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Street Art: Und dennoch sind wir frei!

Felix Ruppert am Dezember 11, 2011

Die Suche der nordafrikanischen Revolutionäre nach einer Stimme, die nie verhallt, mündet in eine Kunst, die nie ruht: Street Art.

Yehia El Alaily www.marayah.com

 

Egal, ob Ägypten, Lybien oder Tunesien. Sie alle haben gehofft, gebetet und gekämpft. Stunde um Stunde. Tag für Tag. Woche um Woche. Sie haben gelitten, wurden geschlagen, haben sich aufgerafft und schließlich gesiegt.
Doch selbst in den Siegestaumel mischten sich die ersten Spuren von Unsicherheit, welche sich auch schnell bewahrheiten sollten. Längst ist Ernüchterung eingekehrt: Militärräte verbreiten propagandistische Stimmung gegen die Helden der Revolution und regieren eisern; Meinungsfreiheit war wohl nur ein Wunschtraum und die aufgeflammte Hoffnung erlosch schnell wieder. Doch aus dieser Asche der Hoffnung steigt nun ein Phoenix empor: Street Art. → diesen Artikel weiterlesen!


Streetart – Zwischen Guerilla-Aktion und Massenkunst

Birk Grueling am Oktober 21, 2011

Früher war Street-Art eine künstlerische Protestform, quasi eine geklebte und gesprayte Revolution. Heute geben Kunstliebhaber viel Geld für den Besitzer der  eigentlich so öffentlichen Kunstform aus. Ein Name ist mit dem Aufstieg zu einem popkulturellen Massenphänomen untrennbar verbunden – Banksy.

BANKSY RAT STENCIL 2002 - Banksy Rattenbild (c) Alamodefilm


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“EAT! Design with Food”

Marc-Michael Schoberer am Oktober 17, 2011

Der Designkalender für 2012 “EAT! Design with Food” zeigt Design und Kunst für und aus Essbarem. Die neueste Ausgabe aus der Kalenderreihe von EIGA präsentiert insgesamt 54 Designer, Künstler und Architekten, die visuelle Strömungen und besondere gestalterische Lösungen aus dem Umfeld von Essen, Trinken und Ernährung zeigen.

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E-Book – Revolution oder Blase?

Birk Grueling am September 3, 2011

E-Books werden den Buchmarkt revolutionieren. Das verkünden jedenfalls viele Leitmedien. Doch was ist wirklich dran an den digitalen Büchern und braucht man als Autor bald wirklich keine Verlage mehr?

So hoffnungsvoll die Zeitungsverlage auf iPad und Co setzen, so angstvoll blicken die Buchhändler auf die E-Books. Immerhin könnten sie direkt und digital verlegt, das Geschäftsmodell einer gesamten Branche revolutionieren. Doch wie steht es denn eigentlich um das E-Book? Immerhin versammeln sich unter diesem Begriff jede Art von digitaler Publikation, von dem schnöden PDF-Dokument bis hin zum multimedial gestalteten Buchevent. So ist die Qualität vieler E-Books auf den Marktplätzen von Amazon und Co auch eher zweifelhaft. Eine Worddatei wird lieblos umgewandelt und vielleicht noch etwas bebildert, schon ist das elektronische Buch fertig und kann für Preise von 99 cent bis 2,99 Euro verramscht werden. Wirklich gut aufbereitete multimediale Bücher sind eher die Seltenheit, auch weil sich die aufwendige Produktion mit Sprechern und Designer nicht rechnet. Doch ist der E-Bookmarkt deshalb eine Blase? → diesen Artikel weiterlesen!


Sneaker als Kunstobjekt

Birk Grueling am August 15, 2011

Wir lieben Sneaker! Wir tragen sie in allen Lebenslagen, wir erinnern uns an unseren ersten Sneaker lieber als an unseren ersten Lederschuh. Manche von uns campen sogar vor Schuhläden, um an ein besonderes Modell zu kommen und manche geben über 1000 Euro bei eBay für getragene Turnschuhe aus. Sneaker sind eben mehr als nur Schuhe, sie sind Kunstobjekte.

Sneakerpedia Launch Announcement from Sneakerpedia on Vimeo.

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Berlin ist geradezu ein Puzzle aus Bezirken. Marzahn, Wedding, Kreuzberg oder Mitte, jeder Einzelne lebt seine Tempo und atmet scheinbar seine eigene Luft. Um dieses Leben genau einzufangen, gründeten drei Designerinnen ein sehr spannendes Magazinprojekt namens „Berlin Haushoch“.


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Thesen auf der Brust. Die T-Shirt-Zeitung.

Birk Grueling am Januar 25, 2011

Dass Printprodukte mit Kreativität und Mut der Medienkrise entkommen können, haben bereits zahlreiche Beispiele gezeigt. Eine der wohl witzigsten Ideen dieser Tage stammt aus Schweden. Dort verbindet die „T-Post“ als erstes Medium zum Anziehen Fashion, Reportagen und Illustration.

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Neuartige Bindung selbst gemacht! Klimaschutz von zu Hause aus

Marc-Michael Schoberer am November 15, 2010

“Klimaschutz in den eigenen vier Wänden. Ein Selbstversuch.” heißt die Diplomarbeit von Anke Stöppel, die an der FH Aachen im Fachbereich Gestaltung entstanden ist. Die Autorin sammelte über 300 Tipps, wie jeder einzelne von uns das Klima schützen kann. Wir finden die Idee so genial, dass wir einen Beitrag verfassen MUSSTEN.

