Taaaaattaaaaa! Die Gewinnerin unseres 200€ Druck-Gutscheins – sponsored by Flyerpilot und dem Gutenberg Blog – steht fest.
Herzlichen Glückwunsch Diana!
Hier ihr Post: http://spannendes-im-netz.blogspot.com/2010/02/mit-meinem-200-druckgutschein-vom.html
Wir kontaktieren Dich in den nächsten Tagen per E-Mail und wünschen Dir schon jetzt viel Freude mit deinen Druckprodukten.
Halte uns auf dem Laufenden, was du bei Flyerpilot hast drucken lassen.
Wir bedanken uns auch recht herzlich bei allen anderen Teilnehmern und empfehlen, dass Ihr unseren RSS-Feed abonniert und/oder uns auf Twitter verfolgt. So verpasst ihr in Zukunft keine spannende Gewinnaktion vom Gutenberg Blog.
Eure Team Gutenberg Blog!
Hier nochmal der Link zur Verlosung: http://www.gutenbergblog.de/brandaktuell/jetzt-200-euro-gutschein-gewinnen-1879.html
Das Internationale Phonetische Alphabet, kurz IPA, ist, wie der Name schon sagt, ein phonetisches Alphabet, also ein Lautschriftsystem, womit nahezu alle Äußerungen menschlicher Sprache darstellbar sind. Vor allem bei der Darstellung von Wörtern und Bezeichnung und deren Aussprache in Wörterbüchern und Lexika hat sich das IPA als sehr hilfreich erwiesen.
Die Idee, ein Transkriptionsalphabet zu entwickeln, womit alle Sprachen der Welt festgehalten werden können, geht auf Otto Jesperse, einen dänischen Linguisten, im Jahr 1886 zurück. Dort hatte er in einem Brief an Paul Passy den Gedanken an solch ein System zum ersten Mal erwähnt. Gemeinsam gründeten die beiden wenig später die International Phonetic Assosiation. Zwei Jahre darauf, im Herbst 1888, wurde schließlich das erste Lautschriftsystem veröffentlicht.
Folgende Grundsätze waren dabei für das Alphabet von Bedeutung: Jeder distinktive, damit unterschiedliche, Laut sollte ein eigenes Zeichen besitzen. Lässt sich ein Laut allerdings in mehreren Sprachen finden, so bedarf es nur eines einzigen Zeichens. Dies trifft auch dann zu, wenn ein Laut zwar gleich, allerdings unterschiedliche Lautschattierungen aufweist. Des Weiteren sollte das Alphabet – wenn möglich- mit so wenig neuen Zeichen wie nur irgend machbar auskommen. Man stützte sich bei der Umsetzung dieses Grundsatzes weitgehend auf Buchstaben des lateinischen und griechischen Alphabets. Natürlich in veränderter Form. Dabei sollen die neuen Formen jeweils denjenigen Laut andeuten, welchen sie repräsentieren. Immer in Anlehnung und damit Ähnlichkeit zum alten Buchstaben. Diakritische Zeichen, also Zeichen welche zu einem Buchstaben gehören und diesem eine besondere Aussprache oder Betonung verleihen (z.B. ` oder ´ ), sollten vermieden werden. Lesbarkeit und Druckbarkeit des Lautschriftsystems sollte durch solche Sonderzeichen nicht beeinflusst oder erschwert werden.
Vor allem beim Zweitspracherwerb helfen Lautschriftsysteme, die richtige Aussprache kennenzulernen und anwenden zu können. Zudem sichern Aussprachewörterbücher vor allem für Nichtmuttersprachler, BerufsprecherInnen und SchauspielerInnen den richtigen Umgang mit Sprache. Für Deutschland ist das wohl meistgenutzte Aussprachewörterbuch der Duden Nr. 6. Unter folgende Adresse kann man sich über momentane Ausspracheregeln und die aktuellste Auflage des Aussprachewörterbuches informieren: http://www.duden.de/produkte/detail.php?isbn=3-411-04066-1
Einen fortdruckgerechten Proof für den Offsetdruck gibt es nicht.
