Duftlacke: wenn die Tanne auf dem Klo geschmückt wird

Peggy Stuber am November 25, 2014

Pünktlich zur Weihnachtszeit haben Duftlackveredelungen Hochkonjunktur. Eigentlich eine schöne Sache – Aromen zu verkapseln und auf Drucksachen zu ziehen, ist ja wie Werbung in der dritten Dimension. Der Kunde rubbelt ein bisschen und fühlt sich als käme das Christkind jeden Moment um die Ecke. Könnte man denken …

Schwierig ist allerdings, dass beispielsweise synthetischer Tannenduft so stark mit Toilettenspray assoziiert wird. Die Emotionen, die damit geweckt werden, haben mit weihnachtlicher Stimmung nicht viel zu tun. Da macht sich Zimtgeruch schon besser. Ist einfach ein bisschen dezenter.

Duftlacke sind ein nettes Gimmick, werden sie sparsam und intelligent platziert. Insgesamt werden sie überbewertet. Zieht die Zielgruppe einen echten Vorteil daraus, die Duftstoffe freizurubbeln? Höchst selten! Synthetische Gerüche, die Menschen dazu bewegen, sich vor Wonne in Drucksachen zu wälzen, sind mir noch nicht begegnet.

Ich lasse mich gern eines Besseren belehren. Wer hat gute Erfahrungen mit Duftlack gemacht?


‘Print ist digital’ und ‘Print erfindet sich neu’. Keine Frage: Eine Imagekampagne dieser Art muss im Gutenberg Blog gezeigt werden.  Die deutschen Druck- und Medienverbände gehen mit der Ansage  ‘Die Zukunft wird gedruckt’ in die Offensive, da klicken wir uns rein.

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In den Anfängen von Apple war das Logo des Unternehmens sechsfarbig. Im Laufe der Zeit hat sich das Unternehmen dem visuellen Understatement verschieben. Hier ein Ausschnitt einer Verpackung des iPad Mini mit Silberfolienprägung.  → diesen Artikel weiterlesen!


EURE MAJESTÄT, PRINZ APFEL, VERSÜSST DIR JEDEN TAG

Marc-Michael Schoberer am Dezember 5, 2013

Wie ihr wisst, bin ich großer PRINZ APFEL Fan. Genau deshalb mache ich hier ganz direkte Werbung für diesen zuckersüßen, liebe vollen Kalender. EURE PRINZENHEIT – ES IST MIR EINE EHRE!

Kein Berg war zu hoch, kein Tal zu tief – auf der rastlosen Reise des Prinz Apfels! Den Duft der königlichen Druckerpresse noch im Haar, wird er von Pauken und Trompeten standesgemäß willkommen geheißen. Ein Staunen durchdringt die Menge, Münder weit geöffnet, Augen so groß wie Wagenräder als verkündet wird:

Sperrt die Lauscher auf, der Prinz Apfel Taschenkalender für 2014 ist da!

 

JEDER KANN EIN PRINZ APFEL SEIN! HOCH LEBE PRINZ APFEL!

Sapperlot! Nun ist es an der Zeit die Gläser zu erheben und seine Wiederkehr gebürtig zu betrinken. Lasst uns keine Sekunde mehr zögern und den Festakt anstimmen. Als dein ständiger Begleiter erfreut er nicht nur mit 53 liebevoll gestalteten Illustrationen dein Herz, neben wichtigen Terminen hat er auch ein offenes Ohr für kleine und grosse Geheimnisse.

Den Taschenkalender gibt es im praktischen A5 Format, für Platzsparer und Liebhaber minimalistischer Taschen gibt es auch den kleinen Bruder in A6. Gern kann er unter www.prinzapfel.com bestaunt werden.

 


Wie gut ist Onlinedruck? Genauso gut wie der der Hausdruckerei, mit der man lange zusammenarbeitet? Bietet er sogar mehr? Und was hat man als Kunde einer Onlinedruckerei für den günstigen Preis zu erwarten? Die großen Onlinedruckereien wirken wie Wunderkinder: Sie liefern Standarddrucksachen zum märchenhaften Preis, dafür muss man als Kunde die Daten genau vorbereiten und sich mit einem umfangreichen Shopsystem und seinen festgelegten Abläufen vertraut machen.

Wunderkind und Schreckgespenst: Die Onlinedruckerei

Für den inhabergeführten kleinen Druckereibetrieb kommt der Onlinedruck daher wie ein Schreckgespenst. Zudem diversifizieren große Online-Druckereien ihre Produktpalette immer weiter. Zeit für eine Bestandsaufnahme, was die unterschiedlichen Geschäftsmodelle von Hausdruckerei und Onlinedruckerei leisten und wo die Unterschiede, die Vorteile und die Nachteile liegen. Es gibt einige neuralgische Punkte, die die Ansätze voneinander trennen und die Einschätzung der Leistungsfähigkeit der beiden Modelle erleichtern.

