) mit 2×Goldstein (Karlsruhe), Elvira Barriga (Berlin), Erich Brechbühl (Luzern) und Peter Klinger (Wien) nominiert. Entsprechend einer Neuerung im Reglement werden die gleichberechtigten Siegermotive in den drei Kategorien Auftragsgebundene Plakate (63), Eigenaufträge bzw. freie künstlerische Plakate (14) und Projektbetreute Plakate von Studierenden (23) präsentiert.

 

Mit dem im Jahr 2001 in Berlin gegründeten Verein „100 Beste Plakate e.V.“ hat der traditionelle Wettbewerb zum zehnten Mal in neuer Trägerschaft stattgefunden. Ursprünglich war er Mitte der 1960er Jahre in der DDR gestartet worden. Seit 1990 findet er in ganz Deutschland statt, auch bei Designern aus Österreich und der Schweit ist die Auszeichnung mittlerweile begehrt.

Zur Ausstellung erscheint das von L2M3 Kommunikationsdesign gestaltete Jahrbuch „100 beste Plakate 10 Deutschland Österreich Schweiz“ (ISBN 978-3-87439-821-3) mit den Abbildungen aller prämierten Plakate sowie dem thematischen Sonderbeitrag „Altmedium Fotoplakat – Neuwertige Betrachtungen“  von Prof. Rolf Sachsse (Bonn) im Verlag Hermann Schmidt Mainz. Die aktuelle Wanderausstellung ist nach Berlin und Nürnberg noch weiter auf Reisen. Die weiteren Stationen:

Dornbirn
6. bis 27. Oktober 2011
CAMPUS Dornbirn

Luzern
5. bis 13. November 2011
im Rahmen von „Weltformat 11 – Plakatfestival Luzern“

Wien
29. November 2011 bis 15. Januar 2012
MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst

Essen, Ruhrgebiet
Frühjahr 2012
Deutsches Plakat Museum im Museum Folkwang

Streetmag – Sozialprojekt und Plattform für junge Künstler

Tu Gutes und mache eine Zeitung daraus, so etwa könnte das Motto von Marija Stojanovic und Aleksandar Vidojkovic lauten. Die Werbekauffrau und der Filmemacher haben zusammen die neue Straßenzeitung „Streetmag“ in Berlin gegründet. Ihr Konzept dabei: Ein Magazin mit sozialem Charakter, das unbekannten Künstlern eine Plattform bietet und junge Leser attraktiv gestalten ist.

Verkäufer von Straßenmagazinen kennt man aus fast jeder Innenstadt, doch ihre Zeitschrift gekauft haben nur die Wenigsten von uns schon einmal. Der durchschnittliche Leser von Asphalt, Hinz & Kunzt oder Straßenfeger ist über 40, weiblich und gut betucht. In die Hände von jungen Leuten verirren sich diese Magazine nur selten. Das wollen die Macher des „Streetmag“ ändern: „Ich dachte mir, wenn es ein cooles Magazin gäbe, das die Leute gerne lesen, dann hätten es die Obdachlosen auch viel leichter dieses zu verkaufen! Die jungen Leute geben so viel Kohle für Unsinn aus, warum sollten sie das Geld dann nicht sinnvoller einsetzten, indem sie etwas Gutes damit tun.“ Von einem erhobenen Zeigefinger distanziert sich Mitgründer Stojanovic doch klar. Viel mehr gehe um eine Sensibilisierung durch die Hintertür, so die 29-jährige. Natürlich haben Themen wie Armut oder Obdachlosigkeit ihren festen Platz im Heft, aber in zweiter Linie versteht sich das Straßenmagazin als Plattform von Kreativen aller Art. „Egal ob Grafiker, Fotografen, Illustratoren, Maler oder Autoren, jeder kann seine Werke bei uns veröffentlichen. Außerdem haben wir jede Menge Interviews mit prominenten Musikern und Schauspielern“, erklärt Stojanovic das Konzept.

Geschenk in der Findungsphase

Das Streetmag wird an die Sozialeinrichtungen in Berlin ausgeliefert und kann dort von den Obdachlosen kostenlos mitgenommen und verkauft werden. Die unverbindliche Preisempfehlung von 1,50 Euro kann der Verkäufer komplett behalten. Bei anderen Straßenmagazinen müssen die Verkäufer einen Teil des Erlöses wieder abgeben, um damit Notunterkünfte, Verpflegungen und andere Sozialeinrichtungen zu finanzieren. Dieses soziale Netz, das andere Straßenzeitungen spannen, können die Macher des Streetmag natürlich nicht leisten. „Unser Magazin können wir natürlich nur so machen, weil wir keine Notunterkünfte, Verpflegungen usw. für die Obdachlosen anbieten und somit diesen Kostenfaktor, den andere Straßenzeitungen haben, nicht abdecken müssen“, wissen auch die Gründer. Das ist auch ein Grund dafür, dass etablierte Magazine wie der Straßenfeger oder die Motz das Projekt nicht als Konkurrenz, sondern eher als Bereicherung ansehen. Finanziert wird das Magazin bisher über Anzeigen, ehrenamtliche Arbeit und eine Partyreihe. Mit Erfolg inzwischen ist die dritte Ausgabe in Arbeit und die Auflage ist mit 20.000 Exemplaren mehr als ordentlich.

Wer sich für das Projekt interessiert oder selbst einmal im „Streetmag“ veröffentlichen möchte findet auf www.street-mag.de alle Infos. Künstlerisch ist das Team für alles offen, egal ob Dichter, Maler, Fotografen oder Journalisten.