Wolfgang Walenski am März 10, 2010
Das muss jeder Reproide, Hersteller, Produktioner oder Hersteller und vor allen Dingen auch jeder Kunde, der einen Proof bekommt und abzeichnet, wissen. Auch die Hersteller eines der auf dem Markt befindlichen ca. 27 verschiedenen Anlog- und Digital-Proofverfahrens und nicht zuletzt auch die fleißigen Standardisierungs-Spezialisten sollten mit ihren Werbeaussagen und Versprechungen vorsichtiger sein. Allein schon das Wissen um den Problemkreis Proof/Auflagendruck, der sich in erster Linie um Tonwertverschiebungen bzw. Rasterpunktveränderungen dreht, vermeidet bei ehrlichen technischen Werbeaussagen und Angaben viel Ärger, Enttäuschungen und Auseinandersetzung. Ich will versuchen das alles nachfolgend als erfahrener Offsetdrucker begründen.
Im Offsetdruck heißt die Devise für die drucktechnische Übertragung von Druckfarbe von der Druckform über das Gummituch auf die Oberfläche von Papier: So viel Druck wie notwendig, aber so wenig wie möglich. „Küssend“ drucken, sagte mein alter Lehrmeister, was heute übersetzt „Kiss-Print-Einstellung“ heißt. Aber was heißt das eigentlich konkret und wie hoch ist eigentlich die genaue Druckkraft in der Praxis an der Bogen- oder Rollenoffset- Druckmaschine, die in der allgemeinen fachlichen Umgangssprache auch „Druckspannung“, „Beistellung“ oder „Pressung“ bezeichnet wird? Ist sie in allen Druckwerken einer Mehrfarben-Maschine gleich hoch? Drucke ich auf einer kleinformatigen Maschine mit kleinem Zylinderumfang in der Druckzone mit weniger Druckkraft als auf einer Maschine mit großen Zylinderdurchmesser oder umgekehrt? Welche Unterschiede bestehen diesbezüglich zwischen den Bogen- und Rollenmaschinen, denn auch der Rollenoffsetdruck braucht eine Antwort auf die Frage nach den mechanischen Kräfte im Druck und deren Einfluss auf Tonwertverschiebungen oder Punktverbreiterung. Auch ergeben sich Fragen nach der Verhaltensweise der elastischen Gummitücher die sich in der Druckzone durch die auftretenden physikalischen Druckkräfte unterschiedlich eindrücken oder zusammendrücken oder vielleicht auch eine Wulst bilden. Braucht das Papier A aufgrund seiner Oberflächenstruktur, seiner Rauhigkeit oder Glätte, seines Volumens, seiner Kompressibilität oder seines Farbannahmevermögens mehr Druckkraft als das Papier B? Wie hoch werden die Druckkräfte und in welchen Dimensionen verändern sie sich, wenn ich gezwungen bin, durch Touch Screen oder Knopfdruck, oder vielleicht auch an alten Maschinen noch mit einem Steck- oder Schraubenschlüssel sowie durch Veränderung des Aufzugs mehr Druck zu geben wenn es nicht ausdruckt, oder die Farbe vielleicht nicht richtig „anlegt“? Kann ich mit einem konventionellen harten Gummituch vom Lieferanten A mit weniger Druckkraft arbeiten als mit einem luftgepolsterten weichen Tuch vom Lieferanten B? Welchen Einfluss nehmen auf die notwendige Druckkraft im Druckspalt die verschiedenen Oberflächenstrukturen von Gummitüchern, wie Gummi-Deckplattenhärte, Schliffbild und Prägestrukturen? Sehr viel fachliche Information und viele Lehrmeinungen werden vermittelt über die richtige Zylinderabwicklung an Offsetmaschinen, über die notwendigen Maßnahmen und richtigen Korrekturen zur Erzielung der richtigen Drucklbildlänge bei unterschiedlicher Materialstärke und über die Unterschiede zwischen den sogenannten Schmitzringläufern und den Nichtschmitzringläufern. Viele fachliche Informationen werden auch vermittelt über das Messen der Aufzugdicke mit Lineal oder Fühllehre, mit einer Mikrometerschraube oder mit einer Zylinder-Meßuhr. Im Zusammenhang mit der ewigen Diskussion über die Punktverbreiterung und Tonwertverschiebungen und den völlig ungelösten Problemen