Da jeder an einer anderen Stelle beginnt, klimafreundlich zu handeln, sollte auch ihre Diplomarbeit flexibel gestaltet sein. Es entstanden neun einzelne Hefte mit Klebebindung, die mit Hilfe von Buchbinderschrauben zu einem Buch verbunden werden können. Löst man die Buchbinderschrauben, so kann man die einzelnen Kapitel umsortieren und sich eine eigene Reihenfolge zusammenstellen. So beginnt die junge Mutter mit dem Kapitel “Kleidung und Ernährung”, während der arme Student im Kapitel “Energie” Sparmöglichkeiten findet, die auch der Haushaltskasse zu Gute kommen. Auf diese Weise entstand ein individueller Farbcode auf dem Buchrücken.

Diese neuartige Bindung stieß bei vielen Verlagen auf Ablehnung. Daher lässt die Autorin ihr Buch nun als ganz normales Paperback-Buch bei Books on demand produzieren und vertraut darauf, dass ihre Leser den Rest erledigen: Löcher bohren für die Buchbinderschrauben, das Buch in neun Hefte zerschneiden, Umschläge basteln usw

Alle Informationen rund ums Buch findet man auf www.klimaschutz-selbstversuch.de


Thermal Art: Unsichtbare Bilder

Marc-Michael Schoberer am Oktober 8, 2010

Einer Gruppe von Leuten ist es gelungen, außergewöhnliche Kunst zu bieten. Denn zum ersten Mal hat man mit einer Wärmebildkamera Thermalbilder und -videos gestaltet. Gearbeitet wird nur mit heiß und kalt ,d.h im Realbild sind die Bilder der Künstler meistens komplett unsichtbar. Erst in der Wärmebildkamera sieht man, was man gerade gesprayt, gezeichnet oder gemalt hat. Bei den Aktionen benutzen die Künstler z.B. Eisspray, kaltes und heißes Wasser oder auch nur die Finger. Benutzt werden keinerlei Farbfilter oder Effekte. Alle Bilder sind echt! Und das finden wir richtig cool!

Auf invisible-paintings.com ist alles zusammengefasst, was bisher mit Thermal Art entstanden ist. Mit Wasser zu Malen ist noch relativ dankbar, da man hier ein paar Minuten Zeit hat bevor nichts mehr zu sehen ist. Eisspray verflüchtigt sich dagegen sehr schnell und man hat nur wenige Sekunden. Der Erfolg, ein Bild in der Kamera zu sehen, hängt stark vom Wetter und der Temperatur der Oberflächen ab. Hat man den Dreh mal raus und ein bisschen Übung, dann stehen einem ungeahnte Möglichkeiten offen, denn man kann malen und zeichnen wo man will und was man will. Verwirrte Passanten sind zusätzlich garantiert.


Trends 2010 – Top 10 der Internet-Themen

Tom Schoener am Juni 22, 2010

Was wären wir nur, wenn sich nicht irgendwer erbarmen würde, uns die neuesten Trends aus den verschiedensten Bereichen zu offenbaren. Dabei stellt sich mitunter die Frage, ob ein Trend nur ein Trend ist, weil irgendwer gesagt hat, dass es sich dabei um einen solchen handeln würde. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass Leggins und Lila… – ich schweife ab. Wie dem auch sei. Auf jeden Fall ist dieser „irgendwer“ in unserem hier nun vorgestellten Fall der Internet-Dienstleister namics, der wie in den letzten Jahren unserer Dekade die Internet-Trends auch für 2010 beim Namen kennt und auf der Swiss IT Acadamy am 6. Mai vertreten durch Marcel Albertin und Jürg Stuker nun vorgestellt hat. Herausgekommen ist dabei eine mehr als 100 Seiten umfassende Präsentation, die hier als immerhin 27,7 MB schweres PDF nachzulesen ist.

Die Trends 2010:

1. Real-Time Web
2. NoSQL
3. Augmented Reality
4. HTML5
5. Location Sharing
6. Identity 2.x
7. Phone to Platform
8. Social Media Monitoring
9. Prediction Markets
10. Tablets

Zugegeben, das ist schon eine recht technische Orientierung bei den Themen des Jahres 2010. Wer Lust und Muse hat, sich ein wenig in die Materie zu vertiefen, der findet im PDF ausführliche Beschreibungen zu den einzelnen Punkten.

Nun kann man sich unter Umständen an dieser Stelle fragen, was zum Geier haben eigentlich Internet-Trends auf einem Fachblog für Druck- und Medientechnik zu suchen? Da für Unternehmen egal welcher Branche das Internet eine noch stärker an Bedeutung gewinnende Plattform der Präsentation darstellt, sollte man sich schon ein wenig über die Entwicklungen informieren. Schließlich will und muss man die verschiedenen zur Verfügung stehenden Kanäle beispielsweise für die Kommunikation mit dem Kunden bestmöglich nutzen, um sich von der Konkurrenz abzugrenzen. Ob man dann jeden Trend mitmachen muss, dass steht wie immer auf einem ganz anderen Blatt Papier.


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