Die typische Seite einer Online-Druckerei, hier am Beispiel von Flyerpilot: Es gibt eine Vielzahl an Druck-Standards wie Flyer, Plakate und Geschäftspapiere, dann aber auch Diversifizierungen. Hier zum Beispiel bedruckte Faltzelte, gastronomische Artikel, Aufsteller und Messeprodukte.

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Kleines Buch mit Kultstatus – MOLESKINE Notizbücher

Marc-Michael Schoberer am Oktober 5, 2013

„Moleskine ist das Erbe des legendären Notizbuches der Künstler und Intellektuellen der vergangenen zwei Jahrhunderte,  von Vincent Van Gogh bis Pablo Picasso, von Ernest Hemingway bis Bruce Chatwin. Ein schlichtes, schwarzes Rechteck, an den Ecken abgerundet, die von einem elastischen Band gehaltenen Vorsatzblätter, die Innentasche: ein anonymes und in seiner Essenzialität perfektes Objekt, mehr als 100 Jahre von einer kleinen, französischen Manufaktur hergestellt, die die Pariser Buchhandlungen belieferte,  welche von der internationalen künstlerischen und intellektuellen Avantguarde besucht wurden. Der vertraute Reisebegleiter im Taschenformat  enthielt die Skizzen, Notizen, Geschichten und Ideen, bevor diese berühmten Bilder oder Seiten geliebter Bücher wurden.“

So beschreibt der Hersteller MOLESKINE den Ursprung und den Charakter seiner Bücher.

Die kleinen, vielseitigen Notizbücher von MOLESKINE sind längst zu echten Kultobjekten avanciert. Was mit einer einfachen Idee und einem einzigartigen Namen begann, ist längt eine angesehen und beliebte Marke geworden.

Der Name MOLESKINE stammt aus einer Geschichte, der Geschichte „Traumpfade“ von Bruce Chatwin, in welcher er über einen fiktiven Charakter spricht. Es geht hierbei um seinen Notizbuchanbieter, ein kleines Pariser Schreibwarengeschäft. Dieser Schreibwarenhändler teilte ihm 1986 mit, dass der letzte Notizbuchhersteller seinen Betrieb eingestellt habe. „Le vrai Moleskine n’est plus“ zu deutsch  „Das wahre Moleskine gibt es nicht mehr“ lauten die Worte des Schreibwarengeschäftes.

Diese Idee wurde 1997 vom kleinen Unternehmen Modo&Modo in Mailand erneut aufgegriffen und dem aktuellen Zeitgeist angepasst. Die bereits im 19. Und 20. Jahrhundert in Europa so bekannten Notizbücher erlebten somit so etwas wie eine Wiederauferstehung. Zunächst wurden die Bücher ausschließlich in Italien vertrieben und das auch nur mit einer Auflage von insgesamt 5000 Exemplaren. Bald darauf begann Modo&Modo SpA auch mit dem Vertrieb der Notizbücher außerhalb Italiens – zunächst in Europa und in den USA. Doch auch Japan (seit 2004)begeisterte sich für MOLESKINE, sowie inzwischen das gesamte Asien. Das Unternehmen ist inzwischen sogar an der Börse vertreten.

Aus guter, alter Tradition – Wo gibt es die MOLESKINE Bücher?

Die MOLESKINE Bücher gibt es primär in Buchhandlungen und speziellen Designerläden, aber auch im Original online Store kann man die kleinen Kunstwerke erwerben. Es gibt sie im klassischen Design, mit schwarzem Einband, einem Halteband außen und den gelblich gefärbten Blättern mit den abgerundeten Ecken, aber auch in trendigen Designs.

MOLESKINE legt hierbei besonderen Wert auf seine Geschichte und so hat jedes Exemplar in seinem Inlett die Geschichte der MOLESKINE Bücher gleich mit dabei. MOLESKINE gibt es auch bei Found4You.

MOLESKINE in trendigen Designs

Da sie auf so viele kreative Arten einzusetzen sind hat sich um die MOLESKINE Bücher eine richtige kreative Szene herum gebildet. Individuelle Cover-Gestaltung und der regelmäßige Austausch in der MOLESKINE Community findet regen Anklang.

Auch gibt es zu vielen Bereichen verschiedenste Special Editions, wie zum Beispiel von „Der Hobbit“, „Star Wars“ oder spezielle Hochzeits- MOLESKINEs. Für nahezu jeden Lebensbereich findet man vom schlichten bis zum ganz schrillen und ausgefallenen Buch alles was das Herz begehrt.