mit den immer größer werdenden Unterschieden zwischen Proof/Andruck und Auflagendruck braucht der Offsetdrucker objektive Angaben und Messmethoden über die mechanischen Druckkräfte mit denen die feinsten Rasterpunkte von der Druckform über den mit einem Gummituch bespannten Gummidrucktuch auf die Oberfläche des Papiers gelangen. In der vollklimatisierten Druckvorstufe läßt sich am Schreibtisch auf dem Bildschirm ohne jegliche Kraftanstrengung mit Hilfe der Maus das Bild bearbeiten, vielleicht standardisieren, kalibrieren, farbmanagen und anhand von Kurven und Software-Programmen im RGB-Farbenraum „herumtanzen“. Aber trotzdem kommt ein fortdruckgerechter Proof nicht heraus, denn die drucktechnischen Bedingungen, unter den später gedruckt wird sind nicht bekannt und können auch nicht objektiv ermittelt werden. Die technischen Möglichkeiten mit Hilfe von Toner oder Tinten einen Proof mit und ohne Raster herzustellen sind fast nicht mehr zu überblicken und die Ergebnisse entsprechend zahlreich und fern jeder Druckpraxis. Nach neuesten Martkübersichten sind es immerhin stolze 27 analoge und digitale Proof- Systeme die alle vorgeben, fortdruckgerechte Ergebnisse zu präsentieren. Von Standardisierung wird auch nicht mehr gesprochen. Aber was kann der Offsetdrucker an der Maschine machen, wenn 4 Farbschichten aus dem CMYK-Farbenraum naß-in-naß aufeinander kommen und die dafür notwendigen mechanischen Druckkräfte subjektiv nur über den Daumen gepeilt werden können nach der Formel: So viel Druck wie notwendig aber so wenig wie möglich?! Mit exaktem Prüfen und Messen hat das aber nichts tun. In keinem Maschinenprospekt oder Maschinenbuch der verschiedenen Hersteller wird über den ganzen Problemkreis „Druck“ oder „Druckkraft“ ein einziges Wort verloren. Alles dreht sich nur um die Automatisierung, um Programmierung und Voreinstellung der Maschine, um Ökonomie und leichtes und einfaches arbeiten sowie um den schnellen und sicheren Lauf der Bogen vom Anleger bis zur Auslage. Der hier angesprochene und so wichtige Problemkreis „Druckkraft“ fällt schlicht und einfach unter den Tisch. Er ist auch in keiner Fachzeitschrift Gegenstand einer Diskussion oder eines Fachbeitrages. Müsste an unseren Offsetmaschinen nicht endlich auch eine Möglichkeit geschaffen werden, die Druckkraft genau messbar und steuerbar zu machen? Denn die Druckkraft ist für eine exakte Rasterpunktübertragung und zur Lösung der ständig strittigen und ungelösten Probleme mit Tonwertverschiebungen, Punktveränderungen und Druckkennlinien eine sehr wichtige, aber in der Praxis leider nicht definierbare, objektiv messbare und deshalb auch nicht genau steuerbare Größe. Liegen hier nicht auch die eigentlichen Ursache für das Scheitern und Fehlen einer wirklichen und ganz genauen Standardisierung des Fortdrucks? Ein Proof der mit dem Fortdruck wirklich genau übereinstimmt ist eine unerfüllbare Wunschvorstellung. Die diesbezüglichen Unterschiede sind nach wie vor mehr oder weniger groß. Durch die Tatsache, dass es immer mehr neue Methoden gibt, farbige „schöne“ Bilder durch Spritzen und Tonern von färbenden Substanzen auf ein speziell beschichtetes Proof-Material zu übertragen, werden sie immer größer. Die Offsetdrucker sollten sich von der Druckvorstufe und ihren digitalen Möglichkeiten der Bildbearbeitung am Bildschirm nicht widerstandslos etwas vormachen und Sand in die Augen streuen lassen. Es wird heute im Bogen- und Rollenoffsetdruck heute hervorragend gedruckt und es wurde ein sehr hohes Qualitätsniveau erreicht. Aber trotzdem: Die Druckkraft mit der gedruckt wird, ist eine für den Drucker nicht definierbare Größe. Deshalb kann es auch keinen fortdruckgerechten Proof geben.
