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UV-Lackierungen, Öldrucklack, Dispersionslack und Co

Marc-Michael Schoberer am Januar 14, 2012

Wer nicht lackieren kann ist „gelackmeiert“!

„Gelackmeiert“ ist eine scherzhafte Kontamination aus „lackieren“. Gelackmeiert zu sein,  heißt so viel wie der Betrogene sein und auch im Nachteil sein. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass derjenige, der heute im modernen Offsetdruck nicht lackieren kann, im scharfen Wettbewerb wirklich den kürzeren zieht. Es steigen nicht nur die Anforderungen hinsichtlich der allgemeinen Druckqualität bezüglich Detailreichtum, Bildschärfe, Kontrast, Tonwertumfang und Ausdruckskraft und natürlich auch was die Qualitätskonstanz innerhalb der gesamten Auflage betrifft. Die elektrostatischen Digitaldrucker versuchen den Markt der heutigen Wegwerfgesellschaft mit ihrer „Gut-genug-Qualität“ zu beeinflussen, weil bei diesen Verfahren der Gestaltung der Druckprodukte gewisse Grenzen gesetzt sind. Das betrifft einerseits die Auswahl nur einer sehr beschränkten Anwendung von Papier- und Kartonqualitäten (vorwiegend nur bestimmte und „lizensierte“ Naturpapiere) und andererseits besteht auch keine Möglichkeit des Lackierens. Aber der Markt erwartet neben einer weiter steigenden Druckqualität auch die Möglichkeit und Praktizierung einer der vielen Möglichkeiten einer Oberflächenveredelung durch Lack. Gut genug ist keineswegs im modernen Offsetdruck gut genug. Nicht zuletzt deshalb, hat sich das Gebiet der Druckveredelung durch eine Lackierung im Laufe der Zeit zu einem fast eigenständigen Fachgebiet entwickelt dem sich mehr und mehr  die Druckmaschinenhersteller auch für das kleinere Druckformat zuwenden. Hier möchte ich ganz kurz in Stichworten auf die vielen Möglichkeiten einer Drucklackierung aufmerksam machen.

Foto: fotolia

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Die gute, alte Ansichtskarte war auch einmal ein boomendes Massenmedium. Vor mehr als 100 Jahren. Mit Design und Farbgestaltung wurde bereits damals gepunktet. So zu sehen im Museum für Druckkunst Leipzig. Vom 3. Februar bis 13. Mai 2012 zeigt es die Sonderausstellung „Von der Lithografie zum Offsetdruck. Die Leipziger Kunstanstalt Carl Garte und die Sammlung Hans Garte.“

Einen rasanten Wandel erlebten der Flachdruck und die Lithografen mit der Industrialisierung und dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Damals kam Farbe ins Spiel, für die ehemals „Schwarze Kunst“ eröffneten sich ganz neue Möglichkeiten. Frühe Ansichtskarten wie Exemplare zur Leipziger Messe aus dem Jahr 1910 zeigen den Besuchern der neuen Leipziger Ausstellung, dass die Ergebnisse des frühen Mehrfarbdrucks bereits erstaunlich vielfältig und farbenprächtig waren. Welche technischen Voraussetzungen dazu notwendig waren, zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig in der Sonderausstellung „Von der Lithografie zum Offsetdruck. Die Leipziger Kunstanstalt Carl Garte und die Sammlung Hans Garte“ vom 3. Februar bis 13. Mai 2012.

Ansichtskarte Leipziger Messe, um 1910 © Sammlung G. Stumpp, Stuttgart.

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Der erste Eindruck ist wichtig und auch der zweite und dritte…

Wer kennt das nicht, wenn man sich neuen Kunden vorstellt oder bereits bestehende pflegen möchte, das man nicht umhin kommt sich eine zum Image passende, aussagekräftige Geschäftsausstattung zuzulegen? Es verschafft einem vor allem auch die Sicherheit und das gute Gefühl auch hier, die Qualität, die man seinen Kunden liefert über die eigene Geschäftsausstattung kommunizieren zu können.

Genau aus diesem Grund bietet das Familienunternehmen Wolf Manufaktur nun ab sofort eine Musterbox mit einer Vielzahl verschiedener Design – Zusammenstellungen an. Mit fast 100 Jahren Erfahrung in der Druckbranche, weiß das Unternehmen ganz genau, was sich Kunden von ihren Geschäftsunterlagen wünschen. Wir ihr wisst, mag ich es eigentlich nicht, werblich zu berichten. Aber diese Musterbox ist wirklich sehenswert und macht Lust…

„Es ist die Liebe zum Papier, die es uns ermöglicht, täglich schöne Dinge herzustellen und uns und unsere Kunden dabei zu begeistern … “, so heißt es auf den Webseiten der Wolf Manufaktur und genau das spiegelt auch die aktuelle Musterbox wieder. Insgesamt findet man darin 8 Veredelungstechniken auf 11 Feinstpapieren und hat somit über 30 verschiedene Kombinationsvarianten zur Auswahl, mit denen man seiner Kreativität im Geschäftsalltag freien Lauf lassen kann. Ja, Druckveredelung kann wirklich erotisch sein :)

Bewährte Techniken, als auch moderne Trends, wie beispielsweise Letterpress bzw. das Bostonstyle Verfahren, finden hier gleichermaßen ihren Platz und man kann sich vorab so einen präzisen Eindruck darüber verschaffen, wie die Technik später auf dem Papier aussieht und auch wie sie sich anfühlen wird.