In Film und Fernsehen unterwegs

Auch in vielen Filmen und Fernsehserien werden gern die MOLESKINE Bücher verwendet. Unter anderem waren und sind sie in der US Serie CSI, Criminal Minds und bei Doctor Who ebenfalls des Öfteren zu sehen. Die kleinen Büchlein scheinen überall zu sein.

Durch die vielfältigen Möglichkeiten, ihr klassisches oder auf Wunsch auch total ausgefallenes Design, werden sie wohl noch lange Zeit nicht nur die Kreativen mit Freude erfüllen.

“MOLESKINE  ist ein eingetragenes Warenzeichen von Moleskine SpA”. Wenn euch Moleskine gefällt, könnte auch das Lanybook interessant für euch sein. Auch das haben wir schon getestet.


Investieren in immer neue Druck-Maschinen oder Spezialisierung und Ausnutzung der vorhandenen Ressourcen?

Marketing ist die Kunst der Unternehmensführung. Dazu gehört zu entscheiden, wo und wann eine Investition sinnvoll ist. Vor allem in Zeiten, in denen täglich eine neue Innovation winkt, die etwas am Arbeitsprozess verbessert. Investitionen müssen sich rechnen. Wie viel Zeit bleibt aber, damit sich eine Investition amortisieren kann?

1.500 Jahre von den Anfängen zu Johannes Gutenberg

Die Geschichte der modernen Druckverfahren wie Buchdruck, Tiefdruck, Flexodruck, Offsetdruck oder Digitaldruck ist viel länger, als man denken mag. Sie reicht zu ihren Anfängen in Form von Stempeln zwei Jahrtausende zurück. Schon 200 v. Chr. gab es dann die Vorläufer unseres heutigen Papieres, die erste deutsche Papiermühle nahm ihren Betrieb aber erst 1390 auf. Ab 1460 schließlich entwickelt Johannes Gutenberg die ersten beweglichen Lettern, die die drucktechnische Neuzeit einleiten sollten.

Heidelberg-Flaggschiff Speedmaster XL 106 für das 70×100-Format auf der letzten Drupa. Gefragt waren Varianten mit UV-Technologie für den Verpackungsdruck, den das Internet nie überflüssig machen wird. Zu den Kunden zählen auch Web-to-Print-Unternehmen, bei denen es auf äußerste Schnelligkeit ankommt. Copyright: obs/Heidelberger Druckmaschinen AG

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Lanybook. Cooles Book.

Marc-Michael Schoberer am Juni 1, 2013

Wie ihr wisst, hasse ich es eigentlich Produktreviews zu schreiben. Als Betreiber des Gutenberg Blogs werde ich nämlich mit solchen Anfragen überschüttet. “Marc, könntest du über dieses mega-tolle Produkt schreiben, bitte mit Link?!” Ich lehne in 99,9 % der Fällen ab oder ignoriere solche Anfragen einfach.

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Design-Tagebuch: „VALUES!“ – Trendige Tagebücher

Marc-Michael Schoberer am September 19, 2012

Die Suche nach neuen Idealen prägt unsere Generation. Welche Werte und Tugenden haben heute noch Relevanz – religiös, moralisch, geistig oder persönlich?

Die Hamburger Agentur EIGA und der Norman Beckmann Verlag haben ihren neuen Designkalender für 2013 veröffentlicht. Diesmal trägt das Trend Diary den Namen „VALUES!“ und widmet sich ganz dem Thema „Design für immaterielle Werte“.

Und das Beste: Wir verlosen ein Exemplar des Design-Tagebuchs auf dem Gutenberg Blog. Kommentiert einfach diesen Artikel (unten) und erklärt uns, was euch besonders gut an diesem Diary gefällt. Dann könnt ihr sehr, sehr gerne noch diesen Beitrag sharen, liken, tweeten ;) → diesen Artikel weiterlesen!


Print stirbt? Ein Besuch im IZM wirft viele Fragen auf!

Das Ende der gedruckten Tageszeitung, es ist für viele Experten beschlossene Sache. 2034 oder 2035? Allein der genaue Zeitpunkt sei noch offen. Erstaunlich genau, diese Prognosen. Eines steht fest: Das endgültige Aus der Printmedien wird die mediale Zeitenwende so früh nicht bringen. Während sich Formate und Auflagen ändern, leiden die großen Verlagshäuser im Prozess der allgemeinen Vernetzung und machen oft die Rechnung ohne den selbstbestimmten Leser. Dabei ist die Koexistenz gedruckter und digitaler Massenmedien längst Realität, und wird es auch noch lange bleiben. 

Foto: Peter Hinschläger/ Stadt Aachen

 
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