Auf jeder Zigarrettenpackung steht, dass Rauchen gesundheitgefährdend ist. Auf jedem Proof sollte in gleicher Weise stehen, dass das Ergebnis nicht fortdruckgerecht erstellt werden konnte…
Um neue Anstöße für die Kommunikationsstrategien innerhalb der Print-Branche zu geben, startet der Fachverband Medienproduktioner (f:mp.) gemeinsam mit den Veredelungs- und Effektspezialisten Gräfe Druck & Veredelung, Heidenreich Print und Vogt Foliendruck am 20. April 2010 die Roadshow „Creatura 2010“. Durch sechs deutsche Großstädte wird der Tross touren, um in Theorie und Praxis der vielfältigen Möglichkeiten der Druckveredlung vorzustellen. Mittels Fachvorträgen werden die neuen Techniken und die verschiedenen Veredlungs- und Effektvarianten auch am praktischen Beispiel demonstriert. Ganz im Sinne der Zielstellung der Roadtour, nämlich den Nutzen und die Wirkung der unterschiedlichsten Veredelungsverfahren für Kreative und Entscheider erfahrbar zu machen.
Start der Roadtour ist – wie gesagt – der 20. April, wo die „Creatura 2010“ in München weilen wird. Am 21. April geht es dann weiter nach Stuttgart. Am 11. Mai macht die „Creatura 2010“ in Frankfurt a.M. Halt und am 12. Mai wird in Köln gefachsimpelt. Abschluss der Tour ist dann am 8. Juni in Hamburg und schließlich ein Tag später in Berlin. Auch die jeweiligen Veranstaltungsorte können sich sehen lassen. Zu nennen sind da zum Beispiel das Schokoladenmuseum in Köln oder das Hamburger Stilwerk. Für den passenden Rahmen ist also gesorgt. Nun geht es darum, inhaltlich zu punkten. Rüdiger Maaß, Geschäftsführer des f:mp., erklärt die Notwendigkeit hochwertiger Veredelung und Effekte bei Printprodukten: „Trotz der wachsenden Bedeutung von Onlinewerbung spielen Printprodukte immer noch eine wichtige Rolle in der Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern. Print weiß dort zu überraschen, wo andere Medien Schwierigkeiten haben: alle Sinne des Empfängers anzusprechen.“ Nun geht es aber darum, die vorhandenen Potenziale auch auszuschöpfen. Dies will der Fachverband Medienproduktioner mit der „Creatura 2010“ erreichen.
Wer also auf de Suche nach Inspiration und neuen Techniken der Printveredlung ist, für den sollte ein Besuch der „Creatura 2010“ Pflicht sein. Die Teilnahmegebühr beträgt 25 Euro und beinhaltet bereits den Eintritt für die Abendveranstaltung. Für Mitglieder des Fachverbands Medienproduktioner sowie Partner des Verbandes ist die Teilnahme, eine vorherige Registrierung vorausgesetzt, kostenfrei. Weiter Informationen und aktuelle News finden Sie auf www.creatura2010.de. Wir wünschen maximale Inspiration.
