Visitenkartenchaos bei der Hausdruckerei

Marc-Michael Schoberer am Januar 29, 2015

Es gibt Erfahrungen mit Druckereien, von denen muss man einfach berichten. Diesmal hat es mich leider persönlich getroffen. Der Vorteil: Ich kann euch aus erster Hand von meinen Erlebnissen mit einer Hausdruckerei aus der Oberpfalz berichten. Von Service, Toleranz und kundenorientiertem Denken keine Spur.

Was ist passiert?

Für einen meiner Kunden waren wir im Bereich Logoentwicklung, Verpackungsdesign und der Neuentwicklung der Geschäftsausstattung kreativ tätig. Zu jeder professionellen Geschäftsausstattung gehören eben auch die Visitenkarten. Da die Gestaltung der Visitenkarten einige Herausforderungen (Vollflächiges Grau, weißer Balken für Notizen auf der Vorderseite usw.) hatte, habe ich zwei Druckereien angefragt. Zum einen die druckerei24.de – als klassische Online-Druckerei. Mit der Druckerei habe ich bisher immer sehr gute Erfahrungen gemacht. Sowohl mit Printprodukten, als auch mit größeren Mengen POS-Artikel. Zum anderen besagte Druckerei aus der Oberpfalz: Denn ich wollte brillanten Druck, hochwertiges Papier und wollte kein “Risiko” eingehen.

Ich habe dort direkt einen Kundenberater kontaktiert, um ihm meine Wünsche zu schildern und so schon gleich die richtige Richtung vorzugeben. Es gab mehrere Mails in denen ich meine Wünsche geschildert habe, mit Nachdruck auf die nötige “Wertigkeit” hingewießen und mich beraten lassen habe. Ich habe bewusst nicht alles vorgegeben, da für mich so ein Prozess auch immer ein Stück weit Test ist. → diesen Artikel weiterlesen!


Storytelling in Werbespots wird immer wichtiger

Marc-Michael Schoberer am Januar 22, 2015

Hierbei handelt es sich um einen Sponsored-Post!

Telekom präsentiert – die Zukunft ist EINS!

In der heutigen Zeit werden Produkte immer vergleichbarer und Konsumenten auf Grund des regen Austauschs in den Sozialen Netzwerken zunehmend kritischer.
Reines Push-Marketing und das Herunterbeten von langweiligen Fakten beeindruckt heute kaum mehr einen potentiellen Käufer. → diesen Artikel weiterlesen!


Die 21. Leipziger Typotage widmen sich dem facettenreichen Thema von Schrift im öffentlichen Raum. Zehn Referenten betrachten am 9. Mai 2015 im Museum für Druckkunst Leipzig Schrift aus historischen, sozialen, wissenschaftlichen, technischen und gestalterischen Blickwinkeln.

Schrift und öffentlicher Raum sind untrennbar miteinander verbunden. Zeichen auf Plakaten, Hausfassaden, Leitsystemen und Werbeflächen begegnen und prägen unsere visuelle Kultur. Seit Einführung des Internets entstehen jedoch neue öffentliche, digitale Räume. Kommunikation vollzieht sich heute parallel: Analog und digital. Welche besondere Rolle die Schrift in diesem Gefüge einnimmt, ist das spannende Thema der Konferenz. → diesen Artikel weiterlesen!


Oben: Nicht nur der Controller freut sich, wenn er diese Aktions-Losbox sieht, auch das Designer-Herz macht Freudensprünge, weil kompliziere Drucksachen, deren Produktion früher sehr aufwendig war, per Online-Bestellung einfach zu produzieren sind.

 

Stanzen, nuten, vierfarbig drucken und lackieren in einem Tag

Dass Onlinedruckereien simple Drucksachen wie Visitenkarten, Flyer oder Briefbögen schnell und günstig produzieren, ist selbstverständlich geworden. → diesen Artikel weiterlesen!


Es gibt eine Vielzahl hochwertiger Naturpapiere sehr unterschiedlicher Beschaffenheit und Eigenschaften. Es sind Papiere mit verschiedenen markanten und sehr charakteristischen Oberflächenstrukturen. Sie wenden sich einerseits mit ihren unterschiedlichen Färbungen, zarten Tönungen und mit und ohne Wasserzeichen an das Auge und andererseits kann man die Verschiedenartigkeit der Oberflächen auch spüren und betasten. So sind sie natürlich glatt und eben, manchmal rauh oder genarbt, geprägt, dünn oder dick.
Es gibt aber auch Druckarbeiten, bei denen man das Druckbild spüren und fühlen kann weil es ein Relief bildet und ein Relief ist ein aus einer Fläche erhaben herausgearbeitetes Bildwerk. Gemeint sind hier Stahlstichprägedrucke und Thermodrucke.

In beiden Drucktechniken liegt das Druckbild, im Gegensatz zu normalen Akzidenzdrucken im Offset- oder Tiefdruck, als ein erhabenes und fühlbares Relief auf der Oberfläche des Papiers. Dadurch ergeben sich, besonders in Verbindung mit unseren hochwertigen Naturpapieren aus unserer Design Collection ganz besonders auffällige, wertvolle und plastische Druckergebnisse, die gerne für herausragende Briefbogen, Gruß- und Visitenkarten oder Einladungen praktiziert werden. → diesen Artikel weiterlesen!