So kann man edle Karten zu festlichen Anlässen ebenso gekonnt in Szene setzen, wie Briefpapiere, Visitenkarten, Flyer und vieles mehr.

Wer sich diese edle Musterbox nicht entgehen lassen möchte, der kann sie auf der Webseite ordern: Den Preis von 89€ erhält man bei der ersten Bestellung übrigens wieder gut geschrieben.


Hybrid-Belichter

Marc-Michael Schoberer am Oktober 1, 2011

Für die Zukunft ausgerichtet dank Hybrid-Belichter

Nach der erfolgreich beendeten Labelexpo zeigt man sich bei der Firma Lüscher sehr positive gestimmt. Denn hier verzeichnete man so viele Besucher am firmeneigenen Stand wie noch nie zuvor und das bereits am ersten Tag. Seine Zufriedenheit drückt auch Anton Tanner, COO der Lüscher AG Maschinenbau so aus: „Speziell freuen wir uns über die Bestätigung, dass unsere Neuentwicklungen den Bedürfnissen des Marktes sehr entsprechen“. Dabei standen vor Allem einzigartige Technologien wie der Hybrid-Belichter Mulit-DX im zentralen Fokus. Denn diese ermöglicht die Druckformherstellung für alle Druckverfahren, viel Offset-, Flexo-, Sieb- und Buchdruck in nur einem einzigen Belichter. Dies fand gerade bei den Etikettendruckern positive Resonanz, da diese Hybridtechnologie somit eine sehr flexible und wirtschaftliche Lösung darstellt. Diese Votum wurde dann auch von der Jury der „Deutschen Druckindustrie“ bestätigt, die den Multi-DX aus dem Hause Lüscher für den Innovationspreis 2011 als einen der Finalisten nominierte.

 © Ralf Kabelitz - Fotolia.com

©Ralf Kabelitz - Fotolia.com

 

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Künstlerische Positionen im Hochdruck

Marc-Michael Schoberer am August 20, 2011

Museum für Druckkunst Leipzig
26. August bis 30. Oktober 2011
Eröffnung: 25. August 2011, 19 Uhr

© Christoph Ruckhäberle

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e*facts selber drucken. Hier das Rezept!

Wolfgang Walenski am Juli 15, 2011

Sie wissen nicht was e•facts sind? e•facts sind exklusive Effekte die im wasserlosen Offsetdruck auf nichtsaugfähigen (nicht wegschlagende) Bedruckstoffen unter Anwendung der UV-Trocknung  in höchster Druckqualität mehrfarbig gedruckt werden. Zu diesen Materialien gehören eine Vielzahl von Produkten aus Papier und Kunststoffen, die über eine meist glänzende effektvolle, changierende, irisierende, metallisch reflektierende, weiße, farbige, transparente, geprägte oder auch hologramm- und perlmutähnliche Oberfläche verfügen. → diesen Artikel weiterlesen!

3D – Drucker

Birk Grueling am Juni 30, 2011

Viel Potential, nicht nur für Spielereien

Davon träumen Architekten und Designer schon lange: die Mini-Modellfabrik für den eigenen Schreibtisch. Ein 3D-Drucker, der jedes am PC entworfene Modell in kürzester Zeit herstellt.

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Der Ausstieg aus der Atom-Energie ist ein großes Thema des Jahres, die Mehrheit der Deutschen will ihn. Klar, dass die atomstromfreie Produktion wie auch der klimaneutrale Druck in der Branche diskutiert wird. Bis 2022 müssen Unternehmen dabei gar nicht warten. Die Online-Druckerei Flyerpilot in Franken gehört zu denen, die bereits komplett atomstromfrei produzieren. Vermutlich als erste Online-Druckerei überhaupt.

Ihren Energieversorger können sich die meisten Unternehmen in Deutschland selbst aussuchen. In der Debatte um den Atom-Ausstieg geht die Druckerei Flyerpilot im unterfränkischen Kreis Schweinfurt mit gutem Beispiel voran: Als vermutlich erste Online-Druckerei überhaupt in Deutschland arbeitet das Unternehmen nun seit dem 1. Mai 2011 zu 100 Prozent atomstromfrei und bezieht seinen Strom komplett aus Wasserkraft.