Im alten, historischen Buchdruck war der Handsetzer (Typograph, Schriftsetzer) derjenige, der aus bleiernen Einzelbuchstaben den Text nach einem vorgegebenen Manuskript oder auch nach einem eigenen Entwurf , aus einzelnen Buchstaben Zeile für Zeile mit Hilfe eines Winkelhakens zusammensetzte. Ein geübter Schriftsetzer setzte bei gutem Manuskript mit glattem Satz (sogenannter Werksatz) eine Leistung von 1.400-1.500 Buchstaben. Erschwerungen waren u.a. Tabellen, Ziffern, Abkürzungen und auch ein schlecht geschriebenes Manuskript. Die einzelnen Bleibuchstaben (Schrift) befanden sich nach einer bestimmten Ordnung in unterschiedlichen Schriftgraden und Schriftarten in einem Setzkasten. Die gesetzten Zeilen wurden dann zu einer Spalte oder Kolumne (Satzspiegel) beliebiger Zeilenzahl zusammengesetzt. Dabei erfolgte meistens das Zusammenhalten einer Kolumne mit Hilfe einer Kolumnenschnur. Der Text wurde bei bestimmten Arbeiten oft auch ergänzt durch Numerierwerke, Messing- oder Perforierlinien.
Der Raum zwischen des Buchstaben und Zeilen wurde ergänzt durch nicht schrifthohes (nicht mitdruckendes) Blindmaterial wie Füllstücke, Stege, Quadraten und Regletten und dann zu einer druckfertigen Form für die Buchdruckmaschine in einen Rahmen geschlossen.
Ein Schriftsetzer hatte auch die Aufgabe, Korrekturfahnen auf einer einfachen Abziehpresse herzustellen.
Für die Arbeit eines traditionellen Handsetzers wurden z.B. folgende Werkzeuge benötigt:
Pinzette, Ahle, Setzschiff und Kolumnenschnur
Schließschlüssel und Formschließer
Winkelhaken mit Setzlinien, Regletten und Bleisteg
Blindmaterial und Regletten
Kleine Zeilenhandwalze zum Einfärben
Große Handwalze zum Einfärben
Eisenstege, Numerierwerk und Messinglinien
Waschbenzinkanne und Druckfarbe
Rahmen für eine Buchdruck-Tiegeldruckmaschine
Mit dem Ende des historischen Buchdrucks wird auch der Beruf des Handsetzers heute nicht mehr ausgeübt und seine Werkzeuge sind nur noch in Museen zu finden oder in besonderen Druckereien die den Buchdruck in hoher Qualität pflegen und dabei vielleicht auch noch handgeschöpfte Papiere verwenden.
Sie klingen alle gleich und werden gerne synonym verwendet: die Begriffe Schriftart, Font und Zeichensatz scheinen alle das selbe zu meinen und werden daher gerne über einen Kamm geworfen. Nicht ganz unschuldig an dieser Misere sind namhafte Hersteller bekannter Betriebssysteme. So sah man sich genötigt, Font einerseits als Zeichensatz, andererseits als Schriftart zu übersetzten. Allerdings sind diese Übersetzungen eher irreführend, bezeichnen alle drei Begriffe doch etwas anderes.
Ein Font ist der älteste der drei Begriffe und existiert schon lange vor heutigen Computertechniken. Man geht davon aus, dass sich der Wortursprung im französischen fonte, ‚der Guss’ , finden lässt. Man bezeichnete damit einen zusammengehörenden Satz Bleilettern einer bestimmten Schriftgröße. Font bezieht sich also auf das Material, womit Schrift gedruckt wurde. Inzwischen werden zum Druck von Schriften natürlich keine Bleilettern mehr verwendet. Moderne Fonts sind Dateien, welche in digitaler Form Träger einer Schrift sind. Fonts bieten unseren Computern also das Hintergrundwissen, um Schrift überhaupt in druckbarer Form auf unserem Computer entstehen zu lassen.