Duftlacke: wenn die Tanne auf dem Klo geschmückt wird

Peggy Stuber am November 25, 2014

Pünktlich zur Weihnachtszeit haben Duftlackveredelungen Hochkonjunktur. Eigentlich eine schöne Sache – Aromen zu verkapseln und auf Drucksachen zu ziehen, ist ja wie Werbung in der dritten Dimension. Der Kunde rubbelt ein bisschen und fühlt sich als käme das Christkind jeden Moment um die Ecke. Könnte man denken …

Schwierig ist allerdings, dass beispielsweise synthetischer Tannenduft so stark mit Toilettenspray assoziiert wird. Die Emotionen, die damit geweckt werden, haben mit weihnachtlicher Stimmung nicht viel zu tun. Da macht sich Zimtgeruch schon besser. Ist einfach ein bisschen dezenter.

Duftlacke sind ein nettes Gimmick, werden sie sparsam und intelligent platziert. Insgesamt werden sie überbewertet. Zieht die Zielgruppe einen echten Vorteil daraus, die Duftstoffe freizurubbeln? Höchst selten! Synthetische Gerüche, die Menschen dazu bewegen, sich vor Wonne in Drucksachen zu wälzen, sind mir noch nicht begegnet.

Ich lasse mich gern eines Besseren belehren. Wer hat gute Erfahrungen mit Duftlack gemacht?


PRINZ APFEL & SEIN KÖNIGREICH

Marc-Michael Schoberer am November 10, 2014

SPERRT DIE LAUSCHER AUF: NIGELNAGELNEUE PRINZ APFEL SCHMUCKSTÜCKE AB SOFORT ERHÄLTLICH!

Das Land erstrahlt in den buntesten Farben, der Herbstwind säuselt, und die Blätter tanzen – welch ein herrlicher Tag! Von weither ein königliches Rattern und Klappern. Die Räder, sie quietschen, die Karosse scheppert. Über Stock und Stein brettert der Kutscher durch die weite Flur. Näher und näher. Endlich erreicht er die Pforten. Gedränge, die Menge tobt, sehnsüchtig erwartet: Prinz Apfel 2015 ist da, und mit ihm im Gepäck seine exquisite Ware! → diesen Artikel weiterlesen!


Das Handwerkszeug eins Schiftsetzers für den Handsatz

Wolfgang Walenski am November 2, 2014

Im alten, historischen Buchdruck war der Handsetzer (Typograph, Schriftsetzer) derjenige, der aus bleiernen Einzelbuchstaben den Text nach einem vorgegebenen Manuskript oder auch nach einem eigenen Entwurf , aus einzelnen Buchstaben Zeile für Zeile mit Hilfe eines Winkelhakens zusammensetzte. Ein geübter Schriftsetzer setzte bei gutem Manuskript mit glattem Satz (sogenannter Werksatz) eine Leistung von 1.400-1.500 Buchstaben. Erschwerungen waren u.a. Tabellen, Ziffern, Abkürzungen und auch ein schlecht geschriebenes Manuskript. Die einzelnen Bleibuchstaben (Schrift) befanden sich nach einer bestimmten Ordnung in unterschiedlichen Schriftgraden und Schriftarten in einem Setzkasten. Die gesetzten Zeilen wurden dann zu einer Spalte oder Kolumne (Satzspiegel) beliebiger Zeilenzahl zusammengesetzt. Dabei erfolgte meistens das Zusammenhalten einer Kolumne mit Hilfe einer Kolumnenschnur. Der Text wurde bei bestimmten Arbeiten oft auch ergänzt durch Numerierwerke, Messing- oder Perforierlinien. → diesen Artikel weiterlesen!


„GEMA“. Tippt man diese vier Buchstaben in die Suchleiste von Google, folgen Trefferseiten mit Namen wie „100.000 Menschen gegen die GEMA“ oder „Wie die GEMA ihre Mitglieder ausbeutet und diskriminiert“. Für Musikliebhaber ist die Gesellschaft mit den vier Buchstaben wie das rote Tuch für einen Stier. Doch für was genau ist die GEMA eigentlich zuständig? Wie kann man als Musiker günstig dabei wegkommen? Und was können Musikliebhaber unternehmen, um trotz YouTube-Sperre ihre Lieblingsmusik aus aller Welt zu hören?

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Lithografie – die Geschichte des Steindrucks

Marc-Michael Schoberer am September 18, 2014

Einführung zur Lithografie

Als in Frankreich um das Jahr 1803 zunehmend die Drucktechnik eingesetzt und weiterentwickelt wurde, suchte der Jurastudent Alois Senefelder (1771 – 1834) nach Wegen, seine eigenen Theaterstücke qualitativ hochwertig und gleichzeitig preiswert zu vervielfältigen. Zu dieser Zeit waren Druckkosten immens hoch, also suchte er nach einer günstigen Alternative. Er nutzte den Effekt, dass sich Fette und Wasser abstoßen. Das Druckbild brachte er spiegelverkehrt auf eine völlig flache Steinplatte auf und bestrich diese mit fetthaltiger Tusche oder Kreide. Danach wurde der Stein mit Wasser und fetthaltiger Farbe behandelt. Die Farbe haftete nur auf den fettigen Partien von den wässrigen wurde sie abgestoßen. Im Laufe der Zeit kristallisierte sich der Begriff Lithografie hieraus, welcher aus dem Griechischen so viel wie „Stein“ bedeutet. Lithografie ist somit ein Steindruckverfahren auch als Flachdruckverfahren bekannt. Vor allem im 19. Jahrhundert fand dieses Druckverfahren seine Anwendung im Druck farbiger Druck-Erzeugnisse.

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