Das ist möglich, weil sich die Franken für einen regionalen Energieversorger als Stromlieferanten enstchieden haben. Der betreibt in der Nähe der Druckerei ein Wasserkraftwerk, zur Erzeugung des grünen Stroms dient das natürliche Gefälle des Mains. Die Druckerei selbst geht in puncto Nachhaltigkeit noch weiter: Papierschneideabfälle werden konsequent recycelt und eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Firmendach liefert 80KW umweltfreundlichen Strom. Zudem will man auch künftig in den Ausbau ökologischer Prozesse investieren. Der Plan: Im Gegenzug verzichtet man bewusst auf großflächige Anzeigenkampagnen, Stadionwerbung und Sponsoring. Ein guter Ansatz, wenn man diese Ideen auch wirklich weitertreibt.

Atomstromfreier Druck und klimaneutrale Produktion sind aktuell und in Zukunft wichtige Instrumente der Kundenbindung. Schließlich zeichnet sich die Ressourcenknappheit als das große zukünftige Problem der Menschheit ab. Nur Unternehmen, die dieses verinnerlichen und demnach nachhaltig wirtschaften, werden ihre Kunden langfristig binden können. Immer mehr Druckunternehmen übernehmen daher Verantwortung, setzen auf Nachhaltigkeit und bieten klimaneutral gedruckte Produkte an. Ein starker Trend, in den Ausbau ökologischer Prozesse wird dabei viel investiert.

Für den Öko-Druck werden ausschließlich Farben verwendet, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Diese Farben enthalten anders als konventionelle Druckfarben kein Mineralöl. Sein Anteil wird hier durch pflanzliche Öle ersetzt, die biologisch abbaubar sind. Gängige Drucksachen wie Broschüren, Flyer, Visitenkarten oder Briefpapier werden dabei von den meisten Unternehmen in Varianten auf Öko-Papier angeboten. Erkennbar ist das für den Kunden häufig an der FSC-Zertifizierung. FSC steht für Forest Stewardship Council, eine Zertifizierung für nachhaltig produzierte Holzprodukte. Produkte zertifizierter Anbieter dürfen mit diesem offiziellen FSC-Logo bedruckt werden. Gleiches gilt für PEFC (nachhaltige Waldbewirtschaftung) oder den Blauen Engel (Recyclingpapier).

Der Prozess einer klimaneutralen Produktion reicht natürlich weit über die verwendeten Materialien und Rohstoffe hinaus. Auch Zulieferer können nach ökologischen Kriterien ausgewählt werden.  Und im Energieverbrauch lässt sich die Umweltbilanz mit Green IT und Wärmerückgewinnung deutlich verbesseren. Etwa durch den Einbau von Wärmepumpen. Mit der Rückgewinnung der Prozesswärme kann die in den Druckmaschinen entstehende Wärme für die Warmwasserversorgung und zum Heizen verwendet werden. Investitionen, die sich für ein Unternehmen auf die Dauer gesehen rechnen. Und Kunden können durch den besonderen Service von Zeugnissen ebenfalls profitieren: So können die CO2-Werte oft individuell für die gedruckten Produkte berechnet werden, ein Emissionszertifikat wird häufig zur Verfügung gestellt.

Einen interessanten Artikel über alle gängigen ÖKO-Labels im Papierbereich, findet ihr hier.


Druckveredelung: Wissen kompakt

Wolfgang Walenski am Februar 22, 2011

Heiß und kalt, matt und glänzend, hoch und tief, flockig und glatt, Gold und Silber, Weiß und farbig, changierend und irisierend, Inline und Offline. Eine Orientierungshilfe…

Selbst gestandene Fachleute der Druck- und Papierindustrie  aber auch die zahlreichen Gestalter von Printmedien in den Design-Agenturen haben durch die Weiterentwicklung der Techniken und Materialien heute kaum noch einen Überblick über die zahlreichen Möglichkeiten der Druck- und Papierveredelung. Besonders in den letzten Jahren haben sich eine ganze Reihe von neuen Möglichkeiten aufgetan, um aus einen standardisierten, gewöhnlichen und „langweiligen“ 4-Farbdruck mit Normdruckfarben, durch eine der zahlreichen zusätzlichen Veredelungsmethoden ein ungewöhnliches und schön anzuschauendes Design- bzw. Printprodukt zu machen.

Eye-Catcher, Hingucker sind  gefragt, auffällige visuelle Elemente die man anfassen und auch fühlen kann.

1. Die Druckveredelung im Siebdruck


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Für Printprojekte mit grüner Seele

Marc-Michael Schoberer am Februar 15, 2011

Arjowiggins Graphic bietet seinen Online-Service seit Kurzem auch in deutscher Sprache. Mit neuen Website informiert der Konzern nicht nur über umweltfreundliche Wege der Papierstellung, sondern bietet auch einen Umwelt-Rechner zur Planung von nachhaltigen Printprojekten an.

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