Die Schrift oder Schriftart hingegen ist ein eine Menge von Zeichen, welche gleiche Strukturen aufweisen. Eine Schriftart bezeichnet also das konkrete, visuelle Erscheinungsbild einer Schrift. Schriftarten sammeln also Zeichen gemäß einem zusammengehörigen Formprinzip. Formprinzipien sind so unter anderem Arial, Arial Narrow, Times New Roman, etc. All diese Schriftarten weisen in sich gleiche Merkmale auf, gleiche Formen auf.
Der Zeichensatz wiederum sammelt grafische Zeichen und ordnet diese zu einem System. Konkret geht es beim Zeichensatz aber nicht um ein Abbild, sondern lediglich um Bedeutungsrepräsentationen. Ein Zeichensatz fügt bestehende Zeichen zu einem Ordnungsprinzip zusammen, ist somit der Überbau, welcher Sachverhalte darstellt. Der bekannteste Zeichensatz ist dabei Unicode. Der internationale Standard sammelt digitale Codes für alle sinntragenden Textelemente aller Schriftkulturen.
Nun ist es nach diversen Gerüchten offiziell: Apple gibt bekannt, dass sich das iPad verspätet und statt Ende März erst Ende April in Deutschland zu haben sein soll – dafür gibt es gleiche beide Modelle auf einen Schlag, die Verzögerung betrifft also nur das Tablet ohne 3G und GPS.
Dieses kommt allerdings fast pünktlich in den USA: Am 3. April soll das iPad mit WLAN only auf den Markt kommen, die Version mit 3G ebenfalls Ende April. Vorbestellungen in Übersee nimmt Apple ab dem 12. März entgegen.
Einen Grund für die Verschiebung teilt Apple nicht mit, zitiert aber dafür Steve Jobs: “iPad ist etwas vollkommen Neues. Wir freuen uns sehr für unsere Kunden, dass sie dieses magische und revolutionäre Produkt selbst ausprobieren und mit ihren Apps und Inhalten auf eine viel intimere, intuitivere und spaßigere Art und Weise als jemals zuvor interagieren können.”
Ein Dutzend eigens für das iPad entwickelte Anwendungen sollen das beweisen – dazu zählen sicherlich die drei Programme aus iWorks, die man einzeln erwerben können soll, sowie der E-Book Reader iBooks und ein völlig neu überarbeitetes iCal.
„Ein Freund und jahrtausendelanger Wegbegleiter“
Wir benutzen es fast täglich, es begegnet uns jeden Tag – und doch ist es zu einer Selbstverständlichkeit geworden, so dass sich nur wenige über die immanente Bedeutung dieses Stoffes bewusst sind. Die Rede ist von Papier. Seit Jahrtausenden begleitet es uns und leistet gute Dienste. Brilliante Techniken und Ideenreichtum pur lassen auf dem unscheinbaren Träger Bilder und Kunstwerke entstehen, die viele von uns jeden Tag aufs Neue in Erstaunen versetzen.
Dabei ist der wahre Ursprung dieses Stoffes umstritten. Fest steht zwar, dass China als Entstehungsland gilt, doch wann genau dort das erste Papier hergestellt wurde, ist nicht eindeutig belegt. Vertraut man alten chinesischen Chroniken, so habe sich Tsai Lun, ein chinesischer Hofbeamter, als erster daran gemacht, Papier herzustellen. Doch darf angezweifelt werden, dass solch ein vielseitig verwendbares und kulturell bedeutsames Material in relativ kurzer Zeit von einer einzigen Person entwickelt wurde. Zumal Tsai Luns Papier zum ersten Mal im Jahre 105 v. Chr. Erwähnung findet, man aber Funde nachweisen kann, welche aus dem Jahre 200 v. Chr. datiert sind. Da es zuvor bereits papierähnliche Stoffe gab, ist anzunehmen, dass man aus den Erfahrungen mit früheren Stoffen gelernt hatte, und dank ein wenig Zufall und Versuch und Irrtum der neue Träger, Papier, entstanden ist. Nichtsdestotrotz war es Tsai Lun, welcher dem damaligen Kaiser sein Verfahren, Papier herzustellen präsentierte.
Die Formel der Papierherstellung unterlag lange Zeit strengster Geheimhaltung. Bis eines Tages schließlich Kriegsgefangene Chinesen in die arabische Welt gelangen. Bald darauf wurden in den arabischen Ländern Papiermühlen erbaut, durch kulturelle Kontakte verbreitete sich Papier in Europa und Amerika. Überall auf der Welt entstanden Papiermühlen, in welchen Pflanzenfasern zu einem universell einsetzbaren Speichermedium verwandelt wurden.
Bis ins 19. Jahrhundert änderte sich an der damaligen Formel zu Papierherstellung kaum etwas. Dann allerdings wurde Holz als Rohfaser entdeckt. Dadurch kam es zu einer vollständigen Umwälzung des Produktionsprozesses. Nicht ohne Grund werden in Zeiten des Klimawandels auch Diskussionen um Papierherstellung, Verbrauch und Recycling laut. Denn der Verbrauch des Rohstoffes Holz, die zunehmenden Rodung der Wälder und der Wasserverbrauch, welcher bei der Papierherstellung anfällt, bleiben nicht ohne Folgen.
Ein kleiner Tipp für all jene, die für die Erstellung von professionellen Layouts auf der Suche nach einer kostengünstigen Alternative zu Adobe InDesign, PageMaker und QuarkXPress sind: Mit Scribus steht für diese Zwecke sogar eine kostenfreie Open Source Desktop Publishing Software zur Verfügung, die seit der Version 1.3.3.7 auch plattformübergreifend auf Windows, Mac und Linux/Unix läuft.
Scribus verfügt über eine Vielzahl von Funktionen, die man für professionelle Druckvorlagen benötigt. Zu nennen sind hier u.a. Farbmanagement, Farbseperation durch CMYK-Ausgabe, Tabellen und Vektorzeichnung sowie der Import von PDF- und EPS-Dateien. Darüber hinaus unterstützt Scribus den direkten Export nach PDF/X-3. Gerade hinsichtlich der Funktionalitäten für PDF ist die Möglichkeit, PDF-Präsentationen und PDF-Formulare zu erstellen, besonders erwähnenswert. Ein paar kleinere Überraschungen verbergen sich dann auch noch hinter der DTP-Software. Zunächst sind da die praktischen Vektor-Zeichentools. Daneben unterstützt Scribus den Import und Export von SVG-Dateien sowei Open-Typen-Schriftarten. Mit Scrapbook verfügt Scribus über einen praktische Bibliothek, die per Drag and Drop einfach zu bedienen ist. Mittlerweile ist das DTP-Programm in 25 Sprachen übersetzt – weitere sollen folgen.
Okay, soweit nun die ganzen technischen Infos. Aber mal Hand auf´s Herz: wie tauglich ist Scribus nun wirklich für den professionellen Einsatz. Auf www.dtp-blog.de , dem Blog für Desktop Publishing, gibt es hierüber einen ausführlichen Artikel, auf den ich an dieser Stelle gerne hinweisen möchte. (http://www.dtp-blog.de/allgemein/scribus-die-freie-alternative-zu-indesign?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+dtp-blog+%28dtp-blog.de%29&utm_content=Google+Reader) Der Autor Anselm Hannemann beschreibt hier seine persönlichen Erfahrungen mit der Software und bietet einen Vergleich mit Adobe InDesign an. Aber am besten macht man sich selbst ein Bild und entscheidet, ob man mit der Software zurecht kommt. Und wem die am Ende doch vergleichsweise beschränkten Werkzeuge nicht genügen, der wird seine professionellen Layouts wohl weiterhin mit den kostenintensiveren Programmen Adobe InDesign oder QuarkXPress anfertigen. So bleibt mir schlussendlich nur der Tipp: einfach ausprobieren und dann für sich selbst entscheiden, ob Scribus den persönlichen Ansprüchen genügt. Aber es ist ja schon mal gut zu wissen, dass es ein solches Programm überhaupt erst einmal gibt.
Weitere Infos gibt es auf der Homepage von Scribus, dem Wiki von Scribus und hier.
Und hier noch der Downloadlink.
Das Jahrbuch der Hamburger Kreativbranche sticht mit aktueller Ausgabe in See.
In einem neuen Format, einem optimierten Grundlayout und mit einem stattlichen Umfang von insgesamt 396 Seiten kommt die druckfrische Ausgabe des Jahrbuches „Hamburgs Kreative – Das Verzeichnis“ daher.
Das hochwertig produzierte Hardcover-Kompendium aus dem Hause NBVD (www.nbvd.de) präsentiert auch in 2010 individuelle Selbstdarstellungen von erlesenen Werbe-, Design und New Media-Agenturen, Freelancern, Illustratoren, Fotografen und weiteren Mediendienstleistern aus der Hansestadt.
Das Teilnehmerfeld der neuen Ausgabe glänzt mit zahlreichen bekannten Namen, aber auch vielversprechende Newcomer finden ihren Platz. Vertreten sind z. B. Agenturen wie Barutzki Design, deepblue networks, Draftfcb, EIGA, Elephant Seven, feldmann+schultchen, fischerAppelt, furore, Format Design, FutureBrand, G2, Generation Digitale, giraffentoast, gürtlerbachmann, kempertrautmann, Kolle Rebbe, LIGALUX, loved, Menschlabor, Mutabor, Ost-Kombinat, palisander, Pflokschaf & Myers, Scholz & Friends, studio elfenbein, Tom Leifer Design oder weigertpirouzwolf, um nur einige zu nennen.
Wie gewohnt runden redaktionelle Beiträge hochkarätiger Branchenvertreter die bunte Sammlung der Eigenpräsentationen zusätzlich ab. Die Autoren sind diesmal: Peter Schmidt (peterschmidt christian von der heide), Bernhard Lukas (Lukas Lindemann Rosinski), Matthias Ballmann (Buero Matthias Ballmann), Matthias Schrader (SinnerSchrader) und Florian Grimm (Grimm Gallun Holtappels).
• Für Marketingentscheider und Geschäftsführer eine ideale Entscheidungshilfe bei der Wahl des passenden Werbepartners.
• Für Kreative ein optimales Tool zum Networking oder bei der Jobsuche.
• Für Studenten das geeignete Medium zur Orientierung.
Die Verzahnung von potentiellen Auftraggebern und Kreativdienstleistern wird zudem gefördert: Insgesamt 1000 Exemplare des Buches werden kostenlos an werbetreibende Unternehmen, Art Buyer, CD’s und Agenturen im Großraum Hamburg verschickt.
„Hamburgs Kreative – Das Verzeichnis 2010“ ist ab sofort zum Preis von nur 24,90 Euro im Fachbuchhandel sowie im Internet unter www.nbvd.de/shop oder auf Amazon erhältlich. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf www.hamburgskreative.de
Facts
Titel: Hamburgs Kreative – Das Verzeichnis 2010
Herausgeber: Norman Beckmann
Verlag: NBVD Norman Beckmann Verlag & Design
Format: 270 x 210 mm, Umfang: 396 Seiten
Material / Verarbeitung: Hardcover, Fadenheftung, Leseband
Veredelung (Umschlag): Blindprägung, Heißfolienprägung
ISBN 978-3-939028-19-2
Verkaufspreis: 24,90 Euro





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